Der Sohn der Sonne – Christus

            Die Inkarnation des Christus, der mit «Gotteskräften gesalbte», ist eine Verbindung dieser vollkommenen Monade aus der Sonnensphäre mit dem Wesen Erde. Diese mächtige Kraft aus Vulkanus, der metaphysischen Sonne, ist uns über Jahrtausende näher gekommen und hat sich dann vor über 2000 Jahren kraftvoll mit der Monade des Planeten Erde verbunden. Welcher Beobachter und Autor verlegt ein derartiges Ereignis in einen irdischen Stall und eine Krippe? Der Christus inkarnierte in unsere Welt mit einer gewaltigen Absicht. Er hilft der irdischen Monade mit ihren Mikrokosmen und Lebenswellen bei der Entwicklung der kosmischen Evolution in Liebe, Erkennen und Verwirklichen gegen alle äonischen Mächte der materiellen Reaktion und steht ihr bei.

            Alle Schriften über die christliche Legende sind eine arge Verniedlichung des «Christus» für das einfache menschliche Denken. Sein irdischer Sprecher, der Jesus von Nazareth, überträgt einige Regeln für die zu erwartenden Veränderungen an die Apostel, damit die Menschen zur notwendigen Lebenshaltung finden können, um mit der kosmischen Evolution im Einklang zu leben.

            Die schon in der antiken Zeit zunehmende Kristallisation und überbordende Ausbeutung der meisten Menschen, die politische und merkantile Verlogenheit, sowie die schier endlose Streit- und Kriegssucht, drohte bereits damals die Menschheit zu vernichten. Es bedurfte eines starken Impulses der kosmischen Liebe, damit sich die Menschheit mit dem Wesen Erde in einer unbehinderten Evolution entwickeln kann.

            Können die Menschen erkennen, was damals tatsächlich in Bethlehem geschah: die Verbindung der Erde mit der kosmischen Liebe aus dem Sonnenlogos? Wer die Allegorien in den Evangelien auf diese hohe Ebene stellen kann, sieht, wie die drei Ströme, die von den irdischen Monaden zum Kosmos und den Mikrokosmen ausgehen, mit der Kraft des Christus verbunden sind. In dieser evangelischen Allegorie ergänzen die symbolischen «drei Heiligen aus dem Morgenland» die Entfaltung der drei nirvanischen Felder, die alle Kosmen noch vollenden müssen.


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