Trip Evolution

Bildtitel: Trip Evolution, Digital Composition, Format: 50 x 70 cm, Datei: 120 MB, 240 dpi; Datum: Februar 2020

Bewusstsein – Sich selbst erfassen.


Weder die psychischen Funktionen noch die physischen Aktionen des Menschen können richtig verstanden werden, wenn man nicht die Tatsache begreift, dass das Wachstum des Mikrokosmos wird von seiner Ausrichtung bestimmt, insbesondere die Entwicklung seiner Astralis. Sie hat sich zur Zeit bei fortgeschrittenen Mikrokosmen in vier von sieben Aspekten verwirklicht. Darum sind dem Menschen zur Zeit nur vier Erkenntnisebenen möglich.
Der untere Erfassenszustand ist zuerst einmal der Schlaf. In anderen Worten ein passiver Zustand, in dem der Mensch die Hälfte seines Lebens verbringt.
Der zweite Zustand, in dem die Menschen die andere Hälfte ihres Lebens verbringen, den sie als aktiv betrachten und Tagesbewusstsein nennen oder den «Wachzustand» des Erfassens.
Der dritte Erfassenszustand ist Selbst-Erinnern oder Erfassen seiner selbst oder das Begreifen des eigenen Seins. Gewöhnlich gehen die Menschen davon aus, dass sie diesen Erfassenszustand haben oder dass sie ihn haben können, wenn sie wollen.
Die vierte Erkenntnisstufe wird der Zustand des objektiven Erfassens genannt. Auf dieser Stufe kann ein Mensch nicht nur die Dinge seiner Wirklichkeit sehen, wie sie wirklich sind, sondern er projiziert die Ahnung von Idealen in seine natürliche Welt.
Der vierte Bewusstseinszustand im Menschen ist das Ergebnis inneren Wachstums und der einzig richtige Weg zu objektivem Erkennen führt über das aktive Studium des Erfassens seiner selbst.
Der dritte Erfassenszustand kann jedem Menschen, so wie er ist, von Rechts wegen zugebilligt werden. Für die meisten Menschen, sogar für die gebildeten und denkenden Menschen, ist jedoch die Hauptschwierigkeit auf dem Weg, zu einem klaren Erkennen seiner selbst zu kommen, dass sie tatsächlich davon ausgehen, sie besäßen wahrhaftige Erkenntnis ihrer selbst und mit allem, was damit verbunden ist.
Die zwei höheren Erfassenszustände – Erkenntnis seiner selbst und «objektives Erfassen» – sind mit der Entwicklung der höheren Ansichten in der Astralis und Mentalis im Mikrokosmos Menschen verknüpft.
Außer den Zentren von denen wir schon gesprochen haben, gibt es zwei weitere Zentren im Menschen, das ,höhere Gefühlszentrum‘ in der Astralis und das ,höhere Denkzentrum‘ in der Mentalis. Diese Zentren sind wohl bereits entwickelt und arbeiten die ganze Zeit, aber ihr Wirken erreicht nicht unser gewöhnliches Tagesbewusstsein. Der Grund hierfür liegt in den besonderen Eigenschaften unseres fälschlich angenommenen «klaren Erkennens».
Der Mensch ist ein selbsttätiger siebenfacher Mikrokosmos, alles geschieht aus den unstofflichen Feldern des Mikrokosmos und des Kosmos unter der Leitung der Monade.
Er kann weder den Fluss seiner Gedanken anhalten, noch seine Vorstellungen, seine Gefühle und er beherrscht nicht einmal seine Aufmerksamkeit, oder nur für kurze Momente.
Beide Bewusstseinszustände, das Schlaf- und das Tagesbewusstsein, sind gleichermaßen eingehüllt in einen Dämmerzustand vorhandener Gedanken und Projektionen. Erst wenn ein Mensch beginnt, sich seiner selbst zu erinnern, wacht er wirklich auf. Und dann gewinnt alles ihn umgebende Leben einen anderen Aspekt und eine andere Bedeutung.
Nur das Erwachen und was zum Erwachen führt, hat in Wirklichkeit einen Wert.


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