{"id":4955,"date":"2014-05-29T12:02:54","date_gmt":"2014-05-29T10:02:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=4955"},"modified":"2018-09-29T14:30:15","modified_gmt":"2018-09-29T12:30:15","slug":"autonomie-gibt-es-diese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=4955","title":{"rendered":"Autonomie \u2013 gibt es diese?"},"content":{"rendered":"<p>Bevor man direkt \u00fcber die Autonomie des Menschen sprechen kann, sollte man den sehr deutlich fremd gesteuerten Werdegang eines Menschen einmal in einigen wenigen Details betrachten. Wobei in diesem Text mehr der idealen Linie gefolgt wird, um die \u00dcbersicht zu bewahren. Denn den Verwirrspielen um eine neumenschliche Geburt sind in der augenblicklichen Situation unseres Kosmos zu Beginn der Aquariuszeit kaum noch Grenzen gesetzt. Die Sph\u00e4re, aus der die Inkarnationen zu uns kommen, ist so \u00fcberladen mit mentalen und astralen Projektionen von zigtausend Jahren unserer Erdperiode, dass eine ungest\u00f6rte Inkarnation schon als Ausnahme angenommen werden kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 60px; text-align: center;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span><\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die geschlechtlichen Aktivit\u00e4ten der Menschheit in der heutigen Zeit entsprechen vielfach nur einem k\u00f6rperlichen Begehren, in dem Macht, Besitz an der sch\u00f6nen Frau (oder Mann), oder einfach brutaler Lustgewinn Priorit\u00e4t hat. Das alles wird mit einem undifferenzierten Gef\u00fchl kaschiert, das man Liebe nennt. Dabei entsteht ohne Wissen der Partner allerdings auch eine Inkarnations- oder Geburtskonzeption im Feinstofflichen. Der Befruchtungsabbruch durch die Pille, Pr\u00e4servativ o.\u00e4. f\u00fchrt zu erheblichen Verwirrungen in den metaphysischen Feldern, wo zahllose Mikrokosmen auf ihre Inkarnationsm\u00f6glichkeit warten. Wurde ein Mikrokosmos durch die Geschlechtskonzeption des Paares angezogen, bei dem dann doch keine Befruchtung vollzogen wird, muss er wieder in die \u201eWarteschleife\u201c zur\u00fcckdriften. Da man durchaus davon ausgehen kann, dass dieses unproduktive geschlechtliche Verkehren heute an der Tagesordnung ist, kann es nicht ausgeschlossen sein, dass tausende Mikrokosmen sich um die wenigen Inkarnationschancen dr\u00e4ngeln. Darum kann auch nicht mehr von einer nat\u00fcrlichen Abfolge gesprochen werden, und es wird kaum noch eine den idealen Regeln entsprechende Inkarnation erfolgen. Viele abartige Inkarnationen, in denen die harmonische Resonanz von brutalen \u201eRaubinkarnationen\u201c \u00fcberlagert ist, f\u00fchrt zu Kind-Eltern-Verh\u00e4ltnissen, die auch nicht mehr als harmonisch bezeichnet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Verfolgen wir eine Reihe von Stationen, die zum Werden eines jeden Menschen geh\u00f6ren, soweit die Naturwissenschaft, die Genetik und die esoterische Literatur dar\u00fcber informieren. Bereits vor der physischen Geburt eines Kindes entwickeln sich aus den feinstofflichen jenseitigen Lebensfeldern heraus einige unumg\u00e4ngliche Voraussetzungen.<\/p>\n<ol>\n<li>Der inkarnierende <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5453\">Mikrokosmos <\/a>wird von seinen karmischen Bindungen, die ihn wieder zur stofflichen Erde ziehen, in die erdnahen Sph\u00e4ren gef\u00fchrt, wo er die Frau sucht und findet, die f\u00fcr die angelegten karmischen Verh\u00e4ltnisse des k\u00fcnftigen Menschen notwendigen k\u00f6rperlichen Verm\u00f6gen schenken kann. In diesen karmischen Urerinnerungen vibrieren vor allem die Aufgaben, die zur Weiterentfaltung des Mikrokosmos im stofflichen Lebensfeld noch erledigt werden sollten.<\/li>\n<li>Danach f\u00fchrt der inkarnierende Mikrokosmos den Mikrokosmos der Frau \u2013 das alles geschieht v\u00f6llig unbewusst \u00fcber die morphische Resonanz, die von der Vibration der Frau zusammen mit der des neuen Mikrokosmos entsteht \u2013 zu einem Mann, der die Voraussetzungen f\u00fcr die soziale und gesellschaftliche Stellung der Familie mit dem neuen Erdenb\u00fcrger mit einbringt. Daf\u00fcr f\u00fcgt er auch Einiges aus seinem physischen Erbgut zum k\u00f6rperlichen Dasein des Neugeborenen hinzu. Wichtige Voraussetzung f\u00fcr das Zusammentreffen von Mann und Frau ist die isomorphe Resonanz des Mannes mit der Frau, dabei f\u00fcgt der Mann den passenden Magnetismus in Richtung Gesellschaft und sozialen Status f\u00fcr die k\u00fcnftigen Veranlagungen des neuen Menschen hinzu.<\/li>\n<li>Idealerweise wird in der harmonischen Gleichschwingung beider Partner die Zeugungskonzeption bereits in den transpersonalen Feldern \u2013 \u00e4therisch, astral als auch mental \u2013 aufgebaut. Beim Geschlechtsverkehr wird dazu ein physischer K\u00f6rper gezeugt. Das ist mithin auch die okkulte Ursache f\u00fcr die katholischen Ansichten bez\u00fcglich dem Schutz der kirchlich geschlossenen Ehen, die hinter der harmonischen Gleichschwingung der Partner eine seelische Verbundenheit annehmen. Die mit der geschlechtlichen Vereinigung zur Zeugung eines Kindes verbundenen Emotionen und Gef\u00fchle werden beiden Partnern als intensives Gl\u00fcckserleben \u00fcber ihre Sch\u00f6pfung geschenkt, in der ein vitaler Kr\u00e4fteaustausch auf allen feinstofflichen Ebenen stattfindet. Dabei entsteht aktuell auch eine eigene astral-mentale Kraftkonstellation, an der jetzt drei Mikrokosmen f\u00fcr das k\u00fcnftige Zusammenleben in der jungen Familie eingebunden sind.<\/li>\n<li>Verfolgen wir den Werdegang etwas weiter. Im embryonalen Zustand, wenn das Schlangenfeuersystem sich entfaltet und der Wirbels\u00e4ulenkanal sichtbar wird, schickt der inkarnierende Mikrokosmos sein morphogenetisches Programm f\u00fcr die k\u00f6rperlichen Anlagen und die Grundvibration des neuen Mikrokosmos in das werdende Kind. Das neue morphische Programm wird mit dem Nervenfluidum verbunden, das ab jetzt vor allem das Schlangenfeuer und die ersten Nervenbahnen durchpulst. Damit sind die probabilistischen Grundstrukturen f\u00fcr das neue aurische Wesen gelegt. Im Zusammenhang mit den physischen verm\u00f6gen bilden sich so die ersten Muster des kommenden Typs und Charakters. Man k\u00f6nnte diesen Vorgang in etwa mit einem Computer vergleichen, in den ein System und ein Programm installiert wurde. Nachdem die Hardware sorgf\u00e4ltig ausgesucht wurde, wird jetzt in dieser embryonalen Phase ein optionales System mit einem Wahrscheinlichkeitsprogramm aufgespielt. Damit sind dann allerdings schon eine ganze Reihe von prinzipiellen Verm\u00f6gen vorgegeben, die die sp\u00e4tere charakterliche Entwicklung eingrenzen und die physischen, mentalen und emotionalen Veranlagung pr\u00e4formieren.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Kindesjahre, in etwa bis zum 7 Lebensjahr, entfalten sich der \u00c4therk\u00f6rper und unter seinem direkten Einfluss der Stoffk\u00f6rper. Der Selbsterhaltungstrieb stofflicher und \u00e4therischer Art dominieren die ersten Erfahrungen und Wertstellungen des jungen Menschen, zu denen nat\u00fcrlich auch sehr traumatische Ereignisse geh\u00f6ren k\u00f6nnen, wie z.B. in Kriegszeiten, Hungerperioden, oder politischen Umw\u00e4lzungen. Zun\u00e4chst lebt das Baby aus den morphischen \u00c4therfeldern der Eltern bzw. der verschiedenen Zuwendungspersonen. Das Baby wird in seiner Lebensart und seinem Verhalten ein ihm eigenes Durchsetzungsverm\u00f6gen entwickeln, um von seinen Bezugspersonen m\u00f6glichst ausreichend \u00c4thernahrung zu bekommen. Alle biologisch angelegten Prim\u00e4rreize sind dabei nat\u00fcrlich behilflich, wie die Kopfform mit den gro\u00dfen Augen, das tapsige Begreifen und das erste Herumkrabbeln, das unbefangene L\u00e4cheln etc. eben alles, was so ein Baby niedlich macht. Doch die Welt ist f\u00fcr das Baby selbst f\u00fcrchterlich kalt. In vielen Gegenden m\u00fcssen sich die Eltern auch noch um ihren eigenen Selbsterhalt k\u00fcmmern, ggfs. unter dramatischen Bedingungen, wie gesellschaftliche oder nat\u00fcrliche Katastrophen, Krieg usw. So wird das Kleinkind sehr bald eine ganze Reihe geschickter Verhaltensmuster lernen, um an die ben\u00f6tigten \u00c4ther oder dann auch Astralis zu kommen. L\u00e4cheln oder Br\u00fcllen, je nach Situation und Partner \u2013 man kann auch Kampf um Zuwendung dazu sagen, aber im Prinzip ist es der gleiche Vorgang. Nur wenn das Kind gen\u00fcgend unstoffliche und materielle Nahrung bekommt, wird sich der Stoffk\u00f6rper kraftvoll entfalten. Der Faktor Unterern\u00e4hrung ist nicht nur von den unbedingt erforderlichen Lebensmitteln abh\u00e4ngig, wie man mittlerweile auch in den Waisenh\u00e4usern feststellen musste, sondern auch von der psychischen Betreuung.<\/li>\n<li>So ab dem 7. Lebensjahr wird vom Kind der K\u00f6rper spielerisch nach allen Richtungen ausprobiert und in seinen Funktionen trainiert. In dieser Phase werden einige fundamentale Charaktereigenschaften angelegt, die sich allein aus dem physischen \u00dcberlebenskampf in den ersten sozialen Netzwerken ergeben, Familie, Kita, Schule. Entsprechend der famili\u00e4ren, sozialen und gesellschaftlichen Umgebung werden unumst\u00f6\u00dfliche Weltanschauungen ausgebildet, die sich korrespondierend mit den karmischen Vorpr\u00e4gungen im Atemfeld festsetzen. Die in dieser Zeit entstandenen weltanschaulichen und religi\u00f6sen Vorstellungen, die meistens v\u00f6llig unkontrolliert dem Kindmenschen vorgelebt werden, k\u00f6nnen sich zu unumst\u00f6\u00dflichen Tabus und Ritualen entwickeln, die den Menschen sp\u00e4ter sein Leben lang bestimmen. Das alles kommuniziert nat\u00fcrlich mit der karmischen Grundstruktur des aurischen Wesens, das im Jugendlichen eigentlich erst ab dem ca. 14. Lebensjahr seine Rechte einfordern wird, wenn der Astralk\u00f6rper sich voll ausgebildet hat. Das karmische Ged\u00e4chtnis im aurischen Wesen speichert Erfahrungen aus fr\u00fcheren Leben des Mikrokosmos, die in Bezug zur Befreiung des ganzen Systems noch nicht aufgel\u00f6st oder abgewickelt sind. Diese projizieren sich auch in das Astralwesen, wo sich diesbez\u00fcgliche Phantome bilden, die mit Begehren und W\u00fcnschen aus dem Herzbewusstsein den Menschen manipulieren. Diese neuen Kr\u00e4fte m\u00fcssen sich jetzt mit den neu entstandenen \u00e4therischen Vorpr\u00e4gungen der fr\u00fchen Kindheit und den in den ersten 7 Lebensjahren im physischen Konkurrenzgeschehen entstandenen Vorurteilen, Weltanschauungen, Tabus etc. auseinandersetzen. Dazu geh\u00f6ren nat\u00fcrlich auch alle immer komplexer werdenden zwischenmenschlichen Beziehungen in Familie, Schule, Gesellschaft, die jetzt f\u00fcr den jungen Menschen eine starke emotionale Komponente bekommen. Man nennt diese Zeit salopp die Trotzphase. Denn jetzt muss nicht nur f\u00fcr den \u00c4therk\u00f6rper \u2013 und damit auch f\u00fcr den Stoffk\u00f6rper \u2013 sondern auch f\u00fcr den Astralk\u00f6rper die erw\u00fcnschte Nahrung herbeigeschafft werden. Dabei k\u00f6nnen die Methoden zur \u00c4therbeschaffung, entstanden aus den Kindheitserfahrungen, sehr stark die emotionalen Bed\u00fcrfnisse des Heranwachsenden kontrastieren, was verst\u00e4ndlicherweise zu einem qu\u00e4ngeligen und trotzigen Verhalten Anlass gibt.<\/li>\n<li>Das Thema Zuwendung wird auf dieser neuen astralen Basis im Ged\u00e4chtnis zum Thema \u201eLiebe\u201c umgewidmet. Im astrale Bewerten der aktuellen Gef\u00fchle dominiert noch unbewusst die physische Selbsterhaltung aus dem \u00e4therischen Ged\u00e4chtnis. In diesem Zusammenhang beginnen sich die sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte zu regen. Der endokrine Kreislauf zwischen den hormonaussch\u00fcttenden Dr\u00fcsen stabilisiert die Funktionen f\u00fcr die Fortpflanzung. Viele Autoren sprechen in Prosa und Lyrik von Amore, und die Pop- bzw. Rock-Musik ist voll davon. Bei den gesellschaftlichen Begegnungen mit Verwandten und auch Freunden, die nicht zur Familie geh\u00f6ren, werden P\u00e4dagogen, Schulkameraden, Sportsfreunde und andere kennengelernt und in den Kreis der Menschen aufgenommen, die gut mit dem eigenen morphischen Feld interagieren. Bei diesem intensiven Miteinander werden gro\u00dfe emotionale Kreise aus Sympathie und Antipathie, Freundschaften und Liebeleien, aber auch aus Feindschaft und Hass gezogen. Gerade in dieser Zeit entwickelt sich auch eine innige Beziehung zum morphischen Feld\u00a0 der Heimat. Dabei werden verschiedene Bande in Vereinen und Kooperationen oder der Religion gekn\u00fcpft und rassistische Abh\u00e4ngigkeiten gepr\u00e4gt, untermalt von den unterschiedlichsten Fanatismen.<\/li>\n<li>In der Zeit der Adoleszenz dominieren allerdings zunehmend die pers\u00f6nlichen karmischen Aufgaben. Jeder trifft somit immer \u00f6fter auch mit den Menschen zusammen, mit denen er eine Aufgabe im Rahmen einer \u201e\u00fcberirdischen Realit\u00e4t\u201c zu erledigen hat, auch wenn er diese konkreten Bestimmungen zu Beginn keineswegs real erfassen ist. An keiner Schule oder Universit\u00e4t wird im Kontext der westeurop\u00e4ischen Erziehung \u00fcber dieses lebensnotwendige spirituelle Thema unterrichtet. Darum neigt der junge Mensch auch jetzt sehr deutlich dazu, die erlernten Mechanismen des Selbsterhaltes und die korrigierenden Tabus aus der Zeit des k\u00f6rperlichen Wachstums als bisher erfolgreiches Modell weiter auszubauen. Die rein materiell orientierten Wertvorstellungen werden im Rahmen des Studiums und der Berufsausbildung mehr und mehr verfestigt. P\u00e4dagogen, Wissenschaftler, Managerinternate, M\u00f6nche, Priester, Koranschulen und andere Institutionen tragen dazu bei, dass der einmal eingeschlagene Weg befestigt und in der aktuellen Kultur durch spirituelle \u00dcberh\u00f6hung dogmatisiert wird. Aber gerade dadurch arbeitet der Mensch unbewusst an einem wirkungsvollen morphischen Feld f\u00fcr sein Erlebnisse im Jenseits \u2013 nach dem k\u00f6rperlichen Verfall \u2013 und vielleicht auch f\u00fcr die nachfolgende Inkarnation.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es ist eine bedauerliche Feststellung, dass Weltanschauungen, Werthaltungen, Vorstellungen, Tabus und Verbote, die im Laufe des Lebens nicht eindeutig vom Menschen in Frage gestellt werden, sich zunehmend verh\u00e4rten und zu bestimmenden Bewohnern seiner umfassenden Ged\u00e4chtnisse im aurischen Wesen werden. Der Mensch nennt sie beil\u00e4ufig: meine Vorstellung, mein Standpunkt, meine Prinzipien, die Sitte, die Tradition, und dergleichen mehr. Die Folge ist, dass sich das urspr\u00fcnglich \u00fcbernommen morphische Feld nicht mehr gereinigt werden kann. Der Mensch wird unbewusst von seinen selbstgeschaffenen Attraktoren in der Astralis und Mentalis mehr oder weniger gelebt, auch wenn er selbst ganz bestimmt davon \u00fcberzeugt ist, stets nach seinem eignen \u00abfreien Willen\u00bb zu entscheiden.<\/p>\n<p>Bei alledem wird deutlich: Der Mensch kann erst autonom und wirklich selbstbewusst werden, wenn er den ihn umgebenden Irrgarten von Fehlinformationen, Wahnvorstellungen und Unwahrheiten in seinem morphischen Feld erkennt und diese intelligent aufzul\u00f6sen beginnt. Allerdings erfordert das mehr Mut, als einen \u00e4u\u00dferen sichtbaren Feind zu bek\u00e4mpfen, denn das eigene Gef\u00fchls- und Gedankenleben und alle damit verbundenen \u00dcberlebenstechniken sind nahezu un\u00fcberwindliche Mauern und hermetische Schl\u00f6sser in den Toren des eigenen astralen und mentalen Gef\u00e4ngnisses. Da die Bewohner des eigenen Gef\u00fchls- und Gedankenlebens \u2013 Wertvorstellungen, Gebote und Verbote, Tabus und heilige Dogmen \u2013 aus dem Unterbewusstsein heraus wirken, sind sie besonders schwer zu entlarven.<\/p>\n<p>Wer jedoch diese eigene Abh\u00e4ngigkeit von seinen morphischen Pr\u00e4gungen langsam in sich zu erkennen beginnt, wer intensiv erlebt, dass er noch lange nicht autonom sein kann, steht vor seiner Bergbesteigung.\u00a0 Er sollte zun\u00e4chst f\u00fcr seine Befreiung aus den Fesseln der Tradition und Spekulation einige Vorbereitungen treffen, und sich vor allem mit Geduld wappnen. Im Labyrinth der Selbsterkenntnis angekommen, bekommt der Kandidat dann auch die notwendige Stabilit\u00e4t, alle in seiner Gesellschaft gewachsenen Sitten, Tabus und tradierten Vorbehalte ungeschminkt anzuschauen und auf ihre Bedeutung f\u00fcr den Weg in die kosmische Evolution zu \u00fcberpr\u00fcfen. Auch alle Gesetze dieser Welt m\u00fcssen erst einmal neutral hinterfragt werden, ob sie mit dem wahren Auftrag aller Menschen, eben ihr Karma zu erf\u00fcllen und die Evolution aktiv zu begleiten, in \u00dcbereinstimmung zu bringen sind. Allein in dieser umwerfenden Selbsterkenntnis werden die zwingenden Mechanismen des Unterbewusstseins mehr und mehr eine neutralere Position im Leben bekommen, die astralen Wertstellungen und mentalen Projektionen in den Ged\u00e4chtnissen beginnen sich aufzul\u00f6sen. Nicht, dass gleich nach einer ersten Erkenntnis die sogenannte \u00abErleuchtung\u00bb winkt. Die autonom selbstbewusste Lebenshaltung liegt weiter entfernt, als Weise uns erz\u00e4hlen. Auch Ikarus musste in den Tiefen des Labyrinths erst an Zerberus vorbeikommen, um dann mit Hilfe seines Vaters Daedalus die \u00abSeelenfl\u00fcgel\u00bb zu erwerben. Erst damit konnten beide aus der Mitte des Labyrinths entsteigen, um zur Sonne zu fliegen.<\/p>\n<p>Erst dann, wenn der Stoffk\u00f6rper losgelassen in das \u00c4g\u00e4ische Meer f\u00e4llt, kann f\u00fcr den Mikrokosmos von Autonomie gesprochen werden. Der bis zu diesem befreienden Moment recht beschwerliche Weg ist\u00a0 die tats\u00e4chliche Lebensaufgabe eines jeden Menschen. Bedauerlicherweise werden mehrere Inkarnationen f\u00fcr diese tiefgreifende Erkenntnis und f\u00fcr die Entfaltung einer erh\u00f6hten Astralis sowie einer zunehmenden Mentalis ben\u00f6tigt. Doch wer einmal in sich die wirklichen Zusammenh\u00e4nge der kreativen Entwicklung auch im materiellen Daseins durch eigenes Erleben erfahren konnte, wird in diesen Weiterentwicklung der mikrokosmischen Evolution hineingezogen. Die im Herzen und im Bedenken hindurch klingende Beunruhigung der Monade kann sich zunehmend deutlicher bemerkbar machen und das wird sich endg\u00fcltig auswirken in freiwilligem Gehorsam an das gro\u00dfe Werk der universellen Evolution mit allen Menschen und der darauf wartenden Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor man direkt \u00fcber die Autonomie des Menschen sprechen kann, sollte man den sehr deutlich fremd gesteuerten Werdegang eines Menschen einmal in einigen wenigen Details betrachten. Wobei in diesem Text mehr der idealen Linie gefolgt wird, um die \u00dcbersicht zu bewahren. 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