Evolution 2019

Digitale Komposition, Format 64,3 x 90 cm, Data 148 MB, Datum: 10.11.2019

Die Mikrokosmische Evolution im Rahmen der kosmischen Bedingungen

Ein mächtiges Symbol wie z.B. ein Mandala oder ein Kruzifix kann mehr bewirken, als nur eine unsichtbare Wahrheit darzustellen oder einen Aspekt einer metaphysischen Wirklichkeit zu repräsentieren – es kann wie ein mystisches Fenster uns einen Blick über uns selbst hinaus gestatten. Wenn wir uns dem Symbol mit inniger Achtsamkeit widmen, befähigt es uns, sozusagen hindurchzuschauen und eine Ahnung von der gewaltigen Wirklichkeit zu erhaschen, die es visiuell symbolisiert. In den Meditationen, in den eine aufblitzende Intuition das Betrachten durchbrichtin und wir eine plötzliche Einsicht in das Symbol erhaschen , wird das Mandala stofflich enthoben und wird durchsichtig wie eine Glasscheibe. In diesem Augenblick enthüllt es uns einen bisher verborgen gebliebenen Durchblick von unerwarteter Tiefe und Bedeutung. Wie in Trance erleben wir den umfassenden Sinn der symbolisierten Wirklichkeit. Es wird uns ein ungeahnter Blick in einen weiten und tiefen Raum geschenkt, der sich vor unserem Gesicht bis ins Unendliche erstreckt. Das Symbol erweitert unser Erfassen über die Vermögen unserer sinnesorganische Wahrnehmen hinaus. In diesem Einsehen in den naheliegenden Urgrunde der unstofflichen Gegebenheiten befinden wir uns in einem mystischen Erleben des grenzenlosen Universums und können die Entwicklungen der kosmischen Lebendigkeit begreife . Plötzlich, wie in einem Rausch, sehen wir von innen, wie bei einem Hologramm, auf welche Weise die inneren Zusammenhänge das Äußere bewegen. Wie der englische Dichter William Blake beschrieb, sehen wir eine Welt in einem Sandkorn und einen Kosmos in einer vollendet erwachten Blüte.

Im Bereich der Psychologie wird der Mensch mit seinen seelischen Zusammenhängen betrach-tet, wobei die klassischen Psychoanalytiker Gefühle, Gedanken und charakterliche Komplexe in einen undefinierten abstrakten Raum stellen. Dabei werden viele dieser inneren Vorgänge als Projektionen, Einbildungen, möglicherweise als Intuitionen oder durch einen kranken Körper hervorgerufene Psychosen betrachtet. Durch diese auf die Materie bezogene Perspektive wird ihnen die Anerkennung als Wissenschaftler gewährleistet. Auch die Religionen des Abraham, die ihr kosmisches Weltbild von der Genesis ableiten, unterstützen das materialistische Weltbild. Der körperliche Mensch wurde am sechsten Tage erschaffen, und «Gott» sah, dass es gut war und ruhte am siebenten Tage aus. Mit der Erschaffung der irdischen Welt nach dem Modell der Genesis ist die physische Welt sozusagen mit der Schöpfung am Ende.

Im 1. Buch Mose, Kap.1, 26-29 steht: «Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte.»

Wer an dieses Modell glaubt, nimmt den Menschen aus dem natürlichen Geschehen der Evolution heraus, wie sie in aller Natur völlig selbstverständlich ist. Lassen wir einmal die amerikanischen Kreationisten außen vor, so sind doch die meisten Christen, Juden und Islamisten von diesem kosmischen Modell überzeugt. Die hinduistischen Philosophen vertreten meistens das vedische Modell: «Obwohl attributlos, wird Brahman auch als Sat-chit-ananda (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit) beschrieben. Denn geht man davon aus, dass das ursprüngliche Schöpfungsfeld Materie hervorbringen kann, muss es selbst Substanz besitzen. Brahman ist omnipräsent, in Geist und Materie, als unsichtbare, unhörbare und undenkbare Kraft. Es ist auch das Unsterbliche, das über den Göttern steht.» (Wikipedia)
Auch dieses brahmanische Modell des Kosmos beinhaltet einen nicht zu unterschätzenden Mangel. Brahman repräsentiert darin die unbeschreibliche Urmaterie. Die Gläubigen werden nach einem vollbrachten guten Leben, nach den Regeln der Brahmanen, einstmals wieder mit Brahman vereint, ergo materiell sein. So ist bei ihnen jeder Gedanke materiell, wie man bei Krishnamurti lesen kann: «Diejenigen, die viel denken, sind äußerst materialistisch, weil das Denken Materie ist. Der Gedanke ist ebenso Materie, wie es der Fußboden ist, die Mauer, das Telefon. Energie, die schablonenhaft arbeitet, wird zur Materie. Es gibt Energie, und es gibt Materie. Daraus besteht das Leben. Wir mögen glauben, daß der Gedanke keine Materie ist, aber er ist es. Der Gedanke ist ebenso Materie, wie eine Ideologie es ist. Wo Energie ist, verwandelt sie sich in Materie; Materie und Energie stehen in gegenseitiger Beziehung.» (Jiddi Krishnamurti, Einbruch in die Freiheit; Ullstein 1990)

Das ist der reinste ins Göttliche erhobene Materialismus, und niemand sollte sich wundern, wenn viele Menschen sich nicht von den materiellen Bedrängnissen in der an die stoffliche Welt gebundene Bipolarität ihres Daseins befreien können. Die ungezählten Erkenntnisse der Biologie, der Archäologie und Genforschung sowie der modernen Informatik bezeugen, dass das Leben auf unserem Planeten, und das Wesen Erde selbst, in eine ewige Evolution eingebettet sind. Allen lebendigen Organismen und Wesen wohnt der Trieb zum Überleben inne, insbesondere sorgt der angeborene Fortpflanzungstrieb beständig für die Erhaltung
der Arten. Wofür einige Spezies dafür extrem physische Leistungen vollbringen. So z.B.: viele Zugvögel, die für die Aufzucht ihrer Brut tausende Kilometer über Wüsten und höchste Gipfel in den hohen Norden fliegen, wo ihre Nester nicht ausgeraubt werden können. In der Wissenschaft nennt man das den biologischen Imperativ. Im Gegensatz zur Dogmenethik der konventionellen Wissenschaft und den antiken Religionen verläuft die Evolution weder zufällig noch vorherbestimmt, sondern systemisch probabilistisch. Die sprunghaften Mutationen ereignen sich unvorhergesehen auf Grund bislang unerkannter Bedingungen.

Jeder Forscher im Sinne einer Geisteswissenschaft erkennt die immateriellen metaphysi-schen Felder. Weil er zum Beispiel das Ätherfeld, die Astralis oder die Mentalis jedoch als real annimmt, wird er aus dem Kreis der anerkannten Wissenschaftler ausgeschlossen, z.B. indem man ihn in der Fachpresse nicht mehr zitiert oder ähnliches. Die transpersonel-len Felder, so wie dies allerdings von esoterischen Forschern, Geistheilern und theosophi-schen Spezialisten gesehen wird, werden nur von ganz speziellen Kreisen als die eine Wirk-lichkeit akzeptiert, weil die antiken Kosmologien immer noch nicht ausgestorben sind. Letztlich hat eigentlich Rupert Sheldrake durch seine Forschungen über die morphogenetischen Felder in der lebendigen Natur jenen modernen Wissenschaftlern die Brücke zur Noetik gebaut, die über die Quantenfluktuationen bereits zum universellen Bewusstsein vorgedrungen sind.

Kunstvolle Bilder können nur Fenster sein, welche sich jenen Betrachtern öffnen, die zu einer unbedachten Anschauung ohne eigenwillige Beurteilungen in der Lage sind. Das Fensterglas kann immer nur so klar und durchsichtig sein, wie es von den eigenen Gedankennetzen nicht verunreinigt wurde. Selbst wenn das Fenster, das Bild selbst fest vor einem an der Wand hängt, kann es doch vorüber ziehende Wolken und im nächtlichen Himmel durchziehende Sternschnuppen zeigen – eine bewegte, lebendige Landschaft oder einen sich drehendes Himmelszelt.

Für viele Menschen ist es mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit geworden: «Der Mensch ist Teil eines siebenfachen Mikrokosmos». Dieser ist realistisch betrachtet eine Art «Energiewechselorgan». Damit wird klar zum Ausdruck gebracht, dass er mit allen anderen Kosmen, Mikro- und Makrokosmen in beständiger Kommunikation steht. Das tatsächliche Leben im ganzen Kosmos ist weniger eine Vollendung in der Materie, wie es die Religionen und die Wissenschaft versuchen zu beweisen, sondern es ist vor allem ein systematischer, geregelter Austausch von Kräften und Informationen, also eine ewige beständige Kommunikation im ursprünglichen Sinne von «Gemeinsam-Machen». Dieser permanente Informationstransfer und Kräfteaustausch geschieht sowohl im Mikrokosmos mit der körperlichen Person, als auch in dem einen, alles umspannenden siebenfachen Kraftfeld des Kosmos, das seinerseits in die Lebensfelder des solaren Planetensystems eingebettet ist und mit diesem ebenfalls kommuniziert.

Dabei spielt allerdings der mikrokosmische Mensch mit der materiellen Person eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Das sollte jedem ganz bewusst sein, der bereits erkannt hat, dass wir auf einem lebenden Wesen Erde unser Dasein gestalten. Allerdings kann er es nur dann erfassen, wenn die Person ihren Bezug zum Lebewesen Erde, der Mutter Gaia, in ihre eigenen Erfahrungen mit der Natur mit einbezieht. Es wird dem Menschen dann nämlich bewusst, dass die Menschheit für die lebende Erde vor allem auch ein Referenzorgan ist, das seine täglichen Erkenntnisse im gesellschaftlichen Leben und in seinem Umgang mit der Natur bewertet und diese Gedanken mit dem mentalen Feld des Kosmos austauscht. Dabei realisieren die meisten Menschen mit ihrem Verstand vorwiegend die äußeren materiellen Erscheinungen, die für ihre Selbsterhaltung zwingend notwendig sind. Einige Menschen können auch die immateriellen Wirkungen des Lebens erfassen, weil ihr Mikrokosmos dafür prädisponiert ist.
Mir scheint, es werden immer mehr Menschen, die eine intensivere Beziehung zu Fauna und Flora aufbauen können. Bei allen äußeren Wahrnehmungen stellt der Mensch seine Eindrücke in eine subjektive Relation zu seinen bereits abgespeicherten Informationen. Diese werden in den mentalen Feldern dann mit den resonanten karmischen und aktuellen Prägungen verbunden. Dazu gehören auch alle Impulse aus der Monade, die zu ihm über den Mikrokosmos durchdringen. Dabei fügen sich alle anstehenden Resonanzen mit der interkosmischen Evolution in die Gedankenkumulies. Dieses ganze Geschehen in der Mentalis wird die kommenden Wahrnehmungen und Bedenken dazu probabilistisch ausformen.

Eigentlich ist der Mensch dazu berufen und befähigt, die materiellen Erscheinungen der Natur in ihrer energetischen Wirklichkeit zu erkennen. Viele moderne Wissenschaftler sind bei ihren Forschungen nach dem kleinsten «Baustein» der Materie darauf gekommen, dass Materie ebenso zum elektromagnetischen Spektrum gehört wie das Licht und alle anderen Wellenfelder. Mit der vielseitigen und umfassenden Naturforschung und den vielfältigen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird der Mensch einmal die vorgesehene Zielrichtung aller Natur in dem ihn umspannenden Weltall erkennen. Wenn er sich neben seinem Streben nach Wissen, Macht und Besitz auch einige Kenntnisse über die metaphysischen Sphären der Erde erwerben will, wird er bald zu der Einsicht in die interkosmische Evolution aller Lebensfelder der Sonnen, Planeten, Monde und sonstigen Bewohner in diesem unendlichen Raum-Zeit-Geschehen des grenzenlosen Universums geführt.

HUBBLE-Ultra-Deep Field; Bild: NASA

Angesichts der gigantischen Weiten des Alls und der filigranen Details in den subatomaren Kraftfluktuationen könnte sich der erkennende Mensch von den illusionären Selbsterhöhungen innerhalb des materiellen Egoismus lösen, wenn er sich der Tatsache stellen würde, dass sein Wesen ein sich entwickelnder Mikrokosmos in einer probabilistischen Evolution ist, bei der er seinen Stoffkörper zu gegebener Zeit ohnehin ablegen wird, genauso, wie sich ein Schmetterling aus der letzten Hülle der Puppe häutet, bevor er frei in den azurblauen Himmel steigt. Doch bis dahin muss sich seine materielle Erscheinung erst noch im Rahmen seiner bestehenden Vermögen vollenden. Erst nach der Erfüllung aller damit verbundenen Aufgaben wird sich die Astralis und die Mentalis um einige Ansichten erweitern und dadurch neue Aspekte in der Erfassung der Welt aktivieren. Hierbei wird sich die Wahrnehmung grundlegend verändern. Auch wenn der Mensch dann immer noch mit einem Stoffkörper als Person in der Gesellschaft seiner Mitmenschen lebt und wirkt, so entfaltet sich in ihm zusätzlich eine mikrokosmische Wahrnehmung ohne die stofflichen Sinnesorgane. Der sich dadurch ergebende erweiterte Blick auf die metaphysischen Erscheinungen in den Sphären des Äthers und der Astralis dieser irdischen Welt verändert alle Beziehungen zur Natur, zu den Mitmenschen und zur Gesellschaft mit ihren Institutionen und sonstigen kommunalen Organen. Die bislang als außersinnliche Wahrnehmungen benannten Fähigkeiten werden jedem Menschen nach dieser mikrokosmischen Entwicklung zuteil. Das Erfassen der niederen transpersonalen Sphären führt selbstverständlich zu einer völlig neuen Lebenshaltung in weiten Schichten der Bevölkerung und notabene zu einem völlig veränderten gesellschaftlichen Zusammenleben ohne Lüge und Betrug. Auch wenn der stoffliche Mensch weiterhin als notwendiges Werkzeug für den Mikrokosmos wirken muss, so werden seine Absichten und Begehren doch von völlig neuen Parametern und Werten des Daseins geprägt, die sich konsequent auf die Weiterentfaltung der Aufgaben ausrichten, die sich aus seinem Mitwirken in den unteren metaphysischen Kraftfeldern ergeben. Die sich dadurch ergebende Werteverschiebung wird so ziemlich alle Konstanten der bisherigen Wissenschaften, der Politik und der Finanzwelt umstürzen.

Natürlich wird der dadurch veränderte Magnetismus des aurischen Wesens in den Mikrokosmen die Polarisation der immateriellen Vibrationen derart verändern, dass den Äonen oder Asuras dann sukzessive keinerlei Kräfte mehr zugeführt werden. Auf diese einfache Art verlieren auch diese Manipulatoren aus dem Unsichtbaren ihren Einfluss auf die Menschheit und lösen sich sukzessive auf. Was nicht heißen soll, dass sich durch die neuen Ambitionen und Aktivitäten der Menschheit nicht wieder neue Kraftkonstellationen in den höheren morphischen Feldern des Kosmos entwickeln werden.

Sollte sich die Menschheit künftig konstruktiv der weiteren Evolution des Kosmos weihen, so wird von selbst dieses Begehren nach einer permanenten Weiterentfaltung entstehen und wie selbstverständlich eine astrale und mentale Neutralität gegenüber den materiellen Belangen, die vorher das ganze Leben überschattet haben. Die Sehnsucht nach einer holistischen Lebenswelt verbindet sich mit einem uneingeschränkten Mitwirken bei der interkosmischen Umwälzung, die sich notwendiger Weise bei der Evolution des Kosmos ergibt. Dann kann auch die Stimme der Monade immer deutlicher das Wesen Mensch bei seinem Mitwirken lenken. Diese innere Stimme, die erstens im Herzen das Fühlen und Begehren stimuliert, und die zweitens im Verstand stets deutlicher das Denken beeinflusst, und die drittens im Plexus Sakralis das rechte Handeln bestimmt, lässt im mikrokosmischen Atemfeld einen neuen mental-astralen Holokumulus erwachen. Zusätzlich werden neue Informationen aus den morphischen Feldern der Lipika an die Oberfläche kommen, mit denen die Erinnerung an den ursprünglichen Auftrag des Menschen für das Wesen Gaia in der Mentalis des Kandidaten klingt. So entwickelt sich in diesem Wechselspiel zwischen mentalem Erfassen, aurischer Sphäre und den monadischen Berührungen, eine Art neuer «Beseelung». Von dieser innereigenen Dynamik, begleitet von einer neuen Einsicht in die wahren Absichten des kosmischen Lebens, werden die weiter entwickelten Menschen zu einer Lebenshaltung geführt, mit der den noch nicht entwickelten Mikrokosmen anderer Lebenswellen der Natur geholfen wird. Der Mensch wird stets autonomer die vor ihm liegenden Prozesse der Entfaltung nach allen Richtungen fördern.

Zunächst werden wir einige eventuell offene Fragen nach dem «seelischen Sein» beantworten, die zu den bestehenden Thesen gehören. Die «Seele» ist der dominante «Kraftstern» in der Astralis. Zusammen mit der wachen Mentalis bestimmt sie als Triebfeder durch Begehren, Aufmerksamkeit, also Ausrichtung und Absicht, das Ziel des Menschen: Primär steht dabei die Selbsterhaltung und Selbstentfaltung in einem selbstbewussten Leben im Fokus, das sich in der umfassenden schöpferischen Evolution ergibt. Im irdischen Lebensfeld wird von einem «EGO», das als «Naturseele» bezeichnet werden kann, der Stoffwechsel optimal für alle Ambitionen geregelt. Diese sorgt auch für die erforderliche Kommunikation mit allen niederen transpersonalen Kraftfeldern im Rahmen der isomorphen Resonanz. Damit kann der Mensch sein Dasein strukturieren, in dem neben allen notwendigen Umtrieben, neben allem Leiden und Erleiden in der bipolaren materiellen Welt die Erfahrung im Menschen aufsteigt, dass das Dasein auf dem Planeten Erde eigentlich ein höheres Ziel hat. Das kann bekanntermaßen einige Inkarnationen des Mikrokosmos dauern, bis genügend Einsicht geboren ist, damit sich der Weg zu den höheren Sphären auf der Spirale der Evolution für das erkennende Bewusstsein abzeichnet. Heute haben sich die meisten Menschen als Mikrokosmos noch nicht bis an die Grenze seiner gegebenen Möglichkeiten entwickelt.
Für ein Erkennen der nächsten Schritte in dem Prozess der Weiterentwicklung muss sich vor allem das Begehren aus der Astralis von den materiellen Zusammenhängen mehr und mehr trennen, weil alle Versuche des Menschen, seine aus der vierten Astralis aufsteigenden Ideale hier auf Erden zu realisieren, in den Wechselwirkungen von Licht und Schatten im beständigen Werden und Vergehen zum Scheitern verurteilt sind. Allerdings kann der Mensch dabei erkennen, dass sich seine inneren Ambitionen, seine spirituellen Vorhaben möglicherweise in den metaphysischen Kraftfeldern realisieren lassen. So wendet er sich esoterischen Kreisen zu, die ihn mit den erforderlichen Informationen versorgen, und er bekommt z.B. über Meditation, holotropes Atmen, autogenem Training oder anthroposophische Methoden einen spürbaren Kontakt mit den astralen Welten des Kosmos. Mittlerweile steht zu diesen Themen eine umfangreiche Literatur zur Verfügung, über die sich eigentlich jeder lesebegabte Mensch recht gut informieren kann. So erweitert der Mensch sein Wissen über alle jenseitigen Möglichkeiten in den morphischen Feldern seines Mikrokosmos und des Kosmos.

Viele haben bei diesem experimentellen Suchen in den übersinnlichen Sphären einen Guru oder Meister gefunden, der sie in die nächst möglichen astralen Abhängigkeiten hinein führt. Das schenkt dem Wanderer zu den Sternen genügend Einsicht in die höheren Sphären, wobei ihm unmissverständlich deutlich gemacht wird, dass er in diesen Bereichen vor allem von seiner mikrokosmischen Resonanz geführt wird. Das heißt, solange der Mensch noch mit allen egoistischen Bestrebungen seine Aktionen bestimmt, wird er den egoistischen Kräften und Wesen der niederen Astralis begegnen, die ihn bereitwillig in jene Erlebensbereiche führen, in denen seine egoistischen Begehren befriedigt werden können. Dass er dabei gleichzeitig als Beute für seine scheinbaren Lehrer dient, die sich an den Emissionen seines Mikrokosmos erbauen, wird der Mensch nicht so schnell erkennen können. Erst wenn ihn diese scheinbar spirituellen Angebote auch nicht mehr befriedigen, wird er nach Wegen suchen, die ihn aus diesem jenseitigen Gewusel befreien können. In einer erneuten Inkarnation wird der neue Mensch dann mit einer weiter entwickelten Astralis das stoffliche Lebensfeld betreten. Dabei kann er von Kindesbeinen an die astrale Welt, die Ätherfelder und auch die stofflichen Erscheinungen sehen, wie es bislang nur ausgenommen wenige hellsichtige Medien können. Eines ist diesem neuen Menschen von Anbeginn ganz klar, das Leben der Welt entfaltet sich keinesfalls nur innerhalb der von den modernen Naturwissenschaftlern behaupteten materiellen Zusammenhänge der Natur. Er sieht alle Lebenszusammenhänge mit der Ätherwelt und mit der astralen Sphäre, soweit seine Astralis sich entwickelt hat, also auch alle darin wirkenden Wesen, die mit seinem Mikrokosmos resonant sind. Vor allem erlebt dieser Mensch, dass jenes Gebiet, das heute meistens als «Jenseits» bezeichnet wird, nicht jenseits seines Lebens ist, also auch nicht nur für die körperlich Verschiedenen existiert. Die transpersonalen Welten befinden sich nicht irgendwo in der Stratosphäre oder im Himmel zwischen den Sternen des Zodiaks, sondern die als jenseitig definierten unstofflichen Sphären durchdringen immer den ganzen Kosmos, auf und in der Erde. Dabei ist jeder Mensch stets von seinem Anteil «Jenseits», seinem aurischen Wesen im Mikrokosmos, umgeben und wird immer von den jenseitigen Kräften nach isomorpher Resonanz beeinflusst, auch dann, wenn es der Mensch ignorieren will und weiterhin auf die Parameter der dialektischen Naturwissenschaft pocht.

In seinen spirituellen Ambitionen werden mit Gewissheit neue Einsichten das Gelände bestimmen, in dem er sich umschauen wird. Auch in den Kraftfeldern der Religionen, des Schamanismus, des New Age, der theosophischen, anthroposophischen oder anderen esoterischen Gruppierungen, die ihn vordem angezogen haben, als er ihr wahren Strukturen noch nicht wahrnehmen konnte, erkennt er die unerfüllbaren Verheißungen. Ihm wird ganz deutlich, dass er sich auch diesbezüglich mit höchster Neutralität verhalten muss, damit er von den klebrigen Krakenarmen der spirituellen Institutionen nicht noch einmal eingefangen werden kann. So erklärt sich ihm das Kapitel über das Dienen bezüglich der kosmischen Evolution, das er schon mal in der Literatur bei einigen Autoren gefunden hat, mit einer neuen Brisanz. All seine inneren Bestrebungen und Wünsche werden sich angesichts seiner neuen allumfassenden Erlebnissphäre in diese Richtung entwickeln, weil jeder Gedanke, jedes Begehren und alle unbedachten Absichten über den Magnetismus im aurischen Wesen sofort seine Resonanz im Ätherfeld und in der Astralis bestimmen. Ein Mensch mit einer erhöhten Astralis erlebt natürlich alle Reaktionen aus dieser Sphäre völlig ungetarnt in einer ungeahnten Schnelligkeit, die mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig ist. Denn schon im Ätherfeld rast das Werden viel schneller, als im materiellen Feld. Man sagt, es wäre 100 Mal schneller als im Stoff, und die Astralis ist noch einmal 100 Mal schneller. Das bedeutet eine sofortige Reaktion und Projektion der resonanten Wesen und Ereignisse, die der Kandidat Kraft seines Magnetismus angezogen hat.

Aber auch für die Mentalis wird sich eine prägnante Veränderung einstellen, weil jetzt auch die nächsten Mentalsphären von dem Kandidaten erfahrbar werden. Es ist hierbei kein Schauen oder ähnliches angesagt. Vielmehr entsteht ein inneres Empfangen komplexer Gedankenbilderfolgen direkt in der Mentalis, die sich dem aktuellen Tagesbewusstsein vermitteln. Paranoide Menschen, die nicht auf dieses Phänomen hingewiesen wurden, kann das innere »Hören« sehr stark irreführen. Aber auch dieses Empfangen wird von der isomorphen Resonanz bestimmt. Es macht Sinn, sich mit dem Vorgang »Denken«, einmal etwas genauer zu beschäftigen. Bevor ein Gedanke bewusst gedacht wird, halten sich seine sinngebenden Anteile, meistens als Bilder, in der Mentalis als Kumulies auf, die sich z.B. mit bestehenden Gedanken im aurischen Wesen verbinden. Sie werden von der Ambition des Gedankens vom Verstand angewählt und angezogen, dann mit allen anderen Anteilen kumuliert und als Sinngebilde «Satz oder Bild» ins eigene mikrokosmische Feld entlassen. Zunächst halten sich diese Gedankenkumulies im Atemfeld des eigenen Mikrokosmos auf. Wenn allerdings im Gespräch die Sätze/Gedanken hin- und hergehen, dann wandern diese mentalen Geschöpfe zum anderen Mikrokosmos, wo der innewohnende Mensch diese mit seinem Verstand aufnimmt und den sinngebenden Inhalt in sein Denken übernimmt, in seiner Mentalis kumuliert. Der Gedanke wird entsprechend seiner Bedeutung/Melodie in das morphische Gedächtnis der Mentalis des Empfängers resonant eingegliedert. So bevölkern die ausgetauschten Gedanken sowohl das Atemfeld des Sprechers als auch das des Zuhörers, und eine Kopie dieser Gedankenwolke entflieht in das kosmische morphische Feld mit der entsprechenden isomorphen Resonanz.

Diese morphischen Felder der Mentalis haben bereits in tiefer Vergangenheit durch indische Philosophen den Namen „Devachan“, bekommen, weil man sich in diesem Bereich das Aufenthaltsfeld der Devas (= Götter, positiv gut) und Asuras (= Götter, negativ böse) im irdischen Kosmos vorstellte. Das Kumulieren der mentalen und astralen Ausstrahlungen der Menschen hat über die Jahrtausende ihres Bestehens und Wirkens gewaltige, vollbewusste Wesen aus mentaler und astraler Energie geschaffen, die durch ihre Grundausrichtung entsprechend polarisiert sind. Einfach ausgedrückt, mörderische egoistische Gedankenkomplexe mit großem Selbstbewusstsein und großem Egoismus ziehen nicht nur analog vibrierende Ausdünstungen der entsprechend fühlenden und denkenden Menschen an, sondern sie stimulieren auch für ihre eigene Selbstbehauptung dafür empfängliche Mikrokosmen und dementsprechend polarisierte Wesen in der Astralis. So entsteht ein Kreislauf zwischen den egoistischen Menschen und den selbstsüchtigen Wesen und Konglomeraten in den morphischen Feldern des Kosmos Erde, die die reaktionären Tendenzen fördern, indem sie Eigensinn, Streit, Kämpfe und Kriege anzetteln. Das beständige Reproduzieren solcher Darstellungen in den Medien, in Fernsehfilmen – sei es als Dokumentation oder als erfundene Fantasy-Stories oder in Computerspielen – fördert diesen krankhaften Energieaustausch zwischen den Asuras und den Menschen seit Äonen (= langen Zeitabschnitten) auf allen Kontinenten.

Das gigantische Problem des jenseitigen Devachan mit seinen Asuras war bereits den historischen Autoren des Hinduismus bekannt. «Die Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel», wie sie von Paulus im NT genannt werden, oder «die Asuras» wie sie in den Veden als bösartige Götter bezeichnet werden, oder «Ahriman»,, wie es in der Religion des Zoroaster benannt wird, spiegeln dem verlangenden Menschen vor, dass die Natur-Seelen zukünftig heilig in den göttlichen Bereichen eines «paradiesischen Himmels» oder in «Brahman» ewig-seiend, selig und allwissend existieren werden. Damit wird das ganze Drama dieser Wechselwirkungen mit dem Devachan erst richtig deutlich. Jedes egoistische Bestreben, ob im Beruf oder innerhalb einer spirituellen Bewegung wird von den äonischen Kräften in den morphischen Feldern des Kosmos für ihre Selbstbehauptung gebraucht.

Für jene, die erfassen können, wie bei den verschiedenen Auseinandersetzungen im täglichen Allerlei die Gedanken und Gefühle zu den resonanten Kräften in den kosmischen Feldern strömen, entsteht die Frage nach einer Befreiung von dieser Ungeheuerlichkeit. Bei allen Diskussionen oder Gesprächskreisen, bei jedem Streit und bei jedem Kampf – auch bei allen ritualisierten oder für ein Schauspiel oder Video/Film inszenierten Kämpfe oder bei Kriegen ganz besonders – strömen die astralen und mentalen Emissionen aller Beteiligten völlig unkontrolliert in die astralen und mentalen Gedächtnisse des Jenseits, wo sie sich dort nach den Regeln der isobaren Resonanz in den entsprechenden morphischen Feldern des Devachan mit den Energiekumulies gleicher Vibration zusammen ballen. Um es ganz deutlich zu machen, alle weltweiten Kriegsgeräte-Hersteller und Waffen-Industrien und Filmindustrien, die in Hollywood, Bollywood, Korea, Japan, England, Frankreich, Italien, Deutschland, Tschechei, Russland, Brasilien usw. Krimis oder Kriegsdokumentationen früher analog und heute digital aufzeichnen, verkaufen nicht nur ihre kommerziellen Produkte, sondern sie erzeugen auch einen ungebrochenen Strom mentaler kriegerischer Energien für die Äonen und ihre Archonten. Dazu gehören selbstverständlich auch viele Produzenten von Baller-Komputerspielen in aller Welt mit ihrer tausendfältigen Belegschaft und einem jährlichen Milliarden Umsatz. Der entstandene Kriegsäon wächst schon seit zig tausend Jahren in einem derart gewaltigen Ausmaß, dass man es nicht zu denken wagt.
Alle diese Kräfte wenden sich natürlich wiederum permanent an die Menschheit. Auch jene Menschen, die nur mal einen streitsüchtigen Gedanken erwägen, werden von diesem unheiligen Magnetismus erfasst, und ihr flüchtiger Gedanke wird zu einer abscheulichen Tat aufgepuscht. Nach der Tat wundern sich Täter und seine Freunde, dass er zu so einer Tat fähig war. Es macht wenig Sinn, über diese, die Evolution der Menschheit bremsende Faktoren zu lamentieren oder sich ernsthaft davor zu ängstigen. Es gilt nur, sich zunächst dieser ätzenden Realität einigermaßen bewusst zu werden und höchst achtsam zu sein, um nicht ebenfalls von diesen Kräften in Anspruch genommen zu werden. Darum wird von nahezu allen Weisen der Welt stets angeraten, keinen Streit zu führen, bzw. sich aller Be- und Verurteilungen neutral zu enthalten.

Es gibt aber noch eine wesentlich prekärere Behinderung bei der kosmischen Evolution, die sehr viel schwieriger zu erkennen ist, weil das menschlich Gute und Humane von allen Kulturen gesellschaftlich vertreten wird. Es ist die Bindung von Milliarden gläubiger Menschen an die antiken Religionen. Dieser endlose Strom von spirituellen Gefühlen und Gedanken zum Ziele der egoistischen Erleuchtung, der Heilig-Werdung oder des persönlichen Eingehens in einen Himmel, ein Shambhala, ein Sommerland oder das Einswerden mit der integralen Seins-Seligkeit saccidananda in Brahman oder im Aufgehen in die universelle Leere mit der tibetanischen «Kalachakra-Meditation», bedeutet für die Menschheit ein unbarmherziges Gefängnis für einige Inkarnationen. Besonders durch die selbstsüchtigen spirituellen Ambitionen der Menschen entsteht für sie eine schier unüberwindliche Mauer zur natürlichen Evolution. Die damit aufgerufenen hinduistischen, buddhistischen Devas oder die christlichen oder islamischen Äonen sättigen sich an den Sehnsüchten der Gläubigen bei allen möglichen religiösen Aktivitäten.
Aber auch viele esoterischen, theosophischen und anthroposophischen Gruppierungen spenden ihren Anteil an diese gewaltigen metaphysischen Mächte. Die unheiligen Äonen unterstützen natürlich alle dafür mitwirkenden menschlichen Diener, Priester, Päpste, Lamas, Mullahs, Ayatollahs, Rabbiner, Rishis, Gurus, Brahmanen, Saddhus usw. in den Kirchen, Kathedralen, Tempeln und Stupas bei ihrem ritualisierten Wirken. Die Äonen sind dringend auf diese irdene Mithilfe angewiesen, weil gerade ihre Aktionen ununterbrochen die selbstbehauptenden astral-mentalen Ausdünstungen für ihren Selbsterhalt hervorbringen. Weil immer wieder Millionen von Menschen aus spiritueller Selbstsucht das gleiche «Heiligwerden» für sich und ihre «Brüder und Schwestern im Glauben» erflehen, weil sehr viele Menschen, unterstützt durch die weltumspannend wirkenden Medien plus Internet, immerzu die gleichen Gedankenbilder hegen und pflegen, wie z.B. bei den jährlichen heiligen Feiertagen, bei den gemeinsamen Gebeten und bei Prozessionen bzw. Pilgerfahrten von Abertausenden, insbesondere bei ritualisierten Events mit tausenden Mitwirkenden, wachsen die ahrimanischen Kräfte in den morphischen Feldern des Kosmos zu gigantischen Kraftfeldern, um die Menschheit als Ganzes zu knebeln und auszubeuten. Die Unkenntnis über diese beständigen Vorgänge in den unsichtbaren kosmischen Feldern führt zu einer beängstigenden Gefangenschaft.

Zudem füttern auch viele bürgerliche Veranstaltungen oder Events die reaktionären Kräfte im unsichtbaren Jenseits. Z.B. bei allen Sport- oder Musikevents werden gleich schwingende egoistische Sehnsüchte in Worten und Gefühlen massenhaft ins Jenseits ausgesendet, die sich dort in den entsprechend vibrierenden Feldern mit den bereits vorhandenen Kumulies verbinden und diese vergrößern, stets mächtiger machen. Ganz besonders wirksam dabei sind die Medien wie Fernsehen, Kino, Netflix, YouTube und andere Internetkommu-nities, mit denen die in aller Welt stattfindenden Ereignisse jedem User rund um den Globus präsentiert werden, damit auch jeder das Ereignis noch mit seinen eigenen Meinungen und Emotionen begleiten kann. Zudem füttern die vor allem auf eine persönliche «Beteiligung» und Identifikation mit den Stars in Popkultur und Sport gerichteten Gedanken- und Gefühlswolken täglich gezielt die morphischen Felder im Kosmos der auf dem materiellen Weltbild beharrenden Äonen und Archonten. Dabei sollte der Kenner dieser problematischen Situation keineswegs in Angst und Panik geraten, weil selbst die Nega-tion oder die Verärgerung die Asuras füttert. Vielmehr wäre gerade dieses besonders «neutral» zu bedenken, weil schon der Begriff «Jenseits» das Bedenken eigentlich in die Irre führt. Die unstofflichen Lebensfelder des Kosmos sind immer hier und im Jetzt über der Erde, auf der Erde, in der Erde und unter Erde wirksam, sonst gäbe es den Kosmos Erde, das Wesen Gaia überhaupt nicht. Die als Jenseits bezeichneten unstofflichen Sphären durchdringen immer den ganzen Kosmos mit allen darin lebenden Wesen, auch mit den sich auflösenden Mikrokosmen der «Toten». Nur weil das so ist, weil die morphischen Felder in der Materie, im Äther, in der Astralis, in der Mentalis und in den nirvanischen Feldern wirken, kann der Mensch leben, handeln, fühlen und denken. Nur darum, wegen der immateriellen Lebensfelder kann er sich für die interkosmische Evolution auf seine weitere Entwicklung und für ein neues Leben ausrichten. Nur darum vermag er die dafür sinnvollen Aktionen auch vollbringen, mit seinen Ambitionen erfassen, bedenken, emotional durchdringen und realisieren.

Jeder Mensch ist in allen Situationen seines stofflichen Daseins und auch danach, also nach dem Vergehen des materiellen Körpers, stets von seinen Anteilen «Jenseits» umgeben und wird immer von den transpersonellen Kräften durchströmt, also beeinflusst. Das könnte man als das «fundamental Böse» bezeichnen, was sich durch die Jahrtausende mit Predigten, Gebeten und Opfern von Millionen Menschen im mental-astralen Feld der irdischen Atmosphäre entwickelt hat. Ihrer Selbsterhaltung wegen mussten die ahrimanischen Kräfte die Menschen immer wieder in die gleiche Richtung animieren, damit diese die uralten Traditionen und religiösen Rituale bis in alle Zeiten fortsetzen. Natürlich werden die Menschen dafür beständig in Versuchung gebracht, immer und immer wieder die schönen Traditionen einzuhalten, die alten Feste der Väter zu feiern, die Denkmäler, Museen und Gedächtnisstätten zu pflegen, und in die Kirche zu gehen oder nach Mekka zu pilgern, wie es auch im Koran steht, damit diese „Fürsten unter dem Himmel“ ewig weiter existieren können.
Das bedeutet doch: Nur wenn die Menschen weiterhin in Unkenntnis über die wirklichen Zusammenhänge ihrer Lebenssituation gehalten werden, – die Pädagogik bzw. die häusliche Erziehung könnte bereits in der Jugend eine gewisse Aufklärung bewirken –, und dadurch von ihrer materiellen Sehnsucht und dem natürlichen Humanismus angestachelt werden, ihren kindlich naiv idealisierten Himmel als Endziel ihrer materiellen Persönlichkeit zu betrachten, wird die Nahrung der «Götter» weiter strömen. Wenn die Menschen die Realität der transpersonellen Lebensfelder in ihrem Mikrokosmos und im Kosmos mit allen Implikationen nicht akzeptieren können, werden die morphischen Felder weiterhin mit allen selbstbehauptenden Kräften gefüllt, die durch ihren steten Einfluss die interkosmische Evolution aufhalten. Und das scheinbar Böse kann die Menschheit mit allen raffinierten und subtilen Methoden immer wieder von ihrem Streben nach Freiheit von der materiellen Gefangenschaft abhalten. Da mit der Aquariusperiode in der Natur die Wendezeit angestoßen ist und die kosmischen Einflüsse die monadischen Impulse verstärken, kann die Entwicklung der Menschen richtig betrachtet nicht aufgehalten werden, auch wenn die Äonen bzw. Asuras das ernsthaft anstreben. Gegen die interkosmischen Impulse aus dem solaren System können die irdischen Äonen letztendlich nicht gewinnen.

«Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen», so wird es gelegentlich im christlichen «Vater Unser» gesprochen. Wer die persönliche Sünde oder ein anderes Verbrechen nach den gesellschaftlichen Regeln der Moral als Ursache des Bösen bezeichnet, wie es in allen Medienkanälen perpetuiert wird, hat den «Sack mit dem Esel» verwechselt, den der Esel tragen muss. Natürlich sollte der gesellschaftliche Umgang von Empathie und Mitgefühl getragen sein, und in diesem Sinne, den Anderen weder belästigen, noch behindern, noch gefährden oder sogar töten, denn kraft der Resonanz fällt das immer auf den Verursacher zurück. Meistens kommt der unerwünschte Reflex mit einer gewissen Zeitverschiebung zurück oder er erreicht ihn auf unbedachten Wegen. Man sollte sich einmal ernstlich fragen, warum in unserer Welt sexuelles Begehren in der Liebe oder sexuelle Zärtlichkeiten zwischen sich liebenden Partnern als Sünde erklärt wurden. Liegt dahinter nicht ein verborgenes Motiv des egoistischen, spirituellen Bemühens um Erleuchtung? Fast alle Priester der antiken Religionen und auch die Meister oder Gurus vieler esoterischen Gruppierungen streben in einem zölibatären Leben nach Heiligung oder Erleuchtung. Offensichtlich ist ihnen bekannt, dass für eine Erhöhung der Astralis im Mikrokosmos erforderlich ist, dass sich die männliche Dynamik mit der weiblichen Sanftmut in Harmonie befindet. Wem es gelingt, die beiden astralen Impulse – die männliche Kraft und die weibliche Sanftmut – harmonisch durch seine Persönlichkeit in allen Aktivitäten zu verwirklichen, wird von innen her getrieben und nicht anders können, als seinen Mitmenschen, die sich noch in Unwissenheit mit der Materie identifizieren, soweit zu dienen und zu helfen, wie es ihnen aus eigenem Antriebe möglich wird, ebenfalls dieses Gleichgewicht anzustreben. Es ist keineswegs auszuschließen, dass viele Menschen damit immer noch ein echtes Problem haben, denn Sex gehört zur Arterhaltung des Volkes und der Menschheit. Was kann daran Sünde sein? Für die mikrokosmische Weiterentwicklung sind die allseits akzeptierten Perversionen ein viel größeres Hindernis.

Das Problem des «Bösen» kann nicht mit den alten Vorbehalten und historischen Vorstellungen gelöst werden, denn es ist sozusagen ein Produkt der überholten Identifikation mit der materiellen Erscheinung. Alle darin eingebetteten philosophischen Betrachtungen haben die Menschheit in die Abhängigkeit von ihren egoistischen Äonen geführt. Die menschlichen Gelüste etc. als solche verursachen nicht das «Böse» Das Böse ist ein recht unklarer Begriff. Meistens wird er im Hintergrund für alles benutzt, was der Gesellschaft schadet. Aber das wird je nach Kultur und Zivilisation unterschiedlich verwendet, um das Volk im Rahmen der Gesetze friedlich bei der Stange zu halten. Jede Lebensgemeinschaft hat das Recht, ihr tolerantes Beisammensein und Zusammenleben nach eigenen Gefühlen und Ansichten zu ordnen. Allerdings sollte man dabei folgendes im Auge behalten. Es gibt einige universelle Gesetzmäßigkeiten in der Welt, die nicht von Menschen gemacht wurden, die also unabhängig von Staat, Kultur, Religion oder Zivilisation ablaufen. Da ist z.B. das «Werden in der Zeit». Alles im technischen Zeitalter läuft nach Terminen und Taktungen ab. Nahezu jeder Mensch in einer administrativ geordneten Welt richtet sich nach einer Uhrzeit. Auch wenn Politiker demokratisch darüber abstimmen, wann Sommer- oder Winterzeit zu sein hat, das «Werden in der Zeit» als solches läuft unbeirrbar weiter. In der Natur gibt es die kosmischen und die planetaren Rhythmen. Das Werden und Vergehen des materiellen Seins ist bis in die letzten Ecken mikroskopischer Details und atomarer Fluk-tuationen erforscht, ohne dass jemals ein Naturwissenschaftler das Leben als solches in der Materie finden konnte, auch wenn mit gigantischem Aufwand auch in den entferntesten stellaren Arealen auf seltenen Asteroiden danach gesucht wurde.

Der Wechsel von Tag und Nacht, von Dasein und Tod sind Kennzeichen der Bipolarität im materiellen Wirken. Licht und Schatten, die beiden Seiten der irdenen Lebensmedaille gehören zum materialistischen Sein; das Gute ist dabei immer der Auslöser seines Schlagschattens. Dieser wird vom Menschen dann als «Böse» bezeichnet, weil er prinzipiell eigentlich meistens das Gute angestrebt hat. Nun muss er sich mit dem Beseitigen des «Bösen» beschäftigen, was ihm unnütze Zeit und Energie raubt. Zumindest ist das sein persönlicher Eindruck. Er könnte das Ganze aber auch anders herum betrachten.
In der interkosmischen Evolution gibt es keine partielle Entwicklung, z.B. eine Evolution der materiellen Körper, wie sie von Darwin erforscht wurden. R. Sheldrake hat längst nachgewiesen, dass es kein Lebewesen im Stoff gäbe, ohne seine morphogenetischen Felder. Bei seinen Untersuchungen und Betrachtungen ist er sogar soweit vorgedrungen, dass es für das Leben in dieser Natur mindestens drei morphische Felder geben müsse. Ein morphogenetisches Feld für die materiellen Zusammenhänge, ein morphisches Feld für das Gefühlsgeschehen und eines für das deduktive Denken, Beschließen und Bewerten. Alle die Felder, in denen Gedächtnisinhalte wesen, bestimmen, lenken und dynamisieren sie das Leben. Auch das Zusammenleben auf der Erde und auch das Wesen Erde, eigentlich alle Planeten und Sterne und das ganze Universum werden von morphischen Feldern in den sie umfassenden Kosmen geleitet. Bei diesem Gedanken begegnen sich die Weltmodelle von Giordano Bruno mit seinen Monaden, die später noch einmal von Leibnitz aufgegriffen wurden, mit dem kosmisch-mikrokosmischen Modell der Theosophen A. Besant und C.W. Leadbeater, das später dann auch von den Rosenkreuzern unter Jan van Rijckenborgh vertreten wurde.

Diese drei weltanschaulichen Modelle zusammen genommen bestätigen weitergehende kosmologische Überlegungen auch anderer esoterisch-wissenschaftlicher Autoren, die sich zum Teil an die hinduistisch-buddhistischen Lehren anlehnen, und dabei den Gedanken der interkosmischen Evolution weiter entwickelt haben. Immer wieder wurde mit dem Beginn der Aquariusperiode von einer Wendezeit gesprochen, von dem Erscheinen eines kommenden neuen Menschen – Nietzsche nannte ihn den Übermenschen. Zunächst einmal wäre es sinnvoll, will man die kosmische Evolution richtig verstehen, alle Lebensfelder oder alle morphischen Felder in diese Betrachtungen mit einzubeziehen. Zumal sich die Materie niemals außerhalb des Ätherfeldes entwickeln kann und das zugehörige Ätherfeld ist direkt von der Astralis durchdrungen. Diese wiederum wird von der Mentalis stimuliert. Dann wird alles durchdrungen von den drei nirvanischen Feldern, die – von der Monade instrumentalisiert – das aurische Wesen in Kosmos bzw. Mikrokosmos leiten. Dabei werden alle mikrokosmischen Felder von den interkosmischen Feldern durchzogen, die sich bei entsprechenden Resonanzen mit diesen Kräfte austauschen.
In allen diesen Feldern wirken als die eine Grundenergie Bewusstheiten, die einerseits den einzelnen Feldern vibrationsmäßig zugeteilt sind und – so eigenartig es dem normalen Denken erscheint – sind diese unterschiedlichen Bewusstheiten anderseits ein einziges Bewusstsein in den Mikrokosmen und den Kosmen. Diese in ihre Felder eingebundenen Bewusstheiten sorgen für die notwendige Kommunikation miteinander, intern und extern, nach der lebendigen isomorphen Resonanz. Sie bilden dafür auch in ihren jeweiligen morphischen Feldern ein spezielles Gedächtnis. Das ist auch der Anlass für Rupert Shel-drake gewesen, in allen Lebewesen nach den morphischen Feldern zu forschen. Da diese mit ihren lebensnotwendigen Informationen über Generationen wichtige Befähigungen und Anpassungen der Mutationen beeinflussen und steuern. Bei seinen letzten Studien war ihm dann aufgefallen, dass die morphischen Felder stets wie eine Art Gewohnheit oder Erinnerung arbeiten. Eine solche stete Wiederbelebung vergangener Möglichkeiten widerspräche jedoch einer sich permanent entwickelnden Dynamik neuer Lebensformen. Beim beständigen Reflektieren bereits gespeicherter Informationen aus den morphischen Feldern kann sich eben nichts Neues entfalten, was von vielen Naturforschern bestätigt, jedoch beständig in der lebendigen Natur geschieht. Die komplexen Interaktionen in der Natur mit ihren beständigen Anforderungen an sich verändernde Situationen und Umgebungen lassen ein Überleben der Spezies nur mit erneuerten, angepassten Ausprägungen zu.

Wenn man die siebenfältige Struktur des Mikrokosmos und seine Führung durch die Monade bedenkt, dann erscheint die Lösung dafür eigentlich ganz einfach. Die hierarchisch gegliederten unteren morphischen Felder von Materie, Äther, Astralis und Mentalis sind in die drei höheren nirvanischen Felder eingebettet, und diese werden alle zusammen von den dynamischen Informationen der alles umfangenden Monade stimuliert. Sie, die Monade, ist der persönlich bezogene göttliche Aspekt des Daseins, der die Evolution im Einzelnen fördert, aber auch mit allen kosmischen Monaden zusammen die interkosmische Evolution ununterbrochen anfeuert.

Bei aller überpersonellen Beeinflussung des mikrokosmischen Daseins könnte man doch fragen, warum für diese Entwicklung eine materielle Person mit ihrem denkenden Wunderwerk überhaupt erforderlich ist. In Millionen von Jahren der materiellen Evolution wurde ein komplexes Gehirn mit den fünf Sinnesorganen und dem Verstand hervorgebracht, der eigentlich auch ein Sinnesorgan ist, mit dem die Gedanken erfasst und assoziiert werden.

Mit ihrem Wahrnehmen und Bedenken vermag heute jede einzelne Person in der Natur mit dem pluralistischen Geschehen die Spielregeln des Daseins zu erfassen. Die naturwissenschaftliche Forschung hat sehr viele wirkende Gesetze der Materie entdeckt und sogar in mathematische Gleichungen geformt. Trotz aller Widerstände aus dem materialistisch eingestellten Lager haben die Philosophen der Religionen und der Noetik die metaphysischen Zusammenhänge aufgeklärt und den daran interessierten Mitmenschen erklärt. Es wurden auch Methoden und Wege gefunden, wie z.B. Hypnose, Rebirthing, Yogatechniken und Meditation, wie im Einzelnen die unstofflichen Lebensfelder real erlebt werden können. Mit Hilfe zahlloser Berichten von Menschen, die die so bezeichneten «Nahtoderlebnisse» überstanden haben, konnten viele Fragen über das Weiterleben nach dem stofflichen Ableben beantwortet werden. So könnte heute rein theoretisch jeder davon überzeugt sein, dass sein Mikrokosmos ohne Sünde geboren in eine ewige Evolution eingebettet ist, in der niemals der Tod eintreten kann, wie er heute von der materialistischen Weltanschauung vertreten wird. Alle mentalen Höllenvisionen sind einer brutalen Fantasie entsprungen, die von Menschen und ihren Asuras erfunden wurden, um bei dafür resonanten Mitbürgern Angst auszulösen, damit diese leichter ausgebeutet werden können. Insbesondere die abrahamitischen Religionen haben damit ganze Zivilisationen unterdrückt. Aber auch die hinduistischen Brahmanen sind diesbezüglich nicht frei von unrühmlichen Ausbeutungstechniken. Jedoch sind alle mitmenschlichen Entwicklungen in die absolut freien kreativen Kontexte des natürlichen Systems der Evolution integriert, die den beteiligten Personen ihren ganz besonderen Erfahrungshorizont für ihre karmischen Bewegtheiten und darauf aufbauende Erkenntnisse ermöglichen.

Dabei hilft dem achtsamen Menschen das isobare Resonanzgesetz, sein mikrokosmisches Sein in allen Facetten zu erfassen und sich mit diesen tiefen Einsichten auf die weitere Entwicklung des Kosmos Erde auszurichten. Wer heute noch die feinsinnigen Regeln der christlichen Ethik sozusagen als Erziehungsknute umbiegt, macht sich leider selbst zum Dienstknecht der Äonen. Das umfassende Gesetz der «10-Gebote» kann nur richtig verstehen, wer diese so einfach erscheinenden Gebote mit den kosmischen Faktoren in der Abhängigkeit von der interkosmischen Evolution und ihren Resonanzgesetzen verknüpft. Und das darunter liegende Grundgesetz heißt: «Gib, so wird Dir gegeben!»
Dieses fundamentale Gesetz ist eigentlich allgemein bekannt. Leider wird es vielfach nur bei negativen Ereignissen zitiert, wie z.B.: «Wer einem anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.» oder wie es auf dem Lande heißt: «Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus.» Die konstruktive Wirkung des Resonanzgesetzes wird heute für den persönlichen Erfolg im Beruf oder bei der Partnerwahl von kommerziellen Positivdenkern in aller Regel in kostspieligen Kursen trainiert. Dabei sollten die Studierenden dieser Regeln jedoch immer berücksichtigen, was möglicherweise von ausschlaggebender Bedeutung sein kann, dass die morphischen Felder des Mikrokosmos mit den Feldern des Kosmos verlinkt sind, aus denen ungeahnte karmische Verbindlichkeiten aus mehreren Zusammenhängen in die komplementäre Resonanz des Einzelnen hinein spielen. Damit wird dann die Auswirkung des eigenen persönlichen Wunschdenkens auf den möglichen Magnetismus des Mikrokosmos stark eingeschränkt und wenig vorhersehbar und nicht so, wie es die Meister des Coaching oder des ZEN versprochen hatten. Wie die unterschiedlichen Yogamethoden zeigen, bedarf es schon einer geraumen Zeit, wenn nicht sogar einiger Jahre, um den eigenen Mikrokosmos von bereits vorhandenen unangenehmen und tief in den Feldern vergrabenen Abberationen und psychischen Reflexen zu reinigen, bevor sich das Wunschdenken wirklich positiv auf die eigene Entfaltung auswirken kann.

Jeder Mensch steht mit seinem ganzen Potential immer über sein aurisches Wesen mit der Monade in Verbindung, die jeden zu einem erfolgreichen Mitarbeiter für die kosmische Evolution zubereiten wird. Dafür werden alle Mikrokosmen und die innewohnenden Personen liebevoll durch ihre notwendigen Erfahrungen geleitet. Manche Ereignisse werden vom Menschen als sehr unangenehm oder erschreckend erfahren. Aber auch solche Geschehnisse sollten mit Bedacht und gut überlegt nach ihren Belehrungen abgefragt werden, weil der Mensch durch ein multiplexes Programm des Erwachens geführt wird. Sollte sich sein Mikrokosmos dann in die nächst höhere Astralis erheben, dann erwartet ihn die erste «paradiesische» Belohnung. Der Mensch erfährt sich in der Einheit mit allen Lebewesen der Natur als eine reale Umgebung, natürlich auch mit allen Konsequenzen der Resonanz. Kann sich die Person damit anfreunden und allen Hinweisen achtsam folgen, dann wird sich auch die Mentalis in einer weiteren Ansicht öffnen, wodurch der Mensch sich als Mittelpunkt im mentalen Feld des Kosmos, ja, des umfassenden Alls erfährt. Er wird der schauende Mittelpunkt des universellen Geschehens, auf das er seine Aufmerksamkeit lenken kann.

Dies entspricht der vielfach verheißenen Einweihung oder Erleuchtung. Nur sollte der «erwachte» Mensch aufmerksam zur Kenntnis nehmen, dass diese Entwicklungsstufen des Mikrokosmos weder das erwartete Endziel seiner Entwicklung noch das «Paradies» noch «Brahman» sind, auch wenn es ihm im Erleben dieser oft beschriebenen Stadien sehr bekannt vorkommt. Diese mikrokosmischen Entwicklungen sind nur eine absolut erforderliche Zubereitung des Magnetismus im aurischen Wesen für die erfolgreiche Mitarbeit in der kosmischen Evolution, wo für die entwickelten Mikrokosmen unüberschaubare Arbeit für die zahllosen Lebenswellen der Erde ansteht. Der Mitarbeiter für diese wahrhaft humane Beschäftigung kann nur dann erfolgreich vollzogen werden, wenn der Mikrokosmos/Mensch nicht mehr von den immer noch existierenden Äonen/Asuras angezogen werden kann. Natürlich arbeiten in dieser Rettungsarbeit alle Monaden und Wesen im metaphysischen Plan der Erde gemeinsam in einer vollkommenen Gruppeneinheit, in einer heiligen Hierarchie aller Monaden des solaren Systems. Um dieses Werk mit großer Sicherheit zum absoluten Erfolg zu bringen, hat sich die Christusmonade vor etwa 2000 Jahren in den Kosmos Erde eingesenkt. Denn ohne diese Unterstützung können wir es nicht vollbringen. Das ist das Geheimnis in der griechischen Mythe von Herkules und dem Augiasstall. Die wahrhaft gewaltigen Kräfte der Monaden und der für die Mitarbeit geeigneten Mikrokosmen entsprechen Herkules, und der Freund, der zu Hilfe geholt wird, ist der Christus.

PAK 5.11.2019

008 Phönixball

Digitale Komposition, Format: 50 x 70 cm; Datei: 150 MB; Datum 10.2019

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Ein mächtiges Symbol wie z.B. ein Mandala oder ein Kruzifix kann mehr bewirken, als nur eine unsichtbare Wahrheit darzustellen oder einen Aspekt einer metaphysischen Wirklichkeit zu repräsentieren – es kann wie ein mystisches Fenster uns einen Blick über uns selbst hinaus gestatten. Wenn wir uns dem Symbol mit inniger Achtsamkeit widmen, befähigt es uns, sozusagen hindurchzuschauen und eine Ahnung von der gewaltigen Wirklichkeit zu erhaschen, die es visiuell symbolisiert. In den Meditationen, in den eine aufblitzende Intuition das Betrachten durchbrichtin und wir eine plötzliche Einsicht in das Symbol erhaschen , wird das Mandala stofflich enthoben und wird durchsichtig wie eine Glasscheibe. In diesem Augenblick enthüllt es uns einen bisher verborgen gebliebenen Durchblick von unerwarteter Tiefe und Bedeutung. Wie in Trance erleben wir den umfassenden Sinn der symbolisierten Wirklichkeit. Es wird uns ein ungeahnter Blick in einen weiten und tiefen Raum geschenkt, der sich vor unserem Gesicht bis ins Unendliche erstreckt. Das Symbol erweitert unser Erfassen über die Vermögen unserer sinnesorganische Wahrnehmen hinaus. In diesem Einsehen in den naheliegenden Urgrunde der unstofflichen Gegebenheiten befinden wir uns in einem mystischen Erleben des grenzenlosen Universums und können die Entwicklungen der kosmischen Lebendigkeit begreife . Plötzlich, wie in einem Rausch, sehen wir von innen, wie bei einem Hologramm, auf welche Weise die inneren Zusammenhänge das Äußere bewegen. Wie der englische Dichter William Blake beschrieb, sehen wir eine Welt in einem Sandkorn und einen Kosmos in einer vollendet erwachten Blüte.

Kunstvolle Bilder können nur Fenster sein, welche sich jenen Betrachtern öffnen, die zu einer unbedachten Anschauung ohne eigenwillige Beurteilungen in der Lage sind. Das Fensterglas kann immer nur so klar und durchsichtig sein, wie es von den eigenen Gedankennetzen nicht verunreinigt wurde. Selbst wenn das Fenster, das Bild selbst fest vor einem an der Wand hängt, kann es doch vorüber ziehende Wolken und im nächtlichen Himmel durchziehende Sternschnuppen zeigen – eine bewegte, lebendige Landschaft oder einen sich drehendes Himmelszelt.

Allbewusstsein


Die Ideologien der experimentellen Freiheitsphilosophie aus den vergangenen Jahrhunderten haben der Menschheit geholfen, bis in die Neuzeit zu kommen und alle Fürstentümer, Tyrannen und Diktatoren zu überwinden. Jedoch um wahrlich moderne Menschen zu werden, muss sich ein völlig neues Denken durchsetzen. Damit wird jeder dann einmal erkennen können, dass viele Hinweise im Neuen Testament oder anderen heiligen Büchern keineswegs Gebote oder Verbote sind, sondern Prophetien.
In unseren Tagen der beginnenden Aquariuszeit ist es eine der höchsten Aufgaben für alle Menschen, sich von allen Egoismen zu verabschieden, die einem in den beruflichen Durchsetzungsstrukturen gut geholfen haben. Jedoch ist es jetzt dringend notwendig der Menschheit die Kenntnis ihres kosmischen und mikrokosmischen Daseins nahe zu bringen,  damit sie die Verantwortung dafür zu übernehmen vermag, dass jeder Mensch im Feld des allumfassenden Bewusstseins mit jedem anderen nach der isobaren Resonanz verbunden ist. Ganz gleich welcher Rasse, welcher Sprache oder welcher Religion.

Bei den meisten Theologen und Philosophen beginnt ihre Wissenschaft mit dem Studium der alten überlieferten Schriften der heiligen Männer aller Zeiten. Man sagt, diese waren besondere Menschen, die eine mentale Verbindung mit den überirdischen Göttern hatten und darum hinter die offensichtlichen Geschehnisse des Alltags schauen konnten. Der materielle Vorhang der sinnlich wahrnehmbaren Welt hatte sich ihnen einen Spalt breit geöffnet, um den Menschen, die hören können – deren Mikrokosmos mental schon soweit entwickelt war –, etwas vom wahren Leben zu berichten und das Wissen um die eigene Entwicklung dafür zu vermitteln. Dieses Wissen, diese eine Weisheit aus der fundamentalen Kraft des universalen Bewusstseins befördert zu allen Zeiten die Evolution der Menschheit.


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn mir bitte zu.  Vielen Dank.


Wenn im Evangelium des Johannes steht: «Im Anfang war der Logos – oder das Wort» – das ist der siebenfältige Name Gottes –, dann kann ein pragmatischer Wissenschaftler der modernen Zeit sagen – wenn er die einfach Übersetzung des Begriffs „Logos“ von Luther etwas beiseite legen kann –: Zu allen Vorgängen im Kosmos gehört natürlich immer auch eine Energieform, eine Art elektromagnetisches Kraftfeld. Giordano Bruno hat dafür das Konzept der Monaden entwickelt. Den Kosmologen und Astronomen ist der Gedanke an eine ursächliche Kraft zu Beginn der Schöpfung wohlbekannt, darum suchen sie schon ein Jahrhundert nach der einen, für alles gültigen Kraft in der materiellen Natur. Dabei bezeichnen sie diese universelle Kraft meistens als «Licht». Dieser Begriff steht in der Physik nicht nur für das sichtbare Licht, einem kleinen Abschnitt im Spektrum aller elektromagnetischen Kräfte, von den längsten Langwellen bis zu den kürzesten Vibrationen aus dem Weltall, die von irdischen Messgeräten erfasst werden können. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die Eingeweihten aller Zeiten auch von den unstofflichen Kräften im Jenseits und im Kosmos sowie im eigenen Mikrokosmos wussten. Die Ätherwelten, die astralen Kräfte, die mentalen und die drei nirvanischen Energiefelder der Natur waren ihnen wohl bekannt, und diese sollten dem allgemeinen Begriff „Licht“ hierbei hinzugerechnet werden. Es muss aber – wenn wir beim Originaltext im Neuen Testament bleiben – hinzugefügt werden, dass alle Kraftfelder des Universums keine unbelebten oder unintelligenten Kräfte physikalischer Wirksamkeit darstellen. Die Erkenntnis, dass in allen Welten und Kraftfeldern das universelle Bewusstsein wirkt, ist von fundamentaler Bedeutung. Die Lichtvibrationen, die Kraftfelder des Kosmos sind also im umfassendsten Sinn belebt, können sich und die Umwelt erkennen, deduktive Beschlüsse fassen und sinnhafte teleologische Aktionen und Kooperationen durchführen. Dabei ist das Grundprinzip der Resonanz auf die harmonische Kohabitation aller mit allen ausgerichtet.

Das Wort vom Anfang, der griechische Begriff «Logos», bezeichnet diese umfassende Bedeutung deutlich und unmissverständlich. Im universellen «Licht», dem «Logos» vibrieren sowohl die fundamentale Energie, das Licht, als auch ein dazu gehöriges, total integriertes eigenständiges Bewusstsein, Wahrheit, Weisheit, Liebe, Gerechtigkeit. Es ist der heilige Siebengeist, Gottes Name mit sieben Buchstaben. Die fehlgeleiteten Übertragungen des ursprünglich griechischen Begriffs rücken den Logos, Tao, Akasha oder Chi in die Nähe der Kommunikationswissenschaften, was eine ganze Reihe irreführende religiöse Konzepte ausgelöst hat. Diese Entwicklung hängt leider auch mit der antiken Attitüde der Mittelmeervölker zu Beginn unserer Zeitrechnung zusammen, einen persönlichen Gott zu verehren, den man auch plastisch in Stein gehauen in einen Tempel stellen kann. Sie alle beleben das Bild des „Gottes im Außen“, sehr wohl irgendwie metaphysisch, aber dennoch auch persönlicher Ansprechpartner, viel majestätischer als alle Könige, aber dennoch einbezogen in das Irdische, wenn auch überdimensional. Zu diesen göttlichen Weltbilder gehören dann auch irgendwo räumlich oder überräumlich existent so etwas wie ein Himmel, ein Garten Eden oder ein Sommerland und dann natürlich unterirdisch eine Hölle oder Hades, in der der Mensch oder seine Seele nach entsprechendem Wohl- oder Böseverhalten nach seinem physischen Tode seinen zukünftigen Aufenthalt verbringen muss.

Diese siebenfältige Kraft aus der Urmonade, die in sich und aus sich heraus alle weiteren Monaden hervorgebracht hat. In diesen und aus ihnen wurden alle Erscheinungen im All geschaffen und werden auch aktuell weiterhin hervorgebracht. Sie wirken absolut zielgerichtet und hochintelligent für deren Erhaltung und für die harmonische Evolution aller Lebewesen, Entitäten und Hierarchien, Galaxien, Kosmen, Sterne und Planeten des gesamten Universums.
Sie ist in sich und mit allen Monaden in einer hohen Ordnung kohabitativ strukturiert sowie hierarchisch untergliedert. Sie ist die Urmonade – das Urkraftfeld der ersten Offenbarung in IHM, Tao. Dieses erste Feld der Offenbarung, die Urmonas, die seit dem Anbeginn das universale Bewusstsein von IHM ist, wird in den unterschiedlichen Lehren der esoterischen Welt als das PSI-Feld, Brahman, Chi oder die Akasha etc. bezeichnet. Dem menschlichen Denken wird dabei ganz deutlich gezeigt: das All kennt nur eine einzige Perspektive, mit einem Anfang vor aller Schöpfung, der in fernster Vergangenheit an einem bestimmten Scheidepunkt beginnt, und einem vorher bedachten Ende, dem Eingang aller Monaden mit ihren involvierten, vollkommen entwickelten Lebewesen, in das universalen Bewusstsein. Es ist überaus problematisch, davon zu sprechen oder zu schreiben, denn aus der Sicht des irdischen Menschen existierte einstmals vor Beginn allen Seins das unkennbare, alles umfassende Feld des ungeschaffenen Gottes – das Feld, das vor allem Anfang ist und in aller Ewigkeit sein wird. Denn Zeit und Ewigkeit sind sich selbst stets gleich verfließend und dennoch unverflossen, ohne Anfang und ohne Ende. Die Männer des Sanskrit haben dieses Problem für sich gelöst, indem sie sich das Ein- und Ausatmen des Brahman dafür vorgestellt haben.

Für die Menschen ist immer ein unfassbares göttliches Lebensfeld existent, das uns Hermes Trismegistos in einem Lobgesang des Pymander beschreibt, das Dionysios Aeropagita in seinen mystischen Traktaten umreißen will. Es ist das Ahura Mazda, die allerhöchste umfassende Weisheit des persischen Zarathustra, die gleichzeitig auch die über alles und in allem wirkende Kraft aller Welten ist. Wenn auch die Menschheit nur in staunendem Anbeten vor ihr stehen kann, ohne sie wahrlich zu begreifen, so sind wir doch alle und ist das ganze All mit allen Geschehnissen und Bewusstheiten in ihr, der Urmonas geborgen, aus ihr sind alle weiteren Monaden hervorgegangen und in eine teleologische Evolution eingebunden, die alle Monaden und ihre vollendeten Wesen einmal wieder in dem universalen Bewusstsein, der Urmonas aufnimmt.
So steht in der Genesis geschrieben: zu Beginn der Schöpfung schwebte der Geist über den Wassern. Auch hier wird das göttliche Bewusstsein, die Wahrheit, die Sophia mit der fundamentalen Kraft – den lebenden Wassern, Symbol für die stets fließende, nie versiegende Kraft Taos – verknüpft. Die Schöpfung und alles was in ihr geschah, geschieht, und geschehen wird, entfaltet sich aus dem Geist, dem kraftvollen Bewusstsein, dem All-Wissen, der hohen Weisheit, der einen ungeteilten Wahrheit und den sieben Kräften, den Energien des Heiligen Lichtes, der Lebens-Vibration oder der Sphären-Musik.
Es ist der Sohn des Vater-Mutterfeldes, die erste Monade, das umfassende Bewusstsein. Sie offenbart sich sofort in der Dreiheit. Geist (Bewusstsein), Dynamik, Schöpfung (Realisation), der Ursprung von allem, die Offenbarung und der heilige Geist oder der Vater, der Sohn und die Mutter. Diese Trinität des Daseins durchtönt alle Kreationen im All bis hinein in die kleinsten Handlungen jedes animalischen Seins. In jeder Handlung klingt ein sinngebender Impuls, ein Gedanke und ein entscheidender Plan, ein Bedürfnis zur Realisation. Jede Handlung wird mit einer Kraft im Gefüge eines Gedankens und Begehrens durchgeführt. Oder andersherum gesagt: ohne Begehren und Bedenken entsteht keine Aktivität, ohne geplante energetische Wirkung wird keine Tat, keine Veränderung durchgeführt – offenbart sich keine Schöpfung. Jede Evolution steht in einer Idee (1), geschieht nach einem Plan (2), wird mit Energie vollzogen (3).
Nun ist es allerdings nicht so, wie es sich im Islam darstellt. Hier unten lebt der Mensch in seiner irdischen Welt und da oben ist dann allumfassend Allah. Das kosmische Geschehen ist in einer abgestuften Hierarchie aufgebaut. In sieben kosmischen Gebieten, wirken in den sieben Dimensionen sieben Kraftfelder. So gibt es dann auch im Allgeschehen einen Unterschied zwischen dem universalen und dem universellen Bewusstsein, der von besonderer Bedeutung ist, insofern die verschiedenen Strata und Galaxien im Universum richtig verstanden werden. Zunächst wäre dabei zu klären, dass das Bewusstsein selbst ein ganz besonderes Kraftfeld ist. Wie in vielen Schriften bereits dargestellt, ist es die Kraft, die allem Leben und allen Wesen, Entitäten, Kosmen und Mikrokosmen immanent ist. Es wird in China Tao genannt oder in der modernen Philosophie  PSI, Chi, oder in Indien von Shankara die Akasha, also die das All tragende fundamentale Vibration, das universelle Meer der lebenden Wasser. Eine Kraft ist immer auch eine Energievibration, in diesem Falle ist sich diese Kraft ihrer Selbst bewusst, ganz gleich in welchem Teilchen oder Teil der Gesamtschöpfung sie sich offenbart. Das alles umfassende Bewusstsein von Anbeginn bis in alle Ewigkeiten ist das universale Bewusstsein, die Urmonas, das allumfassende Schöpfungsfeld im unkennbaren Gott. Dieses beweist sich zum Beispiel auch als Bewusstheit in der Sonnenmonade, aus der Christus hervorging, um dem Kosmos Erde bei seiner Evolution zu helfen. Im Sonnenlogos vibriert ein universelles Bewusstsein, von dem ein Anteil im Kosmos der Erde als kosmisches Bewusstsein für das irdische Leben wirkt, und ein mikrokosmisches Bewusstsein aus der Monade dem Menschen für sein Denken zur Verfügung steht.

Im Mikrokosmos könnte man also ein umfassendes aurisches Bewusstsein erkennen.  Zudem gibt es in jedem einzelnen Kraftfeld des Mikrokosmos und des Kosmos, also im Äther, in der Astralis, in der Mentalis usw. jeweils ein eigens Bewusstsein. Alle „unteren“ Bewusstheiten sind anteilig in den höheren aufgenommen. Somit sind alle Bewusstheiten aller Galaxien und Kosmen des totalen Universums stets im universalen Bewusstsein eingebettet und kohabitieren miteinander. Grundsätzlich ist dabei auch zu bedenken, was den irdischen Vorstellungen von Kraftfeldern nicht unbedingt entspricht: Das Bewusstsein ermöglich auf jeder Stufe, auch im kleinsten Atom, ein Erfassen von sich selbst und der näheren Umgebung, auch der Kraftfelder in das es eingebettet ist, ein Bewerten der sich entwickelnden Sensationen, der erfassten Ereignisse und Zusammenhänge, sowie ein Bedenken und Planen von Reaktionen und ein Anlegen von Gedächtnisinhalten nach dem Isobaren Resonanzgesetz in kleineren oder größeren Modulen, Strings oder Holokumulies, Kluster o.ä. Von dort kann das Wahrnehmungsorgan des Bewusstseins, der Verstand, manchmal auch Vernunft genannt, – was nur eine Art von Selektionsmöglichkeit nach ideellen Vorstellungen bedeutet –, bestehende Erinnerungen aus den diversen Gedächtnissen abrufen und in das allgemeine Bedenken mit einbinden. Genau so wie wir uns das Denken vorstellen. Allerdings können die Aktionen des Bewusstseins in den drei höheren Kraftfeldern der nirvanischen Sphären nicht wirklich beschrieben werden. Es fehlen dafür einfach die geeigneten Worte. Und selbst wenn sie von einem Eingeweihten den Menschen in einer Vision geschenkt würden, wer vermöchte es dann richtig verstehen? (Selbst Christus, der große Eingeweihte in diese Mysterien, ist von seinen Aposteln nicht wirklich verstanden worden.) Heute würde es allerdings schon ausreichen, wenn sich viel mehr Menschen aus der Überschattung der dogmatischen Weltanschauungen, Philosophien und Religionen hervortreten könnten, um sich in das klare Licht des universellen Bewusstseins ihrer Monade oder des Christus zu stellen.

In unserer Natur findet jede Verwirklichung, jede neue Realisation in einem stofflichen Substrat statt, das nach der Absicht der höheren Kraftfelder – Astralis und Mentalis – über den Äther Form und Gestalt erhält. Die Realisation in der stofflichen Wirklichkeit kann nur innerhalb einer bewussten Triade geschehen, wobei die gemeinsame Wirkung aller Stofflichkeiten sehr unterschiedlich sein kann. Denn die unstofflichen Kräfte und ihre Manifestationen können die Menschen in dem materiellen Lebensfeld mit ihren fünf stofflichen Sinnesorganen nicht wahrnehmen. Da diese selbst als Organ aus Atomen und Molekülen mit einem stofflichen Körper über Nervenbahnen mit dem stofflichen Gehirn verbunden sind, können sie eben nur die äußeren materiellen Erscheinungen der Gegenstände oder Eriegnisse dem aktuellen Denken vermitteln. Nur die äußeren grobstofflichen Erscheinungen manifestieren sich wahrnehmbar in unserer sinnlichen Welt, obgleich sie ohne das Energiepotential des Ätherfeldes selbst niemals existent wären.

Ob es ihm nun bewusst ist oder nicht, bei allem Tun und Handeln steht der Mensch stets im Verbund mit allen ihn umgebenden Kräften, die ihn beim Denken, Begehren und Handeln leiten und führen, ja, die ihm das Bewusstsein seiner Aktivität in der Form schenken, so dass er sagt: Ich habe es getan! Allerdings hören wir von Gustav Meyrink, zitiert in seinem Traktat „Die Verwandlung des Blutes“: In dem indischen grandiosen Epos „Die Bhagawadgita“, das ausführlich über Yoga spricht, wie wohl kein zweites Buch, heißt es: »Jedwede Tat, die hier geschieht, geschieht nach dem Naturgesetz.–‘Ich bin der Täter dieser Tat‘ – ist selbstgefälliges Geschwätz!« – Alles Handeln durch den Menschen, alles Wirken des Mikrokosmos für den Kosmos, kann nur geschehen, weil in ihm eine Anknüpfungsmöglichkeit mit den Kraftfeldern des All implementiert ist. Er ist nicht die Kraft selbst, aber sein Leben zeugt von den Kräften, die durch ihn wirken können. Darum sagt auch Johannes im NT: «Ich bin nicht der Messias, aber ich zeuge von ihm.» Es wird in diesem heiligen Buch nicht nur eine Prophetie geschildert, sondern in ihm wird eindeutig auf eine grundlegenden Gesetzmäßigkeit in der Schöpfung hingewiesen. Jede Tat aus bewusstem Krafteinsatz kann nur geschehen, weil der Handelnde lichtfähig ist – wie Eckartshausen sagt – weil seine mikro-kosmischen Kraftfelder die Kräfte aus dem All assimilieren und diese für die beabsichtigte Aktion wirkfähig umwandeln. Jeder Mensch vermag darum nur die Energie verwenden, die mit ihm eine Verbindung eingegangen ist, weil sie von ihm angezogen werden konnte und ihn darum durchströmt und belebt. An der Art und Weise, Dynamik und Melodie, sowie der Zusammensetzung dieses Stroms von Kräften kann jeder Mikrokosmos gesehen und von dafür geeigneten Wesen – Menschen, Devas, etc. – erkannt werden. Dies geschieht in vielfacher Hinsicht, zumal die Menschheit als Ganzes einen Auftrag zu erfüllen hat, wobei jeder, ebenso wie in einem Orchester bei einer Symphonie seine Partitur zu spielen hat. Diesbezügliches Fehlverhalten wird liebevoll korrigiert, was sich bis in körperliche Veränderungen auswirken kann, die vom Menschen nicht unbedingt für gut befunden werden.

Aus dieser Sichtweise ergibt sich eine weitere sehr bedeutsame Perspektive. Jedes Lebewesen, jeder einzelne Mensch, jedes Tier, jede Pflanze ist an seinem Platz und auf seine Weise immer ein mitverantwortlicher Akteur im Allgeschehen. Denn alles, was irgendwo geschieht, ist stets eingebettet in das universale Bewusstsein, die Akasha, in die alles und alle anderen mit ihren Reaktionen ebenfalls eingebettet sind, und auch in die Energiefelder, die Wasser des Lebens, die für alle ausgegossen werden. Der bekannte Satz aus der Genesis: «Der Geist schwebte über den Wassern…» – sagt es sehr gut aus: alles Sein sind Kraftfelder mit Bewusstsein.

So wird uns in der indischen Philosophie, unter anderem in den Upanischaden und der Baghavadgita erklärt, dass Brahman im Menschen nur wirken kann, wenn Atman in ihm einen Platz gefunden hat. Die wahre Wissenschaft entfaltet sich also stets im Wechselspiel zwischen dem universalen Bewusstsein der höchsten Offenbarung des Siebengeistes, dem eingeborenen Sohn und der hervorbringenden Harmonie im Mikrokosmos. Alles Wirken des Menschen ist immer die wahrhaftige Offenbarung seines totalen Seins in allen seinen Feldern. Oder anders gesagt, in seinem Tun und Handeln zeigen sich stets die Kraftwirkungen, alle bewussten und unbewussten Absichten und Begehren, bilden sich die Komponenten ab, die ihn handeln lassen. Für den Menschen, der das weiß und sehen kann, bleibt nichts verborgen.

In unseren Tagen der beginnenden Aquariuszeit ist es eine der höchsten Aufgaben für alle Menschen, sich von allen Egoismen zu verabschieden und die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass jeder im Feld des allumfassenden Bewusstseins mit jedem verbunden ist. Jeder Gedanke, jede Handlung hat eine Auswirkung auf alle anderen Mitbürger unseres Lebensfeldes und darüber hinaus. Was sagt uns Mirdad (Akteur in dem gleichnamigen Buch von Mikhaïl Naimy) über unser Denken: «Jeder Gedanke ist wie mit großen Lettern an den Himmel geschrieben, und jedes Wort kann von aller Welt gelesen werden.» Und die Chaostheoretiker wagten zu behaupten: Ein Flügelschlag eines Schmetterlings in Mexiko kann einen Tornado in China auslösen.
Liest man in den heiligen Büchern und Folianten, dann stolpert man ziemlich oft über Aussagen wie: Du sollst; Du musst! etc.. Es sollte einem bewusst werden, dass das alles keine Vorschriften und Gebote für einen verirrten Materialisten sind, der sich als unabhängige Persönlichkeit in der Freiheit seines Seins erfindet, sondern diese Aussagen formulieren ein prinzipielles Grundgesetz: Alles und alle sind miteinander verwoben wie in einem großen schillernden Seidentuch aus Marrakesch. Und wer an der einen Seite des wunderschönen Tischtuches einen Faden zieht, reißt möglicherweise die ganze Tischdekoration mit herunter. Im Nachhinein, wenn das Unglück geschehen ist, will es niemand gewesen sein. Und sie haben natürlich aus ihrer Perspektive eines Materialisten so recht, denn sie konnten die unstofflichen Wirkkräfte nicht mit ihren materiellen Sinnen und ihrer eingebildeten materialistischen Denkweise verfolgen.
Das Weltgeschehen beweist: es ist genug falsches Denken und Handeln von Menschenhand geschehen, in dem das Resonanzgesetz des irdischen Tränentals ignoriert wurde. «Sie haben Augen und können nicht sehen, sie haben Ohren und können nicht hören.» Dennoch wird das Chaos immer und immer wieder fortgesetzt. An allen Orten ist es zu merken und die Verwirrung und das Leid der Menschen wird täglich größer. Die Menschen verhalten sich wie der in der Ballade von J.W. von Goethe beschriebene Zauberlehrling, der die hervor gezauberten Besen nicht mehr beim Wasser-Holen bändigen kann.

Wer wahrlich geisteswissenschaftlich arbeiten will, wer zu höherer Erkenntnis kommen will, wird die heiligen Bücher und Philosophien aller Kulturen aus der Perspektive der menschlichen Evolution studieren müssen, die noch nicht abgeschlossen ist und noch auf ihre Vollendung im Allbewusstsein harrt. Aber nicht nur studieren und theoretisieren, bis die Gedankenwolken in den Hörsälen dick zum Schneiden geworden sind! Vielmehr sollte jeder Student die Quintessenz der Gedanken in die eigene Lebenshaltung hineinziehen, wenn die Theorien es ermöglichen. Wenn sich die Philosophien allerdings nur um sich selbst und ihre eigenen Aszendenten drehen, dann sollte man sie schnellstens dem Antiquariat überlassen. Dabei ist heute wohl weltweit ein alles entscheidender Schritt von möglichst vielen Menschen zu machen. Aber das wird in der uns umfangenden Sphäre der rächenden Äonen nicht so leicht werden. Nahezu alle Religionen und Philosophien, und natürlich alle ihnen unterliegenden Wissenschaften beschreiben „Gott“, oder wie er auch immer in anderen Sprachen oder Zivilisationen genannt wird, außerhalb des Menschen. Es ist immer ein Hier und ein Dort, hier der Mensch und dort das Göttliche, die Welt der Ideale. Mit dieser Annahme, Hypothese oder Fiktion, die diesem nahezu unausrottbaren Dogma der letzten Jahrtausende werden alle Gläubigen für einen Archont und seine Äonen ausgebeutet. Besondere Stärke und Ausbeutungsdramatik erreichten alle diejenigen Götter, die personifiziert und mit Hilfe von Statuen oder menschenähnlichen Plastiken dargestellt, mit Opfergaben verehrt und angebetet wurden, wegen egoistischer Wunscherfüllung. Aus meinem Elternhaus erklingt die mütterliche Ermahnung: „Hilf Dir selbst! Dann hilft dir Gott!“ Dieser Satz bekommt jetzt eine tiefe Bedeutung, denn es geht nicht darum, dass irgend ein Gott mir helfen wird, wenn meine kleinmenschliche Hilfe zu versagen droht, nachdem ich mich unsäglich bemüht habe. Nein und abermals nein. Der Gott ist nicht außerhalb des Mikrokosmos. Er ist ein wesentlicher Teil des Systems, sogar der absolut wesentlichste.
Ich muss ihn nur erwecken. Das Vermögen dazu ist implementiert: Atman, der eingeborene Sohn, die Verbindung mit der Monade. Für diese Erweckung der höheren Begehren, der höheren Astralfelder des Mikrokosmos, und des höheren Denkens und Erfassens mit den noch fehlenden Ansichten der Mentalis, muss der Mensch aktiv die Verwirklichung der persönlichen Heiligung in der Materie völlig aufgeben. Die Anhänger des alten Humanismus, der unsere Kultur hat versteinern lassen, lehnen eine solche Vision total ab. Sie stellen sich vor, der Mensch habe dann kein individuelles Ziel mehr, er verliert seine Persönlichkeit . Wie könnte der Mensch, der zu einem viel höheren Denken vorgestoßen ist, der alle niederen Begierden auf das biologische Minimum reduzieren konnte, ohne jedes Verzichtserlebnis, wie könnte er den Verlust seiner materialistischen Erscheinung als schmerzhaft erfahren? Ihm wurde die zur Zeit höchst erfahrbare Möglichkeit seines „göttlichen“ Bedenkens und Erfassens geschenkt, eingebunden in die Gedächtnisse aller mentalen Felder des Sonnenkosmos. Die aktuelle Persönlichkeit ist nicht das höchste Gut des Menschen und auch nicht die Krone der Schöpfung. Sie ist Teil eines sich entwickelnden Mikrokosmos, einer sich weiter entfaltenden Zelle innerhalb des Kosmos, die zu einem neuen Evolutionsschritt gedrängt wird. Die Überlieferungen und die kosmischen Entwicklungen fordern die Menschheit auf, alles irdische materielle Hin- und Hergeschiebe auf allen Ebenen, also Sport, Kommerz, Kunst, Kultur, Humanität Karitas und Religion, insoweit es über die Grunderfordernisse der irdischen Existenz hinausgeht, aufzugeben, um zu dem einen fundamentalen Ziel zu gelangen. Das wahrhaft erwachte Denken und Erfassen stößt vor in einen weiteren Bereich der universellen Kommunikation des universalen Bewusstseins, in dem die Wesen und Entitäten für die Kohabitation aller Galaxien im All wirken. Dafür kann bereits heute die persönliche stoffliche Existenz viel weiter begriffen und als ein Instrument des Erwachsenwerdens verwendet werden, während sie gleichzeitig, ohne Schaden zu nehmen, mit dem kollektiven Leben aller Kosmen des Sonnenlogos verschmilzt. Das Motto, das dem Hermes Trismegistos nachgesagt wird: «Alles empfangen, alles umwandeln und dann alles wegschenken!» – ist die grundlegende Formel für das universelle Resonanzgesetz, für die Wirkung und Erleuchtung allen Seins. Die Schöpfung im All verläuft nach diesem Spiegelgesetz: «Gib, so wird Dir gegeben.» Wer viel gibt, dem wird viel gegeben. Wer wenig gibt, dem wird auch das noch genommen, was er bereits hat, sagt Jesus im NT zu seinen Jüngern!

Trennen wir uns endgültig von den Ideologien der experimentellen Freiheitsphilosophie der vergangenen Jahrhunderte und beginnen wir als wahrlich moderne Menschen zu akzeptieren, dass viele Hinweise im Neuen Testament oder anderen heiligen Büchern keine Gebote oder Verbote sind, denen wir von „Gottes“ wegen gehorchen müssen, wobei wir uns unter Umständen noch überlegen können, ob wir sie befolgen müssen oder nicht. Die Gesetze, die Jesus konkret und in Gleichnissen vor seine Jünger oder Zuhörer stellt, weisen auf die grundlegenden, stets ablaufenden Gesetze hin. Alles Leben und Sein läuft nach diesen einmal gesetzten Prinzipien des Universums ab. Und es ist noch niemals ein Held geboren oder ein Demiurg geschaffen worden, der auch nur einen Tüttel daran ändern konnte. Jeder wird das ernten, was er gesät hat, auch wenn er längst kein Bauer mehr ist. Auch ein Banker wird seinen Lohn einstmals erhalten, je nach der Messlatte seiner Verwirrspiele. In dem fundamentalen Prinzip der Nemesis, der isobaren Resonanz, zeigt sich das Bild der Verantwortung eines Jeden für sich selbst, aber auch seine sehr persönliche Verantwortung für die ganze Schöpfung. Daran wird er nach seinem stofflichen Ableben gemessen werden. Da auch sein Mikrokosmos einmal als ein voll funktionsfähiges Werkzeug in das Allgeschehen integriert werden soll, wird er im Jenseits ganz besonders für ihn kalibrierte Ereignisse absolvieren müssen, die dann auch seine Einsichtsfähigkeit trainieren und zu höheren Denkmöglichkeiten befähigen wird.

Wer heute bereits bei allen seinen Aktivitäten immer weiß, dass er in der fundamentalen Kraft des Allbewusstseins geführt wird, die von vielen Menschen als Christus bezeichnet wird, von dem Kraftfeld, ohne das wir Menschen ohnehin nichts tun können, der bekennt jetzt schon einen Irrtum der Selbstheit, die Verlogenheit des Egoismus. Ein solcher Mensch wird in einen Strom des evolvierenden Bewusstseins aufgenommen, denn die Barmherzigkeit, die Liebe und die Weisheit des Allbewusstseins sind stets vollkommen. Die Harmonie und die Ordnung im All werden durch das Resonanzgesetz beschirmt, bis alle Evolution zum universellen Bewusstsein erfüllt sein wird. In der ägyptischen Urgnosis kann man den uralten Gedanken finden: „Wer sich innerlich sorgfältig in die Evolution seines Denkens und Seins vertieft und alles damit verbundene mit den erwachenden Augen seines erhöhten Begehrens beharrlich betrachtet, wird den Weg zum erneuerten Denken und Erfassen finden; oder noch richtiger: Die Vorstellung des universalen Bewusstseins selbst wird jeden auf diesen Weg führen. Die innerliche Ausrichtung auf diesen Weg der Erleuchteten hat zur Folge, dass sie jene, die mit einer solchen Hinwendung einmal begonnen haben, in ihrer Macht umfangen hält und zu sich nach oben zieht, wie ein Magnet das Eisen.“
Bei aller Religion geht es also nicht um die Vernichtung oder Auflösung des bestehenden Menschen, sondern um eine grundsätzliche innere Evolution des Begehrens und Denkens. Innerhalb der anstehenden Inkarnationszyklen werden sowohl das Astralfeld als auch das Mentalfeld vollendet, damit in den nachfolgenden Inkarnationen die nirvanischen Felder dem Mikrokosmos eingegliedert werden können. Selbstertötung und Askese in allen ihren irdischen Erscheinungen sind Vortäuschungen. Letztlich dienen diese Fehlinterpretationen nur den jeweils zugehörigen Äonen, um den Menschen ihrer Äther und astralen Kräfte zu berauben, wie der Schäfer seine Schafe hält, um sie nach pfleglicher Behandlung jährlich scheren zu können. Ja, es ist eigentlich noch viel schlimmer. Jeder Verzicht auf die notwendigen körperlichen und psychischen Bedürfnisse des natürlichen menschlichen Miteinander bedeutet, dass ungenutzten Energien des Mikrokosmos freibleibend in das Jenseits ausgestoßen werden, wo sie sich entsprechend ihrer egoistischen Polarisation zusammenballen, um sich von dort erneut mit Menschen zu verbinden, die aus karmischen Gründen für sie empfänglich sind. Diese werden dann durch die unbewusste Beeinflussung zu höchst unappetitlichen Steigerungen, z.B. der Fresssucht oder der Sexualität angestiftet. Auch um diesen unüberschaubaren Folgen intelligent vorzubeugen, sollte sich jeder bei aller mentalen Ausrichtung normal und vollkommen natürlich verhalten, dem eigenen Körper und auch seinen Mitmenschen, der Natur und der Gesellschaft gegenüber, maßvoll und völlig neutral.


Worterklärung

Das Resonanzgesetz
Auf eine einfach Formel gebracht heißt es: Gleiches zieht Gleiches an. Es kann am schönsten mit einer Stimmgabel ausprobiert werden. Stellen wir eine Stimmgabel, die auf den Kammerton A‘ abgestimmt ist, fest auf eine Tischplatte. Spielt nun ein Pianist auf seinem Klavier den Kammerton A‘, dann erklingt auch die Stimmgabel und überträgt diese Vibration direkt auf die Tischplatte. Dieses Modell mit dem Piano und der Stimmgabel symbolisiert die Art und Weise, wie das ganze All miteinander kommuniziert. Es kann auch als die isobare Resonanz bezeichnet werden.

Nicht der Schwingungskörper als solches ist wirklich entscheidend, obgleich nicht unbedeutend, denn er muss rein schwingen können, sondern die spezielle Vibrationsaffinität, der Vibrationsschlüssel. Sympathie heißt Mitleiden. Man kann auch Mitschwingen sagen. Beachtet man dabei ein wenig die Wellentheorie der Physik, werden einige charakteristische Eigenschaften der elektromagnetischen Resonanz deutlich, die für alle Kraftfelder gültig sind. Für jede Welle oder Vibration kann eine Grundschwingung bestimmt werden, die von verschiedenen Parametern abhängig ist, denn die Schwingung entwickelt sich in einem Kraftfeld, in dem vor allem der Pulsator die Grundfrequenz – Länge und Amplitute der Wellen – bestimmt. Man könnte sie auch als Grundfarbe benennen oder als Grundton. Die Basisvibration bekommt dort Eigenschaften der Energie, Lichtfülle, Schnelligkeit und Intensität oder andere. Diese Grundschwingung kann von einer anderen Vibration, z.B. einer Melodie, überlagert werden, wodurch die Basisschwingung nicht verändert wird. Diese Überlagerungen, in der Musik als Melodien bekannt, können auf der Grundschwingung mehrfach aufgesetzt sein. Dabei müssen sie allerdings immer den selben Vibrationsschlüssel wie die Basisschwingung haben. Das ist natürlich immer gewährleistet, wenn Basisvibration und Melodie zum gleichen Kraftfeld gehören und dort integriert sind.
Die Menschen leben in einem Spiegelkabinett, könnte man sagen. In Indien ist der Begriff Maya für alles materielle Geschehen ganz normal. Alle Bewegungen in den Kraftfeldern des Mikrokosmos und alle Kommunikation mit diesen zu den Sphären des Kosmos ist nach den Spiegelgesetz oder Resonanzgesetz organisiert, ganz gleich ob mit der materiellen Wahrnehmung oder mit der ätherischen, astralen und mentalen „Schau“. Immer und überall gilt: „So wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus!“ Darum gibt es auch den weisen Ratschlag: „Was Du nicht willst, das man dir tut, das füge keinem anderen zu!“ Da aber der Mensch, wie jeder bei sich selbst und in der Welt sehen kann, diesen Rat keineswegs ununterbrochen befolgen kann, und viele internationale Katastrophen gelegentlich das totale Gegenteil zu beweisen scheinen, gibt es wohl eine starke Behinderung dafür. Dennoch bleibt das Motto, das dem Hermes Trismegistos nachgesagt wird, stets und überall gültig: «Alles empfangen, alles umwandeln und dann alles wegschenken!» – ist die grundlegende Formel für das universelle Resonanzgesetz, für die Wirkung und Erleuchtung allen Seins. Die Schöpfung im All verläuft nach diesem isobaren Resonanzgesetz: «Gib, so wird Dir gegeben.» Wer viel gibt, dem wird viel gegeben. Wer wenig gibt, dem wird auch das noch genommen, was er bereits hat, sagt Jesus im NT zu seinen Jüngern!

 

Vision 13. Februar 2016; redigiert 15. Mai 2017

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Der Logos, das universale Bewusstsein

Im Neuen Testament steht zu Beginn des Johannes-Evangeliums 1, 1-14:
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,
ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat‘s nicht begriffen.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben, welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.“

Mit Sicherheit ist dieser Text vielen Christen geläufig, denn es wird immer wieder von der Kanzel darüber gesprochen. Manch einer hat das Ringen Goethes in seinem Werk „Faust“ gelesen, der den Anfang des Johannes-Evangeliums letztlich abändern wollte, indem er den Begriff „Logos“ nicht in das „Wort“, sondern Logos mit der „Tat“ übersetzte. (Faust II. Teil) In der von Luther gewählten Übertragung der ersten Zeile des Johannes-Evangeliums aus dem Griechischen ist ein kleines Geheimnis verborgen, das den heutigen Menschen leicht in die Irre führen kann. Im Originaltext der Bibel steht an dieser Stelle der Begriff „Logos“ und für die deutsche Übersetzung wurde von Luther dafür „Wort“ gewählt. Möglicherweise war dem mittelalterlichen Menschen die weiter greifende Bedeutung des Wortes noch als ein Kraftprinzip geläufig. Er wusste aus seiner Lebenspraxis, dass Sprache eine bestimmte Art der Magie, der Kraftübertragung und Beeinflussung war. In unserer modernen Zeit sind Worte und Sprache zum Spielball der Werbetexter und Journalisten geworden, die beständig unter dem Druck stehen, spannende oder animierende Zeilen, Slogans, Headlines, zu finden, die beim Leser den AHA-Effekt auslösen.


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.  Vielen Dank.


Aber auch im Allgemeinen gehen viele Menschen davon aus, dass Fakten und Probleme besprochen und so geklärt werden können. Kommunikation ist die moderne Lebensnotwendigkeit am euroamerikanischen Horizont, am Besten die totale Kommunikation mit allen Menschen über Communities mit dem Smartphone. Die technischen Medien machen die beständige Verbindung mit Freunden und ein unentwegtes Gerede über die allgemeinsten Alltäglichkeiten möglich. Es besteht natürlich ein großes Interesse daran, dass möglichst viele Menschen viel miteinander über alles Mögliche reden, denn das bringt nicht nur den Providern viel Geld ein. Mittlerweile ist so ziemlich jeder zu der Überzeugung gekommen, dass der Mensch mit Reden und Publizieren etwas Wesentliches bewegt. Man denke nur an die Internet-Communities wie facebook, Google, Twitter oder YouTube und ihre zahllosen Kopien. Man könnte sich vielleicht einmal fragen: Warum führen die Kommunikationsprofis die Menschen gezielt mit einer entsprechend gefärbten Berichterstattung in eine gesteigerte Emotionalität, die vielfach dazu führt, dass sinnvolle Überlegungen oder berechtigte Bedenken vergessen werden? Die äonischen Komponenten dieses Geschehens sollen hier jedoch nicht besprochen werden.

Auch wenn sie sich auf esoterischen oder spirituellen Wegen befinden, hören die Menschen nur selten auf den gesunden Menschenverstand. Selbst Moral, Ethik und Fairness bleiben bei den angefachten Bedürfnissen schnell auf der Strecke. Kann es sein, dass der Sinn dieses Handelns von anderen Kräften bestimmt wird, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, dass die innere Stimme aus dem Kontakt mit der Monade von den lauten emotionell aufgeladenen Propagandabildern aus Politik, Sport, Pop-Kultur, Humanitas, Karitas und Religion übertönt wird? Für die Stimme der Stille, die nur in einer geordneten, von überflüssigen Begehren befreiten Atmosphäre aus dem Herzen aufsteigen kann, ist bei dieser Kommunikationsflut kaum ein freier Raum im Denken zu finden. Überall, verbunden mit jeder allgemeinen Mitteilung werden vorgeprägte Idealvorstellungen, Wünsche und Wollüste geschürt, die sich an den medial gezüchteten Ansichten und Wertstellungen der Kultur-Industrie, der Politiker und der heutigen Religionen ausrichten.

Jedes subjektive Selbstbewusstsein richtet sich nach dem: „Sage mir, was Du Dir leisten kannst, und ich sage Dir wer Du bist.“ Descartes erkannte sein Selbstbewusstsein noch aus dem Cogito ergo sum = Ich denke also bin ich!  Heute erwächst bei vielen Menschen das Selbstbewusstsein aus materiellem Besitz oder dem wirtschaftlichen Ansehen, dem beruflichen Erfolg – Ruhm und Ehre – und der sexuellen Potenz. Dabei beziehen sie allerdings ihre Autorität vor allem aus dem: „Ich sage etwas, also bin ich jemand!“. Denn das Sprechen gehört zu der unentbehrlichen sexuellen Aktivität des Menschen. Und heute sorgen die Pressechefs auch durch konsequent gepflegten Kontakt mit den Medien dafür, dass Politiker, Stars, Manager und Wissenschaftler – Sachverständige – öfters in Rundfunk und Fernsehen zu Wort kommen. Unbewusst berufen sich sowohl Journalisten als auch Buchautoren dabei auf das Bibelzitat: „Am Anfang war das Wort.“ – „Sie reden wie gedruckt.“ Denn sie ahnen, dass Reden und Schreiben mit einer schöpferischen Funktion verbunden ist. So können dann ihre Vorstellungen von den Hörern oder Lesern auch umgesetzt werden. Ganz deutlich ist das Phänomen bei Politikern und Lobbyisten zu beobachten, die mit vielen intelligenten Worten und autorisierter Logik die Interessen ihrer Lobby vertreten und sich geschickt in der PR- und Medienlandschaft bewegen. Dem ernsthaften Sucher nach der einen Wahrheit wird jedoch bald bewusst, dass vieles Sprechen und Dozieren alles andere als befreiend oder von irgendeinem besonderen Wert ist. Die Wahrheit selbst ist nicht auf Erden zu finden. Geschickter Lug und Betrug sind die plausibelsten Erfolgsmethoden im Kommerz. Laotse sagte unmissverständlich: „Schöne Worte sind nicht wahr. Und wahre Worte sind nicht schön.“ Denn alles auf der Erde ist Eitelkeit und Haschen nach Wind, bekennt der Priester im AltenTestament. Alles irdische Geschehen ist Maya, die Erscheinung ist in die Vergänglichkeit geboren, war schon den alten Indern eine bekannte Einsicht in das tägliche Überleben. Das kann sehr gut auch heute noch im Zusammenhang mit historischen, literarischen und journalistischen Machwerken  beobachtet werden.

Aber wie jeder aufmerksame Betrachter der Kommunikationsbranche erkennt, kann sich Niemand so ohne weiteres aus seinem kulturellen Lebenskreis heraus bewegen. Jeder benutzt selbstverständlich seine ihm bekannten Argumente, die von der existierenden Gesellschaft autorisiert sind, und die in dem Zusammenhang für seine Absichten förderlich sind. Aus Selbsterhaltung entstehen politisch anerkannte Rationalisierungen und Vereinfachungen bis hin zu missverständlichen Wortschöpfungen. Dabei wurden schon viele gute Gedanken sinnentfremdet, und dann durch Multiplikation in den Medien zu geflügelten Worten gemacht. Manchmal ist es einfacher und ungefährlicher, den Wahn zu vergrößern, als für die Realität eine Bresche zu schlagen.

Kommen wir zu unserem Zitat zurück: Im griechischen Originaltext steht im Johannesevangelium nicht der Begriff „Wort“ – in dem Sinne als Teil unserer Sprache oder eines Textes – sondern das griechische Wort: „Logos“.  Und Logos beinhaltet wesentlich mehr als eine sinnvolle Buchstabenfolge,  die ein Mensch aussprechen oder auf ein Papier drucken kann. Es handelt sich bei dem Begriff „Logos“ um eine umfassende Definition der sieben Kraftwirksamkeiten des ursprünglichen und unaussprechlichen Gottes. Es gibt esoterische Kreise, denen ist bekannt, dass die Wirksamkeit Gottes mit dem Heiligen Siebengeist einhergeht. Darum wird auch in der Kabbala gesagt: dass der unaussprechliche „Name“ Gottes 7 Buchstaben hat.

Auch hier wird vom Wissenden versucht, eine Wirkungsweise des erhabenen unbegreiflichen alles umfassenden Kraftfeldes allegorisch zu verdeutlichen, die für unser auf die Materie gerichtetes Denken unbegreiflich bleibt. Dieses an das stoffliche Bewusstsein gebundene Wahrnehmen sieht immer nur abgegrenzte Form neben Form, geschlossenen Körper neben Körper. Die Polarität der Gegensätze von Licht und Schatten und die physikalischen Begrenzungen bestimmen unser Wahrnehmen und dominieren unser Denken.
Selbst beim Beschreiben quantenphysikalischer Vorgänge bleiben die Erfahrungen des Nebeneinander verschiedener Wirksamkeiten, wie in der Mechanik, im Bedenken der Forschungen dermaßen dominant, so dass sie sich selbst bei der Definition zusammenwirkender Phänomene des Lichtes immer wieder von mechanischen Gesetzen leiten lassen, die in der körperlichen Physik üblich sind. So werden in ihren Berichten aus Kraftfeldern verständliche Modelle gebaut, wo festgestellte Strahlen sich überlappen, sich ergänzen, aufhäufen, summieren oder gegenseitig auslöschen. Die Weltsprachen sind allerdings über die Jahrhunderte zu kommerzialen Sprachen geworden, die absolut erforderlich waren, um Handelsgüter messen, wiegen und berechnen zu können

Hinter dem Begriff „Logos“ steht allerdings eine alles umfassende Einheit von 7 Kosmen, 7 Dimensionen und 7 mal 7 Kraftwirksamkeiten, die in dem und durch das alles umfassende Gesetz der isobaren Resonanz wirken, leben und schöpfen. „Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.“ Wer sich von allen der irdischen Physik entnommenen Vorstellungen befreien kann, in seinem tiefsten Inneren werden diese herrlichen Gedanken der grundlegenden Einheit widerhallen. Dann kann es auch sein, dass aus dieser Stimme das Bild der Rose aufscheint, das an einigen Stellen der religiösen Weltliteratur angedeutet wird. Welchen Namen diese Manifestation dort auch haben mag, sie ist ein komplexes Bild für das alles einschließende „Wort“ Gottes, den Logos.

Unsere gewohnte Denkweise arbeitet stets mit Bildern von Körpern, Teilchen und Korpuskeln. Dabei sträubt sie sich mit allen erdenklichen rückwärts gewandten Rationalisierungen und aus der Vergangenheit geborenen Vorstellungen längst verflossener Autoritäten gegen eine Welt der Kraftfelder, der Wellen des Lichtes, wie sie in manchen mystischen Berichten über göttliche Erscheinungen mittels symbolischer Bilder erwähnt werden. Wenn der moderne Mensch mit den autorisierten Begriffen seiner Wirklichkeit die Erklärungen nicht erfassen kann, dann werden sofort tausend Zweifel an ihrer Tatsächlichkeit laut. Das ist ganz natürlich, denn alle weisen Denker konnten ihre Symbole immer nur aus dem Bildervorrat entnehmen, den sie in ihrem Leben aus ihrem persönlichen sinnesorganisch erfassbaren Umfeld nehmen konnten. Und sie mussten es tun, weil sie nur auf der Basis dieser Bilder von ihren Zuhörern verstanden werden konnten. Dafür erzählten sie dann wundervolle Allegorien oder Sinnbeispiele, die für Ereignisse in einer allgemein gültigen Welt stehen, die nur und ausschließlich durch Vibrationen, Klängen oder Licht geschehen.

Auch die Manifestation der Materie ist nur eine besondere Energieform des elektromagnetischen Lichtspektrums, wie die Kernphysiker heute durchaus bestätigen werden.

„Am Anfang war der Logos.“ Aus ihm ist alles gemacht, was gemacht ist. Diese allumfassende Einheit enthält einerseits alle Ideale von Weisheit, Liebe, Harmonie, Gerechtigkeit, andererseits auch alle Kräfte, vibrierende Energie, das Licht, den Klang, die Gravitation, ja, das Werden und Leben aller Schöpfungen, Galaxien, Universen, Entitäten und Wesen in allen metaphysischen Räumen, natürlich auch aller Menschen, aller Mikrokosmen, Monaden oder Urtypen. Die Ideen des Logos erschaffen aus der „Materia Magica“, dem universalen Bewusstsein, reflektieren in dem ursächlichen Kraftfeld der Offenbarung, dem einen überaus strahlenden Licht des allumfassenden Bewusstseins, der höchsten Energie im All nach den Gesetzen der isobaren Resonanz die Herrlichkeiten seiner Offenbarwerdung. In diesen Kräften gibt es kein Nebeneinander und niemals ein Gegeneinander. Sie wirken und entfalten sich in einem stets fließenden Miteinander. Sie reflektieren und inspirieren sich untereinander und schaffen auf diese liebevolle Weise stetig absolut neue Möglichkeiten der göttlichen Weisheit und Barmherzigkeit.

Wenn Eva in der klassischen Mythe unter dem Baum der Erkenntnis auf Geheiß der Schlange Adam einen Apfel gibt, dann ist das nur im christlich kirchlichen Sinne der Sündenfall. Im gnostischen Sinn werden die symbolischen Figuren völlig anders gesehen. Adam stellt den aktiv-dynamischen Aspekt des Geistes und Eva das gebärende, hervorbringende Vermögen der universellen Alloffenbarung dar. Die Schlange der Weisheit inspiriert Eva, Adam den Schlüssel, das Symbol für den irdischen Evolutionssprung zu schenken: einen Apfel. Nun muss man im europäischen Kulturraum berücksichtigen, dass dort, wo diese Geschichte eigentlich zu Hause ist, in den Ländern um das Mittelmeer herum, wo sie also auch zuerst formuliert wurde, es sehr unwahrscheinlich ist, dass Eva dem Adam einen germanischen Apfel reichte. Viel eher wurde für diese Schöpfungs-Allegorie der Granatapfel verwendet. In diesem hohen allumfassenden Symbol für die Entstehung der Menschheit repräsentiert HVA (Eva) den weiblichen Aspekt des Seins, die Materie, und ADM die männliche Wirksamkeit, das universelle Bewusstsein, und der Apfel symbolisiert die zusammenwirkende Einheit von Kraft, Denken und Geschöpf.
Darum ist es ausgerechnet ein Granatapfel. Es geht hierbei keineswegs um gesunde Ernährung, oder ähnliches, wie jedem einsichtig sein wird. Vielmehr zeigt der Blick auf den durchgeschnittenen Granatapfel die Einheit zahlreicher Fruchtperlen, die sich aneinander fügen und wohlstrukturiert ein nahezu rundes Ganzes formen. – Hier haben wir das Symbol der Einheit aus der sich ineinanderfügenden Vielheit als ein leicht verständliches Bild aus dieser Natur. Es ist ein unglaublich treffendes Bild für die holografischen Strukturen der mikrokosmischen Offenbarung. Die schmackhaften roten Perlen im Granatapfel schmiegen sich aneinander und deformieren sich sogar teilweise dafür, damit sie alle zusammen als eine Gruppe die äußere nahezu runde Hülle lückenlos erfüllen können. Als materielle Partikel können sie sich nur anschmiegen, nicht durchdringen, wie es die holografischen Körper durchaus können.

Kraft, Licht, Raum und Leben durchwirken sich in höchster Energie mit Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe zum absoluten Sein. Nur unser auf die irdische Natur ausgerichtetes Bewusstsein will für seine lange gezüchteten Definitionen überall Grenzen und Abgrenzungen sehen, sucht Differenzierungen und Unterscheidungen für Beurteilungen, für Bewertungen von besser, höher oder wertvoller. Dass dieses Denken für sportliche Aktivitäten durchaus sinnvoll sein kann, zeigt uns die Olympiade. Doch für einen realistischen Weg zu einem höheren Denken ist das physikalische Beurteilen und Analysieren selbst unserer Natur eine glatte Irreführung. Es wird heute sogar den physikalischen Forschern mittlerweile deutlich, sofern sie sich ein wenig über die Erkenntnisse in der Quantenphysik erheben und die Aussage voll akzeptieren, dass selbst die Materie definitiv Licht ist, wie Louis de Broglie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts mathematisch formulierte.

Eigentlich ist das alles doch nur eine Frage des Erkenntnisstandpunktes. Natürlich ist der Mensch dieser Natur noch nicht eins mit dem universellen Bewusstsein, aber er ist keineswegs von ihm ausgenommen. Wäre die allumfassende Welt dieses Bewusstseins nicht prinzipiell mit dem Bewusstsein dieser Natur verbunden, so wäre eine Evolution zu höherem Denken unmöglich. Weil das ewige Licht auch in unsere Natur scheint, und dort mit allem Leben zusammenwirkt, kann sich jeder darauf ausrichten, damit es auch ihn zu neuen Erkenntnissen erhebt. Diese in der Praxis gelebte Ausrichtung auf die höheren Befähigungen des Bewusstseins, des Denkens und Wahrnehmens, ist die fundamentale Voraussetzung für eine wirkliche Erleuchtung. Erst dann kann das Energiefeld des anderen Reiches, des Reiches der überfeinstofflichen Vibrationen, die im Gehirn bereits angelegten Areale des Menschen zu ihrer Entwicklung stimulieren und dynamisieren. Damit kann und wird künftig ein total neues Wahrnehmen und Denken, ein völlig neues Erfassen der Geschehnisse unserer Natur möglich. Dem Menschen wird aus eigener Anschauung sein Lebensfeld in völlig neuen Dimensionen erscheinen. Dafür muss niemand einen anderen Planeten aufsuchen oder irgendeinen obskuren Platz im Jenseits erkämpfen.

Es wird sich dem neuen, völlig gesunden Wahrnehmen zeigen, dass die materielle Erscheinung der Natur sowie die eng damit verbundenen unteren Ätherschichten – die die indischen Philosophen bereits Maya nannten – und die Griechen mit dem bezeichnenden Begriff „ὔᴧἠ“ – hule belegten – nomen est omen, eben weil diese energiearmen Lebensfelder einem Wechsel von Geburt, Werden, und Vergehen, Tod, unterworfen sind. Die höheren Äther und die Astralis unterliegen einem beständigen Wandel, der permanenten Transformation. Wohingegen bereits in den oberen astralen Ansichten und in der Mentalis sich eine sehr lange Beständigkeit der Ideen- und Gedankengeschöpfe manifestiert. Die Offenbarungen in den folgenden metamentalen Kraftebenen bleiben in für den Menschen unvorstellbar lange Zeiten existenzfähig, so dass es aus unserer Sicht wie eine Ewigkeit erscheint. Diese Erfahrung ist keine Angelegenheit irgendeines Ortswechsels. Sie wird dermaleinst von den dafür reif gewordenen Mikrokosmen in künftigen Inkarnationen in dieser Natur, der heiligen Erde, erfahrbar werden.

Heute leben wir in der Welt, die sich durch unsere Wahrnehmungsart und unsere Denkparameter vor uns projiziert, also materiell, grobstofflich, korpuskulär. Schon der Mensch, dem die Gabe des ätherischen Hellsehens geschenkt ist, lebt in einer formgebundenen Welt der feinstofflichen Geschehnisse, die rein äußerlich der unsrigen Welt sehr ähnlich ist, aber keinerlei materielle Grenzen, Mauern oder dergleichen kennt. Alles ist erfahrbar, was mit den Begehren, Wünschen und Projektionen in Zusammenhang steht. Er sieht in diesen Bereichen viele für den grobsinnlichen Menschen unfassbare Ereignisse, die ihm keineswegs als irgendein Wunder vorkommen. In einem Bericht darüber zu normalen Sterblichen könnte er die Sachlage gewiss auf die eine oder andere Weise erklären, doch er wird meistens vom sozusagen normalen Menschen für „irre“ erklärt. Seine Aussagen werden prinzipiell mit dem Spott der in der euroamerikanischen Kultur allgemein verbreiteten Anschauung verleumdet. Darum werden sich auch solche Menschen aus dem Mainstream heraushalten, die von Natur aus schon astral hellsichtig sind. Obgleich bemerkt werden muss, dass gerade diese einzelnen Begnadeten bereits heute der Menschheit große und überragende Hilfe leisten könnten. Doch auch sie müssen sich bei der Veröffentlichung ihrer Ansichten mit einigermaßen wissenschaftlichen Erklärungen und Beweisen vor Diffamierungen schützen. Es ist verständlich, dass sich solche hellsichtigen Menschen unter geschützte Gruppen mischen, die sich mit religiösen Bestrebungen, Meditationen und Ritualen befassen. Prinzipiell ist es schon heute möglich, mit geeigneten Methoden zur mentalen Hellsichtigkeit zu kommen. Soweit die veröffentlichen Kenntnisse reichen, kann nicht davon ausgegangen werden, dass die mikrokosmischen Voraussetzungen dafür wirklich schon ausgebildet sind. Kommende Inkarnationen werden öfters mit diesem Talent begabt sein.

Wer nur etwas seinen Entwicklungsgang in diese Richtung hin einschlagen möchte, muss zunächst wissen, dass das mikrokosmische Wachstum in allem nicht automatisch abläuft. Auch die Gesamtentwicklung des Kosmos und der darin existierenden Wesenheiten und Mikrokosmen ist von den Bemühungen aller Menschen abhängig. Wie kann das bewerkstelligt werden? – Dafür muss sich möglichst jeder Mensch als erstes von den alten im stofflichen Denken verhafteten Ichstrukturen lossagen, die historisch gewachsenen Lebensprinzipien der Materie vergessen, und sich zweitens dem universalen Bewusstsein, dem Streben zum Logos zuwenden. Dann wird der Satz des Paulus Wirklichkeit: in der Christuskraft – das universelle Bewusstsein der Sonne – werden „alle, die IHN annehmen, die Kraft erhalten, wiederum Kinder Gottes, des universalen Bewusstseins, zu werden.“ Die unabänderliche Regel dafür steht in den Sätzen: „Liebe Gott über alles, mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Haupte und mit deinem ganzen Gemüt. – Und: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Die isobaren Resonanzgesetze des Alls werden jedes Streben nach Heilbegehren in diesem Sinne unterstützen und für jeden geeigneten Mikrokosmos erfüllen. Wer seine eigenen Denk- und Wahrnehmungspotentiale erweitern will, der benötigt eine permanente Ausrichtung, einerseits ein beständiges Bemühen um das Loslassen der irdisch materiell orientierten Begierden und andererseits ein Hinwenden und Annehmen der ideellen Welten der holografischen Vibrationsmuster des heiligenden Bewusstseins.

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