{"id":6348,"date":"2015-10-22T18:35:13","date_gmt":"2015-10-22T16:35:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=6348"},"modified":"2016-06-25T10:17:33","modified_gmt":"2016-06-25T08:17:33","slug":"der-logos-das-universale-bewusstsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=6348","title":{"rendered":"Der Logos, das universale Bewusstsein"},"content":{"rendered":"<p>Im Neuen Testament steht zu Beginn des Johannes-Evangeliums 1, 1-14:<br \/>\n\u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,<br \/>\nohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.<br \/>\nIn ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat\u2018s nicht begriffen.<br \/>\nWie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben, welche nicht von dem Gebl\u00fct noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.\u201c<\/p>\n<p>Mit Sicherheit ist dieser Text vielen Christen gel\u00e4ufig, denn es wird immer wieder von der Kanzel dar\u00fcber gesprochen. Manch einer hat das Ringen Goethes in seinem Werk \u201eFaust\u201c gelesen, der den Anfang des Johannes-Evangeliums letztlich ab\u00e4ndern wollte, indem er den Begriff \u201eLogos\u201c nicht in das \u201eWort\u201c, sondern Logos mit der \u201eTat\u201c \u00fcbersetzte. (Faust II. Teil) In der von Luther gew\u00e4hlten \u00dcbertragung der ersten Zeile des Johannes-Evangeliums aus dem Griechischen ist ein kleines Geheimnis verborgen, das den heutigen Menschen leicht in die Irre f\u00fchren kann. Im Originaltext der Bibel steht an dieser Stelle der Begriff \u201eLogos\u201c und f\u00fcr die deutsche \u00dcbersetzung wurde von Luther daf\u00fcr \u201eWort\u201c gew\u00e4hlt. M\u00f6glicherweise war dem mittelalterlichen Menschen die weiter greifende Bedeutung des Wortes noch als ein Kraftprinzip gel\u00e4ufig. Er wusste aus seiner Lebenspraxis, dass Sprache eine bestimmte Art der Magie, der Kraft\u00fcbertragung und Beeinflussung war. In unserer modernen Zeit sind Worte und Sprache zum Spielball der Werbetexter und Journalisten geworden, die best\u00e4ndig unter dem Druck stehen, spannende oder animierende Zeilen, Slogans, Headlines, zu finden, die beim Leser den AHA-Effekt ausl\u00f6sen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span> <\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Aber auch im Allgemeinen gehen viele Menschen davon aus, dass Fakten und Probleme besprochen und so gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Kommunikation ist die moderne Lebensnotwendigkeit am euroamerikanischen Horizont, am Besten die totale Kommunikation mit allen Menschen \u00fcber Communities mit dem Smartphone. Die technischen Medien machen die best\u00e4ndige Verbindung mit Freunden und ein unentwegtes Gerede \u00fcber die allgemeinsten Allt\u00e4glichkeiten m\u00f6glich. Es besteht nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Interesse daran, dass m\u00f6glichst viele Menschen viel miteinander \u00fcber alles M\u00f6gliche reden, denn das bringt nicht nur den Providern viel Geld ein. Mittlerweile ist so ziemlich jeder zu der \u00dcberzeugung gekommen, dass der Mensch mit Reden und Publizieren etwas Wesentliches bewegt. Man denke nur an die Internet-Communities wie facebook, Google, Twitter oder YouTube und ihre zahllosen Kopien. Man k\u00f6nnte sich vielleicht einmal fragen: Warum f\u00fchren die Kommunikationsprofis die Menschen gezielt mit einer entsprechend gef\u00e4rbten Berichterstattung in eine gesteigerte Emotionalit\u00e4t, die vielfach dazu f\u00fchrt, dass sinnvolle \u00dcberlegungen oder berechtigte Bedenken vergessen werden? Die \u00e4onischen Komponenten dieses Geschehens sollen hier jedoch nicht besprochen werden.<\/p>\n<p>Auch wenn sie sich auf esoterischen oder spirituellen Wegen befinden, h\u00f6ren die Menschen nur selten auf den gesunden Menschenverstand. Selbst Moral, Ethik und Fairness bleiben bei den angefachten Bed\u00fcrfnissen schnell auf der Strecke. Kann es sein, dass der Sinn dieses Handelns von anderen Kr\u00e4ften bestimmt wird, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, dass die innere Stimme aus dem Kontakt mit der Monade von den lauten emotionell aufgeladenen Propagandabildern aus Politik, Sport, Pop-Kultur, Humanitas, Karitas und Religion \u00fcbert\u00f6nt wird? F\u00fcr die Stimme der Stille, die nur in einer geordneten, von \u00fcberfl\u00fcssigen Begehren befreiten Atmosph\u00e4re aus dem Herzen aufsteigen kann, ist bei dieser Kommunikationsflut kaum ein freier Raum im Denken zu finden. \u00dcberall, verbunden mit jeder allgemeinen Mitteilung werden vorgepr\u00e4gte Idealvorstellungen, W\u00fcnsche und Woll\u00fcste gesch\u00fcrt, die sich an den medial gez\u00fcchteten Ansichten und Wertstellungen der Kultur-Industrie, der Politiker und der heutigen Religionen ausrichten.<\/p>\n<p>Jedes subjektive Selbstbewusstsein richtet sich nach dem: \u201eSage mir, was Du Dir leisten kannst, und ich sage Dir wer Du bist.\u201c Descartes erkannte sein Selbstbewusstsein noch aus dem Cogito ergo sum = Ich denke also bin ich!\u00a0 Heute erw\u00e4chst bei vielen Menschen das Selbstbewusstsein aus materiellem Besitz oder dem wirtschaftlichen Ansehen, dem beruflichen Erfolg \u2013 Ruhm und Ehre \u2013 und der sexuellen Potenz. Dabei beziehen sie allerdings ihre Autorit\u00e4t vor allem aus dem: \u201eIch sage etwas, also bin ich jemand!\u201c. Denn das Sprechen geh\u00f6rt zu der unentbehrlichen sexuellen Aktivit\u00e4t des Menschen. Und heute sorgen die Pressechefs auch durch konsequent gepflegten Kontakt mit den Medien daf\u00fcr, dass Politiker, Stars, Manager und Wissenschaftler \u2013 Sachverst\u00e4ndige \u2013 \u00f6fters in Rundfunk und Fernsehen zu Wort kommen. Unbewusst berufen sich sowohl Journalisten als auch Buchautoren dabei auf das Bibelzitat: \u201eAm Anfang war das Wort.\u201c \u2013 \u201eSie reden wie gedruckt.\u201c Denn sie ahnen, dass Reden und Schreiben mit einer sch\u00f6pferischen Funktion verbunden ist. So k\u00f6nnen dann ihre Vorstellungen von den H\u00f6rern oder Lesern auch umgesetzt werden. Ganz deutlich ist das Ph\u00e4nomen bei Politikern und Lobbyisten zu beobachten, die mit vielen intelligenten Worten und autorisierter Logik die Interessen ihrer Lobby vertreten und sich geschickt in der PR- und Medienlandschaft bewegen. Dem ernsthaften Sucher nach der einen Wahrheit wird jedoch bald bewusst, dass vieles Sprechen und Dozieren alles andere als befreiend oder von irgendeinem besonderen Wert ist. Die Wahrheit selbst ist nicht auf Erden zu finden. Geschickter Lug und Betrug sind die plausibelsten Erfolgsmethoden im Kommerz. Laotse sagte unmissverst\u00e4ndlich: \u201eSch\u00f6ne Worte sind nicht wahr. Und wahre Worte sind nicht sch\u00f6n.\u201c Denn alles auf der Erde ist Eitelkeit und Haschen nach Wind, bekennt der Priester im AltenTestament. Alles irdische Geschehen ist Maya, die Erscheinung ist in die Verg\u00e4nglichkeit geboren, war schon den alten Indern eine bekannte Einsicht in das t\u00e4gliche \u00dcberleben. Das kann sehr gut auch heute noch im Zusammenhang mit historischen, literarischen und journalistischen Machwerken\u00a0 beobachtet werden.<\/p>\n<p>Aber wie jeder aufmerksame Betrachter der Kommunikationsbranche erkennt, kann sich Niemand so ohne weiteres aus seinem kulturellen Lebenskreis heraus bewegen. Jeder benutzt selbstverst\u00e4ndlich seine ihm bekannten Argumente, die von der existierenden Gesellschaft autorisiert sind, und die in dem Zusammenhang f\u00fcr seine Absichten f\u00f6rderlich sind. Aus Selbsterhaltung entstehen politisch anerkannte Rationalisierungen und Vereinfachungen bis hin zu missverst\u00e4ndlichen Wortsch\u00f6pfungen. Dabei wurden schon viele gute Gedanken sinnentfremdet, und dann durch Multiplikation in den Medien zu gefl\u00fcgelten Worten gemacht. Manchmal ist es einfacher und ungef\u00e4hrlicher, den Wahn zu vergr\u00f6\u00dfern, als f\u00fcr die Realit\u00e4t eine Bresche zu schlagen.<\/p>\n<p>Kommen wir zu unserem Zitat zur\u00fcck: Im griechischen Originaltext steht im Johannesevangelium nicht der Begriff \u201eWort\u201c \u2013 in dem Sinne als Teil unserer Sprache oder eines Textes \u2013 sondern das griechische Wort: \u201eLogos\u201c.\u00a0 Und Logos beinhaltet wesentlich mehr als eine sinnvolle Buchstabenfolge,\u00a0 die ein Mensch aussprechen oder auf ein Papier drucken kann. Es handelt sich bei dem Begriff \u201eLogos\u201c um eine umfassende Definition der sieben Kraftwirksamkeiten des urspr\u00fcnglichen und unaussprechlichen Gottes. Es gibt esoterische Kreise, denen ist bekannt, dass die Wirksamkeit Gottes mit dem Heiligen Siebengeist einhergeht. Darum wird auch in der Kabbala gesagt: dass der unaussprechliche \u201eName\u201c Gottes 7 Buchstaben hat.<\/p>\n<p>Auch hier wird vom Wissenden versucht, eine Wirkungsweise des erhabenen unbegreiflichen alles umfassenden Kraftfeldes allegorisch zu verdeutlichen, die f\u00fcr unser auf die Materie gerichtetes Denken unbegreiflich bleibt. Dieses an das stoffliche Bewusstsein gebundene Wahrnehmen sieht immer nur abgegrenzte Form neben Form, geschlossenen K\u00f6rper neben K\u00f6rper. Die Polarit\u00e4t der Gegens\u00e4tze von Licht und Schatten und die physikalischen Begrenzungen bestimmen unser Wahrnehmen und dominieren unser Denken.<br \/>\nSelbst beim Beschreiben quantenphysikalischer Vorg\u00e4nge bleiben die Erfahrungen des Nebeneinander verschiedener Wirksamkeiten, wie in der Mechanik, im Bedenken der Forschungen derma\u00dfen dominant, so dass sie sich selbst bei der Definition zusammenwirkender Ph\u00e4nomene des Lichtes immer wieder von mechanischen Gesetzen leiten lassen, die in der k\u00f6rperlichen Physik \u00fcblich sind. So werden in ihren Berichten aus Kraftfeldern verst\u00e4ndliche Modelle gebaut, wo festgestellte Strahlen sich \u00fcberlappen, sich erg\u00e4nzen, aufh\u00e4ufen, summieren oder gegenseitig ausl\u00f6schen. Die Weltsprachen sind allerdings \u00fcber die Jahrhunderte zu kommerzialen Sprachen geworden, die absolut erforderlich waren, um Handelsg\u00fcter messen, wiegen und berechnen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Hinter dem Begriff \u201eLogos\u201c steht allerdings eine alles umfassende Einheit von 7 Kosmen, 7 Dimensionen und 7 mal 7 Kraftwirksamkeiten, die in dem und durch das alles umfassende Gesetz der isobaren Resonanz wirken, leben und sch\u00f6pfen. \u201eVon Herrlichkeit zu Herrlichkeit.\u201c Wer sich von allen der irdischen Physik entnommenen Vorstellungen befreien kann, in seinem tiefsten Inneren werden diese herrlichen Gedanken der grundlegenden Einheit widerhallen. Dann kann es auch sein, dass aus dieser Stimme das Bild der Rose aufscheint, das an einigen Stellen der religi\u00f6sen Weltliteratur angedeutet wird. Welchen Namen diese Manifestation dort auch haben mag, sie ist ein komplexes Bild f\u00fcr das alles einschlie\u00dfende \u201eWort\u201c Gottes, den Logos.<\/p>\n<p>Unsere gewohnte Denkweise arbeitet stets mit Bildern von K\u00f6rpern, Teilchen und Korpuskeln. Dabei str\u00e4ubt sie sich mit allen erdenklichen r\u00fcckw\u00e4rts gewandten Rationalisierungen und aus der Vergangenheit geborenen Vorstellungen l\u00e4ngst verflossener Autorit\u00e4ten gegen eine Welt der Kraftfelder, der Wellen des Lichtes, wie sie in manchen mystischen Berichten \u00fcber g\u00f6ttliche Erscheinungen mittels symbolischer Bilder erw\u00e4hnt werden. Wenn der moderne Mensch mit den autorisierten Begriffen seiner Wirklichkeit die Erkl\u00e4rungen nicht erfassen kann, dann werden sofort tausend Zweifel an ihrer Tats\u00e4chlichkeit laut. Das ist ganz nat\u00fcrlich, denn alle weisen Denker konnten ihre Symbole immer nur aus dem Bildervorrat entnehmen, den sie in ihrem Leben aus ihrem pers\u00f6nlichen sinnesorganisch erfassbaren Umfeld nehmen konnten. Und sie mussten es tun, weil sie nur auf der Basis dieser Bilder von ihren Zuh\u00f6rern verstanden werden konnten. Daf\u00fcr erz\u00e4hlten sie dann wundervolle Allegorien oder Sinnbeispiele, die f\u00fcr Ereignisse in einer allgemein g\u00fcltigen Welt stehen, die nur und ausschlie\u00dflich durch Vibrationen, Kl\u00e4ngen oder Licht geschehen.<\/p>\n<h4><em><strong>Auch die Manifestation der Materie ist nur eine besondere Energieform des elektromagnetischen Lichtspektrums, wie die Kernphysiker heute durchaus best\u00e4tigen werden.<\/strong><\/em><\/h4>\n<p>\u201eAm Anfang war der Logos.\u201c Aus ihm ist alles gemacht, was gemacht ist. Diese allumfassende Einheit enth\u00e4lt einerseits alle Ideale von Weisheit, Liebe, Harmonie, Gerechtigkeit, andererseits auch alle Kr\u00e4fte, vibrierende Energie, das Licht, den Klang, die Gravitation, ja, das Werden und Leben aller Sch\u00f6pfungen, Galaxien, Universen, Entit\u00e4ten und Wesen in allen metaphysischen R\u00e4umen, nat\u00fcrlich auch aller Menschen, aller Mikrokosmen, Monaden oder Urtypen. Die Ideen des Logos erschaffen aus der \u201eMateria Magica\u201c, dem universalen Bewusstsein, reflektieren in dem urs\u00e4chlichen Kraftfeld der Offenbarung, dem einen \u00fcberaus strahlenden Licht des allumfassenden Bewusstseins, der h\u00f6chsten Energie im All nach den Gesetzen der isobaren Resonanz die Herrlichkeiten seiner Offenbarwerdung. In diesen Kr\u00e4ften gibt es kein Nebeneinander und niemals ein Gegeneinander. Sie wirken und entfalten sich in einem stets flie\u00dfenden Miteinander. Sie reflektieren und inspirieren sich untereinander und schaffen auf diese liebevolle Weise stetig absolut neue M\u00f6glichkeiten der g\u00f6ttlichen Weisheit und Barmherzigkeit.<\/p>\n<p>Wenn Eva in der klassischen Mythe unter dem Baum der Erkenntnis auf Gehei\u00df der Schlange Adam einen Apfel gibt, dann ist das nur im christlich kirchlichen Sinne der S\u00fcndenfall. Im gnostischen Sinn werden die symbolischen Figuren v\u00f6llig anders gesehen. Adam stellt den aktiv-dynamischen Aspekt des Geistes und Eva das geb\u00e4rende, hervorbringende Verm\u00f6gen der universellen Alloffenbarung dar. Die Schlange der Weisheit inspiriert Eva, Adam den Schl\u00fcssel, das Symbol f\u00fcr den irdischen Evolutionssprung zu schenken: einen Apfel. Nun muss man im europ\u00e4ischen Kulturraum ber\u00fccksichtigen, dass dort, wo diese Geschichte eigentlich zu Hause ist, in den L\u00e4ndern um das Mittelmeer herum, wo sie also auch zuerst formuliert wurde, es sehr unwahrscheinlich ist, dass Eva dem Adam einen germanischen Apfel reichte. Viel eher wurde f\u00fcr diese Sch\u00f6pfungs-Allegorie der Granatapfel verwendet. In diesem hohen allumfassenden Symbol f\u00fcr die Entstehung der Menschheit repr\u00e4sentiert HVA (Eva) den weiblichen Aspekt des Seins, die Materie, und ADM die m\u00e4nnliche Wirksamkeit, das universelle Bewusstsein, und der Apfel symbolisiert die zusammenwirkende Einheit von Kraft, Denken und Gesch\u00f6pf.<br \/>\nDarum ist es ausgerechnet ein Granatapfel. Es geht hierbei keineswegs um gesunde Ern\u00e4hrung, oder \u00e4hnliches, wie jedem einsichtig sein wird. Vielmehr zeigt der Blick auf den durchgeschnittenen Granatapfel die Einheit zahlreicher Fruchtperlen, die sich aneinander f\u00fcgen und wohlstrukturiert ein nahezu rundes Ganzes formen. \u2013 Hier haben wir das Symbol der Einheit aus der sich ineinanderf\u00fcgenden Vielheit als ein leicht verst\u00e4ndliches Bild aus dieser Natur. Es ist ein unglaublich treffendes Bild f\u00fcr die holografischen Strukturen der mikrokosmischen Offenbarung. Die schmackhaften roten Perlen im Granatapfel schmiegen sich aneinander und deformieren sich sogar teilweise daf\u00fcr, damit sie alle zusammen als eine Gruppe die \u00e4u\u00dfere nahezu runde H\u00fclle l\u00fcckenlos erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Als materielle Partikel k\u00f6nnen sie sich nur anschmiegen, nicht durchdringen, wie es die holografischen K\u00f6rper durchaus k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kraft, Licht, Raum und Leben durchwirken sich in h\u00f6chster Energie mit Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe zum absoluten Sein. Nur unser auf die irdische Natur ausgerichtetes Bewusstsein will f\u00fcr seine lange gez\u00fcchteten Definitionen \u00fcberall Grenzen und Abgrenzungen sehen, sucht Differenzierungen und Unterscheidungen f\u00fcr Beurteilungen, f\u00fcr Bewertungen von besser, h\u00f6her oder wertvoller. Dass dieses Denken f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten durchaus sinnvoll sein kann, zeigt uns die Olympiade. Doch f\u00fcr einen realistischen Weg zu einem h\u00f6heren Denken ist das physikalische Beurteilen und Analysieren selbst unserer Natur eine glatte Irref\u00fchrung. Es wird heute sogar den physikalischen Forschern mittlerweile deutlich, sofern sie sich ein wenig \u00fcber die Erkenntnisse in der Quantenphysik erheben und die Aussage voll akzeptieren, dass selbst die Materie definitiv Licht ist, wie Louis de Broglie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts mathematisch formulierte.<\/p>\n<p>Eigentlich ist das alles doch nur eine Frage des Erkenntnisstandpunktes. Nat\u00fcrlich ist der Mensch dieser Natur noch nicht eins mit dem universellen Bewusstsein, aber er ist keineswegs von ihm ausgenommen. W\u00e4re die allumfassende Welt dieses Bewusstseins nicht prinzipiell mit dem Bewusstsein dieser Natur verbunden, so w\u00e4re eine Evolution zu h\u00f6herem Denken unm\u00f6glich. Weil das ewige Licht auch in unsere Natur scheint, und dort mit allem Leben zusammenwirkt, kann sich jeder darauf ausrichten, damit es auch ihn zu neuen Erkenntnissen erhebt. Diese in der Praxis gelebte Ausrichtung auf die h\u00f6heren Bef\u00e4higungen des Bewusstseins, des Denkens und Wahrnehmens, ist die fundamentale Voraussetzung f\u00fcr eine wirkliche Erleuchtung. Erst dann kann das Energiefeld des anderen Reiches, des Reiches der \u00fcberfeinstofflichen Vibrationen, die im Gehirn bereits angelegten Areale des Menschen zu ihrer Entwicklung stimulieren und dynamisieren. Damit kann und wird k\u00fcnftig ein total neues Wahrnehmen und Denken, ein v\u00f6llig neues Erfassen der Geschehnisse unserer Natur m\u00f6glich. Dem Menschen wird aus eigener Anschauung sein Lebensfeld in v\u00f6llig neuen Dimensionen erscheinen. Daf\u00fcr muss niemand einen anderen Planeten aufsuchen oder irgendeinen obskuren Platz im Jenseits erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Es wird sich dem neuen, v\u00f6llig gesunden Wahrnehmen zeigen, dass die materielle Erscheinung der Natur sowie die eng damit verbundenen unteren \u00c4therschichten \u2013 die die indischen Philosophen bereits Maya nannten \u2013 und die Griechen mit dem bezeichnenden Begriff \u201e\u1f54\u1d27\u1f20\u201c \u2013 hule belegten \u2013 nomen est omen, eben weil diese energiearmen Lebensfelder einem Wechsel von Geburt, Werden, und Vergehen, Tod, unterworfen sind. Die h\u00f6heren \u00c4ther und die Astralis unterliegen einem best\u00e4ndigen Wandel, der permanenten Transformation. Wohingegen bereits in den oberen astralen Ansichten und in der Mentalis sich eine sehr lange Best\u00e4ndigkeit der Ideen- und Gedankengesch\u00f6pfe manifestiert. Die Offenbarungen in den folgenden metamentalen Kraftebenen bleiben in f\u00fcr den Menschen unvorstellbar lange Zeiten existenzf\u00e4hig, so dass es aus unserer Sicht wie eine Ewigkeit erscheint. Diese Erfahrung ist keine Angelegenheit irgendeines Ortswechsels. Sie wird dermaleinst von den daf\u00fcr reif gewordenen Mikrokosmen in k\u00fcnftigen Inkarnationen in dieser Natur, der heiligen Erde, erfahrbar werden.<\/p>\n<p>Heute leben wir in der Welt, die sich durch unsere Wahrnehmungsart und unsere Denkparameter vor uns projiziert, also materiell, grobstofflich, korpuskul\u00e4r. Schon der Mensch, dem die Gabe des \u00e4therischen Hellsehens geschenkt ist, lebt in einer formgebundenen Welt der feinstofflichen Geschehnisse, die rein \u00e4u\u00dferlich der unsrigen Welt sehr \u00e4hnlich ist, aber keinerlei materielle Grenzen, Mauern oder dergleichen kennt. Alles ist erfahrbar, was mit den Begehren, W\u00fcnschen und Projektionen in Zusammenhang steht. Er sieht in diesen Bereichen viele f\u00fcr den grobsinnlichen Menschen unfassbare Ereignisse, die ihm keineswegs als irgendein Wunder vorkommen. In einem Bericht dar\u00fcber zu normalen Sterblichen k\u00f6nnte er die Sachlage gewiss auf die eine oder andere Weise erkl\u00e4ren, doch er wird meistens vom sozusagen normalen Menschen f\u00fcr \u201eirre\u201c erkl\u00e4rt. Seine Aussagen werden prinzipiell mit dem Spott der in der euroamerikanischen Kultur allgemein verbreiteten Anschauung verleumdet. Darum werden sich auch solche Menschen aus dem Mainstream heraushalten, die von Natur aus schon astral hellsichtig sind. Obgleich bemerkt werden muss, dass gerade diese einzelnen Begnadeten bereits heute der Menschheit gro\u00dfe und \u00fcberragende Hilfe leisten k\u00f6nnten. Doch auch sie m\u00fcssen sich bei der Ver\u00f6ffentlichung ihrer Ansichten mit einigerma\u00dfen wissenschaftlichen Erkl\u00e4rungen und Beweisen vor Diffamierungen sch\u00fctzen. Es ist verst\u00e4ndlich, dass sich solche hellsichtigen Menschen unter gesch\u00fctzte Gruppen mischen, die sich mit religi\u00f6sen Bestrebungen, Meditationen und Ritualen befassen. Prinzipiell ist es schon heute m\u00f6glich, mit geeigneten Methoden zur mentalen Hellsichtigkeit zu kommen. Soweit die ver\u00f6ffentlichen Kenntnisse reichen, kann nicht davon ausgegangen werden, dass die mikrokosmischen Voraussetzungen daf\u00fcr wirklich schon ausgebildet sind. Kommende Inkarnationen werden \u00f6fters mit diesem Talent begabt sein.<\/p>\n<p>Wer nur etwas seinen Entwicklungsgang in diese Richtung hin einschlagen m\u00f6chte, muss zun\u00e4chst wissen, dass das mikrokosmische Wachstum in allem nicht automatisch abl\u00e4uft. Auch die Gesamtentwicklung des Kosmos und der darin existierenden Wesenheiten und Mikrokosmen ist von den Bem\u00fchungen aller Menschen abh\u00e4ngig. Wie kann das bewerkstelligt werden? \u2013 Daf\u00fcr muss sich m\u00f6glichst jeder Mensch als erstes von den alten im stofflichen Denken verhafteten Ichstrukturen lossagen, die historisch gewachsenen Lebensprinzipien der Materie vergessen, und sich zweitens dem universalen Bewusstsein, dem Streben zum Logos zuwenden. Dann wird der Satz des Paulus Wirklichkeit: in der Christuskraft \u2013 das universelle Bewusstsein der Sonne \u2013 werden \u201ealle, die IHN annehmen, die Kraft erhalten, wiederum Kinder Gottes, des universalen Bewusstseins, zu werden.\u201c Die unab\u00e4nderliche Regel daf\u00fcr steht in den S\u00e4tzen: \u201eLiebe Gott \u00fcber alles, mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Haupte und mit deinem ganzen Gem\u00fct. \u2013 Und: Liebe Deinen N\u00e4chsten wie Dich selbst.\u201c Die isobaren Resonanzgesetze des Alls werden jedes Streben nach Heilbegehren in diesem Sinne unterst\u00fctzen und f\u00fcr jeden geeigneten Mikrokosmos erf\u00fcllen. Wer seine eigenen Denk- und Wahrnehmungspotentiale erweitern will, der ben\u00f6tigt eine permanente Ausrichtung, einerseits ein best\u00e4ndiges Bem\u00fchen um das Loslassen der irdisch materiell orientierten Begierden und andererseits ein Hinwenden und Annehmen der ideellen Welten der holografischen Vibrationsmuster des heiligenden Bewusstseins.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?cat=1\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Neuen Testament steht zu Beginn des Johannes-Evangeliums 1, 1-14: \u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.artokora.de\/?p=6348\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDer Logos, das universale Bewusstsein\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6350,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[75,193,305,192,76,79,202,108,95,529,125,521,110,383,524,211,534,536,531,512,522,520,532,106,511,530,537,374,267,533,239,145,130,77,527,526,371,72,505,516,92,50,279,54,68,415,513,515,518,519,84,517,69,528,523,197,525,312,112,384,203,196,514,62,88,139,539,540,67,538,535],"class_list":["post-6348","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gedanken-schaetze","tag-akasha-chronik","tag-astralfeld","tag-atemfeld","tag-aetherfeld","tag-aurische-sphaere","tag-bewusstsein","tag-christus","tag-denken","tag-devachan","tag-ehre","tag-einheit","tag-emotionalitaet","tag-erleuchtung","tag-evolution","tag-fernsehen","tag-gedaechtnis","tag-gemeinsamkeit","tag-herrlichkeit","tag-humanitaet","tag-information","tag-innere-stimme","tag-internet-communities","tag-involution","tag-jenseits","tag-johannes-evangelium","tag-karitas","tag-kernphysik","tag-kommunikation","tag-korpuskel","tag-kosmen","tag-kultur","tag-licht","tag-lichtgesetze","tag-lipika","tag-lobby","tag-logik","tag-logos","tag-makrokosmos","tag-materie","tag-medien","tag-mentalsphaere","tag-mikrokosmos","tag-monade","tag-paulus","tag-philosophie","tag-physik","tag-politik","tag-pop-kultur","tag-provider","tag-publizieren","tag-realitaet","tag-reden","tag-religion","tag-ruhm","tag-rundfunk","tag-schoepfung","tag-schreiben","tag-selbstbewusstsein","tag-selbsterhaltung","tag-solares-kraftfeld","tag-spiegelsphaere","tag-spinalfeld","tag-sport","tag-steiner","tag-stoffkoerper","tag-tabus","tag-tatsaechlichkeit","tag-weltliteratur","tag-weltschau","tag-wirklichkeit","tag-zusammenarbeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6348"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6348"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6348\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6897,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6348\/revisions\/6897"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6348"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6348"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}