{"id":5692,"date":"2014-10-22T16:27:43","date_gmt":"2014-10-22T14:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5692"},"modified":"2016-06-25T10:22:31","modified_gmt":"2016-06-25T08:22:31","slug":"der-herr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=5692","title":{"rendered":"Der Herr?"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine andere Sicht auf die heilige Schrift<\/em><\/p>\n<p>In allen Philosophien und Theologien werden die heiligen B\u00fccher der Religionen zum allergr\u00f6\u00dften Teil als Anweisungen oder Richtung gebende Informationen, als p\u00e4dagogische Anweisungen f\u00fcr ein gutes Lebensverhalten betrachtet.<\/p>\n<p>Vielfach ist die historische Betrachtung durchaus Gang und G\u00e4be. So wird z.B. das Alte Testament von den Juden auch als Geschichtsbuch gesehen. Bereits an dieser Stelle sind nat\u00fcrlich Bedenken anzumelden, denn die Sch\u00f6pfungsgeschichte der Genesis ist erstens nicht die \u00e4lteste Fassung im semitischen Lebensraum und zweitens haben zahlreiche arch\u00e4ologische Ausgrabungen und die Datierungen der gefundenen Artefakte viel weiter zur\u00fcckliegende Zivilisationen erwiesen, als die Zeitschiene der Genesis es zul\u00e4sst.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span> <\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Nat\u00fcrlich werden die damit verbundenen Bedenken nur von den Nichtgl\u00e4ubigen in Erw\u00e4gung gezogen. Damit wird hier ein \u00e4u\u00dferst brisantes Thema angeschnitten. Wenn die heiligen B\u00fccher der Religionen, die \u00fcber 2000 Jahre ma\u00dfgeblich die Leitlinien f\u00fcr das Zusammenleben von Menschen gepr\u00e4gt haben, nur f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen der jeweiligen Religion bestimmend sind \u2013 eben weil sie an die Texte glauben \u2013, dann ist damit doch ihre Allgemeing\u00fcltigkeit in Frage zu stellen. Das betrifft nat\u00fcrlich auch den Koran und alle entsprechenden Auslegungen der Suren f\u00fcr die Moslems. Ihr darin wurzelnder Weltherrschaftsanspruch steht auf absolut t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen. Bei richtiger Betrachtung wird deutlich, dass hinter all dem aktuellen religi\u00f6sen Treiben eine Konstellation ihr Unwesen treibt, die keinerlei vern\u00fcnftige \u2013 moralische und tolerante \u2013 Lebensansichten vertritt.<\/p>\n<p>Nimmt man all den heiligen B\u00fcchern, die sicherlich von sehr weisen Menschen niedergeschrieben wurden \u2013 davon sollten wir angesichts ihrer Bedeutung f\u00fcr die Menschheit insgesamt ruhig ausgehen \u2013, die ihnen auferlegten religi\u00f6sen Anspr\u00fcche und mystischen Interpretationen, dann entstehen zwei viel weiter reichende Gedankenkomplexe:<\/p>\n<ol>\n<li>Viele Aussagen sind wohl als Anweisung formuliert (und \u00fcbertragen), allerdings kann man diese auch als die Darlegung einer unumst\u00f6\u00dflichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit erfassen;<\/li>\n<li>Die Gleichnisse und Allegorien sind oft in einer Gegenwartsform ausgesprochen, \u00e4hnlich einer allegorischen Geschichte. Jedoch ist es durchaus m\u00f6glich, die gleichen Texte auch als eine Vorhersage, als eine Prophetie zu lesen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Beide Lesarten k\u00f6nnten unter Umst\u00e4nden, soweit es \u00fcberhaupt von den Meinungsbildnern und deren Kompetenzen gew\u00fcnscht ist, v\u00f6llig neue und hilfreiche Aspekte f\u00fcr das weitere Zusammenleben der gesamten Menschheit ergeben.<\/p>\n<p>Ganz zu Beginn einer Er\u00f6rterung sind allerdings einige wenige Kernaussagen in voller Tragweite zu w\u00fcrdigen. So sagt Jesus von sich: \u201eDer <em>Vater<\/em> und ich sind eins.\u201c \u201eIch tue nur was der <em>Vater<\/em> will.\u201c Will man sich diesen klaren Bestimmungen ohne Vorbehalte n\u00e4hern, dann muss man alle Vorbehalte, die aus den tradierten \u00dcbertragungen der Theologen stammen wirklich bei Seite legen. Der \u201eVater\u201c ist f\u00fcr Jesus eine \u00fcbergeordnete Wesenheit, die mit den Attributen eines Vaters ausgestattet ist, also wie ein menschlicher Vater im geistigen Sinne \u00fcber die Person Jesus k\u00f6rperlich wirkt, also Geister austreibt, Kranke heilt und Tote auferweckt. Jesus bekennt eindeutig, dass er es nicht selbst tut, sondern eben sein \u201eVater\u201c. Hierin ist eine tiefgr\u00fcndige Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit verborgen, die allerdings im westlichen Kulturkreis total ausgemerzt wurde. Sie besagt, dass ein jeder Mensch zu jeder Tages- und Nachtzeit von seinem \u201eVater\u201c gemacht wird. Das entspricht eindeutig der hinduistischen Aussage: Alles ist Maya, wir sind alle nur eine Erscheinung. Also ist auch die Person \u2013 das Wort stammt aus dem lateinischen und bedeutet per sonare = hindurcht\u00f6nen \u2013 ein Werkzeug f\u00fcr das \u201ewas ihn f\u00fchrt, den Vater\u201c. Doch hier haben bislang alle Theologen und Philosophen keine genauen Analysen mehr angestellt, weil es Bestrebungen gibt, die den Zusammenhang zwischen der k\u00f6rperlichen Pers\u00f6nlichkeit und dem mikrokosmischen Wesen verschleiert.<\/p>\n<p>Dieser Trend manifestiert sich in der Aussage: \u201eIch will sein wie Gott.\u201c, die Luzifer bei der Sch\u00f6pfung unseres Naturfeldes ge\u00e4u\u00dfert haben soll, wie es in vielen alten Mythen geschildert wird. Demnach wird dem Menschen aus dieser narzisstischen Quelle, die sich in seinem mikrokosmischen Himmel eingenistet hat, stets suggeriert, er w\u00e4re der Herrscher \u00fcber seine Person. Sein ICH-BIN ist Ausl\u00f6ser und Ursache s\u00e4mtlicher Taten, Gedanken, Erfindungen, Kreationen und alles F\u00fchlen und Empfinden kommen aus dem ICH. Darum ist das Possessivpronomen \u201emein\u201c in unserer Sprache so eminent wichtig geworden. Jedoch das alles \u00e4ndert nichts an dem Gesetz: \u201eDer \u201aVater\u2019 und ich sind eins.\u201c \u201eIch tue nur was der Vater mir eingibt!\u201c<\/p>\n<p>Hier wird nat\u00fcrlich neben allen berechtigten Widerworten die Frage gestellt werden, wer denn der \u201aVater\u2019 eines Jeden ist. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Aber gerade darum lohnt es sich, einmal die unterschiedlichen Faktoren zu betrachten, die diesen Herrn des Menschen bilden, auch dann wenn der Mensch sich selbst keinerlei Beherrschung bewusst ist. Insbesondere in der euroamerikanischen Kultur die Freiheit und die pers\u00f6nliche Autonomie wie eine heilige Kuh behandelt. Doch wie weit diese unumst\u00f6\u00dflichen Dogmen reichen, werden wir gleich genauer analysieren.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist wohl jedermann gel\u00e4ufig, dass unser Tun und Lassen von drei Steuerungszentren bestimmt wird. F\u00fcr uns Westeurop\u00e4er ist das Haupt mit den Sinnesorganen und dem Gehirn wohl das dominierende Zentrum. Hier werden gew\u00f6hnlich das Bedenken, Entscheiden und das Wollen lokalisiert. Es ist durchaus nicht falsch, wenn man die \u00fcberlegende Ratio in diesem Zentrum vermutet, aber auch die Kreativit\u00e4t und die sogenannte Vernunft werden von den meisten Neurologen in den Gehirnzellen angesiedelt. Meistens wird das Kleinhirn im Hinterkopf untersch\u00e4tzt, das zuverl\u00e4ssig zu vielen vegetativen Vorg\u00e4ngen im K\u00f6rper beitr\u00e4gt, die nicht vom Bewusstsein erfasst werden. \u00dcberhaupt kontrolliert der Mensch mit seinem Bewusstsein \u00e4u\u00dferst wenige neurovegetative Vorg\u00e4nge seines K\u00f6rpers, und das ist auch gut so.<br \/>\nDaneben haben wir auch ein Gef\u00fchlszentrum, das f\u00fcr die meisten im Herzen zu Hause ist. F\u00fcr manche Esoteriker ist es schon eine stehende Aussage: \u201eMan denkt nur mit dem Herzen gut!\u201c Was auch immer damit gemeint sein soll. Vielleicht m\u00f6chte man damit sagen, dass man im sozialen Miteinander bei allem Beurteilen auch die seelischen Komponenten des Zusammenseins ber\u00fccksichtigen sollte. Doch im Herzen, oder besser gesagt im Sonnengeflecht, entfalten sich auch die Gegens\u00e4tze von Liebe und Hass, Zuneigung und Eifersucht. Diese bekommen allerdings, wie allgemein bekannt ist, sehr viel Dynamik aus dem Becken, wo einige dominante endokrine Organe beheimatet sind. Zu diesem Zentrum geh\u00f6ren alle Impulse der Selbsterhaltung, der Selbstentfaltung und der Fortpflanzung, also der Sex.<\/p>\n<p>Aus dieser kurzgefassten \u00dcbersicht kann man erkennen, dass drei Kommandozentralen um die Vorherrschaft im System ringen oder miteinander kooperieren. Inwieweit sich der Mensch im Einzelnen \u00fcber diese Faktoren bewusst ist, l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich endlos diskutieren.<\/p>\n<p>Aus dieser Sicht kann man nicht eindeutig bestimmen, welcher \u201eHerr\u201c angerufen wird, wenn ein Mensch das erw\u00e4hnte Mantram aus dem \u201eVater-Unser\u201c ausspricht. Es muss zun\u00e4chst das Gesamtgef\u00fchl des Menschen in dieser Situation betrachtet werden. Aus welchem Komplex \u2013 Angst, Sorge und Furcht; Zorn, Hass, Eifersucht o.\u00e4. \u2013 wird er gerade gelebt? Welche Richtung m\u00f6chte er mit seinem aktuellen Bewusstsein einschlagen? Wie steht es mit seinen Bewertungen, Vorurteilen und gelebten Tabus? Denn gerade diese Gesamtschwingung im Wesen Mensch bestimmt, wer \u201edie T\u00fcr\u201c \u00f6ffnet, wenn aus innerem Antrieb angeklopft wird. Denn geantwortet wird auf jedes Sto\u00dfgebet. Nur, aus welcher Kraftebene die Antwort kommt, das bestimmt nicht der Wunsch, sondern die Grundvibration im Aurischen Wesen (das kommt von der Bezeichnung \u201eAura = k\u00f6rperliche Ausstrahlung, die von hellsichtigen Personen gesehen werden kann).<\/p>\n<p>Die Gesamtvibration des Mikrokosmos kann man jedoch erst dann einsch\u00e4tzen, wenn der Mensch als ein Mikrokosmos gesehen werden kann. So wie die Erde Mittelpunkt einer vielschichtigen Atmosph\u00e4re ist, so lebt die Person in einem gemischten Kraftfeld, einem Atemfeld des aurischen Wesens. Der Mikrokosmos lebt mit allen anderen Mikrokosmen in den Kraftfeldern der Erde. Der Kosmos Erde bewegt sich wiederum durch einen Makrokosmos aus einigen Planetenkraftfeldern und dem ganzen Sternenheer. Der auch den Menschen beeinflussende Makrokosmos reicht bei unseren Betrachtungen bis zu dem astronomischen Tierkreis, in dem die 12 Sternbilder bereits in der Antike mit besondere Namen versehen wurden, die spezielle Kraftwirkungen aus diesem kosmischen Bereich symbolisieren.<br \/>\nNach der hermetischen Aussage: \u201eWie oben so unten.\u201c, k\u00f6nnen wir konstatieren: Wenn die Sternbilder des Tierkreises einen beachtlichen Einfluss auf den Kosmos haben, so werden die Sternbilder im \u201eHimmel\u201c des Menschen, also die astrologische Konzeption seines aurischen Wesens, ebenfalls einen bedeutenden Einfluss auf den Menschen aus\u00fcben. In den aufgekl\u00e4rten Wochenzeitschriften des euroamerikanischen Pressemarktes ist das Horoskop unverzichtbarer Bestandteil, weil zahllose Menschen sich ungeachtet aller Rationalit\u00e4t in ihrem Leben nach den Sternkonstellationen richten. Es ist nicht unbekannt geblieben, dass sich in unserem modernen Zeitalter einige ranghohe Politiker stets von Wahrsagern\/innen beraten lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Damit w\u00e4re bereits ein wesentlicher Faktor eines Jeden \u201eVaters\u201c erkannt. Nun wird nicht jeder Rationalist die Astrologie als einen ernst zu nehmenden Faktor im Leben anerkennen. Dennoch ist der Mond auch dann am Himmel, wenn man ihn nicht sehen kann. Zumindest kann man den alten heiligen B\u00fcchern der indischen Kultur entnehmen, dass jeder Mensch in einer karmischen Veranlagung aufw\u00e4chst, die er selbst durch sein Leben f\u00fcr eine folgende Inkarnation beeinflusst. So ist es also keineswegs falsch, wenn man feststellt, dass jeder Mensch seinen Lebensweg mit einer Vorpr\u00e4gung beginnt und auch damit fortsetzt, ganz gleichg\u00fcltig, welche Doktrin die Definitionen daf\u00fcr liefert.<\/p>\n<p>Im mikrokosmischen Modell ist das <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5453\">Aurische Wesen<\/a> der Sch\u00f6pfer des k\u00f6rperlichen Menschen, der innerhalb einer multidimensionalen Kraftkugel seine Pers\u00f6nlichkeit entsprechend der aurischen Konditionierung entfaltet. Aus den aktuellen Erkenntnissen der Kernphysik kann man heute entnehmen, dass selbst die feste Materie nur ein Kondensat aus elektromagnetischer Energie ist. Durch die Betrachtungen der esoterischen Geisteswissenschaft ist mittlerweile bekannt geworden, wie sich die anderen feinstofflichen Felder im Mikrokosmos zusammensetzen. Bekannt sind der \u00c4ther, die Astralis und ein Mentalverm\u00f6gen. Die drei weiteren Kraftfelder haben noch keine verbindliche Definition bei den Esoterikern gefunden.<\/p>\n<p>Um die vierfache Pers\u00f6nlichkeit entfaltet sich im Aurischen Wesen bis zur Lipika das Atemfeld. Sie beinhalten unterschiedliche Speicher astraler und mentaler Konzentrationen, die in einem holografischen Netzwerk miteinander kommunizieren. Dort finden wir das menschliche Ged\u00e4chtnis. Der Mensch selbst hat meistens von all diesen Vorg\u00e4ngen wenig oder kein Bewusstsein. Da diese mikrokosmische Konzeption f\u00fcr den Menschen von der Wissenschaft negiert wird, werden alle im Aurischen Wesen ablaufenden Reaktionen, Emotionen und mentale Ausbr\u00fcche dem Unbewusstsein zugeschrieben. Diesem Lebensraum haben zahlreiche weltbekannte Psychoanalytiker wie z.B. S Freud und C.G. Jung ihre Studien gewidmet.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte man den \u201eHerrn\u201c der Menschen in diesem Gewirr aus vielf\u00e4ltigen Kr\u00e4ften ermitteln? \u2013 Nein, leider geht es auch jetzt noch nicht wirklich.<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es bestimmte Priorit\u00e4ten des allt\u00e4glichen Seins, die entsprechende Kr\u00e4fte der verschiedenen Ebenen polarisieren und damit in den Vordergrund des Daseins ziehen. So stehen dem Menschen am Morgen beim Fr\u00fchst\u00fcck in friedlicher Atmosph\u00e4re andere Kr\u00e4fte aus seinem Vorrat zur Verf\u00fcgung, als am Nachmittag bei einer heftigen Diskussion \u00fcber personelle und sonstige Probleme am Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Bei alledem ist auch noch zu ber\u00fccksichtigen, dass von den Kraftkonzentrationen im Aurischen Wesen noch andere Wesenheiten aus dem Jenseits angezogen werden, die ein vitales Interesse daran haben, dass die innermikrokosmischen Kumulies lebendig und wirkungsvoll den Menschen beeinflussen. Diese Elementalen oder Golems im Jenseits leben dort in der \u00c4ther- oder Astralsph\u00e4re, in die alle Mikrokosmen eingebettet sind, wie Goldfische im Wasser. Niemand ist jemals befreit von diesen Begleitern, die nach dem Resonanzgesetz zum Menschen und seinem Mirkokosmos geh\u00f6ren, wie die Pilotfische zum Hai.<\/p>\n<p>Aus diesen Beschreibungen der feinstofflichen Umgebung der k\u00f6rperlichen Person wird ungemein deutlich, dass der Mensch eben nur eine \u201ePerson\u201c ist. Alles, was in den verschiedenen Kraftfeldern des Mikrokosmos und um ihn herum erklingt, t\u00f6nt durch ihn nach au\u00dfen, wird durch Mimik und Gestik, durch Bekleidung und Frisur und vor allem durch das Sprechen, Singen und Lachen in die Umwelt kommuniziert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen sich die meisten Menschen dieser direkten Beeinflussung all der feinstofflichen Komponenten ihres Daseins nicht bewusst werden, weil sie aus vitalen Gr\u00fcnden getarnt im Unterbewusstsein ihr Unwesen treiben.<\/p>\n<p>Es gibt allerdings noch eine weitere Quelle der Beeinflussung, die \u201eGott sei Dank\u201c im Menschen einmal wirksam werden kann. Das ist die Monade oder der Urtyp, der einen Brennpunkt seines Wirkens in das Herz des Menschen eingesenkt hat. Diese Stimme wird in der hinduistischen Philosophie Atman genannt, die Rosenkreuzer nennen diesen Ber\u00fchrungspunkt mit der g\u00f6ttlichen Ebene die Rose des Herzens und im Christentum ist es der \u201eeingeborene Sohn\u201c.<br \/>\nNun liegt es am Menschen, welchen Beeinflussungen er seine Aufmerksamkeit zuwenden kann. Darum wird auch von allen weisen M\u00e4nnern, sowohl der Antike als auch der Moderne die Aufforderung an die Menschen gerichtet, doch endlich zu erwachen, durch best\u00e4ndige Wachsamkeit den Kr\u00e4ften auf die Spur zu kommen, die das normale Leben immer und immer wieder dominieren. Bedauerlicherweise bringen es oftmals erst die schmerzlichen Erfahrungen deutlich an den Tag, von welchen unterbewussten Reflexen man sich v\u00f6llig aus Bahn bringen l\u00e4sst. Allerdings k\u00f6nnen auch heftige Konflikte die Krise im Menschen so weit auf die Spitze treiben, dass er entgegen alle Widerst\u00e4nde der t\u00e4glichen Verbindlichkeiten selbst Abstand zu den hektischen Abwicklungen des Daseins nimmt. In dieser Ruhepause von dem obligatorischen Hin und Her kann er der verborgenen Stimme in seinem Herzen lauschen, und auf einmal beginnt er etwas von der wahrhaftigen Freiheit seiner Seele zu ahnen.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch also zu sich selbst sagt: \u201eHerr, nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!\u201c, dann ist es doch dringend notwendig genau zu wissen, an wen sich der Sprechende just in diesem Augenblick wendet. Denn er befindet sich in jedem Moment seines Daseins in einem Konglomerat von Beeinflussungen aus den feinstofflichen Feldern. Darin hausen verschiedene Wesen, die aus vitalen Gr\u00fcnden alles tun, um weiterhin die Aufmerksamkeit des Menschen in der Art zu manipulieren, damit sie an den Kraftfl\u00fcssen des Mikrokosmos ausreichend partizipieren k\u00f6nnen. Damit ihre Schmarotzert\u00e4tigkeit nicht entdeckt werden, kann praktizieren sie allerlei Verhaltensweisen f\u00fcr die Selbsttarnung im Unterbewusstsein. Die entscheidende davon ist der Materialismus. Denn er erkl\u00e4rt rundherum ohne jede Scham: \u201eDas gibt es alles nicht. Das sind nur Halluzinationen, psychotische Projektionen.\u201c Doch auch das, was der aufgekl\u00e4rte Geist nicht sehen kann, hat durchaus Existenz. Es gibt mittlerweile gen\u00fcgend Menschen, die in die Aura schauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es eine noch hartn\u00e4ckigere Aktivit\u00e4t dieser Golems: Das hei\u00dft sie machen sich nicht nur wichtig, sondern sie erkl\u00e4ren dem Ich-Bewusstsein, sie w\u00e4ren unentbehrlich. Das geht heute schon so weit, dass sich im gew\u00f6hnlichen Sprachgebrauch kaum S\u00e4tze bilden lassen, die nicht ohne ICH gebildet werden k\u00f6nnen. Jedes Mal, wenn der Mensch von seinen Aktivit\u00e4ten berichtet, wird immer davon gesprochen: Ich habe gemacht, ich habe gegessen etc. Doch das Ich im Menschen ist keineswegs der Macher, sondern nur ein Brennpunkt oder Golem im Atemfeld, der alle Aktivit\u00e4ten der Person auf sich bezieht und sich damit wichtig tut.<\/p>\n<p>Das bezeugt vor allem das erste Gebot aus dem Alten Testamen: \u201eICH bin der Herr Dein Gott, Du sollst keine anderen G\u00f6tter neben mir haben!\u201c und so geschieht es. Nur wenige Menschen k\u00f6nnen diese L\u00fcge entlarven. Wer vermag schon einsehen, dass er mit diesem ersten Gebot der Genesis durch Selbsthypnose sein eigenes Gef\u00e4ngnis zumauert. Nat\u00fcrlich erlebt sich der Mensch sehr aktiv und tut vieles in seinem Leben, jedoch wird sich bei genauem Hinschauen leicht feststellen lassen, aus welchen bewussten oder unterbewussten Antrieben der K\u00f6rper in dieser oder jener Form aktiv geworden ist.<\/p>\n<p>Vor allem, wer sich der Rose des Herzens zuwendet, und sich f\u00fcr die Belange der \u00dcberwindung dieser materiellen Welt einsetzt, nicht durch F\u00fcrbitte oder Kirchengel\u00e4ut, sondern durch aktives Mitwirken in der Menschgruppe, die sich der Befreiung der ganzen Welt von den Gesetzen der Polarit\u00e4t geweiht hat, sollte sich selbst genau pr\u00fcfen \u201eWes Geistes Kind er ist\u201c. Wer sich einmal dem Auftrag des Christus wirklich zugewendet hat, wer in aller Wahrheit begonnen hat, Sein Nachfolger zu werden, kann sich von der \u00dcberschattung all der feinstofflichen Kumulies, Golems oder sonstigen Elementale befreien. Frei von Angst, Sorge, Furcht und Zweifel wird er in seinem Leben sehr wachsam hinschauen, welchem \u201eHerrn\u201c er gerade dienen muss.<\/p>\n<p>In diesem Sinne wird dann auch die Aussage der Engel bedeutsam, die in Bethlehem zu den Sch\u00e4fern auf die Weide gehen, nachdem Jesus in der Grotte geboren wurde.<br \/>\nSie rufen ihnen zu: \u201eErwachet! Euch ist heut\u2019 ein Kindlein geboren!\u201c Das hei\u00dft unmissverst\u00e4ndlich: Wenn die neue Stimme im Herzen ert\u00f6nen kann, wenn Jesus geboren ist, dann sollte man in seinem Leben allem Tun und Lassen sehr wachsam gegen\u00fcber sein, damit diese leise Stimme nicht wieder von den lauten Stimmen der irdischen Begehren nach Selbsterhalt, Ruhm, Macht sowie finanzieller Sicherheit \u00fcbert\u00f6nt wird.<\/p>\n<p>Dieser Prozess, der jetzt beginnen kann, liegt etwas abseits der lauten Stra\u00dfen der gewohnten irdischen Besch\u00e4ftigungen. Andererseits kann aber diese leise Stimme den Menschen auch zu dem unheiligen Gedanken verf\u00fchren, selbst der Erleuchtete zu sein. Dann werden oft unterschiedliche Methoden der Kirchengebetstradition, der mystischen Verz\u00fcckung in einer Einsiedelei, der buddhistischen Meditation oder der hinduistischen Askese zur Heiligung angewendet, um sich selbst als heilig betrachten zu k\u00f6nnen, wie bei den hinduistischen Saddhus, den kirchlichen Kardin\u00e4len oder den islamischen Ajatollahs.<\/p>\n<p>\u201eNiemand ist heilig. Nicht einer. \u2013 Mein Reich ist nicht von dieser Welt!\u201c so kl\u00e4rt Jesus Christus seine Anh\u00e4nger auf. Wer trotz alledem selbst heilig werden will, muss sehr wachsam fragen, aus welchen Kr\u00e4ften in seinem System er jetzt gedacht wird. Kann er das nicht mehr in sich selbst ergr\u00fcnden, dann ist er bereits ein Opfer der h\u00f6chsten irdischen Hierarchie geworden. Dieser einmal zu entkommen wird sicherlich ein \u00e4u\u00dferst schwieriges Unterfangen sein, das ohne Frage mit der Ersteigung des Mt. Everest zu vergleichen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wer die klare Aussage von Jesus Christus: \u201eMein Reich ist nicht von dieser Welt!\u201c wirklich verstanden hat, wird der Stimme seines Herzens folgen, und diese andere g\u00f6ttliche Welt suchen, wo immer er kann. Sie ist nicht im Diesseits zu finden, aber auch nicht in den feinstofflichen Feldern des Jenseits, sondern immer au\u00dferhalb jeder Polarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?cat=1\">Gedanken<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine andere Sicht auf die heilige Schrift In allen Philosophien und Theologien werden die heiligen B\u00fccher der Religionen zum allergr\u00f6\u00dften Teil als Anweisungen oder Richtung gebende Informationen, als p\u00e4dagogische Anweisungen f\u00fcr ein gutes Lebensverhalten betrachtet. Vielfach ist die historische Betrachtung durchaus Gang und G\u00e4be. 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