1. Vorwort: Basis der Evolution

Warum ein solches Buch in der heutigen Zeit? –
Die Menschen sind alle überzeugend selbstständig? –
Mit dem Internet wissen sie alles, was sie für ihr Leben benötigen? –
Alle Wissensbereiche sind ausführlich erforscht und bei Wikipedia kann sich jeder in kurzen Lesehappen die Einsichten der Weltelite herauspicken. Evolution, das ist doch die Geschichte mit Darwin und den Knochenfunden der Archäologen. So kann dort gelesen werden: „Die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion wurde erstmals ausführlich von Charles Darwin in seinem 1859 erschienenen Buch The Origin of Species dargestellt. In den 1930er Jahren wurde die von Darwin herausgestellte natürliche Selektion mit den mendelschen Regeln zur Vererbung verbunden. Hieraus entstand die Synthetische Theorie der Evolution. Die synthetische Evolutionstheorie definiert Evolution als die zeitliche Änderung der Häufigkeiten relativer Varianten durch Mutationen in einer Population. Durch ihre beschreibenden und begründenden Aussagen wurde diese Theorie zum zentralen organisierenden Prinzip der modernen Biologie und liefert eine fundierte Erklärung für die Vielfalt des Lebens auf der Erde.“ In dieser aus den materiellen Untersuchungen vieler Tiere, Insekten, Pflanzen und Mikroben ist eine Theorie entstanden, aus der die Vererbungshypothese für die Evolution extrahiert wurde.
Jedoch sind dabei eine Vielzahl von ungeklärten Zusammenhängen aufgetaucht, z.B. die sogenannten Missing Links, und andere genetische Unstimmigkeiten, die immer deutlicher werden, je genauer die Genforschung in die Tiefen der Zusammenhänge eintaucht. Diese ist in der neuesten Zeit zu der Überzeugung gelangt, es sei nicht mehr auszuschließen, dass sich wesentliche Informationen für die Art des Lebewesens in einem morphogenetischen Feld verbergen. Rupert Sheldrake hat eine bemerkenswerte Abhandlung über seine diesbezüglichen Forschungen zusammengestellt, Das Gedächtnis der Natur.
Es ist also an der Zeit, einige Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fakultäten zusammen zu bringen, und die Evolution in ihrer kosmischen Dimension zu beschreiben. Viele Autoren wie z.B. Louis Pauwels schreibt bereits 1980 über den Aufbruch in das 3. Jahrtausend über zahlreiche Ereignisse in Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, die sehr deutlich werden lassen, dass in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen in der Welt stattfinden werden. Einmal abgesehen von den Veränderungen im Magnetfeld der Erde, die Verlagerung der Polachsen, die Beschleunigung der Zeit, Klimawandel und so weiter, usw.
Helfen die möglicherweise neuen Kosmologien den Menschen in ihren aktuellen Lebenssituationen? – Warum jetzt dem Menschen eine Konzeption von einem völlig unbekannten Autor vorlegen, in der eigentlich neben den bekannten modernen Erkenntnissen uralte Weisheiten erneut ausgesprochen werden?


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.  Vielen Dank.



Wem nützen dann die Gedankenwelten eines Avicenna (Abū Alī al-Husain ibn Abdullāh ibn Sīnā), Shankara, Aristoteles, Paulus, Mohammed, Plato, Plotin, Valentinus, Konfuzius, Bacon, Hegel, Leibniz, R. Steiner, M. Heindel, P.D. Ouspensky , Vivekananda, Sri Aurobindo, F. Kapra, K. Wilber, S. Grof, Lilly, M. Murphy, E. Laszlo und vielen anderen, die sich tiefe und fundamentale Gedanken über das Leben, den Sinn der Menschheit und die Aufgabe und Werdegang des Kosmos gemacht und niedergeschrieben haben?

Wer hat heute schon Lust solche Texte lesen? –

Gibt es Menschen, die sich in der aktuellen Zeit mit den kosmischen Perspektiven ihres Seins befassen wollen, in denen sich die elementare Bedeutung der sich abwickelnden Evolution spiegelt? –

Seit meiner Kindheit sprach in mir stets eine Stimme, die irgendwie um die großen bestimmenden Kraftströme dieser Welt wusste, die mir beim Lesen philosophischer oder wissenschaftlicher Bücher immer zuflüsterte, die Informationen aller Autoren sollten in einen großen logischen Zusammenhang gebracht werden. Das Leben ist eines, es gibt nur eine alles umschließende Weisheit, eine absolute Wahrheit; darin gibt es keine Fakultäten oder einzelne Funktionsteile wie in der Mechanik, vielmehr ist alles ein Licht und in ihm ist alles zusammen gegenseitig interdependent wirksam. Jesus sagte zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, beides zu einem zu machen. Beides: die sichtbare Materie dieser Welt und die unstofflichen Kraftfelder der unsichtbaren Seite der Welt. Physikalische Wissenschaft und metaphysische, transpersonale Psychologie gehören zusammen, sie sind nur Aspekte des einen Lebens im Kosmos.

In immer wieder anderen Büchern und Fachzeitschriften der unterschiedlichen Fakultäten von Wissenschaft, Philosophie und Religion habe ich studiert, um die wahren Zusammenhänge des irdischen Daseins zu begreifen, das für mich absolut nicht gemütlich war. Ich wollte unbedingt die fundamentale Ursache des täglichen Streites und der unglaublichen Ausbeutung von Menschen und Natur begreifen, und die Wahrheit über den Sinn allen Daseins im Universum erfassen können. Die vielen Warums? sind bis heute nicht in meinem Denken erloschen.

Warum werden immer wieder erneut die alten Lebensideale von den Kanzeln gepredigt, wenn in der Realität bis heute nur kleinste Fitzelchen von der geforderten Idealität verwirklicht werden? Die dann auch noch von riesigen Schlagschatten begleitet oder verfolgt werden. – An vielen Orten und in vielen Gesprächen oder Büchern fand ich immer wieder nur Teilwahrheiten, eingepackt in die penetrant multiplizierten Ansichten der aus der Antike stammenden materiellen Weltsicht!  – Nach langen Jahren des Suchens in allen Wissenschaften, Psychologien, Religionen und esoterischen Unterweisungen und des immer weiter Lernens konnte jetzt eine erste Zusammenfassung entstehen, wie sie wohl kaum in einer öffentlichen Bibliothek gefunden wird. Mit dem vorliegenden Buch:  Basis der Evolution ist ein gut geordnetes Sachbuch entstanden. In ihm werden alle wirkenden Kräfte in den sieben Dimensionen von Diesseits und Jenseits erklärt, wie sie zusammenwirken und welche Perspektiven mit der ablaufenden Evolution vor der Menschheit aufgetan werden. Viele der beschriebenen Tatbestände zählen die meisten Menschen in der westlichen Kultur zum geheimen oder okkulten Wissen der Welt. Aber das Buch soll keine Geheimlehre oder etwas Vergleichbares sein, weil die dargestellten Kraftfelder, Fakten und Entwicklungen prinzipiell für Jedermann einsichtig sind. Diese eminent wichtigen Zusammenhänge zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuzeit und die mystischen transpersonalen Erfahrungen esoterischer oder religiöser Philosophen ist unzweifelhaft eine hervorragende Hilfe beim Lösen der zahllosen Fragen nach Frieden und Gerechtigkeit in unserer chaotischen Zeit. In diesem Teppich, aus allen Wissensgebieten der Menschheit gewebt, finden sich viele lang gesuchte Ausgangspunkte nach harmonischer Liebe und weltumspannender Empathie.
Diese Begründung  und Beweisführung der kosmischen Evolution trifft in unserer Zeitenwende auf interessierte Menschen, die in der gleichen Entwicklung stehen, wie es viele ihrer Generation erfahren, sehr wache Menschen mit einem schnelleren Erfassen und Erkennen, denen die kosmischen Zusammenhänge wichtiger sind als Aktienkurse, Macht oder Immobilien. Mit Sicherheit suchen zahllose Menschen in einer Welt, die von den etablierten Kräften immer mehr in Vergangenheiten konserviert werden soll, nach neuen Wegen in eine verständliche Zukunft. Besonders junge Menschen wissen bereits, dass sich irgendwo und irgendwann das Ziel des menschlichen Daseins auf der planetaren Existenzebene für sie entschlüsseln wird, und dann der Sinn der heftigen Eruptionen in aller Welt für die kommende Evolution von der Menschheit als Ganzes erkannt werden kann.

In einer so weit reichenden, gut strukturierten Darstellung über alle Kräfte, die die Welt bewegen – soweit die heute bestehenden geisteswissenschaftlichen oder esoterischen Intuitionen im Einzelnen reichen –, entsteht wie selbstverständlich für jeden interessierten Leser ein Problem, das sich nach zwei Seiten hin entwickelt:

  • Erstens wird, er angeregt von den ihn überzeugenden Passagen versuchen, seine besten Freunde an diesem Wissen teilhaben zu lassen. Leider kann er dabei erleben, dass sie wenig oder nicht interessiert sind. Was sehr einsam machen kann. Wie ich selbst erfahren musste.
  • Und zweitens wird er letztlich damit leben müssen, dass die ihm entgegen kommenden Vorurteile und Zweifel der unbelehrbaren Materialisten nicht aussterben, obgleich er selbst die neue Weltanschauung nicht mehr loslassen kann. Ganz im Gegenteil, trotz aller spontanen Begeisterung für die neue Weltanschauung erheben die innereigenen Zweifel noch einmal gewaltig ihr Medusenhaupt.


Entgegen aller Bereitschaft, sich mit Philosophie und Religion zu befassen, bleiben die edlen Wahrheiten bei den meisten Menschen im unbeachteten Schatten ihres Lebens liegen. Ihre Konsequenzen sind fordernd und wollen sich nicht in ihr bestehendes komfortables Weltbild einfügen. Nachdem sie nun endlich erwachsen und dabei unabhängig von ihren ungeliebten Lehrern geworden sind, richten sie sich gemütlich gemeinsam mit ihren Verwandten und Freunden mit ihren Göttern und Vorurteilen in ihrer persönlichen Welt ein. Es entwickeln sich zahlreiche Wohlfühlgemeinsamkeiten, in der sich die Menschen mit ihren Familien, Freunden und Lebensgefährten so ganz richtig fühlen.  Darüber entfalten sich die schon lange in bestehenden dogmatischen Traditionen eingebetteten Volksgruppen und Clans. Neue Gedanken, mögen sie auch noch so wahr und richtig sein, sprengen jeden Rahmen, in dem die Menschen ihr subjektives ICH-BIN verwirklichen können, meistens so stark, dass jede neue Weltansicht maximal als eine Hypothese angenommen wird, die man eben mal beim Bier oder Sekt diskutieren kann. Professionelle Philosophen, Theologen, Ayatollahs, Maharishis oder Priester werden diese Perspektiven über die Kräfte im Diesseits und Jenseits total ignorieren, wobei sie die klassischen Medien auf ihrer Seite haben. Jedoch, auch wenn sie in ihren tradierten und zigfach besprochenen und diskutierten Lebensprinzipien von den sich abzeichnenden Entwicklungen der kosmischen Evolution geschockt sein sollten, so dass sie sich tief in ihrem eigenen Sein angegriffen fühlen, Aquarius wird seinen Auftrag in den Menschen und im irdischen Kosmos konsequent durchführen. Auch wenn die etablierten Institutionen alle neuen Weisheiten mit heftigen Gegenargumenten ihrer antiken Weltschau von sich weisen, kann kein Sterblicher und keine äonische Entität im Jenseits den kosmischen Werdegang aufhalten.

Es ist leider einigen Wissenden zu deutlich bekannt, dass in der Atmosphäre der Welt einige bislang gut getarnte, und öffentlich nie benannte Instanzen leben, die verständlicherweise wenig oder gar kein Interesse daran haben, dass eine sie entlarvende Weltanschauung auch nur ansatzweise bei den Menschen verbreitet wird. Darüber wäre noch einiges zu sagen.
In den folgenden Ausführungen sollen einige Aspekte davon ausführlich beleuchtet werden.

Gerade darum sollte dieses Wissen völlig frei und ohne Lizenzrechte jedem Menschen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, der sich ernsthaft mit dem Wesen und der kosmischen Evolution befassen möchte, denn jeder Mensch ist in diese Entwicklung mit einbezogen. Nur eine vollständige Aufklärung über alle Kraftfelder der irdischen Natur und des Mikrokosmos ermöglicht, den Sinn des Daseins innerhalb der kosmischen Weiterentfaltung zu begreifen.

Diese provokante dynamische Weltanschauung richtet sich ausnahmslos an diejenigen, die gewillt sind, sich bewusst und konsequent von allen autorisierten Philosophien unabhängig zu machen. Nur wer den Drang zur Ur-Wahrheit als einen intensiven Durst nach Freiheit von stets wiederholten Theorien erlebt, und etwas von den anstehenden Umwälzungen bei der anstehenden Entwicklung in Kosmos und Makrokosmos in sich ahnt. Wer bei seinem Suchen nach aufrichtigen Mitstreitern schon auf manch schmerzhaftem Umweg an die Grenzen seiner irdischen Mitbewohner gestoßen wurde, fragt immer nur nach der inneren Wahrhaftigkeit, nicht nach universitärer Bedeutung oder sozialem Status. Nur diese absolut aufrichtige Einstellung sich selbst gegenüber, auch in Bezug zu allen verborgenen Ansichten der eigenen Persönlichkeit und zu allen herrlichen Erscheinungen in unserer Natur, lässt die Probleme der niederen Selbsterhaltungspraktiken verblassen. Wer fest entschlossen ist, dabei mitzuhelfen, dem endlosen Leiden unzähliger Lebewesen und Menschen auf unserem Planeten für alle Zeiten ein Ende zu bereiten, muss sich selbst gegenüber die größtmögliche Wahrhaftigkeit und Neutralität einnehmen können. Nur mit diesem Schutz der Neutralität gegenüber allen bestehenden Lebensnotwendigkeiten und ihren Vertretern in den historisch gewachsenen Institutionen vermag er unbescholten zur Vollendung der ursprünglich im Schöpfungsplan engebetteten Evolution aller Kosmen sowie Mikrokosmen beitragen.

 Warum sollte man das beginnen? – Was hat der einzelne Mensch davon? –

Als erstes entsteht eine lebendige, befreiende Wahrnehmung der eigenen Realität sowie der kosmischen Wirklichkeit des Planeten Erde, die sich in keiner ideologisch gefärbten Philosophie oder regionalen Theologie abbildet. Ein völlig erneuerter mentaler Freiraum öffnet sich, in dem sich Gedanken entfalten und wirksam werden, die bislang wegen Tabus oder pauschalen Grundregeln der menschlichen Gesellschaft verboten waren. Die Akzeptanz  des Ungewöhnlichem gewinnt Oberhand gegenüber den kristallisierenden Vorstellungen in der bisherigen Wissenschaft, Kultur und Religion und allen damit verbundenen tradierten Vorstellungen und Gesetzen.

Hier besteht keineswegs die Absicht, die Wissens-Schätze der menschlichen Zivilisation in irgendeiner Form zu diskreditieren. Natürlich kann in keinem Gedankengebäude die absolute Wahrheit vorgestellt werden, denn diese kann ohnehin nicht im physischen Lebensfeld publiziert werden. Vielmehr wird in diesem Buch die Wirklichkeit des Kosmos im Diesseits und Jenseits aus einer weitestgehend unabhängigen Perspektive beschrieben. Die Fakten summieren sich übersichtlicher als in der bereits bestehenden Literatur, wohlgeordnet und unabhängig von religiösen Dogmen oder tradierten Tabus aufgestellt, soweit das irgend möglich ist. Nur in der Unabhängigkeit von bereits vorliegenden Meinungen, Vorstellungen und Erklärungen, wie und warum sich der Kosmos im Makrokosmos dreht, kann der Anfang zur Erweiterung im Erfassen, Denken und Bewerten gefunden werden. Damit ist absolut keine Ignoranz der bereits gefundenen Weisheiten gemeint, sondern nur die Aufhebung ihrer absolutistischen Autorität in Sachen Weltgeschehen. Es ist ein Beginn in eine Freiheit des Denkens, soweit es die alle beeinflussenden Kraftströme zulassen.

Es wurde schon vielfach gedacht und veröffentlicht, dass jedes Nachsprechen bestehender Weltanschauungen meist zu einer ungeprüften Reproduktion gewünschter Vorstellungen führt, wie es in der Pädagogik meist unbewusst angestrebt wird. Aber nur derjenige kommt zu einem weitestgehend freien Denken, wenn er alles alte, von antiken Autoritäten in vorgefertigte Schablonen oder Dogmen gepresste Nach-Denken definitiv beiseite lässt. Zu diesen unerhörten Gedanken schreibt Stanislav Grof: „Die Gedankenwelt der Wissenschaftler aus den Bereichen der Kernphysik und Quantenmechanik haben die korpuskuläre Weltsicht bereits aufgebrochen. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.« Die dreidimensionale Raum- und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Kontinuum von Raum-Zeit Einsteins. Werner Heisenberg: »Das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum.« In der modernen Physik ist das Universum nicht das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein verbundenes Netzwerk von Ereignissen und Beziehungen. Einige prominente Physiker wie zum Beispiel Eugene Wigner, David Bohm, Geoffrey Chew, Edward Walker, Fred Alan Wolf und andere gehen davon aus, dass Geist, Intelligenz und womöglich Bewusstsein integrierte Bestandteile der Existenz unseres Universums sind, und nicht lediglich eine unbedeutende Randerscheinung der Materie.“ Ähnliche Überlegungen finden sich auch bei Ervin Laszlo in seinem Buch. Der Akasha-Code.
An erster Stelle der dynamischen Weltsicht steht die Einsicht, dass die Welt aus zahlreichen Kräften gelebt wird, wie so manche Denker heute bereits bei ihren Erforschungen erfahren konnten. An zweiter Stelle steht eine, ich möchte sie passive Weltanschauung nennen, in der die ICH-sagende Persönlichkeit keineswegs der aktiv Handelnde, der Machthaber seines Lebens ist. Im weiten Raum können zahlreiche Kraftfelder mit immanentem Bewusstsein festgestellt werden, die ohne Ausnahme jedes Wesen im Universum, und auch jeden Menschen führen und bestimmen, weil er unabdingbar Anteil an diesen Kräften hat, und permanent in ihnen lebt wie ein Goldfisch im Wasserglas. In dieser Weltsicht existiert eine sich dynamisch entwickelnde Welt, in der keineswegs die materielle Manifestation die unbezweifelbare Wirklichkeit ist, von der und zu der hin alle Erscheinungen sich erfüllen. Wie später noch ausführlich beschrieben wird, ist die Materie, griechisch Hylé, nur eine von sieben Kraftfeldern des Daseins. Das universale Bewusstsein, das über alle universalen Schöpfungen stehende Tao, benötigt keine stofflichen Erscheinungen für seine in aller Herrlichkeit geschaffenen Offenbarungen. Die Menschheit ist in diese Evolution eingebettet und hat jetzt einen fundamentalen Entwicklungssprung zu vollziehen, die Wende zu einem Neuen Menschen, die schon viele Autoren und Denker vorhergesagt haben.

Warum kann ich das so einfach behaupten, obwohl die halbe Welt das Gegenteil propagiert?

Niemand kann unabhängig von der Atmosphäre leben, in der er atmet, genauso wenig, wie ein Fisch außerhalb seines Wassers leben kann – amphibisch mutierte Ausnahmen ausgenommen. Auch nicht der Autor dieser Zeilen. Auch für ihn kommen alle Gefühle, Gedanken und Absichten ebenfalls aus einem unstofflichen Kraftfeld, die in einem komplexen Wechselspiel der Resonanzen und Interdependenzen hervorgebracht werden. Alles Leben ist in einen Strom von vergangenen Erfahrungen früherer Existenzen und kosmisch geplanten Entwicklungen sowie ganz aktuell entstandenen Lebensereignissen eingebettet. „Der Mensch ist, was er isst.“ Diese alte Weisheit von Anselm Feuerbach muss viel tiefer verstanden werden, als es der normale Mensch tut. Jeder Mensch isst, nimmt zu sich, atmet ein, keineswegs nur die materielle Nahrung, sondern vor allem noch sechs weitere unstoffliche Energien, aus denen sein Mikrokosmos leben muss. Davon kann sich niemand trennen, kein Papst oder Kaiser, auch dann nicht, wenn er stirbt. Das Leben bekommt nach dem materiellen Tod im Jenseits, in der Unstofflichkeit, noch zusätzlich für einige hundert Jahre völlig neue Perspektiven. Die Erkenntnis »Ich bin nicht der Macher meiner Events« oder das ICH ist niemals der Verursacher, wird dann unmittelbar erlebt. Jeder, der sich auf dieses unstoffliche Sein nicht minimal vorbereitet hat, wird nach seinem Ableben erst einmal in einen Bewusstseinsschock verfallen.

Darum ist auch jede Verurteilung auf der Basis materieller Gegebenheiten immer nur eine halbe Sache. Es ist geradezu spannend, wenn man sich selbst als Endprodukt einer Folge von diversen Kraftwirkungen erfährt. Der Mensch sitzt sozusagen wie ein Mitfahrer in einem Auto, und kann die Ereignisse an sich vorüberziehend beobachten. Wer sich als machthabender Lenker in diesem Auto sieht, ist bereits einer der größten Irreführungen aufgesessen, die zu dem Ausbeutungsschema der bestehenden Welt gehört. Um das alles verstehen zu können, werden in diesem Buch „Basis der Evolution“ alle Kraftfelder des Lebens im Einzelnen erläutert – soweit diese in esoterischen sowie geisteswissenschaftlichen Kreisen bereits benannt werden – und es werden einige wichtige Regeln und prinzipielle Gesetze innerhalb der kosmischen Evolution vorgestellt, die das Zusammenwirken aller Ereignisse und aller lebendigen Wesen im Diesseits und im Jenseits, sowie aller Toten unabänderlich bestimmen. Diese Beschreibungen wurden zum Teil aus vielen Büchern und Gesprächen/Vorträgen zusammengetragen und durch vielfältige eigene Erfahrungen und Visionen bestätigt. Viele der dabei erwähnten Gesetze wurden nicht von Menschen gemacht oder sind von einigen Rishis, Ajatollahs oder Heiligen erfunden worden, sondern diese Gesetze sind Teil der Offenbarung im ganzen All. Niemand wird sich wohl anmaßen können, alle diese absoluten Gesetze zu kennen. Allerdings kann auch gesagt werden, mit einem erneuerten Erfassen und Denken auf der Basis einer neuen Ausrichtung werden auch Zusammenhänge gesehen, die bislang in weiten Kreisen mit dem allgemein üblichen, materiellen Weltbild definitiv unvereinbar sind. Das Wissen um die Erscheinungen in den unstofflichen Kraftfeldern kann erst in den Mikrokosmen geschehen, die durch natürliche Geburt in die Kraftfelder schauen können – was in den aktuellen Zeiten immer häufiger vorkommen wird –, oder die sich methodisch dafür geöffnet haben. Einige dieser Methoden werden an geeigneter Stelle vorgestellt.

Durch das „höhere“ Sehen entsteht ein neues umfassendes Weltbild, das in den Zeitungen und den meisten Publikationen von Fernsehen oder vom Internet wohl kaum erwähnt werden kann. Viele Ansichten dazu finden sich allerdings bereits in antiken Philosophien sowie in den großen klassischen Religionen. Zu diesem neuen Weltbild haben u.a. die Theosophen um Mme. H.P. Blavatsky, die Anthroposophen um R. Steiner, die Rosenkreuzer von M. Heindel und J.v. Rijckenborgh, zahlreiche amerikanische New-Age-Autoren und esoterisch-wissenschaftliche Denker erheblich beigetragen. Somit kann bereits auf eine ganze Reihe Vordenker zurückgegriffen werden. Dennoch sind gerade ihre Bücher, die wirklich sehr schätzenswert sind, mit hoher Sensibilität zu lesen. Es ist leider immer wieder so, diese geschätzten Autoren konnten auch nur unter einer Voraussetzung ihr Wissen publizieren. Nämlich unter der Grundbedingung aller Kommunikation, dass ihre Erkenntnisse einigermaßen in die bestehende und allgemein verwendete Begriffswelt hinein passten.

Warum nur ist das alles so kompliziert? – Was oder wer behindert die Menschen an einem fortschrittlichen Denken? –
Zu allen Zeiten wurde von einem Utopia geträumt, doch es sollte ein Utopia auf der Erde sein, eine Art materielles, irdisches Paradies. Viele Philosophen und andere Autoren haben die Vision eines neuen Lebensfeldes mit allen erdenklichen idealen Eigenschaften beschrieben. Wenn sie publiziert wurden, mussten diese futuristischen Modelle entweder in einer märchenhaften Umwelt spielen, oder in einer alle Grenzen sprengenden Science Fiction Dimension ablaufen, damit sie ihren visionären Charakter behalten konnten. Oder diese Utopien mussten dem an die Materie gebundenen Menschen gehorchen und seinem permanenten Streben nach Idealen in dieser tellurischen Welt. Doch gerade darin verbirgt sich die höchste Wahnvorstellung. Darin verbrauchen sich unzählige Menschen, Priester, Kalifen, Imame, Ajatollahs, Gurus, Saddhus, Maharischis, Bodhisattvas und alle Tempelmönche und Klosterbewohner der ganzen Welt mit ihren Milliarden Anhängern. Mit diesen permanent publizierten Wahnvorstellungen ist das größte Übel aller Zeiten verbunden. Denn alle diese ausgesprochen lieben humanistischen Menschen unterhalten auf diese sehr einfache Weise des Glaubens an einen irdischen Himmel o.ä. eine nahezu paranoide Täuschung. Beim unverblendeten Durchdenken der allgemein anerkannten Weltanschauungen wird man etwas absolut Unbegreifliches erkennen: Die Menschheit beugt sich seit Tausenden von Jahren wie selbstverständlich unter die unerbittliche Knute von Machtwahn und Kommerz. Und dabei bewahren sie die banalste Methode der Ausbeutung aller Wesen jeglicher Art im irdischen Kosmos. Prinzipiell könnten es alle Menschen wissen: Die ideale Welt muss nicht erst geschaffen werden, sie existiert bereits seit Anbeginn aller Zeiten um uns herum auf einem anderen Plan, in einem höher vibrierenden elektromagnetischen Kraftfeld. Es bedarf keiner weltlichen Opfer, Geldspenden oder Räucherwerk, schon gar nicht tierische Opfer, um diese Weltfelder zu betreten. Die teleologische Erziehung oder das vielfach verbreitete Gütestreben, mit Humanitas und Karitas geschmückt, können nur eine erste Vorbereitung für diesen Übergang sein.
Es gibt sogar einige klassische und eindeutige Beschreibungen für diese allen Menschen geltende Zukunft. Der Befreiungspfad ist grundsätzlich in jedem reifen Mikrokosmos bereits angelegt. Die Jakobsleiter, auf der uns die Brüder und Schwestern der Antike vorangestiegen sind,  steht in der stofflichen Existenz des irdischen Daseins, das aus höherer Warte eine Wüstenei für das wirkliche Leben darstellt.

Dabei sollte hier nochmals betont werden: Einiges von der hier vorgestellten mentalen Evolution wird da und dort auch in anderen Büchern und Schriften mehr oder weniger angedeutet. Aber bitte: bei allen okkulten Studien ist dringend Achtsamkeit geboten, denn kein Autor kann sich gänzlich den Beeinflussungen der irdischen Hierarchien entziehen. Darum sollte jeder zu Beginn seiner Studien die erweiterten Grundregeln im energetischen Weltgeschehen gründlich in sich aufnehmen, und immer die neuen Einsichten in die selbst erfassten Wirklichkeiten eingliedern. Denn wenn die Erkenntnisse des eigenen Wahrnehmens und Bedenkens sich nicht wirklich plausibel fügen, ergeben sich unerwünschte Abwege in die bisherige Gefangenschaft jenseitiger Projektionen.

Alle Teile der Weltanschauung sollten harmonisch nach allen Richtungen zu den Perspektiven der neuen Weltansicht passen. Dafür stehen diese Texte hier bereit.

Wenn jeder diese neuen Zusammenhänge in der kosmischen Evolution unabhängig gut in sich verarbeitet, wird er sie selbst in sein Langzeitgedächtnis speichern können, ohne an den Behinderungen seines Unterbewusstseins zu stranden. Dort lauern nämlich die bestehenden und unerkannten Gegenspieler, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung verhindern wollen. – Warum? Weil diese Bewohner des Mikrokosmos und ihre Anhänger im Jenseits nur von den aktuell verfestigten Verhältnissen und Vorurteilen leben. Erst wenn diese Medusa aus den alten Vorstellungen absolut vernichtet werden konnte, werden keine sibyllinischen Einflüsterungen mehr das neue Denken trüben.

In diesem Buch „Basis der Evolution“ findet der Leser ein umfangreiches Kompendium esoterischer Ansichten, die sein Beginn auf dem Weg zu einem neuen Denken sein kann, zu einem neuen eigenen Erfassen durch ein verändertes Wahrnehmen, zu einer neuen dynamischen Weltanschauung der bestehenden Evolution aller Kraftfelder. Es entstehen total neue Perspektiven, die die bisherigen Wahnbilder aus dem Diesseits und zu gegebener Zeit auch aus dem Jenseits im Vorhinein deutlich werden lassen, bevor sie einen in den obligatorischen Irrgarten geschickt haben. Das neue vollendete Denkvermögen bildet die Voraussetzung für die Licht-Brücke in die Zukunft weiterer Entwicklungen des Mikrokosmos. Sie kann und wird gemäß des kosmischen Voranschreitens in der Aquariusperiode letztendlich alle Menschen mit einbeziehen.

Die hier veröffentlichten Texte bestehen auch aus einer Vielzahl von Inspirationen als Summe einiger Visionen aus dem eigenen Umsetzen der gegebenen und verarbeiteten Anweisungen, und den leidvollen Einsichten in die dabei notwendigerweise auftretenden Irreführungen. Vieles davon kann bei den in der Bibliothek genannten Autoren ungefiltert im Original nachgelesen werden.

Kann ein Leser den Rahmen seines Denkens heute schon für eine absolut neue Sichtweise sprengen? – Jeder kennt die paradoxe Aufforderung an den Anderen: Sei einmal spontan! So etwas kann natürlich dem menschlichen Wesen nur bedingt gelingen.

Der Mensch ist vorerst niemals wirklich autonom. Er verfügt nicht über die stets eingebildete Denk- bzw. Handlungsfreiheit. Siehe oben! – Damit beginnt bereits der große Streit mit den meist bereits verstorbenen Vordenkern. Während Plato den Menschen noch als eingebunden in die ihn umgebenden und durchdringenden Kräfte und Ideen erfahren und beschrieben hat, sträubte sich bereits Plotin vehement gegen die Außenbeeinflussung der Seele/Mikrokosmos und des Menschen. Ob nun Aristoteles, Augustinus, Blaise Pascal, Descartes, Leibnitz o.a. Es ging bei ihnen stets hin und her: einmal wurde für die Freiheit argumentiert, dann für die determinierte Freiheit. Im Orient und im asiatischen Raum hat der Fatalismus viele Anhänger, in dem keiner wirklich frei sein kann.

Es sollte hier noch einmal rundheraus gesagt werden, egal was jetzt noch in Mode kommen wird: Der Mensch wähnt sich, der machthabende Akteur zu sein! Aber er ist de facto eine Marionette seiner unterbewussten Verflechtungen mit dem Dies- und Jenseits. Nicht einmal seine Gedanken sind frei. Er ist aber keineswegs absichtslos oder unfähig, seinen eigenen Weg zu bestimmen. Diese Einsicht braucht eine ganze Weile, bis sich das Denken in die höheren Gefilde aufgeschwungen hat und auch alle damit entstehenden Ängste neutralisiert wurden.

So paradox es klingt: Erst die innere Einsicht, in einem von vielen Einflüssen bestimmten System leben zu müssen, schafft eine gewisse Voraussetzung, den Rahmen des eigenen Denkens für eine bislang ungekannte Dimension neu zu justieren. Erst wer die beängstigende Gefangenschaft seines bisherigen Denkens in den permanent und überall verbreiteten Meinungen der emotional-materiell bestimmten Welt und die darin kristallisierten Weltanschauungen selbst erlebt, erkennt aus sich heraus auch die zwingende Verstrickung seines Mikrokosmos mit den zahllosen Weltmächten. Aus diesem neuen Erfassen der eigenen Persönlichkeit im Wechselspiel mit dem Kosmos und seiner Evolution entsteht wie selbstverständlich eine völlig andere Sehnsucht. Die höhere Astralis macht sich bemerkbar, die sich auf die stete Evolution des Kosmos mit allen seinen Wesen richtet.
Eine Veränderung des Denkens und Erfassens dieser Art wird wohl kaum jemand aus purer Neugierde beginnen. Wenn sich das Denken in die Richtung dieser Entwicklung verändern kann, werden im Mikrokosmos die bis dato unbewussten Beeinflussungen und Abhängigkeiten versiegen. Damit ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium verbunden. Bislang profitierten die Bewohner des Atemfeldes und die mit ihnen kooperierenden niederen Geister aus dem astralen Jenseits von den bestehenden Denk- und Gefühlsgewohnheiten. Werden diese durch das neue Denken und Wahrnehmen der Welt umbrochen, dann kommen diese Wesen in arge Bestehensnot. Die Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber wird darum gerade zu Beginn auf eine harte Probe gestellt, weil die widerstreitenden Kräfte im eigenen Mikrokosmos sehr subtile Waffen einsetzen, vor allem Zweifel und Misstrauen. Wird das neue Weltbild die bestehenden Vorstellungen und Denkkategorien zu sehr stören, dann löst sich der Blick auf den eingeschlagenen Weg unter dem Druck der Gegenkräfte nach manchem erfolgversprechenden Konflikt schnell wieder auf, um sich vorläufig mit der bequemeren Weltanschauung zu einigen. An dieser Klippe strandeten schon viele Religionslehrer, Theosophen und andere Philosophen.

Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine ernsthafte Schwelle, die besonders in unseren Tagen ganz enorm wichtig genommen wird. Ein unbekannter Autor, der dann auch noch kein Charisma hat, wird in dieser Welt nicht ernst genommen. Das ist ein besonders raffinierter Schutz der Äonen unter dem Himmel. Sie benutzen jede infame Methode der Verleumdung, um die bestehenden Verhältnisse aufrecht zu erhalten. Denn eine Veränderung bringt sie in Bestehensnot. In diesen Texten wird manches behauptet, was von niemand außen Stehendem bereits autorisiert wurde, weil die meisten professionellen Autoritäten unwissentlich zu den Gefängniswärtern gehören, zur Dienerschaft der Kräfte unter dem Firmament, die keine Änderung der Verhältnisse zulassen dürfen.

Nun ist der Leser gefordert; wird er die Texte lesen und unabhängig von seinen inneren Richtern einsortieren? – Letztlich wird sein Erfassen nur das wahrnehmen, was er vor seinem innersten Selbst auch wahr haben will und kann. An dieser Prüfung ist schon mancher Kandidat gescheitert. Man beachte: jeder lebenswichtige Inhalt muss mit den bereits abgespeicherten Ansichten im Gedächtnis einigermaßen übereinstimmen, wenigstens ein ganz klein Wenig, bevor er in das Gedächtnis eingelassen wird. Darum steht jeder vor seiner eigenen inneren Konsequenz. Es ist mir selbst leider nur zu gut bekannt: Was ich in meinem Sein nicht akzeptieren will, wird sich meinem Gedächtnis nicht sofort hinzu gesellen! Frederic Vester hat das in seinen Untersuchungen über das menschliche Denken sehr gut erforscht. John Lilly beschreibt u.a. das Graben-Syndrom. Alles eigene wird in den Vorstellungen wie ein Turm erhöht, alle Fremdansichten werden zunächst prinzipiell erniedrigt. Das geschieht jedem Menschen genau so. Selbst wenn es vorübergehend auch so ausschaut, als wären die neuen Gedanken höchst interessant. Der selbsterhaltende Filter hat so seine Feinstruktur im Unbewussten. Diesen kann man nicht sofort ausschalten. Aber das erwähnte maßlose Sehnen nach Denkfreiheit könnte hier wirklich helfen.

Das Denken über uns und die von uns erfahrene Wirklichkeit ist so überaus kompliziert, weil der Denker mit dem betrachteten Problem identisch ist.

Es ist ein ganz normaler Lernprozess, der mit der inneren Revolution gegen das bestehende Programm beginnt, das sich dem aktuellen Denken in den Weg stellt. Jedoch, die meisten Menschen denken nicht wirklich über sich selbst, ihre Selbstwahrnehmung und ihre Umwelt nach. Vor allem das in vielen Fällen völlig hinderliche Unbewusstsein wird meist sogar absichtlich ignoriert. Erst dramatische Ereignisse – ein Unglück, schwere Krankheit oder Krieg – rücken auf einmal die konkrete Wirklichkeit z.B. des Todes in das private Blickfeld.
Damit das nicht geschieht, gibt es einige subtile Methoden, dem Menschen die Neugier nach dem Wissen über sich selbst und die Welt auszutreiben. Eine davon ist die weitestgehend von westlichen Autoritäten bestimmte wissenschaftliche Beweisführung. Die Definition des wissenschaftlich anerkannten Beweises zementiert die Erklärung der Welt aus den materiellen Bausteinen der zeiträumlichen Natur und eliminiert den unleugbaren Vorgang der Schöpfung durch eine über allem stehende numinose Entität – Gott, Indra, Vishnu, Brahman oder Allah. Jeder Mensch weiß, dass ein Kunstwerk im Louvre von einem Künstler erdacht und gemacht wurde. Nur die Erde ist durch einen genau definierten Zufall aus Materie entstanden. Es ist erstaunlich, wie salopp in der westlichen Welt gut angesehene Doktoren und autorisierte Professoren mit dem Faktor Zufall spielen! Wohingegen mehrere Millionen Menschen im Orient schon seit langem wissen, dass es so etwas wie Karmagesetze gibt. Glücklicherweise gibt es heute selbst unter den amerikanischen Autoren der Physik und Psychologie einige fortschrittliche Grenzgänger, die versuchen, zwischen Orient und Okzident einen Kompromiss zu finden.

Eigentlich müsste international eine Art Liga der Ehrlichkeit gegründet werden, die zum Schutz des Menschenrechtes für ein politisch ungelenktes Denken einträte. Da es trotz aller heftig verteidigten Pressefreiheit in allen Ländern der Welt einen genau definierten Maulkorb gibt, der vor allem den bestehenden Ausbeutungsstrukturen dient, ist es ausgesprochen gefährlich, ernsthaft über die tatsächlichen Vorschriften der globalen Kommunikation zu sprechen.
Was will man über die Wirklichkeit des Menschen herausfinden, oder über die Evolution der Erde und des Kosmos, wenn die unstofflichen Felder des Daseins ignoriert, oder in die Ecke der Märchen oder des Glaubens gestellt werden? – Wer will die zahllosen Verschleierungstechniken für dieses Thema aufdecken? – Wie will man hinter den Schleier des Materialismus schauen, wenn schon im Vorfeld einer solchen Absicht die Angst grassiert, von den machthabenden Hierarchien erwischt zu werden?

Die im Buch „Basis der Evolution“ vorgestellte Weltanschauung kann das Leben verändern. Wer die Entwicklung seines Denkens in sich methodisch fördern will, wird die Erde als ein bewusstes lebendes Wesen innerhalb von noch größeren Wesen erfassen und den Mensch als Mikrokosmos unter zahllosen Mikrokosmen. Wer versucht, eine umfassende Erkenntnis vom Aquarius-Auftrag der Welt zu bekommen, der ertastet etwas vom universellen Sinn der menschlichen Evolution. Darin findet er oder sie den einen lebenserfüllenden Auftrag. Und das universale Bewusstsein wird nicht ruhen bis alle Menschen in der Aquariusperiode wenigsten den nächsten Schritt auf dem Evolutionsbogen erfüllt haben werden, die Vollendung des Denkvermögens. Kein Äon kann diese kosmische Entwicklung verhindern, auch wenn es zur Zeit noch so aussieht, als hätten die Archonten die Welt total im Griff. Das täuscht!


Wer die Literatur der modernen Weltanschauungen studiert, kommt meistens an eine Grenze, die von den allermeisten Forschern nicht überschritten wird. Entweder sind die Autoren, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich in dieser Hinsicht an die Grenze ihres Denkvermögens angekommen, oder sie wissen, dass sie die Grenze nicht überschreiten vermögen, auch weil sie sonst nicht publiziert werden. Ich möchte hier nur einige Beispiele nennen, die mir jetzt aktuell einfallen: Fritjof Kapra, Wendezeit u.a., Annie Besant, Eine uralte Weisheit, Ken Wilber: Das Holographische Weltbild, Rupert Sheldrake: Das Gedächtnis der Natur, über morphogenetische Felder, John Lilly, Das Zentrum des Zyklons, Stanislav Grof, Topographie des Unbewussten, Robert A. Monroe, Gustav Meyring: Der Engel vom westlichen Fenster, Michael Naïmi, Das Buch Mirdad, Sri Aurobindo und andere. Wenn in dem Buch  „Die uralte Weisheit“ von Annie Besant versucht wird, die natürlichen Vorgänge in unserer Welt, im Kosmos mit dem Planeten Erde, in eine neue Form zu gießen, dann bin ich mir auch meiner eigenen Beschränktheit bewusst. Aber es werden eine ganze Reihe von Perspektiven darin bereits vorgestellt, die entweder in anderen kosmologischen Beschreibungen außen vor geblieben sind, oder innerhalb anderer komplexer Gedankengänge untrennbar verwoben sind. Mit tiefem Dank für ihre Arbeit habe ich ihre Informationen in das vorliegende Gedankengebäude zur Evolution des Kosmos erneut eingebaut.

Fortsetzung im folgenden Kapitel

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