{"id":5473,"date":"2021-09-29T11:58:00","date_gmt":"2021-09-29T09:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5473"},"modified":"2021-11-16T11:58:54","modified_gmt":"2021-11-16T09:58:54","slug":"2-beginn-und-ursache","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5473","title":{"rendered":"2. Beginn und Ursache"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Am Anfang war das Licht\u2026<br>Warum suchen westlich orientierte Menschen vielfach die Ursache des Seins in der Materie?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Als Einleitung zu der nachfolgenden Kosmologie stelle ich ein Zitat moderner Philosophen aus dem Buch: Das holographische Weltbild, Wirklichkeit und Wandel, von Marilyn Ferguson. (aus dem Buch Das holographische Weltbild, von Ken Wilber, Scherz Verlag, Bern)<\/p>\n<p><em>\u00abAlle sichtbare Substanz und Bewegung sind Illusion, sie treten aus einer anderen, urspr\u00fcnglicheren Ordnung des Universums hervor. Bohm nannte dieses Ph\u00e4nomen Holobewegung, Seit Galilei, so sagt David Bohm, haben wir die Welt durch Linsen betrachtet. Unsere eigene T\u00e4tigkeit des Objektivierens ver\u00e4ndert, wie in einem Elektronenmikroskop, das, was wir zu sehen hoffen. Wir wollen die Umrisse eines Objekts sehen, wollen, dass die \u00abRealit\u00e4t\u00bb f\u00fcr einen Augenblick stillh\u00e4lt, w\u00e4hrend doch ihre wahre Natur zu einer anderen Ordnung der Wirklichkeit geh\u00f6rt, zu einer anderen Dimension, in der es keine Dinge gibt. Es ist so, als stellten wir das \u00abBeobachtete\u00bb scharf ein, wie man ein Dia sch\u00e4rfer einstellt: doch ist in Wahrheit das Verschwommene die genauere Darstellung. Das Verschwommene selbst ist die grundlegende Wirklichkeit.\u00bb<br>Karl Pribram, Gehirnforscher, kam der Gedanke, der Berechnungsapparat des Gehirns k\u00f6nnte ebenfalls wie eine Linse wirken. Seine mathematischen Umwandlungen machen aus Verschwommenheit oder Frequenzen Objekte, verwandeln sie in Kl\u00e4nge und Farben. kin\u00e4sthetische Empfindungen, Ger\u00fcche und Geschmack.<br>Die neuralen Interferenzmuster des Gehirns, seine mathematischen Berechnungen, sind vielleicht mit dem Urzustand des Universums identisch. Das hei\u00dft, unsere mentalen Prozesse bestehen tats\u00e4chlich aus demselben \u00abStoff\u00bb wie das organisierende Prinzip. Der Astronom James Jeans sagte, das Universum gleiche mehr einem gro\u00dfen Gedanken als einer gro\u00dfen Maschine, und der Astronom Arthur Eddington meinte: \u00abDer Stoff, aus dem das Universum besteht, ist Geiststoff.\u00bb In j\u00fcngster Zeit hat der Kybernetiker David Forster ein \u00abintelligentes Universum\u00bb beschrieben, dessen konkretes Erscheinungsbild durch kosmische Daten aus einer nicht erkennbaren organisierten Quelle erzeugt wird.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.<br><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?page_id=74\"><span style=\"color: #ff0000;\">Vielen Dank.<\/span><\/a><\/em><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Kurz formuliert besagt die holographische Supertheorie:<strong><em> Unser Gehirn konstruiert aufgrund mathematischer Berechnungen die \u00abharte\u00bb Wirklichkeit durch Interpretation von Frequenzen aus einer Dimension, die Raum und Zeit transzendiert. Das Gehirn verwandelt die Interferenzen der sieben Sch\u00f6pfungskr\u00e4fte in ein Hologramm, ein holographisches Universum, in dem sich auch die stofflichen Qualit\u00e4ten manifestieren.\u00bb <\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\">Das sind die Monaden, die Giordano Bruno als Vision seiner Weltordnung bereits ca. 1570 gesehen hatte.&nbsp;<\/span><\/span><\/p>\n<p>Die Menschheit steht mit ihren Philosophien, Wissenschaften und Religionen in einem ungeheuren Spannungsfeld. Jedem denkenden und liebenden Menschen ist absolut vertraut, dass sich die wesentlichen Dinge jeder Mitmenschlichkeit im Immateriellen abspielen, auch dort ihre Ursachen und zuk\u00fcnftigen Auswirkungen zeigen werden, trotzdem \u00fcber alle Medien und P\u00e4dagogen und Naturwissenschaftler der Glaube an die materielle Begr\u00fcndung allen Lebens m\u00f6glich ist. Alle weltweiten, vielf\u00e4ltigen Auseinandersetzungen politischer Art oder sogar der entsetzlichen Kriege mit den Millionen Fl\u00fcchtlingen beweisen konkret dieses Katastrophenfeld. Gleichzeitig laufen von den meisten v\u00f6llig unbemerkt die stellaren Zyklen in der Zeit ab. Diese senden dem Wesen Erde mit ihren vielf\u00e4ltigen Strahlungen und intensiven Kraftfeldern eine kosmische Dynamik zur Erf\u00fcllung des Sch\u00f6pfungsauftrages. Eine v\u00f6llig neue Zukunft, mit total ver\u00e4nderten Parametern des Daseins wird sich in dieser Welt verwirklichen. Um die Tragweite dieses Evolutionsschrittes einigerma\u00dfen zu erfassen sind zuallererst neue Erkenntnisse der wirkenden Zusammenh\u00e4nge und eine ver\u00e4nderte Kommunikation mit allen Bewohnern dieses Kosmos Erde erforderlich. Die bereits zitierten Wissenschaftler und Denker sind bereits einen gro\u00dfen Schritt auf diesem Wege gegangen, dennoch fehlt noch der entscheidende, der verbindende Gedankensprung zu einer ersten universalen Vereinigung.<\/p>\n<p>Die Fixierung auf ein wissenschaftlich beweisbares, materialistisches Weltbild, die konsum-orientierte Existenzpanik und die \u00abMumifizierung\u00bb der religi\u00f6sen Dogmen in allen Kulturen hat die Menschheit insgesamt in diese extreme Kristallisierung gef\u00fchrt. Weit verbreiterter Frust, Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung \u00fcberall, weltweite Kriege und Zerst\u00f6rung der Umwelt sind die Folge. Man ist mittlerweile ziemlich desorientiert und h\u00e4lt sich entweder an dem vereinbarten Mainstream fest oder resigniert in einer qu\u00e4lenden Wirklichkeit. Viele fragen sich: \u00abWas muss denn noch an Ungl\u00fccken geschehen, damit die Menschheit begreift?\u00bb \u2013 Wie viele L\u00f6sungen esoterischer Visionen oder wissenschaftlich-philosophischer Hypothesen werden noch publiziert? \u2013 Die \u00abganz Schlauen\u00bb wissen schon, was der Menschheit aktuell machen muss, und die \u00aboberschlauen\u00bb Dienstknechte der \u00c4onen\/Asuras bereichern sich materiell an dem allgemeinen Chaos, ohne zu ahnen, dass es in unserem Kosmos Nichts umsonst gibt. Wann werden die Menschen begreifen, dass die Grundregel des Alls die Resonanz ist: \u00abGib, so wird Dir gegeben!\u00bb?<\/p>\n<p>Im Folgenden habe ich die mir wichtigen Weltanschauungen zu einer plausiblen Kosmologie verbunden, in der einige grundlegende Perspektiven aus den diversen Philosophien ihren berechtigten Platz finden, wie z.B. das Weltbild von Giordano Bruno und Jan van Rijckenborgh, die morphischen Felder von Rupert Sheldrake, die Kraftfelder von Annie Besant, die Holografie, das Weltbild von Ervin Laszlo und Ken Wilber u.a. Um diesem Teppich von Gedanken folgen zu k\u00f6nnen sollten alle Grenzen zwischen der materiellen Weltanschauung der westlichen Wissenschaftler und der esoterischen Sicht der Geisteswissenschaftler und den okkulten \u00f6stlichen Religionen vorbehaltlos transzendiert werden. Viele Gedanken der verbreiteten Traditionstheorien, der antiken Philosophien und Weltbeschreibungen werden in diesem gemeinsamen Gewebe einen vertretbaren Platz finden. Wenn man den aktuellen Restaurierungen vergangener Philosophien folgen will, beraubt man sich der M\u00f6glichkeit, nach vorne in eine Zukunft zu schauen, die von allen klassischen Dogmen befreit ist.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie, liebe Leser, an dieser Stelle die Dramatik dieses ganzen Geschehens erfassen? Einerseits dr\u00e4ngt die beginnende Aquariusperiode die Menschheit zu einem enorm wichtigen Evolutionsschritt, die Erh\u00f6hung der astralen und mentalen Felder im Mikrokosmos. Damit ist eine f\u00fcr alle Materialisten un vorstellbare Revolution der Wahrnehmung verbunden, auf die Paulus bereits hingewiesen hatte: \u00abUnd es fiel ihm wie Schuppen von den Augen.\u00bb F\u00fcr alle Menschen in den ver\u00e4nderten bzw. gereiften Mikrokosmen tritt das ein, was gel\u00e4ufig unter Hellsehen oder Astralwanderungen bezeichnet wird. Das bedeutet eine wahrnehmbare reale Transformation in h\u00f6here, v\u00f6llig andersartige Vibrationsfelder.<\/p>\n<p>Die kosmischen Kr\u00e4fte der Monaden hinter den Mikrokosmen und dem Kosmos entfalten in dieser Periode einen gewaltigen Schritt in der Evolution, der sich letztendlich Niemand entziehen kann. Andererseits sind in den jenseitigen Sph\u00e4ren unserer Welt w\u00e4hrend der materiellen Evolution der Natur \u00c4onen und Archonten (Asuras) entstanden, die dieses Vorw\u00e4rtsschreiten der ganzen Menschheit in eine neue Zukunft verhindern wollen, weil sie damit die Macht \u00fcber ihren Selbsterhalt \u00abbis in alle Ewigkeit\u00bb verlieren werden.<\/p>\n<p>Das Universum ist ein einziges gigantisches Energiefeld, das PSI-Feld oder die Akasha. Der Kosmos Erde ist, so wie wir ihn mit unseren astronomischen Berechnungen erfassen k\u00f6nnen, ein kleines Abbild dieser grenzenlosen Wirklichkeit des Alls. Bei den nachfolgenden Beschreibungen wird das Billardkugel-Weltbild, das die Gedankenwelt vieler Autoren in der eurpamerikanischen Kultur dominierte, fallen gelassen. Diese Kalottenmodelle der Atome und Molek\u00fcle waren gut als Anschauungsmodelle f\u00fcr die im materiellen Weltbild eingefangenen Menschen, um sich \u00fcberhaupt verst\u00e4ndlich zu machen. Aber die Wirklichkeit sieht schon seit Nobelpreistr\u00e4ger Werner K. Heisenberg v\u00f6llig anders aus. Selbst die Materie besteht aus elektromagnetischen Energiefeldern. Alles Sein ist Vibration, Licht, so wie alle Funkwellen bis hin zu den radioaktiven Strahlungen. Wir bezeichnen sie als \u00abelektromagnetisch\u00bb, weil alle derzeitigen Untersuchungsmethoden dieser Kraftfeldern einerseits Energie (Strom) transportieren und andererseits auch den \u00abMagnetismus\u00bb hervorbringen. Eigentlich ist diese universelle Vibration eine siebenf\u00e4ltige Kraftstruktur, in die das Feld der Materie sozusagen \u00abeingefaltet\u00bb ist, wie David Bohm versucht hat, es auszudr\u00fccken. Selbst sein faszinierendes Gedankenmodell ist ein materialistisch basierter Versuch, diese Kompliziertheit einem Publikum zu veranschaulichen, das eben nicht anders denken kann, weil sie ihr Leben lang so von den meinungsbildner beeinflusst wurden.<\/p>\n<p>Rund um den Globus sind in den Jahrtausenden zahlreiche Sch\u00f6pfungstheorien oder Kosmologien entwickelt worden. Unvermeidlich stehen sie alle in dem Allgemeinwissen ihrer Entstehungszeit. Da und dort gab es erlauchte Propheten, die ein kleines St\u00fcckchen weiter in die Entwicklung des Universums hineinschauen konnten. Leider muss man bei der gro\u00dfen Vielfalt der Begr\u00fcndungen des menschlichen Daseins ber\u00fccksichtigen, dass die F\u00fchrer gr\u00f6\u00dferer V\u00f6lkergruppen ein elementares Interesse daran hatten, dass die Theologien ihrer Priesterschaften auf jeden Fall ihre Herrschaftanspr\u00fcche in einem \u00abGott\u00bb, einer \u00fcberirdischen un erkennbaren Metakraft absicherten. Au\u00dferdem waren die Religionen, so wie wir das im aufgekl\u00e4rten Europa heute nennen, hervorragend p\u00e4dagogische ethische und humanistische Richtlinien, damit die Gesellschaft empathisch zusammengef\u00fcgt und regiert werden konnte. Damit sich das Volk auch im Interesse der F\u00fcrsten gehorsam verhielt, wurde dem B\u00fcrger und Gl\u00e4ubigen eine Grundschuld aufgeb\u00fcrdet, n\u00e4mlich die prim\u00e4re S\u00fcnde. Die zum Dogma erhobene Urs\u00fcnde bestimmt heute vor allem die abrahamitischen Kosmologien, die rund um das Mittelmeer entstanden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat das alles einen tieferen Sinn, der allerdings schwer ins Wanken ger\u00e4t, wenn man die nachfolgenden Verhaltensweisen der diversen K\u00f6nige, Kaiser und P\u00e4pste, Kalifen, Schahs etc. ansieht. Die Geschichtsb\u00fccher aller V\u00f6lker schreiben von unz\u00e4hligen Kriegen, Intrigen an den H\u00f6fen der Herrscher, von martialischer Ausbeutung der Un- bzw. Anders-Gl\u00e4ubigen etc. Darum sollte man alle religi\u00f6sen Kosmologien h\u00f6chstens als hypothetische Modelle betrachten, die da und dort schon eine kleine Wahrheit enthalten k\u00f6nnen. Dabei sollte man ohne Bedenken gegen jeden Absolutheitsanspruch \u2013 egal welcher religi\u00f6sen Gruppe \u2013 Einspruch erheben. Die der Menschheit vorliegenden \u00abheiligen\u00bb B\u00fccher sind alle, ohne jede Einschr\u00e4nkung, von Menschenhand verfasst. Nebenbei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass jeder Denker seine Einsichten immer nur in seiner von ihm erlernten Weltanschauung formulieren konnte. Und weil er sich einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe von Menschen verst\u00e4ndlich machen wollte, musste er sich bei seinen Begriffen notgedrungen an deren Verst\u00e4ndnisverm\u00f6gen orientieren. Auch wir sind es gewohnt mit dem Gef\u00e4ngnis unserer Sprache und den darin m\u00f6glichen Bildern zu leben. So stehen wir heute wieder an einer Schwelle, die wir mit unseren angelernten Bildern und Vorstellungen nicht so ohne weiteres \u00fcberschreiten k\u00f6nnen. Vorerst muss sich noch unser Denkverm\u00f6gen entwickeln, die Astralis und die Mentalis des Mikrokosmos, vollst\u00e4ndiger werden, bevor wir einen Blick in die Verm\u00f6gen der nirwanischen Felder werfen k\u00f6nnen.<br>Bis es soweit ist, k\u00f6nnen wir jedoch, auf dieses einmalige Ziel gerichtet, eine moderne Evolutionstheorie entwickeln, in der sich auch die Anschauungen heutiger Geisteswissenschaftler und esoterischer Philosophen, Psychoanalytiker, Soziologen, Quantenphysiker, Mediziner, etc. niederschlagen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von allen religi\u00f6sen Traditionen und wissenschaftlichen Kosmologien betrachtet, ist das irdische Lebensfeld ein nahezu un\u00fcberschaubares komplexes Feld zahlloser Interferenzen. Mit unserem Wahrnehmen, Denken und F\u00fchlen k\u00f6nnen wir immer nur einen winzigen Bruchteil der Vielfalt selbst der stofflichen Sensationen in unserem Umfeld erfassen. Auch die Naturforscher m\u00fcssen sich bei ihren Betrachtungen immer auf einen definierten Bereich beschr\u00e4nken, um konkrete Aussagen \u00fcber Pflanzen oder Tiere in den unterschiedlichsten landschaftlichen Strukturen machen zu k\u00f6nnen. Auf dem Erdk\u00f6rper mit seinen riesigen Kontinenten und gewaltigen Meeren leben Billionen Wesen, werden geboren, wachsen und werden gefressen, sterben, vermodern in einer immer noch nicht vollst\u00e4ndig erforschten Fauna und Flora. Unter der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig d\u00fcnnen Erdkruste w\u00fchlt ein gigantischer Lavakern, der die Plattentektonik der Kontinente nicht zur Ruhe kommen l\u00e4sst und viele Vulkane in Aktivit\u00e4ten versetzt sowie immer wieder neue Inseln aus dem Meer hervorst\u00f6\u00dft.<br>\u00dcber dem nahezu un\u00fcberschaubaren materiellen Planeten Erde w\u00f6lbt sich eine Atmosph\u00e4re Kilometer hoch in das Weltenall, in deren unteren Schichten die Vogelwelt ihren Lebensbereich findet. In den h\u00f6heren Stratosph\u00e4ren wird das Weltenklima gemischt. Am \u00e4u\u00dferen Rand dieser Sph\u00e4ren sch\u00fctzen elektromagnetische Felder die Erde vor den kosmischen Strahlen, z.B. werden im van-Allen-G\u00fcrtel viele galaktische Strahlungen abgefangen oder nur modifiziert zur Erde durchgelassen.<\/p>\n<p>Esoterisch gesehen, geh\u00f6ren alle stofflichen Bereiche, Erde, Wasser und Luft, zu den sechs unstofflichen Kraftfeldern, die das materielle Sein hervor bringen, allgemein naturwissenschaftlich meist nicht anerkannt, wird das Wachsen, Werden und Sterben aller irdischen Wesen aus diesem einen, siebenfachen Vibrationsfeld hervorgebracht. Das den meisten Menschen v\u00f6llig unbekannte transpersonale oder metaphysische Lebensfeld, das Jenseits genannt, \u2013 ob nun in den bestehenden Kosmologien daran geglaubt oder davon gewusst wird, oder nicht \u2013 lebt mit jeder Materie und formt alle physischen Lebewesen des Planeten. In diesem multiplexen Kosmos der sieben Kraftfelder vibrieren alle Menschen, Tiere und Pflanzen, auch die \u00abk\u00f6rperlich verstorbenen\u00bb Menschen und Tiere solange, bis sich ihre Mikrokosmen in die kosmischen Felder aufgel\u00f6st haben. Dazu geh\u00f6ren unzweifelhaft auch alle Wesen \u00fcbermenschlicher und untermenschlicher Art, die aus ihren Lebensfeldern im \u00abJenseits\u00bb f\u00fcr eine gewisse Ordnung und Reinhaltung der materiellen Natur sorgen.<\/p>\n<p>Das Leben entfaltet sich in Myriaden von gegenseitigen Wechselwirkungen, sowohl aus den aktuellen Reaktionen in bezug zu einem kommenden Geschehen, die in ihrer Art und Struktur von bereits in den Vergangenheiten sich abwickelnden Ereignissen oder Impressionen beeinflusst sind. Die Kybernetik der morphischen Felder, sowohl des Kosmos als auch aller Mikrokosmen darin, ist ein lebendiges Netz aus Kommunikation und In-formation, das \u00abNetz des Indra\u00bb. Die gigantische Vielfalt der irdischen Lebewesen und die begr\u00fcndete Un\u00fcberschaubarkeit selbst f\u00fcr den Universalforscher bestimmt einen dogmatischen Glaubenssatz wissenschaftlicher Erkenntnis der europamerikanischen Kultur: \u00abAlles Leben entwickelt sich nach dem Zufall aus der Materie\u00bb. Mit dieser Grundhaltung bei aller Anerkennung der wissenschaftlichen Forschung k\u00f6nnen die tats\u00e4chlich ablaufenden Lebensvorg\u00e4nge in ihren zwingenden Abh\u00e4ngigkeiten mit den unsichtbaren, metaphysischen Kraftfeldern nicht einmal ansatzweise erfasst werden.<\/p>\n<pre><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7327 alignleft\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-960x960.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"602\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-960x960.jpg 960w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-768x768.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-920x920.jpg 920w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-174x174.jpg 174w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-340x340.jpg 340w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-306x306.jpg 306w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-520x520.jpg 520w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Hubble_ultra_deep_field-260x260.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><em>Hubblefoto Ultra deep; NASA<\/em><\/pre>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ergibt sich f\u00fcr jede empirische Forschung ein noch viel weiter reichendes Problem. Das Verstandesdenken des aktuellen Menschen ist mit dem stofflichen morphischen Feld verbunden. Das darin vibrierende Ged\u00e4chtnis kann nur jene Vorstellungen und Bilder speichern und dem Denken zur Verf\u00fcgung stellen, die w\u00e4hrend der Ausbildung in einer materiellen Denken festgefahrenes Dogmatik entstanden sind. Da auch seine mikrokosmische Evolution noch nicht weiter fortgeschritten ist und kann er nicht \u00fcber ein reales Erfassen im \u00c4ther, in der Astralis oder der Mentalis verf\u00fcgen. Das ist ein bedeutender Faktor, weshalb die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aktuell immer in der halben Wirklichkeit h\u00e4ngen bleiben. Die Annahmen einiger gro\u00dfer Forscher, dass hinter allem materiellen Zusammenspiel eine gewaltige \u00abBewusstheit\u00bb (PSI-Feld oder Akasha) wirken muss, um u.a. die neuesten Erkenntnisse der Kernphysik zu erkl\u00e4ren, werden dem breiten Publikum meistens nicht unterbreitet. Sie passen nicht in die Schablonen der allgemein \u00fcblichen Vorstellungen von Gott und der Welt, sofern man sich \u00fcberhaupt Gedanken dar\u00fcber macht. Die Begrenzung der Forschung auf die stoffliche Seite des Lebens erleichtert nat\u00fcrlich die laborm\u00e4\u00dfigen Experimente und Aussagen \u00fcber die Ergebnisse, weil die immateriellen Kraftfelder, die nach unserem allgemeinen Sprachgebrauch das \u00abJenseits\u00bb darstellen, bequem ausgeklammert bleiben k\u00f6nnen, weil diese transpersonalen Felder nicht zu den denkbaren Realit\u00e4ten der naturwissenschaftlichen Forscher geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Viele esoterische Denker, geisteswissenschaftliche Forscher oder Noetiker beschreiben die Welt als eine \u00bbZwei-Einheit\u00ab. Die irdische stoffliche Erde besteht aus einem materiellen \u00abDiesseits\u00bb aus Materie, Luft und Wasser, inklusive aller physikalischen Emissionen, und aus einem \u00abJenseits\u00bb, irgendwo weit weg, aber unerheblich f\u00fcr die materielle Welt. Dort lokalisieren die Religionen das metaphysischen Erfahrungsfeld der Gestorbenen, das Durchgangsfeld f\u00fcr alle Inkarnationen, die Seelenfelder und der Wirkungsbereich diverser Devas, Entit\u00e4ten und Wesen, die sich um die Regulation der irdischen Natur in den unstofflichen Kraftfeldern bem\u00fchen. In dieser zweiten Ansicht der Welt haben viele Menschen, die innerhalb ihrer Religion an einen \u00abGott\u00bb glauben, eine paradiesische \u00abheilige Erde\u00bb, einen \u00abGarten Eden\u00bb, in dem alle Heiligen und geheiligten Menschen \u00abewig\u00bb leben werden. Es kann von Niemandem mit Sicherheit festgestellt werden, ob diese Vorstellungen nicht nur eine besondere Energieenklave irgendwo in der kosmischen Astralis oder Mentalis formen, \u2013 im Feld des Devachan, wie es in der indischen Philosophie angedeutet wird \u2013 oder ob die gl\u00e4ubigen Menschen bereits ein weiter reichendes Wirkungsfeld innerhalb der irdischen Monade im Sinn haben.<br>Nahezu alle Aussagen \u00fcber die immateriellen Lebensfelder der Menschen sind entweder aus den Nahtoderfahrungen von zahlreichen Menschen zusammengestellt, von hellsichtigen Menschen erfasst worden oder durch Channeling mit dem Transpersonalen entnommen. Manche Berichte dar\u00fcber in den \u00abStanzen des Dzyan\u00bb sollen Mme. Blavatsky von den \u00abMahatmas\u00bb, eine transpersonale Gruppierung im Himalaya, diktiert worden sein. Die meisten Berichte mystischer Erfahrungen mit jenseitigen Wesen entsprechen stets dem jeweiligen Kulturkreis mit den dort pr\u00e4gnanten Religionen. Darum sind in diesen Berichten Wunsch und Wahrheit unentwirrbar miteinander vermischt, zumal das fundamental geltende Resonanzgesetz jeden Seher immer nur mit seiner Welt verbindet, die mit ihm in kongruenter Vibration ist. Konkret bedeutet das, dass ein Hinduist in den metaphysischen Sph\u00e4ren die ihm gel\u00e4ufige G\u00f6tterwelt des Krishna, Vishnu oder Brahman erfassen wird, und ein Christ wird in einen christlichen Himmel sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die umfassende Darstellung vieler Weltreligionen durch den amerikanischen Religionsforscher und Professor Mircea Eliade zeigt, dass die vielgestaltigen Sch\u00f6pfungsgeschichten oder Kosmologien meistens mit einem \u00fcberm\u00e4chtigen ewigen Gott oder einigen gro\u00dfen G\u00f6ttern oder sogar vielzahligen G\u00f6tterhierarchien beginnen. Bei den vorsichtigen Umschreibungen von Eliade kann man feststellen, dass es in den Religionen sehr unterschiedliche Ausgangsebenen innerhalb der Kosmologie f\u00fcr die regionale Sch\u00f6pfungsgeschichte geben muss. Im romanisch-griechischen Kulturbereich, um das Mittelmeer herum, propagieren die meisten religi\u00f6sen Betrachtungen \u00fcber Mensch und Kosmos seit dem Griechentum einen \u00abpers\u00f6nlichen Gott\u00bb. Bei vielen antiken Zivilisationen werden in den gel\u00e4ufigen Kosmologien die gro\u00dfen Herrscher, K\u00f6nige, Pharaonen oder Kaiser h\u00e4ufig als die S\u00f6hne des Gottes, z.B. der Sonne oder eines Sternes, dargestellt. Diese g\u00f6ttliche Autorisierung der herrschenden Oberh\u00e4upter sicherte ihnen ihren absolutistischen Machtanspruch auf Erden; durch die priesterlichen Darstellungen wurden sie als Person sozusagen tabuisiert \u00absakro sankt\u00bb, und damit unangreifbar in allen ihren Entscheidungen. Die moderne Sicht eines demokratisch erzogenen Europ\u00e4ers, der f\u00fcr diese Art der Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber das Volk wenig Verst\u00e4ndnis aufbringt, war f\u00fcr den in der Antike lebenden Menschen absolut undenkbar. In dem damals \u00fcblichen Gruppendenken und -empfinden war es f\u00fcr die B\u00fcrger v\u00f6llig nat\u00fcrlich, dass alle Menschen des Volkes \u2013 nicht nur die pers\u00f6nlichen Sklaven \u2013 ohne Frage absolute Leibeigene z.B. des Pharao in \u00c4gypten, des K\u00f6nigs in Griechenland oder des Shahinshah in Persien oder des A\u0161\u0161ur, dem K\u00f6nig von Assyrien waren. Das arbeitende Volk der Gl\u00e4ubigen konnte niemals wirklich Kenntnis davon erlangen, dass ihnen mit dieser Interpretation der g\u00f6ttlichen Hierarchie immer und zu allen Zeiten von den Priestern der absolute Gehorsam, nat\u00fcrlich im Auftrage des gro\u00dfen Herrschers, aufgezwungen wurde. Jeder, der diese k\u00f6nigliche Anma\u00dfung in Frage stellte, wurde der Gottesl\u00e4sterung bezichtigt, und wurde gesteinigt o.\u00e4. Die vom K\u00f6nig eingesetzten Hohepriester hatten in jedem Land die absolute Kommunikationshoheit und konnten mit ihren Verk\u00fcndigungen ohne Frage seinen fundamentalen Absolutheitsanspruch durch Rituale in den extra daf\u00fcr errichteten Tempeln mit entsprechenden Festlichkeiten, Prozessionen und Opferregelungen f\u00fcr das Volk dauerhaft gew\u00e4hrleisten. Wer sich den heute noch \u00fcblichen \u00fcberbordenden Prunk bei vergleichbaren kirchlichen Veranstaltungen in Rom oder anderen Zentren der Religionen in Indien, Thailand, China und Japan anschaut, kann in etwa nachvollziehen, wie diese religi\u00f6sen Zurschaustellungen bereits vor mehreren tausend Jahren das Volk tief beeindruckt haben, und zweifellos gehorsam machten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sind alle menschlichen Vorstellungen eines urs\u00e4chlichen Wesens vor aller Offenbarung immer nur Annahmen bzw. Hypothesen, die sich meistens auf Visionen und Aussagen oder niedergeschriebene Dokumente historischer Personen beziehen, z.B. Religionsstifter oder Propheten und Mystiker (heilige M\u00e4nner) verschiedener Kulturen. Hinsichtlich der Erkenntnis des unkennbaren Sch\u00f6pfungsfeldes vor jedem Anbeginn einer Offenbarung verh\u00e4lt sich unser Denken zur Realit\u00e4t wie das Polygon zum Kreis. Obgleich jedermann nach Einstein mittlerweile wissen kann, dass der Weltenraum unendlich ist, bleibt es allen Forschern oder Astronauten versagt, die Grenzen des Universums auch nur ann\u00e4herungsweise anzudeuten. Weil das menschliche Denken solche Gegens\u00e4tze nicht verarbeiten kann, werden sie von den Philosophen, Theologen und Kosmologen gerne hinter nebul\u00f6sen Thesen \u00fcber astronomische Voraussetzungen verborgen. Bereits in Griechenland gab es einen \u00abunbekannten Gott\u00bb, der auf dem \u00abAeropag\u00bb (Tagungsort des obersten Gerichts im antiken Athen) vom Volk verehrt wurde, wie Paulus seinerzeit bei seiner Visite in Athen festgestellt haben soll. In der hinduistischen Philosophie gibt es mehrere Sch\u00f6pfungsmythen, bei denen unpers\u00f6nliche Weltfelder als die h\u00f6chsten unkennbaren Kraftwirkungen des Universums benannt werden. Angesichts der h\u00e4ufig sehr kontroversen Vorstellungen \u00fcber die Sch\u00f6pfung bzw. die Lebensvorg\u00e4nge im All kann der Mensch eigentlich immer nur feststellen, dass dieser unser Kosmos stets ein weit \u00fcber das Verstandesdenken hinausgehendes Miteinander \u00fcberdimensionaler metaphysischer Wirkungen, Reflexionen und Inspirationen ist und war. Alle Weisen der Welt best\u00e4tigen eine so ziemlich f\u00fcr alle Religionen g\u00fcltige Aussage: Das h\u00f6chste allumfassende Universum steht in einer dynamischen, vollkommenen Einheit aller Vielheiten, die \u00fcber jedes menschliche Denken und Erfassen hinausgeht.<\/p>\n<p>Hier zitiere ich Giordano Bruno selbst aus seinem Buch \u201e\u00dcber die Ursache, das Prinzip und das Eine\u201c:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 50px;\"><em>&#8222;Also ist diese Welt, dieses Sein, dieses Wahre, dieses Universum, dieses Unendliche und Unermessliche in jedem seiner Teile ganz, so dass es die Allgegenwart selbst ist. Was daher im Universum ist, ist hinsichtlich des Universums nach dem Ma\u00dfe seiner F\u00e4higkeit \u00fcberall, sei es auch in bezug auf die \u00fcbrigen Einzeldinge, was es wolle; denn es ist \u00fcber, unter, innerhalb, rechts, links und \u00fcberhaupt an jeder Stelle des Raumes, weil im Unendlichen als Ganzem all diese Unterschiede sind wie auch keiner von ihnen. Was wir auch im Weltall betrachten: es enth\u00e4lt, was Alles in Allem ist, und umfasst daher auf seine Weise die ganze Weltseele, wenn auch \u2013 wie schon gesagt \u2013 nicht vollst\u00e4ndig, so doch als eine solche, die ganz in jedem beliebigen Teil des Universums ist. Da der Aktus einer ist und \u00fcberall ein Sein bewirkt, so darf man annehmen, dass es in der Welt eine Vielheit von Substanzen und von dem gebe, was wahrhaft das Sein bildet. Dar\u00fcber hinaus seht Ihr es \u2013 wie ich wei\u00df \u2013 als unzweifelhaft an, dass jeder einzelne dieser unz\u00e4hligen Weltk\u00f6rper, die wir im Universum erblicken, darin nicht wie in einem ihn umschlie\u00dfenden Raum oder Zwischenraum an bestimmter Stelle schwebt, sondern wie in einem alles Umfassenden, Erhaltenden, Bewegenden und Schaffenden, welches von jedem dieser Weltk\u00f6rper ebenso ganz umfasst wird wie die Weltseele von jedem seiner Teile. Wenn also ein einzelner Weltk\u00f6rper \u2013 wie die Erde \u2013 sich auf einen anderen wie die Sonne \u2013 zubewegt und ihn umkreist, so bewegt sich doch in bezug auf das Universum keiner auf dasselbe zu, noch um dasselbe, sondern in demselben.<\/em><br><em> Au\u00dferdem lehrt Ihr, dass auch das Wesen des Universums Eines im Unendlichen ist und in jedem Ding, sofern man es als Glied von jenem betrachtet, so dass in der Tat das Ganze und alle seine Teile der Substanz nach Eines sind; daher habe es Parmenides nicht unpassend das Eine, Unendliche und Unbewegliche genannt.. Ihr sagt, dass die Unterschiede, die man an den K\u00f6rpern hinsichtlich ihrer Form, Beschaffenheit, Gestalt, Farbe und ihren sonstigen besonderen sowie gemeinsamen Eigenschaften wahrnimmt, nichts anderes sind als das wechselnde Antlitz ein und derselben Substanz: ein unstetes, bewegliches und verg\u00e4ngliches Antlitz des einen unbeweglichen, best\u00e4ndigen und ewigen Seins, in dem alle Formen, Gestalten und Glieder sind, aber noch ungeschieden\u2026\u201c<br><\/em><\/p>\n<p>Und Dionysios Aeropagita teilt uns seine Weisheit von der Einheit des urs\u00e4chlichen Feldes mit:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie heilig Eingeweihten verstehen unserer theologischen \u00dcberlieferung nach unter g\u00f6ttlicher Einung jene geheime Wirklichkeiten, die tiefgr\u00fcndiger als jeder Urgrund und darum nicht mitteilbar sind. Sie f\u00fchren bis zur H\u00f6he jener Einheit empor, die uns unerreichbar, unsagbar und unerkennbar ist. Und dieselben Theologen nennen g\u00f6ttliche Sonderung jedes wohlt\u00e4tige Offenbarwerden der Urgottheit, d.h. alle ihre \u00c4u\u00dferungen im Hinblick auf uns. Im Anschluss an die Heilige Schrift reden sie auch von den Eigent\u00fcmlichkeiten der erw\u00e4hnten Einung und behaupten, dass auch die Sonderung wieder in Einungen und Sonderungen geordnet werden m\u00fcsse.<\/em><br><em> Ein Beispiel: gem\u00e4\u00df der wahrhaft g\u00f6ttlichen Einheit des urg\u00f6ttlichen Wesens, das jenseits aller Wesen ist, m\u00fcssen wir der ureinen Dreifaltigkeit folgende einheitlichen gemeinsamen Eigenschaften zuschreiben: ihr heiliges Vorhandensein \u00fcberragt alles Wesenhafte, ihre heilige G\u00f6ttlichkeit \u00fcbersteigt jedes einzelne G\u00f6ttliche, ihr allwirkendes Gute reicht \u00fcber alles wirkende Gute hinaus und ihre heilige Identit\u00e4t \u2013 ihr \u00fcber alles erhabenes Sich-Selbst-Ewig-Gleich-Bleiben \u2013 umfasst und sprengt alle einzelnen Eigent\u00fcmlichkeiten in ihrer Ganzheit. Die heilige Dreifaltigkeit ist deshalb eine Einheit auch noch jenseits und oberhalb des Prinzips der Einheit selbst, denn sie ist jenseits von jeder Eigenschaft, und ebenso jenseits von Unsagbarkeit, Vielheit oder Vielnamigkeit, jenseits von Unkennbarkeit oder allbegreifendem Weltverstehen, jenseits von allumfassendem Bejahen, allumfassendem Verneinen, \u00dcbersteigen, Unerreichbarbleiben \u2013 ja sie ist auch noch jenseits des Nicht-mehr-ber\u00fchrt-werden-k\u00f6nnens von jedem Ja und von jedem Nein. Sie ist das Verbleiben und Ruhen der ureinheitlichen Hypostasen ineinander, die Urgrundlage und der Fortbestand aller pers\u00f6nlichen Grundwesenheiten der heiligen Dreifaltigkeit in ihrer Einheit und Allgegenseitigkeit, in ihrer Einheit vollkommen auch noch jenseits des Prinzips jedes Einsseins selbst, in ihrer Allgegenseitigkeit vollkommen auch noch jenseits von jedem Unterscheiden, Trennen oder Verbinden, also ohne jede Vermischung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Man kann sich heute nach den umfassenden Erkenntnissen in der Quantenphysik und der Kybernetik elektromagnetischer Wellen (Licht, Rundfunk, Radioaktivit\u00e4t) von dieser gewaltigen Einheit aller Sch\u00f6pfungen sehr viel besser einen plausiblen Begriff machen, als zu antiken Zeiten, in denen einige Philosophen soeben die fundamentalen Ansichten \u00fcber die sich in der Natur offenbarenden Vielf\u00e4ltigkeit der Materie besprachen. In Anbetracht all dieser Erkenntnisse k\u00f6nnen wir heute sagen, und mit Bestimmtheit durchaus davon ausgehen, dass vor allen Anf\u00e4ngen eine mit allen universalen Kr\u00e4ften und Dimensionen ausgestattetes Lebensfeld aus dem unkennbaren Metaversum hervorgegangen ist, die Urmonade. Die Monade ist das grundlegende Organisationsprinzip in dem Weltmodell von Giordano Bruno.<br>In dem allumfassenden h\u00f6chsten Offenbarungsfeld vibriert seit aller Ewigkeit ein alles tragendes und durchdringendes universales Bewusstsein (die universale Seele), das mit seiner unbeschreiblichen Energie und unvorstellbaren Liebe die Idee des ewigen unkennbaren \u00abg\u00f6ttlichen\u00bb Urfeldes offenbart, der LOGOS, TAO, Ahura Mazda, Indra o.\u00e4..<br>In der Urmonas expandieren sieben Dimensionen mit sieben Kraftstr\u00f6men und erf\u00fcllen die sieben kosmischen Gebiete, die Akasha oder das PSI-Feld mit unz\u00e4hlbaren Monaden mit ihren Kosmen. Das universale Bewusstsein steht als fundamentales Lebensprinzip bei allen Offenbarungen und Kraftfeldern in der Mitte, wie \u00abLaotse\u00bb in seinem \u00abDaodejing\u00bb sagt, die sich in Myriaden von Monaden im unendlichen Raum des Offenbarungsfeldes ausbreiten.<br>In s\u00e4mtlichen Monaden vibriert unentwegt die eine alles umfassende Grundidee der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung: Jeder Monade ist ein vibrierender Holokumulus oder Holon aus sieben Lebensfeldern, in dem ein Kosmos (Makro- oder Mikrokosmos) ein in diesen eingeborenes Gesch\u00f6pf \u2013 eine Galaxie, ein Sternennebel, ein Sonnensystem, Planeten Monde, Asteroiden etc. oder ein Mensch, eine Tierart \u2013 mit den sieben sch\u00f6pferischen Kr\u00e4ften in seinem Kosmos durch die Monade fortentwickelt.<br>In dem uns n\u00e4her stehenden Makrokosmos der Milchstra\u00dfe begegnen sich die Lebensfelder der kosmischen Monade Erde innerhalb der Monade des Sonnensystems mit den acht Monaden der Planeten, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, sowie ihren Monaden der Monde, der zugeh\u00f6rigen Kometen und Asteroiden.<br>Jede Monade unserer Galaxie beherbergt eine komplette Sch\u00f6pfung, einen wirkenden, lebendigen Kosmos aus sieben Kraftfeldern, mit einer lebendigen, sich selbst bewusste Wesenheit, einem aurischen Wesen, in Entwicklung. So wird der Kosmos Erde von seiner Monade mit allen eingebundenen Gesch\u00f6pfen, Wesen und Lebenswellen zur Vollendung im planetaren Kosmos der Sonne gef\u00fchrt. Die naturgebundene Evolution aller Kosmen und Mikrokosmen auf Erden wird von ihren zahlreichen Monaden geleitet. Sie bewahren und f\u00f6rdern alle implementierten Kosmen, Wesen, Lebenswellen bis zu ihrer Vollkommenheit, dann zur Vereinigung mit ihrer eigenen Monade, dann zur Versammlung aller Monaden mit gleicher Vibrationstiefe. In Folge werden sie der sie umfassenden Monade der Erde ihrerseits zur Vervollkommnung beistehen und sich bei Kongruenz in die h\u00f6her stehende Monade der Sonne eingliedern.<\/p>\n<p>Diese Betrachtung lehnt sich auch an das Gedankenfeld von Gottfried Wilhelm Leibniz an, der im 17. Jahrhundert in seiner Theodizee und der Monadologie auf besondere Weise die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Ursch\u00f6pfung, dem Gotteswesen und seinen Gesch\u00f6pfen bis hinunter zur einfachen Natur dargelegt hat. Als beachtenswert und relevant f\u00fcr diese Ausf\u00fchrungen soll folgender Gedanke aus der Monadologie stehen: \u00abDie kleinsten, einfachen, unteilbaren Teile (A-tomos) in der Natur sind im metaphysischen Sinn Ideen des Sch\u00f6pfers.\u00bb Leibniz verwendet daf\u00fcr auch den Begriff \u00abSubstanz\u00bb. In der modernen materialisierten Sprache wurde aus dem Begriff \u00abSubstanz\u00bb Materie, was zu Vielf\u00e4ltigen irref\u00fchrenden Betrachtungen f\u00fchrte. Seit Aristoteles versteht die Philosophie unter \u00abSubstanz\u00bb ein selbst\u00e4ndig seiendes Wesen oder eine Entelechie. Diesen \u00abeinfachen\u00bb Lebensarten gibt Leibniz dann den Namen \u00abMonade\u00bb. Das Wort selbst stammt von dem griechischen Wort \u00abMonas\u00bb ab, was so viel wie Einheit bedeutet. \u00abNur die Einheit ist Sein, die sich aus der Einfachheit, der Einzelheit und der Einzigkeit zusammensetzt.\u00bb erkl\u00e4rt Leibniz und verbindet sich mit diesem Denkansatz \u00fcber das universale Geschehen und die Sch\u00f6pfung mit Giordano Bruno, der in seinem Werk \u00ab\u00dcber die Ursache, das Prinzip und das Eine\u00bb von 1584 ein hohes Lied auf die grundlegende Einheit der Sch\u00f6pfung verfasst hat. Brunos vielf\u00e4ltige Begr\u00fcndungen arithmetischer und geometrischer Art best\u00e4tigen aus menschlicher Sicht die alles umfassende Einheit der Sch\u00f6pfung in aller Vielheit. Zumal wir selbst denkende Wesen eines Mikrokosmos innerhalb einer Monade sind, k\u00f6nnen wir diese plausiblen Darlegungen der g\u00f6ttlichen Einheit auch gut begreifen, in der sich die Vielfachheit der Gesch\u00f6pfe offenbaren kann. Als Basis f\u00fcr die Evolution proklamieren beide Philosophen die Monaden, diese \u00abeinfachen Substanzen\u00bb. In diesen entwickeln sich aus sieben sich gegenseitig durchdringenden 7-fache Kraftfelder \u00abHolokumulies\u00bb oder Kosmen. Sie k\u00f6nnen als selbstst\u00e4ndig seiende Wesen nur m\u00f6glich sein, wenn auch eine Vielheit zusammengesetzter \u00abSubstanzen\u00bb (Monaden), also eine r\u00e4umliche und k\u00f6rperliche Welt in Evolution existiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8590 alignright\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-893x960.jpg\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"676\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-893x960.jpg 893w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-279x300.jpg 279w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-768x826.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-920x989.jpg 920w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-340x365.jpg 340w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-306x329.jpg 306w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-260x279.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/p>\n<p>Man kann sich heute nach den umfassenden Erkenntnissen in der Quantenphysik und der Kybernetik elektromagnetischer Wellen (Licht, Rundfunk, Radioaktivit\u00e4t) von dieser gewaltigen Einheit aller Sch\u00f6pfungen sehr viel besser einen plausiblen Begriff machen, als zu antiken Zeiten, in denen einige Philosophen soeben die fundamentalen Ansichten \u00fcber die sich in der Natur offenbarenden Vielf\u00e4ltigkeit der Materie besprachen. In Anbetracht all dieser Erkenntnisse k\u00f6nnen wir heute sagen, und mit Bestimmtheit durchaus davon ausgehen, dass vor allen Anf\u00e4ngen eine mit allen universalen Kr\u00e4ften und Dimensionen ausgestattetes Lebensfeld aus dem unkennbaren Metaversum hervorgegangen ist, die Urmonade. Die Monade ist das grundlegende Organisationsprinzip in dem Weltmodell von Giordano Bruno.<br>In dem allumfassenden h\u00f6chsten Offenbarungsfeld vibriert seit aller Ewigkeit ein alles tragendes und durchdringendes universales Bewusstsein (die universale Seele), das mit seiner unbeschreiblichen Energie und unvorstellbaren Liebe die Idee des ewigen unkennbaren \u00abg\u00f6ttlichen\u00bb Urfeldes offenbart, der LOGOS, TAO, Ahura Mazda, Indra o.\u00e4..<br>In der Urmonas expandieren sieben Dimensionen mit sieben Kraftstr\u00f6men und erf\u00fcllen die sieben kosmischen Gebiete, die Akasha oder das PSI-Feld mit unz\u00e4hlbaren Monaden mit ihren Kosmen. Das universale Bewusstsein steht als fundamentales Lebensprinzip bei allen Offenbarungen und Kraftfeldern in der Mitte, wie \u00abLaotse\u00bb in seinem \u00abDaodejing\u00bb sagt, die sich in Myriaden von Monaden im unendlichen Raum des Offenbarungsfeldes ausbreiten.<br>In s\u00e4mtlichen Monaden vibriert unentwegt die eine alles umfassende Grundidee der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung: Jeder Monade ist ein vibrierender Holokumulus oder Holon aus sieben Lebensfeldern, in dem ein Kosmos (Makro- oder Mikrokosmos) ein in diesen eingeborenes Gesch\u00f6pf \u2013 eine Galaxie, ein Sternennebel, ein Sonnensystem, Planeten Monde, Asteroiden etc. oder ein Mensch, eine Tierart \u2013 mit den sieben sch\u00f6pferischen Kr\u00e4ften in seinem Kosmos durch die Monade fortentwickelt.<br>In dem uns n\u00e4her stehenden Makrokosmos der Milchstra\u00dfe begegnen sich die Lebensfelder der kosmischen Monade Erde innerhalb der Monade des Sonnensystems mit den acht Monaden der Planeten, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, sowie ihren Monaden der Monde, der zugeh\u00f6rigen Kometen und Asteroiden.<br>Jede Monade unserer Galaxie beherbergt eine komplette Sch\u00f6pfung, einen wirkenden, lebendigen Kosmos aus sieben Kraftfeldern, mit einer lebendigen, sich selbst bewusste Wesenheit, einem aurischen Wesen, in Entwicklung. So wird der Kosmos Erde von seiner Monade mit allen eingebundenen Gesch\u00f6pfen, Wesen und Lebenswellen zur Vollendung im planetaren Kosmos der Sonne gef\u00fchrt. Die naturgebundene Evolution aller Kosmen und Mikrokosmen auf Erden wird von ihren zahlreichen Monaden geleitet. Sie bewahren und f\u00f6rdern alle implementierten Kosmen, Wesen, Lebenswellen bis zu ihrer Vollkommenheit, dann zur Vereinigung mit ihrer eigenen Monade, dann zur Versammlung aller Monaden mit gleicher Vibrationstiefe. In Folge werden sie der sie umfassenden Monade der Erde ihrerseits zur Vervollkommnung beistehen und sich bei Kongruenz in die h\u00f6her stehende Monade der Sonne eingliedern.<\/p>\n<p>Diese Betrachtung lehnt sich auch an das Gedankenfeld von Gottfried Wilhelm Leibniz an, der im 17. Jahrhundert in seiner Theodizee und der Monadologie auf besondere Weise die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Ursch\u00f6pfung, dem Gotteswesen und seinen Gesch\u00f6pfen bis hinunter zur einfachen Natur dargelegt hat. Als beachtenswert und relevant f\u00fcr diese Ausf\u00fchrungen soll folgender Gedanke aus der Monadologie stehen: \u00abDie kleinsten, einfachen, unteilbaren Teile (A-tomos) in der Natur sind im metaphysischen Sinn Ideen des Sch\u00f6pfers.\u00bb Leibniz verwendet daf\u00fcr auch den Begriff \u00abSubstanz\u00bb. In der modernen materialisierten Sprache wurde aus dem Begriff \u00abSubstanz\u00bb Materie, was zu Vielf\u00e4ltigen irref\u00fchrenden Betrachtungen f\u00fchrte. Seit Aristoteles versteht die Philosophie unter \u00abSubstanz\u00bb ein selbst\u00e4ndig seiendes Wesen oder eine Entelechie. Diesen \u00abeinfachen\u00bb Lebensarten gibt Leibniz dann den Namen \u00abMonade\u00bb. Das Wort selbst stammt von dem griechischen Wort \u00abMonas\u00bb ab, was so viel wie Einheit bedeutet. \u00abNur die Einheit ist Sein, die sich aus der Einfachheit, der Einzelheit und der Einzigkeit zusammensetzt.\u00bb erkl\u00e4rt Leibniz und verbindet sich mit diesem Denkansatz \u00fcber das universale Geschehen und die Sch\u00f6pfung mit Giordano Bruno, der in seinem Werk \u00ab\u00dcber die Ursache, das Prinzip und das Eine\u00bb von 1584 ein hohes Lied auf die grundlegende Einheit der Sch\u00f6pfung verfasst hat. Brunos vielf\u00e4ltige Begr\u00fcndungen arithmetischer und geometrischer Art best\u00e4tigen aus menschlicher Sicht die alles umfassende Einheit der Sch\u00f6pfung in aller Vielheit. Zumal wir selbst denkende Wesen eines Mikrokosmos innerhalb einer Monade sind, k\u00f6nnen wir diese plausiblen Darlegungen der g\u00f6ttlichen Einheit auch gut begreifen, in der sich die Vielfachheit der Gesch\u00f6pfe offenbaren kann. Als Basis f\u00fcr die Evolution proklamieren beide Philosophen die Monaden, diese \u00abeinfachen Substanzen\u00bb. In diesen entwickeln sich aus sieben sich gegenseitig durchdringenden 7-fache Kraftfelder \u00abHolokumulies\u00bb oder Kosmen. Sie k\u00f6nnen als selbstst\u00e4ndig seiende Wesen nur m\u00f6glich sein, wenn auch eine Vielheit zusammengesetzter \u00abSubstanzen\u00bb (Monaden), also eine r\u00e4umliche und k\u00f6rperliche Welt in Evolution existiert.<\/p>\n<p>Folgen wir den Grundgedanken von G. Bruno und G.W. Leibniz, dann kann man das kosmische Geschehen kurzgefasst etwa folgenderma\u00dfen darstellen:<br>Aus der Urmonas vor allem Beginn erklingen durch alle sieben kosmischen Gebiete sieben Sch\u00f6pfungskr\u00e4fte in den sieben Dimensionen, das universale Bewusstsein erschafft alle universellen Monaden, die von der Uridee erregt ihrerseits galaktische Monaden entwickeln. In Folge entstehen gleicherma\u00dfen in ihnen Myriaden Sonnenmonaden und planetare Monaden. Der Gedanke, dass es mehrere Universa geben kann, w\u00e4re dabei keineswegs abwegig. Die Kaskade der monadischen Sch\u00f6pfungen analog der ewigen Sch\u00f6pfungsidee nimmt kein Ende, denn f\u00fcr alle geschaffenen Wesen bis hin zu den Nanotierchen wird das Leben geoffenbart. Wie bei einem gewaltigen Orchester \u2013 auch wenn es das menschliche Denkverm\u00f6gen nahezu \u00fcberfordert \u2013 klingen alle universellen, galaktischen, solaren, planetaren Monaden in der interkosmischen Einheit zusammen mit der Ur-Monas der Offenbarung, im universalen Bewusstsein: Tao, Gott-Vater, Indra o.\u00e4. Alle auch sehr verschiedenen Monaden des allumfassenden Universums sind stets und permanent eins mit der fundamentalen Einheit aller. Das \u00abuniversale Bewusstsein\u00bb f\u00fcgt sich mit seinen Verm\u00f6gen der Kommunikation in alle Lebensfelder hinein, hinein in alle kosmischen und mikrokosmischen Felder bis in die kleinsten Monaden, dynamisiert in diesen die Funktionen und Entwicklungen, angepasst an die durch sie gef\u00fchrten Lebewesen, ganz gleich ob atomar winzig oder galaktisch gro\u00df.<\/p>\n<p>Die Monaden kommunizieren in allen Lebensfeldern \u00fcber die Bewusstheiten miteinander, sowohl als Gruppen als auch im Einzelnen, in Harmonie f\u00fcr die eine Sch\u00f6pfungs-Idee, \u00abkreative Vielfalt in der Einheit\u00bb, genauso vollkommen und harmonisch wie ihr urs\u00e4chliches Sch\u00f6pfungsfeld, das aus dem und in dem unkennbaren ewigen Hyperuniversum vibriert. So wie die Monade der Erde ein Gesch\u00f6pf der kosmischen Monade des Sonnensystems ist, wurde die Monade der Sonne wiederum aus der galaktischen Monade der Milchstra\u00dfe hervorgebracht. In der kosmischen Monade des Sonnensystems kreisen die acht Monaden der anderen Planeten mit ihren Begleitern. So wie der Mond seine Monade bei seiner Entstehung aus der Erdmonade empfangen hat, so haben die anderen Planetenmonde im Sonnensystem ebenfalls ihre Monaden aus ihren Mutterplaneten erhalten, als sie im Prozess der kosmischen Evolution erschaffen wurden.<\/p>\n<p>Die Monaden aller irdischen Wesen und Lebenswellen auf und in der Erde gliedern sich ein in die weltumspannende irdische Monade. Sie sind insofern stets eine Wirkungseinheit, und doch unterschieden nach den jeweils probabilistisch vorgegebenen Aktionsstrukturen. Man k\u00f6nnte dieses mit der Erde verbundene monadische Feld auch als die universelle bruderschaftliche Kette andeuten, aus der und in der sich die im irdischen Kosmos geoffenbarten Mikrokosmen der Botschafter und Heilsbringer, wie Lao Tse, Vishnu, Shiva, Zoroaster, Buddha, Moses, Jesus Christus und Mani offenbarten. Sie alle verk\u00fcndeten den Menschen, wie sich aus ihrem Mikrokosmos der wirkliche \u00abMensch\u00bb zu seiner vollendeten Monade hin entwickeln kann und wird. Diesem Gedanken folgt auch die oft beschriebene Vorstellung, dass die \u00abMonade\u00bb ein Kind Gottes ist, weil sie der Impuls- und Kraftgeber aus dem h\u00f6chsten universellen Lebensbereich f\u00fcr jede Offenbarung ist. So wird diese monadische Beeinflussung im Mikrokosmos als die \u00abg\u00f6ttliche Seele\u00bb benannt, oder als der \u00abeingeborene Sohn\u00bb \u2013 in der christlichen Welt \u2013 als \u00abAtman\u00bb in der brahmanischen Welt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die konsequente Umsetzung der ihnen innewohnenden Idee aus dem universalen Bewusstsein setzten alle Monaden f\u00fcr die Entfaltung ihrer Kosmen und Mikrokosmen die sieben fundamentalen Kr\u00e4fte ein, die in den sieben Dimensionen alles Dasein bewirken. In den Kosmen wirken dann die sich ebenfalls entwickelnden Wesen \u2013 Engel, Menschen, Tiere, Pflanzen \u2013 aus den aktivierten Feldern. (Siehe Kapitel 4: Wesen und Wirken im Allgeschehen; http:\/\/www.artokora.de\/?p=5462)<br>Wer versucht, diese Vorg\u00e4ngen und Impressionen mit seinen bisherigen Weltvorstellungen abzugleichen \u2013 was eigentlich v\u00f6llig nat\u00fcrlich und auch logisch ist \u2013, die aus den materiellen Gegebenheiten des Daseins entstanden sind, wird bedauerlicherweise \u00fcber das Zweifeln und Verleumden jedes neuen ungewohnten Modells stolpern. Es kommt noch ein anderer, nicht zu untersch\u00e4tzender Vorbehalt ins Spiel, der aus dem Unbewussten all unsere Bedenken dominiert: Es ist bei den Darlegungen der modernen Philosophen obligatorisch, die Erkenntnisse der antiken Weisen als \u00abunanfechtbar\u00bb hinzustellen, weil die historischen Dogmen \u00abmumifiziert\u00bb wurden. Das f\u00fchrt dann dazu, dass das neue wissenschaftliche Forschungen und darauf aufbauende Theorien \u2013 insbesondere ASW und okkulte Erfahrungen \u2013 schnell abgelehnt werden, weil die veralteten Dogmen und Tabus nicht verworfen werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Darum wirkt heute die geistige Inquisition ebenso, wie ehedem im Mittelalter, um das Vertrauen in die herrschenden Religionen mit ihren antiken Theorien zu bewahren? <\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wer allerdings von einem inneren Freiheitsdrang getrieben, unvoreingenommen bereit ist, sich auf den Spuren eines Giordano Bruno, Jan van Rijckenborgh und Ervin Laszlo mit einem holistischen Denkmodell zu befassen, in dem sich die monadischen Prinzipien in der Evolution aller Kosmen mit dem universellen Bewusstsein verlinken.<br>Mit den modernsten Erkenntnissen aus der Feldlehre (Magnetismus, Gravitation, Quantenfluktuationen), mit den theosophische Erkenntnissen \u00fcber die Mikrokosmen und Kosmen, den Forschungsergebnissen von Rupert Sheldrake \u00fcber die morphischen Felder und den Visionen der interkosmischen Evolution von Michael Murphy und Ervin Laszlo entsteht eine durchaus sinnvolle und plausible, leicht nachvollziehbare Kosmologie der Ewigkeit, mit der sich eigentlich allen konsequenten Denkern der Moderne verbinden k\u00f6nnen.<br>Mit dem Denkansatz von G. Bruno und G.W. Leibniz werden die gigantischen Strukturen der kybernetischen Vernetzung und Kommunikation aller Wesen und Entit\u00e4ten in der universellen Sch\u00f6pfung wie in einer ahnungsvollen Vision deutlich.<\/p>\n<p>Aus und in dem unkennbaren ewigen heiligen Feld des Anfangs vor allen Anf\u00e4ngen entfaltet sich die Urmonade, der Logos, Tao, Brahma, das universale Bewusstsein. Dieses Sch\u00f6pfungsfeld vor allem Anfang ist bez\u00fcglich des irdischen Menschen v\u00f6llig und absolut unpers\u00f6nlich und besitzt keinerlei Figuration, keine von uns erkennbare Qualit\u00e4t oder Quantit\u00e4t, die sich dem stoffgebundenen Denken erschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<br>Alle figurativen Gottesdarstellungen seit dem Griechentum \u2013 auch wenn sie k\u00fcnstlerisch noch so sch\u00f6n oder wertvoll w\u00e4ren \u2013 sind f\u00fcr das moderne Denken reine Irref\u00fchrungen. Selbst die G\u00f6tterhierarchie des Zeus nach Gaja und Chaos sind nur mentale Projektionen irdischer Kr\u00e4fte im stoffgebundenen Lebensfeld, die den griechischen Priestern und ihren K\u00fcnstlern in den Tempeln als symbolische Visionen erschienen waren, um dem damaligen Menschen weise und gerechte Lebensrichtlinien sowie Sicherheit in einem abstrusen Dasein und Trost f\u00fcr die Angst vor dem Tod zu geben. Es ist dabei auch zu ber\u00fccksichtigen, dass der antike Menschen mit seinem Denken noch direkt allegorische Bilder in seinem inneren Schauen aufrufen konnte, die die Plastiken in den Tempeln und auf den Pl\u00e4tzen mit den gemeinten Attributen und Qualit\u00e4ten sozusagen bekleideten. Der schauende Grieche sah also nicht nur die Marmorstatue, sondern erfasste direkt real ihre spirituelle Bedeutung, ihr Wirken und ihre Affekte. Die indischen Darstellungen der Sch\u00f6pfungsm\u00e4chte glichen bis zur Eroberung von Nordindien durch \u00abAlexander den Gro\u00dfen\u00bb eher abstrakten symbolischen Abbildungen von Kr\u00e4ften. Auch die indische Bev\u00f6lkerung konnte damals die transpersonalen Kr\u00e4fte der G\u00f6tter in ihrem allegorischen Schauen mit den von ihnen geschaffenen Skulpturen verbinden. So kennt man von Buddha z.B. an dem Ort seiner Anwesenheit die Darstellung seiner F\u00fc\u00dfe, oder er wurde da und dort als Baum visualisiert. Selbst Shiva wurde in fr\u00fchesten Abbildungen nur als ein monolithischer Stein symbolisiert. Ob es sich bei solch einem Phallus um die allegorische Darstellung seiner g\u00f6ttlichen Potenz handelt oder um ein steinzeitliches Symbol unbekannten Inhaltes, wird heute von Fachleuten diskutiert, denen das direkte allegorische Erfassen der Plastiken oder Skulpturen schwer f\u00e4llt. Man kann daraus auch den R\u00fcckschluss ziehen, dass sich mit der Bewusstseinsverengung im Menschen f\u00fcr den einfachen Gl\u00e4ubigen die heute \u00fcblichen pers\u00f6nlichen Gottesdarstellungen als eine pragmatische Modifikation der urspr\u00fcnglich abstrakten Beziehungen zum g\u00f6ttlichen Wesen durchgesetzt haben. Speziell in der hinduistischen Religion ist bei einigen Gottesver\u00e4nderungen eindeutig nachzuvollziehen, wie sich einzelne gro\u00dfe Gottheiten aus regionalen Vorg\u00e4ngern heraus entwickelten, und danach beim Volk zunehmend an Popularit\u00e4t gewannen. Zuletzt erfuhr auch der Brahmanismus durch die Wiederbelebung der v\u00f6llig abstrakten Vision des stets immanenten Kraftfeldes Brahman wieder an Bedeutung. Brahman ist ein unpers\u00f6nliches Konzept vom G\u00f6ttlichen, als neutrale, alles umfassende Gesamtheit aller Energien, ein Urgrund des Seins aller Universen, ohne Anfang und ohne Ende. Und doch bildet es den gedacht chronologischen Anfang allen Seins, so die Philosophen der Upanishaden. Brahman w\u00e4re im korrekten Zusammenhang ohne weiteres der Urmonade vergleichbar, die nach der \u00abbhagavad-g\u00eft\u00e3\u00bb in allen Gesch\u00f6pfen als \u00abAtman\u00bb \u2013 Brennpunkt der Monade mit dem Mikrokosmos \u2013 die kosmische Evolution betreibt. Ken Wilber hat in Anlehnung an diesen Gedanken seine Forschungen \u00fcber die geistige Entwicklung des Menschen in seinem \u00abAtman-Projekt\u00bb zusammengefasst.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Fassen wir hier f\u00fcr die nachfolgenden Betrachtungen erst einmal zusammen:<\/span><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Vor allem Anfang existierte und existiert ein unergr\u00fcndliches, ungeschaffenes, ewiges, heiliges, unbeschreibliches Lebensfeld, das \u00fcber alle denkbaren und undenkbaren Ideale erhaben ist. In IHM und aus diesem ging hervor:<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>der Logos, Tao, Brahman, die urs\u00e4chliche Offenbarung f\u00fcr alle Universen, auch die Urmonas, das universale Bewusstsein. Diese ewige Emanation aus dem unkennbaren Hyperuniversum vor dem Anfang&nbsp; induziert seitdem ein best\u00e4ndiges Erschaffen unendlichen vielf\u00e4ltigen Lebens. <\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Diese Sch\u00f6pfung umfasst in sieben kosmischen Gebieten und sieben Dimensionen das ganze Dasein allen Lebens. <\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Das Sein bewirkt und strukturiert sieben oder neun Kraftfelder, sieben bzw. neun Strahlungen.<br>Wir k\u00f6nnen im irdischen Feld folgende erkennen: von der h\u00f6chsten Energiestufe, dem universalen Bewusstsein, begonnen, drei nirvanische Felder, die Mentalis, die Astralis, das \u00c4therfeld plus der Offenbarungsebene im Nadir, die Materie,<br><\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Alle Monaden sind als solche aus den sieben\/neun Kr\u00e4ften lebend, wirkend und bewusst und in der Gruppe vollkommen, wie die Uridee des Unkennbaren selbst.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Alle Gesch\u00f6pfe werden in und von ihren Monaden geschaffen, von der gr\u00f6\u00dften Galaxie bis hin zum Menschen, den Tieren, Pflanzen und Mikroben. Sie sind im status nascendi unvollkommen und werden \u00fcber eine jeder Art gem\u00e4\u00dfen Evolution zur Vollendung gef\u00fchrt.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Alles Dasein besteht zusammen in einer progressiven Dynamik, Evolution oder dynamischen Entropie, die von den Monaden ausgeht und \u00fcber die aurischen Wesen in den Kosmen gesteuert wird, und letztendlich Teilnehmer an der vollkommenen Einheit aller Gesch\u00f6pfe mit dem universalen Bewusstsein werden.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Jede Sch\u00f6pfung in der Monade findet in und mit den erforderlichen sieben\/neun Kraftfeldern statt, die sukzessive \u00fcber ihre Kosmen mit dem Gesch\u00f6pf zentral verbunden und f\u00fcr weiterf\u00fchrende Aktionen entwickelt werden. Diese Entfaltung beginnt immer in der energetisch unteren Ansicht und setzt sich aufbauend fort bis in die oberste Energie-Ebene. F\u00fcr uns Menschen ist die niederste Energie im Mikrokosmos die Materie, die h\u00f6chste in den nirvanischen Feldern. <\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Der irdische Nadirzustand mit dem Feld der Materie, die entgegen der normalen Wahrnehmung der Menschen auch ein \u00abelektromagnetisches Kraftfeld\u00bb ist, stellt einen expliziten Sonderzustand in der Sch\u00f6pfung dar, der wahrscheinlich mit der Vollendung der drei nirvanischen Felder in den Mikrokosmen entf\u00e4llt. Die mikrokosmische Evolution beginnt also mit einem Werkzeug als materieller K\u00f6rper, der in der weiteren Entwicklung wichtige Aufgaben zu erf\u00fcllen hat. Die irdischen Wesen und der Kosmos Erde benutzen nach ihrer vollst\u00e4ndigen Entfaltung mit der Monade als unterstes Wirkungsfeld des Mikrokosmos das \u00c4therfeld.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer diese Faktoren neben seine Vorstellungen harmonisch einf\u00fcgen kann, dem wird ganz deutlich: Alle Monaden der universellen Evolution dynamisieren in den \u00abSeelen\u00bb bzw. Mikrokosmen, Kosmen und Makrokosmen einerseits die darin geschaffenen Entit\u00e4ten, Wesen und K\u00f6rper zur Vollkommenheit ihres Seins und harmonisieren anderseits mit Liebe und Gerechtigkeit das Miteinander aller Wesen und Gesch\u00f6pfe kraft des universellen Resonanzgesetzes.<br>Dabei umfasst das monadische Feld des Planeten Erde auch alle Monaden der Devas und Engel, die Mikrokosmen und alle sich in Entwicklung befindenden Menschengruppen, Tiere und Pflanzen, etc.. Es ist im Geschehen der irdischen Natur un\u00fcbersehbar, dass eine gewisse Anzahl von Mikrokosmen k\u00f6rperlicher Menschen direkt von eigenen Monaden gef\u00fchrt werden, und andere Menschen als Gruppen von einer Monade individualisiert werden. Das Wesen Erde entwickelt sich nicht nur als materieller K\u00f6rper stets weiter, sondern nat\u00fcrlich auch mit allen immateriellen Lebensfeldern. Dabei tragen die auf ihr lebenden Menschen eine besondere Verantwortung f\u00fcr die Evolution des Planeten, n\u00e4mlich mit ihrem fortschreitenden Erfassen und Erkennen der Lebensprozesse in den irdischen Sph\u00e4ren aktuell die Entfaltung der irdischen astralen und mentalen Sph\u00e4ren zu erm\u00f6glichen. Diese spezielle Aufgabe teilen sie sich mit den Naturwesen, Devas oder Engeln dieser Welt. Alle Tierfamilien bzw. Gattungen und Pflanzenarten und -Familien werden je nach eigener Art von ihren Monaden bestimmt und gef\u00fchrt und sind mit ihren Mikrokosmen in die allgemeine Evolution eingebunden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>Es ist immer wieder erstaunlich, warum bekannte Autorit\u00e4ten der empirischen Wissenschaft und Philosophie die Sch\u00f6pfung selbst immer aus dem Zufall materieller Gegebenheiten erkl\u00e4ren, obwohl eigentlich allen Christen aus der Bibel bekannt sein sollte, dass am Anfang von allem der \u00abLogos, das Licht\u00bb war: also Bewusstsein und Energie.<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Es gibt im All ein Meer von Licht, ein gigantisches Spektrum elektromagnetischer Energie. Aber die Menschheit kann dieses Bewusstseinslicht nicht erfassen, weil sie von den niederen astralen Kr\u00e4ften an die materielle Selbsterhaltung gefesselt ist. So nimmt sie nur einen winzigen Bruchteil dieser Leben spendenden Kr\u00e4fte wahr, weil ihr Wahrnehmen und Bewerten mit der stofflichen Seite des Lebens verbunden wurde. Solange der Mensch nur der materiellen Seite des irdischen Daseins seine Aufmerksamkeiten schenkt, kann er mit seinen Ambitionen nur die stofflichen Sinnesorgane aktivieren, vielleicht auch ein wenig \u00e4therisches Sehen. Von dem alles durchstrahlenden siebenfachen Licht, das in diesem Falle alle elektromagnetischen Strahlungen und alle unstofflichen Vibrationen im All umfasst, gehen zur Menschheit permanent lebenswichtige Impulse und Kr\u00e4fte aus. Die Menschheit reagiert jedoch \u00fcberwiegend selbsterhaltend im Rahmen der materiellen Gegebenheiten ihrer Umwelt, soweit sie diese mit ihren Sinnesorganen begreifen kann. Unentwegt verschenkt sich das Licht jeden Augenblick an alles und alle, die in seinem Schein leben. Der Mensch strebt verst\u00e4ndlicherweise nach Lebenserhaltung und Lebenssicherung, also nach Haben, Macht, Ruhm, Anerkennung, Liebe und Ehre. Er will m\u00f6glichst alle materiellen G\u00fcter und Verm\u00f6gen als sein pers\u00f6nliches Eigentum besitzen. Sogar die Heiligkeit, die Einweihung und die Erleuchtung wollen die Frommen \u00abhaben\u00bb, also in ihren Besitz nehmen. Dabei werden sogar Humanismus und Karitas zu attraktiven Besch\u00e4ftigungen auf dem Wege zur Selbsterh\u00f6hung eingesetzt. Auf allen Ebenen wird von herrschenden Kr\u00e4ften versucht, die Gedanken der \u00e4ngstlichen Gl\u00e4ubigen mit gezielten Methoden zu verwirren, damit sie nicht erst zur Erkenntnis des eigenen Seins und ihrem in der Zukunft liegenden ewigen Lebensweg kommen.<br>Ein amerikanischer Philosoph der Neuzeit wagte zu behaupten, dass die heutige Menschheit von Kommunikatiosm\u00fcll \u00fcberflutet wird, wobei das Wesentliche des Daseins bereits v\u00f6llig aus den Augen verloren wird. Angesichts der ungez\u00e4hlten Artikel in den internationalen Zeitungen und Zeitschriften, der vielf\u00e4ltigen Berichte und Filme im Fernsehen und der Milliarden Videos im weltweiten Internet, begreift man diesen Mann. Einstein erz\u00e4hlte seinerzeit den staunenden Journalisten: \u00abEr kenne zwei Unendlichkeiten: Die Unendlichkeit des Weltalls und die der menschlichen Dummheit. Bei ersterer w\u00e4re er sich aber nicht ganz so sicher\u00bb. Eigentlich kann man nicht von einer Dummheit der Menschen sprechen, das w\u00e4re wirklich zu einfach. Aber Einstein hat schon bestens erkannt, wie wenig die Menschen im allgemeinen von ihren Wirklichkeiten erfassen k\u00f6nnen, und wie wenig sie sich bewusst werden k\u00f6nnen, weil sie v\u00f6llig nat\u00fcrlich von diversen Kr\u00e4ften des Diesseits und Jenseits manipuliert und benutzt werden. Das alles ist zu einer permanenten Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden wie das Atmen. Ja, man muss eigentlich sagen, wie wenig die Menschen sich der \u00abSchafherdenmentalit\u00e4t\u00bb bewusst werden, weil zu ihre stoffliche Entfaltung das Begehren, Wahrnehmen und Denken bei den allt\u00e4glichen Zw\u00e4ngen im materiellen \u00dcberlebenskampf geh\u00f6rt. Allerdings sollten sie auch erkennen k\u00f6nnen, dass vor allem in den einfachen Verrichtungen in den stofflichen Gewohnheit des aktuellen Daseins unbeachtet gefangen sind.<\/p>\n<p><strong>Wie ist das alles entstanden und wie ist das alles so geworden, sollte man sich doch fragen. \u2013 Warum wird nicht gefragt?<\/strong><br>Bei jedem sch\u00f6nen Geb\u00e4ude fragt man den Architekten nach seinen kreativen Einf\u00e4llen zu dem Plan des Hauses. Bei jedem hervorragenden Gem\u00e4lde sucht man die Gedanken des K\u00fcnstlers zu entdecken, um seine Inspiration kennenzulernen, aus der er sein Bild geschaffen hat. Nur bei der Erde untersucht man die Steine, das Wasser und seine k\u00f6rperlichen Bewohner und fragt neuerdings die Planeten im Weltall, woher und warum die Welt und das Leben auf ihr entstanden ist. F\u00fcr alle Gl\u00e4ubigen der Welt, und das ist immer noch die \u00fcberwiegende Mehrheit der irdischen Bev\u00f6lkerung, ist die Erdkugel, die Welt, das Produkt eines Sch\u00f6pfers, eines Gottes oder einer G\u00f6tterschar, die vor allen Zeiten Welt und Menschheit erschaffen haben. Es w\u00e4re eigentlich h\u00f6chste Zeit, bei diesen hohen Kr\u00e4ften einmal direkt anzufragen, oder zumindest den antiken Weisen oder den modernen Philosophen zuzuh\u00f6ren, die immer wieder versuchen, den Menschen eine kleine Ansicht der Sch\u00f6pfungsgeschichte zu vermitteln. Sonst wird die ganze Menschheit erneut ein Opfer der kollektiven Unbewusstheit dieser Erde.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Es gibt Sternstunden, in denen das \u00fcberirdische Wesen einem menschlichen Denken seinen Abglanz schenkt.&nbsp;<\/span><\/strong>Lassen wir uns hier auf einen unerkannten griechischen Weisen ein, genannt Hermes Trismegistos, dem die besondere hohe Weisheit in den Mund gelegt wurde:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 50px;\"><em>\u201eAls Gott, der Vater\/Mutter seinerzeit den Menschen als Gottesfunken aus sich selbst hervorbrachte und in den unermesslichen Raum stellte, damit er seine Pilgerfahrt beginnen konnte, die ihn von der Unbewusstheit zum Allbewusstsein f\u00fchren sollte, wurde sein Ort im Raum durch die mehr oder weniger enge Verbindung seines Wahrnehmungsverm\u00f6gens mit der stofflichen Dichtigkeit jener Gebiete bestimmt, in die das Leben ihn f\u00fchrte. Je fester der Mensch sich mit der Erde verband, desto mehr r\u00fcckte das Licht von ihm ab. Solange der Mensch dunkel und allein imstande ist, Licht und W\u00e4rme zu absorbieren, wird die Erde ihn innerhalb der Kraft ihres Wirkungsfeldes festhalten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>\u00abGott der Vater\u00bb \u2013 \u00abKrishna\u00bb \u2013 \u00abAllah\u00bb \u2013 \u00abVoodoo\u00bb \u2013 \u00abAhura Mazda\u00bb \u2013 Es gibt viele Bezeichnungen f\u00fcr die unkennbare Kraft im All, und leider auch viele Irrt\u00fcmer. \u2013 Was war im Anfang aller Zeiten? \u2013 Hat es in der Ewigkeit jemals einen Anfang gegeben? \u2013 Wir k\u00f6nnen als irdische Menschen nur das mentale Geschehen erfassen! \u2013 Das urs\u00e4chlich nirvanische Sch\u00f6pfungsfeld aller Universen, Entit\u00e4ten, Wesen, Kosmen und Mikrokosmen, bedingt eine unfassbare Qualit\u00e4t, die sich jedem menschlichen Denken entzieht. \u2013 Und doch gibt es Sternstunden, in denen das allgemeine \u00fcberirdische Bewusstsein in seiner Gr\u00f6\u00dfe einem menschlichen Gewahrsein und vern\u00fcnftigen Erfassen einen Abglanz schenkt, in dem dieses dann einige Aspekte des urs\u00e4chlichen Allfeldes der Natur intuitiv erkennt.<br>Ein gewissenhafter Erforscher des Lichtes, der u.a. seine Quantelung entdeckt hat, best\u00e4tigt die religi\u00f6se Schau: \u00abAls ein Mensch, der sein ganzes Leben der am klarsten denkenden Wissenschaft gewidmet hat, der Erforschung der Materie, kann ich Ihnen \u00fcber das Ergebnis meiner Forschung zu den Atomen so viel mitteilen: Es gibt keine Materie an sich! Jede Materie entsteht und existiert nur verm\u00f6ge einer Kraft, welche die Teilchen eines Atoms in Schwingung versetzt und dieses \u00e4u\u00dferst fragile Sonnensystem des Atoms zusammenh\u00e4lt. \u2026 Wir m\u00fcssen hinter dieser Kraft die Existenz eines bewussten und intelligenten Geistes annehmen. Dieser Geist ist die Matrix aller Materie!\u00bb erkl\u00e4rt Max Planck (1858-1947)<br>\u00abGott ist Licht.\u00bb sagt uns die Bibel. Wenn das richtig ohne den \u00fcblichen religi\u00f6sen Zierrat betrachtet wird, kann erkannt werden, dass hinter aller Offenbarung so etwas wie eine \u00fcber alles erhabene kybernetische Energie wirkt. Diese urs\u00e4chliche Energie ist das universale Bewusstsein, der Logos, aus ihm und in ihm wesen das Leben und die Liebe, wie uns viele heilige Weisen in Ost und West mitteilen. Dazu geh\u00f6ren neben Harmonie und Gerechtigkeit nat\u00fcrlich auch die Weisheit, das allumfassende Wissen und nicht zu vergessen, die totale Selbstbewusstheit Aller.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>Die h\u00f6here Wirklichkeit kann wirken. Sie ist real, ganz konkret. Sie ist wirklicher als aller Wahn dieser materiellen Welt.<\/em><\/strong><\/span><br>Wenn schon die irdische Natur alle geschaffenen Wesen darin an ihrer Bewusstheit teilhaben l\u00e4sst, warum sollte nicht der Gott des Alls \u00abseinen Kindern, den von ihm geschaffenen Gottess\u00f6hnen und -T\u00f6chtern\u00bb auch sein umfassendes Bewusstsein mittels des universellen Bewusstseins, das mit dem Kosmos Erde verbunden ist, zur Verf\u00fcgung halten, zumindest jenen Teil schenken, den sie kraft ihrer Beseelung f\u00fcr ihre aktuelle Weiterentwicklung und f\u00fcr die Mitwirkung im Gesamtplan des Alls ben\u00f6tigen?<br>Die Ursache des Lebens in der Alloffenbarung ruht in der Urmonas, in TAO, wie uns Laotse aus China berichtet. Es ist vielleicht die sch\u00f6nste Benennung von einer Wirklichkeit, die keinen Namen haben kann, von der wir uns kein Bild noch Gleichnis machen sollen, wie Moses argumentiert. Ein kurzes Zitat von Dionysios Areopagita beschreibt in bildreichen Worten seine Vision von der Welt des Sch\u00f6pfers:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em><span style=\"color: #000080;\">\u201eGleichwie n\u00e4mlich die alles \u00fcbersteigende G\u00fcte der alles \u00fcberragenden Gottheit von den h\u00f6chsten und vollkommensten Wesen bis zu den untersten herab dringt und doch \u00fcber allen ist &#8211; denn auch die oberen Wesen k\u00f6nnen die \u00dcberhoheit Seiner G\u00fcte nicht \u00fcberragen, und auch die unteren k\u00f6nnen aus der Umfassung nicht heraustreten \u2013 gleichwie die G\u00fcte alles erleuchtet, erschafft, belebt, zusammenh\u00e4lt und vollendet, gleichwie sie allen Wesen ihr Ma\u00df setzt, deren Aeon bestimmt, und deren Zahl, Ordnung, Umfassung, Ursache und Endziel ist: so erleuchtet auch das strahlende Abbild der g\u00f6ttlichen G\u00fcte alle K\u00f6rper, die an ihr teilnehmen k\u00f6nnen. Und diese gro\u00dfe, durch und durch lichte und immer flammende Sonne wirkt also wie ein vielgestaltetes Echo des Guten, sie hat von oben her ihr Licht ausgebreitet und l\u00e4sst den Glanz ihrer unvergleichlichen Strahlen \u00fcber die ganze sichtbare Welt dahinfluten, \u00fcber ihre H\u00f6hen und \u00fcber ihre Tiefen.\u201c<\/span><\/em><\/p>\n<p>Dieses unfassbare multiplexe Kraftfeld wirkt \u00fcber ihre Sch\u00f6pfung der Urmonade in allen Monaden, in allen Kosmen und ihren Universen, Galaxien, Sternensystemen, Planeten und Wesen und Menschen. Die unvorstellbare Vielheit konstituiert auf allen Ebenen des Lebens in Einheit das Dasein. Sie tut es wirklich, ganz konkret und absolut kreativ. Sie ist wirklicher als aller Wahn dieser materiellen Welt, f\u00fcr die schon die Griechen den Begriff Hyl\u00e9 schufen. Die Identifikation mit der Materie ist Maya, der sch\u00f6ne Schein.<br>Goethe l\u00e4sst in seinem Faust sagen: \u00abUnd Gott hat es gefallen, alle Dinge zu einem Gleichnis zu machen.\u00bb Plato schreibt in seinem Werk \u00abDer Staat\u00bb von den Schatten auf dem Hintergrund der H\u00f6hle, die die Seelen, die Mikrokosmen, als ihre Realit\u00e4t ansehen. Der Mensch geh\u00f6rt zu den Schatten auf der Wand. Das Wirkliche, die Ideen, werden vor der H\u00f6hle zwischen dem Feuer und der H\u00f6hlenwand vorbeigef\u00fchrt. Diese hohen Ideen werfen durch das Licht ihre Schatten auf die R\u00fcckwand der H\u00f6hle.<br>Der postmoderne Mensch befindet sich inmitten einer revolution\u00e4ren Entwicklung seines Denkverm\u00f6gens, die als Wendezeit zwischen der Involution zur materiellen Person und der Evolution zu einer h\u00f6heren mikrokosmischen Erkenntnisf\u00e4higkeit bezeichnet werden kann. Grandiose M\u00f6glichkeiten leuchten am Horizont der Zeiten auf. So kann der Mensch, in dem sich der vollst\u00e4ndige Denkk\u00f6rper entfalten wird, viel klarer die subtilen Hinweise seiner Zeit lesen. Er wird sich in neuer Weltanschauung zu diesem Horizont aufmachen, der von unserem bisherigen sinnesorganischen Wahrnehmen nicht erfasst werden kann. Jedoch muss jedermann heute schon bereit sein, f\u00fcr die k\u00fcnftigen Chancen vollbewusst alle bisherigen Weltanschauungen zu relativieren.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sollten alle kosmischen Modelle und antiken religi\u00f6sen Weltbilder, die der aktuellen Menschheit sehr viel wert sind, \u00fcberarbeitet werden. \u2013 Warum? Alles bisher angelernte Wissen \u00fcber den Menschen selbst, alle alten materialistischen Vorstellungen \u00fcber den Weltenk\u00f6rper sind angesichts der neuen Erkenntnisse renovierungsbed\u00fcrftig, weil die bisherigen Betrachtungen mit einem noch nicht voll entfalteten Mentalverm\u00f6gen erdacht und \u00fcbertragen wurden. Alles, was jeder bisher treu und voller Glauben in seinen diversen Ged\u00e4chtnissen, in seinen morphischen Feldern, gesammelt hat, muss ernsthaften \u00fcberpr\u00fcft werden. Denn die Devise in der Aquariuszeit hei\u00dft, die mikrokosmische Weiterentwicklung der Astralis und der Mentalis konsequent zu unterst\u00fctzen f\u00fcr ein v\u00f6llig neues Erfassen, Denken und Bewerten. Alle Zusammenh\u00e4nge des Tagesbewusstseins und des Unbewusstseins werden k\u00fcnftig dem neuen Menschen transparent. Es entsteht eine total andere Weltanschauung, die einigen hellsichtigen Menschen oder einigen Astralreisenden schon bekannt vorkommen wird. Alle bestehenden Modelle der Moderne sind mit nur halbem Erfassen geschaffen. Mit ihnen w\u00fcrde der Mensch erneut ein Opfer der unstofflichen Kr\u00e4fte \u00e4therischer und astraler Art im Mikrokosmos und allen damit zusammenh\u00e4ngenden Wesen aus den Kraftfeldern des \u00abJenseits\u00bb. In dem Buch von Steward E. White, Das uneingeschr\u00e4nkte Weltall, wird Betty, eine verstorbene Frau im \u00abJenseits\u00bb zitiert: \u00abBewusstsein ist die einzige und alleinige Realit\u00e4t. Alle Manifestationen im Universum k\u00f6nnen auf das Bewusstsein zur\u00fcckgef\u00fchrt werden.\u00bb \u2013 \u00abAll die neuen Begriffe, die ich Euch vermitteln soll\u00bb, stellte Betty fest, \u00abm\u00fcssen auf der Tatsache gr\u00fcnden, dass es nur ein Universum gibt.\u00bb Dieser ganz realen Feststellung kann eigentlich nur hinzugef\u00fcgt werden, dass die Trennung in zwei Felder \u2013 Diesseits und Jenseits \u2013 eine echte Irref\u00fchrung ist. Nur der materiell schauende Mensch kann die real existierenden immateriellen Welten mit seinen Sinnesorganen nicht wahrnehmen. Darum sind jene kosmischen Modelle, die auf der materiellen Weltperspektive aufbauen, absolut irref\u00fchrend. Alle empirischen Wissenschaften arbeiten mit der Brille der Verblendung und der Arroganz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Es gilt, alle Zusammenh\u00e4nge des Bewusstseins zu erforschen,<br><\/strong><\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>denn mit nur halbem Wissen \u00fcber die materiellen Erscheinungen werden wir erneut geopfert \u2026<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Alle Kulturen haben im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Wertestrukturen aus Wissenschaft, Philosophie und Religion einen Kanon von Vorschriften und Regeln erschaffen, bestehend aus ungez\u00e4hlten \u00abdas darfst du nicht!\u00bb, \u00abdas solltest Du!\u00bb, \u00abdas kannst du nicht machen!\u00bb, \u00abdas ist absolut verboten!\u00bb usw. und im Laufe der Jahrhunderte als Verhaltens- und Denkparameter mit Hilfe von Religion, Medien und P\u00e4dagogik in die Menschen verankert. So kann man heute die chinesische Denkweise, die koreanische, die thail\u00e4ndische, die hinduistische, die orientalische, die islamische, die deutsche, die englische, die christliche usw. \u2026 beschreiben. In allen walten einige gemeinsame Denkstrukturen, denn irgendwie sind sie alle ein Produkt selbstbewusster Pers\u00f6nlichkeiten. Aber viele Denkparameter weichen erstaunlich weit ab von denen anderer Menschen, und damit grenzen sich die Menschen stets gegenseitig aus. Diese landes- oder kulturtypischen Denkmuster sind f\u00fcr den Ethnologen recht interessant, jedoch behindern sie gravierend den Austausch der realen Lebenserfahrungen. Die technisch industrialisierten L\u00e4nder haben eine intellektuelle reduktionistische Kultur des Verstandesdenkens auf der Basis der niederen Aspekte des Denkverm\u00f6gens \u00fcber ihre B\u00fcrger ausgebreitet. In Korea und China b\u00fcffeln Kinder in der Schule f\u00fcr ihre Zukunft in einem erfolgreichen Berufsleben, damit die Versorgung der Eltern im Alter gesichert ist. Dabei entsteht nat\u00fcrlich eine einseitige Ausrichtung der Lebenseinstellung auf Wissensanh\u00e4ufung materieller Zusammenh\u00e4nge und Interdependenzen vor allem f\u00fcr die Karriere. Die sozialen, menschlichen Komponenten des Daseins werden auf die zwingend notwendigen Rituale reduziert, wie Partnerschaft, Heiraten, Kinder, Familie, Religionsfeiern, Ahnenkult etc. Trotz alledem l\u00e4uft alles Leben in einem Kreislauf von unbeachteten Kr\u00e4ften ab, wie mittlerweile auch andere esoterische Autoren beschreiben. In Indien ist die Abgrenzung in der Bev\u00f6lkerung sogar durch Kastengesetze abgesichert, die wohl per staatlichem Gesetz nicht mehr g\u00fcltig sind, jedoch von den Menschen weiterhin praktiziert werden.<br>Eingebettet in seine Monade ist der Kosmos Erde mit allen Lebenswellen und allen V\u00f6lkern ein vielf\u00e4ltiges alchemisches Laboratorium mit zahlreichen Kraftfeldern, die alle miteinander kommunizieren und isomorph resonant interagieren. Dabei erfasst der auf seinen Intellekt und seine Karriere so stolze Mensch nicht viel mehr als seine materiellen Verbindlich- und Abh\u00e4ngigkeiten. Dar\u00fcber hinaus ist er jederzeit an jedem Ort total in das umfassende Kr\u00e4ftespiel er immateriellen Lebensfelder des Kosmos und seines Mikrokosmos eingebettet. Ja, er wird \u00fcber seine morphischen Felder auf unterschiedliche Weise von diesen Kr\u00e4ften gelebt und benutzt, gerade weil er sie mit seinen Sinnesorganen und seinem stofflichen Bedenken nicht erfassen kann, will oder darf. Doch Unwissenheit und Angst haben noch zu keiner Zeit den Menschen vor Schaden sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die ausgleichenden Wirkungen der kybernetischen Entropie des Kosmos werden f\u00fcr jeden das erforderliche Erfahrungspotential zu gegebener Zeit bereit stellen.<br>Mit dem <em><strong>Buch \u00abMetaphysische Evolution\u00bb<\/strong><\/em> starte ich einen bescheidenen Versuch, diese vielf\u00e4ltigen Komponenten und Kr\u00e4fte des Daseins in einer gewissen plausiblen Ordnung darzustellen. Daf\u00fcr habe ich auf der Basis meiner christlichen Kultur aus zahlreichen Berichten und philosophischen Erkenntnissen eine kosmische \u00dcbersicht erstellt, in der auch die in esoterischen Kreisen bekannten immateriellen Lebensfelder in den weiten R\u00e4umen des Kosmos aus ihren komplexen okkulten Zusammenh\u00e4ngen gel\u00f6st, und sie in eine einigerma\u00dfen \u00fcbersichtliche Struktur eingef\u00fcgt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 70px;\"><strong><em><span style=\"color: #000080;\">F\u00fcr den aufmerksamen Leser werden dadurch viele Warums beantwortet, z.B. warum Leben? warum Sterben? warum Liebe? warum Krieg? \u2013<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Karl Gamper schreibt in einem seiner B\u00fccher: <em>\u201eDas Herz kann die Einheit, die Ewigkeit, das Formlose und die Form allen Lebens wahrnehmen. Der Verstand ist immer polar und vergangenheitsorientiert. Er kann nicht anders, das ist seine Natur. Wer also mental beispielsweise Erfolg fokussiert, zieht damit immer auch Misserfolg in sein Leben. Die Zukunft beginnt niemals im Kopf! Der Verstand kann jedoch verstehen, dass das Herz der alchimistische Ofen ist und kann daher auch vers\u00f6hnt mit dem Herzen gemeinsam wirken. Kraft und Notwendigkeit verm\u00e4hlen sich. Das Ego wird als illusion\u00e4re Bildergalerie durchschaut und weicht einem authentischen Selbst. Ein Individualist mit einem synchronen Bewusstsein nimmt im Konzert des kosmischen Orchesters ganz nat\u00fcrlich seinen Platz ein, vers\u00f6hnt und jenseits seines Wichtigkeits-Syndroms. Wenn das Herz aktiviert ist, kommt es auch auf eine sehr nat\u00fcrliche und selbstverst\u00e4ndliche Art zu einer Gedankenhygiene. Denn der Verstand rutscht organisch an seinen Platz als Diener. Jeder kann f\u00fcr sich diese Gedankenhygiene pflegen und zum Wohle aller \u2013 und auch f\u00fcr sich selbst \u2013 n\u00fctzen. Wir sind nicht getrennt und k\u00f6nnen daher miteinander machtvolle morphische Echos ausl\u00f6sen.\u201c<\/em><br>Es m\u00fcssen, wie K. Gamper schreibt, von vielen selbstbewussten Menschen wieder die in den morphischen Feldern der Astralis vibrierenden \u00abErkenntnisse des Herzens\u00bb in alle Ambitionen des Daseins mit einbezogen werden. Doch dabei darf ein selbstbewusster Pionier der Evolution nicht stehen bleiben. Es gilt, alle M\u00f6glichkeiten des immateriellen Erkennens zu erforschen, denn mit nur halbem Wissen werden wir erneut ein Opfer der \u00c4onen\/Asuras. Sie haben sich seit Jahrtausenden in der Atmosph\u00e4re der Erde eingenistet, vor diesen hat uns schon Paulus in den Evangelien gewarnt: \u00abDenn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu k\u00e4mpfen, sondern mit M\u00e4chten und Gewaltigen, n\u00e4mlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den b\u00f6sen Geistern unter dem Himmel.\u00bb Epheser 6.12 Das sollte man doch wirklich einmal ernst nehmen, und bei seinen t\u00e4glichen Verrichtungen ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9671 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MonasScho\u0308pfung-2.jpg\" alt=\"\" width=\"481\" height=\"577\"><\/p>\n<p>Auch um nicht erneut die antiken und mumifizierten Weltanschauungen zu unserem Gott, zu unserem Beherrscher zu machen, der dann alle weiteren Gedanken und Handlungen unseres Lebens bestimmt, m\u00fcssen wir die folgenden \u00dcberlegungen ins Zentrum unserer Einsicht stellen und dort festhalten. Niemand hat dann einen Grund, sich \u00fcber das chaotische Weltgeschehen zu beklagen.<br>Es gibt eine umfassende Kosmologie der Erde in den Bildern der modernen Zeit, unbeeinflusst von religi\u00f6sen oder wissenschaftlichen Tabus:<br>Das unkennbare Sein des allm\u00e4chtigen Sch\u00f6pfungsfeldes, hat aus sich heraus in sich ein Offenbarungsfeld hervorgebracht. Die einen nennen diese Urmonade den geoffenbarten Logos (\u00abDer Geist schwebte \u00fcber den Wassern\u00bb, steht in der Genesis). Andere sprechen in ihren Denkmodellen von Brahman, Krishna, Tao, von einem PSI- oder Akasha-Feld.<br>In dieser Urmonade mit dem universalen Bewusstseinsfeld entfalteten sich sieben kosmische Entwicklungsfelder, Monaden, in sieben Dimensionen und mit siebenfach wirkenden Kraftfeldern. Daf\u00fcr wurden von den Weisen der antiken Kulturen immer \u00abG\u00f6tter\u00bb mit den Sternbildern verkn\u00fcpft und in den die Erde umfassenden Tierkreis gesetzt. Wo anders sonst h\u00e4tten solche alles menschliche Denken sprengenden Kr\u00e4fte ihren Platz haben k\u00f6nnen?<br>In diese allumfassende Offenbarung wurden und werden best\u00e4ndig neue Sch\u00f6pfungsideen emaniert, Monaden auf ihren Entwicklungsweg gestellt, die in der christlichen Welt \u00abdie Kinder Gottes\u00bb genannt werden. Dabei ist heute leicht zu begreifen, dass die aktuelle Menschheit in der irdischen Welt nicht damit gemeint sein kann. Die urspr\u00fcnglichen Kinder Gottes sind die Monaden und diese hatten in gewisser Weise metaphysische Attribute in Dimension und Verm\u00f6gen, aber sie waren eben noch Kinder, heranwachsende \u00abG\u00f6tter\u00bb. Sie wurden in einen gewaltigen Entwicklungsprozess hineingestellt, in dem sie \u00abManas\u00bb, vollwertige Verwirklicher der \u00abGedanken Gottes\u00bb werden k\u00f6nnen. Nach der Ur-Sch\u00f6pfung der urspr\u00fcnglichen Bewohner des Universums, der Monaden, Kr\u00e4fte und Dimensionen, ging es um eine kosmische Evolution gigantischen Ausma\u00dfes, eine wirkliche Entfaltung aller kreativen Daseinsm\u00f6glichkeiten in Einheit durch kybernetische Emergenzen. In dieser probabilistischen Evolution aller Lebensfelder offenbart sich die Herrlichkeit der Sch\u00f6pfung in all ihrer Liebe und Barmherzigkeit. Dabei sollte immer an die multidimensionalen Ausma\u00dfe des sichtbaren Universums gedacht werden, in dem ungez\u00e4hlte Monaden durch ihre Makrokosmen, Kosmen und Mikrokosmen die Galaxien, Sternhaufen, Sterne und Planeten, ja, selbst Asteroiden und Kometen mit allen denkbaren und undenkbaren Lebenswellen zu bewussten Wesen im kreativen Allgeschehen heranwachsen lassen.<\/p>\n<p>Aber es ist stets erneut festzuhalten: Auf der einen Seite gibt es die \u00fcberirdischen Lebensfelder, in denen sich das geoffenbarte kreative Potential in Ewigkeit entfaltet, wobei sich tats\u00e4chlich die Evolution in allen Lebensfeldern nach dem Prinzip der Emergenz abspult. In der Monade der Milchstra\u00dfe mit all ihren Galaxien und Sternen wirkt die Monade des Sonnensystems mit ihren Planeten und Monden. Darin entwickelt sich auch die kosmische Monade der Erde; und auf ihr entwickeln sich die Menschen und die weiteren Lebenswellen der Flora und Fauna in den Mikrokosmen ihrer Monaden. In der aktuellen Periode der Selbstentfaltung der niederen mikrokosmischen Kraftfelder m\u00fcssen auch die Menschen f\u00fcr die materielle Entfaltung vorerst konsumtiv leben und wirken. Dabei ziehen sie die materiellen Lebensmittel an sich und besch\u00fctzen sich und ihre Nachkommen durch Besitz und Feststellung ihres Machtbereiches, in dem sie allein befugt sind, die darin vorhandenen Ressourcen f\u00fcr sich und ihre Bed\u00fcrfnisse zu verwenden (Revierschutz). Diese auf die stoffliche Erhaltung ausgerichtete Lebenshaltung l\u00f6st auf der anderen Seite best\u00e4ndig den Mangel aus, der wieder aufgef\u00fcllt werden muss. So entsteht im materiellen Lebensfeld die \u00abNatur der Bipolarit\u00e4t\u00bb und das \u00abWerden und Sterben\u00bb in der Zeit, in dem sich wegen der sich st\u00e4ndig \u00fcberschneidenden individuellen Interessen und Anspr\u00fcche ein vielf\u00e4ltiger Kampf um die Vorr\u00e4te abspult, wie sich auf allen Kontinenten der Welt beweist. Im Laufe der mikrokosmischen Weiterentfaltung entsteht beim Eintritt in die h\u00f6heren astralen Felder eine total ver\u00e4nderte Lebenssituation. Alle Mikrokosmen mit ihren Bewohnern werden in dieser Phase \u00fcber die permanente Reflektion aller erforderlichen Kr\u00e4fte gesichert. Einerseits werden die Str\u00f6me aller Kr\u00e4fte im ganzen Kosmos von allen Wesen widergespiegelt, wodurch verst\u00e4ndlicherweise keine Notdurft entstehen kann, andererseits bedarf es jetzt keiner materiellen Nahrungsmittel mehr, weil diese sich aus dem \u00c4ther- bzw. Astralstrom heraus bilden. Die Bipolarit\u00e4t entf\u00e4llt, die Todesangst verschwindet, der neue Mensch sieht sich in der ewigen Evolution einbezogen, in der er ein aktiver Mitarbeiter geworden ist.<br>Bei alledem sollte einmal \u00fcber den folgenden Gedanken ernsthaft nachgedacht werden: F\u00fcr den normal Sterblichen repr\u00e4sentiert das sinnliche Erkennen und Bedenken mit seinem Verstand seinen \u00abGeist\u00bb. \u2013 Kann das sein, bei der unvollendeten Erkenntnism\u00f6glichkeit des niederen Denkverm\u00f6gens? \u2013 Kann der Intellekt so etwas wie \u00abGeist\u00bb besitzen? Oder ist der Verstand ein Produkt des Geistes? \u2013 Was wohl vielerorts von Autorit\u00e4ten beschworen und in zahlreichen Philosophien und erg\u00e4nzenden Publikationen verbreitet wird.<br>Dieses ungebrochene Dogma \u00fcber den Geist oder das Bewusstsein der empirischen Sinngebung und des Verstandesdenkens ist die Ursache f\u00fcr die weit verbreitete Denk-Degeneration. Gerade darum sollten mit allem zur Verf\u00fcgung stehendem Mut die behindernden mentalen Baustellen genau ins Visier genommen werden, um alle noch bestehenden Fehlinterpretationen und irref\u00fchrenden Behauptungen von religi\u00f6sen Autorit\u00e4ten zu beseitigen. Der meist zitierte \u00abGeist\u00bb steht bei zahlreichen Autoren f\u00fcr die metaphysischen Einfl\u00fcsse aus dem \u00ab\u00dcberbewusstsein\u00bb, dem h\u00f6heren Selbst. Geist bedeutet demnach nicht einfach alles Metaphysische des Lebens, und schon lange auch nicht die verdunstenden Substrate von Alkohol oder chemischem \u00c4ther. Der esoterisch gemeinte \u00abGeist\u00bb kann als h\u00f6here Astralis mit der h\u00f6here Mentalis angesehen werden. Andere Autoren, wie Sri Aurobindo, setzen den Begriff \u00abGeist\u00bb erst in den \u00absupramentalen\u00bb Bereichen der Evolution ein.<br>Das, was dem Menschen bewusst wird, ist immer eine Erkenntnis aus den sinnlichen oder \u00fcbersinnlichen Wahrnehmungen. Diese Erkenntnisse werden in der Mentalis, in ihrem morphischen Feld gespeichert. Dieses gedankliche Ged\u00e4chtnis ist niemals im Kopf oder im Gehirn; es ist ein Gebiet des aurischen Wesens im Mikrokosmos. Der Verstand ist das Sinnesorgan f\u00fcr die Gedanken, f\u00fcr das Auslesen aus dem morphischen Feld, f\u00fcr das Assoziieren und Formulieren bis zur Aussprache. Auch wenn der Mensch etwas verstanden oder konkret erfasst hat, benutzt er meistens die Phrase: \u00abDas ist mir bewusst\u00bb. Er hat in seiner Sprache keinen anderen Begriff. Eigentlich sollte er ein anderes Wort benutzen, das die Art seiner Einsicht oder Erkenntnis genauer definiert. Das Bewusstsein ist n\u00e4mlich etwas ganz anderes! Es ist eine besondere kosmische Kraft. Das Bewusstsein ist die in allen sieben Lebensfeldern immanente Kraft f\u00fcr die interne und externe Kommunikation, f\u00fcr die Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung (Ged\u00e4chtnis) zur Aufrechterhaltung des Lebens.<br>Wer sich einmal mit dieser Sichtweise anfreunden konnte, wird sich von den massenhaft angebotenen Vorstellungen und materiellen Modellen des Lebens und des Kosmos beruhigt abwenden. Denn er hat jetzt das Tal der Verirrungen durchschritten und kann mit seinem neuen Denken eine weitere Stufe auf der Treppe zur Erkenntnis der Wirklichkeit ersteigen, der ewig fortdauernden Evolution, in die jeder Mensch aufgenommen ist. Das bedeutet der Satz von Paulus: \u00abDer Tod ist verschlungen in den Sieg!\u00bb Die materielle Aufl\u00f6sung des K\u00f6rpers ist nur eine notwendige Ver\u00e4nderung auf dem weiteren Weg des bewussten Erlebens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><span style=\"color: #000080;\"><em>Gab es ein kosmisches Ungl\u00fcck, eine Vertreibung aus dem Paradies?<\/em><br><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir alle zementierten Klischees der Geschichte \u00fcber die Sch\u00f6pfung neutral und unbewertet zur Seite stellen und nur die prinzipiellen Wirklichkeiten, die durchaus darin verborgen sind, zu einem logischen und realen Geschehen zusammenf\u00fcgen, dann erscheint ein etwas anderes Bild von der Offenbarung des einzigen Universums. Die Erschaffung des Alls aus und in der Urmonade, die Kaskade der Monaden als hierarchische Organisationsstruktur des Kosmos, alle Universen, Makrokosmen und Mikrokosmen, alle Galaxien, Planetensysteme, Planeten und ihre Bewohner bis zu den Menschen und anderen Lebenswellen entwickelt sich aus sich heraus probabilistisch nach der einen Uridee, unab\u00e4nderlich in einer vorgepr\u00e4gten Entwicklung, in einer sich erf\u00fcllenden Offenbarung. Frei von allen irdischen, durch Menschen autorisierten Vorbehalten wirkt jede kosmische und mikrokosmische Wesenheit an der monadischen Evolution im All mit und wird alle Herrlichkeiten dieser freiheitlichen und liebevollen Entwicklung f\u00fcr seinen Teil erfassen und erleben.<br>Die gesamte Sch\u00f6pfung entfaltet sich in einer kybernetischen Kaskade von urspr\u00fcnglichen \u00abGottesfunken\u00bb, den Monaden. In ihnen allen vibriert die Grundidee des hohen Sch\u00f6pfungsplans ausgehend aus dem universalen Bewusstsein. Jede Monade erschafft in sich \u2013 nach dem Vorbild ihres Sch\u00f6pfers \u2013 ein eigenes komplexes Wesen in Entwicklung, einen Kosmos, Makro- oder Mikrokosmos, damit diese sich zu einem selbstbewussten mitwirkenden Faktor in der emergenten Sch\u00f6pfung entwickeln. Daf\u00fcr muss dieses eingeborene Gesch\u00f6pf sich selbst in den komplexen Abh\u00e4ngigkeiten des Daseins erkennen, um auf jeder Entwicklungsstufe die eigene, sowie die kosmische Entwicklung konstruktiv zu f\u00f6rdern. In dieser interkosmischen Evolution entwickelt jeder Kosmos aus den sieben (oder neun) kosmischen Energien eine Wesenheit (Menschen, Wesen, Planeten, Sonnen, Sterne, Galaxien o.\u00e4.) Die Geburt dieses Bewohners im Kosmos beginnt mit einer Konzeption auf den untersten beiden Energiestufen, dem \u00c4ther und der Materie. Die anderen f\u00fcnf Kraftfelder in dem Holokumulus sind noch nicht konzentrisch aktiv eingebunden, wirken jedoch bereits bei der Entfaltung mit. Diese zugeh\u00f6rigen Kr\u00e4fte umschweben wolkenartig das innerkosmische Geschehen so lange, bis auch sie alle vollkommen ausgebildet, konzentrisch aufgenommen, aktiv mitwirkend werden. Die Ur-Idee beinhaltete von Anfang an ein bewusstes Werden und Erwachen in allen Energien, in allen sieben Kraftfeldern der Sch\u00f6pfung. Also entsteht von Beginn an die Urmonas aus der Idee des unkennbaren Sch\u00f6pfungsfeldes und diese evolviert in sich alle Monaden der Gesch\u00f6pfe im umfassenden Bewusstseinsfeld. Alle Monaden leben und wirken in ihrer unvorstellbaren Vielheit und Unterschiedlichkeit in der Urmonas, dem Logos, Tao, PSI-Feld, Brahman, Krishna usw.. Aus und in dieser Vielheit stehen alle in der universellen Einheit. Durch sie werden alle zugeh\u00f6renden kosmischen Entit\u00e4ten, Galaxien, Makrokosmen, Kosmen und Mikrokosmen mit den in ihnen eingeborenen Wesen, Planeten, Menschen etc. aus den sieben\/neun Kr\u00e4ften kybernetisch und probabilistisch belebt und entfaltet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7859\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach.jpg\" alt=\"\" width=\"1559\" height=\"1701\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach.jpg 1559w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-275x300.jpg 275w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-768x838.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-880x960.jpg 880w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-920x1004.jpg 920w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-340x371.jpg 340w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-306x334.jpg 306w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldstufen-7fach-260x284.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><br>Dies sind die multiplexen Kr\u00e4fte des allumfassenden universellen Lichtes. Man kann ruhig Analogien mit den uns bekannten elektromagnetischen Energien entwerfen. Ihre Wirk- oder Reaktionsstrukturen entsprechen einerseits den optischen Gesetzen der Reflexion und entfalten sich im Rahmen der Wellenlehre, wie zum Beispiel der Interferenz, der Koh\u00e4renz, der Induktion oder der Amplitudenmodulation. Andererseits wirken sie als Kr\u00e4fte und Energietransformatoren und -Speicher. Dessen ungeachtet sind ihre Wirkungen vielfach differenzierter und mit den Kr\u00e4ften der irdischen Welt unvergleichbar, vor allem was ihre Intensit\u00e4t, ihre Energiedichte und die Wirkungsrichtungen angeht. Diese urspr\u00fcnglichen Kraftfelder sind im All sieben (oder neun) an der Zahl. Die Siebenheit wirkt als kosmische Grundstruktur. Sieben kosmische Gebiete, sieben Dimensionen der Entfaltung, sieben\/neun Kr\u00e4fte in sieben mal sieben Wechselwirkungen, 49 Polarit\u00e4ten, Farben und Offenbarungen.<br>Buddha hat seinerzeit selbst zu seinen M\u00f6nchen des inneren Kreises \u00fcber das Devachan, das kosmische Feld der Mentalis, allegorisch gesprochen. Was er sagte, kann im Shan-Mun-yih-Tung gefunden werden. Der Tathagata sagt: \u00abViele tausend Myriaden von Weltsystemen jenseits dieses unseren gibt es eine Region der Seligkeit, genannt Skhavati \u2026 Diese Region ist von sieben Reihen von Z\u00e4unen umgeben, von sieben Reihen weiter Vorh\u00e4nge, sieben Reihen sich wiegender B\u00e4ume; diese heilige Wohnstatt von Arahats wird von den Tathagats (Dyan Choanen) regiert und ist im Besitz der Bodhisattvas. Sie hat sieben kostbare Seen, in deren Mitte kristallene Wasser flie\u00dfen, die \u201asieben und ein\u2018 Eigenschaften oder unterscheidende Merkmale haben (die sieben Prinzipien, die aus dem EINEN ausstrahlen). Dies, o Saiputra, ist das Devachan. Seine g\u00f6ttliche Umsumbara-Blume senkt eine Wurzel in den Schatten jeder Erde und bl\u00fcht f\u00fcr alle, die sie erreichen. Die in dieser gesegneten Region Geborenen sind wahrhaft gl\u00fccklich, in diesem Zyklus gibt es f\u00fcr sie keinen Schmerz und keine Sorgen mehr \u2026 usw.\u00bb aus Die Mahatma Briefe, A.P. Sinnett und A.O. Hume, Adyar, 3. Band.<\/p>\n<p>Es bleibt, es muss ein Versuch bleiben, wenn man sich ernsthaft Gedanken \u00fcber die Anf\u00e4nge des Daseins im Universum macht, insofern es \u00fcberhaupt einen Anfang gegeben hat. Dieser angenommene Anfang liegt nicht nur sehr weit zur\u00fcck in einer unkennbaren Vergangenheit \u2013 die Sch\u00e4tzungen der Forscher umfassen mehrere Milliarden Jahrtausende \u2013 , er ist mit Gewissheit in eine ganz andere Energiequalit\u00e4t eingebettet, die weit \u00fcber unsere Erkenntnism\u00f6glichkeiten hinausreicht. Daf\u00fcr h\u00e4tte kein noch so heiliger Mensch einen Bildervorrat anlegen k\u00f6nnen, auch nicht aus seinen erhabensten Tr\u00e4umen. Als Buddha von einem seiner Sch\u00fcler nach dem Nirvana gefragt hatte, antwortete er nur: \u00abDas wirst Du erleben, wenn Du dort angekommen bist.\u00bb<br>Wir stehen bei aller Weite der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse im materiellen Lebensfeld bei den h\u00f6heren Feldern in der Sch\u00f6pfung vor dem Ph\u00e4nomen der Undenkbarkeit. Die nirvanischen Bereiche k\u00f6nnen auch von einem \u00absupramentalen Wahrheitsdenken\u00bb (Sri Aurobindo) maximal symbolisch angedeutet werden. Und das haben bereits einige weise Philosophen der Antike in Indien, Persien, Griechenland und in Asien versucht. So finden sich in den Veden, in den iranischen Mythen der Meder, im Heldenepos des Gilgamesch aus Ur, in der Genesis und bei Hermes Trismegistus, bei Pythagoras oder in den Stanzen des Dzyan, die Mme. Blavatsky nach Europa gebracht hat, viele Denkans\u00e4tze zu allegorischen Kosmologien, die mit Sicherheit alle einen Bruchteil der urspr\u00fcnglichen Wirklichkeit enthalten.<br>Bei dem folgenden Modell haben einige bekannte Autoren Pate gestanden. Aus der Bibel (NT, Johannes 1.1) stammt der Satz: \u00abIm Anfang war der Logos, und der Logos war bei Gott. Und Gott war das Licht.\u00bb Der griechische Begriff \u00abLogos\u00bb steht f\u00fcr Bewusstsein und f\u00fcr Kraft, f\u00fcr die Idee und die Realisation. Schenkt man dem von der r\u00f6mischen Kirche verurteilten Giordano Bruno die Aufmerksamkeit, dann besteht seit Beginn der Offenbarung die Urmonas im unbegreifbaren Urfeld vor allem Anfang. Gew\u00f6hnlich wird daf\u00fcr der Begriff \u00abGott\u00bb verwendet. Ich scheue mich, dieses Wort daf\u00fcr zu verwenden, weil es \u00fcber zwei Jahrtausende missbraucht wurde und f\u00fcr alle m\u00f6gliche Kraftkonzentrationen \u00fcbermenschlicher Art im Firmament herhalten muss. Dennoch kann man aus allen Schriftwerken herauslesen, die sich mit diesem Thema befassen, dass es ein \u00fcberm\u00e4chtiges unbeschreibliches Kraft- und Lebensfeld gibt, aus dem heraus die erste Offenbarung allen Seins hervorgegangen ist, die sich in diesem kybernetisch ausbreitet.<br>In der Genesis steht zu Beginn der ersten Sch\u00f6pfung 1. Mose 1.2: \u00ab und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.\u00bb und weiter bei 1. Mose 1.6: \u00abUnd Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern.\u00bb Hiermit kann begr\u00fcndet werden, dass ein Bewusstsein die universellen Lebensfelder, die an anderer Stelle als der \u00abHeilige Siebengeist\u00bb bezeichnet werden, mit einer Sch\u00f6pfungsidee induziert hat, n\u00e4mlich eine \u00abFeste\u00bb zwischen den Wassern, den Kraftfeldern zu erm\u00f6glichen.<br>Damit offenbarten sich die sieben Dimensionen als die Ordnung in Raum und Zeit. Neben dem universalen Bewusstsein sind zwei weitere Dimensionen charakteristisch f\u00fcr die Sch\u00f6pfung. Der Raum ist umfassend und hervorbringend, in unserem Verst\u00e4ndnis also weiblich, die Zeit ist dynamisierend und bewegend, also m\u00e4nnlich. Die vier weiteren Dimensionen: das Licht \u2013 Kr\u00e4fte, Energien \u2013, die Einheit \u2013 das Leben und Sein \u2013 das Begehren, Dynamik, Wille \u2013 und die Wahrheit, Weisheit, Kreativit\u00e4t, gliedern sich in diese Konzeption ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>So finden wir in vielen heiligen Schriften der ganzen Welt die Siebenheit der urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6pfung best\u00e4tigt.<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Im Apokryphon des Johannes lesen wir in seiner Sch\u00f6pfungsgeschichte von der \u00abBarbelo\u00bb, die vier mal drei Gottheiten mit ihrem Gepaarten hervorbringt. Das w\u00e4ren zusammen 24 Kosmokratoren, deren Namen uns ganz klar an die Ideale dieser Welt erinnern. Die Zahl selbst erinnert an die 12 Tierkreiszeichen. Beim Zeichen Zwilling und dem Zeichen Fische ist noch eine Doppelung zu erkennen. In der \u00abRigveda\u00bb lesen wir die hinduistische Variante: \u00abAditi, die Himmelsg\u00f6ttin der Unendlichkeit erzeugt sieben Adityas.\u00bb Bei einer sp\u00e4teren Beschreibung der Sch\u00f6pfungsmythe sind es dann 12 \u00abG\u00f6tter\u00bb, die unsere Welt gestalten, analog zu dem Tierkreis und den Monaten des Jahres. So finden wir im Westen wie im Osten zwei unterschiedliche Sch\u00f6pfungszyklen. In der ersten wird die Siebenheit betont und in der zweiten die Zw\u00f6lfheit, die in die Sch\u00f6pfung der Siebenheit eingebettet ist. In der ersten Sch\u00f6pfung gibt es eine alles umfassende Emanation des universalen Bewusstseins, die unbeschreibbar und \u00fcber alles irdische Denken erhaben ist, aus der die Dimensionen und die ersten Kraftwirkungen f\u00fcr eine expansive Offenbarung seiner Herrlichkeit hervorgingen, sozusagen aus dem und in dem ewigen Sein seit allem Anfang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>Es ist der Logos, das Wort, das am Anfang war, bestehend aus sieben Buchstaben, den sieben mal sieben Kraftwirkungen.<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8590\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen.jpg\" alt=\"\" width=\"2362\" height=\"2539\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen.jpg 2362w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-279x300.jpg 279w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-768x826.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-893x960.jpg 893w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-920x989.jpg 920w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-340x365.jpg 340w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-306x329.jpg 306w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Sieben-Dimen-260x279.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Wer sich der M\u00fche unterzieht, den hier zugrunde liegenden Ursachen nachzuforschen, wird bald feststellen, dass es sich bei der zweiten Sch\u00f6pfungsperiode allein um die Erschaffung der irdischen Natur, den Kosmos Erde, handelt. Damit ist die Welt unserer Natur gemeint, wovon wir Menschen vorwiegend die materiellen Erscheinungen kennen. Der Planet Erde wurde innerhalb des Kosmos in der irdischen Monade hervorgebracht, damit im Rahmen einer langfristig angelegten Evolution sich aus der Materie probabilistisch individuelle stoffliche K\u00f6rper, die Erde, der Mond und die verschiedenen Lebenswellen in der Natur entwickeln. Wichtigstes Ziel war, einmal eine selbstbewusste mitdenkende Menschheit zu schaffen. Die Menschen werden von ihren Monaden \u00fcber die Mikrokosmen prozessm\u00e4\u00dfig in die Lage versetzt, mit ihrem Denken und Erfassen in der weiteren Evolution konstruktiv mitzuwirken. Am guten Ende werden sie als erwachte \u00abKinder Gottes\u00bb, als Erwachsene in und gemeinsam mit ihrer Monade an der Evolution des Kosmos mitarbeiten, bis alle Monaden der Erde mit ihren Gesch\u00f6pfen in der Monade der Erde wieder aufgehen, und dann in der h\u00f6heren Monade des Sonnensystems ihre Verm\u00f6gen einbringen k\u00f6nnen.<br>F\u00fcr das Verstandesdenken etwas unverst\u00e4ndlich wirken immer sieben urs\u00e4chliche Kr\u00e4fte vollbewusst in Harmonie zusammen. (Im irdischen Nadir ist die Erscheinung der Materie eng mit dem \u00c4therfeld verbunden. Separiert betrachtet w\u00e4re die Materie das achte Kraftfeld, faktisch ist sie nur die \u00e4u\u00dfere \u00abHaut\u00bb des \u00c4thers, auch wenn die Menschheit diese als ihre einzige Realit\u00e4t ansieht.) Damit alle Kr\u00e4fte in kybernetischer Kreativit\u00e4t zusammenwirken k\u00f6nnen, hat sich die siebte Vibration, das universelle Bewusstsein = die Liebe, in die anderen sechs Kraftfelder f\u00fcr die Kommunikation hinein gesenkt. \u00abTAO ist \u00fcberall in der Mitte\u00bb, sagt der chinesische Weise Laotse. In Folge der Ursch\u00f6pfung entstehen auf der zweiten Emanationsebene durch die 6 aktiven, dynamischen (m\u00e4nnlichen) Kraftwirkungen in gemeinsamer Arbeit mit den 6 passiven, erzeugenden (weiblichen) Kraftwirkungen die 12 Urkr\u00e4fte, die \u00fcber den 13. \u00c4on, das universale Bewusstsein, kommunizieren. Dieser 13. \u00c4on wird in der Pistis Sophia, einem gnostischen Evangelium erw\u00e4hnt, das in Nag Hamadi in \u00c4gypten gefunden wurde. In diesem Werk wird der 13. symbolisch dem \u00abSohn Gottes\u00bb zugeordnet, der der siebten Kraft der ersten Emanation gleich ist. Alle universellen Kr\u00e4fte wirken aus ihrem Bewusstsein verbunden mit ihren Monaden in der urs\u00e4chlichen universalen Monade. Sie sch\u00f6pfen mit der Kraft der Barbelo. \u00abDiese ist der erste Gedanke, des Sch\u00f6pfers Abbild. Sie wurde der Mutterscho\u00df des Alls, denn sie ist die, die vor ihnen allen ist, der Mutter-Vater, der erste Mensch, der heilige Geist, der dreifach-m\u00e4nnliche, der dreifach-kraftvolle, der dreifach-benannte Mannweibliche und der ewige \u00c4on bei den Unsichtbaren und das erste Herauskommen.\u00bb (Apokryphon des Johannes) Andere Mythen lassen die sch\u00f6pferische Urkraft als Brahman, als Osiris + Isis oder als den Heiligen Siebengeist wirken. In allen Weisheiten wird versucht dem H\u00f6rer diese multiple Wechselwirkung aller Lebensfelder verst\u00e4ndlich zu machen, aus der alles im Universum hervorgeht, was entstanden ist, und alles hervorgebracht wird, was noch entstehen kann. Es ist der Logos, das Wort, das universale Bewusstsein das am Anfang war, bestehend aus sieben Buchstaben, den sieben mal sieben Kraftwirkungen in den sieben Dimensionen.<br>In einigen Denkmodellen wird gesagt, dass w\u00e4hrend der Offenbarung nach der Hervorbringung der Sophia bedauerlicherweise ein Ungl\u00fcck geschehen sein soll. So wird es auch in einem gnostischen Evangelium vorgestellt. Es soll hier dieses halbwahre Bild nicht weiter transportiert werden. Denn die fundamentale Aussage des Hermes Trismegistos in seinen Traktaten, dass in der Sch\u00f6pfung alle Wesen, Entit\u00e4ten, Engel und Menschen von der Unbewusstheit zur totalen Bewusstheit aller Sch\u00f6pfungsm\u00f6glichkeiten heranwachsen werden, ist der Kern aller Entwicklungen im All. Der sogenannte \u00abS\u00fcndenfall\u00bb kann insofern als eine abrahamitisch-christliche Spezialit\u00e4t in den orientalischen Religionen betrachtet werden.<br>Bei der modernen Psychoanalyse \u00fcber perinatale Erinnerungen, haben sich Patienten unter dem Einfluss einer holotropen Therapie nach \u00abStanislav Grof\u00bb an ihre vorgeburtliche Phase als F\u00f6tus im Mutterleib erinnert. Dieses ozeanisch geborgene, alles versorgende, umfassend geliebte paradiesische Dasein wird durch den nachfolgenden Geburtsprozess so zerst\u00f6rt, dass es mit einem Tod-und-Wiedergeburts-Erleben verglichen wurde. Auf diesen in vielen Menschen im stofflichen Ged\u00e4chtnis abgespeicherten Erlebensstrukturen wird von den antiken Autoren wohl die \u00abMythe vom S\u00fcndenfall aus dem Paradies\u00bb aufgebaut worden sein, denn diese Erfahrung hat sie selbst aus den Tiefen ihres Unbewusstseins ber\u00fchrt. Die modernen Erkenntnisse der Evolution waren in diesen Zeiten noch v\u00f6llig unbekannt, konnten darum auch als Modell f\u00fcr die Sch\u00f6pfung nicht mit einbezogen werden.<br>Wer sich heute von den Klischees der alten Kulturen aus dem Mittelmeerraum einigerma\u00dfen befreien kann, wird einem v\u00f6llig anderen Modell von der menschlichen Erschaffung zustimmen k\u00f6nnen, in dem keinerlei Schuld oder S\u00fchne der Pers\u00f6nlichkeit eingebunden ist. Wagen wir hier trotz aller Gegendarstellungen religi\u00f6ser Autorit\u00e4ten die Beschreibung einer Kosmologie ohne S\u00fcndenfall und ohne Apokalypse, in der auch die Begriffe \u00abHimmel\u00bb oder \u00abH\u00f6lle\u00bb neu bestimmt werden sollten.<br>Es gab also zu Beginn des Werdens eine g\u00f6ttliche Inspiration, eine Kaskade monadischer Sch\u00f6pfungen aus dem und im universalen Bewusstsein. Betrachten wir nachfolgend der Einfachheit halber hier nur den irdischen Kosmos, das Sonnensystem als Ganzes. Luzifer repr\u00e4sentiert im irdischen Lebensfeld den Lichtbringer, also das Wesen des Alls, das den innewohnenden Systemen die Energie, die Koh\u00e4sion und Adh\u00e4sion und alle Wirkkr\u00e4fte f\u00fcr eine materielle Seinsform erschuf, die als fundamentale Basis f\u00fcr die folgende Evolution erforderlich ist, weil mit ihrer Hilfe auch das Erkennen und Erfassen einer selbstbewussten Menschheit hervorgegangen ist.<br>Christus, die gro\u00dfe Kraft aus der Sonnenmonade inkarnierte in den Kosmos Erde und entz\u00fcndete in s\u00e4mtlichen Monaden der planetaren Natur die sieben Impulse f\u00fcr die astrale und mentale Entwicklung ihrer Mikrokosmen. Diese Monaden erschufen die Grundstrukturen f\u00fcr ihre Kosmen, Makro- bzw. Mikrokosmen und statteten die in ihnen sich entwickelnden, innewohnenden Gesch\u00f6pfe und Kreaturen mit allen Eigenschaften und Bef\u00e4higungen des Erfassens, des Denkens, des Bewertens, der Zuneigung, Gnade, Liebe etc aus. Damit ist vollkommen das Bild aus der Sch\u00f6pfungsgeschichte der Genesis erf\u00fcllt: \u00abAm Anfang schwebte der Geist \u2013 Christus \u2013 \u00fcber den Wassern \u2013 Lebensfelder \u2013.\u00bb F\u00fcr den christlichen Leser mag diese Vision zun\u00e4chst sehr provokant sein, weil sie mit den \u00fcber lange Zeiten verbreiteten Bildern \u00fcber unsere Welt nicht zusammen passt. Zun\u00e4chst ist bei diesem Modell von gro\u00dfer Bedeutung, dass die Ideen Gottes, die Monaden mit ihren Wesen und Entit\u00e4ten des Alls, so auch die Mikrokosmen, f\u00fcr ihre Evolution nach SEINEM Bilde geschaffen wurden. Dieses Bild repr\u00e4sentiert grundlegend die monadische Konzeption aus sieben mal sieben Kr\u00e4ften, wie sie im ganzen All und in Folge davon auch in allen Kosmen gefunden werden kann. \u00abWie oben, so unten!\u00bb spricht die Tabula Smaragdina. Insofern waren und sind die Mikrokosmen immer mit der Grundidee des Alls verbunden. In ihrer Mitte vibriert der Begegnungspunkt mit der Monade. Einige Interpreten der Veden sprechen von \u00abAtman\u00bb, das ein Aspekt von Brahman ist. Auf dem Weg nach Erl\u00f6sung r\u00e4umt Shankara dem spirituellen Erkennen \u00abdem Kleinod der Unterscheidung\u00bb den h\u00f6chsten Stellenwert ein: \u00abMan mag die heiligen Schriften hersagen und den heiligen Geistern Opfer bringen, man mag die Riten ausf\u00fchren und Gottheiten verehren, doch solange der Mensch nicht zur Erkenntnis seiner Identit\u00e4t mit dem Atman (der Monade) erwacht, kann er niemals Befreiung finden \u2013 selbst nicht nach Hunderten von Zeitaltern.\u00bb<\/p>\n<p style=\"padding-left: 50px;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>Lebenshaltung im Sinne einer ewigen Philosophie ist etwas v\u00f6llig anderes als das Verlangen nach Erl\u00f6sung. Da diese \u00abphilosophis perennis\u00bb das Absolute als integrale Ganzheit mit aller Welt beschreibt, kann es nicht das Ziel des Lebens sein, von Dasein in der Welt erl\u00f6st zu werden.<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die materiellen Zusammenh\u00e4nge haben f\u00fcr jeden Mikrokosmos einen tiefen Sinn, der \u00fcber viele Erfahrungen im Befriedigen der Begehren nach Selbstverwirklichung und Selbsterh\u00f6hung erf\u00fcllt wird. Dieses auf sich selbst bezogene Streben im materiellen Umfeld treibt den Menschen an, zu jener Ganzheit des eigenen Wesens und seines sozialen Wirkens mit allen transpersonalen Aspekten heran zu reifen. In diesen Reifeprozess wird durch Hinwendung und Sehnsucht an das kreative Sch\u00f6pfungspotential aller Wesen und Entit\u00e4ten im Universum die Trinit\u00e4t der Wirklichkeit erfahren. Albert Einstein bezeichnete diese Einsicht als Beseitigung der optischen T\u00e4uschung, wir seien separate, vom Ganzen getrennte Individuen: <em>\u201eEin menschliches Wesen ist stets ein Teil des Ganzen, das wir \u00abUniversum\u00bb nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Es erf\u00e4hrt sich selbst, seine Gedanken und Gef\u00fchle als etwas von allem anderen Getrenntes \u2013 eine Art optische T\u00e4uschung seines Bewusstseins. Diese T\u00e4uschung ist f\u00fcr uns eine Art Gef\u00e4ngnis, das uns auf unser pers\u00f6nliches Verlangen und unsere Zuneigung f\u00fcr einige wenige uns nahestehende Personen beschr\u00e4nkt. Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gef\u00e4ngnis zu befreien.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Nach der ewigen Philosophie ist diese \u00abEntdeckung der Ganzheit\u00bb, die Beseitigung der optischen T\u00e4uschung des Getrenntseins, kein blo\u00dfer Glaube und auch kein Dogma, das akzeptiert werden muss, weil viele Menschen daran glauben. Wenn das universale Bewusstsein wirklich eine integrale Ganzheit ist, wenn es zugleich Teil und Gesamtheit von aller Kommunikation ist, die das Zusammensein befeuert, dann ist es auch in allen Menschen wirksam. Im Gegensatz zu Felsen, Pflanzen oder Tieren haben menschliche Wesen \u2013 weil sie ihr eigenes Dasein bewusst erfassen k\u00f6nnen \u2013 die F\u00e4higkeit, die universelle Ganzheit in der Vielheit zu entdecken. Sie k\u00f6nnen auch in Meditation, Autogenem Training oder Yoga das Metaphysische erfahren. Der Mensch sollte nicht nur an diese immateriellen Aspekte des Lebens glauben, weil es ihm einmal gesagt wurde. Er oder sie sollte sich selbst darum bem\u00fchen, es in im eigenen Wesen zu entdecken und ganz konkret zu erfahren. Die Erfahrung zeigt sich, als werde sich eine Meereswelle pl\u00f6tzlich ihrer selbst bewusst und entdeckte, dass sie eins ist mit dem Ozean und auch eins mit allen anderen Wellen, die alle im gleichen Wasser wogen. Das ist ein eindeutiges Ph\u00e4nomen der Transzendenz und k\u00f6nnte mit \u00abErleuchtung\u00bb oder \u00abEinweihung\u00bb verglichen werden. Das meinte auch Plato, wenn er davon sprach, der Mikrokosmos steigt aus der H\u00f6hle der Schatten nach oben und der Mensch in ihm findet dort das wahre Licht des Seins; oder wenn Einstein die Hoffnung \u00e4u\u00dfert, der T\u00e4uschung des Getrenntseins zu entkommen. Das kann auch als ein Ziel der zen-buddhistischen Meditation, des hinduistischen Yoga und der christlichen mystischen Kontemplation angesehen werden.<br>Allerdings sollte jeder Strebende, der den Weg der Selbstentdeckung beschreiten will, entschieden wissen, dass die kosmische Einheit und das Erleben der permanenten Resonanz in allen Kraftfeldern keineswegs das Endziel der Evolution bedeuten. Die Evolution der Mikrokosmen ist eingebettet in die Evolution des Kosmos Erde mit allen darin wesenden Lebenswellen, stofflich und unstofflich. Die Evolution der Erde ist eingebettet in die Evolution des Sonnensystems, jeweils geleitet und liebevoll betreut von ihren Monaden, die mit der interkosmischen Evolution verbunden sind. Grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die Wahrnehmung dieser gewaltigen Einheit aller Gesch\u00f6pfe ist das uneingeschr\u00e4nkte Mitwirken in jedem Prozess der Evolution. Die Erleuchtung tritt erst ein, wenn das: \u00abNicht Ich, sondern der andere (der Mikrokosmos) soll sich entfalten!\u00bb unersch\u00fctterlich im eigenen Selbstbewusstsein verankert ist.<br>N\u00e4hert man sich dem Sinn der Geschichte der V\u00f6lker aus der neuen Sicht mit der allgemein g\u00fcltigen Perspektive einer Evolution, dann w\u00e4re diese Geschichte nur mit einer neu zu definierenden Kosmologie zu beschreiben. \u00abGott\u00bb ist in diesem Zusammenhang niemals eine \u00fcberm\u00e4chtige Person \u2013 die angebetet werden will, der man opfert oder um eine Zuwendung, Hilfe oder Heilung bitten kann \u2013, sondern die Alloffenbarung ist der Logos, Tao, Indra, Brahman o.\u00e4. Die Urmonas der Sch\u00f6pfung bezeichnet die Ganzheit und das Sosein alles dessen, was das ewige Metaversum ausmacht, die unbegreifliche und unbegrenzte siebenfache Energiefeld in der Einheit mit allen Monaden der Universen. In diesem Bilde umfasst die irdische Geschichte keine Berichterstattung von der Entfaltung eines Paktes zwischen dem Menschen und dem einen \u00abisrealischen Gott\u00bb, sondern die Entfaltung multipler Erfahrungshorizonte zwischen den Menschen, mit allen Lebenswellen der irdischen Natur und allen vitalen Lebenskr\u00e4ften im Kosmos Erde, mit allen Planeten und Monden im Sonnenkosmos, in der Milchstra\u00dfe und \u00fcber allem in der h\u00f6chsten Ganzheit des Universums. Gerade in der westlichen Philosophie muss man sich dieser unbegrenzten Einheit gewahr sein. Diese Ganzheit und Kohabitation aller Dimensionen und Kr\u00e4fte mit dem universalen Bewusstsein ist in Harmonie mit allem Leben, welches sich durch die Monaden \u00fcber die Kosmen bis hin zum Wesen ausdr\u00fcckt. Das meinte Laotse, wenn er sagte: \u00abTao ist \u00fcberall in der Mitte\u00bb. In dieser Anschauung gibt es keineswegs mehr eine \u00abversteckte Metaphysik\u00bb oder \u00abunbeweisbare Annahmen\u00bb wie in der normalen materiellen Evolutionstheorie eines Lamarck oder Darwin. Alle empirischen Weltbeschreibungen, die vorwiegend von den Betrachtungen der materiellen Erscheinungen hergeleitet sind, beruhen auf der gleichen Art \u00abunsichtbarer\u00bb Annahmen, weil die menschlichen Wahrnehmungen, auch wenn sie mit hochtechnisierten Apparaten durchgef\u00fchrt werden, auf Hypothesen des materiellen Weltbildes beschr\u00e4nken. Es ist dabei deutlich zu betonen, dass die Naturwissenschaftler an ihre Empirie der Materie ebenso \u00abglauben\u00bb, wie religi\u00f6se Menschen an ihren Gott.<\/p>\n<p>Erst mit h\u00f6heren Einsichten und Erkenntnissen \u00fcber die Metaphysik der unstofflichen Lebensfelder auf der Basis einer weiter entwickelten Astralis und Mentalis kann ein klare Wirklichkeit und das plausible Interagieren in unserem kybernetischen Kosmos erfasst werden. Wer die Historie der Menschheit mit ihrem Planeten in diesen Zusammenhang stellt, der erkennt, dass alles Sein im unendlichen Universum zugleich wissenschaftlich und spirituell, immanent und transzendent, kybernetisch, probabilistisch und sinnvoll ist. Diese Anschauung best\u00e4tigt auch, dass das Weltgeschehen tats\u00e4chlich in einer permanenten, unbegrenzten kreativen Expansion fortschreitet. Nicht auf einen Tag des J\u00fcngsten Gerichts hin, sondern alle Gesch\u00f6pfe evolvieren kybernetisch auf die maximale Kreativit\u00e4t nach dem Emergenzprinzip. Nach dieser Vorstellung k\u00f6nnen die auftauchenden Gegebenheiten aus den Bedingungen, Ereignissen oder Strukturen heraus, aus denen sie erwachsen, nicht erkl\u00e4rt oder vorher gesagt werden. Sie sind fundamental neuartig und sie sind auch keine Umgestaltung bereits existierender Elemente. Das Prinzip der universellen Emergenz setzt die Existenz von Stufen voraus, das hei\u00dft kosmische Gebiete im Universum, die durch ihre eigenen Qualit\u00e4ten, Formen und Gesetzlichkeiten gekennzeichnet sind und aus anderen Bereichen hervorgehen. Der Philosoph T.A. Goudge schreibt: \u00abEs stimmt mehr mit den naturwissenschaftlichen Beweisen \u00fcberein, Leben und Geist als letzte Stadien einer langen Reihe minimaler Emergenzen statt als pl\u00f6tzlich auftretende Spr\u00fcnge zu verstehen. Doch trotz ihrer unterschiedlichen Auffassungen unterst\u00fctzen die Philosophen, die Emergenz und Neuartigkeit in der Entwicklung der Welt betonten, die Idee der evolution\u00e4ren Transzendenz.\u00bb Dabei muss man ber\u00fccksichtigen, dass Materie, Leben und Geist nach jeweils eigenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten funktionieren, in der bewussten Einheit mit der Urmonade, dem universalen Bewusstsein. Diese ist nicht nur die NATUR aller Naturen, sondern auch das vollendete und h\u00f6chste Potential der allumfassenden Sch\u00f6pfung selbst.<\/p>\n<p>Die Evolution ist in der Geschichte der Welt jener Pfad durch die monadische Transzendenz zur mikrokosmischen Transzendenz. Er beginnt also beim ersten Glied der Entfaltung mit dem Bewahren und F\u00f6rdern der in die Monade eingeborenen Wesen, die einmal den Auftrag zur konstruktiven bewussten Mitwirkung bei seiner Entfaltung und Vollendung erf\u00fcllen m\u00fcssen. In einem sehr speziellen Sinn gilt dies vor allem f\u00fcr die aufsteigende Kurve der menschlichen Evolution. So macht Ken Wilber aus der ganzen Menschheitsentwicklung mit allen einzelnen evolution\u00e4ren Schritten des Erkennens und Bedenkens das von ihm so genannte \u00abAtman-Projekt\u00bb. Ein weiterer Kerngedanke zu diesem Projekt erinnert deutlich an die \u00dcberlegungen von Giordano Bruno in seiner Monadologie: \u00abBei genauem Betrachten der Natur sehen wir \u00fcberall Ganzheiten, nicht nur einfache Ganzheiten, sondern in sich hierarchisch organisierte Entelechien: Jede Lebensstruktur ist Teil einer gr\u00f6\u00dferen, die wiederum Teil eines noch gr\u00f6\u00dferen Ganzen ist. Felder in Feldern in Feldern erf\u00fcllen den gesamten Kosmos und verflechten alles und jedes mit allem anderen.\u00bb G. Bruno ging davon aus, dass das allumfassende Universum eine geisterf\u00fcllte, statische und doch t\u00e4tige Monade sei, die stets mit allen resonanten Monaden kommuniziert, also keineswegs \u00abfensterlos\u00bb ist, wie es sp\u00e4ter G. W. Leibniz darstellt. Dabei bewirkt der Kosmos in allen Gliedern und Wesen absolut vital, voller Energie, dynamisch und bewusst kreative Neusch\u00f6pfungen. Das universale Bewusstsein, der Logos, tendiert dazu, Monaden in einer sich eingliedernden Ordnung hervorzubringen, die sich immer differenzierter organisieren und zielgerichtet in allen Sph\u00e4ren vervollkommnen. Dieser allumfassende kybernetische Prozess, der sich in den sieben Dimensionen des Alls selbst in h\u00f6chster Perfektion selber reguliert, ist nichts anderes als die interkosmische Evolution, die Idee den ewig ungeschaffenen Lebensfeldes.<br>Setzt man diesen Gedankengang fort, wird folgende Feststellung plausibel: Da die Person und der menschliche Mikrokosmos mit seinen sieben Kraftfeldern mit den sieben wirkenden Kraftfeldern des Kosmos immer wesenseins ist, kann gesagt werden, im Mikrokosmos selbst ist die gleiche Entwicklung von Ganzheiten (Kraftfeldern) innerhalb von Ganzheiten zu finden, von sehr einfachen, unvollst\u00e4ndigen bis hin zu \u00e4u\u00dferst komplexen und umfassenden Feldern. Genau dies hat auch die moderne Psychologie bereits festgestellt. R. Jakobson spricht von \u00abjenen geschichteten Ph\u00e4nomenen, die die moderne Psychologie in verschiedenen Bereichen des Geistes entdeckt\u00bb, wobei jede Schicht integrierter und umfassender als die vorangegangene ist. Wir k\u00f6nnen demnach zusammenfassen, dass der Mikrokosmos \u2013 wie der Kosmos im Gro\u00dfen \u2013 vielschichtig, pluridimensional ist, und aus einer Folge von kumulierenden Ganzheiten, Einheiten und Integrationen immer h\u00f6herer Ordnung besteht, eben den sieben verschiedenen Kraftfeldern, die sich entlang den Struktur gebenden Linien der Monade kybernetisch vervollst\u00e4ndigen, zentrieren und kohabitieren.<\/p>\n<p>Im Esalen-Institut in Big Sur, Kalifornien, USA, sammelte Michael Murphy mit zahlreichen Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakult\u00e4ten am Rande des Mainstream eine gewaltige Menge an Daten und Aussagen \u00fcber die \u00abBewusstseins-Entwicklung\u00bb der Menschheit. Die Lebenswellen von Flora und Fauna bilden auf Erden ein lebendiges Laboratorium, in dem die irdische Natur sozusagen den heutigen selbstbewussten Menschen erarbeitet hat. Der Mensch ist wohl eine denkende, bewusste Pers\u00f6nlichkeit, die im eigenen Mikrokosmos an den Plan der Monade mitwirken will, sofern sie die \u00abStimme der Monade\u00bb h\u00f6ren kann. Wenn die Evolution die fortschreitende Offenbarung seitens der Natur von dem ist, was in ihr latent, in ihr involviert wirkt, ist die stoffliche Natur die offenbarte Realisation von dem, was in ihr insgeheim metaphysisch oder transpersonal ist. Die Entwicklung kann von niemandem auf einer Stufe aufgehalten werden, auch wenn es Kr\u00e4fte in den unstofflichen Sph\u00e4ren des Kosmos gibt, die das gerne machen w\u00fcrden. Wenn es wahr ist, dass immaterielle Felder die Materie instrumentalisieren und die sichtbare Natur unerkannt und unbeachtet im metaphysischen Weben steht, dann ist es f\u00fcr den Menschen auf Erden das erhabenste und legitime Ziel, in sich selbst das Transpersonale zu erkennen und die Qualit\u00e4ten der Monade durch den Mikrokosmos zu verwirklichen.<br>Trotz der bemerkbaren Unterschiede in ihren Philosophien sahen moderne Philosophen wie z.B. Sri Aurobindo, K. Wilber und auch W. James die Evolution der Welt aus einer vorausgehenden Involution des kosmischen Lebensfeldes in die materielle Natur hervorgehen. Sie betrachten die sichtbare Welt als Emanation des G\u00f6ttlichen \u2013 der einen Urmonade, dem universalen Bewusstsein \u2013 gleichzeitig jedoch als einen dynamischen Prozess der emergente Kreativit\u00e4t allen Seins, \u00fcber die Monaden auch in der materiellen Welt sch\u00f6pferisch zu offenbaren sucht.<\/p>\n<p>Die Erkenntnissen der unstofflichen Lebensfelder der Kosmen k\u00f6nnen nur richtig verstanden werden, wenn man einige mumifizierte Begriffe der antiken Kulturen relativiert. Dabei werden einige Pr\u00e4missen dieser Aussagen transzendiert. Die sichtbare Natur ist weder das anvisierte Ziel der Sch\u00f6pfung noch das Abbild eines \u00abGottes\u00bb, wie es von den abrahamitischen Religionen, selbst noch von Teilhard de Chardin und anderen Theologen dargestellt wird. Vielmehr ist die sichtbare materielle Natur nur die \u00e4u\u00dfere Erscheinung des Daseins im irdischen Lebensfeld, eine Art Haut \u2013 griechisch \u00abHyl\u00e9\u00bb, indisch \u00abMaya\u00bb \u2013 einer kybernetischen Kumulation von immateriellen Kraftfeldern. Insofern ist die Materie eine Emanation der kosmischen Lebensfelder innerhalb des planetaren Sonnenkosmos, der mit allen Planeten von der Sonnenmonade getragen wird. Die Monaden erf\u00fcllen im Universum als eine Art Werkzeuge die ewige Sch\u00f6pfung und geben diesen gewaltigen Wechselwirkungen durch die morphische Resonanz vollkommene Kybernetik und kreative Logistik. Alle Monaden kommunizieren resonant in der Hierarchie der kosmischen Monaden bis zur Urmonas. Alle sind zusammen mit allen grundlegenden Ideen der Sch\u00f6pfung im universalen Bewusstsein seit ewigen Zeiten aufgenommen.<br>In jeder mikrokosmischen Monade vibrieren in der siebenfache Struktur morphische Felder, wie sie von R. Sheldrake definiert werden, die als eine Art Ged\u00e4chtnisstruktur sozusagen den \u00abBauplan\u00bb verwalten, als \u00abKausalk\u00f6rper\u00bb der Anthroposophen, Erfahrungen aller vollzogenen Entwicklungen und f\u00fcr die folgenden Eingliederungen der noch unvollendeten Kraftfelder, so lange bis jeder Mikrokosmos mit allen sieben Kraftfeldern komplett sein wird. Doch bis dahin wird es wohl noch einige Inkarnationen auch der Erde bed\u00fcrfen, denn unser Kosmos muss in dieser Zeit ebenfalls in allen Feldern vollkommen werden. Das ist eine unvorstellbar gewaltige Arbeit, denn zu unserer Zeit sind noch \u00e4u\u00dferst wenige Mikrokosmen der Menschen \u00fcber eine \u00e4therische Vollkommenheit hinausgewachsen. Wie viele Inkarnationen werden noch vor\u00fcbergehen, bis ein Gro\u00dfteil der Menschen \u00fcber einen vollkommenen Mikrokosmos mit allen sieben Kraftfeldern verf\u00fcgen wird? \u2013 Bis sich das materielle Kleid aller Personen k\u00fcnftig aufgel\u00f6st und verfl\u00fcchtigt hat und der Mikrokosmos eins mit der Monade geworden ist? \u2013 Wie viele Inkarnationen werden noch vergehen m\u00fcssen, bis alle Flora und Fauna \u00fcber individuelle Mikrokosmen verf\u00fcgen k\u00f6nnen und in diesen vollendet werden? \u2013 Erst wenn alle Lebenswellen der Welt in perfekten Mikrokosmen leben, werden die vollendeten Monaden der Erde gemeinsam mit den kongruenten Mikrokosmen zu den Monaden im Sonnenkosmos aufgenommen, um dort f\u00fcr die Vollendung des Sonnenkosmos mitzuwirken.<br>In den B\u00fcchern des Erl\u00f6sers, die zum apokryphen Evangelium der Pistis Sophia geh\u00f6ren, findet man noch einen weiteren wertvollen Gedanken. Er ist verborgen in der Beschreibung der Seelensch\u00f6pfung in unserer Natur durch die \u00c4onen. Es wird dort Jesus in den Mund gelegt, wie dar\u00fcber seinen J\u00fcngern erz\u00e4hlt haben soll:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 50px;\"><em>\u201eWenn die Seele (der Mikrokosmos) eine aus der \u201aHefe\u2018 des gereinigten Lichtes ist, dann nimmt Melchisedek, der gro\u00dfe \u00dcberbringer in der Lichtwelt, diese Hefe von den Archonten entgegen. Oder sonst, wenn die Seelen (Mikrokosmen) aus den Tr\u00e4nen ihrer Augen oder aus dem Atem ihres Mundes sind \u2013 mit einem Wort, wenn die f\u00fcnf Archonten derartigen Seelenstoff verteilen und verschiedene Seelen daraus machen, oder auch noch, wenn es eine alte Seele ist \u2013, dann mischt der Archont, der sich in den H\u00e4uptern der \u00c4onen befindet, selbst den Becher des Vergessens mit der Saat des B\u00f6sen; und er vermischt ihn mit jeder neuen Seele (oder Mikrokosmos) zu der Zeit, wenn er sich in dem jeweiligen \u00c4onenhaupt befindet. Und dieser Becher des Vergessens wird zum Widersacher-Geist f\u00fcr jene Seele und bleibt au\u00dferhalb der Seele (im aurischen Wesen), indem er ein Mantel f\u00fcr sie ist und ihr in jeder Hinsicht gleicht, gleichsam als eine Gewandumh\u00fcllung f\u00fcr sie (den Mikrokosmos).\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diese Beschreibung stellt sich in die Ansicht, dass die Sch\u00f6pfung vieler irdischen Mikrokosmen mit ihren Menschen nicht aus \u00abg\u00f6ttlicher Hand\u00bb geschieht, wie es in der Bibel, in der Genesis, beschrieben wurde. Das kreative Potential der Offenbarung ist zu allen Zeiten also auch noch jetzt so gewaltig, dass es keineswegs unwahrscheinlich ist, wenn es in allen Bereichen des siebenten kosmischen Gebietes unserer Welt daf\u00fcr vorgesehene metaphysische Kr\u00e4fte kreativ wirken und offenbaren, dass also Monaden aus den irdischen Kosmos die Mikrokosmen erschaffen, in denen Pflanzen, Tiere und andere Lebenswellen evolvieren, sich weiter entwickeln und so die Voraussetzungen hervorbringen, aus denen sp\u00e4ter auch ein Mensch hervorgehen wird. Das ist eine bewusst gelenkte Kumulation von spinalen, mentalen, astralen, \u00e4therischen Energien zu einem aurischen Wesen nach der isomorphen Resonanz. Beim Erscheinen eines physischen Wesens oder k\u00f6rperlichen Menschen werden dann aus der Erde die noch fehlenden stofflichen Kr\u00e4fte ins aurischen Wesen hineingezogen. Das aurische Wesen ist eine holografische Kraftspiegelung der Monaden im Mikrokosmos, ein Holokumulus \u2013 individuelle Zusammenf\u00fcgung von Kraftfeldern \u2013 im planetaren Kosmos. Doch von entscheidender Bedeutung in dieser Erz\u00e4hlung, so eigenartig sie dem modernen Menschen auch erscheinen mag, ist die Feststellung, dass ein Teil von der Lichtkraft des \u00abChristus\u00bb, der Monade aus dem Sonnenlogos, mit einem Auftrag in die Mikrokosmen eingewoben ist, wie es sein Gebot war. Es w\u00e4re wahrlich ein Gnadenakt der Monaden, der von den Interpreten der Vedanta als im Menschen innewohnender \u00abBrahman\u00bb entspricht \u00abAtman\u00bb bezeichnet wird. Danach k\u00f6nnte man davon ausgehen, dass nicht nur die Impulse der Monade mit Mikrokosmos und Mensch kommunizieren, sondern auch der Christuskosmos in die aktuelle menschliche Evolution hineinwirkt. Die Verbindung der solaren Bewusstheit \u00abChristus\u00bb mit der irdischen Menschensch\u00f6pfung wird in vielen gro\u00dfen Religionen als die eine fundamentale Basis f\u00fcr ihre Existenz dargestellt. Das hat eine weitreichende Bedeutung f\u00fcr die irdische Weiterentwicklung, denn dieser hohe Bewusstseinsstrahl ist eine zus\u00e4tzliche Vernetzung des Wesens Erde bei der aktuellen Evolution.<\/p>\n<p>In dem Buch \u00abDie Akasha-Chronik\u00bb beschreibt Rudolf Steiner einen mehrstufigen Sch\u00f6pfungsgang, der sich an die Philosophie des \u00abMani\u00bb aus Persien anlehnt. \u00dcber mehrere Inkarnationen des Kosmos \u00abErde\u00bb entwickeln sich auch die unstofflichen Felder der Mikrokosmen und werden zu einem Holokumulus zusammengef\u00fcgt, um zun\u00e4chst den stofflichen K\u00f6rper mit Sinnesorganen und einem Verstand herauszubilden, der heute Mensch genannt wird. Dieser Textabschnitt in der Akasha-Chronik erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Nach Ansicht von R. Steiner waren bereits im Beginn der Welt, vor der sogenannten \u00abSaturnphase\u00bb der Erde, alle sieben Kraftfelder im Kosmos kumuliert. In jedem universellen Lebensfeld des All erscheinen sie immer zusammen als Spiegelung der Monade. Diese einzelne Lebensfelder m\u00fcssen in einem Prozess der Erfahrungen und individuellen Erkenntnisse sukzessive nacheinander kraftwirksam im aurischen Wesen des Kosmos zentriert eingebunden werden, damit sie vom aurischen Wesen geleitet und weiter entwickelt werden k\u00f6nnen. Die noch nicht ganz konzentrisch aktiv mit dem Kosmos verbundenen Felder umschweben die niedere Pers\u00f6nlichkeit in den zentrierten Kraftfeldern \u2013 materiell, \u00e4therisch, astral und mental \u2013 w\u00e4hrend der ersten Inkarnationsphasen amorph. Dennoch werden sie von den h\u00f6heren Wesen aus der monadischen Sph\u00e4re ebenfalls f\u00fcr die Entwicklung der Gesch\u00f6pfe eingesetzt.<\/p>\n<p>Aus der Hierarchie des universellen Sch\u00f6pfungsfeldes, wurde unter anderem in der zust\u00e4ndigen Monade der Makrokosmos mit der Galaxie \u00abMilchstra\u00dfe\u00bb entlassen. Hier entwickelten sich auch die Monade und der Kosmen des Sonnensystems mit allen planetaren Monaden und Kosmen. So entstand einmal aus der irdischen Monade der Kosmos mit dem Wesen Erde auf seiner Entwicklungsbahn. Der Planet ist seinem materiellen K\u00f6rper eine Sch\u00f6pfung aus allen immateriellen Feldern der Welt mit einem monadischen Impuls aus dem Sonnenkosmos \u00abChristus\u00bb zur weiteren Evolution aller immanenten Mikrokosmen. Aus der Genesis erfahren wir von einem \u00abParadies\u00bb, in dem Adam und Eva lebten. Dieser \u00abGarten Eden\u00bb wird als eine Art Zwischen-Feld der Entscheidung beschrieben. Die Autoren des Alten Testaments verk\u00fcndeten ihren Anh\u00e4ngern: \u00abDer Mensch bekam in dieser Phase seiner Entwicklung die M\u00f6glichkeit geschenkt, durch eine Auseinandersetzung mit den polaren Kr\u00e4ften von aktiv-m\u00e4nnlich-zeugend und passiv-weiblich-geb\u00e4rend bewusst Erfahrungen zu sammeln, um dadurch zu einem h\u00f6heren Erkennen und Denken heranzureifen. Daraus haben die theologischen Interpreten im Verlauf der Geschichte die Polarit\u00e4t \u00abGut und B\u00f6se\u00bb gemacht. Der \u00abADM\u00bb, der irdische Kosmos oder der erste Mensch, hat sich f\u00fcr den Weg der Erfahrung entschieden, wurde beschlossen, \u00abund fiel darum aus dem Paradies\u00bb, so wird von den \u00dcbersetzern des Alte Testaments behauptet. Warum diese j\u00fcdischen Theologen die \u00abS\u00fcnde\u00bb als Ursache eines Weges durch materielle Erfahrungen in die Kosmologie einf\u00fcgten, bleibt letztendlich ungekl\u00e4rt. F\u00fcr eine ewige interkosmische Evolution ist dieser Faktor unerheblich, denn der Mensch ist ohnehin nur ein Produkt der immateriellen Lebensfelder, die unter der Leitung der Monade sein Schicksal durch das Dasein f\u00fchren. Er muss sein \u00abdharma\u00bb insofern erleben ohne \u00abKarma\u00bb auszul\u00f6sen. Das f\u00fchrt zu einer klaren Erkenntnis der wirkenden Zusammenh\u00e4nge im Kosmos.<\/p>\n<p>Der Erfahrungsweg der Mikrokosmen begann nach R. Steiner allerdings bereits in der Saturnphase. In dieser Periode der Erdentwicklung wurde unter der Leitung der Monaden f\u00fcr die Basiserfahrungen eine \u00e4u\u00dferst elegante Entwicklungskonzeption f\u00fcr die solaren Kosmen und planetaren Mikrokosmen gestiftet, die mit der Uridee der Offenbarung \u00fcbereinstimmt. Aus den sieben Kraftfeldern sollten sich nach der Uridee der Sch\u00f6pfung als erstes handlungsf\u00e4hige Wesen im niedersten Energiefeld, in der Materie, entwickeln, die sich mit sinnesorganischen Erkenntnisf\u00e4higkeiten und einem gewissen Selbstbewusstsein selbst aktiv in die Entwicklung einbringen konnten. So entstanden die Monaden f\u00fcr alle Lebenswellen und in ihren Mikrokosmen zun\u00e4chst das Mineralreich, dann die Mikroben, Insekten, Pflanzen, Tiere und Menschen.<br>Die Autoren des apokryphen Evangeliums der \u00abPistis Sophia\u00bb beschreiben diesen Sch\u00f6pfungsprozess viel ausf\u00fchrlicher. Parallel zu den materiellen Entfaltungen des Lebens erschuf \u00abLuzifer, der Lichtbringer\u00bb, zw\u00f6lf metaphysische irdische G\u00f6tter als Regenten im Umfeld des Sonnensystems, die den Kraftwirkungen aus dem kosmischen Tierkreis entsprechen. Die persischen und \u00e4gyptischen Astrologen begannen schon in historischen Zeiten die Auswirkungen dieser Gestirn-Konstellationen auf das menschliche Geschehen zu berechnen. Insbesondere die Regenten und Heerf\u00fchrer verlangten von diesen Wahrsagern spezielle Ausk\u00fcnfte der \u00abirdischen G\u00f6tter bzw. Demiurgen\u00bb vor allem \u00fcber den Ausgang ihrer Kriege. So bekamen die \u00abG\u00f6tter\/Devas\u00bb am Firmament entsprechend der Qualit\u00e4ten ihrer \u00fcberirdischen Kr\u00e4fte ihre allegorischen Namen. Dabei erschufen die obersten Regenten des irdischen \u00abGottes\u00bb aus den sieben Kraftfeldern auch immaterielle Lebewesen und Entit\u00e4ten, die f\u00fcr das Wachstum, die Entfaltung der Natur und ihre Ordnung zust\u00e4ndig waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9718 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip.jpg\" alt=\"\" width=\"414\" height=\"555\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip.jpg 1614w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip-224x300.jpg 224w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip-768x1030.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Monad-Prinzip-716x960.jpg 716w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><\/p>\n<p>Die mikrokosmischen Monaden der Erde sind alle in die Hierarchie der Welt-Monade eingebettet. W\u00e4hrend der Erdperiode senkte sich die \u00abChristusmonade\u00bb aus dem Sonnenkosmos in den Erdkosmos f\u00fcr den Erhalt und die Beschleunigung der Entwicklung aller irdischen Wesen gegen die reaktion\u00e4ren Einfl\u00fcsse der \u00c4onen oder Asuras. Seit dem Geschehen um \u00abJesus von Nazareth\u00bb, zu Beginn unserer Zeitrechnung, stellt \u00abChristus\u00bb f\u00fcr das menschliche Denken und Werden die wichtigste Kraft dar, nach den Aussagen der Evangelien und ihren Interpreten. Insbesondere im Einflussbereich des r\u00f6mischen Reiches um das Mittelmeer herum und in Europa bis ins ferne Skandinavien und Island bekam die auf diesen Beschreibungen aufgebaute \u00abchristliche Religion\u00bb eine ph\u00e4nomenale Bedeutung f\u00fcr die gesellschaftlichen und sozialen Strukturen. Die herrschenden \u00c4onen bzw. Asuras beauftragten den damaligen r\u00f6mischen Kaiser Konstantin, diese Interpretation des christlichen Geschehens zur Staatsreligion zu machen, um die vielen V\u00f6lker mit der s\u00fcndenbewussten Ethik zu lenken. Damit wurden alle B\u00fcrger des r\u00f6mischen Reiches durch die christlichen Rituale an die \u00c4onen gebunden, denen sie fortan regelm\u00e4\u00dfig mit ihrem Glauben und Beten die erforderlichen Kr\u00e4fte \u2013 \u00c4ther und Astralis \u2013 spendeten. Das \u00abR\u00f6mische Reich deutscher Nationen\u00bb unter der Leitung des Papsttums im Vatikan evolvierte mit Hilfe der abrahamitischen \u00c4onen zum \u00abR\u00f6mischen Reich europ\u00e4ischer Nationen\u00bb \u2013 heute die EU \u2013 mit den mittelalterlichen Besitzstrukturen. Das Christusgeschehen wurde in den kanonisierten Bibeltexten von den staatlich autorisierten Kardin\u00e4len zu einer g\u00f6ttlich abgesicherten Verhaltensvorschrift aller Mitb\u00fcrger degradiert, die sich sp\u00e4ter im 20. Jahrhundert den Deckmantel der Religionsfreiheit umh\u00e4ngte. Dass bei den diversen Konzilien der Kirchenv\u00e4ter erhebliche Korrekturen an den urspr\u00fcnglichen Gleichnissen und Aussagen der Apostel beschlossen und mit Macht umgesetzt wurden, st\u00f6rt heute kaum einen gl\u00e4ubigen Christen. Sie alle w\u00e4hnen in dem Schriftwerk das ungef\u00e4lschte Wort Gottes, wie es selbst der lutherische Katechismus fordert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Eigentlich repr\u00e4sentiert Christus das aus dem Sonnenkosmos in die Erde einstrahlende universelle Bewusstsein<\/strong>.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Dieses hat sich damals \u00fcber den Mikrokosmos \u00abJesus\u00bb in die kosmischen Zusammenh\u00e4nge der Erde inkarniert. Mit diesem Geschehen konnte Christus in einer stofflichen Erscheinung der Menschheit die k\u00fcnftige Entwicklung f\u00fcr alle Menschen glaubw\u00fcrdig demonstrieren. Das Verhalten des \u00abJesus-Christus\u00bb sowie alle Gleichnisse und Geschichten aus den Evangelien mit seinen 12 J\u00fcngern beschreiben darum recht genau, wie der Mensch in tatwirklicher Nachfolge die sieben Kraftfelder in seinem Mikrokosmos vollenden wird. Diese prophetische Vision f\u00fcr die Zukunft der Menschheit steht gl\u00fccklicherweise nicht nur in den tausendfach \u00fcbersetzten und verf\u00e4lschten Evangelien sowie dem Katechismus der r\u00f6mischen Kurie, sondern auch in der Akashachronik der Erde, wo sie unzensiert von jedem geeigneten Mikrokosmos ausgelesen werden kann. Von dort reflektiert sich die Verhei\u00dfung der kommenden Entwicklung aller Mikrokosmen mit den Menschen und f\u00fcr die gesamte Natur im irdischen Kosmos, wie sie k\u00fcnftig s\u00e4mtliche Lebenswellen mit ihren Monaden in das nirwanische Lebensgebiet des Sonnenkosmos aufsteigen l\u00e4sst. Damit entfallen s\u00e4mtliche religi\u00f6sen Konflikte und auch alle Kriege um Macht und Ressourcen.<br><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das Basisprinzip, die Uridee der ganzen universalen Sch\u00f6pfung, ist die fortw\u00e4hrende kreative Neusch\u00f6pfung (Emergenz), bei der alle weniger entwickelten Gesch\u00f6pfe in die h\u00f6her entwickelten aufgenommen, mitgenommen werden.<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Nach dem Empfangen des Lebens und des Daseins in dem universellen Bewusstsein entwickeln sich alle Kosmen der Sch\u00f6pfung mit den ihnen innewohnenden Wesen bis zur h\u00f6chsten Vollkommenheit durch das uneingeschr\u00e4nkte Wegschenken aller empfangenen Kr\u00e4fte an alle, durch die kontinuierliche Reflexion aller Informationen nach dem f\u00fcr alle g\u00fcltigen Resonanzgesetz. Wer dieses empathische universelle Geschehen auch in seinem irdischen Leben anwenden kann, verbunden mit der tiefen Erkenntnis, niemals selbst die Ursache seines Wirkens oder der Lebenskraft zu sein, steht schon heute in der Gnade einer herrlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Wie konnte bei diesem herrlichen Plan der Liebe und Freiheit im Universum all das Leid im materiellen Lebensfeld auf Erden entstehen? \u2013 Diese Frage hat zu allen Zeiten die weisen M\u00e4nner aller Kulturen besch\u00e4ftigt. In der Geschichte der V\u00f6lker haben sich einige gute Modelle entwickelt, die aus Perspektive der naturwissenschaftlichen Empirie recht plausibel erscheinen. Insbesondere die Konzeption der S\u00fcnde als eigenwillige Abwendung von Gott wegen einer narzistischen Egozentrik wird von den abrahamitischen Religionen vertreten. Diesem Modell widerspricht schon die Tatsache, dass sich kein Mensch selbst geschaffen hat. Alle Menschen werden ohne ihr Zutun aus den sieben Kr\u00e4ften ihres Mikrokosmos hervor gebracht, der seinerseits von einer Monade umfangen ist. Alle Mikrokosmen sind best\u00e4ndig eingebettet in die kybernetischen Kraftfelder des irdischen Kosmos, wie die Wassertropfen im Meer. Auch der Kosmos Erde ist in seiner Monade eingeschlossen, wie alle anderen Nachbarplaneten im Sonnensystem, die zusammen die gro\u00dfe Sonnenmonade erf\u00fcllen. Alles Leben in den universellen Zusammenh\u00e4ngen beruht auf der ununterbrochenen resonanten Kommunikation aller mit allen in allen Kraftfeldern nach dem Prinzip der kreativen Emergenz. Dabei k\u00f6nnte man das Grundgesetz der interkosmischen Kommunikation als die kybernetische, sich selbst regelnde, Freiheit zur totalen Kreativit\u00e4t bezeichnen, als die Schaffung von unendlich vielen Neugestaltungen in aller Ewigkeit.<br>Nat\u00fcrlich bleiben diese Betrachtungen ebenfalls im Rahmen meiner beschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten der mikrokosmischen Entwicklung, \u00fcber die fundamentalen Sch\u00f6pfungsprinzipien nachzudenken. Dabei erscheint mir einerseits die Brunosche Monadenlehre als eine plausible Grundlage f\u00fcr das Universum und die theosophische Lehre von den mikrokosmischen Feldern in Kombination mit den morphischen Feldern f\u00fcr die innere Entfaltung der Kosmen. Alle sieben Lebensfelder stehen nicht nur innerhalb ihres Energielevels immer in Kommunikation sondern auch mit dem niedrigeren und dem h\u00f6heren Level. Dabei entwickeln sich alle Kraftfelder innerhalb der Evolution der Reihe nach von unten nach oben unter der F\u00fchrung der Monade nach den Regeln der optimalen Kreativit\u00e4t. Das Mineralreich entfaltet sich unter dem \u00e4therischen Einfluss zu unvorstellbaren planetaren und stellaren Wesen, zu gewaltigen materiellen Sternenkonstellationen, Myriaden Galaxien und Sternennebeln in best\u00e4ndiger Expansion. In der Galaxie Milchstra\u00dfe entstand auf einem Sternenarm (Orion Spur, siehe Abb.) das Sonnensystem, in dem sich dann auch noch der Planet Erde herausbildete. Die \u00e4therisch-materielle Entfaltung der Erde schuf mit der speziellen Zusammensetzung der irdischen Atmosph\u00e4re und den Konstellationen der Meere und Kontinente die idealen Voraussetzungen f\u00fcr die biologischen Lebenswellen der Flora und Fauna sowie dem Menschen. Im h\u00f6heren \u00c4therfeld erlebten die Pflanzen ihre gro\u00dfe Schaffensphase, dann folgte die Entfaltung der Tierwelt mit einem Umweg \u00fcber die Insekten durch die Evolution der Astralfelder, wobei sich unterschiedliche Bauweisen f\u00fcr die Sinnesorgane entwickelten. Dabei wurden bereits die Voraussetzungen geschaffen, dass sich einmal auch die Mentalis entwickeln konnte. Schon die Tiere entwickelten teilweise in ihr die Instinkte, die mit den Sinnesorganen erfolgreich f\u00fcr ihre Selbsterhaltung benutzt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7593\" src=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe.jpg\" alt=\"\" width=\"1795\" height=\"1795\" srcset=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe.jpg 1795w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-768x768.jpg 768w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-960x960.jpg 960w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-920x920.jpg 920w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-174x174.jpg 174w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-340x340.jpg 340w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-306x306.jpg 306w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-520x520.jpg 520w, http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Milchstra\u00dfe-260x260.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>MilkyWay-full-annotated\/NASA<\/p>\n<p>Zahlreiche Verhaltensforscher best\u00e4tigen, dass bei vielen Tieren das Organ \u00abGehirn\u00bb sehr gut ausgepr\u00e4gt ist. Das Erfassen der Umwelt mit den Sinnesorganen und das instinktive Reagieren und Verarbeiten der empfangenen Informationen f\u00fcr den Selbstschutz ist bei vielen h\u00f6heren S\u00e4ugetieren sehr hoch entwickelt. Welche Kreativit\u00e4t wurde erst bei der Erschaffung des sich selbst bewusst seienden Menschen aufgebracht? Es ist unter der Leitung und Betreuung der Monaden eine gewaltige Leistung erbracht worden, um aus den vier niederen mikrokosmischen Energiefeldern, Materie plus \u00c4ther, Astralis und Mentalis, dieses hochkomplexe \u00d6kosystem von Fauna und Flora mit wechselnden Interdependenzen zum Wasser, zur Mineralwelt und zur Atemluft auf dem Planeten Erde zu entwickeln. Welch gigantische Ordnung wurde rein kreativ nach den Prinzipien der Emergenz und der Resonanz geschaffen? \u2013 Welchem Menschen steht eine Beurteilung zu, wie \u00abhumanistisch\u00bb und \u00abstreitlos\u00bb das alles h\u00e4tte geschehen m\u00fcssen? \u2013 Es w\u00e4re sehr vermessen, auch nur einen Evolutionsstep nach seinem Leidenspotential zu beurteilen? \u2013 Beim Erschaffen neuer Lebensformen regeln die wechselseitigen Informationen nach dem urs\u00e4chlichen Plan der Offenbarung die zahlreichen Koh\u00e4renzen und Interferenzen der Kraftfelder, die von den Monaden bei jedem Entwicklungsschritt kybernetisch begleitet werden.<\/p>\n<p>Die Dynamik der Offenbarung ist ein unaufhaltsamer Strom resonanter In-formation. Jede Interaktion zwischen den Wesen, jede Kommunikation zwischen den Kr\u00e4ften reflektiert einen Abglanz des unersch\u00f6pflichen Potentials der Urmonas. Monas ist ein Wort aus dem Griechischen und bedeutet \u00abEinheit\u00bb; im universalen Bewusstsein stehen alle Gesch\u00f6pfe und alles Geschaffene ununterbrochen in der Einheit mit der Urmonas. Diese Einheit ist ewig, so wie der Sch\u00f6pfer ewig ist; an keinem Ort darin ist so etwas wie \u00abTod\u00bb zu finden. Die Myriaden von Erneuerungen der Formungen geh\u00f6ren zum Strom der sich best\u00e4ndig wandelnden Kommunikation zwischen den Kraftfeldern f\u00fcr die Offenbarung seiner supranirvanischen Kreativit\u00e4t innerhalb der sieben kosmischen Gebiete. Bei aller Vielheit der Erscheinungen bewahren alle stets die liebevolle und harmonische Einheit in den sieben Dimensionen.<\/p>\n<p>Das \u00fcber alles menschliche Denken hinausgehende Kraft- und Lichtfeld \u00abg\u00f6ttlicher\u00bb Art aus und in dem die Offenbarung der Urmonade eingebettet ist, erschafft in seiner permanenten Evolution die gewaltige sich selbst regelnde Ordnung des Geschehens im unbegrenzten, ewig expandierenden Universum mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Pr\u00e4zision \u00fcber die Hierarchie der Monaden und die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der isomorphen Resonanz.<\/p>\n<p>PAK Juli 2019<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Zur\u00fcck zur&nbsp; \u21d2 <a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=6419\"><span style=\"color: #ff0000;\">\u00dcbersicht des Buches<\/span> <\/a><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<hr>\n<p><em><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Fortsetzung im <\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5468#.VlsP6rzmpW8\"><span style=\"text-decoration: underline;\">\u21d2 folgenden Kapitel<\/span><\/a><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/02.-Beginn-Ursache.pdf\">zur Druckversion: 02.-Beginn-Ursache<\/a><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/02.-Beginn-Ursache.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang war das Licht\u2026Warum suchen westlich orientierte Menschen vielfach die Ursache des Seins in der Materie? Als Einleitung zu der nachfolgenden Kosmologie stelle ich ein Zitat moderner Philosophen aus dem Buch: Das holographische Weltbild, Wirklichkeit und Wandel, von Marilyn Ferguson. (aus dem Buch Das holographische Weltbild, von Ken Wilber, Scherz Verlag, Bern) \u00abAlle sichtbare &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.artokora.de\/?p=5473\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e2. Beginn und Ursache\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11738,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[630],"tags":[75,76,46,79,201,202,108,95,205,125,849,510,110,383,506,83,503,206,391,145,130,77,72,505,50,509,504,507,68,204,69,197,52,203,88,139,73,508,67,200],"class_list":["post-5473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-metaphysische-evolution","tag-akasha-chronik","tag-aurische-sphaere","tag-autonomie","tag-bewusstsein","tag-buddha","tag-christus","tag-denken","tag-devachan","tag-dimensionen","tag-einheit","tag-emergenz","tag-erde","tag-erleuchtung","tag-evolution","tag-geist","tag-idealitaet","tag-jakob-boehme","tag-kosmische-gebiete","tag-kosmos","tag-licht","tag-lichtgesetze","tag-lipika","tag-makrokosmos","tag-materie","tag-mikrokosmos","tag-mutter","tag-neuzeit","tag-oidipus","tag-philosophie","tag-reflexion","tag-religion","tag-schoepfung","tag-shankara","tag-spiegelsphaere","tag-stoffkoerper","tag-tabus","tag-tierkreis","tag-vater","tag-weltschau","tag-zarathustra"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5473"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5473"}],"version-history":[{"count":117,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11763,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5473\/revisions\/11763"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11738"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.artokora.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}