{"id":6254,"date":"2015-09-20T18:36:02","date_gmt":"2015-09-20T16:36:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=6254"},"modified":"2016-06-25T10:18:53","modified_gmt":"2016-06-25T08:18:53","slug":"das-licht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=6254","title":{"rendered":"Das Licht"},"content":{"rendered":"<p>\u201eF\u00fcr den stillen und ruhigen Beobachter ist kein Jahrhundert merkw\u00fcrdiger als das unsrige. \u00dcberall Kampf&#8230; \u2013 Wie weit haben es die Vernunftmenschen mit der Gl\u00fcckseligkeit aller Menschen gebracht? \u2013 War wohl je ein Jahrhundert, das so viele Opfer der Menschheit kostete, wie das jetzige? War je ein Jahrhundert, wo die Unsittlichkeit gr\u00f6\u00dfer, der Egoismus herrschender war, als das Jetzige? \u2013 Wie leben in den Zeiten der Vernunftidolaterie: wir setzen eine Pechfackel auf den Altar und schreien laut, es w\u00e4re nun Sonnenaufgang, es w\u00fcrde nun wirklich durch uns Tag.\u201c so schreibt Karl von Eckartshausen bereits 1802 in seinem Buch \u201eDie Wolke \u00fcber dem Heiligtum\u201c.<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrde er sich entsetzen, wenn er die heutige Zeit erleben m\u00fcsste.<\/strong><br \/>\n\u00dcberall das Geschrei wegen der Klimakatastrophe, wegen der Finanzkrise und wegen der Kriege und Millionen Fl\u00fcchtlinge etc. Auf der ganzen Welt Krieg und Morden, Gr\u00f6\u00dfenwahnsinn in China und am Golf von Persien, tiefste unmenschliche Armut in allen Kontinenten. Endlose Friedensbem\u00fchungen in den internationalen Institutionen, unaufh\u00f6rliche groteske Ausbeutung der Massen durch die Globalisierung von Unternehmen f\u00fcr Energie, Wasser und Lebensmittel. Totaler Kampf um die zerrinnenden Ressourcen seltener Erden, Sand und Holz.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span> <\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Wo sind die Politiker, die Menschenf\u00fchrer zu finden, die endlich Licht in das Dunkel der zunehmenden Verirrungen bringen k\u00f6nnten? Ist Amerika, Indien oder China ihr politischer Startplatz? In welcher Richtung man auch suchen w\u00fcrde, in keinem Land treten heute die Staatsm\u00e4nner auf, die mit ihrem Charisma die Weltprobleme anpacken und f\u00fcr die Menschheit herumrei\u00dfen k\u00f6nnten. \u00dcberall beschleicht einen der Verdacht, dass sie als Azubi ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht haben.<br \/>\nWer trotzdem sucht, der findet eigenartiger Weise \u00fcberall politisch beabsichtigten Krieg der Reichen gegen die bereits Armen, nutzlose Auseinandersetzungen der Ideologien und Religionen gegeneinander und untereinander, und er findet an allen Ecken und Enden Mafiastrukturen, Prostitution und menschliches Entsetzen rund um den Planeten und mittlerweile weltumspannend virtuell im Internet. Heute ist die Suche nach wahrem Licht und verst\u00e4ndnisvollem Bewusstsein scheinbar v\u00f6llig vergeblich.<\/p>\n<p>Man kann mit Eckartshausen feststellen: \u201eBet\u00f6rte Menschen mit einer eingebildeten Naturvernunft: Woher habt ihr denn das Licht, womit ihr so hell den anderen leuchten wollt? Sind Eure Ideen alle nicht von der Sinnlichkeit erborgt, die euch keine Wahrheit, sondern nur Erscheinung gibt?\u201c<\/p>\n<p><strong>Haben wir uns einmal gefragt, was damit gemeint ist, dass Gott Licht ist?<\/strong><\/p>\n<p>Im Evangelium des Johannes Kap.1,Vers 5 steht: \u00bbUnd das ist die Verk\u00fcndigung, die wir von ihm geh\u00f6rt haben und euch verk\u00fcndigen, da\u00df Gott Licht ist und in ihm ist keine Finsternis.\u00ab Und Christus sagt zu seinen J\u00fcngern, Joh.8,12: \u00bbIch bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben\u00ab. \u00bbIhr seid das Licht der Menschen\u00ab steht in Matth\u00e4us 5.14.<br \/>\nWie kann der Mensch, der sich in den aktuellen Lebensverh\u00e4ltnissen \u00fcber Wasser halten muss, diesem Licht \u00e4hnlich werden, von dem Jesus der Christus spricht? Die Menschen, die der Materie des best\u00e4ndigen Wandels und der Polarit\u00e4t anh\u00e4ngen und sich von ihr bestimmen lassen, werden von dem verdorbenen Licht der irdischen Welt angezogen. Weder durch einen mystischen Prozess der Entsagung noch durch christliche Meditation oder buddhistischem Yoga kann die Ich-Pers\u00f6nlichkeit lichtf\u00e4hig werden. <strong>Das dialektische Lichtfeld kann das h\u00f6here g\u00f6ttliche Licht nur imitieren.<\/strong> Es f\u00fchrt die Menschen in den Pers\u00f6nlichkeitswahn des religi\u00f6sen Hochmutes und in die Isolation. Die unverbr\u00fcchliche Hinwendung zu dem g\u00f6ttlichen Licht entsteht erst aus der schmerzlichen Erkenntnis der eigenen Unf\u00e4higkeit, <strong>aus der Erfahrung der eigenen Verdammnis in die Lichtferne<\/strong>. In dieser unstillbaren Sehnsucht nach dem Geist, nach dem Logos, der das Licht ist, begegnen sich die Bu\u00dfe und die Demut im aktuellen Bewusstsein.<\/p>\n<p>Das dann im Herzen erwachte Lichtprinzip verlangt nach Nahrung durch das eine wahre Licht. Damit erf\u00fcllt sich das rettende isobare Resonanzgesetz. Es spiegelt die Barmherzigkeit des g\u00f6ttlichen Lichtes, das sich mit dem niederen Denken des Suchers verbindet: \u00bbDieses neue Licht, das jetzt in Deinem Mikrokosmos geboren ist, dieses Licht verbindet Dich mit dem neuen Leben. <strong>Diese Entfaltung Deines Denkens ist die Liebe<\/strong>, ist das Urprinzip der Evolution, die Dich einmal in dem univeralen Bewusstsein eintauchen l\u00e4sst, in Gott\u00ab.<\/p>\n<p>Jeder Mensch ahnt, warum schon das irdische Licht der Sonne f\u00fcr den Menschen ein ganz besonderes psychologisches Ph\u00e4nomen ist. Es klopft jeden Tag als ein Symbol f\u00fcr eine ideale Welt bei der heiligsten Sehnsucht an, das Wesen des Lichtes zu erkennen und seine symbolischen Tiefen zu ergr\u00fcnden. Es entsteht ein inneres Bed\u00fcrfniss, eine kraftschl\u00fcssige Verbindung mit dem Licht herzustellen. Doch daf\u00fcr\u00a0 muss er sich als irdischer Mensch erst in einer prozessm\u00e4\u00dfigen Umwandlung ver\u00e4ndern. Denn erst in der bewussten Abwendug von allen astralen und \u00e4therischen Verlockungen der irdischen Lebenssph\u00e4re kann sich das neue Denken zum dem einen Licht erheben. So steht es doch in der 2000 Jahre alten Verhei\u00dfung, dass er selbst im eigenen Wahrnehmen und Denken dem universellen Bewusstsein nahe kommen wird.<\/p>\n<p>Die Theorien der gro\u00dfen Wissenschaftler wie Maxwell oder Max Planck \u00fcber das Licht dokumentieren sicher nicht das wahre Wesen des Lichtes, aber sie haben \u2013 unter dem Einfluss des g\u00f6ttlichen Bem\u00fchens um alle gefallenen Entit\u00e4ten\u00a0 \u2013 Bilder entworfen, in denen sich das Ziel der menschlichen Entwicklung spiegelt. Wenn sich das Denken mehr und mehr von der Ausrichtung auf das so selbstverst\u00e4ndliche K\u00e4mpfen um materielle Sch\u00e4tze und irdischen Ruhm reinigen kann, wird der Mensch das Mysterium vom inneren Wesen der unersch\u00f6pflichen Strahlungen kosmischen Lebens erkennen. Damit Maxwell seine Feldtheorien entwickeln konnte, wurde ihm ein Lichtstrahl aus dem kosmischen Bewusstseinsfeld geschenkt. Er konnte bei seinen Forschungen erfassen \u2013 eigentlich bei seinen Erw\u00e4gungen in einer religi\u00f6sen Besinnung \u2013 , dass das sichtbare Licht nur ein kleiner Bestandteil des den ganzen Raum durchdringenden, wellenf\u00f6rmigen elektromagnetischen Energiefeldes sein kann, das alles Leben hervorbringt. Damals in der Mitte des 19. Jahrhunderts mussten die Menschen bereits durch einen grundlegenden Impuls aus dem mechanistischen Denken heraus gebrochen werden. Maxwells Theorien pr\u00e4gten die folgenden Forschungen zahlreicher Wissenschaftler \u00fcber die Wechselwirkungen der Kraft-Felder aus Elektrizit\u00e4t und Magnetismus sowie der Gravitation.<\/p>\n<p>Seine Bilder helfen uns heute bei der Beschreibung der elektromagnetischen Radiationen und ihren feinstofflichen Ansichten, wie sie auch in geisteswissenschaftlichen Interpretationen der Universellen Lehre immer wieder verwendet werden. Das symbolische Sinnbild, die Allegorie des Ph\u00e4nomens Licht, schenkt dem aufmerksamen Betrachter eine F\u00fclle von Inspirationen, warum und wieso das g\u00f6ttliche Licht in allen heiligen Schriften mit der Einheit des heiligen Siebengeistes verbunden wird.<br \/>\nF\u00fcr den modernen Menschen ist es mittlerweile selbstverst\u00e4ndlich geworden, sofern er sich \u00fcberhaupt daf\u00fcr interessiert, dass das sichtbare Licht nur ein winziger Bruch-teil eines gewaltigen Spektrums verschiedener elektromagnetischer Vibrationen ist.<br \/>\nUnsere Vorstellung vom Licht wird immer gepr\u00e4gt von einem un\u00fcberschaubaren Spektrum vielf\u00e4ltiger Strahlungen, angefangen von den kilometerlangen Frequenzen bis zu den ultrakurzen Wellen der Rundfunk- und Fernsehwellen, Satellitenkommunikation, GPS sowie UMTS bis hin zu den radioaktiven Strahlen.<\/p>\n<p>Viele Menschen, Philosophen, K\u00fcnstler und Wissenschaftler werden <strong>unter dem Einfluss von Aquarius immer wieder neue Bilder vom Dasein entwickeln, in denen Bruchst\u00fccke der Wirklichkeit enthalten sind,<\/strong> die der Menschheit sukzessive \u00fcberbracht werden m\u00fcssen. Auch wenn die Menschen die einzelnen Puzzelteile oft nicht zu einem vollst\u00e4ndigen Bild zusammenstellen k\u00f6nnen, so werden sie doch auf diese Weise ganz liebevoll auf die Entwicklung ihres Lebens innerhalb von sieben Kraftfeldern vorbereitet. Die Erkenntnis das Licht und Materie im Prinzip ein einziger Energiekomplex ist, wurde im beginnenden 20. Jahrhundert wissenschaftlich definiert. Erst von A. Einstein wurde die bis dato geltende Regel revidiert, dass die elektromagnetischen Wellen den \u00c4ther als Tr\u00e4ger ben\u00f6tigen. Vom Astralfeld sprechen erst die Theosophen nach den m\u00e4chtigen Erkenntnissen von Mme. H.P. Blavatsky. Das Mentalfeld und weitere drei noch h\u00f6here Felder im Mikrokosmos und Makrokosmos wurden sp\u00e4ter von Eingeweihten der Universellen Lehre angek\u00fcndigt. Das Licht n\u00e4hert sich dem menschlichen Denken sukzessive, sobald es Menschen gibt, die bereit sind, sich mit diesen Information auf ihre k\u00fcnftigen Lebensabsichten auszurichten. Das isobare Resonanzgesetz beweist sich auch in dieser Hinsicht als \u00fcberaus g\u00fctig und barmherzig.<\/p>\n<p>Wer verstehen kann, warum er sich von den alten, im materiellen Erfassen der Natur kristallisierten physikalischen Denkmustern abwenden muss, tritt viel leichter in die so notwendige Selbsterkenntnis und Welterkenntnis ein. Wer im eigenen Denken klar erkennen kann, dass er selbst bereits Licht ist, \u2013 auch wenn es nur das irdische Licht des Kosmos Erde ist \u2013 wendet sich viel eher vom klassischen mechanistischen Weltbild ab, das bei allen Schritten zu einem h\u00f6heren Denken nur in die Irre f\u00fchren kann. In diesem Wissen wirkt der Abstand zwischen der erfahrbaren Realit\u00e4t zum Ergebnis des kommenden Evolutionsschrittes nicht mehr so gewaltig. Und das w\u00e4re schon ein gro\u00dfer Fortschritt.<\/p>\n<p>Das sichtbare Licht wurde im letzten Jahrhundert in vielen seiner irdischen Aspekte und technischen Verwendbarkeit erforscht. Heute tritt es den Menschen auch in vielf\u00e4ltigen Bildern entgegen, die von sehns\u00fcchtigen K\u00fcnstlern des Impressionismus, des Kubismus und der Moderne dargestellt wurde. Es ist fantastisch zu sehen, wie viele Allegorien f\u00fcr das g\u00f6ttliche Licht der Menschheit bereits geschenkt wurden. Ist der gnadenvolle Aspekt dieser liebevollen und ausgesprochen geschickten Unterweisung bereits in diesen Bildern zu erkennen? Heute im 3. Jahrtausend beginnen wir vieleicht an Hand der Holografie zu verstehen, dass das Licht als ein Doppelwesen wirkt, als w\u00e4ren es zwei unterschiedliche Energieformen. Einerseits schwingt das Licht wie ein elektromagnetisches Feld aus vielen hochenergetischen Wellen. Andererseits offenbart es sich als energetischer Baustoff des Alls, als eine Art Prima Materia, in der sich das Leben des Alls nach allen Seiten hin in sieben Dimensionen entfaltet.<\/p>\n<p>Die universelle Sch\u00f6pfung, die Basisoffenbarung aller Universen entfaltet sich in sieben Radiationen, sieben Kr\u00e4ften, und diese Lebenden Wasser verf\u00fcgen \u00fcber alle denkbaren und undenkbaren Bausubstanzen der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung zur Verherrlichung des universalen Bewusstseins. Diese \u201ekomplement\u00e4re\u201c Beschreibung des Lichtes begegnet uns bereits in der Genesis. Hier k\u00f6nnen wir \u00fcber das Doppelwesen des Lichtes lesen: \u201eUnd der Geist schwebte \u00fcber den Wassern.\u201c wie es zu Beginn der Sch\u00f6pfungsgeschichte hei\u00dft. F\u00fcr die antiken Weisen vollzog sich zu jeder Zeit die heilige Sch\u00f6pfung in der Verbindung von Geist und Wasser. Es ist die einigende Verflechtung aller Lichtkr\u00e4fte, und f\u00fcr ihre Verwirklichung kennen wir die griechische Benennung \u201eagape\u201c, zu deutsch die Liebe. Sie ist wesenseins mit dem Licht und aus dem Licht, das sowohl Energie als auch Bewusstsein ist.<\/p>\n<p>Wenn die mystische Sonne des Sonnenkosmos mit ihren sieben Facetten wie ein funkelnder Diamant vor dem inneren Schauen aufleuchtet, durchgl\u00fcht diese Sch\u00f6nheit das ganze Wesen mit ungewohnten Bildern der Einheit in der Vielheit. Vollkommen neue Seiten des Gem\u00fctes erklingen in der harmonischen Resonanz mit den urspr\u00fcnglichen Absichten der supramentalen Entwicklung. Sie erweisen dem menschlichen Erkennen die unfassbare Gnade, die \u00fcberaus herrlichen Attribute des g\u00f6ttlichen Lichtes zu schauen.<br \/>\nIm Licht erstrahlt als erstes die Helligkeit bis in unvorstellbare Weiten und Tiefen. Sie vertreibt die undurchdringliche Finsternis und so k\u00f6nnen die Manifestationen der Sch\u00f6pfung erkannt werden. Diese Allegorie spiegelt das Bild ewiger Geduld und F\u00fcrsorge mit allen Wesen, Entit\u00e4ten, Kosmen und Universen im Allgeschehen. Die Helligkeit vertreibt die Dunkelheit, die Unkenntnis und jede Angst. Mit ihr wachsen Sicherheit und Vertrauen f\u00fcr die Tat. Jeder Lichtstrahl erw\u00e4rmt das Erleuchtete als die Gnade und Hilfeleistung zum Leben Im Licht wird die Welt erst lebendig. Das Licht verschenkt voller G\u00fcte und Einsicht die notwendige W\u00e4rme an alle Natur. Das Leben spendende Licht der Sonne wurde von den Menschen immer mit einer Gottheit verglichen, weil es sich \u00fcber alles erhaben von einer unfassbaren Gr\u00f6\u00dfe und Energief\u00fclle ohne Ansehen von Gut und B\u00f6se aller Natur zur Verf\u00fcgung stellt. Damit wird eine unfassbare Gnade verdeutlicht, vor der alle Wesen gleich sind. Die Art und Weise, wie sich selbst das irdische Sonnenlicht f\u00fcr uns Sterbliche offenbart, ist ausgesprochen r\u00fccksichtsvoll und bescheiden. Seine Helligkeit und W\u00e4rme entfalten sich immer erst dort, wo sie auf einen Gegenstand treffen. Zwischen der Lichtquelle und dem beleuchteten Objekt ist das Licht allerdings vollkommen transparent. Es bleibt bis zu seiner Kraftentfaltung unsichtbar. Alles Licht vereinigt sich mit jedem anderen Licht im Raum. Viele Lichter bilden eine gemeinsame Helligkeit, bilden eine Zusammenf\u00fcgung aller ihrer verschiedenen Farben. Scheinen die Grundfarben zusammen, so summieren sie sich zu reinem Wei\u00df. Wie viele Farben auch zusammen kommen, es gibt immer eine gemeinsame Wirkung.<br \/>\nDionysios Areopagita war wohl auch von dieser Allergorie der Einheit des Lichtes angetan und schreibt in dem Buch \u201eMystische Theologie\u201c: \u00bbDie heilige Dreifaltigkeit steht in ihrer Einheit und Allgegenseitigkeit vollkommen auch noch jenseits des Prinzips jedes Einsseins selbst, in ihrer Allgegenseitigkeit vollkommen auch noch jenseits von jedem Unterscheiden, Trennen oder Verbinden, also ohne jede Vermischung.<\/p>\n<p>Wenn ich hierzu einen sinnf\u00e4lligen Vergleich mit uns vertrauten Gegenst\u00e4nden wagen darf: wir sehen doch auch, wenn in einem Raume viele Lampen sind, dass alle ihre Lichter sich zu einer einzigen Helligkeit vereinen und, wo sie Licht geben, einen einzigen ununterschiedenen Glanz ausstrahlen.<br \/>\nNiemand &#8211; so vermute ich \u2013 d\u00fcrfte da imstande sein, das Licht einer einzelnen Lampe von den anderen Lichtern auszusondern, etwa im Flimmern der alle Lichter umfangenden Luft, um das eine ohne das andere zu sehen, denn alle Lichter sind ganz im Ganzen, und ohne Vermischung dennoch ineinander vereint.<br \/>\nSo wie aber jemand in den Raum eintritt, in welchem viele Lampen dicht nebeneinander vereint leuchten, und auch nur eine von diesen Lampen ergreift und mit ihr diesen Raum verl\u00e4sst, so wird auch das betreffende Licht ganz mit hinaus folgen, ohne irgend etwas von den \u00fcbrigen Lichtern mit sich fortzunehmen oder von dem seinigen irgend etwas zur\u00fcckzulassen.<br \/>\nIhre vollkommene, totale Einigung war also genau wie ich sagte durchaus unvermischt geblieben, in keinem Teile vermengt und doch Eins. Und das traf tats\u00e4chlich zu, schon bei einem geschaffenen Stoff, n\u00e4mlich der beleuchteten Luft, und bei dem an materielles Feuer gebundenen irdischen Licht!<br \/>\nDeshalb sagen wir, dass die \u00fcberwesentliche Einheit \u00fcber alles erhaben ist: nicht nur \u00fcber die Einungen von K\u00f6rpern, sondern auch selbst \u00fcber die der Seelen und sogar \u00fcber die Einungen unter den Geistern. Als Lichter au\u00dfer- und oberhalb aller Welt und als Spiegel der Gottheit sind ihnen Einungen m\u00f6glich, die unvermischt und \u00fcberweltlich bleiben \u2013 gem\u00e4\u00df der Teilnahme, die den Teilnehmern an der \u00fcber alles erhabenen Einung angemessen ist.\u00ab<\/p>\n<p>Wenn man z.B. die Art der Lichtentstehung in einer banalen Gl\u00fchbirne betrachtet, dann erschlie\u00dft sich ein weiteres Sinnbild. In einem m\u00f6glichst reinen Werkstoff, z.B. Kohlenstoff oder Wolfram schwingt Elektrizit\u00e4t in einem elektromagnetischen Feld. Durch die Spannung und Intensit\u00e4t des Stromes erhitzen sich die Atome des Werkstoffes und geben jetzt die sie durchstr\u00f6mende Energie als Licht und W\u00e4rme wieder ab. Erst durch eine vollkommen reine und unverbr\u00fcchliche Ausrichtung auf die Lebenden Wasser, die mentalen Kr\u00e4fte des Kosmos, kann der Mensch mit dem h\u00f6heren Denken in Resonanz kommen, das ihn dann erleuchtet. In dieser kraftvollen Verbindung wird das g\u00f6ttliche Licht in liebevoller Geduld auch nach au\u00dfen treten<\/p>\n<p><strong>Ohne die Zuwendung des universalen Bewusstseins kann niemand die Allegorien erkennen<\/strong>, die dem schauenden Menschen in der Natur geschenkt sind. Ausschlie\u00dflich in dieser Verbindung k\u00f6nnen die Menschen zu einem h\u00f6heren Denken und Wahrnehmen hinwachsen, mit dem die Sch\u00f6pfung sowie die Aufgaben von Kosmos und Mikrokosmos erkl\u00e4rt werden. Das Gleichnis f\u00fcr das Wirken des universellen Bewusstseins aus dem Sonnenkosmos wurde der Welt mit dem irdischen Licht der Sonne geschenkt. Dieses Bild wird der Menschheit nicht daf\u00fcr geschenkt, damit es verstanden wird und man sich daran erbaut. Diese herrliche Allegorie scheint t\u00e4glich am Himmel, damit das bewusst Erkannte und Erlebte \u00fcber Wesen und Wirken des g\u00f6ttlichen Lichtes transformiert weiterwirken kann, um allen, die tief innerlich nach diesem neuen Denken verlangen, \u00fcber das Mysterium des universalen Bewusstseins in lebendig gewordenen Anschauungen zu berichten.<\/p>\n<p>So verwirklicht sich auch auf diese Weise das Christusgeschehen, das im NT mit den S\u00e4tzen angedeutet wird: \u201eIch bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.\u201c (Johannes 8\/12) Dieses Licht ist die siebenf\u00e4ltige Kraft der urs\u00e4chlichen Offenbarung durch das universale Bewusstsein. Selbst im Licht der irdischen Sonne beweisen sich die gnadenvolle Wahrheit und die Weisheit der Art und Weise der kosmischen Evolution.<br \/>\nAlle Menschen sind aufgefordert, sich dieser Entwicklung zuzuwenden, damit sie nicht nur bewusst erfahren, sondern auch im Leben prozessm\u00e4\u00dfig umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Man muss sich diesen Aussagen: \u00bbDer Logos ist das Licht\u00ab und \u00bbseid meine Nachfolger!\u00ab aus der richtigen Pespektive n\u00e4hern. Die Nachfolge ist ein Prozess, der in einem Zeitrahmen \u00fcber mehrere Inkarnationen laufen kann. Darum ist es unbedingt notwendig zu wissen, welches der erste Schritt in diese Richtung sein muss. Am Anfang steht nat\u00fcrlich die tiefe \u00dcberzeugung, dass diese Nachfolge <strong>die plausibelste Vorhersage der menschlichen Evolution ist,<\/strong> die in den kommenden Jahrhunderten stattfinden wird. Nicht nach menschlichem Ermessen oder wissenschaftlichen Beweisen, sondern <strong>durch kosmische Wirkungen im Sonnensystem<\/strong>. Darum ist dann doch der n\u00e4chste Schritt auf diesem Weg ein v\u00f6llig neues Denken, mit dem der Mensch seine Realit\u00e4t und seinen Auftrag in diesem Zusammenhang erfassen, durchdringen und auch umsetzen kann. Es geht also um eine Revolution des Denkens, die Jesus seinen J\u00fcngern verk\u00fcndet hat. Und wer konkret und praktisch an dieser Entwicklung mitwirkt, wird einmal im gleichen Lichtfeld des universalen Bewusstseins aufgenommen.<\/p>\n<p>Durch <strong>die Verwirklichung der Lichtgesetze des Christus<\/strong> k\u00f6nnen alle Mikrokosmen selbst einmal in ferner Zukunft licht\u00e4hnlich werden. Aber gerade das ist mit der Nachfolge Christi gemeint, das ist der alles entscheidende Faktor f\u00fcr das k\u00fcnftige Werden des Kosmos. Es wird dem Menschen ein ganz anderes Wahrnehmen verhei\u00dfen, wenn er sich bereitwillig in diese Entwicklung stellt. Darum steht im Evangelium des Phillippus, Vers 44: \u00bbNiemand kann etwas Unverg\u00e4ngliches wahrnehmen, au\u00dfer er wird selbst unverg\u00e4nglich. Es ist mit der Wahrheit nicht so wie auf der Welt, wo der Mensch die Sonne sieht, ohne selbst die Sonne zu sein, wo er den Himmel sieht und die Erde und alles \u00fcbrige, ohne selbst Himmel, Erde und dergleichen zu sein. Sondern im Reich der Wahrheit siehst du etwas von ihr und wirst selbst zu ihr. Du siehst den Geist und wirst selbst zu Geist. Du siehst Christus: Du wirst Christus. Du siehst den Vater: Du wirst zum Vater. Hier auf dieser Welt also siehst Du alle Dinge, siehst aber Dich selbst nicht. In der anderen Welt siehst du dich selbst, denn was du dort siehst, das wirst du selbst.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Das Licht des Lebens vibriert in Einheit als ein siebenfacher Kraftf\u00e4cher in den sieben Dimensionen der sieben kosmischen Gebiete.<\/strong> Der neue Mensch wird in k\u00fcnfigen Zeiten, am Ende seiner totalen Realisiation aus sieben Kraftfeldern nicht in einem neuen Licht erscheinen, sondern er existiert dann aus diesem Licht, aus dem universalen Bewusstsein. Es ist das pure Sein in der vollkommenen \u00dcbergabe an die Offenbarung des Gottes, der unkennbar \u00fcber allem ist. Das universale Bewusstseins-Licht ist das Wesen seiner Welt, es ist Wirken und Sein. Dieses herrliche Licht besteht ewig, weil es sich nicht verzehrt, sondern sich in einem immer wieder schlie\u00dfenden Kreislauf der isobaren Resonanz wegschenkt. So wird es immer gr\u00f6\u00dfer, herrlicher in unfassbarer Glorie und Macht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?cat=1\">Gedanken<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eF\u00fcr den stillen und ruhigen Beobachter ist kein Jahrhundert merkw\u00fcrdiger als das unsrige. \u00dcberall Kampf&#8230; \u2013 Wie weit haben es die Vernunftmenschen mit der Gl\u00fcckseligkeit aller Menschen gebracht? \u2013 War wohl je ein Jahrhundert, das so viele Opfer der Menschheit kostete, wie das jetzige? 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