Kugelsterne

Bildformat: 37 x 50 cm, digital editiert, Daten: 47,2 MB, 240 dpi; Datum: 2004

Kugelsterne

Gotteskinder – die Monaden

Unabhängig von allen religiösen Traditionen und wissenschaftlichen Kosmologien betrachtet ist das irdische Lebensfeld ein nahezu unüberschaubares komplexes Feld zahlloser Interferenzen. Mit unserem Wahrnehmen, Denken und Fühlen können wir immer nur einen winzigen Bruchteil der Vielfalt selbst der stofflichen Sensationen in unserem Umfeld erfassen. Auch die Naturforscher müssen sich bei ihren Betrachtungen immer auf einen definierten Bereich beschränken, um konkrete Aussagen über die Myriaden Pflanzen und Tiere in den unterschiedlichsten landschaftlichen Strukturen machen zu können.
Auf dem Erdkörper mit seinen riesigen Kontinenten und gewaltigen Meeren leben Billionen Wesen, werden geboren, wachsen und werden gefressen, sterben, vermodern in einer immer noch nicht vollständig erforschten Fauna und Flora. Unter der verhältnismäßig dünnen Erdkruste wühlt ein gigantischer Lavakern, der die Plattentektonik der Kontinente nicht zur Ruhe kommen lässt und viele Vulkane in Aktivitäten versetzt sowie immer wieder neue Inseln aus dem Meer hervorstößt.
Über allem wölbt sich die überströmende Atmosphäre Kilometer hoch in das Weltenall, in deren unteren Schichten die Vogelwelt ihren Lebensbereich findet. In den höheren Stratosphären wird das Weltenklima gemischt. Am äußeren Rand dieser Sphären schützen elektromagnetische Felder die Erde vor den kosmischen Strahlen, z.B. werden im van Allen Gürtel viele galaktische Strahlungen abgefangen oder nur modifiziert zur Erde durchgelassen.
Geisteswissenschaftlich gesehen, werden die stofflichen Gebiete zusätzlich von sechs unstofflichen Kraftfeldern durchzogen, die alles materielle Sein hervor bringen und das Wachsen, Werden und Sterben aller irdischen Wesen dynamisieren. Das den meisten Menschen völlig unbekannte unstoffliche oder metaphysische Jenseits belebt natürlich auch alle Materie und alle physischen Lebewesen des Planeten. In diesem multiplexen Kosmos der unstofflichen Kraftfelder vibrieren die körperlich verstorbenen Menschen und Tiere solange, bis sich ihre Mikrokosmen entleert haben, und zahlreiche Wesen übermenschlicher und untermenschlicher Art sorgen vom Jenseits aus für die Ordnung und Reinhaltung der materiellen Natur.

Das Leben entfaltet sich in Myriaden von gegenseitigen Beeinflussungen, sowohl aus den aktuellen Reaktionen in bezug zu einem kommenden Geschehen, die in ihrer Art und Struktur von bereits in den Vergangenheiten sich abwickelnden Ereignissen oder Impressionen beeinflusst sind. Die übergigantische Vielfalt der irdischen Lebewesen und die begründete Unüberschaubarkeit selbst durch den akribischsten Forscher bestimmt einen elementaren Faktor der wissenschaftliche Erkenntnis der europamerikanischen Kultur: alles Leben entwickelt sich fundamental nach dem Zufall, der mittels der Gaußschen Zufallsstatistik eingegrenzt werden kann. Mit dieser Grundhaltung bei aller wissenschaftlichen Erforschung ist angesichts der Unmöglichkeit der tatsächlichen Zusammenhänge mit den unsichtbaren, unstofflichen Kraftfeldern der Erde sind selbst die Lebenszusammenhänge der materiellen Wechselwirkungen nicht einmal Ansatzweise zu überschauen. Darüber hinaus ist das Verstandesdenken des aktuellen Menschen im stofflichen Bewusstsein versunken. Die Begrenzung der Forschung auf die stoffliche Seite des Lebens erleichtert natürlich die Aussagen, weil die Kraftfelder, die nach unserem Sprachgebrauch das Jenseits darstellen, überhaupt nicht zu den denkbaren Realitäten der wissenschaftlichen Forscher gehören.
Viele esoterische Denker oder geisteswissenschaftliche Forscher oder Noetiker beschreiben die Welt als eine »Zwei-Einheit«, die irdische stoffliche Erde mit dem Diesseits aus Materie, Luft und Wasser, inklusive aller physikalischen Emissionen, und dem Jenseits, dem unbekannten Erfahrungsfeld der Gestorbenen, dem Durchgangsfeld für die Inkarnationen, die Seelenfelder und der Wirkungsbereich aller Devas, Entitäten und Wesen, die sich um die Regulation der irdischen Natur in den unstofflichen Kraftfeldern bemühen. In der zweiten Ansicht der Welt lokalisieren viele Menschen, die innerhalb ihrer Religionstheorie an einen Gott glauben, eine paradiesische heilige Erde, ein Garten Eden, in dem alle Heiligen und geheiligten Menschen ewig leben werden. Es kann keineswegs mit Sicherheit festgestellt werden, dass diese Vorstellungen nicht nur eine besondere Energieenklave im Jenseits darstellen, oder ob die gläubigen Menschen bereits das Wirkungsfeld der irdischen Monade im Sinn haben.

Die umfassende Darstellung vieler Weltreligionen des amerikanischen Religionsforschers und Professors Mircea Eliade zeigen, dass die Schöpfungsgeschichten der Religionen mit einem übermächtigen ewigen Gott oder einigen großen Göttern oder sogar Götterhierarchien beginnen. Bei den vorsichtigen Umschreibungen von Eliade kann man feststellen, dass es innerhalb der Kosmologien für die regionale Schöpfungsgeschichte in den Religionen unterschiedliche Ausgangsebenen geben muss.
Seit dem Griechentum propagieren im romanisch-griechischen Kulturbereich um das Mittelmeer herum die meisten religiösen Betrachtungen über Mensch und Kosmos eine persönliche Gottheit. Bei vielen antiken Zivilisationen (Ägypten, Chaldäer, Hetiter, Perser etc) werden in den geläufigen Kosmologien häufig die großen Herrscher, Könige, Pharaonen oder Kaiser als die Söhne des Gottes, z.B. der Sonne oder eines Sternes, dargestellt. Diese göttliche Autorisierung sicherte den herrschenden Oberhäuptern ihre absolutistischen Machtbefugnisse auf Erden. Durch die heiligen Darstellungen der abhängigen Priester wurden sie für sakro sankt erklärt, und damit unangreifbar in allen ihren Entscheidungen. Eine moderne Sicht des demokratisch erzogenen Europäers, der für diese Art der Verfügungsgewalt über das Volk wenig Verständnis aufbringen kann, war für den in der Antike lebenden Menschen absolut undenkbar. Damals waren eben alle Gläubigen völlig selbstverständlich, also alle Menschen des Volkes ohne Frage nicht nur Untertanen sondern absolute Leibeigene z.B. des Pharao (Ägypten), des Königs (Griechenland) oder des Shahinshah (Persien) oder des Aššur (König von Assyrien). Dass den Gläubigen mit dieser Interpretation der göttlichen Hierarchie immer und zu allen Zeiten von den – vom Herrscher eingesetzten – Priestern der absolute Gehorsam – im Auftrage des großen Herrschers – aufgezwungen wurde, war dem arbeitenden Volk niemals wirklich im Bewusstsein. Die vom König eingesetzten Hohepriester hatten in jedem Land die absolute Kommunikationshoheit. Sie mussten mit ihren Verkündigungen den Auftrag des Herrschers befolgen und damit sein fundamentaler Absolutheitsanspruch durch Rituale und entsprechende Festlichkeiten, Prozessionen und Opferregelungen für das Volk dauerhaft gewährleistet war.

Selbstverständlich sind alle menschlichen Vorstellungen eines ursächlichen Wesens vor aller Offenbarung nur unspezifische Annahmen bzw. Hypothesen des aktuell möglichen Denkens. Auch darum beziehen sich diese meistens auf historische Personen, Propheten oder Religionsstifter in den verschiedenen Kulturen und den damaligen Wissensstand der Natur. Hinsichtlich der Erkenntnis des unkennbaren Schöpfungsfeldes vor jedem Anbeginn einer Offenbarung verhält sich unser Denken zur Realität wie das Polygon zum Kreis. Obgleich jedermann nach Einstein mittlerweile weiß, dass die Welt unendlich ist, bleibt es allen Forschern oder Astronauten versagt, die Grenzen des Universums auch nur annäherungsweise anzudeuten. Da das menschliche Denken durch die mikrokosmischen Gegebenheiten (nur ein wenig Mentalis) eingeschränkt ist, kann es solche Gegensätze nicht verarbeiten. Bereits in Griechenland gab es seinerzeit einen unbekannten Gott, der auf dem Aeropagit vom Volk verehrt wurde, wie Paulus seinerzeit bei seiner Visite in Athen festgestellt haben soll. In der hinduistischen Philosophie gibt es mehrere Schöpfungsmythen, bei denen unpersönliche Weltfelder als die höchsten unkennbaren Kraftwirkungen des Universums benannt werden. Angesichts der häufig sehr kontroversen Vorstellungen über die Schöpfung bzw. die Wirkungsvorgänge im Alls kann der Mensch eigentlich immer nur konstatieren, dass dieser unser Kosmos stets ein weit über das Verstandesdenken hinausgehendes Miteinander überdimensionaler Wirkungen, Reflexionen und Inspirationen ist und war. Alle Weisen der Welt bestätigen eine so ziemlich für alle Religionen gültige Aussage: Das höchste Universum steht in einer dynamischen vollkommenen Einheit aller Vielheiten, deren stete Evolution über jedes menschliche Denken und Umfassen hinausgeht.

Man kann nach Giordano Bruno davon ausgehen, dass im Beginn aller Anfänge eine mit allen universalen Kräften und Dimensionen ausgestattete Monade aus dem unkennbaren Urfeld des Metaversums hervorgegangen ist. In diesem allumfassenden Offenbarungsfeld vibrierte ein alles umfassendes universales Bewusstsein, dass mit seiner unbeschreiblichen Kraft die Idee des ewigen unkennbaren Urfeldes offenbarte. Es expandierten sieben Dimensionen mit sieben Kraftströmen und erfüllten die sieben kosmischen Gebiete. Das universale Bewusstsein stand als fundamentales Lebensprinzip bei allen seinen Offenbarungen in der Mitte, die sich in Myriaden von Monaden im unendlichen Raum des Offenbarungsfeldes ausbreiteten. In allen Monaden vibrierte und vibriert stets die Grundidee der göttlichen Schöpfung. Das jeder Monade eingeborene Werkzeug, eine Galaxie, ein Sternennebel, ein Sonnensystem oder ein Mikrokosmos wird durch die sieben schöpferischen Kräfte des Universums mit den in den großen Systemen innewohnenden Monaden zur Vollendung und Vereinigung mit ihrer Urmonade gebracht. In dem uns näher stehenden Kosmos der Milchstraße begegnen sich die Kräfte der kosmischen Monade Erde innerhalb der kosmischen Monade des Sonnensystems mit den acht Monaden der Planeten, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, sowie ihren Monden. Jede Monade unserer Galaxie beherbergt eine komplette Schöpfung aus sieben Kraftfeldern, eine lebendige Wesenheit in Entwicklung, der Planet Erde. Die naturgebundene Evolution treibt alle implementierten Kosmen, Wesen, Lebenswellen zur Vollkommenheit, zur Vereinigung mit ihrer eigenen Monade, dann zur Versammlung aller Monaden mit gleicher Vibrationstiefe, damit die sie umfassende Monade ihrerseits zur Vervollkommnung kommen und sich in die höher stehende Monade eingliedern kann.

Diese Betrachtung lehnt sich an das Gedankenfeld von Gottfried Wilhelm Leibniz an, der im 17. Jahrhundert in seiner Theodizee und der Monadologie auf besondere Weise die Zusammenhänge zwischen der Urschöpfung, dem Gotteswesen und seinen Geschöpfen bis hinunter zur einfachen Natur dargelegt hat. Als beachtenswert und relevant für diese Ausführungen soll folgende knappe Zusammenfassung aus der Monadologie stehen: „Die kleinsten, einfachen, unteilbaren Teile (A-tomos) in der Natur sind im metaphysischen Sinn Ideen des Schöpfers. Diesen einfachen Teilen (Leibniz verwendet den Begriff Substanz. Seit Aristoteles versteht die Philosophie unter Substanz ein selbständiges seiendes Wesen.) gibt Leibniz den Namen Monaden. Das Wort selbst stammt aus dem griechischen Wort Monas, was so viel wie Einheit bedeutet. Nur die Einheit ist Sein, die sich aus der Einfachheit, der Einzelheit und der Einzigkeit zusammensetzt. Leibniz verbindet sich mit diesem Denkansatz über das universale Geschehen und die Schöpfung mit Giordano Bruno, der in seinem Werk „ Über die Ursache, das Prinzip und das Eine“ 1584 eine hohes Lied auf die grundlegende Einheit der Schöpfung verfasst hat. Seine vielfältigen Begründungen arithmetischer und geometrischer Art zeigen dem Menschen diese alles umfassende Einheit des Höchsten, zumal wir selbst denkende Wesen innerhalb einer Monade sind, können wir diese plausiblen Darlegungen der göttlichen Einheit eigentlich auch begreifen, in der sich die Vielfachheit der Geschöpfe offenbaren kann. Als Basis sehen beide Philosophen die Monade, diese „einfachen Substanzen“ – aus sieben sich gegenseitig durchdringenden Kraftfeldern konzipierte Holokumulies –, die als selbstständig seiende Wesen nur möglich sein können, wenn auch eine Vielheit zusammen gesetzter Substanzen (Monaden), also eine räumlich – körperliche Welt in Evolution existiert.

Aus der Urmonade vom Anbeginn erklingen durch alle sieben kosmischen Gebiete sieben Schöpfungskräfte in den sieben Dimensionen aller universellen Monaden, die dann von der Uridee erregt ihrerseits galaktische Monaden emanieren. In Folge entstehen gleichermaßen in ihnen Myriaden Sonnenmonaden und planetare Monaden. Der Gedanke, dass es mehrere Universa geben kann, wäre dabei keineswegs abwegig. Die Kaskade der monadischen Schöpfungen analog der Schöpfungsidee vom Anbeginn nimmt kein Ende bis für alle Wesen bis hin zu den Nanotierchen das Leben geoffenbart ist. Wie bei einem gewaltigen Orchester – auch wenn es das menschliche Denkvermögen nahezu überfordert – klingen alle universellen, galaktischen, solaren, planetaren Monaden in der Einheit zusammen mit der ursächlichen Monade des Schöpfungsfeldes, Tao, Gott-Vater, Indra o.ä. Alle auch sehr stark unterschiedlichen Monaden des allumfassenden Universums sind stets und permanent eins mit der fundamentalen Einheit aller. Das universales Bewusstsein fügt sich mit seinen Vermögen hinein bis in die kleinsten Monaden, dynamisiert die jeweiligen Funktionen und Aufgaben angepasst an die durch sie geführten Lebewesen, ganz gleich ob atomar winzig oder galaktisch groß.

Die Monaden kommunizieren seit Anbeginn vollkommen zusammen als Gruppe und im Einzelnen in Harmonie der einen Idee, genauso vollkommen und harmonisch wie ihr Schöpfungsfeld, das aus dem und in dem unkennbaren Hyperuniversum erklingt. So wie die Monade der Erde ein Geschöpf der kosmischen Monade des Sonnensystems ist, ist die Monade der Sonne wiederum ein Geschöpf der galaktischen Monade der Milchstraße. In der kosmischen Monade der Sonne kreisen auch die acht Monaden der anderen Planeten mit ihren Begleitern. So wie der Mond seine Monade bei seiner Schöpfung aus der Erdmonade empfangen hat, so haben die anderen Planetenmonde im Sonnensystem ebenfalls ihre Monaden aus ihren Mutterplaneten erhalten, als sie im Prozess der Hervorbringung erschaffen wurden. Die Monaden aller irdischen Wesen und Lebenswellen gliedern sich ein in die irdische Monade. Sie sind insofern eine Wirkungseinheit, un doch unterschieden nach den jeweils eingegebenen Aktionsstrukturen. Man könnte dieses mit der Erde verbundene monadische Feld auch als die universelle bruderschaftliche Kette andeuten, aus der und in der sich die im irdischen Kosmos geoffenbarten Gliedern der Botschafter und Heilsbringer, wie Lao Tse, Vishnu, Shiva, Zoroaster, Buddha, Moses, Jesus Christus und Mani offenbarten. Sie alle verkündeten den Menschen, wie sich einmal aus ihrem Mikrokosmos der wirkliche Mensch zu seiner vollendeten Monade hin entwickeln wird. Diesem Gedanken folgt die oft beschriebene Vorstellung, dass die »Monade« ein Gottesfunken ist, weil sie der Impuls- und Kraftgeber aus dem höchsten universellen Lebensbereich für jede Offenbarung ist.

Für die konsequente Umsetzung der ihr innewohnenden Idee aus dem universalen Bewusstsein setzten alle Monaden für die Schöpfung ihrer Wesen – Engel, Menschen, Tiere, Pflanzen – die sieben fundamentalen Kräfte ein, die in den sieben Dimensionen alles Dasein bewirken. (Siehe Kapitel: Wesen und Wirken im All, in „Basis der Evolution“) Versucht man diesen Vorgängen und Impressionen mit seinem Verstandesdenken zu folgen, dass sich an der verursachenden Materie orientiert wie ein empirischer Verhaltensforscher, dann ist das Zweifeln und Verleumden vorprogrammiert. Warum sollte die geistige Inquisition heute nicht ebenso schnell zur Hand sein, um erfolgreiche Pfründe der eigenen Theorien zu schützen, wie ehedem im Mittelalter? – Wer jedoch unvoreingenommen bereit ist, sich mit einem holografischen Denkmodell, das für die Wellenlehre der elektromagnetischen Welten entstanden ist, diesen monadischen Prinzipien zu nähern, dann kommt eine durchaus sinnvolle und plausible Kosmologie zustande, die leicht verständlich und prinzipiell von allen Naturwissenschaften akzeptiert werden kann.

Verfolgen wir den Denkansatz von Bruno und Leibniz, dann werden die Strukturen der universellen Schöpfung wie in einer ahnungsvollen Vision deutlich. Aus und in dem unkennbaren ewigen heiligen Feld des Anfangs aller Anfänge entfaltet sich die Urmonade, der Logos, Tao, das universale Bewusstsein. Diese Schöpfungsfeld ist bezüglich dem Menschen völlig und absolut unpersönlich und besitzt keinerlei Figuration, keine von uns erkennbare Qualität oder Quantität, die sich unserem Denken erschließen könnte. Alle figurativen Gottesdarstellungen seit dem Griechentum sind totale Irreführungen. Selbst die Götterhierarchie des Zeus nach Gaja und Chaos sind nur mentale Projektionen irdischer Kräfte im stoffgebundenen Lebensfeld, die den griechischen Priestern und ihren Künstlern in den Tempeln als Visionen erschienen waren. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die antiken Menschen mit ihrem Denken direkt noch allegorische Bilder in ihrem Bewusstsein aufrufen konnten, die die Plastiken in den Tempeln und auf den Plätzen mit den gemeinten Attributen und Qualitäten sozusagen umfingen. Der schauende Grieche sah also nicht nur die Marmorstatue sondern vielmehr seine spirituelle Bedeutung, sein Wirken und seine Affekte. Die indischen Darstellungen der Schöpfungsmächte waren bis zur Eroberung von Nordindien durch Alexander mehr abstrakte Übertragungen von Kräften, weil auch die indische Bevölkerung damals die transpersonalen Kräfte der Götter in ihren allegorischen Schauen mit den von ihnen geschaffenen Skulpturen verbinden konnten. So kennt man von Buddha z.B. an dem Ort seiner Anwesenheit die Darstellung seiner Füße oder er wurde da und dort als Baum visualisiert. Selbst Shiva wurde in frühesten Abbildungen nur als ein monolithischer Stein symbolisiert. Ob es sich bei solch einem Phallus um die allegorische Darstellung seiner göttlichen Potenz handelt oder um ein steinzeitliches Symbol unbekannten Inhaltes, wird heute von Fachleuten diskutiert, denen das allegorische Erfassen von Plastiken oder Skulpturen völlig abhanden gekommen ist. Man kann daraus wohl den Rückschluss ziehen, dass sich mit der Bewusstseinsverengung im Menschen für den einfachen Gläubigen die heute übliche persönliche Gottesbeziehungen eine pragmatische Modifikation der ursprünglich abstrakten Vorstellungen darstellt. Speziell in der hinduistischen Religion ist eindeutig nachvollziehen, wie sich einzelne Gottheiten aus ihren Vorgängern heraus entwickelten, und manch regionale Gottheit beim Volk zunehmend an Popularität gewannen. Zuletzt erfuhr auch der Brahmanismus durch die Wiederbelebung der völlig abstrakten Vision des stets immanenten Kraftfeldes Brahman wieder an Bedeutung. Brahman wäre im korrekten Zusammenhang ohne weiters mit der Urmonade vergleichbar, die im Mikrokosmos als Atman die Evolution vorwärts treibt.

Halten wir hier noch einmal fest:

  1. Der Logos, Tao, Indra, das ursächliche Schöpfungsfeld für alle Universen ist die Urmonade, das universale Bewusstsein. Diese Emanation aus dem unkennbaren Hyperuniversum vor allem Anfang aller Anfänge ist seitdem ein beständiges Erschaffen unendlichen Lebens.
  2. Diese Schöpfung umfasst in sieben Dimensionen und sieben kosmischen Gebieten das ganze Dasein allen Lebens. Das bewirken und strukturieren sieben Kräfte, sieben Strahlungen; von der höchsten Energiestufe dem universalen Bewusstsein begonnen, drei nirvanische Felder, die Mentalis, die Astralis, das Ätherfeld plus der Offenbarungsebene im Nadir, die Materie,
  3. Alle Monaden sind als solche und in der Gruppe vollkommen, wie die Uridee des Unkennbaren selbst.
  4. Alle Geschöpfe von der größten Galaxie bis hin zum Menschen, Tiere, Pflanzen und Mikroben werden in und von ihren Monaden geschaffen. Sie sind im status nascendi unvollkommen und werden über eine jeder Art gemäßen Evolution zur Vollendung geführt.
  5. Alles Dasein besteht zusammen in einer progressiven Dynamik, Evolution oder dynamische Entropie, die von den Monaden ausgeht, und letztendlich zu einer vollkommenen Einheit aller Geschöpfe mit dem universalen Bewusstsein führen wird.
  6. Jede Schöpfung findet in und mit den erforderlichen sieben Kraftfeldern statt, die sukzessive mit dem Geschöpf verbunden und entwickelt werden. Sie beginnt immer in der energetisch niederen Ansicht und setzt sich aufbauend fort bis in die obersten Energie-Ebenen. Für uns Menschen ist niedere Energie die Materie, die höchste im nirvanischen Feld. Das scheint etwas paradox, weil die Erschaffung der Felder stets von der höheren Energiebene ausgeht.
  7. Der irdische Nadirzustand mit dem Feld der Materie, die entgegen der empirischen Wahrnehmung der Menschen auch ein elektromagnetisches Feld ist, stellt einen expliziten Sonderzustand dar, der mit der Vollendung der drei nirvanischen Felder des irdischen Kosmos entfällt. Die irdischen Wesen benutzen nach ihrer vollständigen Entfaltung mit der Monade als unterstes Wirkungsfeld das Ätherfeld.

Wenn man diese Faktoren einigermaßen neben seinen bisherigen Vorstellungen harmonisch einfügen kann, wird ganz deutlich: Alle Monaden der universellen Evolution dynamisieren einerseits die geschaffenen Entitäten, Wesen und Körper – Seelen, Mikrokosmen, Kosmen – zur Vollkommenheit ihres Seins und harmonisieren anderseits mit Liebe und Gerechtigkeit das Miteinander aller Wesen und Geschöpfe kraft des universalen Resonanzgesetzes. Dabei umfasst das monadische Feld der Erde alle irdischen Monaden der Devas und Engel, die Mikrokosmen und alle sich in diesen entwickelnden Menschengruppen, Tiere und Pflanzen, etc.. Es ist im Geschehen des irdischen Chaos unübersehbar, dass eine gewisse Anzahl von Mikrokosmen der körperlichen Menschen direkt von eigenen Monaden instrumentalisiert werden, und andere Menschen in Gruppen von einer zugehörigen Monaden weiterentwickelt werden, die wiederum alle selbst Geschöpfe der kosmischen Monade sind. Das Wesen Erde wird nicht nur als materieller Körper stets weiterentwickelt, sondern auch mit allen unstofflichen Kraftfeldern. Dabei tragen die auf ihr lebenden Menschen eine besondere Verantwortung, in die sie sich gemeinsam mit den Naturwesen, Devas oder Engeln dieser Welt einbringen. Alle die Tierfamilien bzw. Gattungen und Pflanzengruppierungen werden je nach eigener Art von ihren Monaden bestimmt und geführt.

Der Zusammenklang aller Monaden mit den sieben mal sieben Schöpfungskräften bedeutet, dass bereits seit dem ersten Beginn monadischer Entwicklung jede Entität in absolut lebendigem Kontakt mit dem großen Strom, Kraft schenkender und informierender Monaden gewesen sein muss. Alle zunehmende Vollendung im universalen Bewusstsein teilt sich gemäß den Regeln der Resonanz permanent allen Monaden mit. Wenn in vielen Büchern Monade und Mikrokosmos in einem Atemzug genannt wird, ist damit zu verstehen, dass durch die Radiationen der Monade in ihr ein Geschöpf, ein Aktionspotential, hervorgebracht wird, ein siebenfacher Mikrokosmos und ein Mensch. Vom Anbeginn waren die Monaden der Mikrokosmen und Menschen – und sind es auch weiterhin – nicht nur mit allen Monaden im Erdenfeld und mit der Monade des irdischen Kosmos verbunden, sondern auch mit dem herrlichen, vollkommenen Kräftespiel der solaren und planetaren Monaden und der gewaltigen Kette der ursprünglichen Monaden in unserem Universum. Der sinnfälligste Vergleich wäre mit dem Meer. Alle Monaden zusammen bilden das Meer, in dem sich die Myriaden Wassertropfen oder Kluster aneinander schmiegen, stets gemeinsam schwingend prall mit dynamischem Leben erfüllt.

Diese Vorgänge können von jedem Wesen im eigenen Lebensfeld als ein Naturgesetz erfahren werden, als ein allgegenwärtiger, gesetzmäßiger Einfluss, dem jedes Wesen, jede Entität und jeder irdische Mikrokosmos unterliegt, der im Prozess der Evolution aufgenommen ist, der kontinuierlichen Weiterentwicklung zu höheren Lebensgebieten. Unter diesem Einfluss kann selbst zum einfachen Menschen im Nadir der hohe Plan im All durchdringen, die Idee des Logos, die dem ganzen Welt-Werden zugrunde liegt. Das monadische Bewusstsein ist die alleinige Ursache, von dem die Mikrokosmen vorangetrieben werden, sich aus den niederen Gebiete ihres Daseins im Astral- und Mentalfeld zu erheben, um die höheren Sphären ihrer Lebensfelder zu entfalten. Dieses dahinter treibende Bewusstsein vertritt ewig und unveränderlich das selbe Schöpfungsprinzip.
Damit wird noch aus einer anderen Perspektive deutlich, dass jeder Mensch, ganz gleich welche Position er in seinem Leben einnimmt, immer von einem ihm unbekannten Gefüge verschiedener Gedanken- oder Gefühlsfelder angetrieben wird. Zu keiner Zeit ist er der freie Macher seines eigenen Willens. Gewöhnlich empfindet sich die körperliche Person eigenständig, unabhängig und frei, insofern keine materiellen Behinderungen aus den sozialen oder politischen Zusammenhängen vorhanden oder Einschränkungen in der Bewegung durch körperliche oder psychische Krankheiten entstanden sind. Bei alledem ist und bleibt der Mensch jedoch immer ein Geschöpf der Erde und an den stofflichen Planeten bis zum Ableben seiner materiellen Person gebunden. Danach geht er auf in die elektromagnetischen Felder des Jenseits, in denen sich auch diese mikrokosmischen Anteile wieder in ihre kosmischen Sphären auflösen. Man braucht bei diesen irdischen Zusammenhängen nur an die einfachen Lebensnotwendigkeiten denken, wie aufrechter Gang im Schwerefeld der Erde, permanente Atmung der atmosphärischen Luft, beständige Zufuhr von Wasser und Nahrung aus den irdischen Gegebenheiten. Kein Wissenschaftler lebt, existiert ohne Atmen, Trinken und Essen, sowie die gleichzeitige oder nachfolgende Entsorgung im Stoffwechselkreislauf. Der Begriff Freiheit relativiert sich deutlich, wenn man bedenkt, dass alle materiellen Körper immer auch unstofflich eins sind mit den jeweiligen elektromagnetischen Kraftfeldern des Kosmos Erde. Alle Menschen und Tiere, Vögel, Fische, Säugetiere, Amphibien, Insekten, Viren, Bakterien sowie alle Pflanzen werden aus den die Erde umfassenden und durchdringenden unstofflichen Kräften gelebt. Ja, bei genauem Erforschen der Zusammenhänge kann jeder Forscher heraus finden, dass sich das gesamte Leben, soweit es ein denkender Mensch erfassen kann, nicht aus den materiellen Bausteinen erhebt, sondern sich aus den höheren Vibrationsbereichen, der Mentalis, hinunter bis in den Stoff entfaltet. Der Lebensimpuls mit seiner Lebensidee aus der Monade induziert die Mentalis, diese instrumentalisiert entsprechend die Astralis, sowohl kosmisch als auch mikrokosmisch. In Folge davon wird das Ätherfeld animiert, das sofort das materielle Dasein gemäß der ursprünglichen Ideation präformiert. Es ist de facto also komplett spiegelverkehrt, wie es sich der Mensch im Allgemeinen von sich selbst denkt. Die stoffliche Person ist keineswegs der Herr seiner Beschlüsse und hat niemals eine freie Auswahl seiner Gedanken oder Gefühle. Jeder wird aus den mit seinem Mikrokosmos resonanten Bereichen und Aspekten des kosmischen Denkvermögens und der irdischen Astralis gedacht und gelebt.

Gehen wir einmal von den Durchschnittsmenschen aus, die von diesem universellen Plan der Evolution nichts wissen, davon noch nichts erfahren konnten, weil sie in ihrem Persönlichkeitswesen über kein einziges Sinnes-Instrument verfügen, um diesen Plan zu erfassen und darauf zu reagieren oder mit ihm zusammen zu arbeiten. Einerseits wirkt die Monade seit Schöpfungsbeginn für die Entwicklung des Menschen, mit den sich entfaltenden Sphären im Mikrokosmos, andererseits ist die Persönlichkeit, noch in Unwissenheit gehüllt, absolut nicht imstande auch nur einigermaßen bewusst zu reagieren. In dieser Situation wird jeder etwas erwachende Mensch zu einer positiven Entscheidung getrieben, weil er mitverantwortlich für die Evolution der kosmischen Felder ist. Der Mensch mit seinen sich entwickelnden astralen und mentalen Vermögen kann eigentlich erkennen, dass nur in den vier niederen Ansichten der Astralis das Wechselspiel der Bipolarität entsteht. Die in diesen unteren Sphären wesenden Tiere und Menschen müssen zum Existenzschutz ihrer Körper absolut konsumtiv leben. Dafür sorgt der Magnetismus des Begehrens aus den drei unteren Aspekten der Astralis. So entsteht dann auch der sie fortwährend begleitende Schatten. Dort wo ganz oder teilweise das Licht umgewandelt von einem Körper assimiliert wird, kann immer nur ein Bruchteil von ihm reflektiert werden. Nur wenn der Mensch alles Licht wieder ausstrahlen würde, das auf seinen Körper trifft, kann er keinen Schatten werfen. Diese Erfahrung gehört in unserem aktuellen Lebensfeld jedoch nicht zum täglichen Dasein. Da das Resonanzgesetz in allen Sphären des Universums gültig ist, wird aus dem permanenten Nehmen und Haben müssen, das bekannte Wechsel-Spiel der Natur: „Nimm, so wird dir genommen.“ – „Friss, so wirst du gefressen.“ Selbst wenn der Mensch sich aus egoistischen Gründen – aus den niederen astralen Antrieben – altruistisch karitativ für Andere einsetzt, verstrickt er sich unzweifelhaft in die komplementäre Resonanz: „Wer um Frieden bittet, wird auch den Krieg stimulieren.“ Das Traurige daran ist, dass ohne diesen Good-will das Zusammenleben kaum auszuhalten ist, und die besonders Guten am stärksten ausgebeutet werden.

Diese Problematik wäre an sich genommen noch nicht wirklich dramatisch, wenn nicht die schöpferischen Kräfte des Mentalvermögens bereits mit den niederen Ansichten kooperieren würden. Die egoistische konsumtive Grundhaltung, die sich auch der in der vierten Astralis ankündigenden Ideale bemächtigt, erschafft ein gewaltiges Potential astral-mentaler Wesen, die sich im egoistischen Bereich des irdischen Astralfeldes summieren und bis in die niederen Sphären des Devachan reichen. So kann Paulus schon vor 2000 Jahren mit Berechtigung sagen: „Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen die Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel.“ Diese astral-mentale Last ist mit idealistischen Forderungen für die stoffliche egoistische Menschheit geladen. Wegen der selbstsüchtigen Polarisation durch ihre Schöpfer, den Menschen, sind diese jenseitigen Kräfte dazu gezwungen, immer wieder geeignete Menschen dazu aufzustacheln, die gleichen egoistischen Vibrationen auszusenden.

Eigentlich ermöglicht die aktuelle Ausstattung der mikrokosmischen Felder, bestehend aus der Stoffsphäre, dem Ätherfeld, der niederen Astralis und der niederen Mentalis, jedem Erwachsenen das Erkennen der fundamentalen Behinderungen in seiner Weiterentfaltung. Die Ahnungen nach einer Befreiung aus den dialektischen Behinderungen, sowie einer möglichen Weiterentwicklung, beweisen die monadische Berührung im Herzen. Eigentlich wäre im Bereich seiner Möglichkeiten durchaus ein absolut entscheidender Schritt zur Entfaltung der höheren Kraftsphären in seinem Wesen. Tatsache ist: die Monaden bemühen sich um die dafür reif gewordenen Mikrokosmen, in sich die notwendigen Vermögen zu entwickeln, damit die eingeborene Persönlichkeit die Grenzen ihrer aktuellen Lebensfelder ausweiten kann. Von der Monade gehen zwei Kraftströme zum Mikrokosmos aus. Der eine berührt den Menschen im Gehirnbereich. Über die Pinealisaura werden höhere mentale Kräfte dem Mentalvermögen hinzu geführt, die selbstverständlich ein völlig neues Erfassen des eigenen Seins und der Umwelt sowie ein verändertes Bedenken über den Sinn des Lebens auslösen. Der zweite Kraftstrom berührt das Herz, das Zentrum der Astralis, worüber die noch latenten höheren astralen Felder stimuliert werden, sich zu entfalten. Und im Herzen dieser Menschen vibriert ein unstofflicher Brennpunkt, entzündet vom monadischen Kraftfeld. Dadurch verlieren die Begehren aus der niederen Astralis, vor allem die Selbsterhaltungsbegierden des Stoffes, zunehmend an Bedeutung. Angst, Sorge und Furcht der körperlichen Existenz weichen angesichts des neuen Begehrens nach einer höheren Bedeutung des Seins. Mit dem physische Tod, dem Auflösen des materiellen Körpers, öffnet sich ein Tor zu einem unbeschwerten Sein in neue bislang ungekannten Dimensionen. Es ist vollkommen selbstverständlich, dass auf diese Weise jeder Erwachende auf die sich einsenkenden monadischen Impulse im eigenen Offenbarungsfeld stärker reagieren kann. Deshalb ist es absolut verständlich wenn die Weisen in Ost und West dann auch von einer Heiligung oder Erleuchtung sprechen. Es muss dem Menschen jedoch absolut und unzweifelhaft klar sein, dass damit allerdings keineswegs das Endziel, das vielfach zitierte „Gute Ende“ erreicht ist, auch wenn die inneren Impressionen himmlischen Charakter haben werden. Mit dieser Erhebung aus den niederen Sphären der Astralis wurde nur erst eine wichtige Voraussetzung für eine wichtige Weiterentwicklung des Mikrokosmos geschaffen, von der vorerst nur vage Konturen im Bewusstsein des Kandidaten aufleuchten. In dieser möglich gewordenen Erhöhung der Mentalis und all den damit gekoppelten Vermögen des Wahrnehmens, Bedenkens und Bewertens ist von einschneidender Bedeutung, dass im Menschen jede noch so winzige Spur von Egoismus aufgegeben wurde zu Gunsten der uneingeschränkten Mitwirkung bei der Evolution des Kosmos Erde, d.h. die notwendige Reinigung der jenseitigen Gebiete von allen behindernden Äonen, die Weiterentwicklung aller Lebenswellen in Fauna und Flora.

Für den Menschen unserer Zeit und den aktuell gekannten Religionen entsteht gerade an dieser Stelle der weiteren Evolution ein enormes Problem. Bislang konnte der fortgeschrittene Kandidat auf der Suche nach der Wahrheit, die meisten Aspekte seines Weges mit seiner Intuition und seinem Denken erfassen. Selbst die höheren Mentalvermögen werden immer noch die Dominanz in diesem weiteren Entwicklungsprozess für sich in Anspruch nehmen. Jedoch jetzt steht das Mentalvermögen vor einer unüberwindlichen Schranke: „Bis hierher und nicht weiter!“ Die in der weiteren Entfaltung der mikrokosmischen Felder anstehenden drei nirvanischen Bereiche sind nicht vom Denken zu Erfassen, auch nicht vom sogenannten Supramentalen Bewusstsein. Dieser Begriff aus der Schule des Sri Aurobindo suggeriert die Möglichkeit, mit der Mentalis darüber hinaus zukommen. Zumindest ist das seinen Beschreibungen zu entnehmen. Es ist jedoch so, dass es für diese kommende und für alle Menschen einmal anstehende Entwicklung zur Zeit noch keine Worte gefunden wurden. Keine denkbare Information kann dieses Nirvana erfassen. Darum verweigerte jener Buddha bereits seinen Mönchen auf die Frage nach dem Nirvana die Antwort. Er konnte ihnen nur sagen: „Wenn ihr das Nirvana erreicht haben werdet, dann werdet ihr es wissen und erkennen!“ Nur einzelnen esoterische Autoren der Neuzeit bekennen, dass drei nirvanische Kraftfelder für den Kosmos und die Mikrokosmen existieren. Die kosmischen Felder haben für den Menschen eine sehr hohe Aufgabe, die von den Kabbalisten durch Engelchöre charakterisiert wurden: die Seraphim – Geister der Liebe, die Cherubim – Geister der Harmonie und die Throne –
Geister des Willens. Auch diese biblischen Bezeichnungen können das Wesen und Wirken der nirvanischen Felder dem Menschen keineswegs verständlich machen, weil sie in ihrer Wirkungsweise außerhalb des Denkens, außerhalb jeder Intuition oder Inspiration liegen. Könnte ein fortgeschrittener Mikrokosmos nur das erste nirvanische Feld in einer geschenkten Vision „schauen“, dann gäbe es keine Möglichkeit in ihm selbst, die Vision in beschreibende oder erklärende Gedanken zu kleiden, geschweige denn diese anderen Mitmenschen zu kommunizieren. So steht der sich entfaltende Mikrokosmos einmal vor der Frage, ob das ihm zur Verfügung gestellte stoffliche Werkzeug, der Mensch, für die weitere Entwicklung noch geeignet ist. Die materielle Entwicklung bis zum höchsten Selbstbewusstsein und heiligen Bedenken der himmlischen Ideale ist wohl abgeschlossen. Jetzt muss ein völlig neues Kapitel in der Evolution der Monade aufgeschlagen werden. Und niemand weiß, wie es darin fortgeschrieben werden muss.

Allerdings ist vielen heiligen Menschen bereits bekannt, dass vor jeder Weiterentwicklung als Grundvoraussetzung die Dienstbarkeit steht. Jeder Mensch, der von einem reifen Mikrokosmos umfasst ist, und positiv entschlossen ist, zu einem vollendeten Werkzeug in der Monade zu werden, muss in der Kraft der sich einsenkenden nirvanischen Kräfte den noch nicht entwickelten Wesen und Monaden im Weltfeld dienen. Also nach dem bekannten hermetischen Resonanz-Prinzip alle empfangenen Kräfte für die unterentwickelten Monaden umwandeln und helfend übertragen, bis einmal alle Kreaturen in der irdischen Monade vollendet sein werden. Diese total andere Lebenshaltung als die bislang gewohnten Verhaltensweisen kann mit den neuen Kräften durchgeführt und durchgehalten werden, wenn sich der Mensch von den alten Vorstellungen seines Bedenkens und den bisherigen niederen astralen Beeinflussungen konsequent abwendet. Dafür besitzt die Persönlichkeit bereits eine Reihe von Möglichkeiten. Erstens besteht ein karmisches Selbst mit vielen Erfahrungen aus früheren Inkarnationen und ferner ein mehrfaches Gedächtnis mit aktuellen Lebenserfahrungen, die dem Persönlichkeits-Ego, dem Verstandesdenken das Wissen vermitteln, dass alle bisherigen Bemühungen in dieser niederen bipolaren Natur mit den erahnten Idealitäten nicht zu verwirklichen sind. Diese Kenntnis spiegelt letztlich auch, dass nicht nur die gegebenen Gesetze der irdischen Natur von Werden und Vergehen die Bemühungen vergeblich machen, sondern dass vielmehr die konsumtive Grundhaltung der niederen Begehren und die davon dominierten niederen Gedankentätigkeiten die Schattenwirkung der Bipolarität auslösen. Das im All herrschende Resonanzgesetz, ausgesprochen in dem einfachen Satz: „Gib, so wird dir gegeben.“ gilt auch für komplementären Fassung: „Nimm und behalte, so wird dir genommen werden.“ brennt sich als eine unauslöschbare tiefe Erkenntnis in das Bewusstsein, und führt den Menschen mit den kontinuierlichen Erfahrungen und Einsichten zur fundamentalen Entscheidung, zur Lebensumstellung.

Kann man den Prozess einigermaßen verfolgen, auch wenn die höheren Kraftfelder im eigenen Mikrokosmos noch nicht voll wirksam sind? Jeder dafür gereifte Mensch wird sich in diese herrlichen Dimensionen versetzen können, weil auch in seinem Herzen die Sehnsucht nach diesen idealen Gefilden brennt. Das monadische Bewusstein, also das Bewusstsein der monadischen Kette offenbart sich in der Welt. So kann man sagen, die Weltseele treibt alle Monaden der Erde zur Verwirklichung des Plans: »Die Vervollkommnung aller Geschöpfe, Wesen und Entitäten im All nach dem monadischen Vorbild, ausgestattet mit allen sieben universellen Kräften der ursprünglichen Schöpfung, mit dem universalen Bewusstsein vom Anbegin.« Dieser Plan überträgt sich in jede irdische Monade. Diese Monade vermittelt die Grundzüge und Etappen des Plans allen Mikrokosmen. Die Monaden kommunizieren den großen Plan, diese gewaltige Entwicklungsidee eines harmonischen und liebevollen Zusammenlebens aller Wesen in dieser Natur, und informieren in allen das Denken und Fühlen jedes bereitwilligen Menschen. So klingt in jedem veränderten Selbst die kosmische Idee. Aus diesem erkennenden Kandidaten soll ein geschmeidiges, folgsames und gehorsames Instrument entstehen, damit die Persönlichkeit das entsprechende Resultat mit allen Facetten, Bedingungen und Komplikationen erfassen kann, und mit einer vollkommen neuen Lebenshaltung beantworten wird.

Auf diesem Weg muss aus zweierlei Richtungen mit Komplikationen gerechnet werden. Erstens kann es durchaus sein, dass der Mikrokosmos noch nicht voll für diesen Prozess ausgereift ist, die Person sich jedoch mit aller Willensanstrengung hinter den Prozess der Evolution stemmt. Dann werden sich aus entgleisender Einsicht und falschen Schlussfolgerungen mental-astrale Wesen im Atemfeld des Mikrokosmos ausbreiten, die das nachfolgende Denken stets mit an sich logischen aber leider irreführenden Imitation schmücken. Bedauerlicherweise statten diese Atemfeldbewohner dann auch die Person mit der unverhohlenen Arroganz in der sich verhärtenden Egozentrik aus. Ein solcher Mensch erlebt in seiner Verblendung den Wahn, er sei der Einzige, der die Wahrheit kennt. Eigentlich kennzeichnet sich ein solcher Mensch mit einem charakteristischen Fanatismus. Dabei kann er aber auch sehr devot und absolut hilfsbereit mit großem Aktionismus seine Religionsgemeinschaft fördern und unterstützen. Die Hauptstrukturen solcher Religionen oder humanitären Institutionen sind meistens in eine plausible Dogmatik und jahrhundertealten Traditionen eingepackt, die von keinem Mitglied angezweifelt werden dürfen. Was absolut verständlich ist: denn jede in Frage-Stellung der festgelegten Übereinkünfte stört das sich aufbauende gemeinschaftliche Feld, und könnte weitere Mitglieder mit Zweifel an der Richtigkeit infizieren.

Damit ist dann das Gelände geebnet für die zweite Behinderung, die den Menschen unbewusst und unerkannt aus den Sphären des Jenseits begleiten, der mit seinem individualisierten EGO die Erleuchtung erreichen will. Da der Mensch den Himmel, die Erleuchtung oder Einweihung mit allen idealen Qualitäten, soweit er sie sich in seinem materialistischen Denken vorstellt, spätestens nach seinem Ableben genauso egoistisch konsumieren will, wie seine stoffliche Nahrung, seine Familie und seine weltlichen Eroberungen, erschafft er gleich vibrierende egoistische Projektion seiner religiösen Vorstellungen in den jenseitigen Sphären. Damit entstanden mit den Jahrhunderten gewaltige Imitationskräfte, die sogenannten Äonen und ihre Archonten, in den unteren astralen und mentalen Gebieten der Spiegelsphäre. Das die ganze Erde umspannende kosmische Gedächtnisfeld, der sogenannte Devachan, ist in seinen unteren Sphären voll von paradiesischen Tempeln, Kathedralen und heiligen Götterdarstellungen, die alle in Selbstsucht vibrieren, weil sie von Millionen von egoistischen Menschen gedacht wurden und werden. Insbesondere das Griechentum hat zu den überaus plastischen Göttervorstellungen erheblich beigetragen. Bedauerlicherweise sind diese mental-astralen Geschöpfe Kraft der überall geltenden Resonanz gezwungen, sich wegen ihrer Selbsterhaltung an ihre Schöpfer, eben die Menschheit zu wenden, um weiterhin die erforderliche Grundnahrung an astralen und mentalen Kräften für ihr Überleben zu erhalten. Mit großer Intelligenz wenden sie dabei jedes Mittel an, um die Menschen vor allem mit irdisch ausgerichteter Religion, Humanität und Karitas anzustiften, ihr egoistisches konsumtives Verhalten weiter fortzusetzen. Das geschieht heutzutage in völliger gesellschaftlicher Akzeptanz bei allen Events der Religionen rund um den Globus. Echte Großveranstaltungen sind die Kumbh-mela Ganges in Indien, die für jeden Gläubigen des Islam vorgeschriebenen Pilgerreisen nach Mekka, die katholischen Pilgerfahrten nach Lourdes und die jährlichen Feiertage auf dem Petersplatz in Rom. Mittlerweile tragen auch alle großen Sportveranstaltungen, Fußballweltmeisterschaften, Olympiaden und sonstige Sportwettkämpfe vor allem durch ihre medialen Multiplikationen für Millionen von Zuschauern erheblich zur Existenzsicherung der „Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel“ bei, wie sie von Paulus genannt wurden. Diese Äonen und Archonten bemühen sich mit aller Sorgfalt unter Mithilfe dienender Organisation auf Erden – Printmedien, Film- und Fernsehindustrie, Computerspieleindustrie, Karneval, Halloween etc. – im stofflichen Lebensfeld dazu bei, dass ihre Absichten von niemandem auch nur ansatzweise enttarnt werden können. Wenn das hier Gesagte dem Leser viel zu dramatisch erscheint, so wäre nur zu ergänzen, dass die äonische Beeinflussung der Menschheit seit Jahrtausenden bereits ein derart gigantisches Ausmaß angenommen hat, dass hier der Platz fehlt, um dieses impertinente Geschehen nur einigermaßen zu umreißen.

Wer sich auf den Weg macht, weil seine Monade einen wirksamen Kontakt zum Mikrokosmos hergestellt hat, sollte immer darauf achten, welchen Information von außen und von innen aktuell seine Lebenshaltung bestimmt. Wenn sich der Mensch nach dieser Herzberührung – aus welchem Grund auch immer – weigert, als selbstbewusstes Wesen positiv auf die Stimme der Monade zu reagieren, dann entwickelt automatisch die Reaktion aus dem niederen astralen Wesen. Leider okkupiert die niedere Astralis all zu gerne den spirituellen Impuls und benutzt ihn für die stoffliche Illusion. Solche Reaktionsfehler verstärken vehement die Selbstbehauptung des alten EGO zu einer das Fortgeschritten-sein imitierenden Persönlichkeitshaltung und -handlung. Dabei ist es nicht ganz unwichtig zu wissen, dass das aurische Wesen niemals durch den Tod vernichtet werden kann. Wenn die Persönlichkeit stirbt und das ganze Persönlichkeitswesen sich verflüchtigt, bleibt im aurischen Wesen die Lipika, das Langzeitgedächtnis über Inkarnationen instand. So kann dieses karmische Gedächtnis durch die Aneinanderreihung falscher Entscheidungen in den Persönlichkeitsleben immer mehr Erfahrungen speichern, womit der Mensch auf diese Weise immer reicher an Erfahrung wird. Die Reaktionsfehler der Persönlichkeiten dem monadischen Bestreben gegenüber, treibt die Person, sobald sich genügend Erfahrungen im Mikrokosmos angesammelt wurden, zu Gefühlen, Gedanken und Handlungen, die im aktuellen Leben dann einmal eine Wendung herbei führen. Aber das universelle Geschehen aller Monaden, die große sich opfernde Kraft des ewig lebenden Feigenbaumes hilft der Menschheit seit Anbeginn bei jedem neuen Schritt. Es ist das Wesen der Liebe, sich stets weiter zu schenken. Sie kann gar nicht anders. Die Suggestionen, die Strahlungen des universellen Bewusstseins fließen über die Monade zu den Mikrokosmen, zu den Persönlichkeiten. Die Evolution sorgt dafür, dass weiter entwickelte Mikrokosmen inkarnieren, die bereits über die höheren Aspekte der Astralis und auch de Mentalis verfügen. Je mehr Menschen mit solchen Mikrokosmen auf Erden wandeln, desto leichter können sich auch jüngere Mikrokosmen in diesen Prozess einfügen, weil sie von den älteren gefördert werden.

Das Naturgesetz dieser Welt, das alle Menschen berührt, besteht darin, dass eigentlich jeder die Lektionen des Lebens aus der niederen Astralis lernen und mit der unteren Mentalis begreifen muss, bis sich die Person nicht mehr von den verführerischen Impulse der Maya blenden lässt, weil sie die Leere und die Falschheit der Imitation Leid ist. Bei allem Dasein geht es darum, äußerst wachsam und sehr bewusst in den Spiegel des Weltgeschehens zu schauen, damit sich das Ichbewusstsein durch Läuterungen der Selbsterhaltungsbegehren reinigt und die niederen astralen Impulse neutralisiert, damit eine beruhigte Mentalis die Impulse der Monade endlich so annehmen und verarbeiten kann, wie sie verstanden werden wollen. Dann wird auch das Ichbewusstsein konsequent und positiv handeln. Das bedeutet jetzt nicht, einem äußerlichen Ratschlag eines Meisters oder einer anderen Autorität zu folgen. Das karmische Gedächtnis wird jedes Resultat dieser Lebensreaktionen aufnehmen, festhalten und beleben. Sobald diese neue Lebenshaltung auf der Basis eines konstruktiven Reagierens auf die monadische Stimme wirklich von innen her entsteht und als solche im Atemfeld eine Beruhigung und Stille entsteht, dann wird sich die nächst höhere Ansicht der Astralis entfalten. Viele bis dahin unentwickelten Anschauungen treten jetzt vor das Denken, als würde sich für den Menschen eine total neue Welt öffnen.

Es ist klar, dass die niedere Astralis solange nichts von seinen Kräften verliert, wie die Person noch etwas von diesem irdischen Leben erwartet, solange sie hier im stofflichen Lebensfeld noch alle möglichen irdischen egoistischen Lebensperspektiven verwirklichen will. Nur wer sich wirklich auf der Basis des neuen Werdens in seiner Astralis und Mentalis zum Dienen für Menschheit und Kosmos umwendet, wird in seinem Leben wie selbstverständlich einen deutlichen Beweis dafür erbringen. Die Beeinflussung durch die Monade hat den Mikrokosmos in der Astralis und der Mentalis auf eine völlig andere Erkenntnissstufe gehoben, durch die der Mensch alle bisherigen wissenschaftlichen Weltanschauungen und alle philosophischen Theorien sowie Theologien beiseite legen wird. Er sieht und erkennt, dass die stoffliche Basis hinter all diesen Denkgebäuden nur ein sehr dürftiges, vorläufiges Modell sein konnte. Von diesem Moment sieht es vielleicht so aus, als wirke neben dem aktuellen Ichbewusstsein in der Tat ein zweites Wesen. Das eine besorgt alle flüchtigen Notwendigkeiten des materiellen Daseins, das andere beschäftigt sich in den unstofflichen Sphären mit dem Auftrag, der ihm von der monadischen Bruderschaft aufgetragen wurde.

In dem evolvierenden Mikrokosmos entsteht durch die neue Astralis eine neue, Dynamik des Dienens für die Evolution des ganzen Kosmos. In der neuen höheren Mentalis erwacht das absolut Gute, das jetzt als totale Einheit mit allen Wesen im Kosmos erfahren wird. Alle Sphären werden in ihrer gemeinsamen Kraftwirkung für den Kosmos geschaut. Alle Lebenswellen des Minerals, der Pflanzen, der Tiere auch der natürlichen Wesen und Entitäten in den unstofflichen Bereichen der Natur wirken konstruktiv miteinander für den einen gewaltigen kosmischen Fortschritt. Durch rechte Reaktion unmittelbar von der monadischen Kraft angeleitet, wird der Mensch sich mit allen Gleichgesinnten vereinen, um in der irdischen Mentalis den notwendigen Spiegel zu erstellen, mit dem das in die Welt einstrahlende Licht des Christus aus der Sonnenmonade in das Dunkel des Jenseits reflektiert werden kann. Durch diese Einwirkung auf die Äonen und Archonten der jenseitigen Sphären können viele verdorbenen Gebiete gereinigt und erhöht werden. Die Abhängigkeit vieler Menschen von den Imitationen wird damit weichen. So kann die Evolution im Kosmos der Erde noch viele Wesen der irdischen Lebenswellen erreichen.

Mit den hohen monadischen Kräften werden die niederen astralen Kräfte, die so viel Widerstand verursachten, neutralisiert und überwunden. Die Erfahrungen mit dem niederen astralen Wesen bringen dem Menschen die Summe der Lebenserfahrung und Lebenskunst, mit deren Hilfe sich schließlich das absolut Gute offenbaren kann.
Kurz zusammen gefasst ist es daher so: Wer nicht direkt auf die Stimme seiner Monade hören wird, löst in seinem Leben eine negative Reaktion aus. Die Summe aller Fehler werden im astralen Gedächtnis des aurischen Wesens aufgenommen und in der folgenden Inkarnation zurückgeworfen. So blickt jeder Mensch immer wieder erneut wie in einen Spiegel. All diese Reflektionen summieren sich im Leben letztlich zu der Erfahrung, dass nur eine radikale Hinwendung zu den Impulsen aus der Monade die Erlösung von allem irdischen Leid bringen kann.

Wer von innen her lauschen und entsprechend reagieren will, entwickelt in sich die Stille, den Freiraum von allen materiellen Notwendigkeiten. In diesem Mikrokosmos entfaltet der monadische Impuls eine positive, eine gewaltige helfende Kraft. Diese Kraft wird immer stärker und schenkt sich unpersönlich allen, die noch in der Entscheidungsphase stecken. Die Strahlung der Monade überhöht den Menschen, und macht ihn mit allen individuellen Vermögen zu einem Mitarbeiter für die kosmische Entwicklung. Darum kann man sagen, dass alle menschlichen Lebensansichten in Offenbarung – sei es im Zusammenwirken oder im Streit – schließlich die Weiterentwicklung der Mikrokosmen fördern werden. Die ganze Wesenheit des Menschen ist also kraft ihrer Existenz dazu ausersehen, in einem gegebenen Moment für die Evolution aller Lebenswellen im irdischen Kosmos zu wirken. Alle werden gerufen, mit bei der Reinigung der jenseitigen Sphären mitzuarbeiten. Dann können einmal die in diesen gewaltigen Prozess involvierten Wesen das neue Reich der universalen Bewusstheit erfahren. Sobald sich die höhere Astralis und die neue Mentalis im System beweist, wird unmittelbar die Einheit mit allen Wesen im irdischen Kosmos erlebt, nicht nur mit der eigenen Monade, sondern gleichzeitig auch mit allen Monaden der irdischen Lebenswellen, dem ewig lebenden Feigenbaum, der sich in der irdischen Monade erhebt. Man kann auch sagen, dass sich dieser Lebensbaum in der Mitte des Paradieses erhebt. Wer in seinem Wesen diese Entwicklung feiern darf, tritt direkt in die Selbsteinweihung ein. Die ganze Wesenheit erlebt die Gewalt dieser monadischen Liebeskraft, erhebt zu maßloser Freude und Glückseligkeit. Sofort verbreitet jeder die ihm geschenkte Gnade an alle Wesenheiten in seinem mit ihm resonanten Umfeld.

Angesichts dieser Zusammenhänge wird doch klar, dass fast die ganze Menschheit sich gegenwärtig in einem Zustand vollkommen falscher Reaktion auf die kosmischen Entwicklungen befindet. Vergeblich strengen sich viele Gutmenschen aufs Äußerste an, um ein Ziel zu erreichen, das einigermaßen mit menschlicher Würde übereinstimmt. Doch das Resultat wird stets von den komplementären Reaktionen aufgesogen. Nur wo die monadischen Einflüssen sich definitiv Geltung verschaffen können, da wird auch die höhere Mentalis wirksam. Dann wohnen auch auf der jetzt noch geschundenen Erde Friede, Liebe, Freude und Einheit mit allen Wesen. In dieser fortschreitenden Entwicklung kann sich jeder aus dem Nadirgang zum aufsteigenden Bogen der Evolution erheben.

Peter Kremin
PS: Noch vorhandene Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen.

Flammen Adler

Bildtitel: 004 FlammenAdler; digital Composing; Format: 71 x 50 cm; Daten: 142,5 MB, 300 dpi; Datum: 05.2020

Kybernetisches Universum

Das kybernetische Denken heißt: in Zusammenhängen denken.
Es gibt im Universum ein ständiges Wechselspiel zwischen Aktionsmustern.
Die chinesische Denkweise geht davon aus, dass alle Geschöpfe/Menschen beständig im Wechselspiel zwischen disharmonischen und harmonischen Einflüssen stehen, die sie immer wieder ins Gleichgewicht bringen müssen.
Ch’i oder Qi entspricht dem energetischen Wechselspiel im Wesen, ein sich selbst regulierendes, kybernetisches System für den Ausgleich und Erhalt aller Lebensimpulse.
Homöostase bezeichnet einen Gleichgewichtszustand eines offenen dynamischen Systems, d.h. beim ständigen Wechselspiel der Einflüsse zu einem Ausgleich, ins Gleichgewicht kommen.
Gleichgewicht und Ungleichgewicht bedingen sich gegenseitig (keine Wertung) wie Yin und Yang.
Zwischenphase = Kreativität
Nicht in Materieteilchen/Korpuskeln denken, sondern in energetischen, probabilistischen Systemen, die sich gegenseitig in wechselnden Strukturen des Lebens informieren, ergänzen, miteinander kommunizieren.
Kybernetische Vernetzung ist das Grundprinzip des Universums. Durch diese permanente resonante Interaktion erhält sich jedes System im Universum selbst und steht im beständigen Kräfteausgleich, informiert alle mitbeteiligten Geschöpfe und Strukturen im Lebensbereich.
Alternative Kräfte wollen nicht loslassen – um ihrer Selbsterhaltung willen können sie die bestehenden Strukturen nicht verändern. Resonanzgesetz!
Christus hat sich mit dem Planet Erde, dem Wesen Gaia, verbunden, um durch seine Kraft dem Kosmos zu ermöglichen den alten Zustand endgültig loszulassen, und damit sich auch die Menschheit von den auf die materielle Lebensbasis ausgerichteten Äonen und Archonten bzw. Asuras befreien kann.
Dafür wird sich jeder Mensch selbst einmal als ein Teil der Menschheit begreifen, als Zelle in dem kosmischen Organ, und für diesen Synergie-Aspekt einer ganzheitlichen, holistischen Weltanschauung seine Wahrnehmung ausweiten und sein Bedenken schulen.

Motiv Schalen

Undine Schale

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Sayn Schale

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München Schale

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Limburg Schale

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Lienz Schale

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Köln Schale

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Hannover Schale

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Frankfurt Schale

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Berlin Schale

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Teneriffa Schale

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Purto Cruz Schale

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Cabo Roca Schale

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Alhambra Schale

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Mainau Schale

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Frigiliana Schala

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Lilien Schale

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Bonn Schale

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Iris Nerja Schale

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Ibiza Schale

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Dahlien Schale

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Orchideen Gasse

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Buch Sehnsucht

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Einige Gedanken vorab…

            Seit vielen hundert Jahren werden die Kinder in die Religion der Familie und des Landes hineingeboren. Eine freie Wahl der Religion war und ist auch heute bei vielen Völkern prinzipiell nicht gegeben. Die Kultur hat die Gebräuche und Rituale der Religionen wie ein trockener Schwamm aufgesogen. Sie reproduziert diese an regelmäßigen Feiertagen und das familiäre Leben begleitende Rituale, wie Taufe, Initiation (Kommunion oder Konfirmation o.ä.) Hochzeit und Beerdigung. Erst im Maschinenzeitalter ist diese hundertjährige Verbindung zwischen Kultur und Religion aufgebrochen. Heute breitet sich auf der Welt ein zunehmend unmoralischer Kapitalismus bei freier Marktwirtschaft aus. Dies versetzt die Bürger in ein haltloses Gewirr von gesellschaftlichen Verpflichtungen, die keinen psychischen Hintergrund für das kurzfristige Dasein auf der Erde liefern. Viele Menschen verlieren darin den Halt und oder sie suchen sich eine neue Perspektive für ihr Leben, auch für ein Weiterleben nach dem Tod. Sowohl die Religionen als auch der naturwissenschaftlich begründete technoide Materialismus haben für viele an Bedeutung verloren. Neue esoterische Weltmodelle kursieren im Netz.

            Die Ansicht, dass man nach einem «idealen Leben» in einen Himmel oder in eine Wiedervereinigung mit einem «Gott» eintreten wird, prägt alle großen Religionen, die sich aus den mentalen Feldern der Erde in den Gedanken der Philosophen widerspiegeln. Offenbar haben einige weise Lehrer von dem einen «Weg zur Wahrheit» gewusst, von einem speziellen Prozess, bei dem sich der erkennende Mensch über seine materielle Selbsterhaltung in der bipolaren Natur erheben kann. Jedoch eröffnet erst die materielle Selbstentfaltung die Möglichkeit, mit der ein besonnener Mensch die Verbindlichkeiten für die kosmische Evolution erfassen kann. Durch eine astrale Erhöhung kann es zu einer mentalen Offenbarung kommen, die sich nun sinnesorganisch der Person mitteilt. Damit stellt sich die Erkenntnis ein, dass alle bisherigen Wissensansammlungen, alle pädagogischen Disziplinen und religiösen Gebote sowie Verbote als eine Behinderung für jede echte Erhebung absichtlich von den Äonen verbogen wurden; schon vor tausenden von Jahren. Darum: Wer den «Ariadne-Faden» für den gesicherten Ausgang aus seinem Lebens-Labyrinth aufnehmen will, sollte alle bislang autorisierten, spirituell oder esoterisch genannten Anweisungen wohl wissend sorgfältig überprüfen, ob ihre Hinweise nicht wirklich absichtlich einen Rückweg in die Vergangenheit beschreiben. Wahre Spiritualität ist immer ein Fortschreiten in eine noch unbestimmte Zukunft, eine konsequente Weiterentwicklung aus der bisherigen materiellen Entfaltung des Wahrnehmens und Denkens in die interkosmische metaphysische Evolution.

            Jedem esoterisch Gebildeten ist wohl bekannt, dass das innere Schauen des Herzens mit den Vermögen des aurischen Wesens, das von vielen Philosophen als «Seele» bezeichnet wird, vorwiegend mit Bildern arbeitet. Dieses Schauen in die abstrakten Formen der höheren Lebensfelder vermittelt sich dem von alten Klischees geklärtem Denken in einer visuellen Symbolik. In der Stille seines eigenen Seins öffnen sich dem aufmerksam lauschenden Menschen in einer gereinigten Atmosphäre die wesentlichen Aspekte und Aufgaben des Lebens für die kosmische Evolution. Für eine gewisse Zeit abgeschottet gegen alle intellektuellen Spekulationen seines Verstandes und die materialistischen Vorstellungen und Tabus der vielen gesellschaftlichen Lebensnormen öffnet sich für ihn ein Universum von pictografischen Reflexionen, Symbolen und Allegorien höchst intensiver Farben und Formen. Im Schauen auf diese Abbilder der Stille, die im Zentrum eines ganzheitlichen Erlebens wie ein zarter Film oder wie das Brausen eines Wasserfalls erscheinen, erklären sich diese Seelenbilder des Mikrokosmos oder der Monade wie von selbst.

Bergbesteigung
Bilder und Symbole sind Fenster
Symbole für das eine Werden
Die Weite des Seins
Die Trilogie der Offenbarung
Wasser – Symbol der Kräfte
Begehren und Vertrauen
Das Ewige Sein
Was ist Wahrheit?
Dienst für die Evolution im Kosmos
Den Kosmos kennen
Die fundamentale Ursache des Lebens
Harmonie im All
Bipolarität der Materie
Die ebenbürtige Gleichheit
Die Leere ist der Vase Sinn
Mikrokosmische Entfaltung
Transfiguration – Selbstübergabe
Individuelle Erleuchtung
Alles ist im Fluss
Achtsamkeit
Holografische Monadologie
Die Weltzyklen
Die Weisheit der Antike
Das Streben des Menschen
Das Bewusstsein der Schöpfung
Selbstsucht
Einheit der Offenbarung
Gaias Liebe
Logos – Offenbarung
Der Sohn der Sonne – Christus
Himmel und Erde sind vereinigt
Männlich – weiblich

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Männlich – weiblich

            Angesichts der steten Missachtung der Frauen rund um den Erdball ist leicht zu erkennen, dass die Unternehmen, globalen Institutionen und staatlichen Führungen wenig von einer lebendigen Harmonie zwischen männlich und weiblich wissen. Ebenso mangelt es an einer ebenbürtigen Beteiligung von Frau und Mann in den Leitung gebenden Vorständen in allen Bereichen.            
            Die zunehmende Aquariusperiode fordert allerdings von der Menschheit exakt diesen Schritt, vor allem, weil er die wichtige Voraussetzung für jede persönliche Autonomie ist. Die diesem Prozess entgegen wirkenden Kräfte waren bereits Paulus bekannt. Er nannte sie die «Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel, nämlich den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen.» (Eph. 6.12) Dieses Problem der Menschheit war schon Zarathustra bekannt, der die bösen Kräfte als Ahriman (mittelpers.) bezeichnete. Diese Kräfte, Äonen und Archonten, sind natürlich patriarchalisch organisiert. Aus triftigen Gründen der Selbsterhaltung müssen sie die maskuline Polarisation beständig anfachen.

            Es ist jedem selbstverständlich, dass Mann und Frau sich in allen Lebensfeldern nach Bedenken, Gefühl und Aktion sehr unterschiedlich verhalten. Die feinen Unterschiede sind auch daraus zu erklären, dass bereits die geistigen Vorlagen in den morphischen Feldern der Monaden bei Mann und Frau höchst unterschiedlich sind. Das was in den höheren Feldern bereits angelegt ist, muss sich dann auch im Körper offenbaren.

            Für jede weitere Entfaltung auf dem Bogen der Evolution ist es von einschneidender Bedeutung, dass beide Geschlechter nicht nur harmonisch zusammen wirken, sondern dass Frau und Mann, jeder in sich selbst, die beiden Kraftprinzipien in ein symmetrisches Gleichgewicht bringen. Nur unter dieser Voraussetzung kann sich im Mikrokosmos der nächste Entwicklungsschritt vollziehen, mit dem ein neues Erfassen der Welt möglich wird, das für eine wirkungsvolle Mitarbeit für die kosmische Evolution erforderlich ist.

Himmel und Erde sind vereinigt

            Die Bewusstheiten aller kosmischen Gebiete, aller Monaden und Kraftfelder vibrieren stets miteinander als eine unteilbare Einheit.

            Der Planet Erde erhält als Wesen Gaia sein Bewusstsein aus seiner Monade, die stets mit dem Kollektiv der Monaden der anderen Planeten, mit der Monade der Sonne und des Mondes ineinander vibriert. Das Bewusstsein der Monade des Sonnensystems vibriert im Bewusstsein der Monade der Milchstraße, die auch darüber hinaus mit den Bewusstheiten aller Monaden der Sternkonstellationen des Tierkreises und aller zugehörigen Galaxien verbunden sind.

            Der Mensch wird sich bei allen Lebensaktivitäten in Zeit und Raum besinnen, um die Tiefen der astronomischen Weiten und ihrer Sterne und Planeten in den recht einfachen Interaktionen der Bewusstheiten anzuschauen und zu bedenken, in aller Klarheit einmal unabhängig von den wissenschaftlich geprägten Gesichtspunkten der unbelebten Materie oder Radiostrahlung. Dann vermag er im eigenen Erfassen realisieren, dass alle ungezählten Lichtpunkte am unendlichen Firmament bewusste, denkende, wahrnehmende und lebende Wesen sind, die wie ein riesiges Orchester ein harmonisches Informationskonzert aufführen.

             Jede kosmische Sphäre informiert resonant die nächst höheren Sphären und auch die Nachbarsphären. Alle Monaden leben kybernetisch in ihren Gebieten gemeinsam unter der probabilistischen Leitung der einen alles umfassenden Offenbarung, der Urmonade. Das universale Bewusstsein aus ihr durchwirkt alles Leben, alles Sein entfaltet sich systematisch kreativ in einer unbeschreiblichen Herrlichkeit in der unteilbaren Einheit bis in alle Ewigkeit.

            Das ganze Universum ist ein kybernetisches System. Es kennt keinen übermächtigen Herrscher, weil sich alle in ihm wirkenden Geschöpfe miteinander in aller Vielfalt nach den Regeln der isomorphen Resonanz selbst harmonisch erhalten. Dabei ist das universale Bewusstsein, diese den menschlichen Vorstellungen so ferne Einheit in der gewaltigen Offenbarung, der Logos, Tao oder Brahman, der liebevolle Schutz und das gnadenvolle Bewahren innerhalb der fulminanten Entfaltung aller Monaden, Kosmen und Geschöpfe.

Der Sohn der Sonne – Christus

            Die Inkarnation des Christus, der mit «Gotteskräften gesalbte», ist eine Verbindung dieser vollkommenen Monade aus der Sonnensphäre mit dem Wesen Erde. Diese mächtige Kraft aus Vulkanus, der metaphysischen Sonne, ist uns über Jahrtausende näher gekommen und hat sich dann vor über 2000 Jahren kraftvoll mit der Monade des Planeten Erde verbunden. Welcher Beobachter und Autor verlegt ein derartiges Ereignis in einen irdischen Stall und eine Krippe? Der Christus inkarnierte in unsere Welt mit einer gewaltigen Absicht. Er hilft der irdischen Monade mit ihren Mikrokosmen und Lebenswellen bei der Entwicklung der kosmischen Evolution in Liebe, Erkennen und Verwirklichen gegen alle äonischen Mächte der materiellen Reaktion und steht ihr bei.

            Alle Schriften über die christliche Legende sind eine arge Verniedlichung des «Christus» für das einfache menschliche Denken. Sein irdischer Sprecher, der Jesus von Nazareth, überträgt einige Regeln für die zu erwartenden Veränderungen an die Apostel, damit die Menschen zur notwendigen Lebenshaltung finden können, um mit der kosmischen Evolution im Einklang zu leben.

            Die schon in der antiken Zeit zunehmende Kristallisation und überbordende Ausbeutung der meisten Menschen, die politische und merkantile Verlogenheit, sowie die schier endlose Streit- und Kriegssucht, drohte bereits damals die Menschheit zu vernichten. Es bedurfte eines starken Impulses der kosmischen Liebe, damit sich die Menschheit mit dem Wesen Erde in einer unbehinderten Evolution entwickeln kann.

            Können die Menschen erkennen, was damals tatsächlich in Bethlehem geschah: die Verbindung der Erde mit der kosmischen Liebe aus dem Sonnenlogos? Wer die Allegorien in den Evangelien auf diese hohe Ebene stellen kann, sieht, wie die drei Ströme, die von den irdischen Monaden zum Kosmos und den Mikrokosmen ausgehen, mit der Kraft des Christus verbunden sind. In dieser evangelischen Allegorie ergänzen die symbolischen «drei Heiligen aus dem Morgenland» die Entfaltung der drei nirvanischen Felder, die alle Kosmen noch vollenden müssen.


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Logos Offenbarung

Unsere gewohnte Denkweise arbeitet stets mit Bildern von Körpern, Teilchen und Korpuskeln. Dabei sträubt sie sich mit allen erdenklichen antiken Dogmen gegen eine Welt der Kraftfelder, der Wellen des Lichtes, wie sie in manchen mystischen Berichten über göttliche Erscheinungen erwähnt werden. Kann der moderne Mensch mit den autorisierten Begriffen seiner Wirklichkeit solche Erklärungen nicht erfassen, werden sofort tausend Zweifel an dieser Ansicht laut. Das ist ganz natürlich, weil alle weisen Denker ihre Symbole nur aus dem Bildervorrat entnehmen, den sie in ihrem Leben aus ihrem sinnesorganisch erfassbaren Umfeld gespeichert haben. Und sie mussten es auch so tun, weil sie nur auf der Basis dieser Bilder von ihren damaligen Zuhörern verstanden werden konnten. Dabei erzählten sie auch wundervolle Allegorien und Sinnbeispiele für eine mehr allgemein gültige Welt, die nur und ausschließlich durch Vibrationen, durch Klänge oder dem vielgestaltigen Licht geschahen.

            «Am Anfang war der Logos.» Aus ihm ist alles gemacht, was gemacht ist. Diese in der Genesis proklamierte allumfassende Einheit enthält alle Ideale von Weisheit, Liebe, Harmonie, Gerechtigkeit, und auch alle Kräfte, vibrierende Energien, das Licht, den Klang, die Gravitation, ja, das Werden aller Monaden, Kosmen und Makrokosmen, Universen, Galaxien, Sonnen und Planeten, Entitäten und Wesen in allen metaphysischen Räumen, natürlich auch aller Urtypen, Mikrokosmen, aller Menschen usw.. Die Ideen der Logoi erschaffen aus der «Substancia Magica», dem universalen Bewusstsein die Urmonade. In diesem ursächlichen Kraftfeld der Offenbarung, dem einen überaus strahlenden Licht der allumfassenden Kommunikation, reflektieren die erhabenen Energien die Herrlichkeiten seiner Geschöpfe nach den Gesetzen der isobaren Resonanz. In den holistischen Lebensfeldern existiert kein Nebeneinander und nie ein Gegeneinander. Sie wirken und entfalten sich in einem stets fließenden Austausch aller Kräfte. Sie reflektieren und informieren sich und schaffen in liebevoller kreativer Weise stetig neue Geschöpfe der göttlichen Weisheit und Barmherzigkeit.

Gaias Liebe

            Die Verbindung mit dem göttlichen Lebensfeld war niemals wirklich unterbrochen. Diese Liebe – die Verbindung des Geschöpfes mit der Monade –  kann niemals unterbrochen werden. Es bleibt immer nur die Frage, ob der Mensch bereit ist, die All-Einheit zu erfassen und auf die heiligen Gesetze des Alls harmonisch zu reagieren.

            Jeder Mensch erlebt sich als einsam und ringt um Selbst-Bedeutung. Also identifiziert er sich mit seinen Gütern und strebt nach Wissen, Ruhm, Macht über materielle Dinge. Jedes Kind wird in dieser irdischen Konkurrenz erzogen, mit all den Streitigkeiten, bis die Resignation eintritt. In der tiefen Erschütterung der eigenen Einsicht, dass alles irdische Streben nur Haschen nach Wind ist, wird der Mensch still und leer. In diese Leere klingt eine neue Stimme. In dieser Ruhe von aller Hektik spricht ein bislang ungehörter Klang von der einen großen Liebe.

            Der Mensch kann seine Verbundenheit mit allen Menschen erfassen, das Einssein mit der Mutter Gaia, dem Bewusstsein der Erde, mit dem Kosmos. Kometenhaft steigt in ihm der überwältigende Gedanke auf und überstrahlt ihn für einen Moment: Er selbst ist mit seinem Mikrokosmos in der heiligen Monade aufgenommen, die alles in ihrer Weisheit und Barmherzigkeit lenkt.

            Aus dieser Erkenntnis erklingt das erste Gebot: Halte die Verbindung mit der Monade aufrecht, durch alle Turbulenzen hin, egal mit welchen Gewalten die alten Kräfte an deinem materiellen Dasein zerren. Der Reflex der Liebe steigt empor aus dem Herzen. Mit dem Denken werden die konkreten Absichten und Regeln der Resonanz erkannt. Aus der sich neu entfaltenden Achtsamkeit im täglichen Leben ändert sich die Lebenshaltung. Die Monade sendet drei Strahlen in den Mikrokosmos und berührt die erwachende Person in Haupt, Herz und Becken. Im Erfassen der Liebe und Barmherzigkeit aus der Schöpfung erblickt diese ihre persönliche Aufgabe für die Liebe im Wesen Gaias: aufmerksam und ununterbrochen sich der kosmischen Evolution zu widmen.

Einheit der Offenbarung

            Beschaue ich die Menschen, wie sie in den Vergangenheiten autorisierter Religionen, diversen antiken Philosophien und der dogmatisierten Naturwissenschaft leben, wie sie sich ihre zukünftigen Häuser aus Glanzpapier erbauen, entsteht eine tönerne Traurigkeit.

            Man spricht von einer Wendezeit. Sie bewirkt eine Revolution der Wahrnehmung, des Denkens und eine dadurch notwendige völlig neue Lebenshaltung. Der klassische Materialismus und alle damit verbundenen Philosophien und Weltanschauungen lösen sich auf. Die morschen Fassaden aller materiellen Kosmologien, alle physikalisch begründeten Notwendigkeiten der Astronomie, alle genetischen Erbfolgetheorien blättern von den verkalkten Mauern eines unvollendeten Denkvermögens. Die mechanistischen Definitionen der menschlichen Psyche werden, wie zahllose andere archäologische Hypothesen, im neuen Denken genesen.

            Wie kann so etwas geschehen? – Die zyklischen Entwicklungen der kosmischen Strahlungen schicken neue Inkarnationen von Mikrokosmen auf die Erde, die für die zukünftigen Entwicklungen erwachen. Diese wahrhaft neuen Menschen werden wegen ihrer weiterentwickelten Astralis unser Lebensfeld mit ihren astralen Sinnen schauen. Dabei erleben sie bis heute vielfach ignorierte Daseinswirklichkeiten. In den astralen Welten sind alle Wesen, alle Natur eine einzige Einheit. Alle Selbsterhaltung wird aus der Astralis und dem Äther des Kosmos geregelt. Sie werden auch, was heute noch von Religionen und Medien geleugnet wird, die in den morphischen Feldern der Erde wirkenden Äonen und Asuras der Antike „sehen“ und erkennen, die eigentlich schon einige Jahrhunderte ausgedient haben sollten.

            Uralte Überzeugungen von der Trinität in der universellen Offenbarung zeigen sich erneut deutlich in den mentalen Gebieten. Die Schöpfungstriade aus Monade, Kosmos und Geschöpf wird im Jetzt der neuen Zeit zum zentralen Wirkungspunkt der irdischen Natur.