1. Vorwort: Basis der Evolution

Warum braucht es in der heutigen Zeit noch ein weiters Buch über die Weltanschauung?
Die meisten Menschen sind überzeugend selbstständig und in ein gefügtes Weltbild einer Religion oder der empirischen Naturwissenschaft, oder in einer esoterischen oder geisteswissenschaftlichen oder politischen Gruppe integriert?
Sie glauben an das Weltbild einer fremden Autorität, die sie berechtigter Weise für richtig halten. Mit den ungezählten Videos oder Publikationen im Internet wissen sie alles, was sie für ihr aktuelles Leben benötigen?
Alle Wissensbereiche sind ausführlich erforscht und bei Wikipedia kann sich jeder in kurzen Lesehappen die Einsichten der Weltelite herauspicken. Evolution, das ist doch die Geschichte mit Darwin und den Knochenfunden der Archäologen. So kann dort gelesen werden: «Die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion wurde erstmals ausführlich von Charles Darwin in seinem 1859 erschienenen Buch «The Origin of Species» dargestellt. In den 1930er Jahren wurde die von Darwin herausgestellte natürliche Selektion mit den mendelschen Regeln zur Vererbung verbunden. (Dass die Evolutionstheorie bereits mit Lamarcke begann, ist heute wenigen Menschen bekannt. Er führte 1766 den Begriff „Biologie“ ein und legte als erster eine ausformulierte Evolutionstheorie vor(Wiki). Die synthetische Evolutionstheorie definiert Evolution als die zeitliche Änderung der Häufigkeiten relativer Varianten durch Mutationen in einer Population. Durch ihre beschreibenden und begründenden Aussagen wurde diese Theorie zum zentralen organisierenden Prinzip der modernen Biologie und liefert eine fundierte Erklärung für die Vielfalt des Lebens auf der Erde.» In dieser aus den materiellen Untersuchungen vieler Tiere, Insekten, Pflanzen und Mikroben ist eine Theorie entstanden, aus der die Vererbungshypothese für die materielle Evolution extrahiert wurde.

Jedoch sind dabei eine Vielzahl von ungeklärten Zusammenhängen aufgetaucht, z.B. die sogenannten Missing Links, und andere genetische Unstimmigkeiten, die immer deutlicher werden, je genauer die Genforschung in die Tiefen der Zusammenhänge eintaucht. Die Epigenetiker sind in der neuesten Zeit zu der Überzeugung gelangt, man muss heute nach den neuesten Forschungen davon ausgehen, dass sich wesentliche Informationen für die Art eines Lebewesens von einem morphogenetischen Feld ausgehen. Rupert Shaldrake hat eine bemerkenswerte Abhandlung über seine diesbezüglichen Forschungen in dem Buch «Das Gedächtnis der Natur» publiziert.
Es ist also an der Zeit einige Erkenntnisse aus den Fakultäten zusammen zu fügen, und der Evolution in ihren interkosmischen Dimension zu erläutern. Viele Autoren wie z.B. Louis Pauwels schreibt bereits 1980 über den Aufbruch in das 3. Jahrtausend über zahlreiche Ereignisse in Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, die sehr deutlich werden lassen, dass in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen in der Welt stattfinden werden. Einmal abgesehen von den Veränderungen im Magnetfeld der Erde, der Verlagerung der Polachsen, der Beschleunigung der Zeit, dem unübersehbaren Klimawandel, der Häufung von Kriegen und Terroranschlägen und so weiter, usw.

Helfen die möglicherweise neue Kosmologien den Menschen in ihren aktuellen Lebenssituationen? – Warum jetzt dem Menschen eine Konzeption von einem völlig unbekannten Autor vorlegen, in denen eigentlich neben den bekannten modernen Erkenntnissen einige uralte Weisheiten erneut ausgesprochen werden?


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.  Vielen Dank.



Wem nützen dann die Gedankenwelten eines Avicenna (Abū Alī al-Husain ibn Abdullāh ibn Sīnā), Shankara, Aristoteles, Paulus, Mohammed, Plato, Plotin, Valentinus, Konfuzius, Laotse, G. Bruno, F. Bacon, E. Swedenborg, G.W.F. Hegel, G.W. Leibnitz, R. Steiner, M. Heindel, P.D. Ouspensky , Jan van Rijckenborgh, Anagarika Govinda, Vivekananda, Sri Aurobindo, F. Kapra, K. Wilber, St. Grof, J.C. Lilly, M. Murphy, E. Laszlo und vielen anderen, die sich tiefe und fundamentale Gedanken über das Leben, den Sinn der Menschheit und die Aufgabe und Werdegang des Kosmos gemacht und niedergeschrieben haben?

Wer hat heute schon Lust solche Texte lesen? –

Gibt es Menschen, die sich in der aktuellen Zeit mit den kosmischen Perspektiven ihres Seins befassen wollen, in denen sich die elementare Bedeutung der sich abwickelnden Evolution spiegelt, und die auch fundamentale Informationen über das Weiterexistieren nach dem körperlichen Tod enthalten? –
Seit meiner Kindheit sprach in mir stets eine Stimme, die irgendwie um die großen bestimmenden Kraftströme dieser Welt wusste, die mir später dann beim Lesen philosophischer oder wissenschaftlicher Bücher immer zuflüsterte, die Informationen aller Autoren sollten in eine große logischen Verbindung zusammen gefügt werden. Das Leben ist eine Einheit; es gibt nur eine alles umschließende Weisheit, eine absolute Wahrheit; darin gibt es keine separaten Fakultäten oder einzelne Funktionsteile wie in der Mechanik. Vielmehr ist alles Leben ein Licht und in ihm ist alles zusammen miteinander wirksam. Physikalische Wissenschaft und metaphysische, transpersonale Psychologie gehören zusammen, sie sind nur Teilaspekte des einen Leben im Kosmos.
Immer wieder habe ich in Büchern, Fachzeitschriften und auch online der unterschiedlichen Fakultäten von Wissenschaft, Philosophie und Religion recherchiert, um die Zusammenhänge des irdischen Daseins zu begreifen, das in meiner Jugend nicht sehr komfortabel war. Ich wollte unbedingt die fundamentale Ursache des täglichen Streites und der unglaublichen Ausbeutung von Mensch und Natur begreifen, und die Wahrheit über den Sinn allen Daseins im Universum erfassen. Die vielen Warums? sind bis heute in meinem Denken immer noch nicht erloschen.
Warum werden stets die alten Lebensideale penetrant von den Kanzeln gepredigt, wenn bis heute in der Realität kaum die kleinsten Fitzelchen von der geforderten Idealität verwirklicht werden? Die dann auch noch von riesigen Schlagschatten des Unfriedens und der Kriege begleitet oder verfolgt werden. – An vielen Orten und in vielen Gesprächen oder Büchern fand ich immer wieder nur Halbwahrheiten, eingepackt in die stets wiederholten Hypothesen der aus der Antike stammenden materiellen Weltsicht! – Nach langen Jahren des Suchens in allen Wissenschaften, Psychologien, Religionen und esoterischen Unterweisungen und des immer weiter Lernens konnte eine erste Zusammenfassung entstehen, wie sie wohl kaum in einer öffentlichen Bibliotheken gefunden wird.

Mit dem vorliegenden Buch: «Basis der Evolution» ist ein übersichtliches Sachbuch entstanden. In ihm werden alle wirkenden Kräfte in den sieben Dimensionen des Universums erklärt, wie sie zusammenwirken und welche Perspektiven mit der ablaufenden Evolution vor der Menschheit aufgetan werden. Viele der beschriebenen Tatbestände zählen die meisten Menschen in der westlichen Kultur zum geheimen oder okkulten (verborgenen) Wissen der Welt. Aber das Buch stellt keine Geheimlehre oder etwas Vergleichbares dar, weil die darin erwähnten Kraftfelder, Fakten und Entwicklungen eigentlich von jedem normalen Menschen erfahren werden könne, insofern er möchte. Diese wichtigen Zusammenhänge zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuzeit und die mystischen transpersonalen Erfahrungen esoterischer oder religiöser Philosophen ist unzweifelhaft eine hervorragende Hilfe beim Lösen der zahllosen Fragen nach Frieden und Gerechtigkeit in unserer chaotischen Zeit. In diesem Teppich, gewoben aus allen Wissensgebieten der Menschheit, finden sich viele vergeblich gesuchte Ausgangspunkte nach harmonischer Liebe und weltumspannender Empathie.

Diese Begründung und Beweisführung der kosmischen Evolution trifft in unserer Zeitenwende auf interessierte Menschen, die in der gleichen Entwicklung stehen. Sehr viele der aktuellen Generation sind sehr wache Menschen mit einem schnellen Erfassen und Erkennen. Und denen sind die kosmischen und menschlichen Zusammenhänge wichtiger als Aktienkurse, Macht oder Immobilien. Mit Sicherheit suchen zahllose Menschen in einer Welt, die von den etablierten Kräften immer mehr in Vergangenheiten konserviert wird, nach praktikablen und plausiblen Wegen in eine zuverlässige Zukunft. Besonders junge Menschen wissen bereits, dass sich irgendwo und irgendwann das Ziel des menschlichen Daseins auf der planetaren Existenzebene für sie entschlüsseln wird. Dann kann der Sinn der aktuell heftigen Eruptionen in aller Welt für die kommende Evolution von einem großen Teil der Menschheit erkannt werden.

In einer so weit reichenden, gut strukturierten Darstellung über alle Kräfte, die die Welt bewegen – soweit die heute bestehenden geisteswissenschaftlichen oder esoterischen Intuitionen im Einzelnen reichen –, entsteht wie selbstverständlich für jeden interessierten Leser ein Problem, das sich nach zwei Seiten hin entwickelt:

  • Erstens wird, er angeregt von den ihn überzeugenden Passagen versuchen, seine besten Freunde an diesem Wissen teilhaben zu lassen. Leider kann er dabei erleben, dass sie wenig oder nicht interessiert sind. Was sehr einsam machen kann. Wie ich selbst erfahren musste.
  • Und zweitens wird er letztlich damit leben müssen, dass die ihm entgegen kommenden Vorurteile und Zweifel der unbelehrbaren Materialisten nicht aussterben, obgleich er selbst die neue Weltanschauung nicht mehr loslassen kann. Ganz im Gegenteil, trotz aller spontanen Begeisterung für die neue Weltanschauung erheben die innereigenen Zweifel noch einmal gewaltig ihr Medusenhaupt.

Entgegen aller Bereitschaft, sich mit Philosophie und Religion zu befassen, bleiben die edlen Wahrheiten bei den meisten Menschen im unbeachteten Schatten ihres Lebens. Denn Konsequenzen sind fordernd und wollen sich nicht in das bestehende komfortable Weltbild einfügen. Nachdem sie nun endlich erwachsen und dabei unabhängig von ihren ungeliebten Lehrern geworden sind, richten sie sich gemütlich gemeinsam mit ihren Verwandten und Freunden mit ihren Göttern und Vorurteilen in ihrer persönlichen Welt ein. Es entwickeln sich zahlreiche Wohlfühlgemeinsamkeiten, in der sich die Menschen mit ihren Familien, Freunden und Lebensgefährten so ganz richtig fühlen. Darüber entfalten sich die schon lange in bestehenden dogmatischen Traditionen eingebetteten Volksgruppen und Clans. Neue Gedanken, mögen sie auch noch so wahr und richtig sein, sprengen jeden Rahmen, in dem die Menschen ihr subjektives ICH-BIN verwirklichen können, meistens so stark, dass jede neue Weltansicht maximal als eine Hypothese angenommen wird, die man eben mal beim Bier oder Sekt diskutieren kann. Professionelle Philosophen, Theologen, Ayatollahs, Maharishis oder Priester werden diese neuen Perspektiven über die immateriellen Kraftfelder des Lebens total ignorieren. Jedoch, auch wenn die Menschen in ihren tradierten und zigfach abgehandelten Lebensstrukturen von der kosmischen Evolution geschockt sein sollten, Aquarius wird seinen Auftrag in den Menschen und im Kosmos konsequent vollziehen. Auch wenn die etablierten Institutionen und ihre Äonen alle neuen Weisheiten mit heftigen Gegenargumenten ihrer antiken Weltschau von sich weisen, kann kein Sterblicher und keine äonische Entität im Jenseits den kosmischen Werdegang aufhalten.

Es ist leider nur wenigen Wissenden bekannt, dass in der Atmosphäre der Welt einige bislang gut getarnte, und öffentlich nie benannte Instanzen leben, die verständlicherweise wenig oder gar kein Interesse daran haben, dass eine sie entlarvende Weltanschauung auch nur ansatzweise bei den Menschen verbreitet wird. Darüber wäre noch einiges zu sagen.

In den folgenden Kapiteln sollen einige Aspekte davon ausführlich beleuchtet werden.
Gerade darum sollte dieses Wissen völlig frei und ohne Lizenzrechte jedem Menschen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, der sich ernsthaft mit dem Wesen und der interkosmischen Evolution befassen möchte, denn jeder Mensch ist in diese Entwicklung mit einbezogen. Nur ein vollständige Aufklärung über alle Kraftfelder der Natur, des Kosmos und der Mikrokosmen ermöglicht, den Sinn des Daseins innerhalb der universellen Weiterentfaltung zu begreifen.
Diese provokante dynamische Weltanschauung richtet sich ausnahmslos an solche Menschen, die gewillt sind, sich bewusst von den bislang autorisierten Philosophien unabhängig zu machen. Wer den Drang zur einen ungeteilten Wahrheit als einen intensiven Durst nach Freiheit von den stets wiederholten Theorien in der Geschichte der Menschheit erlebt, kann etwas von den bevorstehenden Umwälzen bei der Entwicklung in Kosmos und Makrokosmos in sich erspüren. Das erfordert eine absolut aufrichtige Einstellung sich selbst gegenüber und zu allen Erscheinungen in unserer Natur, auch in Bezug zu allen transpersonalen Ansichten der eigenen Persönlichkeit und des Kosmos. Dafür muss man bereits ein, jeden Egoismus, auch den im Unbewussten, aufzulösen für eine uneingeschränkte Dienstbereitschaft für die Evolution des Kosmos. Dabei verblassen dann die Konflikte der profanen Selbsterhaltung im alltäglichen Miteinander. Um dem endlosen Leiden unzähliger Lebewesen und Menschen auf unserem Planeten für alle Zeiten ein Ende zu bereiten, muss der Mensch entschlossen sein und sich selbst gegenüber die größtmögliche Wahrhaftigkeit und Neutralität einnehmen. Nur mit diesem Schutz der Neutralität gegenüber allen durchaus noch bestehenden Lebensnotwendigkeiten und ihren Vertretern in den historisch gewachsenen Institutionen vermag er unbescholten zur Vollendung der ursprünglich im Schöpfungsplan engebetteten Evolution aller Kosmen und Mikrokosmen beitragen.

 Warum sollte man das beginnen? – Was hat der einzelne Mensch davon? –

Als erstes entsteht eine lebendige, befreiende Wahrnehmung der eigenen Realität sowie der kosmischen Wirklichkeit des Planeten Erde, die sich in keiner bestehenden, ideologisch gefärbten Philosophie oder regionalen Theologie abbildet. Ein völlig erneuerter mentaler Freiraum öffnet sich, in dem sich Gedanken entfalten und wirksam werden, die bislang wegen Tabus oder pauschalen Grundregeln der menschlichen Gesellschaft exkommuniziert waren. Die Akzeptanz des Ungewöhnlichem gewinnt Oberhand gegenüber den kristallisierenden Vorstellungen in der aristotelischen Naturwissenschaft, gegenüber den in allen Kulturen und Religionen gewachsenen Traditionen und damit verbundenen Aktionen, regelmäßigen Feiertagen und vorgeschriebenen Pilgerfahrten.

Es besteht in diesem Buch keineswegs die Absicht, die zweifellos gewaltigen Wissens-Schätze der menschlichen Zivilisation in irgendeiner Form zu diskreditieren. Natürlich kann in jedem Gedankengebäude ein Teil absolute Wirklichkeit angedeutet werden; jedoch die eine Wahrheit kann ohnehin im physischen Lebensfeld nicht publiziert werden. Vielmehr stellt dieses den Versuch dar, einen Großteil der umfassenden Wirklichkeit des Kosmos mit allen immateriellen Lebensfeldern aus einer weitestgehenden unabhängigen Perspektive zu beschreiben. Die Fakten aus Erforschung und der bereits bestehenden Literatur summieren sich hier übersichtlich, geordnet und unabhängig, soweit das irgend möglich ist. In der Unabhängigkeit von bereits tradierten Grundhaltungen und prägenden Vorstellungen, wie und warum sich der Kosmos im Makrokosmos dreht, wird der Anfang zur Erweiterung im Erfassen, Denken und Bewerten gefunden. Damit ist keine Ablehnung der bereits gefundenen Weisheiten gemeint, sondern ihrer absolutistischen Autorität in Sachen Weltgeschehen wird erneut in Frage gestellt. Es ist ein Beginn in eine Freiheit des Denkens, soweit es die alle beeinflussenden Kraftströme zulassen.

Es wurde schon vielfach gedacht und veröffentlicht, dass jedes Nachsprechen bestehender Weltanschauungen meist zu einer ungeprüften Reproduktion gewünschter Vorstellungen führt, wie es in der Pädagogik meist unbewusst angestrebt wird. Aber nur derjenige kann zu einem weitestgehend freien Denken kommen, wer alles alte, von antiken Autoritäten in vorgefertigte Schablonen oder Dogmen gepresste Kopieren oder Imitieren definitiv unterlässt. Zu einem dieser neuen Gedanken schreibt Stanislav Grof: „Die Gedankenwelt der Wissenschaftler aus den Bereichen der Kernphysik und Quantenmechanik haben die korpuskuläre Weltsicht bereits aufgebrochen. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.« Die dreidimensionale Raum- und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Kontinuum von Raum-Zeit Einsteins. Werner Heisenberg: »Das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum.« In der modernen Physik ist das Universum nicht das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein verbundenes Netzwerk von Ereignissen und Beziehungen. Einige prominente Physiker wie zum Beispiel Eugene Wigner, David Bohm, Geoffrey Chew, Edward Walker, Fred Alan Wolf und andere gehen davon aus, dass Geist, Intelligenz und womöglich Bewusstsein integrierte Bestandteile der Existenz unseres Universums sind, und nicht lediglich eine unbedeutende Randerscheinung der Materie.“ Ähnliche Überlegungen finden sich auch bei Ervin Laszlo in seinem Buch: «Der Akasha-Code»

An erster Stelle der dynamischen Weltsicht steht die Einsicht, dass die Welt aus zahlreichen Feldern in einem Feld gelebt wird, wie so manche Denker heute bereits bei ihren Überlegungen erkannt haben. An zweiter Stelle steht eine – ich möchte sie passive Weltanschauung nennen –, in der die ICH-sagende Persönlichkeit bewusst weiß, keineswegs der aktiv Handelnde, der Machthaber seines Lebens zu sein. Im weiten scheinbar leeren Raum können zahlreiche Kraftfelder mit immanentem Bewusstsein festgestellt werden, die ohne Ausnahme jedes Wesen im Universum beleben, und natürlich auch jeden Menschen. Alle Offenbarung geht von Monaden aus, die den Kosmen entsprechen und diese in ihrer Entwicklung führen und bestimmen. Alle Natur, im Großen wie im Kleinen, ist unabdingbar eingewoben in diese Kräfte, und lebt in ihnen permanent wie ein Goldfisch im Wasserglas. In dieser Weltsicht existiert eine sich dynamisch entwickelnde Welt, in der die materielle Manifestation keineswegs die eine Wirklichkeit ist, von der und zu der hin sich alle Erscheinungen erfüllen. Wie später noch ausführlich beschrieben wird, ist die Materie (griechisch Hylé), nur eine von den sieben Kraftfeldern des Daseins. Das universale Bewusstsein, das über alle universalen Schöpfungen stehende Tao, benötigt keine stofflichen Erscheinungen für seine in aller Herrlichkeit geschaffenen Offenbarungen. Die Menschheit ist in die interkosmische Evolution eingebettet und wird jetzt unter der Leitung ihrer Monaden einen fundamentalen Entwicklungssprung vollziehen, die Wende zu einem Neuen Menschen, die bereits von vielen Autoren und Denkern vorhergesagt wurde.

Warum kann ich das so einfach behaupten, obwohl die halbe Welt das Gegenteil propagiert?

Niemand kann unabhängig von der Atmosphäre leben, in der er atmet, genauso wenig, wie ein Fisch außerhalb seines Wassers leben kann – amphibisch mutierte Ausnahmen ausgenommen. Auch nicht der Autor dieser Zeilen. Auch für ihn kommen alle Gefühle, Gedanken und Absichten aus einem unstofflichen Lebensfeld, das in einem komplexen Wechselspiel der Resonanzen und Interdependenzen mit der Monade hervorgebracht wird. Alles Leben ist in einen Strom von vergangenen Erfahrungen früherer Existenzen und kosmisch geplanten Entwicklungen sowie ganz aktuell entstandenen Lebensereignisse eingebettet. Davon kann er sich Niemand trennen, kein Papst oder Kaiser, auch dann nicht, wenn er physisch «stirbt». Das bewusste Leben setzt sich nach der materiellen Auflösung in der Unstofflichkeit noch zusätzlich für einige hundert Jahre in völlig neue Perspektiven fort. Die Erkenntnis «Ich bin nicht der Macher meiner Events» oder das ICH ist niemals der Verursacher, wird dann unmittelbar eingesehen. Jeder, der sich auf dieses unstoffliche Sein nicht minimal vorbereitet hat, wird nach seinem Ableben erst einmal in einen Bewusstseinsschock fallen.
Darum ist auch jede Be- oder Verurteilung auf der Basis materieller Gegebenheiten immer nur eine halbe Sache. Es ist geradezu spannend, wenn man sich selbst als Endprodukt einer Folge von diversen Kraftwirkungen erfährt. Der Mensch sitzt sozusagen wie ein Mitfahrer in einem Auto und er kann die Ereignisse an sich vorüberziehend beobachten. Wer sich als machthabender Lenker in diesem Auto sieht, ist bereits einer der größten Irreführungen aufgesessen, die zu dem Ausbeutungsschema der bestehenden Welt gehört.

Um das alles richtig verstehen zu können, werden in diesem Buch «Basis der Evolution» alle Kraftfelder des Lebens im Einzelnen beschrieben – soweit diese in esoterischen sowie geisteswissenschaftlichen Kreisen bereits benannt werden – und es werden einige wichtige Regeln und prinzipielle Gesetze innerhalb der kosmischen Evolution vorgestellt, die das Zusammenwirken aller Monaden, Kosmen und aller lebendigen Wesen «im Diesseits und im Jenseits», sowie aller «physisch Toten» bestimmen. Diese Beschreibungen wurden zum Teil aus Büchern und Gesprächen/Vorträgen zusammengetragen und durch vielfältige eigene Erfahrungen und Visionen bestätigt. Viele der dabei erwähnten Gesetze sind nicht von Menschen gemacht oder von Rishis, Ajatollahs oder anderen Heiligen erfunden, sondern diese Gesetze sind Teil der Offenbarung im ganzen All. Niemand wird sich anmaßen können, alle diese universellen Gesetze zu kennen. Allerdings kann auch gesagt werden, dass mit einem erneuerten Erfassen und Denken auf der Basis der mikrokosmischen Entwicklung werden auch Zusammenhänge erfasst, die mit dem allgemein üblichen, materiellen Weltbild definitiv unvereinbar sind. Von den Erscheinungen in den unstofflichen Kraftfeldern in den Mikrokosmen kann ein Mensch erst wissen, der durch natürliche Geburt in die Kraftfelder schauen kann – was in den aktuellen Zeiten immer häufiger vorkommen wird –, oder wer sich methodisch dafür geöffnet hat. Einige dieser Methoden werden an geeigneter Stelle vorgestellt.

Durch das «höhere Sehen» entsteht ein neues, alle aktivierten Lebensfelder umfassendes Weltbild, das bislang nur von hellsichtigen Medien oder Astralreisenden erfasst werden kann. Viele Ansichten aus diesen Feldern dazu finden sich allerdings schon in antiken Philosophien sowie in den großen klassischen Religionen. Von diesem neuen Weltbild haben u.a. die Theosophen um Mme. H.P. Blavatsky, die Anthroposophen um R. Steiner, die Rosenkreuzer von M. Heindel und J.v. Rijckenborgh, zahlreiche amerikanische New-Age-Autoren und esoterisch-wissenschaftliche Denker einiges berichtet. Somit kann ich auf eine ganze Reihe Vordenker zurückgreifen, die meine Visionen bestätigen. Allerdings ist die Sicht in die metaphysischen Welten von den subjektiven Prägungen, Wünschen und kulturellen Vorstellungen beeinflusst. Darum sind gerade ihre Bücher, die wirklich sehr schätzenswert sind, mit wachsamer Sensibilität zu lesen. Es ist leider so: diese von mir sehr geschätzten Autoren konnten auch nur unter ihren eigenen Voraussetzungen «Schauen und Lesen» und diese ihre persönlichen Einsichten in die Akasha publizieren. Hinzu kam noch die Grundbedingung jeder Kommunikation, dass sie ihre dort geschauten Bilder und Erkenntnisse einigermaßen in die bestehende und allgemein verwendete Begriffswelt der normalen Bürger übertragen mussten.

Warum nur ist das alles so kompliziert? –
Was oder wer behindert die Menschen an einem weiter führenden Denken? –

Zu allen Zeiten träumten einige Philosophen von einem Utopia, meistens sollte es ein Utopia auf der stofflichen Erde sein, eine Art materielles, irdisches Paradies, in dem alle Ideale natürlich waren, ewige Liebe, Harmonie, Frieden, Gerechtigkeit, Nahrung für alle im Überfluss, Schönheit und Gerechtigkeit. Viele Künstler und andere Autoren haben die Vision eines neuen Lebensfeldes mit allen erdachten idealen Qualitäten gemalt und beschrieben. Wenn sie veröffentlicht wurden, spielten diese futuristischen Modelle entweder in einer märchenhaften Umwelt, oder liefen in einer alle Grenzen sprengenden Science Fiction Dimension ab, damit ihr visionären Charakter dem einfachen Leser plausibel erscheinen konnte. Diese Utopien mussten dem an die Materie gebundenen Menschen und seinem permanenten Streben nach hehren Idealen in dieser tellurischen Welt gehorchen. Doch gerade darin verbirgt sich eine große Wahnvorstellung. In dieser erschöpfen sich unzählige Menschen, Priester, Kardinäle, Kalife, Imame, Ajatollahs, Gurus, Saddhus, Maharischis und alle Tempelmönche und Klosterbewohner in der ganzen Welt mit ihren Milliarden Gläubigen. Mit diesem permanent publizierten Wahnvorstellungen ist das größte Übel aller Zeiten verbunden. Da alle diese ausgesprochen lieben humanistischen Menschen unterhalten auf diese sehr kindliche Weise des Glaubens an einen irdischen Himmel o.ä. eine nahezu paranoide Täuschung in den unstofflichen Feldern. Beim unabhängigen Durchdenken der allgemein anerkannten Weltanschauungen wird man etwas Bestürzendes erkennen: Die Menschheit beugt sich seit Tausenden von Jahren wie selbstverständlich unter die unerbittliche Knute von Machtwahn und Kommerz, in allen Kulturen auf allen Kontinenten. Dabei konservieren sie die banalste Methode der Ausbeutung aller Wesen jeglicher Art im irdischen Kosmos.

Prinzipiell könnten es alle Menschen wissen: Die ideale Welt muss nicht erst geschaffen werden, sie existiert bereits seit Anbeginn aller Zeiten um sie herum auf einem anderen Plan, in den höher vibrierenden elektromagnetischen Kraftfeldern. Es bedarf keiner weltlichen Opfer, Geldspenden oder Räucherwerk, schon gar nicht tierische Opfer, um diese Weltfelder mit ihren Entitäten zu betreten. Die teleologischen Erziehung oder das vielfach verbreitete Gütestreben, mit Humanitas und Karitas geschmückt, sind nur eine erste beschützende Vorbereitung für den Übergang in diese Lebensfelder, der überall auf der Welt «Tod» genannt wird, der jedoch keiner ist. Das Leben als solches, auch der Menschen und Tiere ist ewig, sonst gäbe es überhaupt kein Leben.

Es gibt sogar einige klassische und eindeutige Beschreibungen für diese allen Menschen geltende Zukunft. Die Befreiung von der Materie ist grundsätzlich in jedem reifen Mikrokosmos bereits angelegt. Die «Jakobsleiter» in den «Himmel», auf der alle Erkennenden in der Antike vorangestiegen sind, steht in der stofflichen Existenz des irdischen Daseins, die aus einer höheren Sicht als Wüstenei für das ewige Leben darstellt.

Einige Aspekte der hier vorgestellten kosmischen Evolution wird da und dort auch in anderen Büchern und Schriften mehr oder weniger angedeutet. Dabei ist zu berücksichtigen: bei allen okkulten Studien ist dringend Achtsamkeit geboten, denn kein Autor kann sich gänzlich den Beeinflussungen der irdischen Hierarchien entziehen. Darum sollte jeder zu Beginn seiner Studien die erweiterten Grundregeln im energetischen Weltgeschehen der Interferenzen in Kraftfeldern gründlich in sich aufnehmen, und dabei alle neuen Einsichten in die selbst erfassten Wirklichkeiten passgenau eingliedern. Wenn sich die neuen Erkenntnisse des eigenen Wahrnehmens und Bedenkens nicht wirklich plausibel einfügen, werden sich unerwünschte Abwege in die bisherige Gefangenschaft jenseitiger Projektionen ergeben.

Alle Teile der neuen Weltanschauung sollten sich harmonisch in die Perspektiven der bestehenden Weltansichten einfügen. Dafür stehen diese Texte hier bereit.

Wenn jeder diese neuen Zusammenhänge in der kosmischen Evolution unabhängig gut in sich verarbeitet, wird er sie selbst in sein Langzeitgedächtnis speichern können, ohne an den Behinderungen seines Unterbewusstseins zu stranden. Dort lauern nämlich die unerkannten Gegenspieler aus der Vergangenheit, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung verhindern wollen. – Warum? Weil diese Bewohner des Mikrokosmos und ihre Anhänger im Jenseits von den Gedanken und Gefühlen aus den aktuell verfestigten Verhältnissen und Vorurteilen leben. Erst wenn diese Medusa der konservativen Einstellungen definitiv vernichtet werden konnte, können keine sibyllinischen Einflüsterungen mehr das neue Denken trüben.

In dem Buch «Basis der Evolution» findet der Leser ein umfangreiches Kompendium esoterischer Aspekte und Wirkungen, die ein echter Beginn auf dem Weg zu einem neuen Denken sein kann, zu einem neuen eigenen Erfassen durch ein verändertes Wahrnehmen, zu einer neuen dynamischen Weltanschauung in die Evolution aller Lebensfelder. Es entstehen völlig neue Perspektiven, die die bisherigen Halbwahrheiten über die Lebensfelder aller irdischen Lebensbereiche der Natur im Vorhinein deutlich werden lassen. Das vollendete Denkvermögen bildet die Voraussetzung für die Licht-Brücke in die Zukunft weiterer Entwicklungen des Mikrokosmos und Kosmos. Sie kann und wird gemäß des kosmischen Voranschreitens in der Aquariusperiode letztendlich alle Menschen mit einbeziehen.
Die hiermit zunächst online veröffentlichten Texte bestehen auch aus einer Vielzahl von Inspirationen als Summe einiger Visionen aus dem eigenen Umsetzen der gegebenen und verarbeiteten Anweisungen, und manchen leidigen Einsichten in die dabei aufgetretenen Irreführungen. Viele Komponenten werden von den in der Bibliothek genannten Autoren ungefiltert im Original bestätigt. Kann ein Leser den Rahmen seines Denkens heute schon für eine absolut neue Sichtweise öffnen? – Jeder kennt die paradoxe Aufforderung an den Anderen: Sei einmal spontan! Das kann natürlich dem menschlichen Wesen nur bedingt gelingen.

Kein Mensch ist von seinem Beginn an niemals autonom. Er verfügt nicht über die stets propagierte Denk- bzw. Handlungsfreiheit. Siehe oben! – Bereits mit dieser Prämisse beginnt der große Konflikt mit den meist bereits etablierten Vordenkern. Während Plato den Menschen noch als eingebunden in die ihn umgebenden und durchdringenden Kräfte und Ideen erfahren und beschrieben hat, sträubte sich bereits Plotin vehement gegen die Außenbeeinflussung der Seele/Mikrokosmos und des Menschen. Ob nun Aristoteles, Augustinus, Blaise Pascal, Descartes, Leibnitz o.a. Es ging bei ihnen stets hin und her: einmal wurde für die Freiheit des Menschen argumentiert, dann für die «determinierte» Freiheit. Im Orient und im asiatischen Raum prägten die Religionen den Fatalismus viele Anhänger, in dem eigentlich keiner wirklich frei sein dürfte. Was prinzipiell vielfach bei der Machtausübung übergangen wird.
Es sollte noch einmal rundheraus gesagt werden, egal was noch in Mode kommen wird: Der Mensch wähnt sich, der machthabende Akteur zu sein! Aber er ist de facto eine Marionette seiner unterbewussten Verflechtungen mit den Lebensfeldern seines Mikrokosmos und dem Kosmos. Dabei sind natürlich nicht einmal seine Gedanken frei. Im Wechselspiel der Kräfte ist er aber keineswegs absichtslos oder unfähig, seinen eigenen Weg einzuschlagen. Diese Einsicht braucht eine ganze Weile, bis sich das Denken in die höheren Gefilde aufgeschwungen hat und auch alle damit entstehenden Ängste neutralisiert wurden.

So paradox es klingt: Erst die innere Einsicht, in einem von vielen Einflüssen bestimmten System zu leben, schafft eine gewisse Voraussetzung, den Rahmen des eigenen Denkens für eine bislang ungekannte Dimension neu zu justieren. Erst wer die beängstigende Gefangenschaft seines bisherigen Denkens in den permanent und überall verbreiteten Meinungen der emotional-materiell bestimmten Welt erfährt und die darin kristallisierten Weltanschauungen selbst erlebt, erkennt aus sich heraus auch die unlösbare Verstrickung seines Mikrokosmos mit den zahllosen Weltmächten. Aus diesem neuen Erkennen der eigenen Persönlichkeit im Wechselspiel mit dem Kosmos und seiner Evolution entsteht wie selbstverständlich eine völlig andere Sehnsucht. Wenn sich die höhere Astralis bemerkbar macht, erlischt das Streben nach «Heiligkeit» der Seele. Das ganze Wesen lässt sich von der Monade auf die stete Evolution des Kosmos mit allen seinen Wesen ausrichten.

Diese spezielle Veränderung des Denkens und Erfassens beginnt niemand aus purer Neugierde. Wenn sich das Denken in die Richtung dieser Entwicklung erweitern kann, werden im Mikrokosmos die bis dato unbewussten Beeinflussungen und Abhängigkeiten versiegen. Damit ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium verbunden. Bislang profitierten die Bewohner des Atemfeldes und die mit ihnen kooperierenden niederen Geister aus dem astralen Feld des Kosmos von den bestehenden Denk- und Gefühlsausbrüchen. Verlöschen diese durch das neue Denken und Wahrnehmen der Welt, dann kommen diese Wesen verständlicherweise in arge Bestehensnot und ringen mit allen Mitteln um Selbsterhalt. Die Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber wird darum gerade zu Beginn der Umstellung auf eine harte Probe gestellt, weil die widerstreitenden Kräfte im eigenen Mikrokosmos sehr subtile Waffen einsetzen, vor allem schüren sie Zweifel und Misstrauen. Wird das neue Weltbild die bestehenden Vorstellungen und Denkkategorien zu sehr stören, dann löst sich der Blick auf den eingeschlagenen Weg unter dem Druck der Gegenkräfte nach manchem Konflikt schnell wieder auf, um sich vorläufig mit der bekannten und bequemeren Weltanschauung zu einigen. An dieser Klippe strandeten bedauerlicherweise schon viele Religionslehrer, Theosophen und andere Philosophen.

Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine weitere Schwelle, die besonders in unseren Tagen ganz enorm wichtig genommen wird. Ein noch nicht autorisierter und unbekannter Autor, der zudem kein irdisches «Charisma» hat, wird in dieser Welt nicht ernst genommen. Das ist ein extrem raffinierter Schutz der Äonen unter dem Himmel. Sie benutzen jede infame Methode der Verunglimpfung, um die bestehenden Verhältnisse aufrecht zu erhalten. Eine Veränderung des bislang favorisierten Weltmodells bringt sie in Bestehensnot. In den vorliegenden Texten wird einiges erklärt, das von keinem Professor bereits autorisiert wurde, weil die meisten allgemein anerkannten Autoritäten unwissentlich zu den Gefängniswärtern der Menschheit gehören, zur Dienerschaft der ahrimanischen Kräfte unter dem Firmament, die eine Änderung der Verhältnisse verhindern müssen.
Nun ist der mutige Leser gefordert. Wird er die Texte lesen und unabhängig von seinen inneren etablierten Richtern in sein Denkgebäude einsortieren können? –
Letztlich wird sein Erfassen nur das wahrnehmen, was er vor seinem innersten Selbst auch wahr haben will und kann. An dieser Prüfung ist bereits mancher Kandidat gescheitert. Man beachte: jeder lebenswichtige Inhalt muss mit den bereits abgespeicherten Ansichten im Gedächtnis einigermaßen mitklingen, wenigstens ein ganz klein Wenig, bevor er in das morphische Feld eingelassen wird. Darum steht jeder mit diesen Informationen vor seiner eigenen inneren Konsequenz. Es ist mir selbst leider nur zu gut bekannt: Was ich in meinem Sein nicht akzeptieren will, wird sich nicht sofort meinem Gedächtnis hinzu gesellen! Frederic Vester hat das in seinen Untersuchungen über das menschliche Denken sehr gut belegt. John Lilly beschreibt u.a. das Graben-Syndrom. Alles eigene wird in den Vorstellungen wie ein Turm erhöht, alle Fremdansichten werden zunächst prinzipiell erniedrigt. Das geschieht jedem Menschen genauso. Selbst wenn es vorübergehend auch so ausschaut, als wären die neuen Gedanken höchst interessant. Der selbsterhaltende Filter hat so seine Feinstruktur im Unbewussten. Diesen kann niemand sofort ausschalten. Aber das erwähnte maßlose Sehnen nach Denkfreiheit könnte hier weiter helfen.

Das Denken über uns und die von uns erfahrene Wirklichkeit ist so überaus kompliziert, weil der Denker mit dem betrachteten Problem identisch ist.

Eigentlich ist es ein ganz normaler Lernprozess, der mit der inneren Revolution gegen das bestehende Programm beginnt, das sich dem Bedenken und Bewerten in den Weg stellt. Jedoch, die meisten Menschen denken nicht wirklich über sich selbst nach, über ihr Selbstwahrnehmung und ihre Umwelt. Vor allem, das in vielen Fällen völlig hinderliche Unbewusstsein wird meist sogar absichtlich verdrängt. Erst dramatische Ereignisse – ein Unglück, schwere Krankheit oder Krieg – rücken auf einmal die konkrete Wirklichkeit z.B. des Todes in das aktuell bewusste Blickfeld.
Damit das nicht geschieht, gibt es einige subtile Methoden, dem Menschen die Neugier nach dem Wissen über sich selbst und die Welt auszutreiben. Eine davon ist die weitestgehend von westlichen Autoritäten bestimmte wissenschaftliche Beweisführung. Die Definition des wissenschaftlich anerkannten Beweises zementiert die Erklärung der Welt aus den materiellen Bausteinen der zeiträumlichen Natur und eliminiert den unleugbaren Vorgang der Schöpfung durch eine über allem stehende numinose Entität – Gott, Indra, Vishnu, Brahman oder Allah. Jeder Mensch weiß, dass ein Kunstwerk im Louvre von einem Künstler erdacht und gemacht wurde. Nur die Erde ist durch einen genau definierten Zufall aus Materie entstanden. Es ist erstaunlich, wie salopp in der westlichen Welt gut angesehene Doktoren und autorisierte Professoren mit dem Faktor Zufall spielen! Wohingegen mehrere Millionen Menschen im Orient schon seit langem wissen, dass es so etwas wie Karmagesetze gibt. Glücklicherweise gibt es heute selbst unter den amerikanischen Autoren der Physik und Psychologie einige fortschrittliche Grenzgänger, die versuchen, zwischen Orient und Okzident einen Kompromiss zu finden.

Eigentlich müsste man international eine Art Liga der Ehrlichkeit gründen, die zum Schutz des Menschenrechtes für ein aufrichtiges und politisch ungelenktes Denken einträte. Da es trotz aller heftig verteidigten Pressefreiheit in allen Ländern einen genau definierten Maulkorb gibt, der vor allem den bestehenden Ausbeutungsstrukturen der Reichen und ihren Regierungen dient, ist es ausgesprochen gefährlich, ernsthaft über die tatsächlichen Vorschriften der globalen Kommunikation zu sprechen.
Was will man über die Wirklichkeit des Menschen herausfinden, oder über die Evolution der Erde und des Kosmos, wenn die immateriellen Lebensfelder des Daseins ignoriert, oder in die Ecke der Märchen oder des Glaubens gestellt werden? –
Wer will die zahllosen Verschleierungstechniken für dieses Thema aufdecken? –
Wie will man hinter den Schleier des Materialismus schauen, wenn schon im Vorfeld einer solchen Absicht die Angst grassiert, von den machthabenden Hierarchien abgestraft zu werden?

Die im Buch «Basis der Evolution» vorgestellte Weltanschauung kann dein Leben verändern. Wer die Entwicklung seines Denkens in sich methodisch fördern will, wird die Erde als ein bewusstes lebendes Wesen innerhalb einer universellen Gruppe von Monaden erfassen und den Mensch in seinem Mikrokosmos in seiner Monade. Wer versucht, eine umfassende Erkenntnis vom Aquarius-Auftrag der Welt zu bekommen, der ertastet etwas vom universellen Sinn der kosmischen Evolution. Darin findet er oder sie den einen lebenserfüllenden Auftrag, dem jeder von seiner Monade zugeführt wird. Ganz gleich wie viele Umwege die Person noch machen wird. Das universale Bewusstsein wird nicht ruhen, bis alle Menschen in der Aquariusperiode den nächsten Schritt auf dem Evolutiosbogen erfüllt haben werden, die Vollendung des mikrokosmischen Denkvermögens. Letztlich kann kein Äon diese kosmische Entwicklung verhindern, auch wenn es zur Zeit noch so aussieht, als hätten die Archonten die Welt total im Griff. Das täuscht! Die Monaden des Kosmos werden dies unter der Leitung der Christus-Monade aus der Sonne nicht zulassen. Das Ahrimanische Feld löst sich in den kommenden Entwicklungen von selbst auf.
Wer die Literatur der modernen Weltanschauungen studiert, kommt irgendwann an eine Grenze der Unklarheiten, die von den allermeisten Forschern nicht überschritten wird. Entweder sind die Autoren selbst, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich in dieser Hinsicht an die Grenze ihres Denkvermögens angekommen, oder sie wissen, dass sie diese Grenze nicht überschreiten dürfen, weil sie sonst keine Chance haben, publiziert zu werden. Ich möchte hier nur einige Beispiele nennen, die mir jetzt aktuell einfallen: Fritjof Kapra «Wendezeit», Annie Besant «Eine uralte Weisheit», Ken Wilber «Das Holographische Weltbild», Rupert Sheldrake «Das Gedächtnis der Natur», über morphogenetische Felder, John Lilly «Das Zentrum des Zyklons», Stanislav Grof «Topographie des Unbewussten», Robert A. Monroe «Der Mann mit den zwei Leben», Gustav Meyring «Der Engel vom westlichen Fenster», Michael Naïmi «Das Buch Mirdad», Sri Aurobindo «Stufen der Vollendung» und viele andere. Wenn in dem Buch «Die uralte Weisheit» von Annie Besant versucht wird, die natürlichen metaphysischen Vorgänge in unserer Welt, im Kosmos mit dem Planeten Erde, in eine neue Form zu gießen, dann bin ich mir auch meiner eigenen Beschränktheit bei diesem Thema bewusst. Aber es werden in diesem Buch bereits eine ganze Reihe von Perspektiven vorgestellt, die entweder in anderen kosmologischen Beschreibungen unerwähnt geblieben sind, oder innerhalb anderer komplexer Gedankengänge untrennbar verwoben sind. Mit tiefem Dank für ihre Arbeit habe ich ihre Informationen in das vorliegende Gedankengebäude zur Evolution des Kosmos erneut eingebaut.

Fortsetzung im folgenden Kapitel

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