Alles ist im Fluss

            Das mechanistische Weltbild beginnt sich aufzulösen. Mit den Quantenfluktuationen werden die letzten Teilchen der atomaren Aufspaltung der Materie zu Gitterpunkten in einem elektromagnetischen Feldgeschehen.

Das Atom wird zu dem Unteilbaren, wie es die antiken Griechen einmal gemeint haben, und die Materie wird zur Hylé – Hülle – der alten Weisen am Isthmus von Korinth. Der Mensch, als stofflicher Bewohner eines Mikrokosmos, erkennt sich selbst als ein Teil innerhalb der kosmischen Interferenzen von mehreren Lebensfeldern unterschiedlicher Frequenzen. Der Satz «alles ist im Fluss» bekommt einen echten Sinn.

            Ein Haus macht nur Sinn, weil es Räume umgibt, die von Leben erfüllt werden. Die Speichen des Rades korrespondieren mit den Lebenskräften des Mikrokosmos: wie z.B.: die Materie, der Äther, die Astralis, die Mentalis und drei nirvanische Gebiete. Allerdings erforderte das Erfassen dieses kosmischen Konzeptes das Werden im materiellen Feld. Dabei entstand im Körper des Menschen das Gehirn, mit dem das sinnesorganische Wahrnehmen und das Verstandes-Denken ermöglicht wurde. Das Erkennen und Bedenken des natürlichen Wirkens, seine Entwicklungen und Entfaltungen, ermöglichte dem Menschen das Erfassen der auch ihn durchströmenden metaphysischen Kräfte.

            Das materielle Sein erschafft die äußere Erscheinung des Daseins, das eigentliche Leben hängt vom Immateriellen, vom Nicht-Sein ab. Die von vielen Menschen angestrebte Einheit in der Natur ist auf dem metaphysischen Plan bereits vollkommene Wirklichkeit. Eins mit allen Göttern, Engeln, eins mit Christus.

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