Vorlauf – Basis der Evolution

Basis der Evolution

Kosmische Ordnung – Übersicht über alle kosmischen Felder

Das Bewusstsein erschafft den Körper.
Wer seine Eingebundenheit in die ihn stets formenden immateriellen Kraftfelder übersieht, wird das Wesen des Kosmos und den Sinn des menschlichen Daseins nur unvollständig erfassen.
Wer sein Leben und sein Erkennen auf die materielle Erscheinung beschränkt, bleibt in dieser Vorstellung eingesperrt und kann nicht erfassen, welche weitreichenden Folgen
sein Denken, Fühlen und Handeln für die ganze Welt hat.
Verantwortung für Frieden und ein gerechtes Miteinander kann nur ein Mensch übernehmen, der seine Welt als ein holistisches Wesen im Werden, mit allen transpersonalen Feldern, erfahren kann.

Alle reden von einer Wende im irdischen Geschehen.
Es geschieht die Evolution als kontinuierliches Geschehen im steten Jetzt.

In den Medien wird immer wieder über die weltweiten sich überstürzenden Ereignisse in Politik, Wirtschaft und Klima gesprochen. Zahllose Kapazitäten forschen über die materiellen Interdependenzen, und es ergeben sich manche erstaunliche Beschreibungen der offen liegenden Wahrscheinlichkeiten. Es ist absolut verwunderlich, dass der Mensch die Ursachen meistens dort sucht, wo nur die Symptome gefunden werden können. Darum entsteht die Frage: Warum sich diese chaotischen Geschehnisse in unserer Zeit so abspulen müssen? Dabei sollte die Antwort nicht von den Symptomen abgeleitet werden. Es scheint ein grundlegendes Problem zu sein, dass diese Frage nach den tatsächlichen Ursachen in den weltweiten Publikationen nicht gestellt werden kann.

Hat sich die Wende, die bereits in den 1980.ern von amerikanischen Philosophen verkündet wurde, noch nicht vollzogen? – Oder wird sie nicht wahrgenommen? – Die sich abspulenden Weltereignisse überstürzen sich stets heftiger. Auf Basis der bestehenden Kultur-, Wirtschafts- und Denkstrukturen haben sich die Konflikte bis heute (Juni 2019)weiterhin verschärft. Vor allem im Orient, Afrika, Asien – bevorzugt in den islamischen Ländern – aber auch in Mittel- und Südamerika häufen sich die politischen und religiös motivierten Konfrontationen, die sich auf den wachsenden Unterschieden von reichen Besitzern und armen Lohnabhängigen aufstützen.

Es sieht so aus, als wären die Meinungsbildner und Journalisten an ein Tabu gefesselt, dass sie über die unüberschaubaren Katastrophen und all die menschlichen Ungeheuerlichkeiten nicht wirklich informieren dürfen. Die Meinungsfreiheit insbesondere in den Medien wird in viele großen Staaten immer ungeschminkter unterdrückt. Darum erwecken die Publikationen in den Medien und im Internet den Eindruck, als wäre alles beim Alten geblieben, niemand wolle eine Wende vollziehen? Das ist natürlich vollkommen verständlich, weil sich damit die bestehenden Bereicherungsmethoden arg verschlechtern würden.


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Der Büchermarkt und das Internet publiziert eine Menge Interessantes über die Wendezeit und über ein neues Bedenken, aber die Entscheider in der globalen Wirtschaft und die obersten Regenten in den Ländern haben keinerlei wirkliches Interesse daran. Warum stritt z.B. Frederic Vester um ein neues Denken, und warum setzte er sich an Universitäten und in internationalen Organisationen für ein neues ökologisches Denken ein? – Warum geschieht nun heute wirklich nichts, was das globale menschlich Leid lindern könnte? – Warum haben die meisten Bürger wenig oder kein Interesse, die Grundstrukturen ihrer Lebenszusammenhänge zu erkennen? – Warum werden immer wieder die selben materiellen Zusammenhänge zitiert, die vor 1900 von Naturwissenschaftlern erforscht wurden? – Warum werden die modernen Erkenntnisse z.B. in der Quantenphysik oder in der Epigenetik nicht publiziert?

Immer wieder werden gigantische Projekte begonnen, die im übrigen Milliarden des Volksvermögens verschlingen, in denen die Ursachen des Lebens mit Erkenntnissen über die materiellen Zusammensetzungen auf Planeten oder Kometen gefunden werden sollen. Das geht nun schon seit Jahrhunderten so, und allen gewaltigen Anstrengungen zum Trotz, haben die Forscher mit ihren empirischen Methoden in der Materie weder die Basis des Daseins im All noch den Ursprung des Lebens in der Mikrobiologie gefunden. Vom wirklichen Sinn des Lebens auf dem Planeten Erde sind alle bisherigen Hypothesen noch weit entfernt. Selbst in der Psychologie, Philosophie und Religion ist alles erzkonservative Spekulation im Wald statistischer Wahrscheinlichkeiten.

Auf diese Weise kann vom Menschen die Basis seiner Evolution nicht erfasst werden. Die Menschen bleiben weltweit in ihrem Konservativismus gefangen.
Unterstützt von den materiellen Funden der Archäologie wiederholen Religion und Philosophie mehrfach aufgestellte und vielfach strapazierte Weltanschauungen. Die empirische Wissenschaft hat sich mit ihren Grundregeln selber ein gewaltiges Gefängnis gebaut.

Immer wieder veröffentlichte Publikationen über ein neues Menschsein sehen irgendwie ganz neu aus. Bei genauem Studieren und Vergleichen der Texte, stellt man fest: In allen Hochglanzzeitschriften strahlen immer wieder die gleichen glücklichen, jungen Menschen – vor allem lächelnde Frauen – hübsche Modelle mit großem Dekolleté – die stets die aktuellen Konsumprobleme vorstellen. Die politischen Gazetten strengen sich etwas mehr an, und bringen Karikaturen oder am besten Katastrophenbilder mit leidenden Frauen und großen Kinderaugen aus dem Orient oder Afrika. Das psychologische Reizthema hat sich durch alle Zeiten hin nicht verändert. Die Häuser werden höher, die Raketen werden größer, die Fußballstadien werden immer internationaler, das Weltkulturerbe umfasst immer mehr Denkmäler, Städte und Landschaften … die Menschenrechte sind immer noch die alten, und werden entgegen allen politischen Beteuerungen von den meisten Staaten nicht wirklich eingehalten. Die Journalisten der Welt dürfen über das Grundprinzip des menschlichen Zusammenseins nicht berichten, selbst wenn sie mit der Nase darauf gestoßen würden, müsste sie um ihren Job fürchten, würden sie darüber schreiben. Natürlich ist den meisten die Problematik der freien Kommunikation vollkommen bewusst, aber immer nur in den «anderen» Staaten.

Wie zu allen Zeiten werden überall die Schwachen ausgebeutet, überall werden die Reichen reicher und die Armen immer ärmer. – Der Tanz um das Goldene Kalb „Besitz, Aktien, Immobilien, Macht und Ruhm“ wird mit Glanz und Glorie in allen Ländern, auch in den ehemals kommunistischen Staaten weiter getanzt, allen Rebellionen und terroristischen Anschlägen zum Trotz. Und niemand hat ein Forschungsprojekt aufgelegt, um dahinter zu kommen, warum das alles so stupide erneut wie in allen vorherigen Epochen ablaufen muss. Wie zu Zeiten der Assyrer finden weltweit Religionskriege statt, ohne konkret nach den Ursachen der anachronistischen Religionen zu fragen. Bei allen finanziellen und kommerziellen Transaktionen werden Verträge unterschrieben, von Rechtsanwälten beglaubigt und mit Garantieansprüchen abgesichert; nur bei dem Glauben an ein Paradies gibt es keinerlei schriftlichen Beweis, geschweigen denn eine Art Reklamationsmethode. Unzählige Menschen opfern in unserer absolut modernen Zeit unglaubliche Summen für einen Platz im «Garten Eden», ohne Unterschrift oder dergleichen. Im Tod wird das blinde Vertrauen auf das Mystische auf einmal manifest.

Wer beschäftigt sich schon mit den Erfahrungen von Hellsichtigen, mit den Ergebnissen einer holotropen Psychotherapie, mit Hypnose- oder Rebirthing-Konzepten? Wer hat schon einmal von den Nahtoderfahrungen gehört? Wer hat sich schon mal mit dem theosophischen Menschenbild des Mikrokosmos oder den morphischen Feldern des R. Sheldrake befasst? – Natürlich sind die metaphysischen Kraftfelder oder Lebensgebiete für jeden normalen Leser erst einmal sehr problematisch, und seine Zweifel an den Ausführungen darüber (in diesem Buch) durchaus angebracht.
Bedauerlicherweise ist in unserer Zeit der Denkansatz der meisten kreativen Erneuerer eine Hieroglyphe, eine «heilige Einmeißelung» in das allgemein festgeschriebene materialistische Weltbild. Diese basiert auf dem aristotelischen Naturverständnis aus der Antike, dass einzig die empirische Erforschung der materiellen Natur zu der alles begründenden Ursache des Lebens auf Erden führen kann. Bacon, Newton und Descartes haben dieses Weltbild später befestigt. Jedoch, nach über 2000 Jahren intensivster Erforschung der materiellen Natur, können die wesentlichen Fragen des Lebens immer noch nicht beantwortet werden. Auch der in diese Weltanschauung eingebettete religiöse Gottesglauben – egal welcher Nation oder Rasse – ist mittlerweile soweit degeneriert, dass alle Religionen mit ihren Erklärungen des Daseins im Dunkeln fragwürdiger Hypothesen herumtappen. Vielmehr wird versucht, die abgeirrten Menschen in dem unerquicklichen Zusammenleben mit Versprechungen auf eine Zukunft im «Himmel» oder einer besseren Inkarnation zu trösten. Damit die Menschen unterwürfig, bescheiden und devot weiterhin die bestehende gesellschaftliche Ordnung zur eigenen Ausbeutung aufrecht erhalten, werden ihnen idealisierte Lebensumstände nach dem physischen Tod in einem «Jenseits» versprochen, das leider keiner konkreten wissenschaftlichen Darstellung erfahren kann.

Fragt man nach dem «Warum?» der weit verbreiteten «Fehlschaltung» im Denken der Menschen, wird man auf ein eigenartiges Kräftespiel aufmerksam. Hinter oder über allen materiellen Wirkungen spielt sich ein eigenartiges Komplott ab, das alles irdische Geschehen durchwirkt und beeinflusst. Die Struktur dieses Vorgehens ist so geschickt konzipiert, damit dieses Kräftespiel von keinem Menschen erkannt werden kann. Jede Art von Tarnung, Betrug, Verleumdung und Diffamierung sind für die Beherrscher dieser Ebene fundamentale Notwendigkeit. Darum ignorieren die Naturforscher alle parapsychologischen und transpersonalen Erscheinungen, und so entsteht ein Mangel an wahrer Kenntnis der wirkenden Fakten des Daseins und der Aufgabe von Menschheit und Kosmos. Der Sinn des Lebens verschwimmt in vagen Vermutungen, hypothetischen und mystischen Denkmodellen, die auf sehr alten und längst überholten Weltanschauungen aufgebaut sind. Je dürftiger die konkreten Beweise, desto lauter die Predigten und desto mächtiger die Prachtentfaltung der religiösen Autoritäten. Eingeschüchtert von soviel Prunk und Macht wird vom kleinen Mann niemals nach einer Rechtfertigung des unvorstellbaren Reichtums der Kirchen gefragt. Das ist eben Tradition. Das war schon immer so, sind die banalen Bestätigungen. Wer ernsthaft nach einer Berechtigung für Spende und Opfer fragt, bedeutet für diese Diener der jenseitigen Kräfte eine echte Gefahr. Dabei bleibt das konservative Getue für die diversen Religionen in Ost und West sowie der davon abgeleiteten esoterischen Gruppierungen eine entscheidende und alles erhaltende Bedingung.

Wer sich echt mit den beharrenden Kräften im Denken und Handeln auseinander setzt, wird sehr bald schmerzlich erfahren müssen, dass alle bisherigen revolutionären Denkansätze – auch die aus fernen Vergangenheiten – entweder nach einer sehr kurzen Frist wieder in der Versenkung verschwanden. Meist wurden echte Verbesserungen auf eine sehr subtile Art und Weise in die reaktionären und traditionellen Strukturen umgebogen, die seit langem schon von den leitenden Gesellschaftsschichten praktiziert wurden. Damit das auch in künftigen Zeiten so bleibt, wurde in jede Pädagogik und Unterrichtung die höher Bewertung traditioneller Denkweisen und Theorien eingerichtet. Alles, was aus einer antiken Vergangenheit kommt, ist eo ipso wahrer, richtiger und vertrauenswürdiger. – Hehre Traditionen mit Fahnenschwenken und Prozessionen für die Götter der germanisch-orientalischen und indisch-tibetischen Antike. – Wie lange wird das Weltbild eines Aristoteles in Europa bereits lebendig gehalten?
Wenn sich eine echte Reformation der bestehenden Weltanschauungen entwickelte, wurden die vorgeschlagenen Erneuerungen von den Traditionalisten bereits im Ansatz verleumdet. Die Gegenrevolution der «alten Priester» machte jede konkrete Veränderung zunichte, wie sich in der Geschichte vieler Länder nachweisen lässt. Wie oft wurden neue Gedanken in Religion und Philosophie subtil mit den bestehenden Konzepten vermischt und sophistisch banalisiert? Dafür wurden sogar die Götter einfach umbenannt und in ihren Stellungen von Priestern versetzt.
Es gibt ein nahezu selbstlaufendes System im Konservieren der bestehenden Weltanschauung, in jeglicher Hinsicht. Und dann ist es kein Wunder, wenn man bei einigen Dichtern den Gedanken findet: Es gibt nichts Neues unter der Sonne! – Es ist wahrhaft an der Zeit, eine deutliche Wende im Denken zu vollziehen. Doch dafür ist eine Voraussetzung zwingend notwendig. (Man achte auf das Wort: not – wendig!) Die Menschen müssten bereit gefunden werden, alle, wirklich alle Dimensionen und Kraftstrukturen dieser Welt und des Kosmos, also auch die des esoterisch-wissenschaftlich Erkannten aus den Sphären der jenseitigen Hälfte des Daseins zu akzeptieren und die Forscher dieser bislang okkulten Welten endlich anzuerkennen. Denn es gibt nur ein einziges Universum, und alle Menschen sind mitverantwortliche Bewohner des Wesens Erde; alle sind Mikrokosmen mit allen anderen Lebenswellen im Kosmos Erde, eine alles Leben tragende Arche. – Die theosophischen Kenntnisse um die unstofflichen Kraftfelder und ihre Wechselwirkungen im Leben müssten ernsthaft in die Betrachtung von Ursache und Wirkung bei allem Leben auf Erden als ganz konkrete Wirklichkeit mit einbezogen werden. Ansonsten bleibt wieder alles beim Alten. Das ist leider der prinzipielle Fehler beim empirischen materiellen Denken!

Das vorliegende Buch «Basis der Evolution» will eine übersichtliche Darstellung über die Dimensionen, Kraftfelder und Wechselwirkungen der Welt sein, inklusive aller bislang als okkult bezeichneten, metaphysischen Kräfte. Die allgemein bekannten naturwissenschaftlichen Hieroglyphen werden in der Zusammenstellung mit den unstofflichen Feldern verbunden. Die kosmischen Dimensionen und Gebiete sowie die esoterische Bedeutung der universellen Bewusstheiten werden mit ihren Interdependenzen beschrieben. Mit dieser völlig umfassenden holistischen Perspektive könnte eine Wende im menschlichen Zusammenleben eingeläutet werden, wenn viele Menschen und ihre Machthaber in Wissenschaft und Pädagogik das Allgeschehen auf dieser Basis durchschauen, annehmen und umsetzen könnten.
Kann die offensichtliche Verblendung, die der Menschheit absichtlich übergestülpt wurde und täglich erneut aufgedrückt wird, einmal wie Schuppen von den Augen fallen? – Wann könnte das endlich möglich werden? – Erst mit einer wirklich neuen, alle Kräfte des Lebens umfassenden Weltanschauung kann sich die prinzipielle Lebenshaltung so verändern, dass künftig ein harmonisches und förderliches menschliches Zusammensein möglich wird, in dem alle Völker und Rassen ebenbürtig für die Evolution des Kosmos wirken. Es muss also mit einem neuen Erfassen der Welt beginnen, mit völlig neuen Perspektiven im Denken und einer neuen Zielvorstellung für den Sinn des Lebens. Dann könnte eventuell das „goldene Kalb“ für alle Zeiten seine Macht verlieren und eine uneingeschränkte Humanitas auf allen Kontinenten selbstverständlich werden.

Erneut ein Wechsel auf die Zukunft? – Warum?

Die folgenden Seiten werden entscheiden, ob Sie, lieber Leser den in diesem Buch vorgestellten Gedanken folgen möchten, die mit Gewissheit für viele völliges Neuland darstellen. Oder ob sie lieber an den bestehenden Weltbildern festhalten wollen, die über ihr Leben bestimmen.

Es wird bereits von vielen Menschen und Autoren eingesehen, dass die in der aktuellen Zeit die ganze Welt umspannenden Probleme definitiv ein fundamental neues Denken und Handeln erfordern. Die Warnungen des Club of Rome von 1972, die Aufrufe von Fritjof Capra in «Wendezeit» um 1982 oder die Appelle von Frederic Vester in «Neuland des Denkens» von 1980 und Bruce Lipton «Spontane Evolution» 2009 sowie zahlloser anderer Autoren haben leider faktisch nur weniges im Weltgeschehen verändert. Mir scheint, es ist eher schlimmer geworden. Die Selbstbereicherung und Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unter autoritären Regierungen sowie die politischen und religiös motivierten Konflikte haben rund um den Globus eindeutig zugenommen. Der islamische Terrorismus breitet sich auf allen Kontinenten aus. Das Erstaunliche daran ist, dass viele gute Erkenntnisse und die zahllosen internationalen humanitären Bemühungen keine wirkliche Wende herbei geführt haben.

Es besteht trotz alledem die Hoffnung, dass sich viele Menschen bei der Bewältigung ihrer aktuellen Lebensprobleme von dieser neuen zukunftsweisenden Anschauung leiten lassen werden. Vor allem, wenn sie grundlegend verstehen und begreifen, dass es uneingeschränkt für jeden ganz konkrete Wege in ein humanes und gerechtes Miteinander geben kann, wenn wir – jeder für sich und auch alle gemeinsam – alle Einschränkungen der materialistischen Denkbilder sowie die dogmatischen Abhängigkeiten antiker Religionen überwinden und die positiven Wirkungen unseres Erfassens und Bedenkens auch aktiv einsetzen.

Bei Berücksichtigung aller Aspekte und Kräfte des Lebens, sowohl im materiellen als auch im immateriellen Wirken im Kosmos Erde, ist das weltliche Dasein umfassend erklärbar. Und das was erkannt und begriffen wird, kann zu einem Helfer aller Menschen werden. Der Zorn, der Hass und die Kriege, die Verschmutzung und Vernichtung der Natur werden nur dann weniger, wenn alle Ressourcen ohne egoistische Privilegien und private Bereicherung allen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Die Wege zu einer Gesundung der Menschen und Renaturierung aller Kontinente liegen offen vor uns allen, wenn wir unsere Verantwortung für das Wesen Erde erkennen und den transpersonalen, unstofflichen Feldern der Welt Raum in unserem Denken geben. Wo die Freiheit des unabhängigen Denkens den höchsten Stellenwert hat, kann sich ein gesundes Miteinander für alle Lebenswellen auf dem leidenden Kosmos entfalten.

Dazu könnte dieses Buch „Basis der Evolution“ seinen Beitrag leisten.    

Wenn ich den zahlreichen Autoren danke, die ich im Laufe meines Lebens lesen durfte, ist es wohl ein wenig schräg, denn sie haben ihre Bücher ja veröffentlicht, damit sie gelesen und ihre Einsichten auch verarbeitet werden. Viele Erkenntnisse stellen bereits einen erheblichen Beitrag für eine Veränderung der Grundhaltung in Denken und Leben. Das Überdenken der vielfältigen Literatur hat mich bei meinen Bemühungen um einen Gesamtschau auf die Fundamente des Daseins in der Natur nicht nur unterstützt, sondern auch beständig dynamisch vorwärts getrieben. Die manchmal schmerzlichen Denkanstöße haben mich auch zu der Überzeugung geführt, dass erst die Zusammenführung und Verbindung der Forschungsergebnisse aus den sehr unterschiedlichen Fakultäten beitragen. Gerade die Kombination dieser Denkansätze haben zu einem tiefen Verständnis der Lebenszusammenhänge und der Evolution in der beginnenden Aquariusperiode geführt. Vor allem die Gedankenwelt der modernen Wissenschaftler aus den Bereichen Kernphysik, Quantenmechanik, Informatik und Epigenetik hat die korpuskuläre Weltsicht völlig aufgebrochen.
Die Welt der festen Materie wurde durch die Beschreibungen der Interaktionen, der wechselseitigen Resonanzen, der Kommunikation in den unterschiedlichen Kraftfeldern ersetzt. In der subatomaren Analyse verschwand die feste «Newtonsche Materie» und wurde durch Aktivität, Form, abstrakte Ordnung und Feldmuster ersetzt. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.«
Die dreidimensionale Raumbeziehung und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum von Albert Einstein. Die objektive Welt lässt sich nicht mehr von dem Beobachter trennen (Werner Heisenberg) und das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum. In der modernen Physik ist das Universum nicht mehr das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein vielseitig verflochtenes Netzwerk von Feld-Ereignissen und -Interaktionen.
Einige prominente Physiker wie zum Beispiel Eugene Wigner, David Bohm, Geoffrey Chew, Edward Walker, Fred Alan Wolf und andere Autoren gehen heute ernsthaft davon aus, dass Geist, Intelligenz und womöglich Bewusstsein integrierende Felder für die Existenz unseres Universums sind, und nicht lediglich eine unbedeutende Randerscheinung der Materie.
Obwohl die Quantenphysik die überzeugendste und radikalste Kritik des mechanistischen Weltbildes bietet, haben explizite Forschungserkenntnisse auch aus anderen Disziplinen der Naturwissenschaften zu wichtigen Veränderungen im Denken geführt. Unter diesen spielten die Epigenetik, die Kybernetik, die Informationstheorie und die Systemtheorie eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen sind die Bemühungen des Forschungsinstitutes für Noetik in den USA, der parapsychologischen Institute in Deutschland, England und Russland, wenn auch die Presse wenig darüber berichten darf.
Auf der anderen Seite haben sich die vielfältigen Methoden der Psychoanalyse mit den Religions-Philosophien, den Erkenntnissen der Mystiker aller Zeiten verbunden. Einige moderne Denker sind bis zu den transpersonalen Ansichten der menschlichen Vermögen vorgedrungen. In diesem umfassenden mentalen Feld begegnen sich nun alle naturwissenschaftlichen Bereiche auch mit den grundlegenden Aussagen der Theosophen, Ch. W. Leadbeater und A. Besant, der Rosenkreuzer, M. Heindel und J.v. Rijckenborgh über die okkulten Zusammenhänge zu einem in sich stimmigen und äußerst plausiblen Gesamtbild des Weltgeschehens.
Die harmonische Übernahme der vielfältigen, bislang getrennt abgehandelten Denkansätze in eine gemeinsame Zusammenführung stellt die Bedeutung des sich nun entwickelnden Weltbildes für die Zukunft der Menschheit und des Kosmos in ein überwältigendes Licht. Die interkosmische Ordnung in allen Dimensionen bekommt für das irdische Dasein einen völlig neuen Stellenwert. Viele der bislang unbeantworteten Fragen können nun eine plausible wohlbegründete Antwort bekommen. Jeder Mensch könnte auf dieser Basis an den Vorteilen der künftigen Weltgemeinschaft verantwortet mitwirken.

Peter Alexander Kremin                        Helmenzen Juni 2019


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