Vorlauf – Basis der Evolution

Basis der Evolution

Kosmische Ordnung – Übersicht über alle kosmischen Felder

Das Bewusstsein erschafft den Körper. Wer seine Eingebundenheit in die ihn stets umgebenden und  durchdringenden unnstofflichen Kraftfelder nicht kennt, wird das Wesen und den Sinn des menschlichen Daseins nur unvollständig erfassen können.
Wer ernsthaft noch daran glaubt, sein Leben und sein Bewusstsein wären Auswirkungen seines materiellen Körpers, bleibt in dieser Vorstellung eingesperrt und kann nicht erfassen, welche weitreichenden Folgen sein Denken, Fühlen und Handeln für die ganze Welt hat.
Verantwortung für Frieden und ein gerechtes Miteinander kann nur der Mensch übernehmen, der umfassend seine Welt – und darin alle Faktoren, die sein Leben und Wirken bestimmen – erfahren kann.

Alle reden von der Wende – die Evolution ist ein kontinuierliches Geschehen im steten Jetzt.

In allen Medien wird ständig über die weltweiten sich überstürzenden Ereignisse in Politik, Wirtschaft und Klimawandel ausführlich gesprochen. Zahllose Kapazitäten forschen über die materiellen Interdependenzen, und es ergeben sich viele erstaunliche Beschreibungen der offen liegenden Wahrscheinlichkeiten. Es ist absolut erstaunlich, dass der Mensch die Ursachen immer dort sucht, wo nur die Folgen zu finden sind. Es besteht doch die Frage: Warum sich das alles in unserer Zeit so abspulen muss? Es scheint eine weltweit akzeptierte Vereinbarung zu geben, dass diese Frage nach der tatsächlichen Ursache in den weltweiten Publikationen nicht gestellt wird.

Ist die Wende, die bereits in den 80ern von amerikanischen Philosophen verkündet wurde, noch nicht gekommen? Oder wird sie nicht wahrgenommen? – Die sich abspulenden Weltereignisse überstürzen sich. Auf der Basis der bestehenden Kultur-, Wirtschafts- und Denkstrukturen haben sich die Konflikte weiterhin verschärft. Vor allem im Orient, Afrika, Asien – in den islamischen Ländern – aber auch in Südamerika häufen sich die politischen und religiös motivierten Konfrontationen.
Sind die Meinungsbildner und Journalisten angesichts der unüberschaubaren Katastrophen und all dieser menschlichen Ungeheuerlichkeiten an ein Tabu gefesselt.
Es scheint so, als wolle niemand ernsthaft die Wende? –


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn mir bitte zu. ⇒ Vielen Dank.


Der Büchermarkt und das Internet publiziert eine Menge über die Wendezeit und über das Neue Denken, und die Entscheider in der globalen Wirtschaft und die meisten Regenten scheinen kein Interesse daran zu haben. Warum stritt Frederic Vester um ein neues Denken, und warum setzte er sich an Universitäten und in internationalen Organisationen für ein neues ökologisches Denken ein? Warum geschieht nun heute wirklich nichts, was das  menschlich Leid lindern könnte? Es fehlt etwas – Warum haben die Menschen wenig oder kein Interesse, die Basis ihrer Lebenszusammenhänge zu erkennen? Warum werden immer wieder die selben materiellen Zusammenhänge zitiert, die von empirischen Wissenschaftlern erforscht wurden?
Immer wieder werden gigantische Projekte begonnen, die im Übrigen Milliarden des Volksvermögens verschlingen, in denen die Ursachen des Lebens und des Daseins aus  Erkenntnissen materieller Elemente und Zusammensetzungen entschlüsselt werden sollen, z.B. die Satellitenlandung auf dem Mars. Das geht nun schon seit Jahrhunderten so, und alle gewaltigen Anstrengungen zum Trotz, haben die Forscher mit ihren empirischen Methoden in den Bausteinen der Materie weder die Basis des Daseins im All noch den Ursprung des Lebens in der Mikrobiologie gefunden. Vom Sinn des Lebens auf dem Planeten Erde sind alle Hypothesen noch sehr weit entfernt. Selbst in Psychologie, Philosophie und Religion ist alles erzkonservative Spekulation im Wald statistischer Wahrscheinlichkeiten. Auf diese Weise wird vom Menschen die Basis seiner Evolution nicht erfasst.

Die Menschen werden weltweit in ihrem Konservativismus bestärkt.
Unterstützt von den materiellen Funden der Archäologie wiederholen Religion und Philosophie bereits aufgestellte und vielfach strapazierte Weltanschauungen.
Die empirische Wissenschaft hat sich mit ihren Grundregeln selber ein gewaltiges Gefängnis gebaut.

Irgendwie sehen die Berichterstattungen in Zeitschriften, TV und Internet immer wieder ganz neu aus, aber bei genauem Hinschauen und Vergleichen, wird man feststellen: Man findet in allen Hochglanzzeitschriften immer wieder die gleichen glücklichen, jungen Menschen – vor allem lächelnde Frauen – hübsche bezahlte Modelle mit großem Dekolleté – die stets die aktuellen Konsumprobleme vorstellen. Die politischen Gazetten strengen sich etwas mehr an, und bringen Karrikaturen oder am besten Katastrophenbilder mit leidenden Frauen und großen Kinderaugen aus dem Orient oder Afrika. Das psychologische Reizthema hat sich durch alle Zeiten hin nicht verändert. Die Häuser werden wohl höher, die Raketen werden größer, die Fußballstadien werden immer internationaler, das Weltkulturerbe umfasst immer mehr Denkmäler, Städte und Landschaften … die Menschenrechte sind immer noch die alten. Sie werden entgegen allen politischen Beteuerungen von den meisten Staaten nicht wirklich eingehalten. Die Journalisten der Welt kennen das Grundprinzip des menschlichen Zusammenseins nicht, sie könnten ihm nicht mal in die Augen schauen. Es wird auch nur an ganz geheimen Plätzen darüber gesprochen, und nur wenige Menschen befassen sich ernsthaft damit. Doch ihnen ist die Problematik der Kommunikation vollkommen bewusst. Wer nicht zuhören will, den braucht man nicht anzusprechen.

Es wird massenweise in allen Medien publiziert: Wie zu allen Zeiten werden überall die Schwachen ausgebeutet, überall werden die Reichen reicher und die Armen immer ärmer. – Der Tanz um das Goldene Kalb „Besitz, Aktien, Immobilien, Macht und Ruhm“ wird mit Glanz und Glorie in allen Ländern, auch in den ehemals kommunistischen Staaten weiter getanzt, allen Rebellionen und terroristischen Anschlägen zum Trotz. Und niemand hat ein Forschungsprojekt aufgelegt, um dahinter zu kommen, warum das alles so stupide in allen Epochen ablaufen muss. Wie zu Zeiten der Assyrer finden weltweit Religionskriege statt, ohne konkret nach den Ursachen der anachronistischen Religionen zu fragen. Bei allen finanziellen und kommerziellen Transaktionen werden Verträge unterschrieben, von Rechtsanwälten beglaubigt und mit Garantieansprüchen abgesichert, nur bei dem Glauben an ein Paradies gibt es keinerlei schriftlichen Beweis, geschweigen denn eine Art Reklamationsmethode. Unzählige Menschen opfern in unserer absolut modernen Zeit unglaubliche Summen für einen Platz im Garten Eden, ohne Unterschrift oder dergleichen. Im Tod wird das Mystische auf einmal manifest.

Natürlich sind die metaphysischen Kraftfelder oder Lebensgebiete für jeden bewussten Leser erst einmal sehr problematisch, und seine Zweifel an den Ausführungen in diesem Buch durchaus angebracht. Bedauerlicherweise ist in unserer Zeit der Denkansatz der meisten kreativen Erneuerer eine Hieroglyphe, eine „heilige“ „Einmeißelung“ in das allgemein festgeschriebene materialistische Weltbild. Es basiert auf der aristotelischen Annahme aus der Antike, dass einzig die empirische Erfassung der Natur zu der einen alles begründenden Ursache führen kann. Jedoch nach über 2000 Jahren intensivster Erforschung der materiellen Zusammenhänge können die wesentlichen Fragen des Lebens immer noch nicht beantwortet werden. Auch der in diese Weltanschauung eingebettete religiöse Gottesglauben – egal welcher Nation oder Rasse – ist mittlerweile soweit degeneriert, dass er die Ursachen oder den Sinn des Daseins kaum noch erklären kann. Vielmehr wird versucht, die abgeirrten Menschen mit den sozialen Folgen in dem unerquicklichen Zusammenleben zu versöhnen. Damit sie unterwürfig, bescheiden und devot weiterhin in ihrer Gesellschaft die bestehende Ordnung zur eigenen Ausbeutung aufrecht erhalten, werden ihnen idealisierte Lebensumstände nach dem Tod in einem Jenseits versprochen, das leider keiner konkreten wissenschaftliche Darstellung stand hält.

Fragt man nach dem „Warum?“ der weit verbreiteten „Fehlschaltung“ im Denken der Menschen, wird man auf ein eigenartiges Kräftespiel aufmerksam. Hinter oder über allen materiellen Zusammenhängen wird wohl ein eigenartiges Spiel gespielt wird, das alles Geschehen durchwirkt und beeinflusst. Die Struktur dieses Vorgehens ist so konzipiert, damit dieses Kräftespiel von keinem Menschen erkannt werden kann. Jede Art von Tarnung, Betrug, Verleumdung und Diffamierung sind auf dieser Ebene fundamentale Notwendigkeit. Darum besteht meistens ein Mangel an wahrer Kenntnis der faktischen Zusammenhänge und der Aufgabe von Menschheit und Kosmos. Der Sinn des Lebens verschwimmt in vagen Vermutungen, hypothetischen und mystischen Denkmodellen, die auf sehr alten und längst überholten Weltanschauungen aufgesetzt sind. Je dürftiger die konkreten Beweise, desto lauter die Predigten und desto mächtiger die Prachtentfaltung der religiösen Autoritäten. Eingeschüchtert von soviel Prunk und Macht wird niemals nach einer Rechtfertigung ihres Reichtums gefragt. Das ist Tradition, das ist schon immer so, sind die banalen Bestätigungen. Denn wer nach einer Berechtigung für Spende und Opfer fragt, bedeutet für diese Diener der jenseitigen Kräfte eine echte Gefahr. Darum ist das konservative Getue für Religion und Schamanismus sowie der abgeleiteten esoterischen Gruppierungen eine entscheidende und alles erhaltende Bedingung.

Wer sich echt mit den beharrenden Kräften im Denken und Handeln auseinander setzt, wird sehr bald schmerzlich erfahren müssen, dass alle bisherigen revolutionären Denkansätze – auch die aus fernen Vergangenheiten – entweder nach einer sehr kurzen Frist wieder in der Versenkung verschwinden, oder auf eine sehr subtile Art und Weise in die reaktionären und traditionellen Strukturen umgebogen wurden, die seit langem schon von den leitenden Gesellschaftsschichten gewohnheitsmäßig praktiziert werden. Damit das auf alle Zeiten so bleibt, wurde in alle Pädagogik und Unterrichtung die höhere Bewertung traditioneller Denkweisen und Theorien eingerichtet. Alles, was aus einer antiken Vergangenheit kommt, ist eo ipso wahrer, richtiger und vertrauenswürdiger. – Immer wieder werden die hehren Tradition mit Fahnenschwenken und Prozessionen für die Götter der orientalischen und indischen Antike belebt. – Wie lange wird das Weltbild eines Aristoteles bereits lebendig gehalten? Trotz Gallilei, Keppler und Giordano Bruno.
Wenn sich eine große Gefahr für die bestehenden Weltansichten entwickelte, wurden die entstehenden Neuerungen von den Traditionalisten im Ansatz bereits verleumdet. Die Gegenrevolution der „alten Priester“ machte jede konkrete Erneuerung zunichte, wie sich in der Geschichte vieler Länder nachweisen lässt. Wie oft wurden neue Gedanken in Religion und Philosophie subtil mit den bestehenden Konzepten vermischt und dann banalisiert? Dafür wurden sogar Götter einfach umbenannt und in ihren Stellungen von Menschen versetzt.
Es gibt ein nahezu selbstlaufendes System im Konservieren der bestehenden Weltanschauung, in jeglicher Hinsicht. Und dann ist es kein Wunder, wenn man bei einigen Dichtern den Gedanken findet: Es gibt nichts Neues unter der Sonne!
Es ist wahrhaft an der Zeit, eine deutliche Wende im Denken zu vollziehen. Doch dafür ist eine Voraussetzung zwingend notwendig. (Man achte auf das Wort: not – wendig) Die Menschen müssten bereit gefunden werden, alle, wirklich alle Dimensionen und Kraftstrukturen dieser Welt und des Kosmos, also auch die des esoterisch-wissenschaftlich Erkannten aus den Sphären der jenseitigen Hälfte des Daseins zu akzeptieren und die Forscher dieser bislang okkulten Welten endlich anzuerkennen. Ja, die Kenntnisse um die unstofflichen Kraftfelder und ihre Wechselwirkungen im Leben müssten ernsthaft in die Betrachtung von Ursache und Wirkung beim kosmischen Geschehen als ganz konkrete Wirklichkeit mit einbezogen werden. Ansonsten bleibt wieder alles beim Alten. Das ist leider der prinzipielle Fehler beim reaktionären empirischen Denken!

Das Buch „Basis der Evolution“ will eine erste geordnete Aufstellung über die zahlreichen Dimensionen, Kraftfelder und Vorgänge der Welt sein, inklusive aller bislang als okkult bezeichneten Kräfte nach zu denken. Die allgemein wissenschaftlichen Hieroglyphen werden in die umfassende Zusammenstellung der unstofflichen Felder, der Dimensionen und Ansichten des Bewusstseins eingebettet. Aus dieser völlig umfassenden Perspektive, wenn Menschen und ihre Machthaber in Wissenschaft und Pädagogik das Gesamtgeschehen durchschauen und auch annehmen können, wird eine wirkliche Wende im menschlichen Zusammenleben eingeläutet. Kann die offensichtliche Verblendung, die der Menschheit absichtlich übergestülpt wurde und täglich erneut aufgedrückt wird, einmal wie Schuppen von den Augen fallen? – Wann wäre das endlich möglich? – Erst mit einer wirklich neuen alles umfassenden Weltanschauung kann sich die prinzipielle Lebenshaltung ändern, die auf ein harmonisches und förderliches menschliches Zusammensein mit allen Völkern und Nationen ausgerichtet ist. Es muss also mit einem neuen Bewusstsein beginnen, mit völlig neuen Perspektiven im Denken und einer neuen Zielvorstellung für den Sinn des Lebens. Dann könnte eventuell das „goldene Kalb“ für alle Zeiten seine Macht verlieren und eine wahre uneingeschränkte Humanitas selbstverständlich werden.

Erneut ein Wechsel auf die Zukunft? – Warum?

Die folgenden Seiten werden entscheiden, ob Sie, lieber Leser den in diesem Buch vorgestellten Gedanken folgen möchten. Oder ob sie lieber an den bestehenden Weltbildern festhalten wollen, die ihr Leben bestimmen.

Die die ganze Welt umspannenden Probleme in der aktuellen Zeit machen definitiv ein fundamental neues Denken notwendig. Die Warnungen des Club of Rome von 1972, die Aufrufe von Fritjof Capra in „Wendezeit“ oder die Appelle von Frederic Vester in „Neuland des Denkens“ und zahlloser anderer Autoren haben leider nur weniges faktisch in der Welt verändert. Selbstbereicherung und Ausbeutung der natürlichen Ressourcen sowie die politischen und religiös motivierten Konflikte haben rund um den Globus deutlich zugenommen. Der islamische Terrorismus breitet sich auf allen Kontinenten aus. Das Erstaunliche daran ist, dass viele gute Erkenntnisse und die zahllosen internationalen humanitären Bemühungen keine wirkliche Wende herbeiführen.
Es besteht die Hoffnung, dass viele Menschen sich bei der Bewältigung ihren aktuellen Lebensprobleme von dieser neuen zukunftsweisenden Anschauung leiten lassen werden. Vor allem, wenn die Menschen grundlegend verstehen und begreifen, dass es uneingeschränkt für jeden ganz konkrete Wege in ein humanes und gerechtes Miteinander geben kann, wenn wir – jeder für sich und auch gemeinsam – alle Begrenzungen der reaktionären materialistischen Denkbilder überwinden und die lebensspendenden Wirkungsmöglichkeiten unseres Erfassens und Bedenkens auch benutzen.
Bei Berücksichtigung aller Aspekte und Kräfte des Lebens, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits, ist das weltliche Dasein umfassend erklärbar. Und das was erkannt und begriffen wird, kann zu einem Helfer aller Menschen werden. Der Zorn, der Hass und die Kriege, die Verschmutzung und Vernichtung der Natur können nur ohne die egoistische Ausbeutung und private Bereicherung eingedämmt werden. Die Wege zu einer Gesundung der Menschen und Renaturierung aller Kontinente liegen offen vor uns allen, wenn wir unsere Verantwortung erkennen und den transpersonalen, unstofflichen Teilen der Welt Raum in unserem Denken geben. Wo die Freiheit des unabhängigen Denkens den höchsten Stellenwert hat, kann sich ein gesundes Miteinander für die Welt und den leidenden Kosmos entfalten.

Dazu könnte dieses Buch „Basis der Evolution“ seinen Beitrag leisten.    

Wenn ich den zahlreichen Autoren danke, die ich im Laufe meines Lebens lesen durfte, ist es wohl ein wenig schräg, denn sie haben ihre Bücher ja veröffentlicht, damit sie gelesen und ihre Einsichten auch verarbeitet werden. Viele Erkenntnisse stellen bereits einen erheblichen Beitrag für eine Veränderung der Grundeinstellung in Denken und Leben. Das Überdenken der vielfältigen Literatur hat mich bei meinen Bemühungen um einen Gesamtschau auf die Fundamente des Daseins in der Natur nicht nur unterstützt, sondern auch beständig dynamisch vorwärts getrieben. Die manchmal schmerzlichen Denkanstöße haben mich jedoch zu der Überzeugung geführt, dass erst die Zusammenführung der Forschungsergebenisse aus den sehr unterschiedlichen Fakultäten und deren Denkansätze zu einem weiteren Verständnis der Lebenszusammenhänge und der Evolution in dieser ablaufenden Aquariusperiode beitragen kann. Vor allem die Gedankenwelt der modernen Wissenschaftler aus den Bereichen Kernphysik und Quantenmechanik hat die korpuskuläre Weltsicht aufgebrochen.
Die Welt der festen Materie wurde durch die Beschreibungen der Prozesse, des Geschehens, der Kommunikation und der unterschiedlichen Beziehungen ersetzt. In der subatomaren Analyse verschwand die feste Newtonsche Materie und wurde durch Aktivität, Form, abstrakte Ordnung und Muster ersetzt. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.« Die dreidimensionale Raum- und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum von Albert Einstein. Die objektive Welt lässt sich nicht mehr von dem Beobachter trennen (Werner Heisenberg) und das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum. In der modernen Physik ist das Universum nicht mehr das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein vielseitig verflochtenes Netzwerk von Ereignissen und Beziehungen.
Einige prominente Physiker wie zum Beispiel Eugene Wigner, David Bohm, Geoffrey Chew, Edward Walker, Fred Alan Wolf und andere gehen davon aus, dass Geist, Intelligenz und womöglich Bewusstsein integrierende Bestandteile der Existenz unseres Universums sind, und nicht lediglich eine unbedeutende Randerscheinung der Materie. Obwohl die Quantenphysik die überzeugendste und radikalste Kritik des mechanistischen Weltbildes bietet, haben explizite Forschungserkenntnisse auch aus anderen Disziplinen der Naturwissenschaften zu wichtigen Veränderungen im Denken geführt. Unter diesen spielten die Kybernetik, Informationstheorie und Systemtheorie eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen sind die Bemühungen des Forschungsinstitutes für Noetik in den USA, wenn auch die Presse wenig darüber berichten darf.

Auf der anderen Seite haben sich die vielfältigen Methoden der Psychoanalyse mit den Religions-Philosophien, den Erkenntnissen der Mystiker aller Zeiten verbunden. Einige moderne Denker sind bis zu den transpersonalen Ansichten der menschlichen Vermögen vorgedrungen. In diesem umfassenden mentalen Feld begegnen sich nun alle Bereiche mit den grundlegenden Aussagen der Theosophen. Leadbeater und A. Besant, der Rosenkreuzer, M. Heindel und J.v.Rijckenborgh schreiben über die okkulten Zusammenhänge der Welt von einem in sich stimmigen und äußerst plausiblen Gesamtbild des universellen Geschehens. Die Zusammenführung und harmonische Übernahme der vielfältigen, bislang getrennt abgehandelten Denkansätze in eine gemeinsame Übersicht stellt die Bedeutung des sich nun entwickelnden Weltbildes für die Zukunft der Menschheit und des Kosmos in ein überwältigendes Licht. Die kosmische Ordnung in allen sieben Dimensionen bekommt für das irdische Dasein einen total neuen Stellenwert. Viele der bislang unbeantworteten Fragen können nun eine plausible wohlbegründete Antwort bekommen. Und jeder Mensch könnte an den Vorteilen der künftigen Gesellschaftsstrukturen teilhaben.

Peter Alexander Kremin                        Helmenzen 2017


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Zum Vorwort

Was ist die Seele?

Existenz und Seinsform

Wohl kaum ein menschlicher Aspekt hat über die Jahrtausende in der Philosophie als fundamentaler Grundbegriff so viele verschiedene Wandlungen erfahren wie die Seele. In nahezu allen Kulturen ist sie im Leben der gläubigen Menschen als eigenständiges, belebendes Wesen der wichtigste Hauptakteur des Daseins. Umfangreich und bildstark wird in den Philosophien von den religiösen Weisen aller Zeiten erklärt, dass allein die Seele, oder ein Aspekt von ihr, eine Chance auf ewiges Weiterleben nach dem körperlichen Tode hat. In der modernen christlich-jüdisch orientierten Philosophie wird sie zum fundamentalen Leitfaden des Lebens, sozusagen das sinngebende Ziel des menschlichen Daseins. Heute beflügeln Vorstellungen vom methodisch beeinflussten Seelenwachstum und einer gelenkten Seelenwanderung die Esoterik sowie das New Age unter dem Einfluss hinduistischer, buddhistischer, taoistischer und suffistischer Denker. Die gnostische Philosophie erklärt die Seele zum Hervorbringer des Lebens und des Bewusstseins. Ihre Seele manifestiert sich im Blut und im Schlangenfeuer der Persönlichkeit. In der hermetischen Gnosis kann sich der Kandidat über einen Transfigurationsprozess eine neue Seele und neue Seelenkleider erwerben.


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Die vielen sehr unterschiedlichen Wirklichkeiten, Körperlichkeiten und Fähigkeiten der Seele oder der Psyche, wie sie im Laufe der Jahrtausende dargestellt wurden, hinterlassen beim Studenten den Eindruck, dass gerade bei diesem so eminent wichtigen Seinsfaktor die Sprachverwirrung von Babylon noch nicht überwunden wurde. Bei alledem kann man den modernen Psychologen und Philosophen durchaus nachsehen, dass auch sie die Wirklichkeit der Seele noch nicht gefunden haben, selbst wenn in den abgedruckten Texten über die Seele sehr viele, bereits bekannte Aspekte der Seele erneut umschrieben werden. Ausfürhliche Texte finden sich bei G.R.S. Mead, Die Lehre vom feinstofflichen Körper, und Ernst R. Waelti, Die abgeschlagenen Wurzeln. Hier werden auch alle antiken Philosophen mit ihren Ansichten querbeet vorgestellt.

Auf der Basis der neuesten geisteswissenschaftlichen Ansichten über den Mikrokosmos mit all seinen unstofflichen Aspekten in der Tradition der Theosophen, lohnt sich ein Versuch, eine für alle plausible Darstellung der Seele zu geben. Der Wachstumsfaktor, der allem Leben im All eigen ist, die permanente Evolution wird eigenartiger Weise gerade dann vergessen, wenn die menschliche Konzeption, seine Gefühle und sein Denken unter psychologischen oder religiösen Gesichtspunkten analysiert wird. Arg störend stehen wohl den Wissenschaftlern dabei besonders die historischen Belehrungen antiker Philosophen oder heiliger Weisen asiatischer Vergangenheiten im Wege. Wird von einem Autor ein besonders heikles Thema aus dem Bereich des Glaubens diskutiert, wie z.B. das der Seele, dann muss er sich wegen der tradierten Vorstellungen darauf einstellen, dass alle Leser als erstes das tradierte Bild ihrer gewohnten Religion oder ihrer verinnerlichten philosophischen Weltansicht vor ihrem inneren Auge aufrufen.
Beim Studieren der umfangreichen Weltliteratur und den Darstellungen der Seele oder Psyche fallen die stets wiederholten symptomatischen Fachbegriffe auf. Der aufmerksame Leser kann meistens problemlos feststellen, dass die zahllosen Autoren aus Philosophie und Religion bemüht sind, aus den ungeklärten Begriffen ihrer Vorredner oder -Schreiber die ihnen wichtigen Aspekte herauszudrechseln, ohne selbst wirklich zu klären, welche Qualität die Seele ihrer Ansicht nach nun hat, welche Befähigungen der Seele ganz konkret zueigen sind oder zu welchen „Kleidern“ des Wesens Mensch die Psyche nun definitiv gehört.

Die heutigen Vorstellungen von Psychologie als Seelenkunde, in der ungezählte statistische Wahrscheinlichkeiten Einzug gehalten haben, hat natürlich populärwissenschaftlich zu weiterer Begriffsverwirrung über die Seele beigetragen. In den diversen historischen Darstellungen der Philosophie und der Religionen aller Welt wird der Begriff Seele nach wie vor, je nach beabsichtigter Überzeugungstaktik, für ganz unterschiedliche Aspekte bzw. Körperlichkeiten des Wesens Mensch verwendet.
Innerhalb aller Abhandlungen über die Psyche werden verschiedene Vermögen der Seele besprochen. Dazu gehören vor allem das Bewusstsein mit dem Unbewusstsein, die Gefühle und das Gemüt, sowie der Charakter. Sie kann Empfinden, Wahrnehmen und dem Menschen einen individuellen Seinszustand schenken. Mystische Visionen steigen für den streng gläubigen Christen aus der Seele empor und vermitteln seinem Bewusstsein wundervolle Bilder aus der Gotteswelt, die unmöglich zu beschreiben sind. Die Seele ist für viele Christen ein besonderer göttlicher Körper, eine Art Hochzeitskleid. Für die indisch beeinflussten Esoteriker ist sie eine durch Meditation errungene mentale Aura, die Verwirklichung der Kundalini u.a.

In einigen religiösen Kreisen flammt immer wieder die Diskussion um die Lebensdauer der Seele auf. – War sie vor der Geburt bereits präexistent? – Kann sie länger leben als der Stoffkörper? – Wird die Seele erneut inkarnieren? – Wenn ja, welche Seele? Möglicherweise in einem Insekt? – Kommt sie nach dem Tod in den Himmel oder muss die Seele nach ungebührlichem Leben in der Hölle schmoren? – Ist die Seele ein Produkt eines Gottes, sein eingehauchter Atem am Beginn der menschlichen Schöpfung? – Oder wird die Seele erst mit der physischen Geburt des Babys mit dem Menschen verbunden? – Warum muss die Seele, die sündigt, sterben? – Muss es eine zweite Seele geben, die nicht gesündigt hat, und darum ewig leben wird? – Alle diese Fragen deuten darauf hin, dass die meisten Autoren die Seele als etwas wesenhaft Geformtes betrachten. Die Seele handelt und wirkt bei diesen Betrachtungen ähnlich einem Körper aus Fluiden, einer Art metaphysischer Materie. Vielleicht war die Frage: Was ist die Seele? den Autoren in dem ihnen besonders bedeutungsvollem Zusammenhang nicht wichtig genug, um sich auf eine präzise Definition festzulegen. Darum kann in all diesen außerordentlich spannenden Bekenntnissen kaum eine exakte Definition gefunden werden.

Will man sich heute auf die Suche nach einer konkreten Definition der Seele machen, dann wird der beste Startplatz eine esoterisch-geisteswissenschaftliche Basis sein. In den Ausführungen der Theosophen H.P. Blavatsky, A. Besant, M. Heindel, R. Steiner und J.v. Rijckenborgh befinden sich eine Vielzahl sehr guter Hinweise, aus deren säuberlicher Zusammenfügung sich eine schlüssige Konzeption für eine plausible Interpretation ergibt.

Am Beginn dieser Betrachtungen steht die klare Einsicht, dass die theologischen Bedeutungen aller metaphysischen Phänomene leider nur sehr vage und schleierhafte Begriffe liefern. Es kann davon ausgegangen werden, dass dem Priester/Prediger immer bewusst war, dass ein fester Glaube an einen Gott nicht von einer genauen Definition der Seele abhängig ist. In der Kenntnis, dass der Stoffkörper im Tod vergehen wird – „Asche zu Asche und Staub zu Staub“ –, bemüht sich der eine Mensch durch ein gutes Verhalten, nach seinen Vorstellungen und gemessen am gesellschaftlich sanktionierten Verhaltenskodex, durch sein Beten und Opfern, das  Recht auf ein Weiterleben in einem unstofflichen Kleid in einem metaphysischen Lebensfeld zu erwerben. Für Atheisten, Nihilisten und Materialisten ist nach dem Tod sowieso alles zu Ende, ohne jede ausvibrierende Struktur von etwas Seelischem. Für alle Esoteriker darf die Seele in dem überirdischen Lebensfeld, im Jenseits, für einen langen Zeitraum weiterexistieren, sozusagen als Belohnung für alle bisherigen Mühen und Leiden im irdischen Leben. Dieses metaphysische Gerechtigkeitspräsent der Heiligkeit spornt zig Millionen von Menschen an, Götter zu erschaffen, die in für sie errichteten Tempeln, Kirchen und Kathedralen angebetet werden.

So entstanden in den Weltreligionen umfangreiche Darstellungen, was oder welcher Teil nach dem physischen Tode weiter lebt, vor allem, um dem Gläubigen plausibel zu machen, wie er in seinem Leben und vor allem nach dem Ableben vor weiterem Unglück und Leiden bewahrt werden könne. Diese ausgefeilten Argumente für ein gerechtes und heiliges Weiterleben nach dem Tode sehen eigenartigerweise so aus, als wären sie dem Wortschatz der allgemeinen Propaganda und Werbetechnik entnommen. Es wird in allen Tempeln und Kirchen den Gläubigen stets das Prinzip Hoffnung angeboten, auch dann wenn niemand wirklich erfahren hat, was mit dieser Hoffnung verbunden ist. Das ist auch absolut verständlich, wenn man berücksichtigt, dass in aller Welt die heiligen Männer und Frauen, Priester, Kaplane, Äbtissinen oder Mönche von den Zuwendungen ihrer Gläubigen existentiell abhängig waren und sind. Nirgendwo fließt und floss mehr Geld, als im Zusammenhang mit religiöser Verehrung und religiösem Brauchtum. Auch wenn Lenin von der Religion als dem Opium für das Volk sprach, so muss man bei dem festen Glauben unzähliger Menschen doch einsehen, dass selbst in den ärgsten religiösen Spekulationen ein Fünkchen Wahrheit glimmt.

Bei alledem ist auch zu bedenken, dass in antiken Zeiten auserwählte Menschen, Priester und Weise, Magier und Schamanen problemlos die Vorgänge in den niederen jenseitigen Welten schauen konnten. Sie konnten nicht nur mit ihren Göttern oder Göttinnen verkehren, sondern auch wahrnehmen, wie sich in den ätherisch-astralen Gebieten die mikrokosmischen Anteile der Verstorbenen langsam verflüchtigten. Trotz alledem blieb es ihnen verborgen, wohin sich der Mikrokosmos bei seiner Auflösung im Jenseits  letztlich entfernte, wenn sich selbst die ätherischen und astralen Anteile aufgelöst hatten.  So konnten sie keine plausible Anschauung vermitteln, wo und wie der spirituelle Impuls des Göttlichen im Menschen, eben die Seele, nach einem entsprechendem Lebensverhalten im Himmel bis in alle Ewigkeit in Seligkeit weiter existieren wird. Im alten Ägypten haben die Priester eine hochkomplizierte Seelenreise durch die Unterwelt mit zahlreichen Kämpfen und Prüfungen in den diversen Jenseitsbereichen ausführlich beschrieben. Wer die ägyptischen Unterweltbücher einmal gelesen hat, kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass es sich bei den plastisch beschriebenen Abenteuern der Toten um konkret erlebte Ereignisse handelt, die in der ägyptischen Unterwelt von der Seelenkonfiguration bestanden werden. Auch die weisen Hindus, Guruhs und Saddhus wussten und wissen von dem Fortbestehen in einem jenseitigen Gebiet mit seinen karmischen Auswirkungen auf die nachfolgenden Inkarnationen im Diesseits.

Zu allen Zeiten haben kluge Menschen erfahren, dass die uns so vertraute irdische Natur keine göttliche, vollkommen gute und gerechte Welt sein kann. Viele kriegerische Auseinandersetzungen und Hungersnöte sprachen und sprechen deutlich dagegen, dass die Erde eine Schöpfung des absolut guten Gottes sein kann, der die totale Liebe, Weisheit, Frieden und Harmonie repräsentiert. Darum musste für die Gläubigen eine unerschütterliche Erklärung gefunden werden, in die eine Vorstellung der künftigen Wiederverbindung mit der Gotteswelt einfließen konnte. Diese Lücke wurde mit dem schillernden Begriff der Seele ausgefüllt, die nach dem Leiden in der irdischen Welt als Belohnung für das gottesfürchtige Verhalten des Menschen, ewig in Seligkeit weiterexistieren wird.

Ob in den Anfängen des Hinduismus oder in den Annalen des alten Ägypten, in den Keilschriftaufzeichnungen der Sumerer, in den chinesischen Philosophien oder in den Mythen der Mayas und Aymaras, überall finden sich Worte, die einen Aspekt des Menschen umfassen, der nach dem Tode eine Wiederverbindung mit dem göttlichen Lebensfeld ermöglicht. In Folge des Wissens oder des Glaubens an diese Wiederverbindung (darum das Wort Religion) mit dem göttlichen Lebensfeld entstand bei den Philosophen natürlich auch die Frage nach der Inkarnation oder der Seelenwanderung, die von den katholischen Kirchenvätern per Absprache auf dem Zweiten Konzil von Konstantinopel, 553 n.Chr., abgeschafft wurde. Ergo gibt es für die Millionen Gläubigen der christlichen Kirche in aller Welt keine Präexistenz der Seele – sie wird mit der physischen Geburt von Gott dem Neugeborenen beigegeben – und auch kein weiteres Fortbestehen nach dem Tode – ausgenommen die physische Auferstehung am Ende aller Tage nach der Gnade Gottes.

In den unterschiedlichen Philosophien der Länder und Religionen wird eine verwirrende Verschiedenheit der Seelen gefunden, die nicht nur untereinander gemäß des Landes oder der Zeit differieren, sondern auch im menschlichen Wesen selbst werden unterschiedliche Seelen benannt. Der Mensch verfügte z.B. im alten Ägypten über drei Seelen: Ka, Ba und Ach. In der Übertragung der Hieroglyphen kann natürlich nicht mit Sicherheit die wahre Bedeutung dieser Begriffe für die damaligen Priester und Menschen gefunden werden. Jedenfalls ist diese Dreiteilung der Seele dann über das Judentum in das Christentum eingeflossen. Dort wird in den Texten eine Körperseele, eine Vitalseele (Triebseele) und eine Geistseele erwähnt.
So wie das vorwiegend dualistisch ausgerichtete griechische Denken die beiden Prinzipien Leib und Seele auseinander hielt, so schien es den christlich orientierten Philosophen sinnvoll, bei der Seele oder Psyche ebenfalls den persönlichen oder körperlichen von dem metaphysischen Anteil zu trennen. Bei genauer Anschauung der erwähnten verschiedenen Bestimmungen der Seele werden die zwei Existenzformen des Menschwesens sichtbar: es lebt ein grobstofflicher Mensch, die Person in dieser materiellen Welt, und es existiert mit ihm eine Konfiguration aus unstofflichen Körpern, ein Mikrokosmos.

Bei vielen Autoren wirkt die Seele bis in das natürliche, stoffliche Selbst. Dabei liegt meistens der Schwerpunkt auf der Belebung des Körpers. Hegel unterteilt diese Wirkung noch nach natürlicher, fühlender und wirklicher Seele. Bei Hesekiel steht im Alten Testament: „Die Seele, welche sündigt, die muss sterben!“ Demnach kann gefolgert werden, dass es auch eine Seele gibt, die nicht sündigt. Die griechische Philosophie definierte eine pneumatische Seele und eine physische. Die pneumatische Seele wird nach christlich-jüdischer Anschauung den Tod überdauern und in das Paradies kommen. Diese Ansicht wurde ganz besonders von den alexandrinischen Gnostikern vertreten. Allerdings tun sich alle christlichen Autoritäten äußerst schwer mit der Auferstehung, die Jesus seinen Nachfolgern verheißen hat.

Aus dieser griechisch-christlichen Seeleneinteilung kann geschlossen werden, dass das stoffliche Selbst des Menschen mit seinen natürlichen Bedürfnissen von einer seelischen Komponente durchwirkt ist, die mit dem Tode des physischen Körpers ebenfalls vergeht. Und darüber hinaus wird ein feinstofflicher Körper der Person definiert, der für ein Weiterleben und die Auferstehung – bei guter Führung im diesseitigen Leben – von einer unsterblichen Seele geführt wird. Goethe betont es im Faust I, Vers 1112-1117: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) zu den Gefilden hoher Ahnen.“

Selbst bei detaillierten Interpretationen der urchristlichen Anschauung und den hinduistischen oder buddhistischen Philosophien bleibt jedoch immer noch die konkrete Frage offen: Was ist das nun, die Seele? Aus welcher Materie oder Kraft ist sie? –

Aus vielen Aufzeichnungen fernöstlicher Weisheiten und den Lehren der hermetischen Gnostiker  in Alexandrien, sowie aus den aktuellen esoterischen und theosophischen Erkenntnissen kann entnommen werden, dass das menschliche Wesen mehr als nur ein Stoffkörper ist. Der Mensch ist ein Mikrokosmos aus mehreren Kraftfeldern, die für seine physischen Sinnesorgane nicht unbedingt wahrnehmbar sind. Dazu gehört das Ätherfeld, die Astralis, das Denkvermögen und weitere drei Felder, die den Mikrokosmos noch unkonzentriert begleiten. Diese Felder bilden zusammen ein kugelförmiges Kraftfeld, in dessen Mitte der stoffliche Mensch als Werkzeug, als ausführendes Organ lebt. Das Gesamtgebilde wird in der esoterischen Geisteswissenschaft auch als aurisches Wesen bezeichnet. Sein Mittelpunkt ist ein Berührungspunkt mit einer metaphysischen Entität, die von Leibnitz mit Monade bezeichnet wurde. Der Umfang des aurischen Wesens bildet eine siebenfach gegliederte Sphäre, die Lipika; dieser Begriff aus dem Sanskrit bezeichnet die Speichersphäre an der Peripherie des aurischen Wesens für das angesammelte Karma.

Von Innen nach Außen betrachtet, gliedert sich das menschliche Wesen, der Mikrokosmos, in folgende Aspekte:
1. die Perle in der Lotusblüte, die Rosenknospe, der Berührungspunkt der Monade;
2. der physische Körper mit seinen Organen aus Materie ;
3. diesen Stoffkörper durchdringt und überragt ein Ätherfeld um ca. 5 cm;
4. beide Felder durchzieht und umgibt ein Astralfeld, in dem sich um den Kopf herum
5. ein Mentalvermögen entwickelt.
6. drei weitere Kraftfelder durchwirken und dynamisieren das ganze System. Sie werden von den Theosophen meistens als Kausal-, Weisheits- und Geist-Licht-Körper benannt
7. Als Atemfeld wird das Feld innerhalb der Lipika bezeichnet, die das Gedächtnis der Mentalsphäre bildet  .
8. Das Gesamtwesen Mensch wird von einer elektromagnetischen Sphäre umfasst, die ähnlich einem Magnetfeld alle kohärenten Kräfte anzieht und alle nicht kompatiblen abstößt.

Das zentrale Feld des Mikrokosmos ist angefüllt mit ätherischen, astralen und mentalen Kräften und wird darum als Atemfeld bezeichnet, weil der Mensch alle Kräfte und auch die physische Luft durch dieses Feld hindurch einatmen muss. Natürlich werden alle Aspekte der Atmung von der Qualität der sich darin aufhaltenden „Bewohner“ beeinflusst. Das muss sehr klar verstanden werden, vor allem wenn man sich die Qualität der Seele  als Untersuchungsobjekt ausgesucht hat. Denn sie ist ein besonderer „Bewohner“ des mikrokosmischen Atemfeldes, wie aus der umfassenden Weltliteratur zu ersehen ist.

Um das genau zu verstehen, muss man einen speziellen Faktor des Lebens kennen lernen. Der Impuls zum Dasein eines Mikrokosmos kommt aus den Kraftfeldern des irdischen Kosmos und seiner für das Wirken und Sein notwendigen Hierarchien „unter dem Himmel“. Diese irdischen Götter und Devas oder Asuras haben den Auftrag die natürlichen Wechselwirkungen allen Lebens in diesem Kosmos zu regeln und so lange in Funktion zu halten, bis alle Wesen, Mikrokosmen und Entitäten, die zu diesem Kosmos gehören, wieder in das ursächliche Offenbarungsfeld, das PSI-Feld, oder wie die Hindus sagen in „Brahman“, eingegangen sein werden. Wer sich mit der Größenordnung und Komplexität dieses universellen Systems befassen möchte, muss sich mit zahlreichen weltumspannenden Schöpfungstheorien befassen. Wie in der Genesis bestätigt wird, gibt es zwei Schöpfungen des Menschen. Eine Schöpfung ist völlig natürlich und geht von den Göttern der irdischen Natur aus. Die Aufzeichnungen sprechen dann aber noch von einer zweiten Erschaffung des Menschen „nach seinem Bilde“. Diese Schöpfung aus der Monade des überirdischen Feldes wird allerdings erst nach einer gewissen Reife des natürlichen Mikrokosmos stattfinden können, folgt man den Betrachtungen der großen Esoteriker Blavatsky, Heindel und Steiner. In den verschleierten Darstellungen der Religionen wird unter anderem auch bei den Rosenkreuzern von dem Wachstum der Rose des Herzens gesprochen.
Der Gedanke, dass der Mensch ein Mikrokosmos ist, der komplett von den unstofflichen Sphären der Natur durchwirkt wird, ist wie gesagt, keineswegs eine moderne Erkenntnis. In der chinesischen Medizin z.B. findet sich seit tausenden von Jahren das Phänomen ch‘i. Ch‘i ist, in abendländischen Begriffen erklärt, das strukturierte Muster von Lebenszusammenhängen, das in Begriffen einer Ausrichtung definiert wird. (Nach Porkert und Kapra) Aus unserer Sicht ist es das holografische Interferenzmuster aller Wechselwirkungen zwischen den sieben Kraftfeldern des Seins, das vom universellen Bewusstsein zur Evolution aller kosmischen Offenbarungen gedrängt wird. Damit wird auch deutlich, dass die esoterischen Erkenntnisse über die diversen Sphären und Hierarchien im Jenseits zu den altbekannten Weisheiten aller Zeiten gehört.

Es muss  davon ausgegangen werden, dass seit vielen tausend Jahren das Bewusstsein der Menschen stets kristallisierter wurde, stets individualisierter. Darum haben die Menschen die Fähigkeiten des Hellsehens in den sie umgebenden feinstofflichen Lebensfeldern und ihre Verbindung mit den verschiedenen „Göttern“ und den Elementarwesen im Jenseits verloren. Rudolf Steiner berichtete in seinen Vorträgen in München im August 1911 über dieses Phänomen. Auch Mircea Eliade erwähnt in seinen Betrachtungen über den Schamanismus der Welt, dass die modernen Schamanen immer weniger wirklich mit ihren „Geistern“ oder „Göttern“ kommunizieren können. Einige Uralte dieser Zunft bekennen in den Gesprächen mit den Ethnologen, dass ihre Väter und Vorväter sich noch ganz konkret mit den „Kräften im Jenseits“ verbinden konnten und durch diese ihre Vorhersagen machten oder die Kranken des Clans heilten. Um im 21. Jahrhundert ihren Auftrag als Heiler und Medizinmann für ihren Clan erfüllen zu können, müssen sie entsprechende landestypische psychedelische Drogen benutzen, um mit den Geistern in den feinstofflichen Sphären kommunizieren zu können. Den Schamanen war in ihrer Kultur bewusst, dass die Krankheit des Körpers oder eines Körpergliedes immer ein Defekt im Fluss der mikrokosmischen Kräfte und seiner damit verwobenen Seele war.

Damit kommen wir bei unseren Betrachtungen zu einer Perspektive, die recht gut die Rahmenbedingungen der „Seele“ offenbart. Insbesondere in den indischen Philosophien wird die Seele oftmals als Zusammenfügung aller feinstofflichen Körper des Menschen bezeichnet. In der esoterischen Geisteswissenschaft gibt es dafür den Begriff „Aurisches Wesen“. Wer den Gedanken in den religiösen Philosophien der Welt über die Seele aufmerksam folgt, kann erkennen, dass sich die Autoren in diesem Zusammenhang stets bemüht haben, auch konkrete Fakten der Reinkarnation darzustellen. Insbesondere das Bardo Tödol, das Tibetanische Totenbuch, und die Totenbücher aus Ägypten beschäftigen sich ausführlich mit den nachtodlichen Erlebnissen. Viele Aspekte davon werden heute durch die Berichte von Nahtoderlebnissen bestätigt, die z.B. von Dr. Raymond A. Moody um 1970 in Amerika gesammelt und erstmals 1975 veröffentlicht wurden. In zahlreichen Religionen wird ein Weiterleben nach dem physischen Tod in einem der jenseitigen Umgebung angepassten Körper beschrieben, der dort sogar ganz praktisch irdische Bedürfnisse befriedigen musste. Das beweisen auch die von den Archäologen überall gefundenen Grabbeigaben. Der Leser wird in allen bestehenden Philosophien lesen können, wie auf kulturtypische Weise das mikrokosmische Wesen und seine Seele in metaphysische Lebensfelder eingebettet ist. Mit dem Begriff Seele wurden dann besonders die feinstofflichen Aspekte des Mikrokosmos benannt, das „Aurische Wesen“ mit dem darin stets anwesenden belebenden Faktor der Seele.

Geschulte Hellseher können alle diese Kraftfelder des Jenseits und des Mikrokosmos wahrnehmen und beschreiben, wie z.B: Leadbeater, A. Besant, Elivas Levi, Gurdjieff u.a. Das Aurische Wesen, oder ein Teilaspekt davon, lebte in ihren Vorstellungen nach dem Tod des Körpers weiter, der damals von ihnen „Seele“ genannt wurde, analog den bereits bestehenden von den Religionen eingebürgerten Vorstellungen. Einige Theorien sprechen davon, dass sich die unstofflichen Körper des Mikrokosmos später in einem Übergangsgebiet auflösen, wohingegen das aurische Wesen mit der Beseelung sich für eine erneute Inkarnation vorbereitet. Die verschiedenen Religionen sprechen der fortlebenden Seele dementsprechend ganz unterschiedliche Erlebnisbereiche zu. Je nachdem wie sich der Mensch bzw. die Seele im irdischen Leben den humanistischen Vorstellungen eines guten und friedlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft gewidmet hat, ist für das nachtodliche Weiterleben eine Art Hölle, mit Leiden und Peinigungen, oder eine Art Himmel, mit glücklichem und freudevollem Dasein, vorgesehen.
In den indischen Philosophien wird von einer weiteren Reifung der Seele während ihrer Erlebnisse und Geschehnisse in den diversen jenseitigen Gefilden gesprochen. Erst nach einer vollständigen Auflösung aller feinstofflichen Körper sowie der Einspeisung aller Lebenserfahrungen in das Gedächtnis des Mikrokosmos, der Lipika, kommt es zu einer erneuten Inkarnation in der irdischen Natur, wobei entsprechend den karmischen Vorbedingungen eine grobstofflichen Person adoptiert wird. Ganz ähnlich musste die ägyptische Seele nach vielen Auseinandersetzungen mit den verschiedenen geistigen Bewohnern in der Unterwelt, des Jenseits, unter Zuhilfenahme von Osiris, an den dort hausenden „Göttern“ vorbeikommen, um letztlich erfolgreich den Weg in die Sonne zu finden. Auf diese sehr bildhafte Art und Weise wird die qualitative Bewertung der Seele in der ägyptischen Mythologie ausgesprochen physikalisch dargestellt. Das Herz oder das Gewissen des Kandidaten (=die Seele) wird von Anubis und Thot auf den Waagschalen der Maat gegen eine Feder gewogen. Auch hier ist die Symbolik eindeutig. Der Kern, das Herz des Menschen, als physischer Wohnplatz der Seele, liegt als ein konkreter Teil des Mikrokosmos auf der Waagschale, und die Götterfiguren, die Hierarchien im Jenseits, entscheiden über ihr/sein weiteres Verbleiben.

All diesen Darstellungen kann man entnehmen, dass die Seele auf eine besondere Weise mit den energetischen Ansichten des Mikrokosmos korrespondiert. Dann stellt sich allerdings die Frage, in welchem Anteil  des Gesamtwesens manifestiert sie sich? Aus den verschiedenen Lehren ist bereits deutlich geworden, dass es mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Seelen gibt. Einige indische Theorien sprechen von neun oder sogar noch mehr Seelen, je nachdem welchen Ausblick auf das Wesen Mensch der Philosoph im Auge hat. Dabei wird subtil angedeutet, dass es den Autoren eigentlich weniger um die Qualität der Seele geht, sondern vielmehr um ihre Aufgabe und ihre Funktion, vor allem im Zusammenhang mit dem physischen Tod.
An dieser Stelle bietet sich ein ganz konkreter Ansatzpunkt für eine moderne Beschreibung der Seele. Es ist durchaus ein sehr guter Denkansatz, wenn für einige Philosophen die Seele das „Aurische Wesen“ im Mikrokosmos repräsentiert, das nach dem Ableben die restlichen Kraftfelder – Äther, Astralis, Mentalis – noch eine Weile zusammenhält, bis auch diese sich aufgelöst haben. Doch nach den Bedeutungen der weitergehenden Seelenfunktionen wäre uns diese Zuteilung etwas zu engherzig, auch wenn das Aurische Wesen die Qualität des ewigen Lebens als solches bereits beinhaltet. Damit wäre dann der Tatbestand einer ewig seiende Seele eigentlich schon angedeutet. Man muss sich dann jedoch die unbequeme Frage stellen, ob das Aurische Wesen wirklich für die irdische Sünde verantwortlich ist? – Wie die zahlreichen Schöpfungsmythologien darstellen, ist es nämlich gerade das aurische Wesen oder der Mikrokosmos als solcher, der den Ausrutscher in das Chaos ausgelöst haben soll. Danach wäre das Aurische Wesen dann die Seele, die sündigt, die sterben muss, wie es von Hesekiel erklärt wird.

So wie die Erde eine Atmosphäre um sich herum ausbreitet, in der die verschiedenen Kraftfelder miteinander kommunizieren, so verfügt auch der Mikrokosmos über ein Atemfeld. Bei der Geburt eines Menschen ist dieses Feld weitestgehend rein und von neuen Gedankenimpulsen unberührt. Nur die erforderlichen Kraftströme für die Existenz in der stofflichen Natur gehen hindurch. Einatmung der kosmischen Äther etc. über den Nordpol und Ausatmung in das umgebende Jenseits der verbrauchten Äther etc. über den Südpol. Der erste Bewohner des Atemfeldes, das Ego des Babys, formiert sich primär aus dem Begehren nach Mutterwärme, Zärtlichkeit und Zuwendung, sowie Sättigung an der Brust, womit gleichermaßen die Ernährung des heranwachsenden Ätherkörpers gesichert wird. In der Kindheit wird somit das Ego als erster Bewohner des Atemfeldes mit den primären Begierden, Gefühlen und Gedanken des Kindes geprägt, die natürlich auf die körperliche Selbsterhaltung ausgerichtet sind. Im Laufe des Heranwachsens kommen alle Gedanken- und Begierdenkomplexe hinzu, die sich aus der Wechselwirkung der Person mit seinem gesellschaftlichen Umfeld und dem hinzutreten der karmischen Bedingungen ergibt. Darum konnte Karl Marx in seiner Philosophie sehr bestimmt behaupten, der Mensch wird von seiner Umwelt geprägt. Er hatte in seiner Philosophie allerdings die Rahmenbedingungen durch das Karma vergessen, dass sich verstärkt in der Phase der Pubertät über das sich vervollständige Astralvermögen mit dem Menschen verbindet. Darin entfalten sich alle Bedürfnisse der partnerschaftlichen Beziehungen und der Fortpflanzung sowie die darin verflochtenen karmischen Verpflichtungen aus früheren Inkarnationen, wobei auch alle Wertvorstellungen der familiären Gruppe und die zugehörigen gesellschaftlichen Tabus eine individuelle lebendige Struktur erhalten. Man muss sich dabei vergegenwärtigen, dass bei allen Lebensvorgängen und Ereignissen das Mentalvermögen unentwegt schöpferisch tätig ist. Aus allen Wünschen und Begehren, aus allen Überlegungen, Bedenken und aktivem Handeln formt der Mensch – ohne etwas davon zu bemerken – Wesen aus Mentalstoff und Astralis, die sich auch im Atemfeld einnisten. Alle diese Bewohner des Atemfeldes mischen sich aus Selbsterhaltung permanent in das egoistische Denken, Fühlen und Handeln ein und bestimmen so die weitere mentale und emotionale Ausrichtung der Person. Einerseits sind diese Mentalschöpfungen wirklich lebensnotwendig für den Menschen, andererseits können sie zu den größten Behinderungen für ein geordnetes Leben werden, was zahlreiche Psychotherapeuten aus ihrer Praxis bestätigen könnten.

Vom egozentrischen Grundimpuls des um Selbsterhalt ringenden Menschen ausgehend bildet sich vor allem das Ego als ein alles bestimmendes Wesen im Atemfeld heraus, das alle anderen Lebensstrukturen des gesamten Mikrokosmos koordiniert. Dabei spielt vor allem die Ausrichtung der Wahrnehmung und die damit verknüpfte Bewertung der Überlegungen und Sensationen eine alles entscheidende Rolle. Dieses Wesen aus Astralis und Mentalis kann man gut und gerne als die Naturseele bezeichnen. Sie ist unbewusst mit allen Funktionen und Aktivitäten des Menschen, seinem Fühlen, Denken und Handeln verbunden und bestimmt über das aurische Magnetfeld die Qualität der kosmischen Kräfte, die vom Mikrokosmos eingeatmet werden.
Die oft gestellte Frage: Wer ist das eigentlich, der da ICH sagt?, kann hiermit eindeutig beantwortet werden. Es ist die Naturseele, das Ego, dieser dominante Gedanken- und Gefühls-Kumulus im Atemfeld des Mikrokosmos. Er – dieses Ich – ist niemals das ausführende Organ der Persönlichkeit, nimmt aber alle Aktivitäten des Körpers für sich in Anspruch und macht sich damit wichtig. Man kann das sehr schön im normalen Leben bei allen Aussprachen beobachten. Am besten sagte es wohl Ludwig der XIV. von Frankreich: „L‘état c‘est moi!“. Man vergleiche damit die vornehme Artikulation von Descartes: „Ich denke, also bin Ich!“ Ganz deutlich wird es in den 10 Geboten zum Ausdruck gebracht, die Moses von JHWE erhalten haben soll: „ICH bin der Herr, Dein Gott, Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“

Zur Vereinfachung der nachfolgenden Besprechung wollen wir diesen Atemfeldbewohnern aus mentalen und astralen Kräften eine Bezeichnung geben, die einem Buch von Gustav Meyring entnommen ist: Golem. So können wir jetzt sagen, dass das Atemfeld unbewusst zahlreiche kleinere und größere Golems beherbergt, die unter anderem alle dort zirkulierenden Kräfte mit ihrer Grundschwingung in Übereinstimmung bringen, bevor sie vom Menschen eingeatmet werden. Der Mensch reproduziert und ernährt mit seinen Gedanken, Gefühlen und Taten seine Golems und erschafft stets auch völlig neue, die zu seinem bereits existenten Pantheon passen. Dabei ist der Hauptgolem, die Naturseele, sein Ego, der größte und absolut dominante Faktor, der Metaprogrammierer. Sie bestimmt die prinzipielle Polarität aller Gefühle und Gedanken sowie seine Ausrichtung z.B. auf Tierliebe und Natur, Humanität, Moralität und Mitgefühl, Sozialität und Geselligkeit, auf Politik und Machtstreben etc. Sie bestimmt seinen Platz im Dasein, reguliert sein Werden und auch seine Vergehen gegen die gesellschaftlichen Normen. Dieser Hauptgolem im Atemfeld eines jeden Menschen ist als die Naturseele zu bezeichnen, denn sie ist im Wechselspiel zwischen dem aurischen Wesen, dem Blutserbe der stofflichen Eltern, dem Astralwesen und den Lebensereignissen des Menschen von Kindesbeinen an, entstanden.

Zu Beginn des Lebens war sie nur eine lebenssichernde Instanz, zuständig für die Belebung des Wesens einerseits und auch für alle regulativen Wechselwirkungen im Mikrokosmos. Denn für seine irdische Existenz müssen alle Kraftfelder durch eine innewohnende Dynamik zentriert zusammengehalten und andererseits durch spezielle Kraftimpulse belebt und für das aktuelle Geschehen selbsterhaltend dynamisiert werden. Zwischen diesen funktionalen Feldern strömen unzählige Informationen hin und her. Darüber hinaus findet ein beständiger Austausch mit den feinstofflichen Feldern des Jenseits statt. Die permanente Interdependenz mit den das All erfüllenden unstofflichen elektromagnetischen Kraftfeldern wird bei den meisten Erläuterungen oftmals übersehen. Der Mikrokosmos ist realistisch betrachtet ein Stoffwechselorgan, wobei der Begriff „Stoff“ hier für Verwirrung sorgt, denn es geht im ganzen Kosmos weniger um die materielle Seite unserer Natur, sondern vor allem um eine beständige Kommunikation von Kräften und Informationen in einem alles umspanneneden Kraftfeld des Kosmos. Dabei spielt allerdings die stoffliche Person eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Der Mensch sollte es eigentlich aus eigener Erfahrung wissen. Er ist vor allem auch ein Betrachtungsorgan, das seine Wahrnehmungen bewusst realisiert und mit seinem ICH, seinen seelischen Kriterien bewertet.

Wer sich in seiner Weltanschauung mit dieser Megastruktur des Menschen vertraut machen kann, wird die Frage nach der Qualität der Seele beantworten können. Die Natur-Seele ist eine Zusammenfügung von feinstofflichen Kräften, Mentalis und Astralis, die im Atemfeld des Mikrokomos alle Aktivitäten des Menschen unbewusst steuert. Der Mensch glaubt, seine Handlungen aktiv selbst ausgeführt zu haben. Wer sagt: Ich habe diese Idee gehabt. oder Ich habe die Schlacht geschlagen. oder Ich habe die Natur gerettet. ist seinem inneren Golem aufgesessen, denn die von seiner Naturseele angespornten Kräfte haben den Menschen handeln lassen.

Fassen wir die weiteren Vermögen der Seele noch einmal zusammen.
Erstens: die Seele hat Bewusstsein und sie kann denken. Die Seele bewirkt Kommunikation und Information, allerdings in und mit allen Feldaspekten des Mikrokosmos und auch darüber hinaus, mit allen kosmischen Feldern des Jenseits.
Die Seele ist eine komplexe Vernetzung vielfältiger Informationen aus allen Strukturen des mikrokosmischen Wesens. Wie ein Baum hat sie überall ihre Wurzeln und streckt in alle Richtungen ihre Äste, die über einen starken egoistischen Stamm mit den Wurzeln verbunden sind.
Im Laufe des Lebens werden diese Strukturen der Naturseele immer kräftiger und zu unüberwindlichen psychologischen Faktoren, die nachhaltig das Denken und Beurteilen des Menschen bestimmen.

Der Bewusstseinsaspekt der Seele bestimmt vor allem die Aufmerksamkeit und Ausrichtung der bewussten Person. Sie bestimmt, wohin sich der Mensch ausrichtet, entweder auf die materiellen Aspekte des irdischen Lebens – die Seele, die sündigt – oder er lenkt sein Begehren auf ein göttliches Lebensfeld – das entspräche der ewig seienden Seele. Für diese Funktion wird in den hermetischen Darstellungen an manchen Stellen auch der Begriff Gemüt verwendet, das sich auf der Basis der vier Bewusstheiten im Herzen entwickeln soll. Die Seele muss einerseits in allen Kraftfeldern für den ganzen Mikrokosmos die Selbsterhaltung sichern und andererseits die permanente Evolution innerhalb der Schöpfung dynamisieren. In diesen Zusammenhang macht uns noch einmal der Ausspruch des Faust in Goethes Drama: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) zu den Gefilden hoher Ahnen.“ auf ein besonderes Problem des Menschen aufmerksam.

Wenn man nach der Qualität der zweiten, der ewig seienden Seele fragt, muss man sich kurzfristig mit der Art und der Struktur unseres natürlichen Lebensfeldes befassen. Allen Menschen ist die stoffliche Natur mit allen ihren materiellen Erscheinungen unseres Planeten Erde geläufig. Weniger bekannt ist, dass alle materiellen Erscheinungen von immateriellen oder unstofflichen Kraftfeldern durchdrungen sind, die das Dasein auf der Erde überhaupt erst ermöglichen. Bedauerlicherweise hat sich in den Lebensfeldern unseres Kosmos eine gewisse Unheiligkeit entwickelt, die ähnlich den Vorgängen im Atemfeld des Mikrokosmos aus mentalen und emotionalen Schöpfungen der ganzen Menschheit besteht. Im Jenseits tummeln sich also neben den Wesen und Kräften, die diese unsere irdische Natur erhalten und ordnen, auch Wesen und Entitäten (Golems), die aus den Wünschen und Begehren aller Menschen nach einem paradiesischen Dasein auf Erden entstanden sind und auch noch immer entstehen. Zu allem Überfluss sind die ätherischen, astralen und mentalen Felder des Jenseits auch die Gebiete, in denen sich die Mikrokosmen der Verstorbenen langsam auflösen. Es ist jetzt hier nicht der Platz, all die verwickelten Entwicklungen der jenseitigen Sphären im Einzelnen zu erläutern. Beschränken wir uns auf den Fakt, dass ähnlich den Golems im Atemfeld des Mikrokosmos sich im Jenseits gewaltige Äonen (Holokumulies) entwickeln, die neben allen egozentrischen Bestrebungen nach Macht, Ruhm und Reichtum auch mit all den Begierden nach Erleuchtung und ewigem Leben für das selbstsüchtige Ego geladen sind.
Diese Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel, wie sie von Paulus im NT genannt werden, spiegeln den verlangenden Menschen vor, dass ihre Natur-Seele dermaleinst heilig in den seligen Bereichen eines paradiesischen Himmels ewig leben werden. Dies tun diese Entitäten oder Götter oder Devas im Jenseits aus reiner Selbsterhaltung, denn sie wurden über Millionen von Jahren von selbstsüchtigen Menschen hervorgebracht.

Allerdings müssen alle Mikrokosmen, die auf diese Vortäuschung falscher Tatsachen hereinfallen, dermaleinst wieder das mühsame Los eines sterblichen Erdenbürgers annehmen. Denn nur als irdische stoffliche Person kann der Mensch eine neue überirdische Seele bekommen. Goethe wusste also bereits von dieser metaphysischen Möglichkeit, d.h. sein Mikrokosmos hatte bereits die erforderliche Reife dafür erlangt. Denn erst wenn die Naturseele ermattet ist von den vielen Versuchen weder im irdischen Dasein und noch in einem jenseitigen Dasein eine göttliche Welt zu schaffen, tritt die Möglichkeit ein, dass sich die Monade mit dem Mikrokosmos verbindet und die neue Seele zur Geburt bringt. Einige Weisen der großen ursprünglichen Religionen beschreiben der Menschheit jene metaphysischen Gebiete, aus denen jedem die Gnade geschenkt wird, einmal eine ewige Seele zu bekommen, der sich wahrhaftig dieser zukünftigen Verheißung zuwendet.
Vor aller irdischen Schöpfung mit ihren Devas und Hierarchien unter dem Himmel existiert seit Anbeginn aller Zeiten eine göttliche Schöpfung, die siebenfach gestuft alles umfasst, auch das, was den Visionen der Heiligen nicht zugänglich ist und der Menschheit vorerst nicht überbracht werden kann. Am nächsten von allen diesen sieben Gebieten ist uns das sechste kosmische Gebiet, das die Ereignisse im siebenten kosmischen Gebiet lenkt und dynamisiert. Dort existiert für jeden wahren Mikrokosmos ein Urtyp, ein Vorbild, von dem aus der Mikrokosmos im siebten kosmischen Gebiet in-formiert wird. Dieser Urtyp, Leibnitz nannte ihn auch die Monade, senkt eine kraftvolle Verbindung in den Mittelpunkt des Herzens. Dies ist der Begegnungspunkt mit dem göttlichen Lebensfeld und der Ursprung der ewig seienden Seele. Er wird von Shankaracharya auch Atman genannt.

Kann sich der Mensch von den Anbiederungen der irdischen materiellen Welt lösen, z.B. weil er die in ihm erklingenden Ideale weder auf Erden noch in irgendeiner Sphäre des Jenseits verwirklich sieht, und bei allem redlichen Bemühen keine reale Chance erkennen kann, wie sie in dieser Natur des Egoismus verwirklicht werden könnten, dann wird er nach einem Ausweg suchen. Es entsteht auf der einen Seite eine mentale Neutralität gegenüber den natürlichen Belangen und auf der anderen Seite eine intensive Sehnsucht nach dieser höheren Lebenswelt. In dieser spannungsgeladenen inneren Stille kann das Heimweh des Herzens von der Monade beantwortet werden. Kann diese innere Stimme aus dem Herzen stets deutlicher das Denken und Fühlen des Menschen beeinflussen, entsteht hieraus ein neuer mental-astraler Golem im mikrokosmischen Atemfeld. Zusätzlich wird ein  Stern in der uralten Schicht der Lipika wieder aufleuchten, aus dem die Erinnerung von dem ursprünglichen Auftrag des Menschen in das Bewusstsein des Kandidaten klingt. So entwickelt sich in diesem Wechselspiel zwischen Bewusstsein, aurischer Sphäre und der Rose im Herzen (Atman), die monadische Berührung, eine neue Beseelung.
Von ihr geht eine neue innere Einsicht in die wahren Absichten des kosmischen Lebens aus, die den Menschen zu einer völlig neuen Lebenshaltung führen, in der die Eitelkeiten der Welt nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Naturseele verliert prozessmäßig an Kraft, weil sich der Mensch bewusst seinem neuen Lebensziel zuwendet, und unter dem Einfluss der neuen Beseelung seine Ausrichtung völlig verändert. (Die wird in der christlichen Terminologie Buße genannt.) Bei aller Aktivität seines gewöhnlichen Lebens achtet er auf Denkansätze, was er noch machen kann, damit diese uralte Stimme aus der Rose des Herzens noch lauter zu ihm sprechen kann. So entfaltet sich die Ewige Seele aus den Kräften des Mikrokosmos und der Monade als ein vitaler heilbringender Golem im Atemfeld. Nach einiger Zeit der Entwicklung bekommt diese mental-astrale Konfiguration einen kräftigen Zuschuss aus dem sechsten kosmischen Gebiet, so dass sich nun auch  der Ätherkörper im Mikrokosmos um einige Aspekte unirdischer Äther erweitern kann. Diese überraschend neue Konzeption eines zusätzlichen Lebewesens im Mikrokosmos wird in den Bildern und Gleichnissen des Jesus von Nazareth im Neuen Testament und den Apokryphen Evangelien dargestellt. Die Transfiguration wirkt sich vor allem in den Feldbereichen der Astralis und Mentalis aus, wo in einem mehrstufigen Prozess neue Aspekte entwickelt werden, die bislang noch nicht vom Menschen erfasst weden konnten. Jetzt kann das neue erwachende Bewusstsein sprechen, wie Johannes: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde.“

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen:

1. Man kann die Seele als das feinstoffliche Ego bezeichnen, es ist ein Golem aus ätherischen und astralen Kräften im Atemfeld des Mikrokosmos.
Viele Theorien deuten auf ihre Weise und Sprache ähnliche Dimensionen an. Der Begriff Seele wird meistens für einen nicht genau definierten Aspekt in den unbewussten Sphären
der Persönlichkeit verwendet. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass von diesem Anteil der Psyche ein dynamisches Prinzip ausgeht, eine Art Gewissen oder moralische Instanz, die das Denken, Handel und Wandel des Menschen unbewusst prägt.
2. Die Seele schenkt allen Wesen das Leben.
3. Die Seele bewirkt im Bewusstsein vor allem die Ausrichtung bei allen Wahrnehmungs- und Denkvorgängen. Wie Erinnerungen aufgerufen, Bedeutungen, Wertungen und Beurteilungen vorgenommen werden, bestimmt die Art der Seele. Auf diese Weise lenkt die Seele die Ausrichtung des Egos in der Person.
4. Die Seele bestimmt den Charakter, den magnetischen Vibrationsschlüssel des Mikrokosmos, und dominiert somit den gesamten Stoffwechsel der Kraftfelder für die Selbsterhaltung und die Evolution in der Schöpfung.
5. Eine sündige Seele als solche gibt es nicht. Das ist nur eine theologische Definition, die angstvolle Menschen in religiöser Abhängigkeit hält. Der Erfahrungsweg in dieser polaren Natur ist für jeden Mikrokosmos sehr unterschiedlich, und jede menschliche Be- oder Verurteilung der Lebensart basiert auf schlichter Unkenntnis der wirklichen Zusammenhänge.
6. Die Naturseele wird mit dem irdischen Mikrokosmos zu ihren Ursprüngen hin aufgelöst und kann nicht in die Ewigkeit aufgenommen werden. Allerdings kann der Mensch mit
den zahllosen Erfahrungen, die er unter Anleitung der Naturseele machen darf, der ewig-seienden Seele den Weg bereiten, damit diese einmal die Herrschaft über den Mikrokosmos übernehmen kann.
7. Diese göttliche Seele wird aus den Kräften des sechsten kosmischen Gebietes im Atemfeld induziert und kann gemeinsam mit einem bewussten Kandidaten zum Leben erweckt werden. Sie ist zunächst auch nur ein heiliger olem im Atemfeld, der  jedoch im gleichen Mikrokosmos die Entwicklung des Ätherfeldes, der Astralis und der Mentalis weiter entwickelt.
Damit sind erhebliche Veränderungen im Denken, Erfassen, Bewerten und auch in der Physis des Menschen verbunden.

Mit diesen Definitionen werden einige offene Fragen nach dem seelischen Sein beantwortet, die mit den bestehende Thesen durchaus verträglich sind. Die Seele als dominanter Golem im Atemfeld bestimmt als Triebfeder im Bewusstsein, durch Aufmerksamkeit, also Ausrichtung, das Ziel des Mikrokosmos: Selbsterhaltung zur Selbstentfaltung in dem alles umfassenden schöpferischen Bewusstsein. Dafür regelt im irdischen Lebensfeld zunächst die Natur-Seele den Stoffwechsel und bewirkt die Kommunikation mit allen unstofflichen Kraftfeldern im Rahmen der isobaren Resonanz, bis aus allem Leiden und Erleiden die Erfahrung aufsteigt, dass das Dasein ein höheres Ziel hat. Dadurch wird der Weg zu der höheren Sphären auf der Spirale der Evolution gebahnt.

Dann wird sich unter dem Einfluss der Monade im Mikrokosmos eine neue Beseelung entfalten. So wird diese auf Gott ausgerichtete Seele auch die Bewahrerin der auf die höchste Ideation ausgerichteten Evolution des Menschen, ewig-seiend im universalen Bewusstsein. Dabei wäre zu erwähnen, dass auch das mikrokosmische Bewusstsein zu allen Zeiten ein Teil des universalen All-Bewusstseins war und ist, das sich im kosmischen und solaren Feld der Schöpfung manifestiert. Im Rahmen der Evolution wird sich das individuelle Denken und Erfassen eines jeden Mikrokosmos einmal nach seiner langen Reise durch die kosmischen Verirrungen soweit mit den kosmischen und makrokosmischen Entwicklungen befassen, bis er mit dem universalen Bewusstsein vereinigt wird. Bis dahin müssen allerdings noch einige Inkarnationen erfolgreich verlaufen.

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