Das Universum ist siebenfach hierarchisch strukturiert.

Titel: KreativUniversum. Digitales Composing, Format: 50 x 70 cm; Daten: 300 dpi, 140 MB; Datum: Juli 2020

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Die kosmische Einheit – sieben Dimensionen

Im allgemeinen sprechen die Menschen von drei Dimensionen, und meinen dann die Höhe, die Breite und die Tiefe des «Raumes». Vielleicht sind seit Einstein eine Reihe Menschen dazu übergegangen, die «Zeit» als die «vierte Dimension» zu betrachten. Doch in den meisten Fällen ist die Welt 3-D – also dreidimensional. Die vierte Dimension lässt Raum für zahlreiche Spekulationen. Es hat in den 60ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sowjetische Wissenschaftler gegeben, die mathematisch zehn aufeinander aufbauende Dimensionen konstruierten. Diese mathematischen Hypothesen waren äußerst interessant. Allerdings haben sie sich wissenschaftlich nicht lange gehalten, denn sie existierten nur als ein Denkmodell. In elitären mathematischen Kreisen jedoch wurden diese abstrakten Konstrukte heiß diskutiert. Nun, sie sind im Langzeitgedächtnis der Wissenschaften abgelegt und haben dort einen besonderen Platz im Archiv der Zeitdokumente erhalten.
Wie in Basis der Evolution, Kapitel 03, Das siebenfache Weltbild, erwähnt, entfaltet sich die ganze Schöpfung in sieben kosmischen Gebieten. Die höchsten Kraftströme des Alls strahlen aus dem heiligen Siebengeist. So scheint es sehr plausibel zu sein, dass es im ganzen All ebenfalls sieben Dimensionen gibt. Diese Vision hat etwas ausgesprochen Musikalisches. Betrachten wir es aus der Harmonielehre der Musik, die zum großen Teil auf den Erkenntnissen, oder sollten wir sagen Intuitionen, des Pythagoras aufbaut: Als Oktave (von lat. octava: „die achte“), bezeichnet man in der Musik ein Intervall, das 8 Tonstufen einer diatonischen, heptatonischen Tonleiter umspannt. Dazu gehören allerdings nur sieben Töne, denn den Abschluss der Oktave bildet der am Beginn klingende Ton der folgenden Oktave – nur in der nächst höheren Stimmung. Die Oktave ist in fast allen Musikkulturen der Welt ein Grundintervall der Tonleitern. Üblicherweise erstrecken sich diese Tonleitern über einen Oktavraum und wiederholen sich dann im Oktavabstand. So werden aus sieben Klangfrequenzen, sieben Tönen mit ihren Modulationen alle musikalischen Kunstwerke zusammengestellt.
Um die Vision der sieben Dimensionen richtig erfassen zu können, wird es allerdings notwendig, den alten Begriff «Dimension» in einem etwas viel weiteren Sinn zu verstehen, als es gemeinhin üblich ist. Eigentlich ist es ein Begriff, der nicht nur die räumlichen Verhältnisse umfasst. Um die sieben Dimensionen der Schöpfung gut zu verstehen, sollte man das räumliche Kalottenmodell der materiellen Bilderkaleidoskope verlassen. Hier in unserer körperlichen Welt geschieht alles nebeneinander oder nacheinander, weil im mechanistischen Denken eine Billardkugel nicht den Raum der anderen Kugel einnehmen kann. Alle Zellen einer Pflanze liegen stets nebeneinander, und auch im Ablauf des Werdens folgt ein Ereignis nach dem anderen, auf die Nacht folgt der Tag. Eine Welle folgt der nächsten, usw. So erlebt jeder seine Welt, und darum ist auch unser Wortschatz unübersehbar prall mit den vereinfachenden, materiellen Begriffen gefüllt. Um sich schnell miteinander über eine tägliche Verrichtung auszutauschen, reduzieren wir mit unseren Begriffen die erforderliche Komplexität der Wirklichkeit. So geschieht es auch mit den Dimensionen.

Wenn wir im Folgenden von einer «ersten» oder einer «siebten» Dimension sprechen, dann ist diese Nummerierung nur für unser rangorientiertes Denken, nur für unser mentales Differenzieren und Unterscheiden erforderlich, das immer ein Nebeneinander für seine begriffliche Ordnung benötigt. Die Zahlen bezeichnen weder eine zeitliche Reihenfolge noch eine wertende Rangfolge der Dimensionen. Für unser Denken nahezu unvorstellbar:
Alle Dimensionen sind immer zugleich, gemeinsam und ineinander Basis des Universums.
Dabei ist für unsere Betrachtung eindeutig zu betonen, dass die erste Dimension, das Bewusstsein, alle anderen Dimensionen in namenloser Liebe umfasst und durchwebt. TAO ist in allem und es gibt NICHTS in dem das universale Bewusstsein nicht wäre. Es ist gleichzeitig die Urkraft der ersten Monade, der Urmonas in der Offenbarung, die alle weiteren Monaden, Kosmen und Geschöpfe des Universums beinhaltet. Siehe Kapitel 03 im Buch: Basis der Evolution: Wesen und Wirken im Allgeschehen. Hinter aller Offenbarung gibt es das dimensionslos ohne alles Wirken ruhende, ungeschaffene, unbeschreibliche, alles umfassende Weltfeld in der zeitlosen und raumlosen Ewigkeit. Viele Weise schreiben so oder ähnlich von ersten Energie- und Lebensfeld vor Beginn der Existenz des Alls. Dann trat in ihren Darstellungen ES, TAO, der Logos, Indra, Brahman, Ahura Mazda in Erscheinung, mit allen Dimensionen zugleich offenbarte das universale bewusste Sein die Urmonas in all seiner Herrlichkeit.

Alle Darstellungen der Offenbarung, des Seins – des Werdens und Vergehens – beginnen im status nascendi – im «Da-Sein». Wir müssen uns dieser Ansicht der «Alten» erst einmal ohne Vorbehalte nähern und völlig neutral erfassen. Aber ohne das «Bewusst-Sein» wären alle anderen Dimensionen wertlos, ja gerade unsinnig. Aus unserem unmaßgeblichen Blickwinkel stellt es sich so dar: Die das unbegrenzte Universum umfassende, für uns Menschen unkennbare Kraftebene, die sich allen Betrachtungen entzieht, emanierte, brachte als erstes aus sich und in sich hervor – es sei hier diese Sichtweise gestattet – das Feld der Offenbarung, die Urmonade im universalen Bewusstsein, den Logos aus Wasser und Geist, Licht und Bewusstsein. Man spricht in vielen Mysterien der Welt auch von den Urwassern des Lebens. Damit trat das Bewusst-Sein in Offenbarung, um die Herrlichkeit hinter und über aller Offenbarung in allen Geschöpfen offenbar werden zu lassen. Das unkennbare unendliche ewige Feld, das alle Universen in sich enthält, trägt keinen Namen und keine Begrifflichkeit, weil es über alles Erfassen weit überspannt. Der allgemein übliche Begriff «Gott» stammt aus dem geozentrischen Weltbild des Aristoteles, und kann für alle möglichen Entitäten und Wesen innerhalb des Alls verwendet werden, so wie es dem Philosophen gerade in sein Konzept passt. Dieses Missverständnis möchte ich hier in diesen Zusammenhängen vermeiden.

Das Bewusstsein ist die alles umfassende Dimension, in der alle Entitäten, Wesen, Kosmen und Menschen dieser Herrlichkeiten gewahr werden können. In ihm entfalten sich alle Sinnesorgane, um die Wahrnehmung des göttlichen Wirkens zu einem Lob und Dank emporzuheben zu IHM, der Alles in Allem ist. Es ist zugleich die höchste universelle Macht und die alles umfassende und alles durchtönende Harmonie, die alles erschafft und alles erkennen kann, weil sie eben selbst alles ist und in allen Lebensfeldern mitwirkt. Und weil sie alles ist, kennt sie alles, beschützt und fördert sie alles in Liebe und weiser Vorsehung, inspiriert sie das ganze Leben im All zu neuen Entwicklungen und führt sie voller Barmherzigkeit in Zeit und Raum zur totalen ewigen Herrlichkeit. In der universalen Bewusstheit steht alles Geschaffene in der Einheit mit IHM, dem Schöpfungsfeld selbst.
Dies ging direkt einher mit der folgenden Dimension. Sie ist das Werden, die Zeit. Es sind in dem Bilde der Mysterien die Lebenden Wasser, in denen sich alles offenbart. «Das Währen ist SEINE Macht», lesen wir in der universellen Weisheit. Wir sprechen in unserem Naturfeld von Zeit. Da sich alles Werden in der Dimension Zeit vollzieht, kann eine Entwicklung von einem Anfang zu einem anderen Ende stattfinden. Dennoch gibt es im All viele unterschiedliche Möglichkeiten des Werdens, sagen wir in anderen Zeiten. Oder in der Ewigkeit, in der auch ein Werden stattfindet, das aber unserer schnellen Werdensqualität gegenüber als Statika bezeichnet wird. Vor IHM sind tausend Jahre wie ein Tag, sagt uns die Bibel, Ob die Proportion stimmt, sei einmal dahin gestellt. Sicher ist das irdische Werden in der Materie ein völlig anderes als das Werden in einer viel höheren Energieform, z.B. der Astralis oder der Mentalis.
Doch ohne die Dimension des Raumes wäre kein Sein, kein konkretes Entfalten von Kraft und Schöpfungen möglich. Alles was ist, also das ganze Sein entfaltet sich in Zeit und Raum. Das dürfte normalerweise für einen guten Mitdenker nicht zum Problem werden. Doch es gibt auch mystische Denkansätze, die die Vision von einem Entfalten aus dem «zeitlosen und raumlosen Nichts» entsprechend dem buddhistischen Nirvana anbieten. Mit der Dimension des Raumes sind die Aspekte der Harmonie und der Kohabitation aller Erscheinungen verbunden, die in Harmonie das Wesen des Schöpfungsfeldes offenbaren.
Ohne Licht, ohne die diversen Ströme der Energie entstehen keine Atome, entfaltet sich in keinem Raum eine Evolution von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Kraft, also Energie ist die belebende, wirkende Dimension, denn ohne Kraft kein Werden. In dieser Dimension treten alle unterschiedlichen Kraftarten in Erscheinung, die sich in unterschiedlichen Medien verbreiten und aus verschiedenen Kraftquellen ausgesendet werden. Nun wird allezeit gesagt, dass ohne SEINEN Willen nichts in Offenbarung getreten wäre.

Ohne SEINEN Willen fallen hier keine Vögel mal eben vom Himmel! Man könnte diesen Begriff einfach so stehen lassen. Aber er hat eine sehr personifizierende Note, die auch sonst die Bücher der klassischen Religionen durchströmt. Ohne SEINEN Willen – daneben steht dann: Ich bin der Herr, dein Gott – und schon sehen wir die köstlichen Bilder eines bärtigen Mannes, den u.a. Botticelli gemalt hat und Michelangelo Buonarroti in der Sixtinischen Kapelle an der Decke verewigte. Fassen wir diese Dimension allerdings aus der Ebene der Kraftfelder auf, dann ist sie ein dynamisches Drängen, Währen oder Begehren in den verschiedensten Realisationsräumen.
Sie ist die allem innewohnende Dynamik, die mit Kraft alles kreative Leben in Raum und Zeit zur Offenbarung drängt. Ohne sie entstehen keine Galaxien, ohne diese Dimension drehen sich die Planeten nicht um die Sonne. Diese kraftvolle Dynamik, das Begehren treibt alle Wesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze zur verwirklichenden Tat. Dieses Begehren begleitet jedes Atom durch das Dasein. In der Kraft und ihrer dynamischen Beschleunigung wachsen Begierden, Begehren, Wünsche und alle damit verbundenen Triebkräfte und treten in Offenbarung. Auch das höchste Begehren nach Seligkeit wird in dieser Dimension gelebt.
Wer die Herrlichkeit des Sternenmeeres am dunkelblauen Firmament betrachtet, wer die Berichte der Astronauten liest, die das Weltall aus nächster Nähe geschaut haben, in denen von der beeindruckenden Macht des harmonischen Miteinanders aller Planeten im Sonnensystem berichtet wird, ist davon überzeugt, dass dahinter eine fundamentale Wirkung steht. Wer das Leuchten der Sonne und Gestirne beobachtet und um die unfassbaren Energiemengen weiß, die in der Sonne produziert werden oder die beständig aus allen kosmischen Gebieten die Erde erreichen, der weiß, dass die Energie oder die Kraft im universalen Bewusstsein schlechthin die verwirklichende Dimension im All ist.
Zu Beginn der Schöpfung schwebte der Geist über den Wassern, so liest man in der Genesis. Was kann man davon ableiten? Es gibt eine geistige Dimension, die Sophia, die Weisheit, die sich über und in der Materia Magica offenbart. Denn die Entwicklung des kybernetischen Alls, die Entfaltung der Welt und der Menschheit wird nach SEINEM Plan in großer Weisheit vorangetrieben. In dieser Dimension steht auch das große Gedächtnis der Natur mit dem umfassenden Wissen aller Gesetze der Gerechtigkeit und lebensnotwendiger Regeln des harmonischen Zusammenwirkens, die göttliche Weisheit.
In ihr manifestieren sich alles Wissen aller Naturen und offenbart sich die Wahrheit. Für uns Menschen ist die Wahrheit ein sehr vager Begriff, denn er ist eine erklärende Definition für subjektive Feststellungen, die über die angefügte Eigenschaft „wahr“ objektiviert und autorisiert werden. Im Weltall der umfassenden Schöpfung ist die Wahrheit allerdings eine prinzipielle Dimension, in der sich das Leben entfaltet. Immer wieder haben Biologen das Leben aus der Materie extrahieren wollen, sind jedoch an dem einfachen Phänomen gescheitert, dass sie mit ihren Wahrnehmungen immer im stofflichen Lebensfeld stecken geblieben sind. Das Leben aller Fauna und Flora auf unserem Planeten, das Wesen aller Sterne und Galaxien, aller Entitäten entfaltet sich in der Dimension der Wahrheit, in Gleichheit und Gerechtigkeit, soweit in uns eine Ahnung davon klingen mag.

Fassen wir diese komplexe Vision hier noch einmal zusammen:

  • Dimension das Bewusstsein, die Liebe, die Ideation
  • Dimension die Zeit, das Werden, die Schöpfung,
  • Dimension der Raum, Kohabitation, Harmonie
  • Dimension das Licht, die Energie, Kraft
  • Dimension das Begehren, die Dynamik, der Wille
  • Dimension die Einheit, das Sein als solches, das Leben
  • Dimension die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Weisheit

Diese Aufstellung macht deutlich, dass ein Weiser aus Indien vielleicht in seiner Vision 12 Dimensionen erblickt hat. Je nachdem könnten es sogar noch mehr sein, je weiter man differenzieren möchte. In meiner Einsicht stehen diese sieben Dimensionen für das ganze Schöpfungsfeld, und es bedarf keiner weiteren. Die namentlich genannten zusätzlichen Qualitäten sind in den bestehenden immanent.
Es ist für den materialistisch Denkenden ungheuer wichtig, dass er sich auf ein Lebensfeld aus Vibrationen umstellen muss. Denn alle Dimensionen stehen stets in Einheit und treten in keiner Situation und nirgendwo einzeln in Erscheinung.
Diese Aufstellung macht deutlich, dass ein Weiser aus Indien vielleicht in seiner Vision 12 Dimensionen erblickt hat, je nachdem könnten es sogar noch mehr sein, je weiter man differenzieren möchte. In meiner Einsicht stehen diese sieben Dimensionen für das ganze Schöpfungsfeld, und es bedarf keiner weiteren. Die namentlich genannten zusätzlichen Qualitäten sind in den bestehenden immanent.

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Kugelsterne

Bildformat: 37 x 50 cm, digital editiert, Daten: 47,2 MB, 240 dpi; Datum: 2004

Kugelsterne

Über die Monaden und die Schöpfung durch diese…

Auch nach den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaftlern sind Licht und Materie eigentlich ein gemeinsames Vibrationsfeld. Mal wird es «Quantenvakuum» genannt, mal «Noosphäre», dann wieder «PSI-Feld» oder eben nach der indischen Weisheit die «Akasha». Trotz allem Disput haben sich die fortschrittlichen Philosophen ebenfalls zu der geisteswissenschaftlichen Ansicht durchgedrungen, dass alle stofflichen Bereiche, also Erde, Wasser und Luft, von sechs unstofflichen Kraftfeldern belebt werden, die alles materielle Sein hervor bringen. Das transpersonale oder metaphysische Jenseits erzeugt alle Materie und alle Lebewesen des Wesens Gaia. Gaia, die Mutter Erde, ist ein kybernetischer Kosmos, die aus sieben unstofflichen Kraftfeldern unter der Leitung ihrer Monade das irdische Dasein intelligent probabilistisch lenkt, wenn auch diese gewaltigen Dimensionen des Menschen Verstand übersteigen.
Viele moderne Denker, geisteswissenschaftliche Forscher oder Noetiker beschreiben die Welt als eine »Zwei-Einheit«: die eine Hälfte ist die irdische Erde aus Materie, Luft und Wasser, inklusive aller physikalischen Wesen und Emissionen, und die andere Hälfte ist das metaphysische Jenseits, dem unbekannten Erfahrungsfeld der Gestorbenen, mit dem Durchgangsfeld für die Inkarnationen und den «Seelenfeldern». Dabei ist dem Menschen allerdings die Proportion verloren gegangen, weil er den materiellen Aspekt so stark vergrößert, dass er sein Dasein auf die materielle Erscheinung reduziert hat. Wenn man den Esoterikern glauben darf, dann besteht der Kosmos Erde und alle mit ihm verbundenen Mikrokosmen aus sieben Lebensfeldern, die alle eine viel höhere Energie darstellen als das materielle Feld. Demnach ist der materielle Planet nur 1/7 des Kosmos Erde, keineswegs die «Hälfte». Damit bekämen auch alle religiösen Vorstellungen nicht nur einen anderen Stellenwert im irdischen Jenseits, dem «Devachan», wie es in der indischen Philosophie heißt. Nahezu alle konkreten Aussagen über das Jenseits sind entweder aus vielen Berichten über Nahtoderfahrungen zusammen gestellt oder von hellsichtigen Menschen verfasst worden, die sich diesen subtilen Wahrnehmungen mit ihren materiellen Vorstellungen nähern mussten. Sie konnten es nicht anders erfassen, auch um sich verständlich zu machen. Selbst das Channeling mit dem Transpersonalen leidet unter dieser menschlichen, an die Sprache und deren Begriffe gebundene Notwendigkeit. Viele Berichte mystischer Erfahrungen mit jenseitigen Wesen entsprechen dem jeweiligen Kulturkreis und ihren prägenden Religionen. Darum sind in diesen Berichten Wunsch und Wahrheit undurchschaubar miteinander vermischt, zumal das fundamental geltende Resonanzgesetz jeden Seher eben nur mit jener Welt verbindet, die mit ihm in der selben Vibration schwingt.

Den ausführlichen Darstellungen vieler Weltreligionen von Professors Mircea Eliade zeigen, dass die irdischen Schöpfungsgeschichten oder Kosmologien immer mit einem übermächtigen ewigen Gott oder einigen großen Göttern oder sogar vielzahligen Götterhierarchien beginnen. Bei den vorsichtigen Umschreibungen von Eliade kann man feststellen, dass es in den Weltreligionen sehr unterschiedliche Ausgangsebenen innerhalb des kosmischen Geschehens für die jeweilige Schöpfung geben muss. Auch dabei haben sich einige sehr spezielle regionale Eigenheiten bis in die heutigen Interpretation gerettet.


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Selbstverständlich sind alle menschlichen Vorstellungen einer ursächlichen Schöpfung selbst bei eine visionären Offenbarung nur unspezifische Annahmen bzw. Hypothesen, die sich meistens auf Aussagen oder niedergeschriebene Dokumente historischer Personen stützen, z.B. Propheten oder Mystiker unterschiedlicher Kulturen und Zeiten. Hinsichtlich der Erkenntnis des unkennbaren Schöpfungsfeldes vor jedem Anbeginn einer Offenbarung verhält unser Denken wie das eines Babys zu seiner Mutter. Die Mutter ist das unendliche Wohlfühlen in einer unbegrenzten Geborgenheit. Das menschliche Denken kann derartigen Dimensionen nicht richtig verarbeiten, weil die eigenen Denkparameter im frühen Kindesalter im materiellen Erleben entstehen und weiterhin gewohnheitsmäßig verwendet werden. Alle Weisen der Welt bestätigen eine so ziemlich für alle Religionen gültiges Dogma: Es gibt am Beginn aller Zeiten eine Urschöpfung als eine materielle Erscheinung, ausgespannt im sogenannten Tierkreis. Heute, nach den Satellitenfotoserien hat das allumfassende Universum eine gewaltige Ausdehnung erfahren. Und man ist sich auch in wissenschaftlichen Kreisen nicht mehr sicher, ob das Geschaffene nicht eher einer beständigen Kommunikation gleicht als einem weit gestreuten Sammelsurium von Materiekörpern. Man kann sich meistens darauf einigen, dass der Kosmos insgesamt eine dynamischen, vollkommene Einheit aller Vielheiten darstellt, die – über jedes menschliche Denken und Erfassen hinausgehend – wohl bis in alle Ewigkeiten existieren wird.

Einige Gedanken von Giordano Bruno aus dem Text «Über die Ursache, das Prinzip und das Eine»:
„Also ist diese Welt, dieses Sein, dieses Wahre, dieses Universum, dieses Unendliche und Unermessliche in jedem seiner Teile vollendet, so dass es die Allgegenwart selbst ist. Darüber hinaus sehen wir, dass jeder einzelne dieser unzähligen Weltkörper, die wir im Universum erblicken, darin nicht wie in einem ihn umschließenden Raum oder Zwischenraum an bestimmter Stelle schwebt, sondern wie in einem alles umfassenden, erhaltenden, bewegenden und schaffenden kybernetischen Lebensfeld. Außerdem erfassen wir, dass auch alle Wesen der Offenbarung in ihrer überwältigenden Vielheit und Verschiedenheit Eines im Unendlichen sind und in jedem Ding, sofern man es als Glied von der unendlichen Offenbarung betrachtet, so dass in der Tat das Ganze und alle seine Teile der Substanz nach Eines sind, die Urmonade. Die Unterschiede, die man an den Körpern hinsichtlich ihrer Form, Beschaffenheit, Gestalt, Farbe und ihren sonstigen besonderen sowie gemeinsamen Eigenschaften wahrnimmt, sind nichts anderes, als das wechselnde Antlitz ein und derselben Qualität einer unerschöpflichen Energie, dem universalen Bewusstsein: ein unstetes, bewegliches und vergängliches Antlitz des einen unbeweglichen, beständigen und ewigen Seins, in dem alle Formen, Gestalten und Glieder offenbar sind. Die heilige Dreifaltigkeit, Trilogia, sehen wir erstens als Monade, zweitens in ihr – als ein Arbeitsfeld verstanden –, der Kosmos, Makro- oder Mikrokosmos – je nach Größe des Geschöpfes hierarchisch in sich gegliedert –, und in den Kosmen die sich entwickelnden und in der Schöpfung mitwirkenden Geschöpfe. Alles ruht in einer Einheit, der Urmonade, jenseits von jeder irdischen Eigenschaft, und entfaltet sich in der Vielheit und Vielartigkeit in der allumfassenden probabilistischen Evolution. So ist auch das Verbleiben und Ruhen der ureinheitlichen kosmischen Gebiete ineinander die Urgrundlage und der Fortbestand aller Lebenskraftfelder in allen Dimensionen – sieben an Zahl –. Die sieben Kraftfelder der universalen Einheit erhalten durch die universelle Kommunikation untereinander in ihren Lebensfeldern die triadische Wesenswirklichkeit aus Monade, Kosmos und Geschöpf.“

So können wir heute sagen, und mit Bestimmtheit davon ausgehen, dass im Beginn aller Anfänge eine mit allen universalen Kräften und Dimensionen ausgestattete Monade aus dem unkennbaren Urfeld der unendlichen Lebenswirklichkeit hervorgegangen ist. In diesem allumfassenden Offenbarungsfeld vibrierte ein alles umfassendes, universales Bewusstsein – die universale «Seele» –, dass mit seiner unbeschreiblichen Kraft die Idee, die Wesenswirklichkeit des «ewigen göttlichen» Urfeldes, die Urmonade offenbarte. Dabei expandierten Myriaden von Monaden in sieben Dimensionen, erfüllen und erschaffen aus sieben Kraftströme mit ihrer systemischen Kreativität in den sieben kosmischen Gebieten.

Die Trilogie:
Die eine alles umfassende Grundidee der Offenbarung: Das jeder Monade eingeborene Geschöpf, – eine Galaxie, ein Sternennebel, ein Sonnensystem oder ein Mikrokosmos – entwickelt sich emergent in einem dafür entstandenen Lebenskumulus (Werkplatz) oder Kosmos mit den sieben schöpferischen Lebenskräften des Universums. Alle Geschöpfe werden in ihren Kosmen mit den in den übergeordneten Monaden zur Vollendung und Vereinigung mit ihrer Hypermonade gebracht, die ihr kosmisches System dominiert. In dem uns näher stehenden Makrokosmos, der «Milchstraße», begegnen sich die Kräfte der stellaren Monade des Sonnensystems mit der irdischen Monade Gaia und den acht Monaden der Planeten, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, sowie ihren Monden. Jede Monade unserer Galaxie belebt eine komplette Schöpfung aus sieben Kraftfeldern, eine lebendige Wesenheit. So wird die Monade Erde mit Hilfe aller inhärenten Monaden, Kosmen, Wesen und Lebenswellen zur Vollendung und Mitarbeit im Kosmos der Sonne geführt. Die naturgebundene Evolution wird von den hierarchisch geordneten Monaden dynamisiert, die alle inhärenten Kosmen, Wesen, Lebenswellen zur Vollendung führen. Dabei erreicht das Geschöpf im Kosmos erst die Vollendung aller Lebensfelder, und wird dann kongruent von ihrer eigenen Monade aufgenommen.
Die Kaskade der monadischen Schöpfungen analog der Schöpfungsidee vom Anbeginn nimmt kein Ende bis für alle Wesen bis hin zu dem kleinsten Nanotierchen das Leben geoffenbart ist und gemeinsam evolvieren kann. Wie bei einem gewaltigen Orchester – auch wenn es das menschliche Denken überfordert – klingen alle universellen, galaktischen, solaren, planetaren Monaden in einer Einheit zusammen mit der ursächlichen Urmonade des Schöpfungsfeldes, Tao, Gott-Vater, Indra o.ä. Das universale Bewusstsein fügt sich mit seinem kommunikativen Vermögen hinein bis in die kleinsten Monaden, dynamisiert die jeweiligen Funktionen und Aufgaben eingepasst in alle Lebensfelder der durch sie geführten Lebewesen, ganz gleich ob atomar winzig oder galaktisch groß.

Die Monaden kommunizieren seit Anbeginn vollkommen miteinander, sowohl als Gruppen und als auch im Einzelnen, in Harmonie für die eine Schöpfungs-Idee, genauso vollkommen und harmonisch wie ihr ursächliches Schöpfungsfeld, das aus dem und in dem unkennbaren ewigen Hyperuniversum erklingt. So wie die Monade der Erde ein Geschöpf der kosmischen Monade des Sonnensystems ist, wurde die Monade der Sonne wiederum aus der galaktischen Monade der Milchstraße hervorgebracht. In der kosmischen Monade des Sonnensystems kreisen auch die acht Monaden der anderen Planeten Pluto, Neptun, Uranus, Saturn, Jupiter, Mars, Venus, Merkur mit ihren Begleitern. So wie der Mond seine Monade bei seiner Schöpfung aus der Erdmonade empfangen hat, so haben die anderen Planetenmonde im Sonnensystem ebenfalls ihre Monaden aus ihren Mutterplaneten erhalten, als sie im Prozess entstanden. Die Monaden aller irdischen Wesen und Lebenswellen auf und in der Erde gliedern sich ein in die weltumspannende irdische Monade. Sie sind insofern stets eine Wirkungseinheit, und doch unterschieden nach den jeweils eingegebenen Aktionsstrukturen. Man könnte dieses mit dem Wesen Erde verbundene monadische Feld auch als eine universelle bruderschaftliche Kette andeuten, aus der und in der sich die im irdischen Kosmos geoffenbarten Glieder der Botschafter und Heilsbringer, wie Lao Tse, Vishnu, Shiva, Zoroaster, Buddha, Moses, Jesus Christus und Mani offenbarten. Sie alle verkündeten den Menschen, wie sich einmal aus ihrem Mikrokosmos der wirkliche Mensch zu seiner vollendeten Monade hin entwickeln kann und wird. Diesem Gedanken folgt die oft beschriebene Vorstellung, dass die »Monade« ein Gottesfunken ist, weil sie der Impuls- und Kraftgeber aus dem höchsten universellen Lebensbereich für jede Offenbarung ist. So wird diese monadische Beeinflussung im Mikrokosmos auch als die «göttliche Seele» benannt, oder als der «eingeborene Sohn» – in der christlichen Welt – als «Atman» in der brahmanischen Welt.

Für die konsequente Umsetzung der ihnen innewohnenden Idee aus dem universalen Bewusstsein setzen alle Monaden für die Evolution ihrer Wesen – Engel, Menschen, Tiere, Pflanzen – die sieben fundamentalen Kräfte ein, die in den sieben Dimensionen alles Dasein bewirken. (Siehe Kapitel: Wesen und Wirken im All, in „Basis der Evolution“)
Versucht man diesen Vorgängen und Impressionen mit seinem Verstandesdenken zu folgen das sich an den materiellen Gegebenheiten orientiert, was völlig natürlich und auch logisch ist, wie ein empirischer Verhaltensforscher, dann ist leider auch das Zweifeln und Verleumden dieses Modells vorprogrammiert. Mit dem Denkansatz von Giordano Bruno werden die gigantischen Strukturen ihrer vielfältigen Kommunikation in der universellen Schöpfung wie in einer ahnungsvollen Vision sinnvoll. Aus und in dem unkennbaren ewigen heiligen Feld des Anfangs vor allen Anfängen entfaltet sich die Urmonade, der Logos, Tao, das universale Bewusstsein. Dieses Schöpfungsfeld ist völlig und absolut unpersönlich und besitzt keinerlei Konfiguration, keine von uns erkennbare Qualität oder Quantität, die sich dem stoffgebundenen Denken erschließen könnte.

Die Kaskade der monadischen Schöpfungen analog der Schöpfungsidee vom Anbeginn nimmt kein Ende bis für alle Wesen bis hin zu den Nanotierchen das Leben geoffenbart ist und gemeinsam evolvieren kann. Wie bei einem gewaltigen Orchester – auch wenn es das menschliche Denken überfordert – klingen alle universellen, galaktischen, solaren, planetaren Monaden in der Einheit zusammen mit der ursächlichen Monade des Schöpfungsfeldes, Tao, Gott-Vater, Indra o.ä. Alle auch sehr stark unterschiedlichen Monaden des allumfassenden Universums sind stets und permanent eins mit der fundamentalen Einheit aller. Das universale Bewusstsein fügt sich mit seinen Vermögen hinein bis in die kleinsten Monaden, dynamisiert die jeweiligen Funktionen und Aufgaben eingepasst an die Lebensfelder der durch sie geführten Lebewesen, ganz gleich ob atomar winzig oder galaktisch groß.

Halten wir hier noch einmal fest:

  1. Es gibt seit ewigen Zeiten ein unergründliches, ungeschaffenes, ewiges, heiliges, göttliches Feld, das über alle denkbaren und undenkbaren Ideale erhaben ist. Aus diesem Hyperbewusstsein ging hervor:
  2. das ursächliche Schöpfungsfeld für alle Universen, der Logos, Tao, Brahma, die Urmonade mit sieben Dimensionen. Diese Emanation aus dem unkennbaren Feld vor dem Anfang aller Anfänge ist seit Ewigkeit ein kybernetisches Werden probabilistisch kreativen, vielfältigen Lebens.
  3. Diese Offenbarung umfasst in sieben Dimensionen: das universale Bewusstsein, Raum und Zeit, Licht und Leben, Begehren und Wahrheit, in sieben kosmischen Gebieten.
  4. Das Sein bewirken und strukturieren sieben Kräfte, sieben Strahlungen; von der höchsten Energiestufe, dem universellen Bewusstsein begonnen, drei nirvanische Felder, die Mentalis, die Astralis, das Ätherfeld plus Materie, die niederste Energieebene im Nadir.
  5. Alle Monaden sind wie die Urmonade selbst aus den sieben Kräften bewusst lebend, wirkend und in der Gruppe vollkommen.
  6. Alle Geschöpfe werden in ihren Kosmen, Makro- oder Mikrokosmen, von ihren Monaden geschaffen und evolviert, von der größten Galaxie bis hin zu den Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroben. Sie sind im status nascendi unvollkommen und werden über eine jeder Art gemäßen emergenten Evolution zur Vollendung geführt.
  7. Alles Dasein besteht zusammen in einer progressiven Systematik, in einer probabilistischen Evolution, die von den Monaden ausgeht und geregelt wird. Es ist eine sich immer weiter entfaltende emergente Kreativität aller im universalen Bewusstsein.
  8. Jede Schöpfung in den Monaden bzw. Kosmen findet in und mit den erforderlichen sieben Lebensfeldern statt, die sukzessive mit dem Geschöpf zentral verbunden und weiterführend entwickelt werden. Diese Evolution beginnt immer in einem Werkfeld (Kosmos, Mikrokosmos) mit der energetisch niederen Ansicht und setzt sich hyperbolisch fort bis in die oberste Energie-Ebene. Für uns Menschen ist die niederste Energie die Materie, die höchste liegt im dritten nirvanischen Feld (Idealis).
  9. Der irdische Nadirzustand mit dem Feld der Materie, die entgegen der sinnlichen Wahrnehmung der Menschen auch ein elektromagnetisches Kraftfeld ist. Die irdischen Wesen und der Planet Erde, das Wesen Gaia, benutzen nach ihrer vollständigen Entfaltung als unterstes Wirkungsfeld das Ätherfeld.

Wer diese Faktoren einigermaßen neben seine bisherigen Vorstellungen harmonisch einfügen kann, dem wird deutlich: Alle Monaden der interkosmischen Evolution dynamisieren einerseits die geschaffenen Entitäten, Wesen und Körper – Seelen, Mikrokosmen, Kosmen – zur Vollkommenheit ihres Seins und harmonisieren anderseits mit Liebe und Gerechtigkeit das Miteinander aller Wesen und Geschöpfe kraft des universellen Resonanzgesetzes. Dabei umfasst das monadische Feld der Erde auch alle irdischen Monaden der Devas und Engel, die Mikrokosmen und alle sich in Entwicklung befindenden Menschengruppen, Tiere und Pflanzen, untermenschliche Wesen etc.. Es ist im Geschehen des irdischen Chaos unübersehbar, dass eine gewisse Anzahl von Mikrokosmen körperlicher Menschen individuell von eigenen Monaden instrumentalisiert werden, und andere Menschen in Gruppen von einer Monade weiter entwickelt werden. Das Wesen Erde entwickelt sich also nicht nur als ein materieller Körper stets weiter, sondern natürlich auch mit allen seinen unstofflichen Lebensfeldern, in die alle ihre Mikrokosmen mit deren Geschöpfe eingebettet sind. Dabei tragen die auf ihr lebenden Menschen eine besondere Verantwortung für die Evolution des Planeten, nämlich mit ihrem fortschreitenden Erfassen und Erkennen der Lebensprozesse in allen irdischen Sphären die Entfaltung der astralen und mentalen Sphären zu ermöglichen. Diese spezielle Aufgabe teilen sie sich auch mit den Naturwesen, Devas oder Engeln dieser Welt. Alle Tierfamilien bzw. Gattungen und Pflanzenarten und -Familien werden je nach eigener Art von ihren Monaden bestimmt und geführt und sind mitverantwortlich in die kosmische Evolution eingebunden.

Der Zusammenklang aller Monaden mit den sieben mal sieben Schöpfungskräften bedeutet auch, dass jede Entität in absolut lebendigem Kontakt mit dem großen Strom, Kraft schenkender und informierender Monaden sein Dasein erlebt. Alle zunehmende Vollendung im universellen Bewusstsein teilt sich gemäß den Regeln der Resonanz permanent allen zugehörigen Monaden und Kosmen mit. Wenn in vielen Büchern Monade und Mikrokosmos in einem Atemzug genannt wird, ist damit zu verstehen, dass durch die Radiationen der Monade in ihr in einem Werkfeld ein Geschöpf, ein Aktionspotential, hervorgebracht wird, z.B. ein siebenfacher Mikrokosmos und ein Mensch. Alle Monaden zusammen bilden das Meer, in dem sich die Myriaden Wassertropfen oder Kluster aneinander schmiegen, stets gemeinsam schwingend prall mit kreativem Leben erfüllt.

Diese Vorgänge können von jedem Wesen im eigenen Lebensfeld als ein Naturgesetz erfahren werden, als ein allgegenwärtiger, gesetzmäßiger Einfluss, dem jedes Wesen, jede Entität und jeder irdische Mikrokosmos unterliegt, der sich im Prozess der Evolution aufgenommen weiß, in der kontinuierlichen Weiterentwicklung zu höheren Lebensgebieten. Unter diesem Einfluss dringt selbst zum einfachen Menschen im Nadir der hohe Plan im All hindurch, die Idee des Logos, die dem ganzen Welt-Werden zugrunde liegt. Das monadische Bewusstsein – die neue, die «ewige Seele» – ist die alleinige Ursache, von dem die Mikrokosmen vorangetrieben werden, sich aus den niederen Gebiete ihres Daseins im Astral- und Mentalfeld zu erheben, um die höheren Sphären ihrer Lebensfelder zu entfalten. Dieses dahinter treibende Bewusstsein vertritt ewig und unveränderlich das selbe Schöpfungsprinzip, die «Weltseele».

Damit wird noch aus einer anderen Perspektive deutlich, dass jeder Mensch, ganz gleich welche Position er in seinem Leben einnimmt, immer von einem ihm unbekannten Gefüge verschiedener Gedanken- oder Gefühlsfelder angetrieben wird – Mentalis und Astralis. Zu keiner Zeit ist er/sie der freie Macher seines/ihres eigenen Willens. Gewöhnlich empfindet sich die körperliche Person eigenständig, unabhängig und frei, insofern keine materiellen Behinderungen aus den sozialen oder politischen Zusammenhängen vorhanden oder Einschränkungen in der Bewegung durch körperliche oder psychische Krankheiten entstanden sind. Bei alledem ist und bleibt der Mensch jedoch immer ein Geschöpf der Erde und ist an den stofflichen Planeten bis zum Ableben seiner materiellen Person gebunden. Danach geht er mit seinen unstofflichen Feldern auf in die metaphysischen «elektromagnetischen» Sphären des Jenseits, in denen sich mit der Zeit die bestehenden mikrokosmischen Anteile zunächst wieder in ihre kosmischen Sphären auflösen.

PS: Noch vorhandene Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen. September 2020 aktualisiert.

Flammen Adler

Bildtitel: 004 FlammenAdler; digital Composing; Format: 71 x 50 cm; Daten: 142,5 MB, 300 dpi; Datum: 05.2020

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Kybernetisches Universum

Das kybernetische Denken heißt: in Zusammenhängen denken.
Es gibt im Universum ein ständiges Wechselspiel zwischen Aktionsmustern.
Die chinesische Denkweise geht davon aus, dass alle Geschöpfe/Menschen beständig im Wechselspiel zwischen disharmonischen und harmonischen Einflüssen stehen, die sie immer wieder ins Gleichgewicht bringen müssen.
Ch’i oder Qi entspricht dem energetischen Wechselspiel im Wesen, ein sich selbst regulierendes, kybernetisches System für den Ausgleich und Erhalt aller Lebensimpulse.
Homöostase bezeichnet einen Gleichgewichtszustand eines offenen dynamischen Systems, d.h. beim ständigen Wechselspiel der Einflüsse zu einem Ausgleich, ins Gleichgewicht kommen.
Gleichgewicht und Ungleichgewicht bedingen sich gegenseitig (keine Wertung) wie Yin und Yang.
Zwischenphase = Kreativität
Nicht in Materieteilchen/Korpuskeln denken, sondern in energetischen, probabilistischen Systemen, die sich gegenseitig in wechselnden Strukturen des Lebens informieren, ergänzen, miteinander kommunizieren.
Kybernetische Vernetzung ist das Grundprinzip des Universums. Durch diese permanente resonante Interaktion erhält sich jedes System im Universum selbst und steht im beständigen Kräfteausgleich, informiert alle mitbeteiligten Geschöpfe und Strukturen im Lebensbereich.
Alternative Kräfte wollen nicht loslassen – um ihrer Selbsterhaltung willen können sie die bestehenden Strukturen nicht verändern. Resonanzgesetz!
Christus hat sich mit dem Planet Erde, dem Wesen Gaia, verbunden, um durch seine Kraft dem Kosmos zu ermöglichen den alten Zustand endgültig loszulassen, und damit sich auch die Menschheit von den auf die materielle Lebensbasis ausgerichteten Äonen und Archonten bzw. Asuras befreien kann.
Dafür wird sich jeder Mensch selbst einmal als ein Teil der Menschheit begreifen, als Zelle in dem kosmischen Organ, und für diesen Synergie-Aspekt einer ganzheitlichen, holistischen Weltanschauung seine Wahrnehmung ausweiten und sein Bedenken schulen.

Buch Sehnsucht

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Einige Gedanken vorab…

 Seit vielen hundert Jahren werden die Kinder in die Religion ihrer Familie und ihrer Kultur hineingeboren. Eine freie Wahl der Religion war und ist auch heute bei vielen Völkern prinzipiell nicht gegeben. Die Kultur hat die Gebräuche und Rituale der Religionen wie ein trockener Schwamm aufgesogen. Sie reproduziert diese an regelmäßigen Feiertagen und bei den das familiäre Leben begleitenden Ritualen, wie Taufe, Initiation, Hochzeit und Beerdigung. Erst im Maschinenzeitalter ist diese hundertjährige Verbindung zwischen Kultur und Religion etwas aufgebrochen. Heute verbreitet sich in der modernen Welt ein zunehmend unmoralischer Kapitalismus bei einer unfairen freien Marktwirtschaft. Dies versetzt die Bürger in ein haltloses Labyrinth von gesellschaftlichen Verpflichtungen, die keinen psychischen Hintergrund für das mühselige Dasein auf der Erde liefern. Viele Menschen verlieren darin den Halt und oder sie suchen sich eine areligiöse Perspektive für ihr Leben, auch für ein Weiterleben nach dem Tod. Sowohl die Religionen als auch der naturwissenschaftlich begründete technoide Sozialismus haben für viele an Bedeutung verloren. Neue esoterische Weltmodelle kursieren im Internet und schenken großzügig ihre okkulten Modelle.

 Die Ansicht, dass man nach einem «idealen Leben» in einen Himmel oder in eine Vereinigung mit einem «Gott» eintreten wird, prägt die großen Religionen, die sich aus den mentalen Feldern der Erde in den Gedanken der Philosophen wieder spiegeln. Offenbar haben einige weise Lehrer von dem einen «Weg zur Wahrheit» gewusst, von einem speziellen Prozess, bei dem sich der erkennende Mensch über seine materielle Selbsterhaltung in der bipolaren Natur erheben kann. Jedoch eröffnet erst die körperliche Entwicklung eine Möglichkeit, mit der ein besonnener Mensch die Verbindlichkeiten für die kosmische Evolution erfassen kann. Durch eine astrale Erhöhung im Mikrokosmos kann es auch zu einer mentalen Offenbarung kommen, die sich nun sinnesorganisch der Person mitteilt. Damit kann sich die Erkenntnis einstellen, dass alle bisherigen Wissensansammlungen, alle pädagogischen Disziplinen und religiösen Gebote als Behinderung für jede echte Erhebung absichtlich verfälscht wurden. Darum: Wer den «Ariadne-Faden» für den gesicherten Ausgang aus seinem Lebens-Labyrinth aufnehmen will, sollte alle bislang autorisierten, spirituell oder esoterisch genannten Anweisungen sorgfältig überprüfen, ob ihre Hinweise nicht wirklich einen Irrweg in die Vergangenheit beschreiben. Wahre Spiritualität ist immer ein Fortschreiten in eine noch unbestimmte Zukunft, eine konsequente Weiterentwicklung aus der materiellen Entfaltung des Wahrnehmens und Denkens in die universelle metaphysische Evolution.

 Jedem esoterisch Gebildeten ist wohl bekannt, dass das innere Schauen des Herzens mit den Vermögen des aurischen Wesens, das von vielen Philosophen als «Seele» bezeichnet wird, vorwiegend mit Bildern arbeitet. Dieses Schauen in die abstrakten Formen der höheren Lebensfelder vermittelt sich dem von alten Klischees geklärtem Denken in einer visuellen Symbolik. In der Stille seines eigenen Seins öffnen sich dem aufmerksam lauschenden Menschen in einer gereinigten Atmosphäre die wesentlichen Aspekte und Aufgaben seines Lebens für die kosmische Evolution. Für eine gewisse Zeit, abgeschottet gegen alle intellektuellen Spekulationen seines Verstandes und die materialistischen Vorstellungen und Tabus der vielen gesellschaftlichen Lebensnormen, öffnet sich für ihn ein Universum von pictografischen Reflexionen, Symbolen und Allegorien höchst intensiver Farben und Formen. Im Schauen auf diese Abbilder der Stille, die im Zentrum eines ganzheitlichen Erlebens wie ein zarter Film oder wie das Brausen eines Wasserfalls erscheinen, erklären sich diese Seelenbilder des Mikrokosmos oder der Monade fast wie von selbst.

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Bergbesteigung
Bilder und Symbole sind Fenster
Symbole für das eine Werden
Die Weite des Seins
Die Trilogie der Offenbarung
Wasser – Symbol der Kräfte
Begehren und Vertrauen
Das Ewige Sein
Was ist Wahrheit?
Dienst für die Evolution im Kosmos
Den Kosmos kennen
Die fundamentale Ursache des Lebens
Harmonie im All
Bipolarität der Materie
Die ebenbürtige Gleichheit
Die Leere ist der Vase Sinn
Mikrokosmische Entfaltung
Transfiguration – Selbstübergabe
Individuelle Erleuchtung
Alles ist im Fluss
Achtsamkeit
Holografische Monadologie
Die Weltzyklen
Die Weisheit der Antike
Das Streben des Menschen
Das Bewusstsein der Schöpfung
Selbstsucht
Einheit der Offenbarung
Gaias Liebe
Logos – Offenbarung
Der Sohn der Sonne – Christus
Himmel und Erde sind vereinigt
Männlich – weiblich

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Männlich – weiblich

Angesichts der steten Missachtung der Frauen rund um den Erdball ist leicht zu erkennen, dass die Unternehmen, globalen Institutionen und staatlichen Führungen wenig von einer lebendigen Harmonie zwischen männlich und weiblich wissen. Ebenso mangelt es an einer ebenbürtigen Beteiligung von Frau und Mann in den Leitung gebenden Vorständen in allen Bereichen.
Die zunehmende Aquariusperiode fordert allerdings von der Menschheit exakt diesen Schritt, vor allem, weil er eine wichtige Voraussetzung für jede persönliche Autonomie ist. Die diesem Prozess entgegen wirkenden Kräfte waren bereits Paulus bekannt. Er nannte sie die «Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel, nämlich den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen.» (Eph. 6.12) Dieses Problem der Menschheit war schon Zarathustra bekannt, der die bösen Kräfte als Ahriman bezeichnete. Diese Kräfte, Äonen und Archonten, sind entsprechend der Resonanz vorwiegend patriarchalisch organisiert. Aus triftigen Gründen der Selbsterhaltung müssen sie die maskuline Polarisation beständig anfachen.

Es ist jedem selbstverständlich, dass Mann und Frau sich in allen Lebensfeldern nach Bedenken, Gefühl und Aktion sehr unterschiedlich verhalten. Die feinen Unterschiede sind auch daraus zu erklären, dass bereits die geistigen Vorlagen in den morphischen Feldern der Monaden bei Mann und Frau höchst verschieden sind. Das ist in den höheren Feldern bereits angelegt ist, muss sich dann auch im Stoffkörper offenbaren.

Für jede weitere Entfaltung auf dem Bogen der Evolution ist es von einschneidender Bedeutung, dass beide Geschlechter nicht nur harmonisch zusammen wirken, sondern dass Frau und Mann, jeder in sich selbst, die beiden Kraftprinzipien in ein symmetrisches Gleichgewicht bringen. Nur unter dieser Voraussetzung kann sich im Mikrokosmos der nächste Entwicklungsschritt vollziehen, mit dem ein neues Erfassen der Welt möglich wird, das für eine wirkungsvolle Mitarbeit für die kosmische Evolution gebraucht wird..

Himmel und Erde sind vereinigt

Die Bewusstheiten aller kosmischen Gebiete, aller Monaden und Kraftfelder vibrieren stets miteinander als eine unteilbare Einheit.

Der Planet Erde erhält als Wesen Gaia sein Bewusstsein aus seiner Monade, die stets mit dem Kollektiv der Monaden der anderen Planeten, mit der Monade der Sonne und des Mondes ineinander vibriert. Das Bewusstsein der Monade des Sonnensystems vibriert im Bewusstsein der Monade der Milchstraße, die auch darüber hinaus mit den Bewusstheiten aller Monaden der Sternkonstellationen des Tierkreises und aller zugehörigen Galaxien verbunden sind.

Der Mensch wird sich bei allen Lebensaktivitäten in Zeit und Raum besinnen, um die Tiefen der astronomischen Weiten und ihrer Sterne und Planeten in den recht einfachen Interaktionen der Bewusstheiten anzuschauen und zu bedenken, in aller Klarheit einmal unabhängig von den wissenschaftlich geprägten Gesichtspunkten der unbelebten Materie oder Radiostrahlung. Dann vermag er im eigenen Erfassen realisieren, dass alle ungezählten Lichtpunkte am unendlichen Firmament bewusste, denkende, wahrnehmende und lebende Wesen sind, die wie ein riesiges Orchester ein harmonisches Informationskonzert aufführen.

Jede kosmische Sphäre informiert resonant die nächst höheren Sphären und auch die Nachbarsphären. Alle Monaden leben kybernetisch in ihren Gebieten gemeinsam unter der probabilistischen Leitung der einen alles umfassenden Offenbarung, der Urmonade. Das universale Bewusstsein aus ihr durchwirkt alles Leben, alles Sein entfaltet sich systematisch kreativ in einer unbeschreiblichen Herrlichkeit in der unteilbaren Einheit bis in alle Ewigkeit.

Das ganze Universum ist ein kybernetisches System. Es kennt keinen übermächtigen Herrscher, weil sich alle in ihm wirkenden Geschöpfe miteinander in aller Vielfalt synergetisch nach den Regeln der isomorphen Resonanz selbst harmonisch erhalten. Dabei ist das universale Bewusstsein, diese den menschlichen Vorstellungen so ferne Einheit in der gewaltigen Offenbarung, der Logos, Tao, Shiva oder Brahman, der liebevolle Schutz und das gnadenvolle Bewahren innerhalb der fulminanten Entfaltung aller Monaden, Kosmen und Geschöpfe.

Der Sohn der Sonne – Christus

Die Inkarnation des Christus, der mit «Gotteskräften Gesalbte», ist eine Verbindung dieser vollkommenen Monade aus der Sonnensphäre mit dem Wesen Erde. Diese mächtige Kraft aus Vulkanus, der metaphysischen Sonne, ist uns über Jahrtausende näher gekommen und hat sich dann vor über 2000 Jahren kraftvoll mit der Monade des Planeten Erde verbunden. Welcher Beobachter und Autor verlegt ein derartiges Ereignis in einen irdischen Stall und eine Krippe? Der Christus inkarnierte in unsere Welt mit einer gewaltigen Absicht. Er hilft der irdischen Monade mit ihren Mikrokosmen und Lebenswellen bei der Entwicklung der kosmischen Evolution in Liebe, Erkennen und Verwirklichen gegen alle äonischen Mächte der materiellen Reaktion und steht allen bei.

Alle Schriften über die christliche Legende sind eine arge Verniedlichung des «Christus» für das einfache menschliche Denken. Sein irdischer Sprecher, der Jesus von Nazareth, übertrug einige Regeln für die zu erwartenden Veränderungen an die Apostel, damit die Menschen zur notwendigen Lebenshaltung finden können, um mit der kosmischen Evolution im Einklang zu leben.

Die schon in der antiken Zeit zunehmende Kristallisation und überbordende Ausbeutung der meisten Menschen, die politische und merkantile Verlogenheit, sowie die schier endlose Streit- und Kriegssucht, drohte bereits damals die Menschheit zu vernichten. Es bedurfte eines starken Impulses der kosmischen Liebe, damit sich die Menschheit mit dem Wesen Erde in einer unbehinderten Evolution entwickeln kann.

Können die Menschen erkennen, was damals tatsächlich in Bethlehem geschah: die Verbindung der Erde mit der kosmischen Liebe aus dem Sonnenlogos? – Wer die Allegorien in den Evangelien auf diese hohe Ebene stellen kann, sieht, wie die drei Ströme, die von den irdischen Monaden zum Kosmos und den Mikrokosmen ausgehen, mit der Kraft des Christus verbunden sind. In dieser evangelischen Allegorie ergänzen die symbolischen «drei Heiligen aus dem Morgenland» die Entfaltung der drei nirvanischen Felder, die alle Kosmen noch vollenden müssen.


Logos Offenbarung

Unsere gewohnte Denkweise arbeitet stets mit Bildern von Körpern, Teilchen und Korpuskeln. Dabei sträubt sie sich mit allen erdenklichen antiken Dogmen gegen eine Welt der Kraftfelder, der Wellen des Lichtes, wie sie in manchen mystischen Berichten über göttliche Erscheinungen erwähnt werden. Kann der moderne Mensch mit den autorisierten Begriffen seiner Wirklichkeit solche Erklärungen nicht erfassen, werden sofort tausend Zweifel an dieser Ansicht laut. Das ist ganz natürlich, weil alle weisen Denker ihre Symbole nur aus dem Bildervorrat entnehmen, den sie in ihrem Leben aus ihrem sinnesorganisch erfassbaren Umfeld gespeichert haben. Und sie mussten es auch so tun, weil sie nur auf der Basis dieser Bilder von ihren damaligen Zuhörern verstanden werden konnten. Dabei erzählten sie auch wundervolle Allegorien und Sinnbeispiele für eine mehr allgemein gültige Welt, die nur und ausschließlich durch Vibrationen, durch Klänge oder dem vielgestaltigen Licht geschahen.

«Am Anfang war der Logos.» Aus ihm ist alles gemacht, was gemacht ist. Diese in der Genesis proklamierte allumfassende Einheit enthält alle Ideale von Weisheit, Liebe, Harmonie, Gerechtigkeit, und auch alle Kräfte, vibrierende Energien, das Licht, den Klang, die Gravitation, ja, das Werden aller Monaden, Kosmen und Makrokosmen, Universen, Galaxien, Sonnen und Planeten, Entitäten und Wesen in allen metaphysischen Räumen, natürlich auch aller Urtypen, Mikrokosmen, aller Menschen usw.. Die Ideen der Logoi erschaffen aus der «Substancia Magica», dem universalen Bewusstsein die Urmonade. In diesem ursächlichen Kraftfeld der Offenbarung, dem einen überaus strahlenden Licht der allumfassenden Kommunikation, reflektieren die erhabenen Energien die Herrlichkeiten seiner Geschöpfe nach den Gesetzen der isobaren Resonanz. In den holistischen Lebensfeldern existiert kein Nebeneinander und nie ein Gegeneinander. Sie wirken und entfalten sich in einem stets fließenden Austausch aller Kräfte. Sie reflektieren und informieren sich und schaffen in liebevoller kreativer Weise stetig neue Geschöpfe der göttlichen Weisheit und Barmherzigkeit.

Gaias Liebe

Die Verbindung mit dem göttlichen Lebensfeld war niemals wirklich unterbrochen. Diese Liebe – die Verbindung des Geschöpfes mit der Monade – kann niemals unterbrochen werden. Es bleibt immer nur die Frage, ob der Mensch bereit ist, die All-Einheit zu erfassen und auf die heiligen Gesetze des Alls harmonisch zu reagieren.

Jeder Mensch erlebt sich als einsam und ringt um Selbst-Bedeutung. Also identifiziert er sich mit seinen Gütern und strebt nach Wissen, Ruhm und Macht über materielle Dinge. Jedes Kind wird in dieser irdischen Konkurrenz erzogen, mit all den Streitigkeiten, bis die Resignation eintritt. In der tiefen Erschütterung der eigenen Einsicht, dass alles irdische Streben nur Haschen nach Wind ist, wird der Mensch still und leer. In diese Leere klingt eine neue Stimme. In dieser Ruhe von aller Hektik spricht ein bislang ungehörter Klang von der einen großen Liebe.

Der Mensch kann seine Verbundenheit mit allen Menschen erfassen, das Einssein mit der Mutter Gaia, dem Bewusstsein der Erde, mit dem Kosmos. Kometenhaft steigt in ihm der überwältigende Gedanke auf und überstrahlt ihn für einen Moment: Er selbst ist mit seinem Mikrokosmos in der heiligen Monade aufgenommen, die alles in ihrer Weisheit und Barmherzigkeit lenkt.

Aus dieser Erkenntnis erklingt das erste Gebot: Halte die Verbindung mit der Monade aufrecht, durch alle Turbulenzen hin, egal mit welchen Gewalten die alten Kräfte an deinem materiellen Dasein zerren. Der Reflex der Liebe steigt empor aus dem Herzen. Mit dem Denken werden die konkreten Absichten und Regeln der Resonanz erkannt. Aus der sich neu entfaltenden Achtsamkeit im täglichen Leben ändert sich die Lebenshaltung. Die Monade sendet drei Strahlen in den Mikrokosmos und berührt die erwachende Person in Haupt, Herz und Becken. Im Erfassen der Liebe und Barmherzigkeit aus der Schöpfung erblickt diese ihre persönliche Aufgabe für die Liebe im Wesen Gaias: aufmerksam und ununterbrochen sich der kosmischen Evolution zu widmen.

Einheit der Offenbarung

Beschaue ich die Menschen, wie sie in den Vergangenheiten autorisierter Religionen, diversen antiken Philosophien und der dogmatisierten Naturwissenschaft leben, wie sie sich ihre zukünftigen Häuser aus Glanzpapier erbauen, entsteht eine tönerne Traurigkeit.

Man spricht von einer Wendezeit. Sie bewirkt eine Revolution der Wahrnehmung, des Denkens und eine dadurch notwendig gewordene völlig neue Lebenshaltung. Der klassische Materialismus und alle damit verbundenen Philosophien und Weltanschauungen lösen sich auf. Die morschen Fassaden aller materiellen Kosmologien, alle physikalisch begründeten Notwendigkeiten der Astronomie, alle genetischen Erbfolgetheorien blättern von den verkalkten Mauern eines unvollendeten Denkvermögens. Die mechanistischen Definitionen der menschlichen Psyche werden, wie zahllose andere archäologische Hypothesen, im neuen Denken genesen.

Wie kann so etwas geschehen? – Die zyklischen Entwicklungen der kosmischen Strahlungen schicken neue Inkarnationen von Mikrokosmen auf die Erde, die für die kommenden Entwicklungen erwachen. Diese wahrhaft neuen Menschen werden wegen ihrer weiter entwickelten Astralis unser Lebensfeld mit ihren neuen Sinnen schauen. Dabei erleben sie bis heute ignorierte Daseinswirklichkeiten. In den astralen Welten sind alle Wesen, alle Natur eine einzige Einheit. Alle Selbsterhaltung wird aus der Astralis und dem Äther des Kosmos geregelt. Sie werden auch die in den morphischen Feldern der Erde wirkenden Äonen und Asuras der Antike «sehen» und erkennen, die eigentlich schon einige Jahrhunderte ausgedient haben sollten.

Uralte Überzeugungen von der Trinität in der universellen Offenbarung zeigen sich erneut deutlich in den mentalen Gebieten. Die Schöpfungstriade aus Monade, Kosmos und Geschöpf wird im Jetzt der neuen Zeit zum zentralen Wirkungspunkt der holistischen Natur.