{"id":5160,"date":"2014-06-14T18:04:50","date_gmt":"2014-06-14T16:04:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5160"},"modified":"2016-06-25T11:15:19","modified_gmt":"2016-06-25T09:15:19","slug":"gleichberechtigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=5160","title":{"rendered":"Gleichberechtigung"},"content":{"rendered":"<h5>Harmonie und Gleichgewicht.<\/h5>\n<p>Nach dem Sch\u00f6pfungsprinzip gibt es zweierlei Monaden, die im Grundprinzip gleich sind, sich jedoch in der dominanten Wirkungsweise etwas unterscheiden. Wir nennen diese markanten Priorit\u00e4ten in unserer Welt meistens weiblich und m\u00e4nnlich. Das Weibliche ist die empfangende und verwirklichende, geb\u00e4rende Ansicht; das M\u00e4nnliche ist die kreative, aktivierende und zeugende Ansicht. Diese Priorit\u00e4ten dr\u00fccken sich \u00fcber die Vereinigung in den Mikrokosmen und dann nat\u00fcrlich in den Personen aus, die vom Mikrokosmos adoptiert werden. Aus diesem Grunde gibt es Menschen zweierlei Geschlechts, wie man so sagt. Gott schuf den Menschen, ein Mann und ein Weib, so hei\u00dft es in der Genesis. Das hei\u00dft f\u00fcr uns auf der unteren Ebene, dass der irdische Sch\u00f6pfer in seiner Sch\u00f6pfung Erde zweierlei Urtypen an Stelle des ehemaligen Hermaphroditen beherbergen musste. Durch diese komplexe Situation mussten sich die Menschen nun geschlechtlich fortpflanzen. Es sieht heute so aus als w\u00e4re nichts einfacher als das. Doch in der urspr\u00fcnglich sich selbst reproduzierenden Welt der Pflanzen und Tiere, die nat\u00fcrlich in uns v\u00f6llig unbekannten K\u00f6rpern existierten, musste ein langfristiger Prozess der vorbereitenden Aktionsstrukturen, Regeln und Verhaltensmuster geschaffen werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span><\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Das g\u00f6ttliche Sch\u00f6pfungsprinzip hatte dabei auch die Gesetze der isobaren Harmonie und der k\u00f6rperlichen Liebe erwirkt, damit alle Monaden in gleichstarker Partnerschaft stets harmonisch mit ihrer beider Verm\u00f6gen die Sch\u00f6pfung mitgestalten konnten. Das Gesetz der Harmonie enth\u00e4lt in sich die Regeln der Symmetrie. Die h\u00f6chstm\u00f6gliche Symmetrie finden wir im Kreis, oder in der Kugel. Alle Radien sind gleichweit vom Zentrum entfernt, alle Durchmesser k\u00f6nnen sich millionenfach mittig spiegeln. Die Kugel ist die Form unz\u00e4hliger Sch\u00f6pfungen im All. In ihr wirken zwei Kr\u00e4fte symmetrisch, gleichstark zusammen: es ist die zentrifugale, die vom Zentrum weg fliehende und die tangentiale, die an der Peripherie entlangstr\u00f6mende Kraft. Man k\u00f6nnte auch sagen, zentrifugal ist die Kraft des Wegschenkens und tangential die Kraft der Erhaltung. In dem hermetischen Axiom manifestiert sich die symbolische Harmonie zur Erhaltung der Sch\u00f6pfung: Alles empfangen, umwandeln und wegschenken. Damit offenbart sich die Grundlage des Daseins. Es ist der vollkommen kugelf\u00f6rmige Holokumulus aller elektromagnetischen Wirksamkeiten der sieben mal sieben Kraftfeldebenen des Alls.<\/p>\n<p>So ist es also berechtigt zu sagen, dass das m\u00e4nnliche und das weibliche Prinzip fundamental zum Sch\u00f6pfungsgesetz geh\u00f6ren. Allerdings muss man dieses ideale Zusammenspiel der sich trotz scheinbarer Gegens\u00e4tzlichkeit erg\u00e4nzenden Charaktere im Menschen gut begreifen. Vor allen Dingen, wenn man die Menschen in dieser Natur betrachtet und ihre Bem\u00fchungen um die Errichtung eines Paradieses auf Erden einmal genauer unter die Lupe nimmt. Wer sich den gro\u00dfen Religionen dieser Welt zuwendet und zur Grundstruktur ihrer Lehren durchzudringen vermag, wird unzweifelhaft feststellen, dass die meisten Interpretationen das grundlegende Sch\u00f6pfungsgesetz der gleichstarken Partnerschaft zwischen Mann und Weib entweder prinzipiell ignorieren oder stark zugunsten der maskulinen Dominanz manipulieren. Doch das fundamentale Sch\u00f6pfungsprinzip der Gleichbehandlung von weiblich und m\u00e4nnlich ist Gesetz im All. Wer dieses Gesetz verletzt, wird das Gottesreich niemals sehen. Die Menschheit wird sich mit der in der Aquariusperiode einstr\u00f6menden kosmischen Kraft auseinandersetzen m\u00fcssen. Es besteht dabei unter anderem der aktuelle Auftrag, sich mit der\u00a0 immer deutlicher bemerkbar machenden Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen Belangen des Daseins zu identifizieren und an ihrer Verwirklichung mitzuarbeiten. Damit sich f\u00fcr unsere Kinder in den k\u00fcnftigen sozialen Verh\u00e4ltnissen ein harmonisches Miteinander auf allen Kontinenten durchsetzen kann.<\/p>\n<p>Zur Erl\u00e4uterung diene die mathematisch figurative Konstruktion.<br \/>\nDie Vektordarstellung ist nur als ein visuelles Hilfsmittel gedacht, um das Zusammenspiel der gnostischen Kr\u00e4fte in ihren wirkenden Aspekten analog darzustellen, die im Kandidaten auftreten werden, wenn er sich auf das Viereck f\u00fcr den Bau stellen will.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/HarmoniePyramide-e1402761769496.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-5161\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/HarmoniePyramide-623x960.jpg\" alt=\"HarmoniePyramide\" width=\"623\" height=\"960\" \/><\/a><br \/>\nZun\u00e4chst steht der Sucher nach der einen Wahrheit unter der Grundkraft der Trinit\u00e4t, die ihn als Vater, Sohn und Heiliger Geist ber\u00fchren und erneuern will. Daf\u00fcr muss sich der Kandidat zu den einstr\u00f6menden Impulsen hilfesuchend \u00f6ffnen. Dann wird vor seinem Bewusstsein die Struktur der Barmherzigkeit offenbar.<br \/>\nDer Sohn erkl\u00e4rt und beschreibt die M\u00f6glichkeit des R\u00fcckweges in die Freiheit. Er ist f\u00fcr den Menschen der Ansporn zur Aktivit\u00e4t, der den dynamischen und verwirklichenden Aspekt ausl\u00f6st. Er bewirkt im Kandidaten die dynamische Kraft, das entschlossene Begehren und den intelligenten Plan f\u00fcr die Realisation.<br \/>\nDer Heilige Geist teilt sich mit als Ideation, als sinngebender und zielbestimmender Einfluss, der vom Kandidaten empfangen, geh\u00f6rt werden muss. Wenn er dieser Ideation folgen kann, werden in tiefem Glauben die M\u00f6glichkeiten geschaffen, um mit seinem Gegen\u00fcber, dem m\u00e4nnlichen Impuls, den er\u00f6ffneten Plan zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Hierzu ist ein weitreichender Gedanke angebracht, der enorme Bedeutung f\u00fcr das k\u00fcnftige Zusammenleben der Menschheit haben wird: Sohn und Heiliger Geist werden stets in Harmonie, also symmetrisch in jedem Menschen wirken. An ihm ist es nun, die Kr\u00e4fte der Ideation und der Inspiration ebenfalls in vollkommenem Gleichgewicht wirken zu lassen, damit sowohl die m\u00e4nnlich aktive und dynamisierende Kraft und die weiblich empfangende und geb\u00e4rende Kraft sich harmonisch entfalten k\u00f6nnen.<br \/>\n\u00dcbertragen aus dem Vektorbild hei\u00dft es, dass sich unter der Pyramide aus Einfluss und Antwort ein Quadrat gleicher Kantenl\u00e4nge bildet, einmal zwei gleich lange Vektoren von der m\u00e4nnlichen Seite aus: Dynamisierung und Realisation; und von der weiblichen Seite aus: Empfangen und Hervorbringen. Dann steigt wie von selbst als Jubel der Dank und die Anbetung hinauf zum Vater. Die Kraftpyramide ist geschaffen und kann mit dem Kubus wirken, in sich harmonisch bauen und ausstrahlen in Harmonie mit dem g\u00f6ttlichen Auftrag.<\/p>\n<p>Wer sich in seinem t\u00e4glichen Leben umschaut, wird sehen, in allen F\u00fchrungsgremien scheint es total anders zu sein. Ganz besonders in den heiligen Klosterschulen, Kathedralen, Kirchen, Moscheen und\u00a0 Synagogen der sogenannten Gottesvertreter herrschen weltweit die M\u00e4nner. Und selbst dort, wo diese Priester und heiligen M\u00e4nner nicht hinreichen, werden die Rechte der Frauen aufs Gr\u00f6bste missachtet. Sie werden v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich zu Arbeitssklaven ihrer Ehem\u00e4nner degradiert, weil es seit Alters her so Brauch ist. Und die sich dadurch entwickelten Br\u00e4uche werden dann auch noch zum Weltkulturerbe gek\u00fcrt. Welche Infamie?<\/p>\n<p>Die weitverbreitete Ausbeutung aller Ressourcen der Erde im westlichen oder auch fern\u00f6stlichen Kapitalismus ist eine typisch maskuline Attit\u00fcde, die allerdings auch signalisiert, wo und wie unsere Erben ihr Leben strukturieren werden m\u00fcssen. Kann die kosmische Kraft des Wassermanns diese m\u00e4nnliche Dominanz in den Entscheidungsgremien einmal aufl\u00f6sen zu Gunsten eines harmonischen Gleichgewichtes mit der femininen Potenz, ohne in das umgekehrte Verh\u00e4ltnis zu st\u00fcrzen?<br \/>\nDoch zun\u00e4chst ist jeder selbst bei sich gefragt, ob er seine lange unbewusst gehegten Tabus aus den m\u00e4nnlich dominierten Weltanschauungen aufsp\u00fcren und neutralisieren kann. Denn nur dann wird in seinem Mikrokosmos die Sch\u00f6pfung vom Anbeginn weiter gehen.<br \/>\nJeder Mann muss das weibliche Prinzip, die Frau in sich akzeptieren und ihre Potenzen in sich wirken lassen, und jede Frau muss das m\u00e4nnliche Prinzip, den Mann in sich zu gleichberechtigter Mitwirkung zulassen. Das ist beileibe kein einfaches Werk, denn es spielt sich vorwiegend im Unterbewussten ab, dem jeder m\u00e4nnlich dominante Macher und jede selbstbewusste Frau, die mit dem R\u00e4nkespiel der Weiblichkeit vertraut ist, \u00e4u\u00dferst misstrauisch gegen\u00fcber stehen. Die Psychologie h\u00e4tte da so manchen Ratschlag zur Hand, um sich der unbewussten Mitstreiter im eigenen System bewusst werden zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDoch gerade darum geht es immer wieder auf dem Pfad zur einzigen Wahrheit: Verkaufe alles, was Du hast, und folge mir nach. \u2013 Warum sagt Jesus diesen Satz zum reichen J\u00fcngling? \u2013 Es geht\u00a0 dabei stets nur um das grundlegende Prinzip in der Sch\u00f6pfung. Das harmonische Miteinander von weiblich und m\u00e4nnlich in sich und Gleichberechtigt als Mann und Frau im lebendigen Miteinander auf dem Weg. Wer diese seelischen Aspekte seiner im Hintergrund der Person wirkenden Antipode zur Geltung bringen kann, wird stets v\u00f6llig ohne anstrengende Methoden in Harmonie und eindeutiger Ausrichtung seinen tiefen Glauben unter Beweis stellen.<\/p>\n<p>Viele aktuelle Autoren stimmen darin \u00fcberein, dass die irdische Natur von den vergeblichen Bem\u00fchungen, hier im irdischen Lebensfeld ein maskulin dominiertes Paradies unter der Herrschaft eines Jahwe oder Brahman zu stiften, in uns\u00e4glichem Leid und einem vollkommenen Durcheinander an Weltanschauungen und Vorstellungen \u00fcber die Aufgaben vor allem des weiblichen Geschlechts versinkt. Es ist sicherlich m\u00fc\u00dfig, einzelne Theorien der verschiedenen Religionen und historisch gewachsenen Tabus in dieser Hinsicht zu relativieren, denn nirgendwo gibt es ein \u00fcberzeugendes Konzept, die von den Mentalprojektionen im Gedankenfeld der Erde \u00fcber Millionen von Jahren angewachsenen Ungerechtigkeiten wieder in ein sinnvolles Zusammenspiel umzuwandeln.<\/p>\n<p>Jeder kann immer nur bei sich selbst beginnend, das Gleichgewicht zwischen der Inspiration im Haupt mit der Ideation im Herzen harmonisch aufeinander abstimmen. Dann kann das weibliche Empfangen und Hervorbringen, Geb\u00e4ren, zusammen mit der m\u00e4nnlichen Dynamisierung und Realisation wirken. Das gleichschenklige Quadrat unter dem Einfluss der Inspiration und der Ideation unseres Vaters, das Viereck f\u00fcr den Bau ist geschaffen, und kann f\u00fcr Welt und Menschheit durch jeden Kandidaten wirken, der sich um diese innere Harmonie bem\u00fcht. Der Plan, die Dynamik und der Werkstoff werden allen zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nJeder Mensch k\u00f6nnte dann im aktiven Wissen um diese Gleichheit und dem Befolgen in Harmonie und gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Toleranz allen gegen\u00fcber beweisen, dass es zwischen den Geschlechtern eigentlich keinen Wertunterschied gibt, jedoch einen \u00fcberaus notwendigen Wesensunterschied. Denn nur so werden die Bausteine f\u00fcr das gesamte Bauwerk im Zusammenspiel geschaffen, weil jeder seine Wesenseigenschaften in den Strom der neuen Sch\u00f6pfung einflie\u00dfen l\u00e4sst. Wenn sich die Kr\u00e4fte alternativ oder komplement\u00e4r gegen\u00fcber stehen, k\u00f6nnen sie zusammen wirken, wie es in dem Ying-Yang-Symbol gut ausgedr\u00fcckt wird. So einfach entsteht aus dem gemeinsamen Verstehen und Handeln die wahre Gruppeneinheit.<br \/>\nDann sind Streitlosigkeit, Harmonie im Wechsel der Aktivit\u00e4ten und die Liebe zu Gott und zu allen anderen Mitmenschen so selbstverst\u00e4ndlich, wie das Atmen.<br \/>\nDamit diese M\u00f6glichkeiten in unserer Zeitperiode erkannt und realisiert werden k\u00f6nnen, haben \u00fcberaus weise und geschickte Magier die gro\u00dfartigen Pyramiden gebaut, aus deren Geometrie bis heute grandiose Informationen herausgelesen werden k\u00f6nnen, wenn man bereit ist, den Gedanken der Erbauung vor unserer Geschichtszeit unbeeinflusst von den \u00c4gyptologen konstruktiv zu folgen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?cat=1\">Gedanken<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harmonie und Gleichgewicht. 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