Die Gewalt der Natur

Bildtitel: 012 Die Natur, digitales Kunstwerk, Format: 50 x 66 cm; Daten: 84 MB, 240 dpi; Datum: 09.04.2021

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Das falsche Weltbild des Dualismus – es gibt nur ein Universum

Wie entsteht eine Weltanschauung?

Woraus entstehen in uns die grundlegenden Anschauungen, wie wir als Mensch funktionieren, wie und woher unser Denken, Wollen und Fühlen kommt. Woher kommen unsere Weltbilder, die beschreiben wie die Umwelt einmal entstanden ist, und wie sich das alles fortentwickelt, wie die Natur ist und lebt?

Der größte Teil unserer Weltanschauung wurde uns von unseren Eltern beigebracht, von unseren Freunden, von den diversen Pädagogen und Erziehern. Am Anfang des Erlernens steht das selbstbewusst Werden im jungen Kindesalter, das geprägt wird von den Erfahrungen in der sinnesorganisch erlebbaren materiellen Umgebung – Stadt, Land, Meer, Tundra, Schneefelder, Urwald etc.. Gerade in dieser Phase werden viele dinglichen Begriffe in den substanziellen Wortschatz einsortiert und damit in die Vorstellungen und das aktuellen Denken des heranwachsenden Menschen eingebrannt

Hierbei spielen vor allem die Familie und ihre Religion die bestimmende Autorität. So wie sich eine Graugans nach dem Schlüpfen dem «ersten Tier» anschließt, das sich in seinem gerade eben geöffneten Blickfeld bewegt, und dessen Unterweisungen es blind gehorcht – im Rahmen seiner physiologischen Gegebenheiten – ebenso übernimmt das Kind im jungen Werden seiner Gedächtnisse ungeprüft die Erklärungen der Eltern, der Familie, die diese vor dem Kind ausbreiten. So wird im abrahamitischen Kulturkreis Europas und Amerikas (Juden, Christen, Moslems) in den stark religionsorientierten Schulen bereits über viele Jahrhunderte den Schülern ein dualistisches Weltbild eingebläut, in dem der «Geist» vom «Körper» getrennt existiert. Insbesondere das römisch-christliche Dogma hat über tausend Jahre dafür gesorgt, dass nur die wissenschaftlichen Forschungen auf der Basis eines einheitlichen antiken Weltbildes akzeptiert wurden. Die Natur-Wissenschaftler haben sich selbst ein Rahmengesetz des Materialismus gegeben, in dem nur das wissenschaftlich anerkannt wird, das sinnesorganisch überprüfbar und nachvollziehbar ist. Damit haben die Naturforscher sich selbst eine Laufstall gebaut, der sie von der Erforschung der metaphysischen Phänomene ausschließt. Trotzdem haben heute aber schon viele Autoren neben das dogmatisch gespaltene Weltbild eine holistische Weltanschauung gestellt, in dem Geist und Materie zusammen gehören, weil sie gemeinsam wirken. Im Mittelalter sind einige Forscher einer ganzheitlichen Welt in die Mühlen der Inquisition geraten, wenn nicht sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden, wie z.B. Giordano Bruno. Für viele moderne Menschen gehört das geozentrische Weltbild des Aristoteles, bei dem die Erde den Mittelpunkt des Universums bildet, schon seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an. Leider bekennen sich trotz aller modernen Esoterik immer noch sehr wenige zu einem ganzheitlichen Kosmos, weil sie sich nicht vom christlichen Glauben abwenden können.

Warum entstand dieses mechanistische Weltbild?

Das Einfachste, was ein Mensch sehen kann, sind die einzelnen Dinge und Körper in seinem Umfeld, die irgendwie physisch aufeinander wirken. Die Körper, die sich z.B. wie Billardkugeln stoßen und darum in die unterschiedlichen Richtungen auseinanderkugeln, erfüllen den sichtbaren Raum. Ob Körper, Korpuskel, Partikel oder Quarks, dies alles sind Begriffe für materiell gedachte Teile, die sich in ihrer mechanischen Wechselwirkung nach den elementaren Gesetzen der Physik verhalten, die von Masse und Kraftwirkung zeugen.

Dieses mechanistische Weltbild wurde dadurch problematisch, weil man es auch auf die geistigen und psychologischen Phänomene anwendete. Der amerikanische Behaviorismus hat das pawlow’sche Modell – Reiz-Reaktion-Vorgang im Tier – in der Psychologie zur Perfektion getrieben, das sich heute immer noch in den USA größter Beliebtheit erfreut.

Doch dieses Modell hat den sich immer weiter zuspitzenden körperlichen Individualismus hervorgebracht, der «wie eine Krankheit» nun auch alle Völker in Asien und Amerika überzieht und mehr und mehr andere demokratisch regierte Staaten infiziert.

Es gibt eine wissenschaftliche Entwicklung, nach der diese Fehleinschätzung der lebenden Wesen in Flora und Fauna längst überholt sein müsste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben verschiedene Forscher nach der Entdeckung der Radioaktivität feststellen können, dass es nur einen graduellen Unterschied zwischen Licht und Materie gibt. Licht, darin werden alle elektromagnetischen Wellen der Erde zusammengefasst, die Radiowellen, die Ultrakurzwellen fürs Smartphone oder Pad, WLAN, WIFI, Bluetooth, etc. auch zum Kochen, und die g- oder Röntgenstrahlung und andere hochfrequente Strahlungen im subatomaren Bereich und Quantenfluktuationen (keine Teilchen-Strahlung). Zu historischen Zeiten, als die physikalische Erforschung der Welt noch in ihren Kinderschuhen steckte, wurde die Lichtwelle immer mit einem Träger verbunden, ebenso wie die Wasserwellen auf dem Wasser, die Druckwellen (Melodien, Akustik) mit der Luft oder Materie, in der sie sich ausbreiten. Man stellte sich vor, dass sich das Licht im «Äther» ausbreitet, einem immateriellen Fluidum, so wie der Schall sich in der Luft, dem Wasser aber auch in der festen Materie ausbreitet. Das Licht wurde lange Zeiten als eine Vibration im »Äther« verstanden.

Die Theosophen, Anthroposophen und Rosenkreuzer schreiben darüber, dass alle Lebewesen und auch Mutter Erde von transpersonellen, analog «elektromagnetischen» Kraftfeldern geleitet werden, dass alle Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen aus diesen Feldern atmen und leben. Es wird dabei erklärt, dass die ätherischen und die astralen Vibrationen letztlich den elektromagnetische Erscheinungen ähnlich sind, allerdings mit noch stärkerer Energievibration mit einer wesentlich höheren Frequenz. Sie haben ein anderen Zeitrahmen, die Ereignisse laufen in einem viel schnelleren Werden ab, das die irdischen Vorstellungen weit überschreitet. Paulus betont in einem Brief an die Epheser, «dass wir, die spirituell ausgerichteten Anhänger des Christus, nicht gegen Menschen kämpfen, sonder gegen Fürsten und Mächte unter dem Himmel». Wobei er mit Himmel nicht irgendeinen blauen Raum oberhalb der Erdoberfläche meint, sondern vielmehr eine Sphäre höherer Energie, mit einer anderen Vibration als der uns geläufigen irdischen Schwingung. Den animistischen Naturreligionen der sogenannten «primitiven Völkern» ist es vollkommen geläufig, das alle Natur von Geistern und Kräften der anderen «geistigen» Welt geleitet und gefügt wird. Diese uneingeschränkte Welt hat dann einen anderen unchristlichen Namen: «Gaia», womit das alle Natur umfassende siebenfache Wesen Erde gemeint ist. Diese holonomen Sphären des Universums betten jeden materiellen Körper in einen Kosmos, Makro- bzw. Mikrokosmos ein, einem unstofflichen «Holokumulus», eine Art Spiegelsphäre mit morphischen Feldern, die das jeweils regulierende Gedächtnis darstellen.

Trotz alledem ist die Vorstellung des Individuums, die Idee der separierten Person mit seinem Denken und Weltanschauungen so in die diversen kosmischen und individuellen Kraftfelder verbunden, dass allerhöchste Anstrengungen notwendig wären, um den materialistisch denkenden Menschen von einer Weltanschauung der holistischen Feldwirksamkeit zu überzeugen. Dass mechanistische Weltbild mit seinen Ursache-Wirkungen in den Teilen gemäß den sich stoßenden Billardkugeln ist sehr einfach zu durchschauen und von jedem Menschen leicht zu verstehen. Es ist das lineare: wenn A dann B. Schon komplexere Bilder der Mechanik werden nicht mehr begriffen.

Das Denken und Leben mit Ganzheiten aus mehreren Kraftfeldern ist noch mächtiger, denn die Ursache-Wirkungsfaktoren sind vielfältiger, und nicht linear miteinander zu verknüpfen. Trotz alledem wirkt das Leben aus den unstofflichen Feldern durch uns. Wir werden uneingeschränkt von den transpersonalen Kraftfeldern, die uns tragen, aus den morphischen Gedächtnissen probabilistisch gelebt.

Warum ist dem Menschen das Phänomen der Wesenseinheit der Erde so unzugänglich? Warum leben wir streng im analytischen Separatismus? – Wir sind doch als Menschen bereits Teil einer Ganzheit, einer Gruppe von Kräften? – Wir selbst als Individuum sind in einem Gruppenverband der Kraftwirkungen, die uns angezogen haben – achten Sie einmal auf dieses Wort – das Kleid das wir anziehen –. Wir können hier gar nicht von einem aktiven Anziehen sprechen, weil uns dieser Prozess keineswegs bewusst ist, oder wenn dann nur minimal. Solange wir es nicht sehen wollen, dass wir gelebt werden, solange wird der Mensch seine faktische Wirklichkeit nicht begreifen, solange wird er unbewusst aus seinen Vibrationen gelebt, die er nicht wahr haben will. Weil die empirische Wissenschaft mit ihren festgelegten Regularien und die Kirche mit ihren antiken Dogmen die Wirkungsweisen, wie alles Materielle gelebt wird, nicht akzeptieren wollen noch können, werden die Menschen unter diesem Einfluss nach ihrem Glauben gelebt, unfreiwillig. Das dualistische Weltbild von Diesseits und Jenseits, von materieller Wahrheit und dem Wissen um metaphysisches Leben ist das Grundproblem, mit dem uns die metaphysischen Kräfte der Spiegelsphäre mit ihren diesseitigen Dienern/innen in dem berühmten «Kreidekreis» der Halbwahrheiten unerkannt herumführen.

Menschliches Organ im Wesen Gaia

Warum bemühen sich viele esoterische Gruppen in Geduld und Liebe, die Menschen davon vollkommen zu überzeugen, dass sie sich in einer Gruppeneinheit auf der Basis der lebendigen Kräfte des Wesens Erde befinden? Jede noch so subtile Abgrenzung vom Andersartigen ist für jeden Kandidaten auf einem spirituellen Weg schädlich, weil sein Licht mit seperatistischen Vibrationen geladen in die Isolation führt. Dann entsteht immer eine Gärung, eine kranke Vermischung der unterschiedlichen Lebenskräfte, und eine Opferung der Einheitsradiationen der irdischen Monaden an die Äonen und Archonten im Devachan. Darauf sind diese besonders gierig, wie nach einer ganz besonderen Speise.

Eingebettet als Gruppe in die natürlichen Lebensfelder Gaias, die uns von den Monaden des Lebens gereicht werden, kann einmal die mikrokosmische Evolution so weit voranschreiten, dass im Licht und in der Kraft einer erhöhten Astralis und Mentalis eine neue Wahrnehmung entstehen kann, mit der die Wirklichkeit der metaphysischen Lebensfelder gesehen wird. Daraus entsteht eine derartig andere Lebenshaltung, die alle bisherigen Kristallisationen der Weltbilder aus Naturwissenschaft, Religion und Regierungsmächte und ihre davon profitierenden Äonen hinwegfegt. Diese vollkommen neue Einsicht in die lebensnotwendigen Interdependenzen in der Einheit des Kosmos erlaubt zu behaupten: ein neuer Menschentyp, der beabsichtigte Mensch, Manas offenbart sich.

Angesichts dieser Zusammenhänge wird verständlich, das wir immer die Folge und immer der wahre Ausdruck des »Organs Menschheit« auf dem Wesen Erde sind. Jeder Mensch spiegelt als Selbst immer einzelne Aspekte der Ganzheit seiner Gruppe, seines Volkes oder Stammes wieder. Diese individuellen Eigenschaften sind notwendige Qualitäten bei der Ausstrahlung für die Gruppenwirksamkeit. Wer sich noch als autonomes Individuum mit eigener Verantwortung bezeichnet, erlebt sich isoliert in seiner Einbildung im egoistischen Größenwahn. Er kann bei dieser Arroganz nicht die äonische Beeinflussung und seinen unberechtigten Stolz erfassen. Trotz alledem bleibt er wie alle anderen Menschen ein Geschöpf des Geistes seiner speziellen Konstellation, aus der seine Person in die materielle Offenbarung projiziert wird. Alle Menschen im Körper der Menschheit bilden mit ihren außergewöhnlichen Qualitäten und Absonderlichkeiten eine Ganzheit als ein funktionelles Geschöpf in der Ganzheit des Kosmos Erde.

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