{"id":11524,"date":"2021-04-06T16:05:33","date_gmt":"2021-04-06T14:05:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=11524"},"modified":"2021-04-06T16:09:53","modified_gmt":"2021-04-06T14:09:53","slug":"nachwort-zum-buch-sehnsucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artokora.de\/?p=11524","title":{"rendered":"Nachwort zum Buch Sehnsucht"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach einer langen Expedition durch die internationalen W\u00e4lder religi\u00f6ser, esoterischer und philosophischer Erl\u00e4uterungen, nach ausgiebigen Ausfahrten auf den h\u00f6her gelegenen Meeren schamanistischer und New-Age-Weltanschauungen, hat sich letztendlich die Einsicht durchgesetzt, dass viele esoterische Autoren ihr Weltbild mit theoretischen Modellen ausf\u00fcllen, die ein durchaus beachtenswertes St\u00fcck realistischer Wirklichkeit enthalten. Dabei werden jedoch bei den meisten Darstellungen eines spirituellen Weges die Voraussetzungen f\u00fcr diesen weitreichenden Prozess wenig oder nicht wirklich dargestellt. Denn der normale Mensch muss erst einige seiner automatisierten Lebenshaltungen erkennen und ablegen, bevor er den ersten Abschnitt betreten kann. Es ist keineswegs ausreichend, die nat\u00fcrlichen Begehren nach materieller Lebenserf\u00fcllung zu unterdr\u00fccken oder v\u00f6llig darauf zu verzichten, wie ein Klosterm\u00f6nch oder ein christlicher Priester. Das grob- stoffliche Wesen geh\u00f6rt mit allen Reaktionen in den nat\u00fcrlichen Lebenslauf des K\u00f6rpers, und muss in einer absolut gesunden Perspektive f\u00fcr den Weg der Wege erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"672\" height=\"960\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-672x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7172\" srcset=\"https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-672x960.jpg 672w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-210x300.jpg 210w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-768x1097.jpg 768w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-920x1314.jpg 920w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-340x486.jpg 340w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-306x437.jpg 306w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff-260x371.jpg 260w, https:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Tao-27-Bruecke-ff.jpg 1120w\" sizes=\"(max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><figcaption><br>Einige Naturwissenschaftler des zweiten Jahrtausends haben sich ein wenig aus ihrer Weltanschauung befreit, in der es nur ein k\u00f6rperliches Leben zwischen Geburt und Tod gibt, und heute ihre Forschungseinsichten mit den Weisheiten indischer Rishis verbunden. So kamen Ken Wilber, Stanislav Grof, Fritjof Capra, Rupert Sheldrake, Illya Prigogine, Karl H. Pribram, Alfred N. Whitehead, Michael Murphy, David Bohm, Ervin Laszlo u.a. zu v\u00f6llig neuartigen Erkenntnissen \u00fcber den Menschen und seine psychologische Evolution. Die modernen Rosenkreuzer kennen die Lehre von den sieben transpersonalen Kraftfeldern im Kosmos und Mikrokosmos, nachdem diese von den beiden Theosophen Annie Besant und C.W. Leadbeater erkl\u00e4rt wurden. Schon im 16. Jahrhundert schrieb Giordano Bruno seine universelle Weltanschauung \u00fcber die Monaden. Diese Ideologie spiegelte sich im holografischen Weltbild von Karl H. Pribram\/Ken Wilber mit den Holons und \u00fcberlagerte sich mit dem \u00abNetz des Indra\u00bb in der Akasha bei den vedischen Interpreten.<br>Die Verbindung zwischen den Wissenschaftlern und den esoterischen Philosophen erkannte ich beim Studieren der \u00abmorphischen Felder\u00bb von Rupert Sheldrake. Damit entstand ein plausibles Modell des Universums, in dem die materielle und die spirituelle Seite zusammen kommen k\u00f6nnen. Die Interpretation der \u00c4onen und Archonten aus der \u00abPistis Sophia\u00bb des alexandrinischen Valentinus vereinigt sich mit dem Modell der kosmischen Felder mit den mikrokosmischen Ged\u00e4chtnissen, die von Gedanken aus der materiellen Selbstbehauptung erf\u00fcllt sind. Das stolze und hochm\u00fctige Verstandesdenken des Menschen (Authades) wird durch das Wirken der in den Lebensfeldern der Erde geschaffenen \u00c4onen und Archonten verst\u00e4rkt, die aus den Wunschprojektionen der Menschen in ihrer materiellen Entfaltung entstanden sind. Bereits in den Veden werden diese immateriellen Kr\u00e4fte am Firmament beschrieben und in ihren Lehren \u00abAsuras\u00bb genannt \u2013 als Gegenspieler zu den Suras (Sanskrit).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Wenn du mir zu den Texten im Buch Sehnsucht einige Gedanken mitteilen m\u00f6chtest oder wenn du das ganze Buch als eine druckf\u00e4hige Datei haben m\u00f6chtest dann schicke mir \u00fcber Kontakt \u2013 siehe unten \u2013 eine Mitteilung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer langen Expedition durch die internationalen W\u00e4lder religi\u00f6ser, esoterischer und philosophischer Erl\u00e4uterungen, nach ausgiebigen Ausfahrten auf den h\u00f6her gelegenen Meeren schamanistischer und New-Age-Weltanschauungen, hat sich letztendlich die Einsicht durchgesetzt, dass viele esoterische Autoren ihr Weltbild mit theoretischen Modellen ausf\u00fcllen, die ein durchaus beachtenswertes St\u00fcck realistischer Wirklichkeit enthalten. 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