Die Weisheit der Antike

            Die Philosophien und Religionen, die unsere Kulturen auch heute noch beeinflussen, stammen alle aus den antiken Zeiten von ca. 500 v.Chr. bis 500 n.Chr.. Die Stifter der großen Religionen in Asien und im Orient haben selbst, bis auf wenige Ausnahmen, nichts aufgeschrieben. Nur Mani hat seine Lehre in Bildern weitergegeben.

            Erst die nachfolgenden Zuhörer, oft sogar erst die Menschen, die den Geschichten der Augenzeugen gelauscht haben, brachten die Gedanken von Buddha, Christus oder Mohammed zu Papier. Folgt man der chinesischen Anekdote über Laotse, so hat er nur ein paar Verse seiner Weisheit dem Hüter der Grenze für die Nachwelt überlassen.

            Die Mysterien des alten Ägyptens basieren auf einer profunden Kenntnis der jenseitigen kosmischen Welten des Äthers und der Astralis, die der Verstorbene durch gute Taten, durch Bereuen und Anrufungen der heiligen Götter überwinden musste, um an den zahlreichen Widersachern vorbeizukommen. In der Unterwelt sah man Osiris als den vorherrschenden Machthaber und den einen Retter bei vielen Gefahren, die den verstorbenen Mikrokosmos herausforderten. Angekündigt war der Weg zur Sonne oder zu den Sternen, dem Sternbild des Orion, um in einer erneuten Inkarnation den dann lebenden Menschen beizustehen, damit diese auf einer höheren Ebene am Ende ihres Leben gut vorbereitet die Unterwelt betreten konnten. Sie sollten es künftig etwas leichter haben auf ihrem Weg zur Transfiguration.

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