{"id":5443,"date":"2019-11-22T07:55:00","date_gmt":"2019-11-22T05:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5443"},"modified":"2021-11-16T12:07:34","modified_gmt":"2021-11-16T10:07:34","slug":"6-die-bewusstheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=5443","title":{"rendered":"6. Die Bewusstheiten"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Warum sollte man sich mit dem Thema Bewusstsein befassen?<\/strong><\/h3>\n<p>Der Begriff \u00abBewusstsein\u00bb ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und wird oft mit zahlreichen unterschiedlichen Sinngebungen ausgestattet, die besser in den Bereich der Sinneswahrnehmungen geh\u00f6ren. Das spielt f\u00fcr die meisten Autoren nur eine untergeordnete Rolle, weil die Wortwahl in vielen F\u00e4llen der Vereinfachung und sprachlichen Bequemlichkeit dient. F\u00fcr jeden, der unternimmt, das Thema Bewusstsein einmal genauer zu erforschen, gestaltet es sich als ein bemerkenswertes Terrain. Wer sich \u2013 und das geht jedem so \u2013 mit seinen vorhandenen Wahrnehmungsorganen an die Untersuchung des eigenen Bewusstseins heranwagt, erlebt das eigene Bewusstsein sowohl als Forschungsobjekt und gleichzeitig als der untersuchende Beobachter. Das ist wirklich eine \u00e4u\u00dferst fatale Situation. Hinzu kommt die seltsame Feststellung, dass das einzige, dem man sich wirklich gewiss bewusst sein kann, ist, dass man selbst bei Bewusstsein ist \u2013 wie man so einfach sagt. Es hat sich mittlerweile in den Sprachgebrauch so eingeb\u00fcrgert, dass man sich all dessen bewusst ist, was man wahrgenommen und bedacht hat Ohne Bewusstsein der Gedachten kann man die eigenen Gedanken nicht erfassen und bedenken. Ohne das Bewusstsein vom Dasein g\u00e4be es kaum das schm\u00fcckende Selbstbewusstsein, oder ein Gruppen- und Heimatbewusstsein. Daraufhin geht man selbstverst\u00e4ndlich davon aus, dass sich die anderen Menschen mit Gewissheit ebenfalls selbst und ihrer Taten bewusst sind. Es ist eigentlich die banalste Voraussetzung f\u00fcr jede zwischenmenschliche Kommunikation. Jedoch lassen einige Erlebnisse dann doch erhebliche Zweifel an diesem Denk-Modell aufkommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span><\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Das Bewusstsein aus esoterischer Sicht.<\/strong><br \/>Wer es selbst schon einmal versucht hat, das Ph\u00e4nomen Bewusstsein zu analysieren und zu beschreiben, kann beobachten, dass sich dabei eine nahezu un\u00fcberwindbare Barriere in den Weg stellt. Mit der westlichen materialistischen Weltanschauung geht die Vorstellung einher: das Bewusstsein ist ein Epiph\u00e4nomen des Gehirns, eine Eigenschaft oder eine Aussonderung der Materie, eine aus den Gerhirnzellen hervorgebrachte Wirkung. Bei diesem empirischen Modell der europamerikanischen Neurologen wird das Bewusstsein von den k\u00f6rperlichen Zellen des Menschen produziert und abgegeben, und eingeschr\u00e4nkt geschieht es bei den Tieren oder Pflanzen ebenso. Der Mensch selbst und sein Dasein ist in diesem physikalischen Weltbild aus materiellen Komponenten \u2013 Molek\u00fcle, Zellen, Organe, Gliedma\u00dfe \u2013 zusammengesetzt. Alles Sein \u2013 Handeln, Denken und F\u00fchlen wird von dieser Vorstellung sinnlich wahrnehmbarer Erscheinungen des K\u00f6rpers abgeleitet. Dieses Denken wirkt sich aus bis in die Tiefen des unbewussten, psychologischen Erlebens und bis in die H\u00f6hen philosophischen Betrachtens. Die heiligen Allegorien der Religionen werden von der materialistischen Weltanschauung entmystifiziert und der Glaube an einen Gott der metaphysischen Perspektiven entkleidet. Die Mystiker aller Kulturen werden der Einfachheit halber von den empirischen Wissenschaftlern und den ihnen vertrauenden P\u00e4dagogen und Journalisten zu M\u00e4rchenerz\u00e4hlern degradiert.<br \/>Die Frage: <strong>\u00abWas ist nun wirklich das Bewusstsein?\u00bb<\/strong>, taucht verst\u00e4ndlicherweise nur bei wenigen Menschen auf, weil es den meisten zur nat\u00fcrlichsten Selbstverst\u00e4ndlichkeit jeder gewohnten Lebenshandlung geh\u00f6rt, so wie der Raum, die Zeit oder das Atmen. Der Kampf ums \u00dcberleben, die Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t, die Anstrengungen in Beruf und Gesellschaft fordern den Menschen allt\u00e4glich so stark, dass er die daf\u00fcr wichtigste Lebenseigenschaft wenig oder gar nicht beachtet. Die Selbst-Bewusstheit wird mit dem obligatorischen Selbstvertrauen hochm\u00fctig in freiheitlicher Entfaltung aller Antriebe auf eine erfolgreiche Selbsterhaltung im gesellschaftlichen Miteinander konzentriert. <br \/>Allerdings w\u00fcrde es sich f\u00fcr jeden lohnen, einmal der fundamentalen Frage: Was ist mein Bewusstsein? ernsthaft nachzugehen, denn in der Antwort sind einige erstaunliche Fakten \u00fcber das Dasein verborgen. Dennoch scheint es so, dass als Voraussetzung daf\u00fcr schon eine gewisse Offenheit und Lebendigkeit im Denken vorhanden sein muss, bevor sich ein Mensch diesem Thema ernsthaft ann\u00e4hert.<\/p>\n<p>m Kapitel 5. <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5453\"><strong>\u00abDer Mikrokosmos\u00bb<\/strong><\/a> wird der geisteswissenschaftliche Aufbau des menschlichen Systems ausf\u00fchrlich geschildert. Die Pers\u00f6nlichkeit, der k\u00f6rperliche Mensch wirde von seiner \u00abMonade\u00bb als ein Mikrokosmos \u2013 siehe Abbild \u2013 in das irdische Lebensfeld geschickt, um mit dem Instrument <strong><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=7778\">\u00abAurisches Wesen\u00bb<\/a><\/strong> und mit seiner Person innerhalb allen materiellen Werdens und Leidens im Kosmos Erfahrungen f\u00fcr den n\u00e4chsten Entwicklungsschritt zu sammeln.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6522 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Mikros-mT.jpg\" alt=\"Mikros mT\" width=\"569\" height=\"549\" \/><\/p>\n<p>Der stoffliche Selbsterhalt geh\u00f6rt nur zu Beginn zum Sinn des Daseins. Dem Aurischen Wesen ist von der Monade die Aufgabe zugewiesen, mit der materiellen Person f\u00fcr die Evolution des Mikrokosmos und sp\u00e4ter f\u00fcr die des Kosmos zu wirken. Daf\u00fcr steht in der aktuellen Aquariusperiode die Entwicklung einer h\u00f6heren Astralis an und in Folge davon auch die Erg\u00e4nzung durch die h\u00f6heren mentalen Aspekte, die die holistischen Erfahrungen der unstofflichen Ansichten unserer Welt erm\u00f6glichen. Die leitende \u00abg\u00f6ttliche Instanz\u00bb, die Monade oder der Urtyp, \u00fcbertragen dem Mikrokosmos im Laufe der Inkarnationen die umfassenden Strukturen seiner Aufgaben f\u00fcr die Entwicklung des Mikrokosmos und vor allen Dingen des Kosmos, der alle bisher noch nicht evolvierten Lebenswellen mit einschlie\u00dft. In ferner Zukunft wird dann das kosmische Wesen Erde die Evolution im planetaren Zusammenhang mit dem Sonnenkosmos f\u00f6rdern. Und dann sehr viel sp\u00e4ter muss die Galaxie Milchstra\u00dfe mit gemeinsamer Anstrengung fortentwickelt werden.<\/p>\n<p>Die im Mikrokosmos wohnende menschliche Person wird demnach prim\u00e4r von transpersonalen Kr\u00e4ften aufgebaut und am Leben erhalten. Der Mensch ist also \u00fcber seinen Mikrokosmos immer eins mit den sieben kosmischen Sph\u00e4ren der Erde. Er kann niemals irgendwie getrennt oder davon unabh\u00e4ngig leben. Insofern ist auch jeder Mensch mit seinem Denken und Tun f\u00fcr das Geschehen der ganzen Welt mitverantwortlich. Die historischen Entwicklungen der dogmatischen materiellen Weltanschauung sind der Grund daf\u00fcr, dass heute die westlich orientierten Neurologen und Psychologen bei ihren Studien nur ein Bewusstsein ber\u00fccksichtigen, das von der Materie ausgeht, das in der Materie begr\u00fcndet ist oder von ihr produziert wird. Das dogmatische naturwissenschaftliche Verfahren wird von den anerkannten Autorit\u00e4ten in Wissenschaft und Forschung \u2013 im Verein mit den Medien und politischen Entscheidungstr\u00e4gern \u2013 solange aufrecht erhalten, bis diese Selbst ihr reaktion\u00e4res Denken und Beurteilen wegen der mittlerweile umfangreichen Ergebnissen aus der esoterisch- oder geistes-wissenschaftlichen Forschung durchbrechen k\u00f6nnen.<br \/>Im beginnenden 19. Jahrhundert erschienen in Europa mit den Eroberungen in Asien die ersten \u00dcbersetzungen bzw. Interpretationen indischer, chinesischer oder arabischer Weisheitsliteratur. Erste \u00dcbersetzungen wurden unter dem landestypischen, sprich europ\u00e4ischen Denkraster und den religi\u00f6sen Denkvorschriften der meist christlich dominierten \u00dcbersetzer gemacht. Manche urspr\u00fcnglich sehr weisen Ansichten \u00fcber das individuelle Bewusstsein und seine Evolution zu einem h\u00f6heren universellen Bewusstsein sind dadurch letztlich mit westeurop\u00e4isch-christlichen Lehrs\u00e4tzen \u00fcbermodelliert an den philosophischen und theologischen Fakult\u00e4ten unterrichtet worden. Die antiken Lehren brachten vom Bewusstsein selbst, von seiner ihm eigenen Wesensqualit\u00e4t keine grundlegenden Kenntnisse. Darum ist in der Regel von der Art \u00abBewusstsein\u00bb ebenso wenig bekannt wie von dem Ph\u00e4nomen \u00abZeit\u00bb. In hochtechnisierten Labors erforschen spezialisierte Neurologen f\u00fcr ihre Theorien akribisch die Gehirnstrukturen und -Areale mit feinsten elektronischen Messger\u00e4ten. Bei ihrer Suche nach dem Bewusstsein analysieren sie die elektronisch hervorgerufenen gefundenen Indikationen im Gehirn mittels Computersimulationen. Dabei k\u00f6nnen sie die neuronalen Bereiche f\u00fcr alle Verstandes- und Denkfunktionen im Gro\u00dfhirn mittels Elektroden gut lokalisieren. Durch die Aufzeichnungen von Mikrostr\u00f6men in den Gehirnzellen wurde dabei so etwas wie ein Brennpunkt f\u00fcr das allt\u00e4gliche Bewusstsein ermittelt, in dem die h\u00f6chste elektronische Aktivit\u00e4t gemessen werden konnte. Doch von der Qualit\u00e4t \u00abBewusstsein\u00bb konnte dabei wenig oder nichts gefunden werden.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Also fragen wir noch einmal ganz konkret nach: \u201eWas ist das Bewusstsein?\u201c<\/strong><\/em><\/span><\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst wiederhole ich hier noch einmal die \u00fcblichen Darstellungen, die in den meisten Schulb\u00fcchern angeboten werden. \u00dcber den Tagesablauf hin vermitteln dem wachen Mensch seine Sinnesorgane die erforderlichen Informationen f\u00fcr sein Dasein, so dass er sich auch seiner selbst bewusst sein kann. Beim Einschlafen scheint jeder sein Bewusstsein zu verlieren, auch weil seine Sinnesorgane das \u00e4u\u00dferliche Wahrnehmen bis auf minimale Selbstschutzmechanismen einstellen. Daf\u00fcr taucht beim Tr\u00e4umen ein anderes \u00abSchauen\u00bb auf. Gegen Morgen \u00fcberschreibt das Tagesbewusstsein die im Traum gemachten Bilder mit den bevorrateten Vorstellungen aus dem Ged\u00e4chtnis. Nach einer kurzen \u00dcbergangszeit des Halbschlafes erwacht das Dasein mit allen sinnesorganischen Wahrnehmen der materiellen Erscheinungen. So ganz nebenbei: es ist doch erstaunlich, dass bei diesen sich kontinuierlich ineinander \u00fcbergehenden, unterschiedlichen Bewusstseinszust\u00e4nden sich auch Raum und Zeit so darstellen, als geh\u00f6rten diese drei Dimensionen immer zusammen.<br \/>Eigentlich hat der Mensch kein geeignetes Instrument, mit dem er genau erkennen k\u00f6nnte, was das Bewusstsein selbst ist. Sein Bewusstsein ist n\u00e4mlich ein elementarer Teil des Erkennens, jeder sinnlichen Wahrnehmungsorganisation. Nat\u00fcrlich spricht jeder davon, dass er sich seiner selbst bewusst ist. Jedoch kann man bei einem exakten Untersuchen des Bewusstseins feststellen, dass das, was der Mensch darunter versteht, zu ganz anderen Aktivit\u00e4ten des Lebens geh\u00f6rt, zu allen Bef\u00e4higungen wie Denken, Erinnern, F\u00fchlen, H\u00f6ren, Schmecken, Riechen, sich selbst das k\u00f6rperliche Wahrnehmen, seine Muskeln f\u00fchlen, seine Atem sp\u00fcren, eben alles Erfassen und Begreifen, die gesamte Wahrnehmungsorganisation im K\u00f6rper. Mit Hilfe all dieser T\u00e4tigkeiten werden dem Menschen die Informationen \u00fcber seine physische Erscheinung und die der Umwelt vermittelt. Diese automatisch ablaufenden Vorg\u00e4nge sind offensichtlich angeboren, jedem vom Schicksal verordnet. Sie geh\u00f6ren a priori zum Sein jedes lebenden Wesens, ebenso wie das Atmen, wie der Raum und wie die Zeit, in die er hinein geboren wird. Mit dem Wort \u00abBewusstsein\u00bb wird also vereinfachend das Kollektiv aller Wahrnehmungen, Gef\u00fchlen und Denkt\u00e4tigkeiten bezeichnet, das in seinen vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr jeden einfach von Natur aus da ist. <br \/>Dabei enth\u00e4lt es zahlreiche erlebbare Erscheinungen, Synthesen zwischen dem Wahrgenommenen, den Tatsachen und den vorhandenen Erinnerungen bzw. gespeicherten Bewertungen. Auch wenn das Leben in einer permanenten Kontinuit\u00e4t erfahren wird, bleibt das Erfassen des Daseins nicht immer gleichartig. Es f\u00fchrt den Menschen entsprechend seinen mikrokosmischen Resonanzen in jeder Situation in verschiedenen Variationen, Zusammenh\u00e4ngen und Erlebnisqualit\u00e4ten durch sein Leben. Bei alledem ist er in keinem Falle selbstst\u00e4ndig aktiv, sondern wird immer und \u00fcberall von den resonanten Kr\u00e4ften aus Mikrokosmos und Kosmos gef\u00fchrt. Daf\u00fcr sind die innerpsychischen und externen morphischen Felder und alle \u00e4u\u00dferen physischen Einfl\u00fcsse m\u00e4chtige Faktoren. Drogen, Meditation, Urlaubs- oder Stresssituationen k\u00f6nnen das Wahrnehmen, F\u00fchlen, Bedenken und Bewerten ziemlich schnell ver\u00e4ndern. Man sagt dann gerne, das \u00abBewusstsein\u00bb sei bet\u00e4ubt, getr\u00fcbt oder erh\u00f6ht. Das ist eine Fehleinsch\u00e4tzung. Denn die Selbstwahrnehmung passt sich v\u00f6llig selbstst\u00e4ndig unter dem Einfluss der bereits verinnerlichten Vorstellungen stets jeder Situation und Lebensanforderung an. Das eine Mal langsam und allm\u00e4hlich, das n\u00e4chste Mal direkt im Jetzt, oder \u00fcber den Tagesablauf verteilt oder auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg. Diese Ver\u00e4nderungen in der Selbsterkenntnis und der Umweltwahrnehmung erfolgen parallel zu allen psychischen und k\u00f6rperlichen Entwicklungen im Menschen. Das kann pl\u00f6tzlich unter sehr dramatischen Umst\u00e4nden geschehen, z.B. in extremen Lebenssituationen \u2013 Unfall, Katastrophen, Krieg \u2013, oder nahezu unbemerkt durch einen langsamen Prozess der Anpassung an eine sich best\u00e4ndig ver\u00e4ndernde Umwelt. Man kann das helle \u00abWach-sein\u00bb im Koma verlieren, und nach einer Narkose aus dieser erwachen und sich im aktuellen Tagesbewusstsein wieder finden, das von den unbewusst assimilierten Ereignissen bereits gef\u00e4rbt wird.<br \/>Im aktuellen Erfassen des Seins wirkt immer eine Mischung aus den verschiedenen Ebenen des Wahrnehmens und des Denkens, auch wenn das sogenannte \u00abTagesbewusstsein\u00bb vom Menschen immer als Eines und ungetrennt erfahren wird. Wird die Selbstwahrnehmung intensiv mit dem materiellen Dasein verbunden erlebt, kann der Verlust der Wahrnehmung oder eine radikale Ver\u00e4nderung in ihr unkontrollierte \u00c4ngste ausl\u00f6sen. Dabei bleiben die Bewusstheiten in allen mikrokosmischen Feldern ungebrochen erhalten. Ohne Selbstwahrnehmung existiert der Mensch eigentlich nicht. Nur mit den aktuellen ununterbrochenen Wahrnehmungen seiner f\u00fcnf Sinne, ist er der Mensch, hat er die Kontrolle und die Macht \u00fcber sein Handeln. So wird es von den meisten Menschen erlebt. <br \/>Jedoch stellt sich dabei ernsthaft die Frage, ob es tats\u00e4chlich so ist. Hat der Mensch wirklich die uneingeschr\u00e4nkte Kontrolle \u00fcber sein Leben, oder ist es vielleicht nur eine T\u00e4uschung eine Halluzination, oder ein Traum, wie es schon mancher bei seinen Erfahrungen in der Trance erleben durfte. Ist es ein Irrtum. dass der Mensch mit dem Gehirntod das Bewusstsein verliert, wie es vielfach publiziert wird? Mittlerweile gibt es bereits zahlreiche Berichte \u00fcber sogenannte \u00abNahtoderlebnisse\u00bb, in der moderne Menschen von einem bewussten Erleben nach dem vor\u00fcbergehenden k\u00f6rperlichen Tod berichteten. (<em>Elisabeth K\u00fcbler-Ross und Raymond A. Moody<\/em>) Es gibt auch eine Reinkarnationstherapie, bei der Menschen in Hypnose \u00fcber ihre Wahrnehmungen in au\u00dferirdische Welten, sozusagen nach dem physischen Tod berichten. Darf man die Fakten als Illusionen abtun? \u2013 Im allgemeinen Geschichtsunterricht wird meistens unbeachtet von zahlreichen au\u00dfersinnlichen Wahrnehmungen der Menschheit berichtet. In neuerer Zeit h\u00e4ufen sich diese sogar, wie Michael Murphy ausf\u00fchrlich recherchiert hat. Sein Buch, <em>Der QuantenMensch<\/em>, berichtet dar\u00fcber.<br \/>Man kann heute in der Regel davon ausgehen, dass alles Leben und Sein, soweit die Menschen es mit materiellen neurologischen Methoden erforschen k\u00f6nnen, von einem Bewusstsein getragen wird. Dabei hat sich gezeigt, dass das Bewusstsein eine Reihe ungeahnter Dimensionen hat, die sich auf verschiedene Parameter des menschlichen bzw. animalischen Seins beziehen.<\/p>\n<p>Zum allgemein anerkannten Verst\u00e4ndnis des Themas werden zwei grundlegende Ebenen definiert: der Mensch hat ein <strong>Tagesbewusstsein<\/strong>, das die normalen Aktivit\u00e4ten des Wahrnehmens und des Denkens bei den t\u00e4glichen Verrichtungen unterst\u00fctzt. Die Selbstwahrnehmung manifestiert sich \u2013 subjektiv gef\u00fchlt \u2013 als ein denkendes Element in der Mitte hinter der Stirn. Daneben berichten alle Psychologen und Psychotherapeuten heute vom <strong>Unbewusstsein<\/strong> oder <strong>Unterbewusstsein<\/strong>. Dazwischen gibt es einen speziellen Erlebnisbereich: die Tr\u00e4ume. Hier bewirkt das Erfassen der Trauminhalte das sogenannte <strong>Traumbewusstsein<\/strong>. Das, woran man sich im Erwachen erinnert, wird mit Hilfe der in den Ged\u00e4chtnissen vorhandenen Vorstellungen und Bildern \u00fcbersetzt in das Tagesbewusstsein eingelesen, die aus vorherigen Erlebnissen stammen, die sich in der materiellen Umwelt zugetragen haben..<br \/>Das <strong>Schlafbewusstsein<\/strong> ist ein erheblicher Teil des Unbewusstseins, es wird von Neurologen noch in mehrere Aspekte unterteilt. Auch wenn der Mensch nichts davon erfassen kann, werden w\u00e4hrend des Schlafes einige lebensnotwendige Aktionen in den Organen, u.a. Atmung, Verdauung und Blutzirkulation, kontrolliert verrichtet. W\u00e4re dem nicht so, m\u00fcsste der K\u00f6rper zerfallen. So ist es selbst im so bezeichneten <strong>\u00abKomabewusstsein\u00bb<\/strong>, wenn der Mensch \u00fcber keine sinnliche Wahrnehmung verf\u00fcgt. In dieser dem stofflichen Tod sehr \u00e4hnlichen Situation existiert der K\u00f6rper kontinuierlich weiter mit seinen vielf\u00e4ltigen existentiell erforderlichen Funktionen, allerdings sind die an den Stoffk\u00f6rper gebundenen Erfassungsm\u00f6glichkeiten vor\u00fcbergehend ausgeschaltet.<br \/>Man kennt in esoterischen Kreisen auch ein <strong>\u00abTrancebewusstsein\u00bb<\/strong>, das in der Meditation oder mit <em>holotropen Atmen<\/em> sehr realistisch erfahren werden kann. Es ist dem Traumbewusstsein sehr \u00e4hnlich, jedoch bleibt der Mensch im Trancebewusstsein gewisserma\u00dfen reaktionsf\u00e4hig. Drogen oder andere spiritistische Praktiken k\u00f6nnen diesen Effekt verst\u00e4rken. So k\u00f6nnen indische Saddhus, mexikanische Schamanen oder Medizinm\u00e4nner aus Afrika nach einer speziellen Vorbereitung f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in tiefe Trance fallen. Das wird dann oft begleitet von rituellen Verrichtungen, Nahrungsverzicht und der Einnahme bestimmter Tr\u00e4nke und Kr\u00e4uter. In Afrika geh\u00f6ren zu den Trancevorbereitungen der Medizinm\u00e4nner auch das Umlegen von Tierfellen und -K\u00f6rpern, rhythmisches Tanzen zu Trommelkl\u00e4ngen und Gruppenges\u00e4nge zu ausgesuchten Tageszeiten. Aus der Antike ist wohl die <em>\u00abPythia\u00bb<\/em> das bekannteste Beispiel f\u00fcr ein Trancemedium. Als \u00abSprachrohr\u00bb des <em>\u00abGottes Apollon\u00bb<\/em> diente die Pythia im Apollon-Tempel von Delphi lange Zeit als Wahrsagerin f\u00fcr die griechischen K\u00f6nige. Das Amt der weiblichen Priesterin geht wohl noch auf den alten Kult der Erdg\u00f6ttin \u00abGaia\u00bb zur\u00fcck. Forscher gehen davon aus, dass sich die Pythia wahrscheinlich durch die Inhalation von ethylenhaltigen Gasen in Trance versetzte, die aus einer Erdspalte unter dem Tempel austraten. <br \/>Um alle diese mittlerweile gemachten Erkenntnisse einigerma\u00dfen einsortieren zu k\u00f6nnen, wurden bei neuro-physiologischen Untersuchungen von anerkannten Wissenschaftlern folgende Klassifizierungen ermittelt, auf die man sich bei allen weiteren Studien der Neurologie und Psychologie geeinigt hat:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7397 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-845x960.jpg\" alt=\"Bewusstsheiten\" width=\"565\" height=\"642\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-845x960.jpg 845w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-264x300.jpg 264w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-768x872.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-920x1045.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-340x386.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-306x347.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstsheiten-260x295.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 565px) 100vw, 565px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline; color: #000080;\">\u00a0 Alpha-, Beta-, Delta-, Teta-Bewusstsein:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das <span style=\"color: #003366;\"><strong>Beta-Bewusstsein<\/strong><\/span> entspricht dem Tagesbewusstsein,<br \/>das <span style=\"color: #003366;\"><strong>Alpha-Bewusstsein<\/strong><\/span> entspricht dem Traumbewusstsein,<br \/><strong>Alpha- und Delta-Bewusstsein<\/strong> entsprechen auch dem Trancebewusstsein,<br \/>das <span style=\"color: #003366;\"><strong>Delta-Bewusstsein<\/strong><\/span> entspricht dem Schlafbewusstsein, einer gelebten Bewusstlosigkeit,<br \/>das <span style=\"color: #003366;\"><strong>Teta-Bewusstsein<\/strong><\/span> entspricht dem Tiefschlafbewusstsein, dem ungelebten Komabewusstsein, oder Tieftrance.<\/p>\n<p>Diese sehr \u00fcbersichtliche Einteilung der Bewusstseinsarten sagt allerdings nichts \u00fcber die Qualit\u00e4t des Bewusstseins selbst aus. Die autorisierte Ordnung basiert auf physiologischen Strommessungen bestimmter neuronaler Areale im Gehirn, die sich bei den verschiedenen, im Labor nachgestellten Situationen ergaben. Es sollte hier nochmal eingef\u00fcgt werden, dass der Mensch de fakto niemals ohne Bewusstsein ist, denn es regiert alle mikrokosmischen Felder auch dann, wenn der Mensch keine sinnliche Wahrnehmung seines K\u00f6rpers oder seiner Umgebung hat. Das Bewusstsein ist den sieben mikrokosmsichen K\u00f6rpern immanent und st\u00fctzt die kontinuierliche Kommunikation f\u00fcr das Leben. Als Basis dienen die Ged\u00e4chtnisse in den jeweiligen <strong>morphischen Feldern <\/strong><em>(siehe Rupert Sheldrake)<\/em>. Die Forschung w\u00e4re nat\u00fcrlich einen gewaltigen Schritt weiter, wenn die Wissenschaftler akzeptieren k\u00f6nnten, dass das Bewusstsein selbst mehr ist als das Ph\u00e4nomen, mit dem die Person sich selbst und seine Umgebung sinnesorganisch erfahren kann.<\/p>\n<p>In den indischen Traditionen finden sich noch andere Bewusstseinsbezeichnungen: Das <strong>\u00abSamadhi\u00bb<\/strong> z.B. bezeichnet einen Bewusstseinszustand, der \u00fcber Wachen, Tr\u00e4umen und Tiefschlaf hinausgeht und in dem das diskursive Denken aufh\u00f6rt. (sam\u0101dhi hei\u00dft im Sanskrit \u00abVersenkung, Sammlung\u00bb) Es bezeichnet ein v\u00f6lliges Aufgehen in dem Objekt, \u00fcber das meditiert wird. Die verschiedenen Samadhi-Stufen gehen mit einer stufenweisen \u00abErleuchtung\u00bb einher, so wird berichtet. Westliche Wissenschaftler w\u00fcrden das \u00abSamadhi\u00bb mit dem Tetabewusstsein in Verbindung bringen. <br \/>Wir m\u00fcssen hier doch einr\u00e4umen, dass alle diese Einteilungen des Bewusstseins eigentlich nur spezielle M\u00f6glichkeiten des Wahrnehmens oder Erfassens innerer oder \u00e4u\u00dferer Reizstrukturen bezeichnen. Dabei bestimmt die Konstitution des Menschen in der Astralis und Mentalis mit den gegebenen physiologischen Bedingungen \u2013 Schlaf, Meditation, Trance oder Gedankenlosigkeit \u2013 die Art und Weise dieser besonderen Erfahrungen. <br \/>Es kann heute unzweifelhaft davon ausgegangen werden, dass bei allen sogenannten \u00abErleuchtungen\u00bb leider keinerlei \u00abg\u00f6ttlichen\u00bb Erkenntnisse erzielt werden. Vielmehr geh\u00f6ren die meisten \u00abau\u00dfersinnlichen Erfahrungen\u00bb, \u00fcber die an verschiedenen Stellen der esoterischen Literatur berichtet wird, zu einer nat\u00fcrlichen Einsicht in die astralen und mentalen Sph\u00e4ren im Mikrokosmos, mit allen ihren Besonderheiten. Diese ASW werden durch die angewendeten Methoden forciert kurzfristig aufgerufen. (\u00dcber die damit verbundenen Problematiken wird an anderer Stelle ausf\u00fchrlich berichtet.) Im Interesse der modernen Neurologen wurden bei der Beobachtung der Hirnstr\u00f6me im Labor die betroffenen Areale im Gehirn den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zust\u00e4nden zugeordnet. Das entspricht in etwa der Untersuchung eines Radios, \u00fcber welche elektrotechnische Teilbereiche der Empfang der Frequenzen m\u00f6glich wird. <br \/>Bei allen Berichten \u00fcber ASW bleibt immer noch die Frage offen: Welche Qualit\u00e4ten oder Kraftfelder bestimmen die inneren mystischen Erfahrungen von M\u00f6nchen, \u00abSufis\u00bb, \u00abSaddhus\u00bb, \u00abRishis\u00bb oder \u00abHeiligen\u00bb, oder die besonderen au\u00dfersinnlichen Wahrnehmungen von Engeln, Naturwesen, \u00abGeistererscheinungen\u00bb oder Mahatmas? Aus welchen Energiepotentialen gehen sie hervor, oder sind sie nur psychische Projektionen, wie C.G. Jung annahm?<\/p>\n<p>Die folgenden Gedanken bauen auf den Erkenntnissen der heute bekannten esoterischen und geisteswissenschaftlichen Forschung \u2013 siehe Literaturhinweis im Anhang \u2013 sowie auf den Ergebnissen modernen Naturwissenschaft auf, wobei auch okkulte Ansichten \u00fcber die unstofflichen elektromagnetischen Kraftfelder einbezogen werden.<\/p>\n<p>Leider wird bei den vielen Berichten aus Ost und West \u00fcber die \u00abQualit\u00e4t Bewusstsein\u00bb nichts Konkretes ausgesagt. Auch die spirituell anmutende Bezeichnung \u00abErleuchtung\u00bb wirkt eher wie eine Fiktion und sagt nichts dar\u00fcber, was dies nun tats\u00e4chlich ist. Nat\u00fcrlich ist das dem \u00abErleuchteten\u00bb meist keiner Betrachtung wert, denn er ist in der erlebten Situation in einer \u00abh\u00f6heren\u00bb Erkentnisstufe angelangt, die f\u00fcr ihn meistens mit \u00abg\u00f6ttlich\u00bb oder \u00abSeligkeit\u00bb, Sanskrit \u00abananda\u00bb bezeichnet wird. Diese durchaus m\u00f6gliche, au\u00dfergew\u00f6hnliche Sicht auf das menschliche Dasein, inklusive der transpersonalen Umgebung auf seinem Planeten ist jedoch nur die Vorwegnahme einer mikrokosmischen Entwicklung in der Erfassung seiner Umwelt. Dieser nat\u00fcrliche Zustand kann in jedem Menschen sp\u00e4testens in einer zuk\u00fcnftigen Inkarnation geschehen. Er kann heute bereits mittels Hypnose, Meditationen oder anderen Trancemethoden erreicht werden. Nat\u00fcrlich wird nur jener die komplexen Zusammenh\u00e4nge mit dem Kosmos erfassen k\u00f6nnen, der von seiner Monade auf diese besonderen Offenbarungen entsprechend vorbereitet wurde. <br \/>Eine individuelle \u00abEinweihung\u00bb schlie\u00dft derartige Einsichten gem\u00e4\u00df der isobaren Resonanz aus. So gelingt es weder den exoterischen noch den esoterischen Forschern, \u00fcber das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild ihrer Lebensvorstellungen hinaus vorzudringen. Die Berichte von \u00abAstralreisen\u00bb und anderen au\u00dfersinnlichen Erlebnissen bezeugen, dass von den Medien vorwiegend solche Ansichten beschrieben werden, die den stofflichen Zusammenh\u00e4ngen auf der Erde sehr \u00e4hnlich sind. Eine sehr plausible Erkl\u00e4rung findet sich bei Robert A. Monroe, \u00abDer Mann mit den zwei Leben\u00bb. Da im ganzen Universum immer das Prinzip des Resonanzgesetzes g\u00fcltig ist, erlebt der Mensch stets nur das, womit sein Mikrokosmos als Ganzes eine Resonanz hat. <br \/>Das Vordringen in andere Wahrnehmungsm\u00f6glichkeiten z.B. mittels des \u00abSamadhi-Tanks\u00bb brachte \u2013 trotz intensiver Forschung von <em>John Lilly<\/em> \u2013 auch keine endg\u00fcltige Kl\u00e4rung, der sich bereits bei der Delphinforschung einen Namen gemacht hat. Die Beschreibungen der speziellen Erfahrungen in transpersonalen Zust\u00e4nden sind wie selbstvest\u00e4ndlich von dem christlichen oder buddhistischen Weltbild gepr\u00e4gten Vorstellungen des Autors dominiert, so dass seine Erkenntnisse bei den Astralreisen mit Erscheinungen oder vergleichbaren Bildern aufgeschrieben hat. Es bleibt eben das Ph\u00e4nomen, dass die Berichte \u00fcber individuelle Erfahrungen in transpersonalen Situationen von dem erinnerten Bildervorrat der Person dominiert werden, die sich in die besondere Erfahrungssituation hinein begeben hat.<\/p>\n<p>Der Gedankensprung in die tiefere Erkenntnis \u00fcber das, was das Bewusstsein selbst ist, wird dem Menschen auch dadurch besonders erschwert, dass er sein eigenes Bewusstsein niemals unabh\u00e4ngig von den ihn bedingenden materiellen und immateriellen Auswirkungen der irdischen Natur sowie den damit bereits gemachten Pr\u00e4gungen betrachten kann. Einige indische Yogis sind dabei schon einen kleinen Schritt weiter, indem sie versuchen, durch Gedankenlosigkeit dem stofflich gebundenen deduktiven Verstandesdenken zu entkommen. Selbst die damit verbundenen Erlebnisse bleiben trotzdem weitestgehend nur ph\u00e4nomenal und sehr individuell. Erst eine totale Umstellung des akzeptierten Weltbildes erm\u00f6glich eine Betrachtung aus einer unabh\u00e4ngigen Perspektive.<br \/>Warum wird die Identifikation mit dem materiellen Leben der Welt in der indischen Philosophie als <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=7778\"><strong>\u00abMaya\u00bb<\/strong><\/a> erkl\u00e4rt? \u2013 Der Mensch lebt in einem viel gr\u00f6\u00dferen Gesamtzusammenhang, der \u00fcber alle Gef\u00fchls- und Gedankenwelten hinausgeht. Die materiellen Erscheinungen des Daseins kann er von den in ihm und aus ihm wirkenden grobstofflichen Sinnesorganen \u2013 inklusive dem Verstand \u2013 erfassen; zu den unstofflichen, transpersonalen Energien k\u00f6nnen nur einige wenige entweder mit einer angeborenen Bef\u00e4higung oder mit speziellen Trancemethoden durchdringen. Eingeweihte Esoteriker gehen sogar soweit, zu behaupten, dass die Erscheinung der materiellen Wirklichkeit nur die Projektion der gew\u00fcnschten Intentionen der ganzen Menschheit ist, die verst\u00e4ndlicherweise nur jene entlarven k\u00f6nnen, die sich von dieser Fiktion bereits getrennt haben und sich nicht mehr mit den materiellen Gewohnheiten identifizieren.<\/p>\n<p>Im Gesamtzusammenhang der irdischen Natur ist dem Menschen in Zeit und Raum ein sehr begrenzter Erlebnis- und Erfahrungsbereich zugeordnet, in dem er den Auftrag zu erf\u00fcllen hat, sich selbst und seine Welt zu erkennen. Dazu geh\u00f6ren auch alle immateriellen Erlebnisbereichen, ohne Angst, ohne L\u00fcge und Zorn. Damit war zu Beginn der irdischen Sch\u00f6pfung auch die Anweisung verbunden, der Mensch m\u00f6ge sich diese Welt in aller F\u00fclle \u2013 mit allen Lebensfeldern der Natur \u2013 \u00abuntertan\u00bb machen, das hei\u00dft: alle darin lebenden Wesen weiter entwickeln. Durch einen freiheitlichen Akt der Erhebung aller Lebenswellen in Flora und Fauna. Daf\u00fcr ist die eigene Entfaltung der h\u00f6heren Astralis und der Mentalis zwingend. Das ist die wirkliche Aufgabe in der Aquariuszeit f\u00fcr alle Menschen, nicht die materielle Bereicherung oder Machtaus\u00fcbung, wie es leider noch weitgehend \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>Wir sind als stoffliche Personen vorerst nur <strong>\u00abEr-Scheinung\u00bb<\/strong>, nur ein Abbild aller unstofflichen Wirkungen des Mikrokosmos in der Materie, der niedersten Energieform der Sch\u00f6pfung. Darin konnten sehr wohl Organe, Zellen und Strukturen geschaffen werden, auf deren Basis sich auch das Gehirn mit einem Verstand entwickelte. Der Verstand erm\u00f6glich das mentale Schauen in alle morphischen Felder. So kann eine Erkenntnis entstehen, dass jedes Wesen und alle Umwelt in einem kontinuierlichen Werdeprozess mehrerer Kraftfelder stehen, bei dem alle eigentlich konstruktiv mitwirken m\u00fcssen. Im bewussten Sein durch Erfassen der Welt mit den Sinnesorganen, durch Bedenken mit dem Verstand und durch ein h\u00f6heres Begehren aus dem Herzen entfaltet sich prozessm\u00e4\u00dfig eine Lebenshaltung, die der interkosmischen Evolution dienen will. Diesen Impuls sendet die Monade \u00fcber den Mikrokosmos permanent in das Herz eines jeden Menschen. Jedoch, meistens wird der Mensch f\u00fcr einen auf sich selbst bezogenen physischen \u00dcberlebenskampf in einer chaotischen stofflichen Welt p\u00e4dagogisch vorbereitet. Die monadischen Impulse verl\u00f6schen im L\u00e4rm der Selbsterhaltung und Befriedung in der Materie. Die Ideale aus den h\u00f6heren Sph\u00e4ren werden umgewandelt f\u00fcr Humanit\u00e4t, Kultur, Karitas und Religion. F\u00fcr den von seiner Monade gerufenen Menschen liegt heute der Wendepunkt seiner Entwicklung in dem Begehren nach einem h\u00f6heren Erkennen, das Begehren nach einem h\u00f6heren Lebensziel, das jeder Mensch tief innerlich erfassen sollte. <br \/>Eine neue Weltanschauung wird dringend erforderlich, in der sich jeder Mensch bewusst seinen transpersonalen Zusammenh\u00e4ngen im Mikrokosmos und im Kosmos zuwendet, und diese Zusammenh\u00e4nge und Befindlichkeiten verantwortlich im t\u00e4glichen Leben umsetzt. Als Voraussetzung daf\u00fcr steht die grunds\u00e4tzliche Erkenntnis:<\/p>\n<h4><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Das Bewusstsein ist die fundamentale Energie allen Seins und die absolute Weisheit<br \/><\/span><\/strong><\/em><\/h4>\n<p>Jedoch alles, was aus den metaphysischen Ebenen von spirituellen Lehrern oder esoterischen Psychologen und Quantenphilosophen beschrieben wurde und wird, sind auch wieder nur Berichte \u00fcber subjektive Wahrnehmungen ganz unterschiedlicher Art, die von Individuen auf ihre Weise in den verschiedenen Kraftfeldern gemacht werden konnten. Sie zeigen uns beispielhaft eine ganze Reihe von den vielf\u00e4ltigen Anpassungsm\u00f6glichkeiten des menschlichen Denkverm\u00f6gens an die existierenden transpersonalen Lebensgebiete.<br \/>Raymond A. Moody berichtet in seinen Studien \u00fcber das Nahtodbewusstsein beziehungsweise Scheintodbewusstsein, die er in seiner Praxis bei Interviews von vielen Menschen gesammelt hat, nachdem er vom Arzt Georg Ritchie mit seinen selbst erlebten Nahtod-Erfahrungen konfrontiert wurde. Der Film \u201eHinter dem Horizont\u201c stellt sehr malerisch eine spezielle Todessituation dar. Er schildert die komplexen Erfahrungen eines Menschen, der im Jenseits seine geliebte Frau sucht, die Selbstmord begangen hatte. Auch das Buch \u201eDie Stadt hinter dem Strom\u201c von Herman Kasack erinnert in einer fantastischen Geschichte \u00fcber das Leben eines Scheintoten im Jenseits daran, dass es nach dem physischen Tod noch ein bewusstes Sein gibt.<\/p>\n<h4><strong><em><span style=\"color: #003366;\">Alle diese Erkenntnisse weisen deutlich darauf hin, dass das Bewusstsein nicht unbedingt mit der Materie verbunden ist.<\/span><\/em><\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7983 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-960x931.jpg\" alt=\"\" width=\"717\" height=\"695\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-960x931.jpg 960w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-300x291.jpg 300w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-768x744.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-920x892.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-340x330.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-306x297.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1-260x252.jpg 260w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Bewusstseinsfelder-1.jpg 1400w\" sizes=\"(max-width: 717px) 100vw, 717px\" \/><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>Aber es bleiben dabei immer noch die Fragen offen:<br \/>Was ist das Bewusstsein selbst?<br \/>Ist es eine besondere Materie?<br \/>Ein spezielles Gas mit ganz besonderen Eigenschaften?<br \/>Oder ist es vielleicht eine ganz eigene Vibration, eine Art elektromagnetisches Schwingungsfeld?<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Wer der Wirklichkeit von Bewusstsein und Leben auf den Grund kommen will, muss sich mit einem v\u00f6llig anderen Weltbild besch\u00e4ftigen als dem in der westeurop\u00e4ischen Kultur autorisierten. <strong>Denn alles in dieser Welt ist Schwingung,<\/strong> von den Quantenfluktuationen bis hin zu den Gravitationswellen im All, das best\u00e4tigen mittlerweile auch alle modernen Kernphysiker und Astronomen. Die ganze Alloffenbarung ist ein Meer aus Licht, aus sieben elektromagnetischen Kraftfeldern, mit ganz unterschiedlichen Frequenzen und Verm\u00f6gen, die nicht direkt mit den uns aus der Elektro- oder Kernphysik bekannten Ph\u00e4nomenen vergleichbar sind. Es ist allerdings erkennbar, dass in allen transpersonalen Kraftfeldern eine Art Energie flie\u00dft, die resonant permanent hin und her ausgetauscht wird, und dass \u00fcberall gem\u00e4\u00df der isomorphen Resonanz Anziehung und Absto\u00dfung eine subtile \u00abKommunikation\u00bb das universelle Sein in Balance h\u00e4lt. Dazu kommt eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erkenntnis:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #003366;\"><em><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Bewusstein ist ein ganz besonderes Vibrationsfeld im Universum.<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Bewusstsein ist ein Kraft- und Energiefeld von einer ganz eigenen, wahrhaft universell umfassenden Art. Mit seinen ganz speziellen Affinit\u00e4ten und seinen vielf\u00e4ltigen Wirkungen erm\u00f6glicht es das sich selbst erkennende Sein. Das Bewusstsein ist die Basis aller Kommunikation und Informationen f\u00fcr alle Monaden, Wesen, Gesch\u00f6pfe und Galaxien im Universum, Es ist die kraft bei allen Aktionen, Intentionen, Bestrebungen und allen Ver\u00e4nderungen und Aufl\u00f6sungen. Die prinzipielle und totale Eigenst\u00e4ndigkeit und die \u00fcberw\u00e4ltigenden Verm\u00f6gen des alles umfassenden und alles durchdringenden Bewussteins machen das Sein und Leben im ganzen All erst m\u00f6glich. <br \/><strong>Das Bewusstsein ist die fundamentale Grunddimension des universellen Lebens selbst. Darum ist es die sich in der totalen Einheit aller geoffenbarte Liebe, das NOUS, der LOGOS, TAO.<br \/><\/strong>Das universale Bewusstsein ist die erste Offenbarung des ungeschaffenen Vater\/Mutter vor allem Geschaffenen, die Urmonade. Das Bewusstein ist also die erste und umfassende Emanation, in der sich alle anderen Emanationen in einer \u00fcberaus herrlichen Gemeinsamkeit, sich selbst und andere erfahrbar entfalten. Es wird vom Menschen seit Urzeiten mit den Bezeichnungen Logos, Elohim, Gott, Allah, Baal, Voodo, Brahman, Indra, Shiva, oder \u2013 oder etc. benannt und in den Religionen angebetet und um Hilfe f\u00fcr alle erdenklichen menschlichen Problem angerufen. In aller subjektiven Bescheidenheit und Demut: Es bleibt trotz der hier niedergelegten Worte ein unfassbares Numinosum, unkennbar in seinen vielf\u00e4ltigen Wechselwirkungen, in seiner Weisheit, in seiner Kraftintensit\u00e4t, seiner Herkunft und Dauer. Es ist \u00fcber und au\u00dferhalb jedes Denkens , weil auch in den nirvanischen Feldern wirksam, und doch immanent die wichtigste Dimension und Kraft in jedem kosmischen Gebiet des ganzen Universums.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Einerseits ist das Bewusstsein eine von den sieben Dimensionen \u2013 siehe <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5468\"><strong><em>Kapitel 3. Das siebenfache Weltfeld<\/em><\/strong><\/a> \u2013 anderseits wirkt das Bewusstsein als eine \u00fcberall und in allem herrschende und alles durchstr\u00f6mende Energie. Auf liebevolle Weise bildet es die Grundlage f\u00fcr jede effektive Kommunikation in allen Monaden, Makrokosmen, Kosmen und Mikrokosmen sowie in s\u00e4mtlichen Wesen und Entit\u00e4ten und auch in allen holistischen K\u00f6rpern oder Holokumulies des Universums.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als \u00abdie Liebe\u00bb kann man es darum bezeichnen, weil diese Kraft in allen Feldern die Informationen, die Resonanzen in den morphischen Feldern und damit die gewissenhafte \u00dcberwachung jeder Lebensfunktion nach den Grundgesetzen des Sch\u00f6pfers zum harmonischen Erhalt und zur weiteren Ausbreitung der universellen Ordnung gew\u00e4hrleistet. Nichts bleibt diesem universalen Allbewusstsein verborgen und alles wird stets gerecht und barmherzig nach der h\u00f6chsten Weisheit und Gerechtigkeit im Lauf der Zeiten geordnet, selbst wenn sich vor\u00fcbergehend eine Abweichung herausbildet. Jede Abirrung vom Plan, die bedauerlicherweise in den j\u00fcdisch-christlichen Philosophien als \u00abS\u00fcnde\u00bb bezeichnet wird, ist nur ein l\u00e4ngerer Umweg in einer Schleife aus Involution und Evolution in befreiende Lebensfelder, der letztlich dann mit vielen erforderlichen Erfahrungen wieder in den Reigen der monadischen Sch\u00f6pfung zur\u00fcck f\u00fchrt. Kein einziges Wesen wird auf seinen Explorationen durch die kosmischen Entwicklungen jemals allein gelassen, auch wenn es in seiner Gier nach eigenst\u00e4ndiger Macht das totale Gegenteil sucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Damit ist das Bewusstsein, f\u00fcr unsere Denkvorstellungen schier unbegreifbar, einerseits eine \u00fcber allen Verstand gehende Dimension und andererseits auch die Weisheit und die urs\u00e4chliche Kraft, mit ganz besonderen Wesensmerkmalen, Feinstrukturen, umfassenden Eigenschaften und M\u00f6glichkeiten. Diese Dimension hat ihre eigenen, vom Menschen nicht erfassbaren Parameter, und sie ist gleichzeitig die alle und alles durchdringende Energie, als Innovationsprinzip und als In-formationsprinzip, m\u00e4nnlich-weiblich zugleich.<\/p>\n<p><em>Ken Wilber<\/em> hat f\u00fcr dieses allgegenw\u00e4rtige Bewusstsein den Begriff \u00abnoosph\u00e4rische\u00bb Kraft eingesetzt. Der Begriff der Noosph\u00e4re (altgr. nous, \u00abGeist\u00bb, \u00abVerstand\u00bb) stammt urspr\u00fcnglich aus dem Kontext der Theologie und der Philosophie; er wurde erstmals 1922 von <em>Pierre Teilhard de Chardin<\/em> in seiner Kosmogenese gepr\u00e4gt. Die \u00abNoosph\u00e4re\u00bb bezeichnet dort eine Phase der geistigen Entwicklung, in der die Menschheit zu einem Geist zusammenw\u00e4chst. In dieser teleologischen Weltsicht von der Evolution ist dieses Ziel die Einheit in oder mit \u00abJesus Christus\u00bb. Teilhard de Chardin bezeichnet diesen Punkt als Omegapunkt oder auch als Ziel der Geschichte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend <em>Teilhard de Chardin<\/em> wie auch <em>W. I. Wernadski<\/em> von einer vorgestellten Zukunft der Menschheit schreiben, also von einem Zustand, der von der Menschheit erst noch erreicht werden muss, geht <em>Dionysios Areopagita<\/em> in seiner Mystischen Theologie davon aus, dass diese Kraft immer schon die Basis der Sch\u00f6pfung war. Ich teile in diesem Falle die Ansicht aus den Veden, dass die universelle Kraft des Alls, \u00abdie Akasha\u00bb, vor aller Menschheit und unabh\u00e4ngig von ihr existent war und ist. Wer das Neue Testament als eine Informationsquelle f\u00fcr die Sch\u00f6pfung nimmt, findet im \u00abEvangelium des Johannes\u00bb die Aussage: <strong>\u00abIm Anfang war der Logos.\u00bb<\/strong> (M. Luther benutzte als deutsche \u00dcbertragung den Begriff \u00abdas Wort\u00bb). Oder im Folgenden: \u00abGott ist Licht.\u00bb besagt also, der Logos ist ebenso die tragende Energie. Das bedeutet, wie bereits erw\u00e4hnt, dass die erste Emanation eine siebenf\u00e4ltige Kraft ist, \u201eein Wort mit sieben Buchstaben\u201c wie es in der Mysteriensprache hei\u00dft. Als die alles tragende, alles verbindende erste Offenbarung bewirkt das universale Bewusstein alle Kr\u00e4fte und wirkt in allen Manifestationen des Alls f\u00fcr die harmonisierende Kommunikation (Gemeinsam-Machung).<br \/>Darum kann der Mensch auch einen Glanz von seinen grundlegenden Qualit\u00e4ten erleben \u2013 neben der Weisheit, dem All-Ged\u00e4chtnis \u2013 bewirkt das Bewusstsein die Liebe und die Einheit. Das Bewusstsein tr\u00e4gt alles, duldet und verzeiht alles, auch weil es in seiner Barmherzigkeit alles ist und alles Sein durchdringt. Das universale Bewusstsein kennt keinerlei Bewertung oder irgendeine Beurteilung. Um das alles jetzt als sterbliches Wesen auf dem materiellen Planeten Erde auf die rechte Weise verstehen zu k\u00f6nnen, muss sich der Mensch von seinen materialistischen Weltbildern verabschieden. Leider ist der normale Mensch gewohnt, direkt zu beurteilen, wenn er etwas wahrnimmt, wie es uns \u00abJohann Wolfgang von Goethe\u00bb schon in seinen naturwissenschaftlichen Betrachtungen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Das egozentrische Bewusstsein des Menschen f\u00fchrt ihn durch eine Landschaft aus vorgefertigten Projektionen in einer materiellen Welt. Diese Erkenntnisse und Erfahrungen bef\u00fcllen seine morphischen Felder, somit lebt er aus seinen von ihm vorgepr\u00e4gten Vorstellungen, Lebensgesetzen und Dogmen. Viele Spuren in den Ged\u00e4chtnissen werden zus\u00e4tzlich von karmischen Resonanzen aus fr\u00fcheren Existenzen des Mikrokosmos gef\u00e4rbt. Viele Ged\u00e4chtnisinhalte sind f\u00fcr das \u00dcberleben in dieser gef\u00e4hrlichen materiellen Welt entscheidend und gut, vieles erscheint jedoch dem genauen Betrachter nur als Ballast und M\u00f6rtel f\u00fcr die Bausteine des eigenen Kerkers. Obgleich diese materielle Welt dem Menschen eigentlich als Gabe der Gnade f\u00fcr die kreative Entfaltung und f\u00fcr die eigene Selbsterkenntnis gereicht wurde, damit er in dieser Phase der materiellen Entwicklung seinen Beitrag zu einer gemeinsamen kosmischen Evolution liefern kann.<br \/>Wer alle Konditionierungen der materialistischen Dogmen \u00fcber das Sein wirklich aufl\u00f6sen m\u00f6chte, die in aller Welt immer und immer wieder demonstrativ gefeiert werden, muss sich von allen selbstbezogenen Dogmen der religi\u00f6sen Weltanschauungen befreien, und sich den mikrokosmischen Entwicklungen seines Erfassungs- und Denkverm\u00f6gens \u00f6ffnen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9718 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"652\" \/><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das universale Bewusstsein manifestiert sich in allen kosmischen Gebieten, vom ersten bis zum siebten kosmischen Gebiet. Es teilt sich nicht, es durchstr\u00f6mt sie alle. Es taucht in alle sieben Kraftebenen ein und wirkt aus ihrer Mitte heraus f\u00fcr die interkosmische Evolution.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das universelle Bewusstsein im Sonnenkosmos schenkt sich \u00fcber die Monade allen Wesen der Welt, allen Pflanzen, Tieren und Menschen, ja, auch jedem Mineral. Es sollte dabei niemals irgendwie separat betrachtet oder dargestellt werden, weil es von der zugeh\u00f6rigen Monade als eine belebende Energie in jedem Sein auf die angemessene Weise ausstrahlt. In diesem Sinne ist alles Sein eine unteilbare Einheit. In dieser alles Leben erm\u00f6glichenden Kraft entsteht die Bef\u00e4higung des Denkens, F\u00fchlen und Handelns. Diese universelle Kraft schenkt jedem Wesen soviel Bewegungsfreiheit, Bewertungs- und Erinnerungsverm\u00f6gen, wie es f\u00fcr sein Leben, f\u00fcr seine Wahrnehmung, Verarbeitung und Speicherung von Informationen jeder Art, ja, f\u00fcr jede Art von Lebensregung ben\u00f6tigt.<br \/>Diese universelle Bewusstseinsenergie lebt in allen Gesch\u00f6pfen, Wesen und Dingen, allerdings in unterschiedlichen Qualit\u00e4ten, Strukturen und Eigenschaften. Ein Planet ben\u00f6tigt ein anderes Bewusstsein als ein leuchtender, Energie emittierender Stern, und ein Demiurg wird von einem anderen Bewusstsein gef\u00fchrt als ein Avatar. Ein Mensch hat, wie oben beschrieben, sogar mehrere Bewusstheiten, und wiederum andere als ein Tier. Worauf diese Gedanken hinausgehen, ist: das Bewusstsein erm\u00f6glicht vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Erkenntnis des Seins, der Ged\u00e4chtnisse, der Kommunikation und Information innerhalb der sieben Kraftfelder. Man k\u00f6nnte fast sagen, analog zu den langen und kurzen Wellen der Funktechnik: die Vitalit\u00e4t des Menschen, seine Helligkeit des Wahrnehmens und Denkens steht umgekehrt proportional im Quadrat zur Reichweite seiner Bewusstheiten.<\/p>\n<p>Es geht dabei aber nicht um ein logisches bzw. analytisches Erfahren und Verstehen, sondern die in den Wesen wirkenden Verm\u00f6gen, wie z.B. deduktives Denken, Assoziieren, Reflektieren und Erinnern sind immer synergetisch mit den aktuellen Lebensangelegenheiten im Umkreis des Wesens oder Kosmos gekoppelt. Das Werden des Menschen ist \u00fcber die Monade immer in eine Lebensdauer eingebunden, die vom Menschen durch seine Mitarbeit f\u00fcr die Evolution probabilistisch mitbestimmt werden kann. F\u00fcr sein \u00dcberleben im Stoff und seine prim\u00e4re Entwicklung darin ben\u00f6tigt er ein relativ schnelles Wahrnehmen, Beurteilen, Denken und Kombinieren sowie ein kurzfristig daf\u00fcr analytisches wirkendes Verst\u00e4ndnis, das sich sp\u00e4ter in den gesellschaftlichen Kontexten zu einem eher synergetischen Assoziieren weiter entwickelt. <br \/>Ein Stern, der sich in Jahrmillionen entwickelt, ben\u00f6tigt sicherlich ein besonderes Zeitbewusstsein. Daf\u00fcr braucht es jedoch eine viel gr\u00f6\u00dfere Reichweite seines Erfassens der gravit\u00e4tischen kosmischen Zusammenh\u00e4nge mit den Planeten und Sternen. Das ist doch zu verstehen. Eine Galaxie mit ihren zahlreichen Sternen und Planetensystemen, kosmischen Nebeln usw. muss in seiner Selbstwahrnehmung etc. permanent \u00fcberall sein, aber nicht total detailliert \u00fcber jeden Stein auf einem der Planetoiden informiert sein, genauso wenig, wie der Mensch sich um das Wachstum seiner Knochen, Haare, oder Fingern\u00e4gel nicht best\u00e4ndig k\u00fcmmert. Eine Fliege muss ein viel schnelleres Erfassen haben als ein Mensch \u2013 nur um ein in unserer Reichweite angemessenes Beispiel aufzuzeigen \u2013, aber es muss auch nicht sehr weit reichen, denn der Lebensraum der Fliege ist viel begrenzter.<\/p>\n<p>Man sollte sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass nicht die \u00ablebenden\u00bb k\u00f6rperlichen Personen mit einem Bewusstsein ausgestattet sind \u2013 auch wenn gemeinhin von einem Tagesbewusstsein gesprochen wird \u2013, sondern <strong>das Bewusstsein ist in den ihn konstituierenden mikrokosmischen Kraftfeldern immanent<\/strong>, mit denen es best\u00e4ndig kooperiert. Alle sieben Kraftfelder des Mikrokosmos haben auf der Basis ihrer Bewusstheiten die f\u00fcr ihre Aufgaben erforderlichen morphischen Felder, mit ihren Kommunikations- und Kontrollfunktionen sowie dem speziellen Ged\u00e4chtnis. Das Gleiche besteht in kosmischen Zusammenh\u00e4ngen, in allen Tieren, Pflanzen, Planeten, Galaxien, Kosmen, Devas, Engeln und Nymphen oder Gnomen. In jedem Wesen, in jedem Atom, in jedem Kraftfeld im ganzen Universum entfaltet sich ein Quantum des universellen Gesamtbewusstseins. Es durchstr\u00f6mt s\u00e4mtliches Leben und tr\u00e4gt sein Sein und Werden mit allen Kommunikationen und Interaktionen. Es ist die bewundernswerte Wesensart des Bewusstseins, dass es, ohne aus der Einheit mit dem universalen Allbewusstsein zu treten, in s\u00e4mtlichen Wesen in Energie, Dichte und Wirkungsstruktur angepasst wirken kann.<\/p>\n<p>Wenn das Bewusstsein seine Intensit\u00e4t in einem kosmischen Raum vermindert, um in einem Wesen seine Aufgaben in Weisheit und Liebe zu erf\u00fcllen, bleibt das hohe Bewusstsein in seinem Sein stets unver\u00e4ndert. Mit einer gro\u00dfen Zartheit erf\u00fcllt das Bewusstsein das geringste Tierchen in seinen \u00dcberlebensbem\u00fchungen, im Verarbeiten und \u00dcberwinden von Gefahren, in der Aufzucht von Nachwuchs und beim Dahinwelken zu einer anderen Seinsform. Das Bewusstsein l\u00e4sst dort Galaxien expandieren, hier Sterne entstehen und an einem warmen Korallenriff ein Seepferdchen seine Eierchen bewachen. Im universalen Bewusstsein kreisen die Lichtstra\u00dfen in fernen Zeiten, bis es die implodierenden M\u00e4chte der \u00abSchwarzen L\u00f6cher\u00bb aktiviert, um auch in diesen unvorstellbaren Gr\u00f6\u00dfenordnungen des Weltalls stete Erneuerung einzuleiten.<br \/>Rudolf Steiner schreibt z.B. in seiner \u00abAkasha-Chronik\u00bb von einem dumpfen Saturnbewusstsein, das am Anfang des Werdens die Erde umfasste. Es soll allerdings eine gro\u00dfe Reichweite bis zu den anderen Planeten des Sonnensystems gehabt haben. Im Laufe der Erdinkarnationen ver\u00e4nderten sich die Bewusstheiten der Wesen in diesem gewaltigen Vorgang der Evolution. Das menschliche Tagesbewusstsein wurde im Laufe der Geschichte immer brillanter und beweglicher, allerdings wurde sein Erfassen mit der Zeit in der Reichweite stetig auf den nahen materiellen Lebensbereich eingeschr\u00e4nkt. Darum k\u00f6nnen die transpersonalen Lebensfelder des Mikrokosmos heute nur noch von wenigen Menschen direkt erfahren werden. Das bedeutet, dass einige der immateriellen Wahrnehmungsm\u00f6glichkeiten in den Wesen der irdischen Entwicklung auch heute noch wirken. Sie werden selten in das aktuelle Tagesgeschehen integriert, und bleiben darum f\u00fcr den normalen Menschen unterbewusst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7588 alignright\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-753x960.jpg\" alt=\"\" width=\"595\" height=\"759\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-753x960.jpg 753w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-235x300.jpg 235w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-768x979.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-920x1172.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-340x433.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-306x390.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/BewusstMikros-1-260x331.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><em><span style=\"color: #003366;\"><strong>Schwer f\u00fcr den Verstand zu begreifen ist die unumst\u00f6\u00dfliche Tatsache, dass das Bewusstsein einerseits als Dimension der \u00abRaum des Lebens\u00bb ist und gleichzeitig als dynamische Kraft ihre \u00bbEnergie, ihr Werdepotential\u00bb wegschenkt.<\/strong><\/span><\/em> Es erm\u00f6glicht das Leben, es wei\u00df alles, es bewahrt und tr\u00e4gt alles, es \u00abbeseelt\u00bb alles, wie wir so sch\u00f6n sagen..<\/p>\n<p>Was bedeutet das nun in unserem t\u00e4glichen Dasein f\u00fcr unser Tagesbewusstsein? \u2013 Der religi\u00f6s erzogene Mensch wird sich vielleicht fragen: \u00abWelche Eigenschaft ist das Beseelende?\u00bb \u2013 Hierf\u00fcr sind in den philosophischen Gedankenwelten der Menschheit zahllose unterschiedliche Bilder und Vorstellungen pr\u00e4sentiert worden, um diese Vision einigerma\u00dfen verst\u00e4ndlich zu machen. Andere haben die Verschleierung in eine metaphysisch \u00abg\u00f6ttliche Sph\u00e4re\u00bb im Sinne der dogmatischen Religion vorangetrieben. Da die religi\u00f6sen Vorstellungen von \u00abGott\u00bb und der Welterscheinung in jeder Kultur heftig umstritten sind, konnte f\u00fcr die Bestimmung der Seele auch keine eindeutige Klarheit entstehen, von den naturwissenschaftlichen Bestimmungen einmal ganz abgesehen. Darum konnten auch keine einheitlichen Bilder f\u00fcr diese subtilen Vorg\u00e4nge im Begriffsvorrat unserer Sprachen entstehen. Hier kann nur versucht werden, sich der publizierten Vision durch allegorische Vergleiche anzun\u00e4hern, die allgemein dem deutschen Sprachgebrauch entnommen sind. Dabei ist wohl jedem Leser klar, dass auch diese Bilder nur als symbolische Andeutung f\u00fcr das gro\u00dfartige Geschehen stehen k\u00f6nnen. Sie bleiben immer nur Gleichnisse\u2026<\/p>\n<p>Das \u00abbeseelende\u00bb Verm\u00f6gen k\u00f6nnte mit den analogen Bildern einer Katalyse verst\u00e4ndlich werden. Der belebende Faktor des Bewusstseins, des Erfassens und Bedenkens, wirkt mit seiner Affinit\u00e4t zur Information als Tr\u00e4ger jeder Kommunikation im Leben, also auch zwischen den Zellen der Menschen, z.B. analog dem Katalysator. F\u00fcr diesen Zweck werden im Menschen teilweise auch stoffliche Substanzen oder Organe als Helfer eingesetzt, z.B. gelten die Pinealisk\u00f6rnchen als Eingangsstruktur f\u00fcr geistige Kr\u00e4fte im Gehirn oder die Chakras wirken f\u00fcr den Kr\u00e4ftetransport \u2013 das ist auch eine Form der Kommunikation \u2013, oder die Enzyme helfen \u00fcber den Blutkreislauf in den Organen wichtige Lebensfunktionen anzusto\u00dfen oder zu kontrollieren usw. Diese Beispiele k\u00f6nnen auch als analoge Bilder f\u00fcr gro\u00dfe Wesen, z.B. die Erde, genommen werden. Hier sind die Luftstr\u00f6mungen und die Wasserstr\u00f6me gewaltige Kommunikationswege, aber auch der Erdmagnetismus und die zahlreichen elektromagnetischen Kraftfelder, wie Licht etc. tragen zur Information und Belebung des ganzen Kosmos bei. <br \/>Die Aktivit\u00e4ten Wahrnehmen und Denken, getragen durch das Bewusstsein, k\u00f6nnen mit einer Schenkung, einer Spiegelung verglichen werden. Ein Spiegel gibt alles Licht, das in ihn hineinf\u00e4llt, wieder direkt weiter. Dieses isomorphe Resonanzprinzip wurde schon erw\u00e4hnt. Allerdings wirkt diese mentale Spiegelung auch besch\u00fctzend und ern\u00e4hrend, denn sie selektiert und f\u00e4rbt die kommunizierten Kr\u00e4fte nach zwei Gesichtspunkten: erstens wird zum Schutze und zur Bewahrung des Wesens nur das dem Bedenken zur Verf\u00fcgung gestellt, was das Gem\u00fct auch umfassen und aktuell verarbeiten kann, und zweitens wird entsprechend dem isomorphen Resonanzgesetz die geeignet modifizierte Information im Ged\u00e4chtnis gespeichert, was im Kapitel 9, \u00abDas Ged\u00e4chtnis\u00bb noch n\u00e4her beschrieben wird.<\/p>\n<p>Die vereinfachten Bilder der diffizilen Struktur des Bewusstseins bergen die Gefahr, dass sie beim Verstandes-Denken nicht symbolisch \u00fcbertragen, sondern konkret genommen werden. Wer sich in die Gr\u00f6\u00dfe des monadischen Auftrages f\u00fcr die kosmischen Evolution stellen will, erf\u00e4hrt durch die ver\u00e4nderte Ausrichtung auf eine Weiterentwicklung der Astralis und Mentalis eine total neue Betrachtungsweise des eigenen Seines. Dabei entfaltet sich auch die innere Kenntnis, dass immer alles und alle Wesen gemeinsam miteinander und durcheinander leben und synergetisch in einem ungeteilten grandiosen All-Bewusstsein existieren. Das gro\u00dfe Mischgef\u00e4\u00df des Kosmos Erde strukturiert nach Ma\u00dfgabe der irdischen Monade \u2013 unter Zuhilfenahme des \u00abChristus\u00bb aus dem Sonnenkosmos \u2013 die interkosmischen Kr\u00e4fte, f\u00fchrt dennoch jedes Detail in das aktuelle Sein und l\u00e4sst jedes Wesen darin seine subjektiven Erlebnisse erkennen und bewerten. Wie in einem sich ohne Unterbrechung drehenden Mischgef\u00e4\u00df \u2013 man k\u00f6nnte auch \u00abKrater\u00bb sagen, wie es von \u00abHermes Trismegistos\u00bb in den Texten von \u00abZosimus\u00bb genannt wurde \u2013 werden alle wahrgenommenen Ereignisse und alle psychologischen Impressionen zu einem Erfahrungsinput resonant in den Ged\u00e4chtnissen der morphischen Felder des Mikrokosmos aufbereitet. Diese zus\u00e4tzlich kontinuierlich eingespeisten Erfahrungen f\u00e4rben wiederum den Ausschnitt des Erkenntnishorizonts, der dem wachsamen Menschen sofort f\u00fcr die aktuelle Wahrnehmungsverarbeitung zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p><strong>Das Bewusstsein ist als Dimension und gleichzeitig als Kraft das ganze All, die h\u00f6chste offenbarte Sch\u00f6pfungsstruktur. Der Logos, Brahman, Gott, Allah oder Tao,<\/strong> unbenennbar, heilig und f\u00fcr uns Menschen unfassbar. Die Urmonade, das universale Bewusstsein, enth\u00e4lt und stimuliert alle anderen universellen Bewusstheiten, alle Monaden in und aus ihm. Diese geben diese Bewusstheiten weiter an alle Kosmen und Mikrokosmen der Gesch\u00f6pfe, Entit\u00e4ten, Wesen und Menschen auf allen Planeten und Welten. Das ist die Ursache der Bewusstseinsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Menschen. Der Mensch besitzt kein Bewusstsein. Seine Monade vermittelt das Bewusstsein als Kraft allen Lebensfeldern des Mikrokosmos, es tritt in jedes Kraftfeld ein und damit wird es auch f\u00fcr das Werkzeug Mensch nutzbar.<br \/>So wie es sieben kosmische Gebiete gibt, die alle ineinander umeinander kreisen, so gibt es jeweils sieben verschiedene Bewusstheiten in diesen Gebieten, die sich nach Art der Herrlichkeit unterscheiden, aber alle in dem einen universalen Bewusstsein sind, und von ihm induziert werden. Im siebten kosmischen Gebiet, in dem wir uns befinden, hat jede Monade mit ihrem Stern und jede Monade mit ihrem Planeten ihr universelles Bewusstsein im Bewusstsein des kosmischen Gebietes, von dem sie stimuliert wird. Vergleichbar hat jeder Mikrokosmos das Bewusstsein in seinen Feldern von der ihn stimulierenden Monade, so wie es vergleichbar auch in den anderen kosmischen Gebieten ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8399 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-682x960.jpg\" alt=\"\" width=\"538\" height=\"757\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-682x960.jpg 682w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-768x1081.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-920x1295.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-340x479.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-306x431.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-1-260x366.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 538px) 100vw, 538px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Die Bewusstheiten aller Gebiete, aller Monaden und Kraftfelder vibrieren stets miteinander als eine Einheit.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Planet Erde erh\u00e4lt als Wesen sein Bewusstsein aus seiner Monade die mit dem Kollektiv der Monaden der anderen Planeten, mit der Monade der Sonne und des Mondes ineinander vibriert. Das Bewusstsein der Monade des Sonnensystems vibriert im Bewusstsein der Monade der Milchstra\u00dfe, die auch dar\u00fcber hinaus mit den Bewusstheiten aller Monaden der Sternkonstellationen des Tierkreises und aller zugeh\u00f6rigen Galaxien kollektiviert. <br \/>Der Mensch muss sich bei all seinen Lebensaktivit\u00e4ten Zeit und Raum lassen, um die Tiefen der astronomischen Weiten und ihrer Sterne und Planeten in den doch recht einfachen Interaktionen der Bewusstheiten anzuschauen und zu bedenken; einmal unabh\u00e4ngig von den wissenschaftlich gepr\u00e4gten Gesichtspunkten der unbelebten Materie oder Radiostrahlung. Dann vermag er im eigenen Erfassen realisieren, dass <strong>alle ungez\u00e4hlten Lichtpunkte am Sternenhimmel bewusste, denkende, wahrnehmende und lebende Wesen sind<\/strong>, die wie ein gigantisches Orchester ein harmonisches Kommunikationskonzert auff\u00fchren. Jedes kosmische Gebiet wird informiert vom n\u00e4chst h\u00f6heren Gebiet. Gleichzeitig stehen alle Monaden in den Gebieten gemeinsam unter der Leitung der einen h\u00f6chsten und alles umfassenden urspr\u00fcnglichen Offenbarung, der Urmonade, damit alles Leben, alles Sein mit seiner unfassbaren Herrlichkeit bis in alle Ewigkeiten in der unteilbaren (individuellen) Einheit stehen.<br \/>Das universale Bewusstsein, diese den menschlichen Vorstellungen so ferne Einheit Aller, ist der Schutz und das gnadenvolle Bewahren innerhalb der steten Entfaltung aller Kosmen und Gesch\u00f6pfe. Die menschlichen Bewusstheiten, also die des einzelnen Individuums, kooperieren stets mit den kollektiven Bewusstheiten seines Volkes. Das Volk, seine Rasse und sein zugeh\u00f6riger \u00c4on formieren ein f\u00fcr alle Teilnehmer geltendes Volks-Bewusstsein, innerhalb des Gesamt-Bewusstseins aller V\u00f6lker auf Erden. Die Bewusstheiten der Astralis, des \u00c4thers und des Stoffes aller Menschen \u2013 der in der materiellen Welt Lebenden und jener Menschen, die sich noch im Metaphysischen f\u00fcr eine neue Inkarnation vorbereiten \u2013 wirken in den entsprechenden Bewusstheiten aller S\u00e4ugetiere. So entsteht auch eine Wechselwirkung mit den Bewusstheiten aller irdischen stofflichen Wesen, und auch der im immateriellen Feld existierenden Wesen. So wirken im Bewusstsein der Erde die Bewusstheiten aller Wesen \u2013 Menschen, Tiere, Pflanzen \u2013, aller Entit\u00e4ten und bewussten \u00c4onen stets in einer schier unvorstellbaren Einheit zusammen.<\/p>\n<p>William McDonald gelangte ebenfalls zu dem Schluss, dass die moralisch-ethische und soziale Grundverfassung einer Gesellschaft von einem Gruppenbewusstseins ausgeht:<br \/><em>\u201eEine Gesellschaft, die lange genug besteht und ein hohes Organisationsniveau erreicht, nimmt Strukturen und Eigenschaften an, welche von den Eigenschaften ihrer Individuen, die ja immer nur f\u00fcr kurze Zeit an ihr teilhaben, weitgehend unabh\u00e4ngig sind. Sie wird zu einem organisierten Kr\u00e4ftesystem, das nicht nur ein Eigenleben und eigene Antriebe und Ziele besitzt, sondern auch die Macht, seine Individuen zu formen und seine eigene Identit\u00e4t so weit zu wahren, dass es nur langsam und schrittweise ver\u00e4ndert werden kann &#8230; Wir k\u00f6nnen Geist oder Bewusstsein als organisiertes System mentaler oder zielgerichteter Kr\u00e4fte definieren, und in diesem Sinne kann man von einer sehr hoch organisierten menschlichen Gesellschaft durchaus sagen, dass sie ein kollektives Bewusstsein besitzt. Denn das kollektive Handeln, welches die Geschichte solch einer Gesellschaft konstituiert, ist durch Organisationsprinzipien bedingt, die wir nur als Ausdruck des Geistes beschreiben k\u00f6nnen &#8211; eines Geistes freilich, der in keinem Einzelbewusstsein g\u00e4nzlich enthalten ist; die Gesellschaft wird vielmehr konstituiert durch das Beziehungsgeflecht, das zwischen den individuellen Bewusstheiten besteht.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Da in der uns bekannten Natur alle Wesen selbsts\u00fcchtig f\u00fcr die k\u00f6rperliche Erhaltung konsumtiv wirken, weil sie daf\u00fcr weitestgehend aus der niederen Astralis, wie auch bei den Tieren, sowie aus der niederen Mentalis, vor allem bei den Menschen, gelebt werden, ist ihr Erkenntnisprozess auf einen zentralen Brennpunkt gerichtet, also zentripetal, egozentrisch. Dieser Brennpunkt muss so lange eine leitende Stellung im EGO behaupten, bis die Krafteigenschaften der Resonanz in der h\u00f6heren Astralis und Mentalis einen von der Materie unabh\u00e4ngigen Erhalt des Menschen erm\u00f6glichen. Bis dahin wird der Mensch alle Empfindungen und Wahrnehmungen auf den stofflichen Selbsterhalt fokussieren. Diese egoistische Grundeinstellung aller Menschen auf dieser Entwicklungsstufe dominiert zur Zeit v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich nicht nur alle Aktivit\u00e4ten in der Welt, sondern auch alle humanistischen Interpretationen des irdischen Daseins. Die beginnende Aquariusperiode l\u00e4utet jedoch immer lauter werdend eine Weltenwende ein. Die Evolution der Mikrokosmen ist gl\u00fccklicherweise nicht mehr aufzuhalten.<br \/>Die h\u00f6heren kosmischen Gebiete werden von einem \u00abh\u00f6heren Denkverm\u00f6gen\u00bb erfasst, das mit einer \u00abh\u00f6heren Astralis\u00bb einhergeht. Dieser neue mikrokosmische Zustand ist nicht mehr konzentrisch auf einen Brennpunkt gerichtet, z.B. auf eine zentrale \u00abGottheit\u00bb hin. In diesem anderen \u00abh\u00f6heren Bedenken\u00bb verschenkt jeder alle seine Verm\u00f6gen in die kosmische Evolution. In aller Weisheit, Liebe und Sch\u00f6nheit wirkt er unter der Leitung seiner Monaden mit allen Entit\u00e4ten, Wesen und Menschen an der Weiterentwicklung aller Lebenswellen im Kosmos.<\/p>\n<p><strong>Als eine gro\u00dfe Hilfe f\u00fcr den irdischen Kosmos hat sich aus dem universellen Bewusstsein der Sonnenmonade in seiner \u00fcberw\u00e4ltigenden Liebe und Gnade der Kosmos des Christus bis in die Mitte der materiellen Erde und partiell auch in alle Menschen hinein gesenkt.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7411 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-713x960.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"741\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-713x960.jpg 713w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-223x300.jpg 223w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-768x1033.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-920x1238.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-340x457.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-306x412.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet-260x350.jpg 260w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GedaechtnisKomet.jpg 1450w\" sizes=\"(max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Diese Ber\u00fchrung der Erde mit diesem universellen Bewusstsein aus der Christus-Monade wird wohl in den weltumspannenden Religionen sehr unterschiedlich benannt und sehr verschieden interpretiert. Dennoch verweisen alle diese Lehren und Philosophien an einzelnen Stellen darauf, dass das irdische Erfassen einzig dazu f\u00fchren soll, jeden Menschen, gem\u00e4\u00df seinem Bem\u00fchen, zu einem h\u00f6heren Denken und F\u00fchlen und einer dementsprechenden Lebenshaltung zu entwickeln. Allen sich im irdischen materiellen Lebensfeld entfaltenden Wesen und Entit\u00e4ten \u2013 und damit der ganzen irdischen Sch\u00f6pfung \u2013 wird von der Gruppe der kosmischen Monaden im siebten kosmischen Gebiet die Chance gegeben, sich einmal mit der gro\u00dfen universellen Bewusstheit des solaren kosmischen Gebietes zu verbinden und f\u00fcrderhin auch mit den der noch h\u00f6heren kosmischen Gebiete der Milchstra\u00dfe. Dabei helfen dann auch die Kr\u00e4fte der Christusmonade und aller Ged\u00e4chtnisse der morphischen Felder bei der kosmischen Evolution, in liebevoller Einheit mit allen anderen Entit\u00e4ten. Das ist der Sinn aller astralen und mentalen Aktivit\u00e4ten dieser spannenden Wendezeit.<\/p>\n<p>Der zur Zeit immer noch notwendige Antrieb zur materiellen Selbsterhaltung aus den niederen Bewusstheiten \u2013 mental, astral, \u00e4therisch und materiell \u2013 von Milliarden Menschen erschafft aus der Masse dementsprechend polarisierter Gedanken \u00abkollektive\u00bb Ged\u00e4chtnisse aller Menschen in den morphischen Feldern des Kosmos Erde. Alle in den materiellen, selbsterhaltenden Zusammenh\u00e4ngen gemachten Erfahrungen und Einsichten f\u00fcllen mit positiven und negativen Gedankenkumulies \u2013 in bezug zum wahren Auftrag des Menschen, der weiteren Evolution der Mikrokosmen \u2013 das Ged\u00e4chtnis der Welt \u00fcber viele Inkarnationen. In diesen entstehen aus den selbstbehauptend polarisierten Ausstrahlungen der Menschheit auch ungez\u00e4hlte Imitationen \u00abg\u00f6ttlicher Abgesandter\u00bb, \u00c4onen, Asuras (indisch) oder Daevas (persisch). Diese egoistischen immateriellen Kr\u00e4fte bedienen die irdischen Archonten oder Ahriman, mit transformierten Energiestr\u00f6men, die ihrem Wesen nach keineswegs \u00abg\u00f6ttlich\u00bb sind, weil sie resonant mit den Gedanken- und Gef\u00fchlsstr\u00f6men egoistischer Begehren der Menschen gen\u00e4hrt wird. Dabei entstand im Devachan auch die bisherige Akasha-Chronik (nach R. Steiner das Buch der Menschheit).<\/p>\n<p>In den, \u00fcber alle Zeiten hinaus reichenden Ged\u00e4chtnis-Speichern aller menschlichen Erfahrungen, Gef\u00fchle und Einsichten, spiegelt sich die gro\u00dfe Gnade der kosmischen Bewusstheiten. In Zeit und Raum wurden voller Liebe und Weisheit sorgf\u00e4ltig alle lebensbehindernden und evolutionsf\u00f6rdernden Entscheidungen der Vergangenheit in den unl\u00f6schbaren morphischen Feldern aufbewahrt. Nicht nur die stofflichen Entwicklungen der Menschheit und Lebewesen mit allen Gedankenkomplexen, sondern auch die lebendigen Gleichnisse der gro\u00dfen Menschheitsf\u00fchrer und Religionsstifter, die Gedanken der Mystiker und Propheten aller Erdteile werden dort in den resonanten Erfahrungsvibrationen gespeichert. Dies hat zur Folge, dass die auf Irrwege f\u00fchrenden Handlungen nicht zwingend wiederholt werden m\u00fcssen, weil die Erinnerung an die damit verbundenen Leiden und Schmerzen eine Wiederholung verhindern k\u00f6nnen. Das ist nat\u00fcrlich ein ausgesprochen erfreulicher Faktor: Die Ged\u00e4chtnisse der Erde in den sieben Lebensfeldern, den morphischen Gebieten, und die Pendants im Mikrokosmos des Menschen speichern auf allen Ebenen jede Bem\u00fchung des Lebens, dem einmal gesteckten Ziel, dem folgenden Abschnitt in der kosmischen Evolution, n\u00e4her zu kommen. Auf diese Weise kann jedes Wesen in seinem aktuellen Sein den Sinn seines Lebens und den Weg in die nachfolgende Stufe seiner Entwicklung finden, die f\u00fcr den Menschen auch die Freiheit von der bipolaren Gebundenheit im materiellen Lebensfeld bedeutet.<\/p>\n<p>Das eigene Sein als eine Entwicklungsstufe bei der Evolution des Kosmos und der Mikrokosmen der Welt zu erfahren, und mit aller Kraft an dieser Weiterentwicklung mitzuwirken, ist der Anfang zu einer v\u00f6llig neuen Lebenshaltung. Dabei wird der Mensch als erstes erfassen, dass <strong>er als materieller K\u00f6rper vervollst\u00e4ndigt<\/strong> werden muss, um ein reges Verstandesdenken in einem funktionsf\u00e4higen Gehirn mit seinen Sinnesorganen zu bekommen. Damit erlebt der Mensch allerdings <strong>die Bipolarit\u00e4t<\/strong> der materiellen Selbstbehauptung, aus der er sich erheben wird, wenn er sich vom materiellen Egoismus befreien kann. <br \/>Im diesem neuen Weltbild entf\u00e4llt das <strong>Bewusstsein des B\u00fc\u00dfers, der seine \u00abS\u00fcnden\u00bb<\/strong> bereuen muss, weil sich die Evolution seit Anbeginn unter der f\u00fcrsorglichen Leitung einer Monade verwirklicht, die jeden Umweg im materiellen Lebensfeld wieder korrigiert. Es entfallen dabei auch alle unn\u00f6tigen Bestrebungen nach einem Eingehen in ein \u00abHimmelreich\u00bb, weil die Erfahrungen \u00abhimmlischer\u00bb, \u00abparadiesischer\u00bb Lebenszust\u00e4nde ein nat\u00fcrliches Erleben in den h\u00f6heren Stufen der Astralis bzw. Mentalis werden. Diese mikrokosmische Entwicklungsstufe bewirkt im Menschen das Erleben des ersehnten idealen Weltbildes sowie eine neue Grundhaltung des Lebens, das Dienen und Wegschenken an die bedeutsamen Vorg\u00e4nge in der Evolution. Das sind die unabdingbaren Eigenschaften des Werkzeugs Mikrokosmos bei den kommenden Aufgaben in den nirwanischen Lebensgebieten.<\/p>\n<p>Darum hei\u00dft es eigentlich f\u00fcr alle Menschen, in der aktuellen Zeit: bewusst die Aufgaben des Daseins mit den noch anstehenden karmischen Verpflichtungen annehmen und umsetzen. Dabei sollte man sich \u2013 ohne Stress mit seinen Mitb\u00fcrgern zu bekommen \u2013 aus allen politischen, religi\u00f6sen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und p\u00e4dagogischen Auseinandersetzungen raushalten. Die Entfaltung des Mikrokosmos unter der nun positiv bewusst angenommenen Leitung der Monade, des \u00abinneren Gottes\u00bb, kann f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeit zu einem h\u00f6chst spannenden Lebensweg werden. Alles Dasein im Kosmos ist im Fluss und die optimalen Entwicklungsstrukturen sind bereits probabilistisch vorgedacht. Die daf\u00fcr erforderlichen zahllosen individuellen Facetten werden aus den mikrokosmischen und makrokosmischen Ged\u00e4chtnissen in den morphischen Feldern der Welt abgerufen. Wer sich konsequent auf die daraus hervorgehende Evolution ausrichtet, erkennt in der Mythe des Alten Testamentes \u00fcber die \u00abJakobsleiter\u00bb, die in der W\u00fcste errichtet sein soll, diesen Entwicklungsprozess aller Kosmen. <br \/>In den monadischen Gebieten der Welt vibriert das universelle Bewusstsein des irdischen Kosmos und die helfenden Kr\u00e4fte des Christuskosmos, der aus dem Sonnenlogos dem Kosmos Erde als zus\u00e4tzliche Hilfe geschenkt wurde. Diese gewaltigen Bewusstheiten verschenken sich in aller Weisheit, Liebe und Sch\u00f6nheit f\u00fcr die voran strebenden Mikrokosmen und damit auch an alle Menschen, an alle Wesen, Lebenswellen, Monde und Planeten im Sonnensystem, deren ernsthaftes Bem\u00fchen es ist, einmal bei der Evolution im Makrokosmos der Milchstra\u00dfe mitzuwirken.<\/p>\n<p><em><strong>Das Bewusstsein ist als Dimension und gleichzeitig als Kraft das ganze All, die h\u00f6chste offenbarte Sch\u00f6pfungsstruktur. Der Logos, Brahman, Gott, Allah oder Tao, unbenennbar, heilig und f\u00fcr uns Menschen unfassbar.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die Bewusstheiten aller Gebiete, aller Monaden und Kraftfelder vibrieren stets miteinander als eine Einheit wie in einem gigantischen Konzert.<br \/><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Schwer f\u00fcr den Verstand zu begreifen ist die unumst\u00f6\u00dfliche Tatsache, dass das Bewusstsein einerseits als Dimension der \u00abRaum des Lebens\u00bb ist und gleichzeitig als dynamische Kraft ihre \u00bbEnergie, ihr Werdepotential\u00bb wegschenkt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Das universale Bewusstsein manifestiert sich in allen kosmischen Gebieten, vom ersten bis zum siebten kosmischen Gebiet. Es teilt sich nicht, es durchstr\u00f6mt sie alle. Es taucht in alle sieben Kraftebenen ein und wirkt aus ihrer Mitte heraus f\u00fcr die interkosmische Evolution.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Als eine gro\u00dfe Hilfe f\u00fcr den irdischen Kosmos hat sich aus dem universellen Bewusstsein der Sonnenmonade in seiner \u00fcberw\u00e4ltigenden Liebe und Gnade der Kosmos des Christus bis in die Mitte der materiellen Erde und partiell auch in alle Menschen hinein gesenkt.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">Zur\u00fcck zur <\/span><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?cat=191\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">\u21d2 \u00dcbersicht des Buches<\/span><\/a><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Fortsetzung im <\/strong><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5435#.VlsR8LzmpW9\"><strong>\u21d2 folgenden Kapitel<\/strong><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>zur Druckversion als PDF: <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/06.-Bewusstsein-19.pdf\"><span style=\"color: #ff0000;\"> \u21d2 06. Bewusstsein 19<\/span><\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>das k\u00f6nnte auch von Interesse sein: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Allbewusstsein.pdf\"><strong>\u21d2 Allbewusstsein<\/strong><\/a><\/p>\n<div id=\"SL_balloon_obj\" style=\"display: block;\">\n<div id=\"SL_button\" class=\"SL_ImTranslatorLogo\" style=\"background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension:\/\/52f6326a-89a4-3e47-bb9b-ae1e31dcd309\/content\/img\/util\/imtranslator-s.png') repeat scroll 0% 0%; display: none; opacity: 1; left: 115px; top: 9306px;\">\u00a0<\/div>\n<div id=\"SL_shadow_translation_result2\" style=\"display: none;\">\u00a0<\/div>\n<div id=\"SL_shadow_translator\" style=\"display: none;\">\n<div id=\"SL_planshet\">\n<div id=\"SL_arrow_up\" style=\"background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension:\/\/52f6326a-89a4-3e47-bb9b-ae1e31dcd309\/content\/img\/util\/up.png') repeat scroll 0% 0%;\">\u00a0<\/div>\n<div id=\"SL_Bproviders\">\n<div id=\"SL_P0\" 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Der Begriff \u00abBewusstsein\u00bb ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und wird oft mit zahlreichen unterschiedlichen Sinngebungen ausgestattet, die besser in den Bereich der Sinneswahrnehmungen geh\u00f6ren. Das spielt f\u00fcr die meisten Autoren nur eine untergeordnete Rolle, weil die Wortwahl in vielen F\u00e4llen der Vereinfachung und sprachlichen Bequemlichkeit &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.artokora.de\/?p=5443\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e6. Die Bewusstheiten\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[630],"tags":[309,75,310,311,193,192,76,313,79,212,95,125,110,211,244,214,85,213,145,130,77,72,194,50,68,308,84,69,312,52,306,62,307],"class_list":["post-5443","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-metaphysische-evolution","tag-309","tag-akasha-chronik","tag-aeon","tag-archonten","tag-astralfeld","tag-aetherfeld","tag-aurische-sphaere","tag-autoritaet","tag-bewusstsein","tag-bewusstseinspyramide","tag-devachan","tag-einheit","tag-erleuchtung","tag-gedaechtnis","tag-harmonie","tag-idealfeld","tag-inkarnation","tag-inspiration","tag-licht","tag-lichtgesetze","tag-lipika","tag-makrokosmos","tag-mentalfeld","tag-mikrokosmos","tag-philosophie","tag-rasse","tag-realitaet","tag-religion","tag-selbstbewusstsein","tag-shankara","tag-sprache","tag-steiner","tag-volk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5443"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5443"}],"version-history":[{"count":73,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11951,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5443\/revisions\/11951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}