3. Das siebenfache Weltfeld

Die Basiszahl aller Strukturen im All ist die heilige Sieben. Es gibt sieben kosmische Gebiete, in allen existieren sieben Dimensionen. In ihnen wird alles Leben von sieben Kräften erfüllt, die sich jeweils in sieben unterschiedlichen Polarisationen auswirken.

Diese Weltanschauung umfasst den ganzen Bereich der stofflichen und unstofflichen Offenbarungen im Universum. In vielen Büchern werden einzelne Teile davon angedeutet, meistens im Zusammenhang mit religiösen Vorstellungen oder kabbalistischen Hypothesen. Es ist wohl die Zeit gekommen, ernsthaft danach zu fragen, warum die Weisen aller Zeiten dieses Thema immer nur beiläufig besprochen haben? – Fehlte ihnen die Vision, oder ermangelte es einfach an der Kommunikationsmöglichkeit? – Auch heute wird es nicht ganz einfach sein, mit den nichtautorisierten Begriffen für diese Weltschau auf Verständnis zu stoßen. Warum? – Weil diese sich derzeit dafür anbietenden Bezeichnungen oder Namen bereits für andere verschiedene esoterische Bereiche mit abweichenden Inhalten verwendet werden oder aus bislang nicht bedachten Erlebensbereichen stammen.


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu. 
Vielen Dank.


Jakob Böhme beschrieb seine Visionen von der Schöpfung und dem Sündenfall 1612 in einem christlich geprägten Europa. Die dominierende katholische Kirche hatte alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der Griechen, Perser und Araber unter das Joch ihrer Dogmen gestellt, die damals sehr stark von Aristoteles beeinflusst waren. Auch darum existierten in den deutschen Landen zur Zeit Böhmes keine bekannten Bilder für die kosmischen Kräfte oder Dimensionen, obgleich sich die Philosophen sehr viel mit den Erkenntnissen aus der Metaphysik beschäftigten. Denn bereits damals brannte den scholastischen Geistern die Fragen nach dem Woher und Wohin der Menschen? auf den Nägeln.
Gerade in der Zeit der Renaissance wurde die Alchemie von einigen erlauchten Herren gepflegt, die sich ein entsprechendes Labor eingerichtet hatten, um den Wirkungen der Tinkturen auf die Schliche zu kommen, oder um profanes Gold für die Fürsten zu machen. Es wurde auch fleißig nach dem Stein der Weisen geforscht, oft unter der Anleitung des ägyptischen Alchimisten Hermes Trismegistos. Die Rosenkreuzer forderten in ihren Manifesten zu einer Reformation in Wissenschaft, Philosophie und Religion auf. Für die normalen Gläubigen in der Kirche musste die Erde eine Scheibe sein, darüber thronte der Himmel, am Rande dehnten sich die großen Meere aus bis zum Horizont, und unter der Erdscheibe stellte man sich die furchtbare Hölle vor. Ob das aristotelische Weltbild, in dem sich alles um die Erde dreht, vielleicht immer noch bei vielen Menschen das Denken bestimmt, obgleich sie sich heute alle in Sprache und Bildern der modernen Wissenschaften über unseren kugelförmigen Kosmos und die planetare Konstellation in zahllosen Publikationen informieren können?
Vergegenwärtigen wir uns den irdischen Kosmos, so wie er uns heute in modernen wissenschaftlichen Bildern beschrieben wird, mit allen Sphären in den Höhen der Atmosphäre bis hin zum van-Allen-Gürtel und in den Tiefen des Meeres und des Erdinneren, von denen einst Jules Verne seine Visionen geschrieben hat. Die Atmosphäre – von griechisch ατμός, atmós «Dampf, Dunst, Hauch» und σφαιρα, sphaira «Kugel»– ist die gasförmige Hülle um den Planeten Erde. Sie besteht meistens aus einem Gemisch verschiedener Gase, das vom Schwerefeld des Himmelskörpers festgehalten werden kann. Die planetare Atmosphäre, als ein Bestandteil der Geosphäre, ist an der Oberfläche der Erde am dichtesten und geht in großen Höhen fließend in den interplanetaren Raum über. Sie bestimmt im Falle ihrer Existenz zum größten Teil das Erscheinungsbild eines Himmelskörpers. Die Atmosphären der Sterne reichen tief in den Raum hinein, auch wenn das von den materiellen Messinstrumenten nicht erfasst werden kann.
Die Erde hat in erster grober Näherung die Form einer leicht abgeflachten Kugel mit einem Erdradius von 6357 bis 6378 km. Das Innere der Erde ist aus mehreren Schalen aufgebaut: Im Zentrum befindet sich der feste Erdkern aus Eisen und Nickel. Daran schließt sich der flüssige Teil des Erdkerns an, mit einer Mächtigkeit von rund 2200 km. Darüber liegt die 2900 km dicke Schicht des Mantels aus zähplastischem Gestein. Daran sieht man, dass unsere Welt auf einer relativ dünnen, harten mineralischen Kruste existiert. Mit ihrem schalenartigen Aufbau ist die Erde gleichzeitig der Prototyp der vier terrestrischen Planeten im inneren Teil unseres Sonnensystems.

Soweit die grobstoffliche Ansicht des Lebensfeldes der Erde. Die unstoffliche Sicht des Geistesforschers reicht weit über die materielle Kugel hinaus in die sie umgebenden Sphären. Das Wesen Erde ist vielgestaltiger und wird in den Stratas von mehreren Planetgeistern bewusst als ein Organ innerhalb des Sonnenkosmos geführt. Es gibt keinen leeren Raum. Alle Sphären sind angefüllt mit unstofflichem Leben, um das multidimensionale Sein der Welt innerhalb und außerhalb des materiellen Körpers Erde aufrecht zu erhalten und die geplante Evolution aller Monaden des universellen Offenbarungsfeldes durch den Logos zu ermöglichen.

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Abb.: van-Allen-Gürtel, NASA/GSFC Scientific Visualisation Studio

Alles Leben unserer Welt, alle Mikrokosmen, alle Wesen in den Märchen und alle sonstigen die Natur instand haltenden Entitäten, alle irdischen Götter, Demiurgen, Engel und Devas, Daevas und Äonen wesen in den unstofflichen morphischen Feldern der Planeten, in der „unsichtbaren“ Spiegelsphäre oder dem PSI-Feld (nach Ervin Laszlo) der Welt, wie man so sagt. Die Erde, die für uns sichtbare materielle Natur wird dann als Diesseits bezeichnet. Jeder Planet, jeder Stern und jede Galaxie ist ein lebendes Wesen, und kann als mitwirkendes Mitglied des Zodiaks angesehen werden, die alle einen speziellen Auftrag im Gesamtgeschehen haben. Sie werden durchzogen und getragen von einer Monade, die das Wirken des komplexen Klusters von morphischen Kraftfeldern unterschiedlicher Vibrationen leitet. Diese monadische Infusion schafft im System eine Bewusstheit, mit Wahrnehmung und bedachten, erwogenen Reaktionen. Alle Körper im All und alle für die Menschen unsichtbaren Wesen und Entitäten sind bewusste, mitentscheidende lebende Bausteine des Universums. «Der Geist schwebt über den Wassern», wird in der Genesis gesagt.

Dieses historische Bild erläutert in seiner allegorischen Sprache, dass alle Energien der Welt – die Wasser – immer vom Geist, d.h. von Bewusstsein, Wissen und Weisheit geführt werden. Die Wirklichkeit im Universum – es gibt nur ein einziges Universum, in viele Lebensbereiche untergliedert – ist immer eine Ganzheit, in der alles mit allem zusammen wirkt.

Erst die modernen Wissenschaftler haben in ihren Theorien aus Materie den Geist, die Bewusstheit extrahiert. Sie stellen sich überall eine tote unbewusste Materie oder eine unbelebte Energie vor. Aber nirgendwo im ganzen All und auf der Erde gibt es etwas Unbelebtes. In der Natur gibt es eben nur darum lebendige Wesen, Tiere, Pflanzen, Einzeller und Bakterien, weil alles – auch die Mineralien – von pulsierendem Leben erfüllt sind. Alles existierende ist aus dem universalen Bewusstsein hervorgebracht. Darum tragen sie alle gemeinsam zu einer lebendigen Gesundheit aller Mineralien und Erden, Fauna und Flora im Himmel, auf der Erde und im Wasser bei. Gewiss könnte alle synthetisch produzierte chemische Medizin keinem Kranken helfen, wenn sie nicht aus sich heraus lebendig wäre.

Jeder Planet, jeder Stern und jede Galaxie ist als lebendes Wesen Teil des Zodiaks und wirkt mit im Gesamtgeschehen der kosmischen Lebensgebiete.

Das umgebende und durchdringende PSI-Feld
Die materielle Natur ist der sinnesorganisch erfassbare Teil der gesamten Welt, weil die Sinnesorgane materiell aufgebaut sind. Zu ihr gehören noch weitere sechs unstoffliche Sphären. Zusammen werden diese mit ihren lebendigen Kräften und Bewohnern, Entitäten und Engeln als PSI-Feld (Die Gesamtheit aller Lebensfelder im Kosmos werden nach Ervin Laszlo so benannt, bei anderen Autoren heißen sie «Akasha» oder «Noosphäre», Teilhard de Chardin) bezeichnet. Die wahrnehmbare, stofflichen Erde, das materiellen Diesseits, ist nur der siebte Teil davon. Man spricht gerne bei den unstofflichen Kräften von einer Spiegelsphäre, weil sich die Krafterscheinungen des PSI-Feldes auch in den stofflichen Ebenen der Himmelskörper widerspiegeln. Sowie umgekehrt, die Geschehnisse der materiellen Welt reflektieren sich immer in die jenseitigen Strukturen der morphischen Felder. Vielfältig wird von kirchengläubigen Menschen dieses Bild vom PSI-Feld, in dem Himmel und Hölle der Verstorbenen gedacht wurde, oberhalb oder unterhalb der materiellen Ebene gesehen. Das Weltbild aus der Zeit, als die Erde noch als eine Scheibe aufgefasst wurde, müsste heute endgültig revidiert werden, angesichts der Erfahrungen einiger Astronauten, die das Weltall bereits mit Satelliten bereist haben. Natürlich durchwirken die unstofflichen Felder mit ihren Bewohnern die gesamte Materie bis in die Tiefen der Erde und bis in die Höhen des van-Allan-Gürtels und auch darüber hinaus. Ja, die ätherischen und astralen Kräfte sind unbedingt notwendig für die Existenz der materiellen Erscheinungen. Oftmals enthalten die Märchen über Engel, Nymphen, Sylphen, Elben und Orks mehr Weisheit als die empirischen Definitionen der Elemente in der Luft, im Wasser, im Holz und im Stein.

Die Spiegelsphäre heißt so, weil sich die Erscheinungen des Jenseits in der materiellen Ebene der Erde widerspiegeln, und umgekehrt.

Alles Geschehen der Welt trägt zu einem holistischen Kosmos bei, zu einem gewaltigen elektromagnetischen Kraftkörper, weil alle Ereignisse des Seins miteinander kommuniziert werden und über die morphischen Felder im Resonanzprinzip – Gleiches zu Gleichem – reflektiert werden. Die Bauernsprüche: „Wer einem anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ und „Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch hinaus!“ sind nicht nur wohlfeile Ratschläge, sondern sie definieren dieses kosmische Gesetz. Das Spiegel- oder Resonanzgesetz ist überall gültig, jeder Gedanke, jede Handlung – ob von Menschen oder von Göttern – hat eine Reflexion im zugehörigen morphischen Feld, und je nach Wirkungsstärke, reicht diese auch bis in andere gleichartig vibrierende Felder hinein. Kein Leben kann ohne Reflexion aus den morphischen Feldern ablaufen (Siehe Rupert Sheldrake), denn jede lineare Dynamik bedarf einer steuernden Reaktion, um sich im vielfältigen elektromagnetischen Miteinander harmonisch zu gestalten. Wer die erhabene Konstruktion des Universums in etwa erkennen will, darf sich nicht im allgemein veröffentlichten Vorurteilsurwald, in der allgemeinen Unwissenheit der Menschheit verstecken. Wer sich der steten Verschleierung der Realitäten durch die materialistische Wissenschaft unkritisch hingibt, wird den Sinn und die Schönheit des kosmischen Entwicklungsplans nicht erfassen können.
Stellen wir uns möglichst neutral und ohne die obligatorischen Einwände vor die esoterisch nachweisbaren Tatsachen: Der sichtbarer Teil unserer irdischen Natur vibriert in einer unsichtbaren multiplexen Kraftsphäre, – dem sogenannten PSI-Feld – mit zahlreichen unstofflichen Feldern. Alle durchdringen sich gegenseitig innerhalb ihres Sphäroids analog den elektromagnetischen Energiefeldern der GPS, Funk, Radio- bzw. Fernsehsender, die rund um den Erdball pulsieren. Alle Lebenssphären des Kosmos Erde beeinflussen sich wechselseitig in ihrer Monade, und beleben auf diese Weise die Welt als eine selbstbewusste Entität. Alles für das menschliche Auge Sichtbare unter dem Himmel gehört zu der stofflichen Natur. Der Raum zwischen den Sternen ist jedoch kein Vakuum, sondern ist mit zahllosen Kräften und Entitäten erfüllt.

„Über die Archonten und ihr Ziel, die Zeit ihrer Herrschaft möglichst lange hinauszuschieben. Jetzt aber hatten sie erkannt, dass die Siebenzahl der Ziffern Melchisedeks, des Lichtüberbringers, vollkommen war. Er kommt wiederum heraus, wie er es zu tun pflegt, und geht in die Mitte der Archonten all der Äonen und der Archonten der Schicksalskräfte und der 24 Sphären hinein. Er versetzt sie in Aufregung und bewirkt, dass sie ihre Kreisbahnen schnell verlassen. Sie geraten unmittelbar in Bedrängnis und werfen die Kraft aus sich heraus durch den Atem ihres Mundes und die Tränen ihrer Augen und den Schweiß ihrer Leiber.“

Dieser allegorische Text macht deutlich, dass die irdische Welt aus sieben sich ineinander drehenden Kraftkugeln besteht, in denen 24 Kosmokratoren die Regeln fügen und die Gesetze beherrschen. Sie sind als Herrscher dieser Naturordnung eingesetzt, um für diese zu sorgen und so lange instand zu halten, bis die Evolution des Kosmos und der Mikrokosmen vollendet sein wird. Aber zusätzlich zu diesen, von Beginn an für die Menschheit wirkenden Monaden, wirken gewaltige Bewusstseinswesen, Äonen und Archonten, aus den morphischen Sphären auf die Menschen. Die gewaltigen, unbeachteten Entitäten, die Devas und ahrimanischen Fürsten unter dem Himmel, wurden aus den zahllosen Gedanken, Wünschen und Gebeten aller Menschen in den morphischen Feldern erschaffen, die sich den «Garten Eden» in der irdischen astral-mentalen Welt sowie dem materiellen Pendant bis in alle Ewigkeit herbeiwünschen. Diese von Menschen erschaffenen astral-mentalen Kräfte werden Äonen und Archonten, Kosmokratoren oder Asuras genannt, weil sie bereits seit undenklichen Zeiten («Äon» bedeutet im Altgriechischen «ein langer Zeitraum») hervorgebracht und ernährt werden. Die Summe all dieser Kräfte im immateriellen Lebensfeld wird in der alten persischen Lehre des Zarathustra als «Ahriman» angedeutet. Die hinduistischen Lehren bezeichnen diese irdischen Götter unterschiedlich als Asuras oder als Devas. Ihr Aufenthaltsgebiet im mentalen Feld des PSI-Feld heißt darum auch Devachan.

Es ist und war also zu allen Zeiten bekannt, dass die sinnlich erfahrbare Welt in einen metaphysischen Holokumulus eingebettet ist, die hellsichtig erfahrbare unstoffliche Welt, in der auch zahllose Wesen, Geister oder Engel leben, die zum Erhalt und zur Regeneration der Natur beitragen. Dabei ist wohl zu bedenken, dass alle sieben Lebensfelder in der Ganzheit des Kosmos immer zusammen gehören, nicht nur weil sie sich ineinander drehen und sich gegenseitig durchdringen, also einen zusammenhängenden kugelförmigen Körper bilden, sondern weil sie in ihrer Monade eine lebendige, mit Bewusstsein begabte Kraftkugel innerhalb des Sonnensystems sind. In der Sonnenmonade wirken alle planetaren Monaden mit ihren Planeten und Monden integriert und erfüllen gemeinsam eine konkrete Aufgabe für die metaphysische Evolution des Gesamtsystems der Galaxie Milchstraße.

Die Erde wird in einem Mikrokosmos von einer Monade belebt und besteht aus sieben sich ineinander drehenden Kraftfeldern.

Die Monade der Erde kann als ein «Kind Gottes» bezeichnet werden, sie ist eines der Kinder des Sonnenlogos. Die Erde selbst mit allen Strata ist also eher ein Kind der zugehörigen Monade. In diesem Licht scheint es doch eine unbedachte Überheblichkeit zu sein, wenn sich der Mensch selbst als Kind Gottes bezeichnet. Der Mensch ist mit seinem Mikrokosmos selbstverständlich ein Kind des lebendigen Wesens Erde. Erst die empirische Wissenschaft hat unter Anleitung der selbstbehauptenden Äonen im Denken der europamerikanischen Kultur eine unbeseelte und unbewusste Natur definiert. Die ersten Weichen für diese materialistische Weltanschauung haben allerdings bereits einige griechische Philosophen, unter anderem Aristoteles gestellt. Da die katholische Kirche und einige arabische Philosophen haben seine Lehre über die Regeln der wissenschaftlichen Methoden übernommen, wie die Natur zu untersuchen sei, und im Mittelalter bis weit in die Renaissance hinein dogmatisiert. Zugleich wurde das kritische Hinterfragen der kirchlichen Hypothese in mehreren Konzilien unter Strafe gestellt, z.B. durch die Exkommunikation. Jeder, der noch ein wenig von den unstofflichen Welten erfassen konnte und ihre natürlichen Bewohner in ihrem Dasein berücksichtigte, wurde während der Inquisition verfolgt. Alle Forscher, die getrieben von ihrem inneren Wissensdrang auch die Wesen in der unstofflichen Natur genauer analysierten, wurden verleumdet, ihrer Vermögen beraubt und zwecks Meinungsänderung gefoltert. Dieses menschliche Trauma des europäischen Mittelalters hat tiefe Spuren in der Psyche vieler Europäer hinterlassen, darum wird weitestgehend nicht über Engel, Nymphen oder andere Elementalwesen gesprochen. Es ist eigentlich ungeheuerlich, dass man heute noch in Gesprächen über dieses Thema deutlich bemerken kann, wie die dadurch geschürten Zweifel selbst den aufgeklärten modernen Menschen beeinflussen.

Mittlerweile weiß es eigentlich ein jeder: Alle Planeten im Sonnensystem verfügen über vergleichbare Kraftfelder, über Stratosphären, über eine Gravitation und eine elektromagnetische Ausbreitung. Der Mutterstern unseres Planetensystems, die Sonne, hat ebenso wie alle anderen Sterne seine immateriellen Sphären und morphischen Felder. Sie nehmen dabei einen so großen Raum ein, wie das Sonnenlicht in das All hinausreicht. Dieses gigantische Sonnenfeld ist eingebettet in die Sonnenmonade, in der die planetaren Monaden organisch, bewusst mitarbeitend eingebunden sind. So reichen die ursprünglich geschaffenen Schöpfungsfelder für uns Menschen, die Monaden, bis an den Rand des astronomisch «sichtbaren» Bereiches. Dort, im Zodiak des Tierkreises des nahe gelegenen Universums, sollen die obersten Kosmokratoren herrschen. So stellen es sich die Astrologen aus Chaldäa, Persien, Ägypten und Griechenland seit der Antike vor. Dass aus diesen hohen Sphären besondere Monaden ihre Einflüsse über das planetare Sonnensystem, die Welt und auch über die Menschheit der Erde ausstrahlen, kann man aus der Kabbalah, der Geheimlehre von Mme. Blavatsky und bei R. Steiner sowie Max Heindel nachlesen. Dieses Wissen um die großen Zusammenhänge hat in der Antike dazu geführt, dass wissende Priester den Sternbildern im Zodiak die heute noch geläufigen astrologischen Namen von «ihren Göttern» gegeben haben. In den griechischen Mythologien wurden die Götter oder Halbgötter öfters als Stern oder Sternbild in den Himmel versetzt. Die Sternbildnamen sind dabei keineswegs willkürlich erfunden worden, so wie man heute Markennamen produziert, sondern die Allegorien der Götter bedeuten eine spezielle Qualität ihrer auf alle Planeten, Wesen und Geschöpfe ringsumher wirkenden Kraftfelder. Die Namen charakterisieren die expliziten Eigenschaften und Modalitäten ihrer auf die Welt und den Menschen ausstrahlenden Kräfte.

Die Urmonas, das ganze Offenbarungsfeld ist ein zusammengehöriges und zusammenwirkendes im Allbewusstsein pulsierendes Lebensfeld, der Logos, Tao, Chi, Ahura Mazda oder Allah. In diesem Universum gibt es tatsächlich sieben kosmische Gebiete, in denen seit der Schöpfung zahlreiche Makrokosmen leben und sind.

Das führt den Leser an den Gedanken heran, dass alle sieben kosmischen Gebiete, alle kosmischen Gebiete und Galaxien – ob sichtbar oder unsichtbar – in ihrer unvorstellbaren Vielfalt ein einziges zusammenhängendes gigantisches Kraftfeld bilden, ein gewaltiger geordneter Sphäroid in unbeschreiblicher Vielfalt und in einer herrlichen Einheit in der Urmonas. Das ganze kybernetische Offenbarungsfeld ist ein zusammengehöriges und zusammenwirkendes im Allbewusstsein pulsierendes Lebensfeld, der Logos, Tao, Chi, Shiva, Ahura Mazda oder ähnlich. Wer etwas von dieser Herrlichkeit erahnen möchte, sollte seine Lebensausrichtung von den kleinkarierten Lebensumständen auf dem irdenen Erdenkloß einmal abwenden und sich in aller Stille mit diesen hehren Einsichten erfüllen. Auf diese Weise kann ihm die Möglichkeit geschenkt werden, in seinem Mikrokosmos dafür geeignete neue „Sinnesorgane“ zu entwickeln. Das einheitliche Bemühen um eine höhere Bewusstheit wird aus einem Denken geboren, dass die materielle, in dieser Natur lebensnotwendige, auf sich selbst bezogene Weltanschauung auf einen neutralen Platz stellt. Dabei sollten die das ganze Dasein durchdringenden menschlichen Vorstellungen aus der Antike, alle religiösen Dogmen und Tabus ernsthaft bis in das Unterbewusstsein gelöscht werden. Erst wenn sich der Mensch mit Hilfe seines intelligenten Verstandes-Denken auf ein Leben und Geben in allen immateriellen Energieströmen ausrichtet, kann sich eine Tür zur höheren Astralis und zum höheren Mentalvermögen öffnen. (Genaueres dazu unter Kapitel 05 Mikrokosmos) Entfalten sich diese neuen Vermögen, kann es möglicherweise bereits in der Aquariusperiode wirklich werden, dass viele Menschen in dem neuen Weltgeschehen mitwirkend zu einem friedlichen und harmonischen Durchbruch beitragen.

Die Wendezeit zum Beginn der Aquariusperiode.

Die Menschheit erlebt zur Zeit in ihrer Evolution eine besondere Wende- und Entscheidungszeit. Innerhalb des siebten kosmischen Gebietes führt die Monade die Entwicklung der Erde durch das elektromagnetische Feld der Materie, in dem die Menschen selbstbewusst zu der Erkenntnis kommen soll, dass die Evolution sie alle zu höheren Lebensgebieten führen wird. Dafür müssen sich alle Menschen aus eigener Erkenntnis von dem Prinzip des Konsumierens zum Prinzip des Schenkens erheben. Man kann also sagen, dass die Erde zur Zeit ein Lernfeld ist, eine Art Universität, in der jeder prozessmäßig über viele Erfahrung zu einer selbstständigen, innereigenen Erkenntnis kommen kann, dass seine Lebensaufgabe darin besteht, das bisherige Leben aufzugeben zugunsten einem Leben aus dem Strom der Kräfte, die sich permanent wegschenken.
Kann man etwas konkretes über die kosmischen Gebiete sagen? In dem gnostischen Werk, das von Valentinus verfasst sein soll, die «Pistis Sophia», Kapitel 88, wird mehrfach über die höheren Sphären des Lichtreiches gesprochen: Nach all diesen Worten wiederum fuhr Jesus in der Rede fort und sprach zu seinen Jüngern: „Hört, damit Ich mit euch spreche über den Glanz jener von der Höhe, wie sie sind, der Art entsprechend, wie ich mit euch bis jetzt gesprochen habe. Wohlan, wenn ich euch zum Gebiet des letzten Helfers führe, der den Lichtschatz umringt – wenn ich euch also zum Gebiet jenes letzten Helfers führe, und ihr die Herrlichkeit seht, worin er sich befindet, so wird der Ort des Lichterbes für euch nur so viel wie die Größe einer Stadt dieser Welt gelten, gemessen an der Größe, in der sich der letzte Helfer befindet, und an dem großen Licht, in dem er ist. Und danach werde ich mit euch auch sprechen über den Glanz des Helfers, der über dem kleinen Helfer steht; doch ich werde nicht mit euch reden können über die Gebiete derer, die über allen Helfern stehen; denn es gibt in dieser Welt kein Bild, um sie zu beschreiben; denn es gibt in dieser Welt nichts Ähnliches, um sie damit zu vergleichen: weder Größe, noch Licht, das ihnen gleicht, um sie zu beschreiben; nicht nur mit dieser Welt, sondern sie haben auch keine Ähnlichkeit mit jenen vom Ort der Höhe der Gerechtigkeit aufwärts. Darum gibt es nun in der Tat kein Bild in dieser Welt, um sie zu beschreiben, wegen des großen Glanzes derer von der Höhe und ihrer unermesslichen Größe. Darum nun gibt es Nichts in dieser Weit, um diesen Glanz zu beschreiben!“
Die sieben Kraftfelder der Schöpfung sind, wie hier angedeutet, in ihrer Energiestärke vielfach höher als die uns bekannten Energien, die im Zusammenhang mit der Materie im siebenten Gebiet erforscht werden können. Da und dort wird in der esoterischen Literatur von Zahlen gesprochen, die jedoch allesamt sehr vage Hypothesen sind, darum wollte ich diese hier nicht wiederholen. Zahlreiche Gespräche und die überwältigende Fülle Bücher und Zeitschriften aus Wissenschaft und Forschung beweisen: Die europamerikanische Weltanschauung der materiellen Welt ist stahlhart kristallisiert und wird unter subtiler Anleitung der Äonen von hohen Autoritäten der Wissenschaften bewacht.

Stanislav Grof schreibt in seinem Buch: «Auf der Schwelle zum Leben»:
Der Mythos von fester, unzerstörbarer Materie, das zentrale Dogma überlieferten Denkens, löste sich unter experimentellen und theoretischen Beweisen auf. Die Grundbausteine des Universums, die Atome, stellten sich als im wesentlichen leer heraus. Zuerst wurden sie auf Protonen, Neutronen und Elektronen reduziert, um später in der Hochenergiephysik in Hunderte von subatomaren Partikeln aufgelöst zu werden. Zusätzlich noch weisen diese Partikel dieselben paradoxen Charakteristika wie das Licht auf, sie zeigen sich – je nach dem Verlauf des Experiments – entweder als Partikel oder als Wellen. Die Welt der festen Materie wurde durch die des Prozesses, des Geschehens, der Beziehungen ersetzt. In der subatomaren Analyse verschwand die feste Newtonsche Materie und wurde durch Aktivität, Form, abstrakte Ordnung und Muster ersetzt. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.«

Die dreidimensionale Raum- und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Kontinuum von Raum-Zeit Einsteins. Die objektive Welt lässt sich nicht mehr von dem Beobachter trennen (Werner Heisenberg) und das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum. In der modernen Physik ist das Universum nicht das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein verbundenes Netzwerk von Ereignissen und Beziehungen.
Einige prominente Physiker wie zum Beispiel Eugene Wigner, David Bohm, Geoffrey Chew, Edward Walker, Fred Alan Wolf und andere gehen davon aus, daß Geist, Intelligenz und womöglich Bewusstsein integrierte Bestandteile der Existenz unseres Universums sind, und nicht lediglich eine unbedeutende Randerscheinung der Materie. Obwohl die Quantenphysik die überzeugendste und radikalste Kritik des mechanistischen Weltbildes bietet, haben auch in anderen Disziplinen – auch in den Naturwissenschaften – Forschungserkenntnisse zu wichtigen Veränderungen im Denken geführt. Unter diesen spielten die Kybernetik, Informationstheorie und Systemtheorie eine wichtige Rolle.

Alle sieben Kraftfelder der irdischen Monade sind auf besondere Weise miteinander verschränkt.

Dabei lässt sich auch aus wissenschaftlicher Forschung – insbesondere der Quantenphysik und Bosonenforschung – nicht mehr ganz leugnen, dass alle sieben Kraftfelder des irdischen Kosmos auf besondere Weise mit den aller anderen planetaren Monaden verschränkt sind. Genauso wie der sichtbare Kosmos mit seinen Planeten eine großartige Ordnung und Genauigkeit zeigen, haben alle unstofflichen Kraftfelder der Welt einen wesentlichen Anteil an der unabdingbaren Gesamtordnung im Universum. Da die irdische Natur als ein Abbild des monadischen Urtyps geschaffen wurde, sind dem Autor plausible Analogien zum göttlichen Wirken erlaubt, allerdings im klaren Wissen, dass sich das Sein in den höheren kosmischen Lebensfeldern in Qualität und Quantität der Energieströmungen völlig anders entfaltet als alle irdischen Forschungen beibringen können.
Es ist dabei von grundlegender Bedeutung, dass der Mensch mit seinen aktuellen Sinnesorganen eigentlich nicht begreifen kann, wie und worin sich die Energieebenen in den höheren Ebenen im sechsten, fünften, und vierten etc. kosmischen Gebiet von den irdischen im siebenten unterscheiden. Einerseits vibrieren alle irdischen elektromagnetischen Kräfte mit einer deutlich niedrigeren Schwingung. Allein die Materie vibriert mit der niedrigsten Energie in der untersten Ebene, und schon das Ätherfeld wirkt in einer viel höheren Energie. Das nächste Feld, die Astralis überträgt noch höhere Energien, wobei sich auch die Zeitqualität deutlich verändert. Jeder vermag das in seinen Träumen beobachten, die sich bekanntermaßen in der Astralis abspielen. Im Traum können es Monate und Jahre gewesen sein, eine parallel erfasste Zeit in der Tagesrealität zeigt nur ein paar Minuten. Auf der anderen Seite werden von den Wesen der irdischen Natur von den sieben Kräften des Kosmos nur die vier unteren aktiv genutzt, das stoffliche Feld, der Äther, die Astralis und die Mentalis. Dabei ist die konsequente Aufmerksamkeitsrichtung des Menschen auf das Überleben in den materiellen Zusammenhängen fokussiert, das ist auch für die Tiere und Pflanzen gültig. Jeder aufmerksame Beobachter kennt das aus seinem persönlichen Umfeld, die Selbst- und Arterhaltung mittels materiellem Konsum, mit Macht und Standesvorteilen stehen weltweit im Vordergrund des täglichen Lebens. Jeder Mensch lebt unter seinem individuellen Denkcharakter, wird geprägt von seinen astrologischen Sternkonstellationen, seinem Karma und seinen pädagogisch geschickt übertragenen Dogmen. Darum sind die Menschen sozusagen taub geworden gegenüber den außersinnlichen Zusammenhängen, sie beschränken sich auf ein an die Materie gebundenes Bewusstsein. Erst wenn dem Menschen die höhere Astralis und die höhere Mentalis im Mikrokosmos aktiv zur Verfügung steht, vermag er auch die unstofflichen Zusammenhänge mit seinen neuen Sinnesorganen zu erfassen. Damit taucht er in eine völlig neue Welt ein – die eigentlich nur ein höheres Kraftfeld der gleichen Erde ist – in der allerdings sich das Gesetz der Resonanz positiv umsetzt: «Gib, so wird Dir gegeben.» Wer das noch nicht verwirklichen kann, wird diesen Entwicklungsschritt vorerst nicht wollen.

Denn der wesentliche Unterschied zwischen den niederen Aspekten der Kraftfelder liegt in der deutlich anderen Wirkungsrichtung der Kräfte. Die Kraftfelder der höheren kosmischen Gebiete wirken stets zentrifugal nach außen. Das beginnt bereits zunehmend mit der Aktivierung der höheren Astralis. Diese Kräfte verschenken sich völlig schattenlos. Sich gegenseitig vollkommen ergänzend streben sie harmonisch in die absolute Einheit der Schöpfungsherrlichkeit. Im Gegensatz dazu wirken die niederen astralen Kräfte in der irdischen Natur immer konzentrisch, vereinnahmend, behaltend, stets konsumtiv nach innen gerichtet. Sich selbst egozentrisch in den Mittelpunkt stellend werden spontan und meist unbewusst gegen jeden anderen Grenzen errichtet und oftmals bitter verteidigt. Immer polar pendelnd zwischen den Gegensätzen von Gut und Böse werfen die kriegerischen Ereignisse ihre Schatten voraus in eine immer absurder werdende Disharmonie. Zum Schutz der Evolution ist im materiellen Werden das Sterben bereits eingebunden. In dieser uns bekannten sichtbaren Welt entwickelt sich das Dasein im Kommen, Aufblühen, Fruchttragen und Vergehen. Die Eckpunkte des materiellen Lebens auf der Erde sind die Geburt, das Dasein und der Tod. Insofern ist die stete Polarität zwischen den Gegensätzen ein bestimmender Faktor des alltäglichen Lebens. Dabei ist der Begriff «Tod» ausgesprochen relativ. Wohl löst sich beim körperlichen Zerfall der Verband der Organe und Moleküle in die Atome dieser Natur auf, jedoch gibt es dabei keinen wirklichen Energie- oder Materieverlust. Es findet nur eine Transmutation von einem organisierten Körper zu einer amorphen Menge von unzusammenhängenden Atomen statt, die sofort in den natürlichen Kreislauf wieder übernommen werden. Jeder Mensch kann mit seinem subjektiven Erkennen dieser Zusammenhänge und ihn umgebenden Abläufe zu der notwendigen Einsicht kommen kann, dass der Wechsel in den Zuständen aller beteiligten Wesen ein perfektes, kybernetisch verknüpftes Zusammenspiel zum Erhalt des Gesamtsystems Erde darstellt, solange der Mensch nicht, von seinen materialistischen Vorstellungen seiner stofflichen Selbsterhaltung angetrieben, darin eingreift.

Nicht alle Kraftstrukturen unserer Welt sind dabei eindeutig zu benennen, weil in unserer Sprache, auch in der vorhandenen esoterischen Fachsprache, die Begriffe dafür niemals wirklich festgelegt wurden. Das Chaos, das Ungeordnete, ist vorerst das Kennzeichen im materiellen irdischen Kosmos, der in einer kosmischen Vergangenheit von einer Monade für eine besondere Evolution der Erkenntnis und Vollendung aller sieben mikrokosmischen Kraftfelder geschaffen wurde. In anderen kosmischen Schöpfungen entfalten sich die Werdeprozesse nach unvorstellbaren Gesetzen und Zusammenhängen, dass hier nicht darüber gesprochen werden kann. Das gesamte Universum im Allbewusstsein bleibt eine, von den menschlichen Betrachtungen und Bewertungen total unabhängige, ganz einfache Ordnung. Alle sieben Kosmen wirken und leben ineinander und miteinander in steter Kommunikation (Gemeinsamkeit sowie Einheit) und Information (Form und Kraft dafür schenkend) nach verblüffend einfachen Regeln der Resonanz, die später noch erläutert werden.

Das universelle Sein offenbart sich in sieben kosmischen Gebieten und in sieben Dimensionen. In ihnen wirken resonant sieben Kräfte, kybernetisch aus den morphischen Feldern reguliert, stets auf die Entwicklungen und Bedürfnisse eines jeden Kosmos probabilistisch abgestuft.

Zur Offenbarung der Monaden und ihrer Kinder – Kosmen oder Mikrokosmen – haben alle Kraftfelder sieben Dominanzen, sieben Aspekte oder sieben Unterfrequenzen. Dabei sind diese aber niemals scharf gegen- oder nebeneinander abgegrenzt, sondern alle Kräfte vibrieren stets holistisch mit- und ineinander. Die Kraftfelder haben wohl unterschiedliche Schwingungszustände, vergleichbar mit den Frequenzen, sowie diverse Qualitäten oder Arbeitsmodalitäten, die sich aus ihrem Auftrag im Welten-Plan ergeben. Dennoch wirken sie immer ineinander schwingend, unter allen Umständen in einer einzigen Einheit miteinander kooperierend.

Jede Monade entwickelt in sich ein Geschöpf, einen Kosmos, z.B. mit einer Galaxie oder mit einen Stern, ein Wesen oder einen Mikrokosmos mit einem Menschen, aus allen diesen vieldimensionalen Kraftfeldern der Welt und des Alls. Man kann durchaus von 7 x 7 = 49 Vibrationsfeldern sprechen. Auch die Monade des Mikrokosmos, aus dem und in dem der Mensch lebt, wirkt mit den siebenfältigen Kräften. Sie überträgt diese über das aurische Wesen in den Mikrokosmos, in dem sich alle Anteile der ihn umgebenden und durchdringenden Felder entsprechend seinem innereigenen Magnetismus transformieren. Die bis heute abgespulte Entwicklung der Mikrokosmen über einige Inkarnationen der Erde, wie sie bei R. Steiner in seiner Geheimlehre beschrieben wird, hat dem Menschen einen nahezu vollendetes Wunderwerk des Köpers und ein deutliches Selbstbewusstsein verschafft. Der Mensch kann sich und seine Umwelt erfassen, taxieren und bewusst koordinierte Maßnahmen für sein Leben ergreifen.
Jedoch ist der Mensch dabei keineswegs unabhängig von den ihn gestaltenden Kräften und den Lebensprogrammen in seinen morphischen Feldern. Er entscheidet keinesfalls frei über Gedanken, Wünsche und Taten. Das alles entsteht in Folge der mikrokosmischen und kosmischen Kräfte resonant mit den Lebensimpulsen aus der Monade. Er wird immer von den immateriellen Kräften gelebt, die er leider innerhalb seines materiellen Weltbildes mehr oder weniger ignoriert. Das ist ein seltsam paradoxes Kuriosum. Da der Mensch die transpersonellen Kräfte seiner Welt nicht wahr haben will, kann er sie auch nicht wahrnehmen, und wird dadurch unbewusst zu ihrer Marionette. Die Prinzipien des Lebens, die der Mensch verdrängt, psychologisch gesprochen, bestimmen in völliger Unkenntnis ganz eindeutig, wie er gelebt wird, mit allen Freuden und Krankheiten, mit aller Lieben und allem Krieg. Das ist allerdings das elementarste Problem für die dynamischen Macher unserer Zeit, die sich alle als erfolgreiche Beherrscher des Schicksals empfinden. Was ist aus Shahinshah Kyros, Pharao Ramses II, Dschingis Khan, Caesar und Alexander dem Großen geworden? – Nur Helden in den Geschichtsbüchern. Ursprünglich wurde der Mensch nach seinem Bilde geschaffen, dem Urtyp, der Monade – wie einstmals die Urmonas am Anbeginn der Schöpfung. – Was ist aus dieser Herrlichkeit geworden, der sich die Welt untertan machen solle? Das mikrokosmische Dasein hat sich bis zur Selbst- und Arterhaltung mit einem begrenzten Denken und Wahrnehmen evolviert. Es kann sich jeder auf dem Erdball glücklich schätzen, der noch ein winziges Bild der Monade, des göttlichen Lebensfeldes in sich trägt, das ihn geschaffen hat.

Die irdische Welt, das für uns sichtbare Universum, ist trotz seiner galaktischen Weiten (soweit es unsere Astrologen mit ihren Messgeräten ermitteln) nur ein winziger Schnipsel von Kräften, ein Makrokosmos, innerhalb des siebten kosmischen Gebietes. Aus unserer Sicht, so können wir ohne Weiteres bekennen, ist er mit allen Galaxien, Kosmen und Planeten eine sehr wichtige und für alles Dasein durchaus notwendige Welt. Damit der Mensch seine Gesamterscheinung und seine grandiose Auswirkung wahrlich begreifen kann, wird die metaphysische Evolution von der Monade solange dynamisiert, bis alle sieben Kraftfelder, in die er eingebettet ist und von ihnen gelebt wird, erst einmal bewusst erkannt werden. Erst wenn von dem Menschen alle Wirkungsvorgänge der sieben transpersonellen Felder erkannt sein werden, kann er mit allen Wesen in der kosmischen Evolution mitarbeiten – sich seine Welt untertan machen, wie es in der Genesis heißt. Das überwältigende Ziel im irdischen Dasein während der Aquariuszeit liegt in einem entscheidenden Schritt auf diesem Wege: die Erweiterung der Astralis und der Mentalis, damit ein völlig neues Begehren, Erfassen und Bedenken für den Menschen möglich wird. Damit wachsen die kommenden Generationen der Menschheit über die bis jetzt noch bestehenden Begrenzungen ihrer Denkvermögen hinaus, so dass völlig neue noch nicht beschreibbare Entwicklungen möglich werden. Einzelne Bruchstücke dieser Erkenntnis haben allegorisch in einige heilige Bücher und in philosophische Außenseiter der Moderne bereits Eingang gefunden.

Das materielle Feld

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Der Mensch erlebt sich als Bewohner eines materiell aufgebauten, nach physikalischen Gesetzen entwickelten Planeten Erde, der mit seinem Satelliten, dem Mond, um die Sonne kreist. Für die meisten Wissenschaftler ist die Erde eine feste Kugel mit Schnee und Eis-bedeckten Polkappen, mit großen Strömen und Meeren, mit fruchtbaren Ebenen und Wüsten und mit hohen Bergketten und gigantischen Untiefen in den Meeren. Wie dünn diese starre Erdschicht tatsächlich ist, auf der sich das bunte Leben entfaltet, wird bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen schnell erkennbar. So kristallisiert und mineralisiert die Erde auch vielfach erscheinen mag, sie ist dennoch ein lebendiges Wesen in einer Monade, Gaia, eine denkende, empfindende und bewusst handelnder Kosmos in den sieben erforderlichen Lebensfeldern. Dafür schenkt sie permanent allen Lebewesen auf und in ihr verschiedene Entwicklungsfelder, sieben Strata, angefüllt mit siebenfältigen Potenzen.

Die Erforschung der materiellen Welt ist in der technisierten modernen europamerikanischen Welt bis zur höchsten Perfektion gelungen. Alle Wissenschaften haben über Jahrtausende ihre zeitgebundenen Irrtümer der Physik mehr oder weniger beseitigen können. Heute weiß seit Max Planck jedes Kind bereits, dass alle festen Körper, alle Atome eigentlich vibrierende Energiefelder sind. Louis de Broglie bewies bereits 1929 in seiner wissenschaftlichen Dissertation, dass die Materie in Wirklichkeit nur ein Phänomen der elektromagnetischen Kraftfelder ist, die wir salopp in seiner Gesamtheit als Licht bezeichnen. Das heißt, die Materie erscheint uns nur deswegen als hart mit einer festen Oberfläche, weil die sinnesorganische Wahrnehmung mit Organen stattfindet, die ebenfalls aus Molekülen dieser Materie aufgebaut sind. Darum kann Mann oder Frau nur das wahrnehmen, was dem Auflösungsvermögen und der Empfindungsschärfe der organischen Sinne entspricht. Auch wenn die materiellen Bausteine sowie Flüssigkeiten und Gase, die Moleküle und Zellen in ihrem Netzen aus Lymphe, Blut und Nerven nur funktionieren können, weil sie in die ätherischen und astralen Fluiden eingebettet sind. Dabei bleiben dem menschlichen Erfassen die unstofflichen Ansichten seines Lebens meistens verborgen, weil er im Laufe seines Werdens über die Jahrtausende die Fähigkeit des Hellsehens meistens verloren hat. Zu allen Zeiten hat es immer wieder auch Forscher gegeben, denen eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Welt erforschenswert erschien, und die darum auch außersinnliche Wahrnehmungen in ihre Forschungen mit einbezogen. Die holotrope Ansicht der Welt war bereits im alten China geläufig, wie man aus den Stoffgliederungen im «I Ging» studieren kann. Auch die vorplatonischen Wissenschaftler der Antike, wie z.B. Parmenides und Empedokles haben bereits die ätherische Konstante hinter den physikalischen Erscheinungen gekannt, die letztlich erst im 20. Jahrhundert durch Albert Einstein aus der Physik verbannt wurde. Die Akupunktur, ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wurde schon seit ca. 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung durchgeführt. Sie geht von einer «Lebensenergie des Körpers» (Qi = Ätherfeld) aus, die von definierten Leitbahnen, den Meridianen, durchzogen ist, und deren bioelektrische Ladung einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Der Mesmerismus ist eine Behandlung im Ätherfeld, der im ausgehenden 18. Jahrhundert von F.A. Mesmer unter anderem in Paris praktiziert wurde. Die Homöopathie, erforscht und beschrieben von S. Hahnemann, basiert auf der Erkenntnis, dass eine Krankheit nichts anderes als eine Störung im Gleichgewicht des «Lebensprinzips» ist – im Ätherfeld und der Astralis – , die der Heilkünstler oder Arzt anhand der körperlichen Symptome erkennen kann und durch eine homöopathische Stimulierung der Selbstheilung beseitigen kann. Auch das moderne geistige Heilen berücksichtigt die Tatsache, dass Licht und Materie zusammen eine Wirkungseinheit ist, die eigentlich nicht getrennt betrachtet werden sollte.

Licht und Materie sind eigentlich richtig betrachtet ein und das Selbe.

Die menschlichen Sinnesorgane sind nicht nur aus Materie gebildet, sondern sie wurden aus den lebensnotwendigen Begehren nach Selbsterhalt und Selbstverwirklichung aus den morphischen Feldern der Astralis konzipiert und über die Informationen des morphischen Feldes im Äther vorgebildet in der Materie realisiert. Die Notwendigkeiten der metaphysischen Evolution im Kampf gegen die Umwelt bestimmt nicht nur die Art und Weise der Wahrnehmungen sondern auch die Kommunikation der empfangenen Informationen an die beurteilenden Zentren in der Mentalis. Das Denken des Verstandes ist unter diesem Einfluss vollkommen auf das materielle Überleben auf dem Planeten Erde ausgerichtet. Die Wahrnehmungsordnung wurde über die Jahrtausende derart intensiv in den morphischen Feldern für materielle Sicherheit und körperliche Vorteile programmiert, so dass der Mensch heute durch seine Sinne nur noch das erfassen kann, was seiner eigenen stofflichen Selbsterhaltung Ausrichtung entspricht. Die Einsicht, dass der Körper vor allem durch einen geregelten Ätherfluss instand gehalten werden muss, wird dabei völlig übersehen. Diese ignorante Grundhaltung wird dann in allen Medien die „allgemeine Erfahrung“ genannt oder sogar als der «gesunde Menschenverstand» verkauft. Auf dieser Basis erklärte Aristoteles in der Antike die Grundregeln für die empirische Forschung. Will man jedoch heute die Struktur eines physikalischen Atoms sehen, muss der Forscher ein Elektronenmikroskop benutzen. Ein normales Lichtmikroskop kann eben nur in der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes differenzieren, wohingegen ein Elektronenmikroskop das untersuchte Objekt viel feiner in der Frequenz der Elektronenstrahlen darstellen kann. Das Problem einer noch feineren Auflösung besteht nun eindeutig darin, dass mit der Feinheit der Strahlung auch die Energie der Strahlung erheblich zunimmt, die dann möglicherweise das beleuchtete Objekt zerstören würde.
Das erkannte bereits A. Einstein und erklärte seinen Studenten: „Der Mensch befindet sich bei seinen Experimenten mit der Natur in der Situation des Blinden, der mit seinen Fingern versucht, einen Schneekristall zu ertasten. Er stellt nur eine kalte Feuchtigkeit fest. Die Feinstrukturen des Kristalls werden durch die Wärme und den Druck des tastenden Fingers zerstört.“
Die heutige empirische Naturwissenschaft geht also nach den Worten des Mephisto in Goethes Faust vor:

„Wer will etwas Lebendiges erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zutreiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt leider nur das geistige Band.“              
schreibt Johann Wolfgang von Goethe im Faust.

Die ungeheure Begrenztheit der Naturwissenschaften in bezug auf das Lebendige wird von Goethe durch die Gestalt des Mephisto spöttisch dargestellt. Es werden immer nur die materiellen Teile von den seriösen Wissenschaftlern analysiert, ohne jedoch den Bewusstseinsaspekt des Lebens zu berücksichtigen. Mit der Vivisektion sezieren sie das Wesentliche, was ein lebendes Wesen von einem «toten Erdenkloß» unterscheidet und wird in der wissenschaftlichen Erforschung erst hinaus getrieben. Man muss dabei feststellen, dass das keineswegs banale Ignoranz ist. Die Forscher werden in ihrem Bedenken der Fakten von unbewussten transphysischen Kräften so geführt, damit sie prinzipiell eine mögliche andere Weltsicht überhaupt nicht akzeptieren brauchen. Das Anerkennen unstofflicher Zusammenhängen ist für diese Menschen schlichtweg nicht möglich. Dieser Zustand ist überaus bedauerlich, aber wohl kaum zu ändern. Die anerkannten Wissenschaftler müssen sich an den vereinbarten Codex der sinnesorganisch erfahrbaren Welt halten, auch auf Basis ihrer selbstgeschaffenen Begrenzung wissenschaftlich anerkannter Untersuchungen. Sollte einer von ihnen beginnen, die Äther- oder Astralwelten zu erforschen, so wird er sofort aus dem Kollegium der Wissenschaftler ausgestoßen und bekommt keinerlei Fördergelder für seine Forschungen und ihm wird nicht einmal mehr Zutritt zu seinem Forschungsplatz gestattet. Mir sind einige Berichte aus USA-amerikanischen Büchern bekannt.
Die moderne Inquisition ist gut von der historischen abgekupfert. Ein ernsthafter Forscher, der die Wirkungen unstofflichen Energien untersuchen will, muss völlig unabhängig von allen bestehenden Glaubensrichtungen und etablierten wissenschaftlichen Institutionen arbeiten können. Wie schwer das in der heutigen Zeit namhaften Wissenschaftlern gemacht wird, zeigt das Beispiel des Institute of Noetic Sciences in Petaluma, Kalifornien. Die Erforschung des PSI-Feldes, meistens ist es nur das Ätherfeld, ist darum so problematisch, weil es eine viel höhere Frequenz hat, als die der wissenschaftlich erfassbaren Strahlungen. Es können also immer nur auftretende Wechselwirkungen erforscht werden, wie z.B. Psi-Phänomene, Gedankenübertragungen, Telekinese und andere außersinnliche Erscheinungen, die sich irgendwie im materielle Feld nachweisen lassen. Wer sich experimentell den Äther- oder Astralwelten oder den noch energiereicheren Feldern des Kosmos nähern wollte, müsste bei ihrer Erforschung von Anfang an selbst mit diesen unstofflichen elektromagnetischen Wellen operieren können. Nikola Tesla hat einige letztlich wenig beachtete Versuche mit freier Energie dazu unternommen. Wie bei seinen Experimenten deutlich wurde, können selbst die parapsychologische Forschung oder die noetischen Wissenschaftler nur einige Randbereiche der unstofflichen Sphären des Ätherfeldes erfassen, z.B. durch Kirlianfotografie. Dennoch wurde schon bei diesen Untersuchungen deutlich erkennbar, dass es für den heutigen Menschen keineswegs so einfach ist, die dafür notwendigen „Sinnesorgane“ zu erfinden, geschweige denn die Anerkennung solcher Forschungen durch die etablierte Wissenschaft zu erlangen.

Halten wir hier erst einmal fest:

Licht und Materie sind eigentlich richtig betrachtet ein und das Selbe, aber sie treten in unterschiedlichen Frequenzen der Energie auf. Sichtbares Licht und Materie sind elektromagnetische Schwingungen, die vom Ätherfeld her bewegt werden, das seinerseits der stofflichen elektromagnetischen Vibration ähnlich, jedoch viel energetischer ist.

Die uns bekannte Materie – die unterste Kraftebene der elektromagnetischen Kraftfelder – gliedert sich in sieben sogenannte Aggregatzustände:

1. hart, kristallin – Eis, Metalle, Steine, Mineralien, Edelsteine.
2. plastisch bis elastisch – Holz, Knochen, Elfenbein, Asphalt, Gummi,   Kunststoffe
3. gelartig – Zellinhalte, diverse Eiweiße, Knorpel und ähnliche organische Substanzen
4. zähfließend, sirupartig – Öl, Pech, diverse organische Verbindungen
5. flüssig, wässrig – Wasser, div. chemische Verbindungen, wie Säuren, Laugen, Alkohol
6. gasförmig, luftig – alle Gase, Mischungen, Luft
7. plasma – Gasplasma

Wer sich ein wenig in den natürlichen Zusammenhängen auskennt, weiß bereits seit dem Physikunterricht in der Schule, dass alle Materialien, Stoffe oder Elemente unter bestimmten Bedingungen, wie z.B. Druck und/oder Hitze, in mehreren Aggregatzuständen auftreten können. Sie unterscheiden sich allerdings dann vor allem durch eine Energieabstufung. Das Plasma gehört zur höchsten Energiestufe und das kristallisierte Mineral oder das metallische Element zur untersten. Das bedeutet allerdings keineswegs eine qualitative Wertung, weil alle Aggregatzustände im Zusammenwirken der körperlichen Naturerscheinungen ihre notwendige Bedeutung haben. Die materiellen Bestandteile der Kosmen sind einerseits qualitativ voneinander geschieden, werden jedoch vielfach miteinander verbunden und vermischt aufgefunden. Durch chemisch-physikalische Situationen können sich einzelne Stoffe oder Gase zu komplexen Molekülen und Kristallen ionisch miteinander verbinden, ineinander auflösen und unterschiedlich vermischen.

Wir sollten uns an dieser Stelle nicht täuschen lassen! Es gibt nicht nur einen Stoffwechsel der materiellen Bestandteile. Auf vielfache Weise hat der Mensch aufs Innigste Anteil an allen Materialien und unstofflichen Kräften, besteht er doch insgesamt aus diesen Stoffen und Feldern. Der Mensch atmet die Luft – Sauerstoff, Kohlendioxid, Stickstoff und Edelgase – ein und aus, trinkt Mineralwasser und er ernährt sich von pflanzlichen und tierischen Körperteilen. Das Wesentliche dabei entgeht den meisten Konsumenten, nämlich dass sie mit dem materiellen Speisen und Trinken alle die Materie bildenden und erhaltenden ätherischen und astralen Fluiden ebenfalls aufnehmen. Auf diese Weise gliedert er nicht nur die materiellen Stoffe in seinen Körper ein, sondern auch die zugehörigen unstofflichen Fluiden gesellen sich zu seinem Äther- und Astralfeld, aus dem der Mensch leben muss. Auf diese Weise wird er auch von den Fluiden beeinflusst, die er unbewusst in sein Lebensfeld integriert. Dass dabei auch der Gedankenaustausch eine nicht unerhebliche Rolle spielt, entgeht den meisten Menschen. Er ist ausgesprochen bedeutungsvoll bei allem Geschehen um ihn herum.
«Der Mensch ist, was er isst!» Mit diesem berühmt gewordenen Diktum kommentierte Ludwig Feuerbach zustimmend das Buch des Physiologen Jakob Moleschott. In der 1846 erschienenen Streitschrift «Wider den Dualismus von Leib und Seele, Fleisch und Geist» wettert der stürmische Neuerer, dessen Schriften seine Zeitgenossen Karl Marx und Friedrich Engels – trotz aller Unterschiede – als „eine wirkliche theoretische Revolution“ erleben, gegen die idealistische Vorstellung, wonach sich die menschliche Wirklichkeit allein im Geiste abspielt: „Der Leib ist die Existenz des Menschen; den Leib nehmen, heißt die Existenz nehmen; wer nicht mehr sinnlich ist, ist nicht mehr.“ (Zitat Dr. Hans Lemke, Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie). In diesem Sinne bestätigen wir die Ansicht von Feuerbach und auch von Marx, dass die Umwelt den Menschen ausmacht, dass es in ihm keine Trennung von Geist – unstoffliche Kraftfelder – und Materie gibt. Wir müssen aber ausdrücklich betonen, dass der Mensch aus allen ihn durchströmenden Kräften gelebt wird, sowohl körperlich im Sinne von A. Feuerbach mit allen sinnlichen Notwendigkeiten als auch seelisch-psychologisch mit allen unstofflichen Assimilationen.
Es gibt zu keinem Zeitpunkt eine Trennung zwischen den unstofflichen und grobstofflichen Lebenskräften. Bei richtiger Betrachtung der Lebensvorgänge wird leicht ersichtlich, dass die höheren Lebensfluiden die niederen materiellen Vibrationen nicht nur durchdringen und erhalten, sondern diese beständig hervorbringen. Darum gibt es ohne Äther niemals Materie, niemals entsteht ohne die erforderliche Astralis ein Ätherfeld. Kein astrales Feld existiert ohne die Wirkung des Mentalfeldes usw. Die verschiedenen Kräfte treten überall und stets in einem hierarchisch geordneten Zusammenhang in Erscheinung. Die Analyse der physikalischen Kräfte, die wir für unser Verständnis der Welt benötigen, basiert auf einer rein theoretischen Annahme. Bei genauer Betrachtung besteht das weitverbreitete Weltbild als ein Glaubensdogma, das ausschließlich durch die Kommunikationshoheit der Medien gestützt wird. Was den meisten Menschen jedoch bei der dogmatisierten Wahrnehmung entgeht, ist, dass jedes Atom, jeder Kristall immer erst im Ätherfeld besteht. Jedes Tier besteht aus astraler Kraft, aus Äther und aus Materie, wobei die höheren Kraftfelder (Mentalis und höher) die Tiere in einer Art Wolke umschweben, formiert in einer Wesenheit. Man kann diese Feldstruktur Mikrokosmos oder Gruppengeist nennen, denn auch dort ist Bewusstheit. Akzeptieren wir, dass alle Kraftfelder ineinander wirken, dann können wir uns problemlos vorstellen, wie sich mit dem Austausch von materiellen Lebensmitteln oder Flüssigkeiten, also durch Essen und Trinken, auch die damit verbundenen unstofflichen Kräfte, der zugehörige Äther und die Astralis sich mit dem Menschen verbinden. Denn er wirkt in seinem Mikrokosmos, in dem sich die Vibrationen all dieser Felder natürlicherweise gegenseitig durchdringen und informieren. Das ist wie der Goldfisch im Wasserglas, oder der Wal im Meer.

Der Mensch, also der ganze Mikrokosmos, nimmt beständig Kräfte und Stoffe zu sich, verarbeitet sie und integriert sie in sein System unter der direkten Führung durch seine Monade. Die nicht verwendbaren und die verbrauchten Kräfte oder Stoffe gibt der Mikrokosmos wieder von sich in die zugehörige Sphäre. Der Mensch ist geschaffen von seinen morphischen Feldern gesteuert als ein Stoff-Kraft-Wechselmedium. Das hat auch zur Folge, dass durch die Art der täglichen Ernährung das Erfassen und das Denken des Menschen deutlich mit beeinflusst wird. Es wird je nach Art der Lebensmittel, Getränke, Drogen oder Medikamente getrübt oder erhellt, verdunkelt, betäubt oder erleuchtet, belebt oder getötet. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Zusammensetzung der Luft sowie die vielfältigen Funkwellen ebenfalls die Mikrokosmen durchdringen und auch beeinträchtigen.
Das ist unter anderem ein triftiger Grund, warum die vegetarische oder vegane Ernährung und das Leben in den abgelegenen Bergen von vielen Esoterikern bevorzugt wird, abgesehen davon, dass diese Lebenssituation, in Kombination mit den Produkten von Tieren, also Milch, Käse und Eier, die nicht von getöteten Tieren gewonnen werden, die gesündeste sein soll. Jede synthetische Medizin, jedes Pflanzengift in unseren Nahrungsmitteln, jede Luftverunreinigung, jede Wasserverschmutzung unseres Trinkwassers, Alkohol oder Drogen, Kaffee oder Tee, Fisch oder Fleisch, Gemüse, Käse, Eier und sonstige Lebensmittel mit ihren synthetischen Komponenten, die kristallinen Äther bei Mineralien und Pflanzenteilen und die belastete Astralis bei totem Fleisch oder Fisch, beeinflussen sehr direkt die Bewusstheit und den Gemütszustand der Menschen. Stark kristallisierend und bewusstseinsdämpfend wirken vor allem die synthetisch gewonnenen Medikamente, Drogen, Düngemittel, Pestizide und diverse Tierfutterbeigaben, zudem auch Nikotin und alle Sorten aus Erdöl gewonnener Zusätze. Die modernen esoterischen Autoren des New-Age oder der Geisteswissenschaften haben stets die unstofflichen Grundlagen des irdischen Daseins beschrieben, um den wirklichen Zusammenhang des Seins aller Wesen erkennbar zu machen, damit jeder Mensch einmal den Auftrag in der Evolution seines Denkvermögens auch wirklich erkennen kann. Mit einem eingetrübten Denkvermögen und degenerierten sowie desorganisierten unstofflichen Kraftfeldern in seinem Mikrokosmos wird er das nicht erreichen.
Es ist für jeden leicht einzusehen: Wer sein Lebensfeld nicht wirklich mit allen zugehörigen Komponenten kennt, die es durchwirken und dynamisieren, ist niemals in der Lage, diese Aufgabe in seiner Tragweite zu erkennen. Bedauerlicherweise kann sich der Mensch unter keiner Bedingung auf wissenschaftliche Weise der vielfältigen Beeinflussungen und Wirkungsweisen der immateriellen Kraftfelder bewusst werden. Niemand kann sich ihnen entziehen, nicht einmal nach dem grobstofflichen Ableben. Er bleibt darum solange im Wahn gefangen, bis er seine prekäre Situation vollständig einsieht, und einen Ausweg sucht, wie der Held in dem Film die «Die Trumanshow». Leider ist es unter diesen Bedingungen auch den Ökologen und Naturschützern kaum möglich, die weitreichenden Interdependenzen der verschiedenen kosmischen Felder in der Natur nur annähernd zu erfassen. Das wäre allerdings für ein harmonisches, gerechtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen in unserem Kosmos zwingend notwendig.
Der postmoderne Mensch der westlichen Kultur wähnt sich meistens als freier Macher seiner eigenen Lebensumstände – vor allem bei seinen großen persönlichen Erfolgen, man bedenke nur alle sportlichen oder politischen Wettkämpfe, einmal ganz abgesehen von kriegerischen Auseinandersetzungen und astronomischen Meisterleistungen. Jedoch gerade diese Fehlprojektion oder Einbildung ist ein absolut gigantisches Gefängnis. Kein Mensch kann in dieser Verblendung durch seine empirischen Erkenntnissen wahrlich erkennen, welch enorme Malträtierungen alle Wesen – inklusive der Erde – über sich ergehen lassen müssen.
Der Mensch wird meistens ungebeten von den Kräften in seinem Unterbewusstsein und aus dem PSI-Feld wie eine willfährige Marionette an den Fäden der Äonen im Zirkus der materiellen Weltanschauung herumgeführt.

Der Mensch wird meistens ungebeten von den immateriellen Kräften in seinem Mikrokosmos und aus dem PSI-Feld wie eine willfährige Marionette an den Wechselwirkungen der Äonen im Zirkus der materiellen Weltanschauung herumgeführt.

Das Ätherfeld

Im PSI-Feld der Erde sind die Ätherwelten zunächst der Aufenthaltsbereich für alle Wesen, die ihren stofflichen Körper abgelegt haben, und jetzt als niedersten Körper ihr Ätherfeld noch haben. Um das Ungemach einigermaßen beschreiben zu können, das damit bereits seit Jahrtausenden mit der auf Erden lebenden Menschheit verbunden ist, muss ich inhaltlich etwas vorgreifen und weiter ausholen. Die beiden unteren Äther verbleiben bei den Resten der stofflichen Leiche, solange diese in den materiellen Ebenen nicht aufgelöst wurde. Erst wenn alle Knochen und sonstige Teile des Körper wieder im Kreislauf der stofflichen Natur aufgenommen wurden, kann sich der chemische Äther vollständig vom Körper lösen. Solange die niederen Äther bei der verwesenden Leiche verbleiben müssen, wie z.B. durch Mumifizierung, solange muss auch das noch lebende Astralfeld mit der bewussten Mentalis in der Nähe des Grabes existent bleiben. Das heißt, der Verstorbene kann sich so lange nicht auf die kommende Inkarnation im Diesseits vorbereiten, und geistert halb verstorben durch die ätherisch-astralen Welten. Wieviel Leid allein durch die konventionelle Leichenbestattung über die Menschheit gekommen ist, können sich möglicherweise nur die Kulturen vorstellen, die ihrem Ahnenkult nachgehen. Große Religionen haben allezeit die Einäscherung propagiert, weil dadurch der Sterbeprozess im PSI-Feld optimal kurz gehalten werden kann. Durch die vielfach normale Bestattung des ganzen Körpers, wird das Ätherfeld der Erde übermäßig denaturiert, so dass es selbst jenen ätherischen Wesenheiten, die vorwiegend für den Erhalt und die Kommunikation der Mineralien, der Pflanzen und für die Insekten und niederen Tiere zuständig sind, unnötigerweise schwer gemacht wird, ihre Aufgaben zu erfüllen. Einmal abgesehen von allen spiritistischen Machenschaften, banalem Schamanismus und sonstigen Betrügereien. Im Ätherfeld leben eine ganze Reihe untermenschlicher Wesen, sogenannte Elementale, die in liebevoller Fürsorge das für den Menschen erforderliche elementare und molekulare Umfeld instand setzen und intakt halten. Sie müssen die Folgen ungezählter zerstörerische Aktivitäten aus Eigennutz und egoistischer Ausbeutung z.B. durch intensive Landwirtschaft, Erz- und Kohle-Industrie immer wieder ausbalancieren. Die modernen wissenschaftlichen und technischen Methoden haben besonders in den letzten Jahrhunderten das Ätherfeld der Erde sehr stark mineralisiert und damit stark beschädigt, warum auch diese Wesenheiten im Ätherfeld zunehmend beschädigt wurden. Jeder kann aus diesen kurzen Andeutungen verstehen, welch einen Unsinn der Mensch in seiner Unwissenheit mit der industriellen Atomspaltung, dem Fracking und der chemischen Industrie weltweit anstiftet, einmal abgesehen von den gigantischen Umweltzerstörungen und Umweltverschmutzungen durch Elektroschrott, städtische Mülldeponien, Industrieabwässer, -abgase und Tanker- bzw. Pipelinehavarien, etc.

Auch das Ätherfeld hat eine siebenfache Gliederung, die mit den speziellen Wirkungsweisen im Mikrokosmos und den anderen Bewohnern des PSI-Feld und ihren Aufgaben für die Erde korrespondiert. Der Äther umfasst viel mehr als die strukturierende Matrize des stofflichen Feldes. Die stofflichen Erscheinungen alles dessen, was wir Materie nennen, die Atome, Mineralien, Moleküle, Zellen, Organe, Flora und Fauna, wären ohne das ätherische Geschehen inexistent. Es kann ohne Weiteres gesagt werden: Die Materie ist das «Produkt», ein Abguss der Matrize im Ätherfeld. Darum findet sich auch in den indischen Philosophien bei der Beschreibung der Welt der bezeichnende Begriff «Maya» für die Erscheinung des materiellen Seins.

Hören wir dazu ein Zitat aus den Wissenschaften (Wikipedia):

„Die lorentzsche Äthertheorie, die hauptsächlich um 1900 von H.A. Lorentz und Poincaré entwickelt wurde, beruhte auf der Weiterentwicklung von A. J. Fresnels Äthertheorie, den Maxwell-Gleichungen und der Elektronentheorie von Rudolf Clausius. Lorentz führte eine strikte Trennung zwischen Materie (Elektronen) und Äther ein, wobei in seinem Modell der Äther völlig unbewegt ist und von bewegten Körpern nicht mitgeführt wird. Der Zustand dieses Äthers kann im Sinne der Maxwell-Lorentz’schen Elektrodynamik durch ein elektrisches Feld und ein magnetisches Feld definiert werden, wobei diese Felder als von den Ladungen der Elektronen verursachte Anregungszustände bzw. Vibrationen im Äther aufgefasst wurden. Lorentz nahm als Vermittler zwischen den Elektronen dieses elektromagnetische Feld des Äthers an, in dem sich Wirkungen maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können.“

Manche Grenzwirkungen des Ätherfeldes wurden von Wissenschaftlern labormäßig untersucht und definiert. Die bekannteste davon ist wohl die Kirlianfotografie. Auch bei einigen Tierarten ist mittlerweile erforscht worden, dass sie ätherisch «sehen» können, sonst wäre ihre problemlose Fortbewegung im Raum zwischen Gebüschen und Bäumen bei Dunkelheit kaum zu erklären. Die Vielfalt der außersinnlichen Phänomene der Welt hat Michael Murphy in seinem Buch «Der QuantenMensch» ausführlich dargestellt. Aber auch andere Autoren wie Ervin Laszlo, Stanislav Grof, Ken Wilber, Rupert Sheldrake schreiben über die transpersonalen Erfahrungen der modernen Zeit. In einem holistischen Weltbild wird jede grobstoffliche Wesenheit aus einem unstofflichen Kraftfeld erhalten. Das bekannte Ätherfeld durchdringt den Körper und überragt ihn um einige Zentimeter. Der Begriff Äther ist seit langer Zeit ein in der esoterischen Welt anerkannter Begriff für die untere Schwingungsebene in den unstofflichen transpersonalen Welten. Bis zur Relativitätstheorie von Albert Einstein gehörte der Äther auch zu den physikalischen Erscheinungen, z.B. als Träger für das Licht. (s.o.)

Das Ätherfeld kann in sich siebenfach unterschieden werden in:
den chemischen Äther,
den organischen Äther, auch Lebensäther genannt
den neuronalen Äther,
den widerspiegelnden Äther,
den Lichtäther,
den Feueräther und
den spinalen Äther

Der chemische Äther erschafft das Stoffatom und sorgt für die direkte Kommunikation zwischen den Atomen. Die Wissenschaftler kennen die als elektrische oder ionisierende Eigenschaft der Atome. Alle Plasmaeigenschaften, die elektrische Leitfähigkeit oder der elektrische Widerstand in den Elementen, alle sogenannten Aggregatzustände stehen in direktem Zusammenhang mit den Wirkungen des chemischen Äthers. Er dominiert das Mineralreich. Der Äther ordnet die Atome in Cluster oder in Kristallgitter, strukturiert die Vermischung in den Legierungen, Amalgamen oder sonstigen anorganischen Verbindungen.
Der organische Äther oder Lebensäther schafft die organischen Molekülketten, insbesondere die Organisation der Eiweißketten in den Zellen. Er verfügt das Zusammenkommen großer Moleküle und bewirkt die Organisation von Zellen, die DNS, die Organellen. Alle Organe und übergreifenden Strukturen des Zusammenlebens bis hin zu den Körpern werden von den morphischen Feldern im Lebensäther geschaffen. Sie sind stark an der Regulation und Kommunikation zwischen den Organverbänden beteiligt, die als Fluidum über die Bahnen der Körperflüssigkeiten, Blut und Lymphe, laufen.
Der neuronale Äther stellt die Fluiden für die Nervenbahnen und die Gehirnzellen, und seine morphischen Felder unterstützen und tragen die neuronale Kommunikation zwischen allen Zellverbänden und Organen.
Der widerspiegelnde Äther arbeitet eng mit den endokrinen Organen zusammen. Die morphischen Felder im «Widerspiegelnden Äther» sind vor allem für die enzymatische und lymphonale Kommunikation zuständig. Seine Fluiden lassen einen Körper erst richtig lebendig sein. Er reflektiert Gefühle und Emotionen in die Organe und führt sie zu einer angemessenen Reaktion im Rahmen des Selbstschutzes.
Der Lichtäther mit seinen morphischen Feldern wird vorwiegend für die Gehirntätigkeiten, das Gedächtnis, das Erinnern und das Denken verwendet. Aber auch alle unbewusste Kommunikation, die eine deduktive Operation erforderlich machen, wird mittels Lichtäther vollzogen. Er ist natürlich um den Kopf und verstärkt in der Gehirnmasse konzentriert, dazu in und um die Medulla Oblongata und das Rückenmark, im Schlangenfeuerkanal, im Parasympathikus und in den großen Nervenplexi im Herzbereich, im Sonnengeflecht und im Kreuzbeinbereich.
Darüber hinaus wirken noch zwei weitere Ätherarten, die sich in der aktuellen Zeit der beginnenden Aquariusperiode verstärkt im Weltgeschehen bemerkbar machen. Für Fernheilungen, Telepathie, Hellsehen, Psychokinese sind stärkere Kräfte erforderlich, die aus dem Feueräther hervorgebracht werden können. Er manifestiert sich heute immer mehr in den wundersamen Geschehnissen unserer Welt in vielen außersinnlichen Wahrnehmungen. Fernheilungen und Heilungen geistiger Art werden durch den Feueräther ermöglicht. Der Feueräther unterstützt sehr stark die beginnende Aquariusevolution, durch die vor allem das autonome Selbstbewusstsein dynamisiert wird. Das eigenständige Denken der Menschen wird erhoben und der Freiheitsdrang als Loslösung von historisch begründeten Autoritäten wird verstärkt. Ganz besonders wird dabei die Selbstautorität der Frauen gestärkt, die sich nun aus den traditionellen unterwürfigen Rollen ihrer bisher patriarchalisch geprägten Gesellschaften befreien.
Jede ernst zu nehmende Kommunikation mit den Schöpferkräften dieser Welt kann nur mit Hilfe des spinalen Äthers gelingen. Dafür wird sich in den folgenden Inkarnationen der Mikrokosmen auch ein ausgewachsenes Mentalvermögen ausbilden. Doch dieses Zukunftsbild wird der Menschheit noch zahllose Verirrungen und Erfahrungen in einem komplexen Entwicklungsprozess bringen.
Der spinale Äther verbindet sich zunehmend intensiver mit den Menschen, die sich auf die metaphysische Evolution im Kosmos ausrichten und dabei die beiden Aspekte von Anima und Animus ebenbürtig verwirklichen. Das ist die notwendige Voraussetzung für eine Erhöhung in der Astralis und der Mentalis. Alle telementalen Aktivitäten zwischen ebenbürtigen Personen und auch mit resonanten Wesenheiten in der Metaphysik des Kosmos werden von den Fluiden des mentalen Äthers unterstützt. Das wahre Denken im schöpferischen Sinne wird erst mit Hilfe des spinalen Äthers möglich werden. Darum wird er auch als kephalischer Äther bezeichnet. Diese Kraft kann den Menschen mit einer völlig neuen Lebenshaltung verbinden, in der vor allem Verzeihen und tolerante Kooperation mit jedem Lebewesen völlig natürlich sein werden.
Es ist heute bereits festzustellen, dass zunehmend immer mehr Menschen eine höhere Sensitivität gegenüber den unstofflichen Welten haben, einmal ganz abgesehen davon, dass auch im westeuropäisch-christlichen Einflussbereich der allgemeine Trend zu einer psychologischen Beratung und zur esoterischen Charakterschulung flächendeckend immer stärker wird. Eigentlich ist das alles bereits mehrfach gesagt und beschrieben. Es kann reichlich in bereits publizierter Literatur nachgelesen werden.
Viele esoterische Gelehrte unterrichten ihre Anhänger bereits in diesen Aspekten. Nahezu alle Religionen sprechen in irgendeiner Form davon. Dennoch werden die Menschen leider regelmäßig durch scheinbar plausible  Verallgemeinerungen und zahlreiche ungenaue Darstellungen in den Massenmedien und im Internet ganz leicht in die Irre geführt. Dort ist wohl das Grundproblem der heutigen Menschheit zu suchen. Je verdrehter eine esoterische Ansicht, desto größer ihr Verbreitungsgebiet durch den scheinbar unabhängig operierenden freien Journalismus. Die Kommunikationshoheit im Schutz einer stets proklamierten Freiheit, die wirklich keine sein kann, ist die ahrimanische Perfektion einer permanenten Ausbeutung aller Menschen, die sich über Jahrmillionen um die Erde ausgebreitet hat. Später davon mehr.

Das astrale Feld

Das astrale Feld im Kosmos ist ein viel höher schwingendes Energiefeld, das die niedriger schwingenden Felder, das materielle und ätherische Feld, durchdringt und konjugiert. Es verfügt über ein eigenes Bewusstsein und über ein morphisches Feld, von dem viele Steurungsfunktionen für die Bauch- und endokrinen Organe ausgehen. Die Astralis ist eine besondere Vibration, die mit den elementaren Lebensanstößen, den Gefühlen, dem Wünschen und Begehren im Wesen wirkt. Entsprechend dieser Begehren werden die ätherischen und stofflichen Organe belebt und angetrieben. Darum wurde zu allen Zeiten oftmals der Begriff «Seele» dieser Antriebskraft gegeben. Die Seele ist das Leben, so sagt man dann. Bei diesem Modell gibt es eine «Naturseele», die mit dem Körper sterben muss, und eine «neue Seele», die für den Eingang in den Himmel geeignet sei. Beide «Seelen» bewohnen die Astralis. Mit den drei niederen Aspekten der Astralis ist die Naturseele verbunden, denn diese dynamisieren die materiellen Selbsterhaltung. Die «neue Seele ist mit der höheren Astralis verbunden, in der die Impulse aus der Monade ankommen, wodurch die Begehren nach der Einheit aller und alle weiteren Ideale im Menschen entstehen. Man sollte dieses Thema allerdings zunächst völlig sachlich betrachten, unabhängig von den verheerenden Folgen, welche die emotionalen Entgleisungen in der niederen Astralis anrichten können. Es gibt viele Betrachtungen in Philosophie und Religion über die «Seele». So sind vielschichtige Vorstellungen entwickelt worden, bis hin zu körperlichen Konfigurationen, die dann einmal in den Himmel aufgenommen werden. Doch im mikrokosmischen Zusammenspiel ist vertritt die Seele die Dynamik über das astrale Begehren. Dabei könnten einige Visionen großer Mystiker zu dieser Konzeption beigetragen haben, weil der Mensch eine Art «Himmel» erfährt, wenn sich in seinem Mikrokosmos die sechste Ebene der Astralis deutlich bemerkbar gemacht hat. Dieser «christliche Himmel» ist ein besonderes morphisches Feld im Kosmos.

Viele Erfahrungen und Berichte aus den astralen Welten der Erde wurden schon von Wissenschaftlern, Psychologen und Neurologen veröffentlicht, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezielte Untersuchungen und Studien unter anderem mit Hypnose, LSD oder Mescalin durchgeführt haben. Sämtliche Traumdeutungen befassen sich mit den Reisen in astrale Gebiete, wenn auch einige Psychotherapeuten die Träume als Projektionen des Träumers betrachten. Auch berichten zahlreiche Nahtodberichte z.B. von R.A. Moody, USA, und E.Kübler-Ross, Deutschland, u.a. über außersinnliche Erfahrungen aus den unstofflichen Sphären.
Die Astralis wird schon immer als «Sternenkraft» bezeichnet, weil sie ein starkes Leuchten kennzeichnet. Bekannte Seher beschreiben die leuchtende Aura der Menschen, insbesondere Heilige haben stark leuchtend goldgelbe Farben in der Aura. (C.W. Leadbeater) Außerdem hat die Astralis ein sehr bildformendes Vermögen. Es wird von Annie Besant beschrieben, dass sie ätherische Kräfte an sich binden kann und zusammen damit sogenanntes «Ektoplasma» bilden. Sie beschreiben, wie im PSI-Feld damit unter besonderen Bedingungen leuchtende Wesen von unüberschaubaren Maßen geformt werden können, die darum von den Spiritisten die Bezeichnung «Engel» bekommen haben. So ist die Astralis der Welt bedauerlicherweise voll gepackt mit zahllosen Wuschvorstellungen, mit allen religiösen Idealen, die in diesem Feld für das astrale Bewusstsein sichtbar sind, solange sie von Menschen emotional und gedanklich belebt werden (z.B. durch Gebete, Messen, Prozessionen u.ä.). Wegen der gegensätzlichen Polarität aller irdischen Kräfte ist die Astralis leider auch mit den dunklen Schlagseiten der zornigen und bösen Gedankenwelt angefüllt, mit allen verlogenen, betrügerischen, bösartigen und entsetzlichen Begierden der Menschheit, mit den gruseligsten und unappetitlichsten Horrorvisionen, die jede Hollywooddarstellung in den Schatten stellt. Im Übrigen bestehen alle filmischen bzw. TV-Darstellungen als Kopien der Vorgänge in den morphischen Feldern des Kosmos.
Man achte in diesem Zusammenhang einmal auf die Aussage im Alten Testament. Dort wird im Psalm 90, 9-11 gesagt: „…; und es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Geschieht auch etwas, davon man sagen möchte: Siehe, das ist neu? Es ist zuvor auch geschehen in den langen Zeiten, die vor uns gewesen sind. Man gedenkt nicht derer, die zuvor gewesen sind; also auch derer, so hernach kommen, wird man nicht gedenken bei denen, die darnach sein werden.“

Im ablaufenden pythagoräischen Jahr «Fische» versammeln sich in der Astralis unserer Welt viele Ungeheuerlichkeiten des menschlichen Zusammenlebens aus der Vergangenheit, die sich mitten in den zivilisierten Städten auswirken und auch solche, die sich am Rande der gigantischen Großstädte oder in den abgelegenen Gebieten des von zahllosen Bürgerkriegen erfüllten Afrikas oder Asiens vollziehen. Doch für die Äonen, die von den menschlichen Wünschen nach einer paradiesischen Welt geschaffenen Kraftkonzentrationen in den morphischen Feldern des Kosmos, sind alle diese Ungeheuerlichkeiten dringend lebensnotwendig, weil sie sich zur Existenzsicherung von den ausstrahlenden Kräften der Menschen, zum Selbsterhalt von den Miasmen vieler Menschen ernähren müssen. Dabei ist die Aussage von A. Schopenhauer so treffend: «Hauptsache, sie – die Menschen – wesen.» Das alles ist auch ein Grund, warum von den so liebevoll humanistisch eingestellten Kirchen und Organisationen aller Religionen und anderen karitativen Organisation, wie z.B. das Rote Kreuz, so erbärmlich wenig für die leidende Menschheit getan werden kann. Die «Fürsten unter dem Himmel» werden diesen äonenalten Kreislauf der Kriege und Aggressionen besonders über das kosmische Astralfeld in den Menschen immer wieder anfachen, die mit ihnen resonant sind oder resonant gemacht werden, in Kirchen, Prozessionen, Musikevents oder anderen religiösen Großveranstaltungen.

Warum muss im Zusammenhang mit dem Denken und Wahrnehmen der Menschen in Deutschland, England oder Frankreich über die Schrecklichkeiten im fernen Afrika oder in Asien gesprochen werden? – Weil die Astralis der Welt mit viel höherer Schnelligkeit um den ganzen Erdball kreist als die Tief- und Hochdruckgebiete des Wetters. Durch die verdorbene Astralis wird nicht nur das Ätherfeld rund um den Globus chaotisiert, sondern auch das stoffliche und das mentale Feld der Erde werden völlig durcheinander gewirbelt. Die zivilisierten, humanistischen und hochmoralischen Menschen der anderen Hemisphären werden dann aus diesen unseligen Kräften angestachelt. Welch ein ätherisch-astrales Spektakel dadurch abgespult wird, kann sich jeder selbst denken, der sich mit den aktuellen Flüchtlingswellen aus dem vorderen Orient beschäftigt. Die Einheit der ganzen Menschheit wird heute von zahlreichen esoterischen Autoren geradezu beschworen. Ja, diese Einheit ist auf dem astralen und mentalen Plane trotz aller Grausamkeiten absolute Wirklichkeit, auch wenn einzelnen Menschen bereits die höheren astralen und mentalen Vermögen zur Verfügung stehen. Aber das ist auch die Basis für das geflügelte Wort: „Es kann der gute Mensch nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Die brutalen Exzesse in Afrika, Südamerika und dem Orient durchfluten die ganze irdische Astralis, und sie berühren direkt und sofort jeden Menschen auch in allen anderen Ländern der Welt.
Da das Wahrnehmen und Denken aller Menschen über die Gefühle, Begierden und das davon abhängige Handeln unbewusst von den die Welt umspannenden, verdorbenen astralen Feldern mitbestimmt wird, kann sich eigentlich niemand seiner Mitverantwortung entziehen. Wie heißt es bei dem persischen Dichter und Mystiker Saadi, eigentlich Moscharraf od-Din Abdullah, aus dem 13. Jahrhundert:

„Die Söhne Adams sind aus einem Stoff gemacht,
Als Glieder eines Leibes von Gott dem Herrn erdacht,
Sobald ein Leid geschieht nur einem seiner Glieder,
Erklingt sein Schmerz sogleich in ihnen allen wider.
Ein Mensch, den nicht die Not der Menschenbrüder rührt,
Ist es nicht wert, dass er den Namen Mensch noch führt.“

Jede irdische Methode der humanistisch orientierten Menschheit, Frieden zu bringen, ob durch Gebete, religiöse Prozessionen oder Meditation mit Millionen von Teilnehmern, löst in unserer polaren Welt, in der Dialektik, leider auch immer den unangenehmen Schlagschatten des Unfriedens und des Krieges aus. Es kann nicht deutlich genug betont werden: Man muss von diesem Gesetz der komplementären Resonanz voll durchdrungen sein, um die perfide Gefangenschaft der Menschheit und des Kosmos mit allen Wesen zu begreifen, die gerade von den Gutwollenden beständig verstärkt wird. Immer wird sich ein Teil der Menschheit aufs Heftigste anstrengen, das Dasein mit blumigen Worten positiv aufs Allerschönste auszumalen. Und dennoch finden auf der Welt immer mehr kriegerische Handlungen statt. Wie viele Staaten sind gerade auf den Verkauf von Zigaretten, Alkohol, Drogen, synthetischer Medikamente und militärische Produkte angewiesen? – Nach vielen Jahren erinnert man mit Denkmälern und Gedenkstätten dann an die vergangenen desaströsen Zustände, in dem Glauben, sie könnten künftiges Leid verhindern helfen. Jedoch das Gegenteil ist leider der Fall!
Man sollte es immer wieder betonen: Jedes Wiedererinnern, jede emotionale und mentale Wiederbelebung der ruinösen Vergangenheit verstärkt die bereits bestehenden und mit dem Unglück verbundenen astralen und mentalen Kraftfelder und fachen sie in den morphischen Feldern des Kosmos erneut an. Wenn man es nur sehen könnte, wie sich die Äonen über diese prachtvoll restaurierten Gedenkstätten in aller Welt freuen, wenn Politiker von großem Medienrummel begleitet, dort ihre Kränze niederlegen? – Das ist die richtige Nahrung für den Kriegsäon, angefüllt mit nationalistischem Hass und den ewig selben Schuldgefühlen und Wünschen für Frieden und Brüderlichkeit auf Erden.
An dieser Stelle muss auch über eine andere besondere Eigenschaft der elektromagnetischen Felder gesprochen werden, die ich hier summa summarum als «Licht» bezeichne. Durch die Erforschung der Holographie ist man auf ein Phänomen aufmerksam geworden, das den historischen Esoterikern erhebliche Schwierigkeiten bereitet hat, bestimmte Phänomene in den astral-mentalen Feldern zu beschreiben und sie auch plausibel zu begründen. Das Licht, so hat diese Forschung ergeben, kann in sich und aus sich heraus durch holografische Konfiguration der Kraftfelder und davon ausgehenden Reflexionen gegenständliche Erscheinungen analog den Abbildungen schaffen, die in der materiellen Welt vom Ätherfeld hervorgebracht werden. Dies ist natürlich zunächst für den irdischen Verstand etwas widersinnig, weil er stets aus den in der kristallisierten materiellen Welt entstandenen Vorstellungen heraus denkt und reflektiert. Wer den Begriff «Er-scheinung» ganz konkret nimmt und nicht mit stofflichen Kristallisationen füllt, kann auch holografisch mitdenken. Alles Sein ist eine Projektion aus den energiereicheren Kraftfeldern in die ernergieärmeren Felder, wo sie dann ganz konkret für diejenigen sichtbar wird, die über eine entsprechende Wahrnehmungsmöglichkeit verfügen. Solche Erfahrungen bleiben natürlich für den einfachen und unbedarften Menschen immer ausgesprochen suspekt, und werden darum auch von vielen Menschen ignoriert und verdrängt. Wer nicht wahr haben kann, was er nicht mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann, der wird immer einen großen und wesentlichen Teil seines Lebensfeldes nicht einmal akzeptieren können. Im Ätherfeld leben ätherische Wesenheiten, im Astralfeld leben astrale Wesenheiten – und in beiden halten sich die entsprechenden Anteile aller verstorbenen Menschen und Tiere so lange auf, bis die sich abwickelnden Erfahrungen in ihren aurischen Wesen geordnet eingespeichert werden konnten.

Das mentale Feld

Das vierte Lebensfeld vibriert in einer noch höheren Energie als das astrale Feld, den Äther und das materielle Feld, es ist das mentale Feld, in dem das Denken stattfindet. Die Lebensfelder durchdringen sich gegenseitig. Genauso wie die Fernsehfrequenzen, die UKW- oder Mittelwellenfelder gleichzeitig in einem Raum empfangsbereit sind, sich gegenseitig durchdringen und sich trotzdem gegenseitig nicht stören. Allerdings sind die unstofflichen Felder doch noch ganz anders polarisiert, als die von technischen Apparaten abgestrahlten Vibrationen. Die kosmischen Felder sind äußerst lebendig und alle haben bewusste Eigenschaften, die zum Erhalt des Lebens beitragen. Ihre morphischen Felder wirken für die Kommunikation, insbesondere die Regulation der Lebensfunktionen in den Organen. Im Mikrokosmos des Menschen hat sich ein kleiner mentaler Brennpunkt gebildet. Ohne die induktiven Impulse aus der Monade über die Pinealis wäre der Verstandesapparat des Menschen jedoch absolut stumm. Die Sensationen aus den Sinnesorganen und aus den ihnen nachgelagerten Nerven- und Gehirnstrukturen können nur durch den Verstand im und mit dem mentalen Feld zu einem für den Menschen sinnvollen Ganzen zusammengefügt werden. Der Verstand ist insofern ebenfalls ein Sinnesorgan, das die interne Kommunikation abgreift und assoziiert. Von ihm wird normalerweise alles das lokalisiert, was wir «Denken» nennen. Mit ihm verknüpfen wir die Informationen aus den unterschiedlichen morphischen Feldern des Mikrokosmos und verarbeiten die wahrgenommenen Gedanken, die im Verstand zum Denken zusammengefügt werden. Mit der Mentalis erschaffen wir auch ganz neue Gedankenformen, die wir bei der Kommunikation beim zwischenmenschlichen Miteinander mit der Sprache wieder aussenden. Das morphische Feld in der Mentalis ist wohl als der wichtigste Speicher für alle Erinnerungen mehrfach untergliedert, wie z.B. Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis, das Gedächtnis für Verdrängungen, oder das Gedächtnis für den Beruf, für die Familie und besondere Freundschaften etc. Betrachten wir dieses mentale Feld selbst einmal noch genauer, wird erneut deutlich, dass es ebenso wie alle anderen kosmischen Lebensfelder in sich eine siebenfache Untergliederung hat.
Jeder Sterbende wird in den letzten Jahren der Auflösung seines Mikrokosmos im PSI-Feld einmal nur noch mit seinem Mentalvermögen bekleidet sein. Nach Auflösung der stofflichen Hülle vergeht in den unstofflichen Feldern der Ätherkörper und nach Jahren auch der Astralkörper. Alles das funktioniert in der Spiegelsphäre immer nach dem selben isobaren Resonanzgesetz: Gleiches zieht Gleiches an. Natürlich wirken dann auch alle folgenden Entwicklungen und leidvollen Erfahrungen im PSI-Feld wieder auf den Schwingungsschlüssel ein, was die Entwicklung weiter treibt und letztlich auch den kommenden Aufenthaltsbereich der Folgeinkarnation beeinflusst. Der Mikrokosmos durchwandert im PSI-Feld sozusagen verschiedene Lebensdomänen. Aber dieser Aufenthalt ist weder eine sinn- und wertlose Bestrafung noch der Aufenthalt im «Himmel» bei einem «lieben» Gott. In der Natur wird zur Evolution des allen gemeinsamen kosmischen Bewusstseins keine Energie verschwendet. Die Phasen der Auflösung in den ätherischen und astralen Feldern führen zu erheblichen Erkenntnissen des Mikrokosmos, die, oft von heftigen Erlebnissen begleitet, tief in die morphischen Felder der Aura eingebrannt werden. So wird die Möglichkeiten der Mitarbeit in der kosmischen Evolution im PSI-Feld stark optimiert. Im Verarbeiten der mikrokosmischen Eigenarten und karmischen Konflikten entscheidet ausschließlich immer und überall das helfende Licht, in welchem Aufgabenbereich der Mikrokosmos eingesetzt werden kann, bis er sich schlussendlich auf eine erneute Inkarnation vorbereiten wird. Wenn in diesen Feldern alle Begehren und Wünsche endgültig verklungen und die zugehörigen Erfahrungen eingesammelt sind, wird der Mensch mit seiner Restmentalis im Devachan in ein morphisches Feld der Mitwirkung eingegliedert, für das er sich in seinem irdischen Dasein oder im PSI-Feld qualifizieren konnte. Der aktuelle Schwingungsschlüssel seines aurischen Wesens, wie er im Leben und in der Auflösungsphase entstanden ist, entscheidet über den Magnetismus, der ihn in die Sphäre des Devachan ziehen wird, wo er bis zur endgültigen Auflösung seines Bewusstseins mitarbeiten darf. Die letzten Restschwingungen mit allen zugehörigen Erfahrungen, die keine ausgleichenden Resonanzen finden konnten, werden in den morphischen Feldern des aurischen Wesens gespeichert, das wieder inkarnieren muss. Sicher ist, dass die nachfolgende Inkarnation auf der Erde in einem nirwanischen Gebiet, dem spinalen Feld, weiter vorbereitet wird, so dass der Mikrokosmos bei seiner erneuten Materialisation die optimalen Möglichkeiten bekommt, seine Evolution fortzusetzen. Der dann entstandene Vibrationsschlüssel des mikrokosmischen Feldes bestimmt auch, wo und wie der Mikrokosmos auf der Erde die nächsten Erfahrungen im stofflichen Leben abwickeln muss, die für seine Weiterentwicklung erforderlich sind.
Die mentalen Möglichkeiten verändern sich heute bei den jungen Menschen in einer unglaublichen Dynamik, die von der beginnenden Aquariusperiode enorm beschleunigt wird. Dabei ist völlig natürlich, dass es nicht alle Menschen gleichzeitig betrifft. Wie zu allen Zeiten bewegt es zuerst eine Pinoniergruppe, die sich aus vielen Menschen aller Nationen zusammensetzt. Fatal daran ist allerdings, dass diese Entfaltungen des Mentalvermögens nicht unbedingt über eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu einem höheren Erfassen des kosmischen Auftrages hinführen kann. Einerseits wird es unter dem Einfluss der bestehenden Äonen zu einer noch stärkeren Verbindung mit den egozentrischen Kräften im PSI-Feld kommen, die leider nichts anderes im Sinn haben, als die Erde zu einem Paradies zu machen. Andererseits drängen die Monaden die innere mentale Reife auch schneller zu der Erkenntnis, dass es nach einer Erweiterung des Denkens und Wahrnehmens der paranoiden Verhältnisse auf Erden die Menschheit als Ganzes aus den materiellen Verbindungen entsteigen muss. Diese Einsicht wird allerdings erst dann den Mikrokosmen einen Weg in die Freiheit ebnen, wenn auch die bestehenden mentalen Kraftwolken Ahrimans geschwächt sein werden.

Im siebenfachen Devachan wie Buddha uns erläutert (aus den «Mahatma-Briefen»), dem höchsten mentalen Feld der Erde im PSI-Feld, vibriert auch das Feld Ahrimans, der tellurischen Spiritualis als absolute Imitation der kosmischen Monade. Gerade weil sich ein Sohn des Sonnenlogos, der Christus, in seiner großen Barmherzigkeit in den irdischen Kosmos eingesenkt hat, wird das heilige Geschehen in den Feldern des PSI-Feld als ein lebendiger Äon mental eingespiegelt. Aber gerade dadurch, weil die Resonanzgesetze im ganzen All wirken, wird in der Spiegelsphäre der irdischen Natur gleichzeitig eine perfekte Imitation Christi aufgerufen und belebt. Die Evolution, die konstruktive Weiterentwicklung von Kosmos und Mikrokosmos werden allerdings so lange als möglich von den Fürsten unter dem Himmel kopiert, denaturiert und pervertiert. Es ist wohl die am schwersten auszuhaltende Einsicht im Weltgeschehen: Das höchste Gute der Erde bringt als Reflektion das brutalste Böse auf Erden hervor, so wie das Licht in den niederen astralen Feldern eben immer wieder Schatten wirft. Die obersten Kosmokratoren und Daevas dieser Welt erschaffen durch ihre hohe Güte unentwegt «Ahriman» mit allen unvorstellbaren Hässlichkeiten, die sich leider auch direkt im stofflichen Leben der Menschen ausdrücken. Trotzdem oder gerade darum ist dieses komplexe kosmische Gebäude aus den zahllosen Kraftströmungen für alle Wesen in der solaren Monade das Lebensfeld der Erkenntnis und der Gnade. Jeder Mensch ist aufgefordert, in sich autonom das Kleinod der Unterscheidung zu entwickeln, mit dem er dann seine Evolution konsequent und ungestört fördern kann.

Unzweifelhaft ist die volle Entfaltung des Mentalvermögens die aktuelle Entwicklungsstufe der Menschheit auf dem Evolutionsbogen.

Dafür müssen sich die Menschen sowohl im Einzelnen als auch in der Gemeinschaft ernsthaft von vielen tradierten Verhaltensweisen und Dogmen befreien, die bislang von den vorherrschenden Religionen und den davon abgeleiteten Philosophien dominiert werden. Es ist eigentlich ungeheuerlich, wie sich die moderne Kultur und Wissenschaft den verhärteten Prinzipien des materiell-religiösen Weltbildes unterwirft, wodurch selbst die allgemeine Medizin und die Psychologie zu einer oberflächlichen Unmenschlichkeit verkommen ist. Das sich über den Erdball ausgebreitete Ausbeutungssystem des unmoralischen Kapitalismus offenbart sich immer mehr als eine schizophrene Schimäre. Mittlerweile erkennen viele Menschen die monetären Scheingefechte der herrschenden Mächte, die sich in ihren Glaspalästen unter einer demokratischen Maskerade zusammenfinden. Die Wendezeit ist unmissverständlich eingeläutet. Auch wenn die Äonen immer noch wie in alten Zeiten um ihre Vorherrschaft kämpfen, das Fischezeitalter geht seinem Ende zu und die Wasser des Aquarius beginnen zu strömen. Sie werden allen Konservativismus und alle antiken Dogmen und die gesamte Erinnerungskultur davon schwemmen, damit ein neues klares Denken in aufrichtigen Menschen entsteht, die sich für diese Revolution öffnen. Die kosmische metaphysische Evolution schreitet in allen Lebensfeldern unaufhaltsam fort.

Neue Generationen werden mit erweiterten Vermögen des Bedenkens und Erfassens geboren, die die Wege zu einer mündigen Gesellschaftsform bahnen werden, in der sich das Menschsein zu einer wahren Sinnentfaltung entwickeln kann. Dazu gehört als allererstes die völlige Gleichstellung der männlichen und weiblichen Dynamiken im Mikrokosmos, damit sich jeder Mensch von seinen unbewussten Autoritäten distanzieren kann. Da die im PSI-Feld herrschenden Kräfte gerade davor die größte Angst haben, nutzen sie jetzt, soweit sie irgend können, alle mentalen Möglichkeiten der modernen Menschen aus, sie mit allerlei belanglosen Beschäftigungen des Verstandes abzulenken und zu betäuben, so z.B. in den Wissenschaften, z.B. der Kommunikationsindustrie mit Computertechnik und Internet, und in der Film- und Spieleindustrie. Mit ihren Plagiaten suggerieren sie den Menschen die totale Verbrüderung auf einer virtuellen Plattform z.B. durch sogenannte Communities, womit viele junge Menschen in eine egoistische Abzocke der unstofflichen Kräfte eingebunden werden. Ein von der Aquariusstrahlung getroffener Mensch muss heute schon sehr gefestigt sein, damit er den Irrwitz dieser Ausbeutungs-Methoden einigermaßen erkennen kann. Um wenigsten die Richtung eines Ausweges zu sehen, braucht es eine innerliche Verbindung mit der Monade, um selbst tief innerlich die Perversität der machtausübenden irdischen Hierarchien ausgeglichen neutralisieren zu können. Das ist das berühmte Nadelöhr, durch das selbst ein «Kamel» passen sollte. Wer allerdings in seinen früheren Inkarnationen schon einmal die leidvolle Erfahrung gemacht hat, dass alle mentalen Methoden und Übungen mit der niederen Mentalis keine private Tür zur Einheit öffnen kann, wird all diesen Einflüsterungen der irdischen Götter standhalten können, und mit seiner erhöhten Astralis ein neues Freiheitsbegehren aussenden.

Die nirwanischen Felder

Alle Lebensfelder im PSI-Feld bilden trotz ihrer Unterschiede eine lebendige bewusste Einheit. Das Bewusstsein senkt sich in jedes Feld als eine eigene Wirkungsvibration ein, so dass alle Kraftfelder mit ihren morphischen Feldern eigene Wesen sind und als solche mit unterschiedlichen Aufgaben im Kosmos betraut wurden. Die Vorstellung von geistigen Wesen oder Engel neben dem Hauptgott oder den Hauptgottheiten ist im gesamten indogermanischen Kulturraum altüberliefertes Kulturgut. So hat z.B. Dionysius Areopagita ca, 500 n.Chr. ein umfassendes Werk über die Engelhierarchie geschrieben, die in viele christliche Theologien Eingang gefunden hat. Auch Thomas von Aquin hat in seiner Summa Theologiae eine umfassende Engellehre aufgestellt. Die höheren drei Engelchöre repräsentierten in den historischen Denkmodellen den obersten Aspekt der interkosmischen Evolution. Die nirwanischen Kraftfelder wirken genauso wie die vier unteren Felder durch- und miteinander wie die Organe eines lebenden Körpers im Zusammenklang mit allen weiteren Kräften. Als Vorbild dient und wirkt in allen Schöpfungen die Monade, die ihre in ihnen implantierten «Kinder» – Galaxien, Sterne, Sonnen, Planeten, unser Planetensystem, die Milchstraße, zu der unser Sonnensystem gehört – stets informieren und mit den erforderlichen Kräften versorgen. Alle profitieren von den in ihnen und den sie durchwirkenden Kraftfelder. Man kann es sich wirklich nur schwer vorstellen, doch alle Kraftfelder der irdischen Welt werden beständig von den entsprechenden Kraftfeldern der nächst höheren Welten durchströmt, um durch induktive Impulse die gemeinsame Evolution zu fördern. Die Monaden aller Wesen sind von Beginn an in allen Kraftfeldern vollendet, und sie verfügen über alle sieben Kraftfelder, auch über die nirwanischen Möglichkeiten. Diese werden sie ihren Mikrokosmen bzw. Kosmen zur richtigen Zeit der Entwicklung ebenfalls zur aktiven Verfügung stellen.

Das spinale Feld 

Bis hierher wurden die unteren Vibrationen der Materie, des Äthers, der Astralis und der Mentalis besprochen. Das nächst höher vibrierende Kraftfeld, das «spinale Feld» gehört zu den drei nächst höher schwingenden nirwanischen Kräften, die bislang selten erwähnt wurden. Seit den Zeiten des großen Buddha heißt dieser Lebensbereich der Erleuchteten «Nirwana». Diese drei Kraftfelder, Spinalis, Spiritualis und Idealis, gehören bei einigen Esoterikern unserer Zeit zum nirwanischen Lebensfeld. Dieses ist in seinen Aspekten und Qualitäten vielen Autoren eher weniger geläufig. Einerseits, weil sich die Kraftfelder noch nicht direkt mit den Mikrokosmen verbunden haben, und andererseits kann der Mensch diese Lebensbereiche nicht mit seinem Verstandesdenken erreichen. Dieses Phänomen hat manchen Autor, der seine diesbezügliche Grenze erfassen konnte, dazu geführt, die nirwanischen Felder zu leugnen. Jedoch wird sich die Wahrheit überall durchsetzen und zu erkennen sein. So sprechen doch einige Autoren von diesen überherrlichen Lebensfeldern, die den Menschen in einer großartigen Zukunft verheißen sind.
Die Monade sendet über die nirwanischen Felder aus den großen kosmischen Zusammenhängen völlig neue Impulse über das höchste mentale Feld in den empfangsbereiten Mikrokosmos. Im Menschen werden diese hohen Inspirationen in der Pinealis empfangen. Die Induktion über die Spinalis in die Mentalis ist kein deduktives, assoziatives oder kombinatorisches Geschehen wie es aus dem Bedenken bekannt ist, sondern sie wirkt mehr wie eine schöpferische Inspiration, eine Offenbarung. In dieser Ideation klingen zusammenfassend die hohen Regeln des Weltalls, die fundamentale Information für alle Offenbarungen leuchten vor dem inneren Erkennen auf. Das gewöhnliche Bedenken könnte man so umschreiben: Das mentale Feld empfängt mit dem Verstand, verarbeitet, kombiniert und bearbeitet damit bereits eingegangene Informationen aus den Gedächtnissen des Mikrokosmos, und erschafft daraus neue Gedankenkomplexe. Diese bleiben jedoch wesensgemäß mit den Parametern der unteren Mentalis verbunden. Die Spinalis dagegen atmet völlig aus den Eingebungen, die sich aus den höheren kosmischen Ideationen in sie einsenken. So werden hehre Impulse für die kosmische Gesamtwirksamkeit mit allen Menschen induktiv verbunden, die dann dem aktiven Erleben der universellen Einheit zu völlig neuen Dimensionen vorauseilt, die heute von den Menschen noch nicht einmal geahnt werden. Grundvoraussetzung dafür sind völlige Ausgeglichenheit in den Ansichten der aktuellen Astralis und Mentalis und eine unbeirrbare stille Ausrichtung auf die unbekannten neuen Inspirationen.

Die «Spinalis» ist ein Kraftfeld, das sich wohl erst in der nächsten Erdperiode mit den Mikrokosmen individuell zentrisch verbinden wird, so wie sich heute bereits das Mentalfeld in die Mikrokosmen eingesenkt hat. Hier kann ergänzt werden, dass für die Wirksamkeit der einzelnen nirwanischen Kraftfelder beim Menschen vorher ein inneres Erfassen aus neuen virtuellen Organen erwachen muss. Allerdings war zu allen Zeiten einigen wenigen Priestern, Rishis oder Weisen der großen Religionen Methoden und Mittel bekannt, wie sie aus den höheren Kraftfeldern Informationen abrufen, bzw. wie sie mit Wesen aus diesen Feldern Kontakt bekommen und deren Hilfe aufrufen konnten. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es heute schon einzelne Personen geben, die sich bereits auf die sich dadurch ergebenden Perspektiven im gemeinsamen Zusammenleben vorbereiten. Natürlich ist es ausgesprochen riskant, konkrete Aussagen über einzelne Qualitäten und Aspekte der nirwanischen Felder zu machen, solange noch die meisten Menschen darum ringen, wenigstens mit den höheren astralen und mentalen Feldern ihres Mikrokosmos zu kooperieren. Dennoch werden sie alle bereits von den nirwanischen Feldern speziell der Spinalis selbstverständlich völlig unbewusst für die Evolution vorbereitet.

Das spirituelle Feld

Dieses nirwanische Kraftfeld steht völlig unter dem Einfluss der höheren Aspekte und Kräfte der Monade, die in antiken Schriften als Cherubim, Seraphim und Throne bezeichnet werden. Da alle Kraftfelder von einem eigenen Bewusstsein gelenkt werden, haben diese Felder in antiken Religionen, insbesondere im Judentum, die Bezeichnung «Engel» bekommen mit einer ihnen angemessenen Hierarchie (Siehe Dionysius Aeropagita). Unter der Leitung der nirwanischen Felder werden die unteren vier Kraftfelder dynamisiert und in ihrer weiteren Evolution systematisch gelenkt. Ein wesentlicher Aspekt der anstehenden Entwicklung besteht darin, die Mikrokosmen mit einem selbstbewusst positiv agierenden Werkzeug, dem Menschen, für die intensive Mitwirkung am Werden des irdischen Kosmos auszustatten. Dafür müssen aus dem Wesen Mensch alle individuellen egoistischen Bezüge zu seinem stofflichen Umfeld vor allem in seinem Erfassen des Geschehens harmonisch abgebaut werden. Das bedeutet die Herbeiführung eines völlig natürlichen Gleichmutes im Menschen gegenüber allen physischen und auch psychischen Beeinflussungen. Erst dann könne die Kraftfelder aus der emotionalen Stille heraus konsequent wirken. Zur effektiven Kooperation mit den höheren Wesen für die Evolution der Erde gehört auch eine uneingeschränkte Empathie mit allen einbezogenen Wesen, die spontan von innen heraus erfahren und miterlebt werden kann. Dabei wird auch die in unserer stofflichen Welt obligatorische Grundeinstellung der Dualität, oder die selbstverständliche Auffassung der Selbsterhöhung völlig eliminiert. Die Engelchöre der nirwanischen Felder bereiten auch auf Erden dafür sehr weise viele Gegebenheiten für die Menschen vor, in denen jeder Einzelne seine für ihn erforderlichen Erfahrungen in aller Regel liebevoll abwickeln kann. Nach der heutigen Erkenntnis der Weisen heben die hohen nirwanischen Felder der Spiritualis und der Idealis die Mikrokosmen in interkosmische Erlebnisbereiche und Kommunikationen ungekannter Dimensionalität. Allerdings haften an allen Begriffen und Namen für diese Schwindel erregenden Höhen der irdischen Evolution immer noch die materialistischen Vorstellungen von den Strukturen unseres aktuellen Daseins. Alle Beschreibungen können demnach nur unvollständige Versuche mit einer begrenzten Bedeutungsreichweite sein, weil die Fakten der kommenden Realität weit entfernt von jeder direkten Erkenntnis dieser Zeit liegen, und darum noch nicht von der höchsten Mentalis berührt werden können. Die ist gewiss auch der Grund, dass die nirwanischen Felder in den Theogonien der Länder sehr unterschiedlich benannt oder überhaupt nicht erwähnt werden.

Das Feld der Idealis

Dem Feld der Idealis entströmt die fundamentale Kraft allen Daseins, das höchste Daseinserfassen, in dem alle Ideationen des höchsten Schöpfungsfeldes vibrieren, durch das alle Energieströme für die Wirklichkeit polarisiert werden, aus dem sich jede Realisatiosstruktur in die Offenbarung spiegelt. Es ist auch die höchste Vibration im irdischen All, die in der universellen Lehre aller Völker stets mit dem Begriff «Feuer» oder «Geist» in Verbindung gebracht wurde. «Feuer stand dem antiken Menschen allegorisch immer für die heißeste und darum stärkste Energie. Feuer hat schon zu diesen historischen Zeiten viele Stätten vernichtet. Und der Mensch stand bei solchen Feuerbrünsten dieser verzehrende Energie oftmals machtlos gegenüber. Doch das «Feuer» gehörte zu den wichtigsten Elementen für die heranwachsenden Zivilisationen, denn mit ihm konnte man nicht nur heizen und gekochte bzw. gebratene Speisen zubereiteten, sondern mit «Feuer» konnten Metalle geschmolzen werden, um sich aus Gold, Kupfer und Zinn Schmuck, Gebrauchsgeräte und Werkzeuge herzustellen sowie Waffen zu schmieden. Man denke nur an die Beschreibung der Elemente in der chinesischen und ägyptisch-chaldäischen Mythologie und Astrologie: «Erde, Holz, Wasser und Feuer». Heute können wir mit unseren technischen Apparaturen und der Kernspaltung viel höhere Energien produzieren oder sogar mit einem Laser versenden. Wir wissen als postmoderne aufgeklärte Menschen auch von zahlreichen künstlichen elektromagnetischen Kraftfeldern in Funk und Fernsehen und für Satellitenkommunikation. Überall werden heute zahlreiche Sendemasten für Funkverbindungen aufgestellt und viele Satelliten für GPS, Internet, Smartphone, KI/Autonomes Fahren und Radioteleskopie um die Welt geschickt. Forscher erzeugen mittels Kernspaltung neue radioaktive Elemente, die bislang völlig unbekannt waren. Doch die unstofflichen Energien, schon der niederste Äther oder die höchste Energie der Ideation kann mit irdischer Technik niemals verwendet werden. Jedoch, schon die Darstellung des niedrig vibrierenden Äther bereitet dem naturwissenschaftlichen Vermögen erhebliche Schwierigkeiten.
Wenn in spiritistischen Kreisen von der Emanation von Ektoplasma gesprochen wird, das jenseitige «Geister» benötigen, um ihre «Lichtwesen» zu materialisieren, für Menschen sichtbar werden zu lassen, wie es Umberto Eco in seinem Buch «Das Foucaultsche Pendel» beschrieben hat, dann geschieht das unter ganz extremen Umständen. (Ein Foucaultsches Pendel ist ein langes Fadenpendel mit einer großen Pendelmasse, mit dessen Hilfe die Massenanziehung anschaulich nachgewiesen werden kann.)

Die Eingeweihten der Mysterien schreiben davon, dass alles Leben und das bewusste Sein aller irdischen Wesen, aller Devas, aller Throne, Seraphim oder Cherubim, aller Engel, Entitäten usw. irgendwo im mentalen Feld beginnt, im «Devachan». Doch das sah für sie damals nur darum so aus, weil sie die drei höheren nirwanischen Felder nicht klar erkennen konnten. Es ist von unermesslicher Bedeutung, wenn man im eigenen Wesen begreifen kann, dass am Beginn des irdischen Werdens alle sieben Kraftfelder in unserem sichtbaren Makrokosmos als eine Spiegelung der sieben Schöpfungskräfte im Universum der Monaden entstanden sind, wie es in vielen heiligen Schriften beschrieben wird. Die Kraftfelder der Natur können in unserer irdischen Welt nur darum existieren und wirken, weil die Natur der Materie Bestandteil aller Lebensfelder ist, und von den höheren Feldern vollständig durchdrungen wird und in diese harmonisch eingebettet ist. Durch gezielte Impulse und Induktionen unterstützen die hohen Bewusstseinskräfte als Helfer und Begleiter der Monaden jede nur ansatzweise gemachte Bewegung der implantierten Mikrokosmen, sich aus der Umklammerung der niederen Astralis mit der materiellen Welt zu befreien. Jeder Gedanke, die Täuschung von «Maya» zu entlarven, wird verstärkt und jeder Schritt, in dieser irdischen Welt auf der Basis einer inneren bewussten Umwendung in der metaphysischen Evolution vorwärts zu kommen, wird von den hohen Kräften gefördert.

Die Monade der Erde ist ein Kind der Sonnenmonade im planetaren Sonnensystems. Insofern wurde unsere Welt völlig nach dem Vorbild des Ur-Vater-Mutter, der Urmonas, erschaffen. In diesem Abbild oder Spiegelbild wurden Heerscharen von Engeln, von ihren Monaden, als Regenten in der irdischen Natur gebildet. Dann senkten die Kinder der Welt ihre Monaden in das stoffliche Gebiet der Erde. In ihnen wurden die Mikrokosmen für alle Wesen dieser Lebenswellen in das für sie vorbereitete Entwicklungsfeld entbunden. Man kann diese ersten Stufen der Menschwerdung innerhalb der ersten drei Inkarnationen der Erde durchaus als Involution bezeichnen, weil sich in dieser Zeit mit vielen natürlichen Experimenten der grobstoffliche Körper herausbildeten. Dabei entwickelten sich vor allem der materielle Körper im Ätherfeld, die unteren Ansichten des Astralfeldes sowie die ersten Aspekte der Mentalis  In der vierten Inkarnation der Erde, wie es bei Heindel und Steiner dargestellt wird, befindet sich jetzt die Menschheit an dem Wendepunkt zur Evolution. In der sich entwickelnden Aquariusperiode schaffen besondere kosmische Strahlungen dafür beschleunigende Einwirkungen, damit die Menschheit sich aus den niederen Feldern der Astralis und Mentalis den höheren zuwendet. Die Selbsterhaltung im materiellen Lebensfeld bedingt ein konsumtives Verhalten. Durch das Verzehren und Behalten der kosmischen Kräfte im Rahmen entstehen die bipolaren Schattenwirkungen im Strom des Lebens. Im beständigen Werden und Vergehen entstehen neben dem Guten stets das Böse gemeinsam wie Licht und Schatten, damit der Mensch durch Erfahrung und Erkenntnis bewusst zu den höheren Lebensfeldern vorankommen kann. So wurde für den Menschen eine liebevolle eigenständige Erfahrung geschaffen, damit in ihm die Einsicht wachsen kann, dass in dem ihn umgebenden Lebensfeld das Ziel seines Lebens nicht gefunden werden kann. Diese Erkenntnis, selbst nicht die Krone der Schöpfung zu sein, ist eine wichtige Voraussetzung für die erforderliche Selbsterkenntnis. Zumal ausführlich von fortgeschrittenen Meistern beschrieben wird, dass sich die Kraftfelder der hohen Lebensdomänen in Einheit und Liebe dynamisch in Raum und Zeit des ewigen Werdens entfalten. Es wird in den heiligen Schriften von einer permanenten Evolution und Expansion von Herrlichkeit zu Herrlichkeit gesprochen. In unserer irdischen Natur ist der Raum begrenzt, einengend, immer irgendwo zu Ende, selbst das sichtbare Weltall mit seinen gigantischen Entfernungen. Im höheren Lebensfeld ist der Raum unvorstellbar unendlich, sich für alles und alle Universen permanent erweiternd, ohne irgendwie erkennbare Grenzen.

Die Bewusstseinsfelder

Der Begriff «Bewusstsein» wird von vielen Menschen für unterschiedliche Aspekte des Daseins benutz. Die alltägliche Bewusstheit stellt als eine Gesamteinheit aller sinnesorganischen und verstandesgemäßen Informationen das persönliche Gewahrsein dar, die auf dem Bewusstsein des aurischen Wesens aufbaut. Sein «Tagesbewusstsein» kann der Mensch im Wachzustand erfassen. Andererseits gibt es verschiedene Bewusstheitssituationen, in denen auch eine Unbewusstheit Platz findet. Neurologische Erkenntnisse zeigen, dass im «Tagesbewusstsein» – eigentlich müsste es «Tagesbewusstheit» heißen – nur ein Bruchteil der Menge an Informationen verarbeitet werden, die durch die zahllosen morphischen Felder der Organe und durch die Neuronen des Körpers fluten. Denn das aktuelle Wahrnehmen hat sich über viele Inkarnationen so entwickelt, dass vor allem jene Informationen selektiert werden, die für das aktuelle Überleben in der materiellen Umwelt zwingend nötig sind. Was tatsächlich beim bewussten Erfassen ankommt, hängt unter anderem von der Bandbreite der möglichen Aufmerksamkeit ab, die aus der Wachheit der aurischen Impulsen gespeist wird. Darüber hinaus beeinflussen ständig Aktivitäten im Unterbewusstsein – Regulierungen der Lebensfunktionen in den morphischen Feldern – den tatsächlichen Informationsfluss. Durch besondere Situationen, Konflikte, und Krankheiten, aber auch durch emotionale Bewegtheiten in der niederen Astralis bzw. Mentalis, die teilweise durch jenseitige Wesen angestachelt werden, können Anteile der verborgenen Bewusstheit zeitweilig an die Oberfläche der Tagesbewusstheit gehoben werden. Die Gesamtbewusstheit ist im Menschen immer aktiv, auch im Schlaf und im Koma. Er lebt permanent in und aus dieser Qualität. Damit kann bei sinnvoller Nutzung seiner Möglichkeiten jeder Mensch auch einsehen, dass das Erfassen im Denkvermögen nur eine einzige Dimension seines Daseins ist.
Das bewusste Sein, das Denken und Wahrnehmen, das Gedächtnis und Erinnern, wird getragen von den morphischen Feldern in der Mentalis, die selbst vom Bewusstsein getragen werden. Der Mensch kann in seinem wachen Leben erfahren, dass sein deduktives Denken, sein Wahrnehmen und Erinnern permanent seine aktuellen Entscheidungen beeinflusst und damit sein Dasein kräftig strukturiert, ohne irgendeine Kenntnis davon zu bekommen. Bewusstheitszustand ist Lebenszustand, wird gesagt.
Auf der höchsten offenbarten Ebene ist das universelle Bewusstsein sowohl eine Dimension als auch eine Energie, das Bewusstsein ist das Sein und die Liebe selbst. Hier ist Anfang und Ende, Ziel allen Seins und Werden allen Seins. Im Bewusstsein der Wesen manifestiert sich die fundamentale Energie des Alls, die alle sieben Lebensfelder durchwebt, in allen anderen Energien mitvibriert. Alle morphischen Felder werden vom Bewusstsein installiert und belebt.

„Im Anfang war der Logos, und der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos. Dieser war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Er war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und …
Und der Logos ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit wie des Einzig-geborenen vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“
(1. Johannes, Münchner NT, 1988)

In dieser Bibelübertragung steht, vollkommen befreit von aller sentimentalen Religiosität und den damit verbundenen Streitereien, dass die Ursache aller Ursachen der LOGOS ist, das Allbewusstsein. Warum Luther daraus das «Wort» gemacht hat, bleibt in der Geschichte verborgen. Vielleicht, weil in der Kabbalah Gottes «Name» mit sieben Buchstaben geschrieben wird, die man nicht aussprechen kann. «Das Wort des Anfanges» hat eine klare und deutliche Aussage, sowie auch der «Name Gottes». Denn zu dem griechischen Wort «Logos» gehört auch Sein, Kraft, Licht und Entfaltung. Die sieben unaussprechlichen Buchstaben des Namens bezeichnen die sieben Schöpfungskräfte, die sieben Lebensfelder.

Ein ganz entscheidender Aspekt unterscheidet das universale Bewusstsein von den anderen Kräften oder Feldqualitäten. Wie bereits betont, durchdringen die energiereicheren Kräfte selbstverständlich alle an Energie niederen Kraftfelder. Die höheren Kräfte sind also stets auch in den niedereren immanent und kommunizieren über die morphischen Felder auf verschiedene Weise miteinander. Das universale Bewusstsein ist das ursprüngliche Offenbarungsfeld, die Urmonas, der Logos, Tao, Allah, Chi u.a. für alle weiteren Monaden im All. Das in ihr wirkende Allbewusstsein durchwebt alle anderen Kraftfelder, wo es als universelles Bewusstsein gemäß ihrer Funktionalität einbezogen mitwirkt. Es fügt sich harmonisch in Vibration und Wirkungsart in die jeweiligen Funktionen und die Aufgabenbereiche der Lebensfelder ein und leitet über die morphischen Felder (Gedächtnisse) alle behutsam bei der Erfüllung ihrer Lebensaufgaben in der metaphysischen Evolution.

 

So arbeitet also im stofflichen Lebensfeld ein stoffliches Bewusstsein. Im Ätherfeld wirkt ein Ätherbewusstsein, im Astralfeld ein Astralbewusstsein, im Mentalfeld ein Mentalbewusstsein, dann ein Spinalbewusstsein und ein spirituelles Bewusstsein und ein Idealisbewusstsein. Über allem, durch und mit allen zusammen wirkt das universelle Gesamtbewusstsein der Monade des Mikrokosmos bzw. des Kosmos Erde und über allem das universelle Bewusstsein des Sonnenlogos. Alle menschlichen Vorstellungen sprengend ist: Alle diese Aspekte des Bewusstseins sind in aller Differenziertheit gleichzeitig eine vollkommene Einheit. Sie kommunizieren untereinander stets anhaftend und innewohnend zusammen, wirken in jeder Ebene spezifisch als das eine Bewusstsein der Kraftebene, gleichzeitig jedoch immer in Einheit mit allen anderen Bewusstseinen der anderen Ebenen. Die persönliche Tages-Bewusstheit wird aus allen Bewusstseinsstrukturen mittels der morphischen Felder gemäß den aktuellen Aktivitäten informiert.

In dem 2000 Jahre alten christlichen Weltmodell muss der aus dem Paradies ausgestoßene Mensch in der stofflichen Welt im Schweiße seines Angesichts viele Erfahrungen im Scheitern seiner Ideale wandeln, bis er in einem der Evolution dienenden Leben erkennen kann, dass im materiellen Lebensfeld nur die Erfahrungen für die Erhöhung der Bewusstheit zu machen sind. Der Mensch kann mit den unteren Aspekten seiner Astralis und Mentalis nur seine physische Selbsterhaltung in der Materie vollziehen. Erst wenn in seinem Mikrokosmos die Ansichten der vierten Astralis zu leuchten beginnen, erfährt der Mensch etwas von den höheren, idealeren Lebensaspekten. Nun muss er der Stimme aus der Monade zuhören, die seine Weiterentwicklung fördern will. Dafür wird der Mensch konsequent seine materiellen Bedürfnisse, seinen Narzissmus den natürlichen Erfordernissen neutral anpassen, damit er nicht mehr über die Reflexe der niederen Astralis in der materielle Selbsterhaltung gefangen wird. Hierdurch wird nämlich die innere Evolution blockiert, weil die ursprüngliche Harmonie mit dem monadischen Bestreben nach einer Weiterentfaltung gestört ist. Unermüdlich greifen auch hier die unterschiedlichen Aspekte des Bewusstseins helfend ein, so dass für Jedermann eigentlich die Wahnbilder der Individuellen Persönlichkeit im Abgetrenntsein und des Alleinseins erkennbar werden.
Richtig betrachtet, ist mit dem sogenannten «Sündenfall», mit dem die abrahamitischen Glaubenstheorien die europäische und orientalische Menschheit infiziert haben, mit einer unglaublich tragischen Gefangenschaft verbunden. In dieser auf materiellem Besitz gegründete Kultur wurde eine gesellschaftlich prägenden Moral im gesellschaftlichen Zusammenleben geschaffen und zu einem angstverflochtenen Dogma erhoben. So wurde ein irdischer Gedankenirrgarten gezüchtet, in dem kein praktikabler Ausgang zu finden war. Man führe sich heute nur das entsetzliche Leiden der Menschheit in den ungezählten Konflikten und Kriegen in Asien, im Orient und in Afrika vor Augen. Wenn sich in der Materie bereits derart abartigen Auswüchse des Terrors und der perversen Aggressionen gegeneinander abspielen, wie soll man dann die Pein und die Notdurft der Wesen im PSI-Feld verstehen, die für die Ordnung und die Erhaltung des irdischen Lebensfeldes sorgen müssen. Die Menschheit muss die holistischen Zusammenhänge aller Monaden in der Schöpfung begreifen lernen, damit ihre Lebenswellen, Kosmen und Wesen für die metaphysische Evolution der Kosmen und aller Entitäten in dem multiplexen Kraftfeld des Universums ohne weitere Erschwernisse für die Gesamtentwicklung wirksam sein können.
Der Lichtbringer, auch «Luzifer» genannt, ist auch ein Sohn der uranfänglichen Schöpfungsidee, und wirkt im irdischen Lebensfeld für die kosmische Monade. Allerdings ist der «Sohn» noch nicht selbst der «Vater», seine Monade, das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Darum muss er jetzt eigenständig dafür sorgen, dass die für die Evolution einströmenden kosmischen Lebenskräfte unter seiner Ägide nicht von den astral-mentalen Fehlprojektionen der Menschheit, den Äonen und Archonten, für deren Selbsterhaltung reaktionär missbraucht werden. Leider kämpfen gerade heute diese ahrimanischen Fürsten verstärkt im kosmischen PSI-Feld, um weiterhin ausreichende Äther, Astralis mit der alten selbsterhaltenden Polarisation von der Menschheit zu bekommen. Somit stemmen sich in dieser Wendezeit die „falschen Götter oder Daevas“ der Involution gegen die kosmisch angesagte Evolution der Erde und der Menschen. Dennoch kann diese angesagte Bewusstheits-Entwicklung nicht aufgehalten werden, wie sehr sich die Äonen und Archonten auch anstrengen, um ohne Unterbrechung neue Kräfte durch irdische Institutionen und Massenveranstaltungen zu generieren.

Die Selbstbehauptung aus der niederen Astralis ist als Lernprogramm eigentlich schon beendet worden. Leider spiegelt sich bekanntlich die Tradition in der Reaktion vieler Menschen: Sie beharren auf dem materiell orientierten Egoismus auf Kosten der anderen Wesen. Man könnte darum leicht erkennen, wo der Hass und der Krieg, die Übel aller Zeiten, ihre wirkliche Ursache haben.

Der innigste Wunsch der religiösen Menschheit, das Paradies, die Harmonie und den ewigen Frieden im irdischen Lebensfeld aufzurichten, konnte trotz aller überwältigenden Bemühungen von Wissenschaft und Technik, von Philosophen und heiligen Männern aller Religionen, niemals realisiert werden.

Das intelligente Verstandesdenken könnte prinzipiell heute schon jedem Menschen ermöglichen, zu dieser weitreichenden Erkenntnis vorzudringen, sofern er dafür überhaupt ein Interesse aufbringt. Die kosmische Entwicklung der Aquariuszeit wird für viele neuinkarnierte Menschen die Möglichkeit eines erweiterten umfassenden Erfassens und Denkens schaffen. Wenn sich die Entwicklung eines vollständigen Mentalvermögens bei immer mehr Mikrokosmen durchsetzen wird, kann das dadurch entstehende neue Erkennen und Bewerten der unstofflichen Zusammenhänge die Welt so radikal verändern, dass viele Menschen ihren Auftrag für die kosmische Evolution in einem völlig neuen Licht sehen. Doch für die aktuelle Zeit ist die Abwendung von den materiellen Selbsterhaltungsstrategien der erste notwendige Schritt zum autonomen Denken.

Die bedingungslose Befreiung von allen Autoritäten, die sich auf das rationale Denken, Fühlen und Handeln aus den unteren Ansichten der Astralis und Mentalis stützen, das Losmachen von den ungezählten historischen Tabus für das Zusammenleben könnte schon heute für alle Mitmenschen eine lebenswerte Atmosphäre erschaffen. Das Buch «Labyrinth der Welt und Paradies des Herzens» von Johann Amos Comenius beschreibt ausführlich die fatale Situation des Menschen am deutlichsten. Die europamerikanische Wissenschaft hat den Schöpfer aus der Offenbarung vertrieben, und der orientalische Fatalismus hat mit dem Karma den Menschen seiner Eigeninitiative beraubt, sich eigenständig aus dem Sumpf der Irrtümer zu erheben. Dennoch werden die kosmischen Einflüsse die Menschen zur Veränderung ihrer Lebenssituation und zu völlig neuen Erfahrungen führen. Viele Menschen folgen bereits heute z.B. in den USA einer amerikanischen Avantgarde der Naturwissenschaftler um Ken Wilber, die das holografische Weltbild vertreten und beweisen, das bereits in den Monadologien von Giordano Bruno und C.W. Leibniz angeklungen ist. Auch die Mitglieder des Club of Budapest erforschen die transpersonalen Zusammenhänge in der Akasha, dem Bewusstseinsfeld der Erde, und im Esalen Institut sprechen moderne Forscher, Psychologen und Quantenphysiker über ASW und Noetik.
Trotz zweitausend jährigem Christentum erklärt die wissenschaftlich beeinflusste Mehrheit der europamerikanischen Medien jedoch unentwegt, dass der Ursprung des Lebens in der Materie nach dem Prinzip Zufall zu finden ist. Eine überirdische Schöpfung wird von vielen autorisierten Wissenschaftlern in den Hintergrund verwiesen. In ihren Darstellungen der Urforschung fehlt dann immer nur noch ein winziges Moment, so behaupten sie, und sie könnten die Entstehung des Lebens im Labor nachstellen. Einige Wissenschaftler und namhafte Physiker betonen, dass es sich nicht wirklich lohnen würde, darüber nachzudenken, wie die Schöpfung entstanden ist. Wir gehen allerdings davon aus, wie der leider viel zu wenig bekannte Helmut Pape in seinen einleitenden Worten zu einem Büchlein von C.S. Peirce schreibt,

dass „alle lebenden Wesen auf dieser Erde in einem unverbrüchlichen Zusammenhang stehen, der über die Evolution des Kosmos und des Lebens auf dieser Erde hinausreicht in die Gleichzeitigkeit der Wechselwirkungen zwischen allen lebenden Wesen und der Materie im gegenwärtigen Augenblick. – Wir teilen mit allem Lebendigen eine gemeinsame Welt, und für diese Welt tragen wir Verantwortung, weil unser Handeln diese Welt in steigendem Maße verändert … Für uns Menschen gilt: indem wir uns für Ziele entscheiden, legen wir fest, nicht nur wer wir sein werden, sondern wie unsere Welt beschaffen sein wird: Diese einfache Weise, die Ökologie menschlichen Erkennens und Handelns zu umreißen, führt zu dreierlei: Achtung und Würdigung der instinktiven, emotionalen Gemeinschaft aller Lebewesen… Nur eine Philosophie, die damit beginnt, unseren Platz in dieser Welt als philosophisches Datum ernst zu nehmen, wird in der Lage sein, unseren Umgang mit dieser Welt und den kommunikativen Umgang miteinander angemessen verständlich zu machen.“

In diesem Zitat wird zwischen den Zeilen angedeutet, dass H. Pape weiß, wie unser Kosmos auch mit zahllosen anderen nichtmenschlichen Wesen bevölkert und mit allen Planeten und ihren Bewohnern in die Gesamtwesenheit Sonnensystem eingebettet ist. Moderne Physiker können das allerdings kaum berücksichtigen, weil im eingeschränkten Weltbild des mechanistischen Verstandesdenkens nur materielle Bausteine planetarer Mineralballen existieren dürfen, die wir Galaxien, Sterne oder Planeten nennen.

Wer die Fülle der Wirkungsprinzipien aller unstofflichen Kraftfelder dieser Welt im eigenen Leben einigermaßen erfassen kann, der wird in seinen alltäglichen Verrichtungen auch die Verantwortung für das universelle Geschehen mit übernehmen und umsetzen wollen. Ein solcher Mensch wird zu einem gesunden Egoismus heranreifen, in dem er stets dafür Sorge trägt, dass alle Mitmenschen in einer gesunden Umwelt in einer naturgemäßen Umgebung mit allen Wesen, Pflanzen und Tieren zusammenleben, und sich darin für die weitere Entwicklung der Menschheit und des Kosmos einsetzen. Seine Sorge wird es stets und überall sein, die bedingte Freiheit für alle in der Welt nach dem Motto von Jacob Christoph Burckhardt zu schützen: „Es darf keine Freiheit geben zur Zerstörung der Freiheit.“

Für diese wahrhaft hohe Erkenntnis ist der Mensch bereits heute mit seinen gewachsenen Vermögen in der Astralis und Mentalis für ein bewusstes Erfassen, Bedenken, Eingliedern und Speichern aller ihm zugehenden Informationen aus seiner inneren und äußeren Umwelt eingerichtet. Unter den stetigen Impulsen aus seiner Monade könnte er theoretisch problemlos weiterschreiten zu den kommenden Entfaltungen des Mikrokosmos in die nirwanischen Vermögen. Im diesem vollendeten Lebensfeld der heiligen Monaden wirken alle Polarisationen der Bewusstheiten und des universellen Bewusstseins in einer total harmonischen Einheit. Unvorstellbar sanft und liebevoll schmiegt sich jedes Bewusstsein informierend, assimilierend, Leitung gebend und Gedächtnis formend in alle Kraftfelder des Seins. Es ist, so könnte man sagen, die konkrete Kommunion, die absolute Information und total innige Verbindung, der liebevolle Mittler zwischen allen Energiebereichen, der vermittelnde lebenspendende einigende Urgrund aller Entfaltungsmöglichkeiten, die Liebe selbst.

PAK, September 2021

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Fortsetzung im folgenden Kapitel

zur Druckversion als PDF 03. Siebenfaches Weltfeld

4. Wesen und Wirkungen im Allgeschehen

Warum wird eigentlich in der christlichen Welt immer unbedacht angenommen, alle Menschen – egal welcher Rasse oder Kulturzeit – hätten ein gleiche Bewusstheit? – Allerdings ist die Tatsache der kosmischen Einheit bereits seit Jahrtausenden in einigen Kulturen bekannt. – Warum unternehmen dann viele Autoren große Anstrengungen, diese Kenntnis den aufgeklärten Weltbürgern zu vermitteln? –

Die Theorie der Gleichheit aller Menschen wurde von der christlichen Kirche als unverrückbares Dogma festgeschrieben. Alle Theologen schauen auf die tatsächliche Ungleichheit in aller Welt und behaupten dann stolz: «vor Gott» sind natürlich alle Menschen gleich. Der Fehlschluss dabei ist bedauerlicherweise, dass die auf der Erde lebende Menschheit nicht als «Gottes Kinder» bezeichnet werden können, sondern alle Menschen sind nur Kinder der Erde. Schon wer einigermaßen die ethnologischen Verschiedenheiten der Menschen auf den Kontinenten kennt, wird klar sagen: «Es kann nicht wahr sein, dass alle Menschen gleich sind.» Die Ursachen für diese Unterschiede sind in der Vergangenheit der Menschheitsentwicklung zu suchen.


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.  Vielen Dank.


Warum Karl Marx bei seinen Theorien über den Kommunismus im 19. Jahrhundert erstaunlicherweise ausgerechnet diese ungenaue Definition als unumstößliche Prämisse erneuert hat, bleibt wohl ein Rätsel. Eigenartig ist, dass alle kommunistischen und sozialistischen Regierungen auch heute noch in den davon geprägten Staaten (Kuba, Vietnam, Nordkorea und China) die überholte Behauptung vom gleichartigen Menschen in ihren politischen Strategien verbreiten. Allerdings verhalten sich die Parteioberen jedoch nicht wirklich danach. Jeder kennt die enorme Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Jeder kennt den Unterschied zwischen dem Kenntnisstand eines Wissenschaftlers, dem eines Künstlers, eines Literaten oder eines Priesters. Also auch die Berufungen des Menschen prägen deutlich seine sehr verschiedenen Denkparameter. Selbst bei eineiigen Zwillingen sollen sich unter abweichenden Lebensumständen die Unterschiede gegenüber dem anderen Zwilling signifikant bemerkbar machen. Aber betrachten wir das Thema noch von einer anderen Seite her – von der kosmischen Seite. In diesem Zusammenhang tauchen viele Gesichtspunkte auf, die derart revolutionär sind, dass die Meinungsbildner wirklich zu einer völlig neuen Weltanschauung durchbrechen sollten. Dennoch ist die Menschheit eine Ganzheit, ein zusammengehöriges Organ für das Wesen Erde.

Bewusstseinsfelder

Die vorhergehenden Betrachtungen zur Bewusstseinspyramide im Kapitel 03 könnten einige der ungenauen Gedanken aus dem Wege räumen, die immer wieder veröffentlicht werden. Das hat seinen Grund auch in der selbstverständlichen Tatsache, dass das materiell gebundene Erfassen und Bedenken auch dann keine höheren Einsichten vermitteln kann, wenn sich dieses ein Leben lang dem Studium wissenschaftlicher Thesen unter den Regel der Empirie widmet. Das Denken der heutigen Menschen basiert aus verschiedenen Gründen auf dem Bewusstsein der materiellen Person, den morphischen Feldern im Körper, in den Zellen und Organen. Die materielle Grundausrichtung bewirkt eindeutig diese Perspektive, vor allem weil der Mensch die immateriellen Lebensfelder ignoriert. Da die Einsichten in unstoffliche Kräfte der allgemeinen Lehrmeinung widersprechen, ist bei jeder neuen unautorisierten Aussage prinzipiell Vorsicht geboten. Das beginnt natürlich auch damit, dass die folgende Frage nicht gestellt wird: «Warum werden die antiken, autoritär mumifizierten Lehrmeinungen und die eigentlich überholten Vorstellungen immer wieder erneut publiziert?» – Man könnte fast eine Absicht dahinter vermuten.

Wir wollen unser Thema an dieser Stelle mit einer Erkenntnis fortsetzen, die vorübergehend in ein anderes, scheinbar abwegiges Gebiet führt. Es betrifft ein Thema, das wir so ganz allgemein «Dimensionen» nennen. Meistens werden damit nur die räumlichen Akzidenzen, Höhe, Breite und Tiefe, gemeint. Moderne Wissenschaftler haben dann für die mathematischen Berechnungen ihrer Forschungen noch die Dimension «Zeit» definiert. Mathematiker aus Ost und West haben in ihrer theoretischen Welt zahllose Dimensionen berechnet. Doch was helfen uns diese rein mathematischen Dimension im täglichen Dasein?
Es gibt viele Erscheinungen im Leben, die vom Menschen als völlig selbstverständlich hingenommen werden. Nur wer durch Beruf oder Studium darauf gestoßen wird, oder durch ein einschneidendes Ereignis an diesen Punkt zu der Einsicht kommt, wird aufmerksam und schaut einmal ernsthaft in diese neue Richtung. So ist es beispielsweise mit einigen ganz natürlichen Lebensvorgängen im Körper, z.B. das Atmen oder das Denken. Das Wie und Warum sind nur bei entsprechenden Spezialisten der Betrachtung wert. Auch die Lebensfaktoren «Raum» oder «Zeit» sind für die meisten Menschen die größte Selbstverständlichkeit. Sie sind einfach vorhanden und «stören» eigentlich die normalen alltägliche Verrichtungen nicht. Diese ursächlichen Lebensnotwendigkeiten sind nahezu allen Menschen ungeachtet Bildung und Stellung dermaßen selbstverständlich und auch völlig gleichgültig, dass viele uralte Ansichten darüber unreflektiert selbst in Lehrbüchern und philosophischen Abhandlungen bis in die Postmoderne hineingetragen werden, obgleich schon einige Künstler und Wissenschaftler aktuell total andere Erkenntnisse erforscht und dokumentiert haben. Das Leben wird in seinen komplexen Wechselwirkungen und Resonanzen völlig selbstverständlich als solches konsumiert, wie es sich für jeden unterschiedlich in Raum und Zeit abspult. Eben so wie es sich die meisten Menschen entsprechend ihrer Bildung vorstellen.

Es bleibt trotz alledem immer eine hochbrisante Frage, warum das Dasein so ist, wie es ist?

Die kosmische Einheit

Im allgemeinen sprechen die Menschen von drei Dimensionen, und meinen dann die Höhe, die Breite und die Tiefe des «Raumes». Vielleicht sind seit Einstein eine Reihe Menschen dazu übergegangen, die «Zeit» als die «vierte Dimension» zu betrachten. Doch in den meisten Fällen ist die Welt 3-D – also dreidimensional. Die vierte Dimension lässt Raum für zahlreiche Spekulationen. Es hat in den 60ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sowjetische Wissenschaftler gegeben, die mathematisch zehn aufeinander aufbauende Dimensionen konstruierten. Diese mathematischen Hypothesen waren äußerst interessant. Allerdings haben sie sich wissenschaftlich nicht lange gehalten, denn sie existierten nur als ein Denkmodell. In elitären mathematischen Kreisen jedoch wurden diese abstrakten Konstrukte heiß diskutiert. Nun, sie sind im Langzeitgedächtnis der Wissenschaften abgelegt und haben dort einen besonderen Platz im Archiv der Zeitdokumente erhalten.

kosmische _gebiete

Wie im Kapitel 03, Das siebenfach Weltbild, erwähnt, entfaltet sich die ganze Schöpfung in sieben kosmischen Gebieten. Die höchsten Kraftströme des Alls strahlen aus dem «heiligen Siebengeist». So scheint es sehr plausibel zu sein, dass es im ganzen All ebenfalls sieben Dimensionen gibt. Diese Vision hat etwas ausgesprochen Musikalisches. Betrachten wir es aus der Harmonielehre der Musik, die zum großen Teil auf den Erkenntnissen, oder sollten wir sagen Intuitionen, des Pythagoras aufbaut: Als Oktave (von lat. octava: „die achte“), bezeichnet man in der Musik ein Intervall, das 8 Tonstufen einer diatonischen, heptatonischen Tonleiter umspannt. Die Oktave ist in fast allen Musikkulturen der Welt ein Grundintervall der Tonleitern. Üblicherweise erstrecken sich diese Tonleitern über einen Oktavraum und wiederholen sich dann im Oktavabstand. So werden allerdings aus sieben Klangfrequenzen, sieben Tönen mit ihren Modulationen alle musikalischen Kunstwerke zusammengestellt.
Um die Vision der sieben Dimensionen richtig erfassen zu können, wird es allerdings notwendig, den alten Begriff «Dimension» in einem etwas viel weiteren Sinn zu verstehen, als es gemeinhin üblich ist. Eigentlich ist es ein Begriff, der nicht nur die räumlichen Verhältnisse umfasst. Um die sieben Dimensionen der Schöpfung gut zu verstehen, sollte man das räumliche Kalottenmodell der materiellen Bilderkaleidoskope verlassen. Hier in unserer körperlichen Welt geschieht alles nebeneinander oder nacheinander, weil im mechanistischen Denken eine Billardkugel nicht den Raum der anderen Kugel einnehmen kann. Alle Zellen einer Pflanze liegen stets nebeneinander, und auch im Ablauf des Werdens folgt ein Ereignis nach dem anderen, auf die Nacht folgt der Tag. Eine Welle folgt der nächsten, usw. So erlebt jeder seine Welt, und darum ist auch unser Wortschatz unübersehbar prall mit den vereinfachenden, materiellen Begriffen gefüllt. Um sich schnell miteinander über eine tägliche Verrichtung auszutauschen, reduzieren wir mit unseren Begriffen die erforderliche Komplexität der Wirklichkeit. So geschieht es auch mit den Dimensionen.

Wenn wir im Folgenden von einer «ersten» oder einer «siebten» Dimension sprechen, dann ist diese Nummerierung nur für unser rangorientiertes Denken, nur für unser mentales Differenzieren und Unterscheiden erforderlich, das immer ein Nebeneinander für seine begriffliche Ordnung benötigt. Die Zahlen bezeichnen weder eine zeitliche Reihenfolge noch eine wertende Rangfolge der Dimensionen. Für unser Denken nahezu unvorstellbar:

Alle sieben Dimensionen sind immer zugleich und ineinander Basis des Universums.

Dabei ist für unsere Betrachtung eindeutig zu betonen, dass die erste Dimension, das Bewusstsein, alle anderen Dimensionen in namenloser Liebe umfasst und durchwebt. TAO ist in allem und es gibt NICHTS in dem das universale Bewusstsein nicht wäre. Es ist gleichzeitig die Urkraft der ersten Monade, der Urmonas in der Offenbarung, die alle weiteren Monaden, Kosmen und Geschöpfe des Universums beinhaltet. Siehe Kapitel 03, Wesen und Wirken im All.
Das Bewusstsein ist also Dimension und Energie.

Hinter aller Offenbarung gibt es ein dimensionslos ohne alles Wirken ruhende, ungeschaffenes, unbeschreibliches, alles umfassende Weltfeld in der zeitlosen und raumlosen Ewigkeit. Viele Weise schreiben so oder ähnlich von dem ersten Energie- und Lebensfeld vor Beginn der Existenz der Offenbarung. Dann trat in ihren Darstellungen «ES, TAO, der Logos, Indra, Brahman, Shiva, Ahura Mazda» in Erscheinung, mit allen Dimensionen zugleich offenbarte das universale bewusste Sein die Urmonas in all seiner Herrlichkeit.
Alle Darstellungen der Offenbarung, des Seins – des Werdens und Vergehens – beginnen im status nascendi – im «Da-Sein». Wir müssen uns dieser Ansicht der «Alten» erst einmal ohne Vorbehalte nähern und völlig neutral erfassen. Aber ohne das «Bewusst-Sein» wären alle anderen Dimensionen wertlos, ja gerade unsinnig. Aus unserem unmaßgeblichen Blickwinkel stellt es sich so dar: Die das unbegrenzte Universum umfassende, für uns Menschen unkennbare Kraftebene, die sich allen Betrachtungen entzieht, emanierte, brachte als erstes aus sich und in sich hervor – es sei hier diese Sichtweise gestattet – das Feld der Offenbarung, die Urmonade im universalen Bewusstsein, den Logos aus Wasser und Geist, Licht (Energie und Kräfte) und Bewusstheit. Man spricht in vielen Mysterien der Welt auch von den Urwassern des Lebens. Damit trat das Bewusst-Sein in Offenbarung, um die Herrlichkeit hinter und über aller Offenbarung in allen Geschöpfen offenbar werden zu lassen. Das unkennbare unendliche ewige Feld, das alle Universen in sich enthält, trägt keinen Namen und keine Begrifflichkeit, weil es über alles Erfassen weit überspannt. Der allgemein übliche Begriff «Gott» stammt aus dem geozentrischen Weltbild des Aristoteles, und kann für alle möglichen Entitäten und Wesen innerhalb des Alls verwendet werden, so wie es dem Philosophen gerade in sein Konzept passt. Dieses Missverständnis möchte ich hier in diesen Zusammenhängen vermeiden.

Das Bewusstsein ist die alles umfassende Dimension, in der alle Entitäten, Wesen, Kosmen und Menschen dieser Herrlichkeiten gewahr werden können. In ihm entfalten sich alle Kommunikation, um die Wahrnehmung des göttlichen Wirkens zu einem Lob und Dank emporzuheben zu IHM, der Alles in Allem ist. Es ist zugleich die höchste universelle Macht und die alles umfassende und alles durchtönende Harmonie, die alles erschafft und alles erkennen kann, weil sie eben selbst alles ist und in allen Lebensfeldern mitwirkt. Und weil sie alles ist, kennt sie alles, beschützt und fördert sie alles in Liebe und weiser Vorsehung, inspiriert sie das ganze Leben im All zu neuen Entwicklungen und führt sie voller Barmherzigkeit in Zeit und Raum zur totalen ewigen Herrlichkeit. Im universalen Bewusstsein steht alles Geschaffene in der Einheit mit IHM, dem Schöpfungsfeld selbst.

Dies ging direkt einher mit der folgenden Dimension. Sie ist das Werden, die Zeit. Es sind in dem Bilde der Mysterien die Lebenden Wasser, in denen sich alles offenbart. «Das Währen ist SEINE Macht», lesen wir in der universellen Weisheit. Wir sprechen in unserem Naturfeld von Zeit. Da sich alles Werden kybernetisch in der Dimension Zeit vollzieht, kann eine Entwicklung von einem Anfang zu einem anderen Ende stattfinden. Dennoch gibt es im All viele unterschiedliche Möglichkeiten des Werdens, sagen wir in anderen Zeiten. Oder in der Ewigkeit, in der auch ein Werden stattfindet, das aber unserer schnellen Werdensqualität gegenüber als Statika bezeichnet wird. «Vor IHM sind tausend Jahre wie ein Tag.» sagt uns die Bibel, Ob die Proportion stimmt, sei einmal dahin gestellt. Sicher ist das irdische Werden in der Materie ein völlig anderes als das Werden in einer viel höheren Energieform, z.B. der Astralis oder der Mentalis.

Doch ohne die Dimension des Raumes wäre kein Sein, kein konkretes Entfalten von Körper, Wesen und Schöpfungen möglich. Alles was ist, also das ganze Sein entfaltet sich in Zeit und Raum. Das dürfte normalerweise für einen guten Mitdenker nicht zum Problem werden. Doch es gibt auch mystische Denkansätze, die die Vision von einem Entfalten aus dem «zeitlosen und raumlosen Nichts» entsprechend dem buddhistischen Nirvana anbieten. Mit der Dimension des Raumes sind die Aspekte der Harmonie und der Kohabitation aller Erscheinungen verbunden, die in Harmonie das Wesen des Schöpfungsfeldes offenbaren.
Ohne Licht, ohne die diversen Ströme der Energie entstehen keine Lebensfelder, Entitäten oder Atome, entfaltet sich in keinem Raum eine Evolution von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Kraft, also Energie ist die belebende, wirkende Dimension, denn ohne Kraft kein Werden. In dieser Dimension treten alle unterschiedlichen Kraftarten in Erscheinung, die sich in unterschiedlichen Medien verbreiten und aus verschiedenen Kraftquellen ausgesendet werden. Nun wird allezeit gesagt, dass ohne «SEINEN Willen» nichts in Offenbarung getreten wäre.

Ohne «SEINEN Willen» fallen hier keine Vögel mal eben vom Himmel! Man könnte diesen Begriff einfach so stehen lassen. Aber er hat eine sehr personifizierende Note, die auch sonst die Bücher der klassischen Religionen durchströmt. Ohne SEINEN Willen – daneben steht dann: Ich bin der Herr, dein Gott – und schon sehen wir die köstlichen Bilder eines bärtigen Mannes, den u.a. Botticelli gemalt hat und Michelangelo Buonarroti in der Sixtinischen Kapelle an der Decke verewigte. Fassen wir diese Dimension allerdings aus der Ebene der Kraftfelder auf, dann ist sie ein dynamisches Drängen oder das Begehren nach Leben und nach Dasein in den verschiedensten Realisationsräumen.
Sie ist die allem innewohnende Dynamik, die mit Kraft das Leben in Raum und Zeit zur Offenbarung drängt. Ohne sie entstehen keine Galaxien, ohne diese Dimension drehen sich die Planeten nicht um die Sonne. Diese kraftvolle Dynamik, das Begehren treibt alle Wesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze zum verwirklichenden Leben. Dieses Begehren begleitet jedes Atom durch das kybernetische Dasein. In der Kraft und ihrer dynamischen Beschleunigung wachsen Begierden, Begehren, Wünsche und alle damit verbundenen Triebkräfte und treten in Offenbarung. Auch das höchste Begehren nach Seligkeit wird in dieser Dimension gelebt.

Wer die Herrlichkeit des Sternenmeeres am dunkelblauen Firmament betrachtet, wer die Berichte der Astronauten liest, die das Weltall aus nächster Nähe geschaut haben, in denen von der beeindruckenden Macht des harmonischen Miteinanders aller Planeten im Sonnensystem berichtet wird, ist davon überzeugt, dass dahinter eine fundamentale Wirkung steht. Wer das Leuchten der Sonne und Gestirne beobachtet und um die unfassbaren Energiemengen weiß, die in der Sonne produziert werden oder die beständig aus allen kosmischen Gebieten die Erde erreichen, der weiß, dass die Energie oder die Kraft schlechthin die verwirklichende Dimension im All ist.

Wer die Herrlichkeit des Sternenmeeres am dunkelblauen Firmament betrachtet, wer die Berichte der Astronauten liest, die das Weltall aus nächster Nähe geschaut haben, in denen von der beeindruckenden Macht des harmonischen Miteinanders aller Planeten im Sonnensystem berichtet wird, ist davon überzeugt, dass dahinter eine fundamentale Wirkung steht. Wer das Leuchten der Sonne und Gestirne beobachtet und um die unfassbaren Energiemengen weiß, die in der Sonne produziert werden oder die beständig aus allen kosmischen Gebieten die Erde erreichen, der weiß, dass die Energie oder die Kraft schlechthin die verwirklichende Dimension im All ist.
Zu Beginn der Schöpfung «schwebte der Geist über den Wassern», so liest man in der Genesis. Was kann man davon ableiten? Es gibt eine geistige Dimension, die Sophia, die Weisheit, die sich über und in der «Materia Magica» offenbart. Denn die Entwicklung des Alls, die Entfaltung der Welt und der Menschheit wird nach SEINEM Plan in großer Weisheit vorangetrieben. In dieser Dimension steht auch das große Gedächtnis der Natur mit dem umfassenden Wissen aller Gesetze der Gerechtigkeit und lebensnotwendiger Regeln des harmonischen Zusammenwirkens, die «universale Weisheit».

Fassen wir diese komplexe Vision hier noch einmal zusammen:
1. Dimension     das Bewusstsein, die Liebe, die Ideation
2. Dimension     die Zeit, das Werden, die Schöpfung,
3. Dimension     der Raum, Kohabitation, Harmonie
4. Dimension     das Licht, die Kräfte, Energie,
5. Dimension     das Begehren, die Dynamik, der Wille
6. Dimension     die Einheit, das Sein als solches, das Leben,

7. Dimension     die Wahrheit , die Gerechtigkeit, die Weisheit

Es kann durchaus sein, dass ein Weiser aus Indien  in seiner Vision 12 Dimensionen erblickt hat, je nachdem könnten es sogar noch mehr sein, je weiter man differenzieren möchte. In meiner Einsicht stehen diese sieben Dimensionen für das ganze Schöpfungsfeld, und es bedarf keiner weiteren. Die namentlich genannten zusätzlichen Qualitäten sind in den bestehenden immanent.
Ganz wichtig ist für alle immer noch separatistisch denkende Menschen:
Alle Dimensionen stehen stets in Einheit. Sie sind ein Ganzheit und treten in keiner Situation und nirgendwo einzeln in Erscheinung.

Sie sind immer in einem harmonischen Zusammenhang existent. Jedes Sein als solches entfaltet sich stets im Raum in Weisheit, mit Kraft gewollt und bewusst erfahren. Nichts ist außerhalb von IHM. Das universale Bewusstsein ist ohne Unterbrechung Alles in Allem. Dieser Fakt scheint für das westliche Denken der Analyse und Abgrenzung des Einen gegen ein Anderes, für das zelluläre Denken innerhalb von physikalisch organisierten Kalottenmodellen etwas völlig Ungewöhnliches zu sein. Allerdings die verstandgebundenen Beschreibungen können diese totale Wirklichkeit der Vision nicht wirklich umfassen. Aber es wäre sicher äußerst interessant, alle Aspekte der Dimensionen im Detail nachzuvollziehen, wenn es nicht den Rahmen des Themas sprengen würde.

Darum möchten wir hier nebenbei nur kurz einen wesentlichen Aspekt der Dimension Werden oder Zeit beleuchten, bevor wir zu dem Thema Bewusstsein zurückkehren. Der Mensch ist geneigt, auch bei der Zeit von einem Besitz zu sprechen. So klagt er oft genug: Er habe keine Zeit. Die esoterischen Berichte, wissenschaftlichen Studien und philosophischen Spekulationen über die Zeit sind kaum zu zählen. Doch alles, was der Mensch wirklich messen kann, ist immer nur das Werden und Vergehen von Sensationen, von «Ereignissen», ob sie nun sehr schnell ablaufen oder sich nur ganz langsam entwickeln. Er sieht die sich verändernden materiellen Erscheinungen, das Wirken von Kräften in der Luft, im Wasser, auf der Erde, in den Elementen, also das Werden und Vergehen von Dingen, von Menschen, Tieren und Pflanzen. Der Zeiger auf der Uhr dreht sich zwar im Kreis über einem Zifferblatt, einer segmentierten mit Zahlen eingeteilten Scheibe. Das Element Uran zerfällt in bestimmten Halbzeitwerten. Hierbei ist es nicht die Zeit als solches, sondern das Zerfallen in einem von Menschen bemessenen Rahmen (Planeten-Uhr)

Doch ist das die Zeit? – Warum wird das nicht gesehen? – Es ist dem Menschen wahrlich zu kompliziert, die Auswirkung von der Ursache zu trennen. – Nein, der Zeiger auf dem Zifferblatt der Uhr zeigt nur eine Maßeinheit, die in der Sprache zu dem Begriff Zeit mutierte, der unser so vertrautes Bild vom Werden umreißt, in dem jeder selbst steht, und das ihn von allen Seiten umfasst. Es gibt in unserer Welt kein Sein ohne Werden und Vergehen. Es ist uns sogar ein wenig unheimlich, dass wir Morgen schon zu dem gehören, was wir Vergangenheit nennen. So haben wir uns in unserem Gemüt mit dem Phänomen des Vergehens eingerichtet, damit wir nicht täglich in Depressionen verfallen. Denn im Unterbewusstsein wissen wir bereits, dass das, was wir Leben nennen, eigentlich ein ständiges Sterben ist.
Der radioaktive Zerfall von Elementen zeigt sich nur in der Zusammensetzung der Zerfallsprodukte, die in einem gewissen Zeitraum entstanden sind. Die Zeitschiene, auf die unser Planet Erde gespannt ist, mit der die Wissenschaftler und alle Menschen das Werden messen, ist allein der Maßstab für das fortschreitende Leben in der Materie, im Wirken der fließenden Kräfte. Die Ewigkeit, in der es eigentlich keine Zeit gibt – wie es in den heiligen Schriften steht –, ist erfüllt von stetem Werden. Doch das ist eine völlig andere Qualität der Zeit, für die wir Menschen in unserem Bewusstsein kein Maß kennen, weil uns die erforderliche höhere Bewusstheit dafür vorerst noch mangelt.

Der Mensch hat sich aus dem Werden vor allem der Jahreszyklen der Erde und den planetaren Zyklen um die Sonne ein Raster geschaffen und dieses in immer kleiner werdende Messstrecken unterteilt. Mit diesen künstlichen Einheiten schafft der Mensch sich plausible Korrelationen des Werdens oder Vergehens, was für das technische Zeitalter und ihren zahllosen Meetings auf allen Kontinenten ungeheuer wichtig ist. So sagt der Mensch dann vereinfacht, dass seine Messgeräte ihm die «Uhrzeit» anzeigen. Natürlich ist sie eine sehr hilfreiche und pragmatische Vereinbarung für ein geschäftiges Miteinander im Werden und Sein. Dabei ist vielen Menschen nicht bekannt, woher die 7 Tage der Woche kommen, oder die 12 Monate im Jahr. Selbst die 60 Sekunden der Minute sind einmal festgelegt worden, so dass 60 Minuten eine Stunde von den 24 Stunden des Tages ergeben. Es ist wohl das selbstverständlichste der Welt, die Zeit in der gelebt und gestorben wird.

In den Dimensionen von Werden und Sein geschehen die Sensationen immer nur im Jetzt.

Sind sie geschehen, dann ist alles vorbei – der Pfeil ist abgeschossen, der Ton ist verklungen, die Tränen sind getrocknet. Uns heftet sich Vergangenes in das Gedächtnis, woraus es wieder erinnert werden kann. In der Rückschau der Erinnerung wird dann die Vergangenheit mental erneut belebt, oder auch wiederholt in Szene gesetzt. Aber das Damals wird sich nicht noch einmal in der Realität wiederholen. Der Kinofilm, das Theaterstück kann wieder und wieder gespielt, das Musikstück kann erneut vorgespielt werden. Und doch sind alle solche Reproduktionen im aktuellen Jetzt stets um einiges anders als die vorhergehende bereits abgelaufene Inszenierung. Jeder weiß eigentlich ganz genau, dass ein kongruentes Wiederholen unmöglich ist. „Alles ist im Fluss. Wenn Du morgen an der gleichen Stelle in den Fluss steigst, ist es nicht mehr der selbe Fluss, bist du nicht mehr der selbe Mensch.“ sagt ein auf den griechischen Philosophen «Heraklit» zurückgeführter Ausspruch.
Die Vergangenheit hat kein Sein. Sie besteht nur in einem oder mehreren Gedächtnissen, in den morphischen Feldern des Mikrokosmos, im persönlichen Gedächtnis, das wir selbst mit unseren Erfahrungen, Belehrungen, Vorschriften und Vorstellungen aus der Vergangenheit angefüllt haben, und in den morphischen Feldern der Erde in ihrem PSI-Feld, die die Menschheit über jahrtausende mit allen ihren Gedanken und Gefühlen vollgestopft haben. Mit der Erinnerung rufen wir die vergangenen elektromagnetischen Spuren wieder auf und aktualisieren sie in unseren Kraftfeldern wieder zu erfahrbaren Sensationen.
Die Zukunft ist ein analoges vages Zusammenstellen aus sich entwickelnden Gedächtniswolken, aus bestehenden Vorstellungen und Wünschen, im aktuellen Sein. Das Zusammenspiel der vielfältigen gespeicherten Erscheinungen miteinander und aufeinander lassen wohl durch geschickte Hochrechnungen eine plausible Annahme künftiger Geschehnisse zu, je nach Qualifikation des Propheten und seinen mikrokosmischen Vermögen in der Mentalis oder höher. Mehr geht dann allerdings nicht. Die Zukunft war noch nicht geschehen. Nun könnte man jedoch einwenden, Hermes Trismegistos, der ägyptische Gelehrte erklärt aber: «Es gibt keinen Zufall». Oder man konstatiert: «Der Mensch muss seinem Karma gemäß leben», denn «Inschallah – Gott hat es gefügt». Das ist gewiss nicht ganz falsch. Auch die Erde dreht sich probabilistisch nach den kybernetischen Vorgaben der universellen Gesetze in den morphischen Feldern der Akasha, wie schon Mani in Persien feststellte. – Und dabei sollte man sich heute im Klaren sein, dass es entgegen dem Prediger im Alten Testament: sehr wohl «Neues unter dem Himmel» entsteht, wie es sich aus den Emergenzerscheinungen deutlich ergeben hat. Vieles war bereits schon einmal geschehen, in einer früheren Vergangenheit, einer vorherigen Inkarnation der Erde, aber es wird auch ständig eine probabilistische Weiterentwicklung aller Offenbarungen geben. Auch in dem Zusammenspiel der Dimensionen im Allbewusstsein ist das Geschehen, ganz gleich welcher Größenordnung auf das Jetzt beschränkt. Im Werden ist immer ein Aspekt des Ungewordenen enthalten, in der Zukunft ist also das noch vor dem Jetzt Verborgene grundsätzlich noch inexistent, also nicht erfahrbar.
Das Wissen um die Tiefe, Breite und Höhe des Raumes bekam in der Renaissance einen besonderen Impuls. Durch die Erkenntnisse der Projektionsmöglichkeit und die Erfindung der «Black Box», dem Ursprung des Fotoapparates in dieser Periode begriffen Maler und Künstler, die schon immer ihrer Zeit etwas voraus waren, dass eine mathematisch genaue, räumliche Perspektive in der sie umgebenden Welt den Raum gliedert. Natürlich haben die Menschen schon weit vorher das Raumbewusstsein erlebt. Bereits die Perser haben vor Jahrtausenden unglaubliche astronomische Vermessungen der Sterne vorgenommen. Der ganze Zodiak der Tierkreiszeichen war den Chaldäern bereits bekannt, und es gab zur Zeit der alten Ägypter ein ausgefeiltes System der astrologischen Vorhersagemethode. Die Große Pyramide in Gizeh bei Kairo die bereits vor 12.000 Jahren erbaut sein soll, enthält Maße, räumliche Proportionen und Dimensionen in bezug zu den Maßen der Erdkugel, deren Genauigkeit noch heute die Wissenschaftler erstaunt. (Siehe Axel Klitzke)
Wir können auch davon ausgehen, dass sich in der über 12-tausend Jahre dauernden Entwicklung der Welt im arischen Zeitabschnitt das Bedenken, Bewerten und das Wahrnehmen der Menschen kontinuierlich entfaltet hat. Angefangen bei einem dumpfen, saturnischen Erfassen der Umwelt und des Seins, über eine innerliches aurische Bewusstheit und eine allegorische Gruppenbewusstheit entwickelte es sich zur klaren Gegenstandsbewusstheit der heutigen Zeit. Dies wird, wie jedes organische Wachstum, in kleinen, manchmal unmerklichen Etappen vor sich gegangen sein. Und es ist sicherlich plausibel, wie es verschiedene Weisheitsbücher andeuten, dass es auch noch eine Weiterentwicklung des Denkens für den Menschen in künftigen Inkarnationen der Erde geben wird. Wenn es uns jetzt gelingt, unsere aktuelle Tagesbewusstheit für einige Augenblicke aus dem materialistischen Denkmodell zu befreien, um für die Dimensionen des höheren Denkens offen zu sein, dann sehen wir eine Welt der Vibrationen, eine Welt des Lichtes und des Bewusstseins. Alles Sein webt im Licht, in einer unerschöpflichen Kraftfülle. Alle Körper, alle Wesen, Tiere, Pflanzen und Menschen sind ganz unterschiedliche, lebendige, reflektierende Kraftfelder. Sie wirken holistisch miteinander in einer harmonischen wohlgeordneten Einheit.
Jeder Kosmos, jede Galaxie ist ein gigantisches Meer aus diversen Energien. Sieben mal sieben Energieströme evolvieren die gesamte Schöpfung von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Die Astrophysiker in der ganzen Welt erkunden mit großen Radioteleskopen die kosmische Strahlung oder erforschen mit Hilfe der Gravitationsstrahlung die fernsten Geburten von Galaxien. Dass die Röntgenstrahlung nicht nur zu medizinischen Untersuchungen, sondern auch auf Flughäfen bei der Sicherheitskontrolle eingesetzt wird, ist allgemein bekannt. Sie durchdringt den Körper und kann festere Stoffe, wie z.B. Knochen oder Metalle, sichtbar machen. Zahllose Wellenbereiche für Radio-, Fernseh- oder Satellitensender, UMTS für mobiles Surfen oder Telefonieren oder die GPS-Positionserkennung strahlen rund um den Globus nach allen Richtungen durcheinander. Auf der Welt kann kein Platz gefunden werden, wo diese Wellen nicht von einem Radioempfänger in Musik oder Sprache umgesetzt werden könnten. Auch wenn einige umweltbewusste Mahner den ängstlichen Bürgern viel vom sogenannten «Elektrosmog» erzählen, werden diese zahllosen WLAN-, Bluetouth-, Mobilfunk- und Rundfunkwellen von den meisten Menschen selbst nicht wahrgenommen. Man mag den Auswirkungen auf das normale biologische Leben unterschiedlich gegenüber stehen. Sie sind trotz alledem einfach überall mit entsprechenden technischen Apparaturen nachzuweisen. Ja, das Erstaunliche daran ist doch, obgleich sie sich alle gegenseitig durchdringen – gewissermaßen zusammen ein gewaltiges Vibrationsfeld sind – kann jede Frequenz nahezu ungestört von einer anderen für die Mobilfunk- oder Fernsehübertragung eines einzelnen Senders, Hörers oder Programms verwendet werden. Hinzu gesellen sich bei genauer Betrachtung auch noch die zahlreichen feinstofflichen Vibrationsfelder – ätherisch, astral, mental, spinal etc. Davon mehr in einem anderen Kapitel.

Licht-SpektrumBetrachten wir einmal folgende Tatsache: Das sichtbare Licht ist nur ein kleiner Bereich des ganzen elektromagnetischen Spektrums, der ohne technische Hilfsmittel vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann. Er umfasst den Frequenzbereich von 400 bis 700 Nanometer. Das gesamte (irdische) Spektrum reicht von 0,01 Nanometer der kosmischen Strahlung bis etwa 1000 Meter Wellenlänge, so wird es von der Wissenschaft angegeben. Nun werden in den feinstofflichen Vibrationsfeldern die Frequenzen der wirkenden elektromagnetischen Kräfte Äther, Astralis, Mentalis usw. immer höher und damit noch energetischer. Sie bekommen aber auch etwas andere Qualitäten, Charaktere und Wirkungsmöglichkeiten. Da der normale Mensch keine stofflichen Sinnesorgane in und aus Materie für diese Vibrationsebenen entwickelt hat, wird er diese nicht mit seinen Sinnen wahrnehmen können, auch wenn die feinstofflichen Kräfte alles durchdringen, also auch hier und jetzt im Raum anwesend sind.

Ja, selbst die höchsten Vibrationen aus den göttlichen Lebensfeldern erreichen die Menschen immer, wenn sie sich dafür öffnen.

Sie sind ihnen «näher als Hände und Füße», wie es in der Bibel steht. Natürlich wirken diese universellen Lichtkräfte in den kosmischen Gebieten in einer total anderen Vibration. Sie besitzen nicht nur ganz andere, gewaltigere Energien, sondern wirken auch in einer anderen «Richtung», sind ausgestattet mit ungewöhnlichen Befähigungen. In einer Passage in dem gnostischen Werk «Die Pistis Sophia» steht, was Jesus von diesen Lichtkräften nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt seinen Jüngern berichtet:

„Siehe, die Zeit ist nun erfüllt. Ziehe das Kleid an und komme zu uns. Denn wir alle erwarten Dich, um Dich auf Befehl des Ersten Mysteriums mit seiner Pracht zu bekleiden.  ……  Danach ließ ich diesen Ort hinter mir und ging hinauf zur ersten Sphäre, die überaus leuchtete und zwar neunundvierzigmal stärker als damals, als ich im Firmament war. Als ich zum Tor der ersten Sphäre gelangte, kamen die Tore in Bewegung und öffneten sich alle gleichzeitig. – Ich trat ein in die Häuser der Sphäre, überaus leuchtend in unermesslichem Licht, und alle Archonten und alle Bewohner der Sphäre gerieten in Verwirrung. Sie sahen das große Licht, das mich umgab, und sie erblickten mein Kleid und sahen darauf das Mysterium ihres Namens. Und sie gerieten noch mehr in Aufregung und Furcht und riefen: «Wie ist der Herr des Alls durch unsere Mitte gegangen, ohne dass wir es wussten?» …
Sie bewegten alle ihre Äonen, Sphären und Ordnungen gleichzeitig voller Furcht und Zittern wegen des großen Lichtes, das mich umgab und das von anderer Beschaffenheit war als jenes, das mich umgab, als ich mich auf der Erde der Menschen befand. Denn die Welt hätte die Fülle dieses Lichtes nicht ertragen können. Es hätte die Welt und alles, was darin ist, unverzüglich vernichtet. Das Licht aber, das an mir war inmitten der zwölf Äonen, war 8700 Myriaden Mal stärker als jenes, das mich bei euch auf der Erde umgab. – Als nun alle, die sich in den zwölf Äonen befanden, das große Licht an mir sahen, gerieten sie in Aufruhr und liefen in den Äonen hierhin und dorthin. Alle Äonen und Himmel und ihre gesamte Ordnung bewegten sich gegeneinander aus großer Furcht, da sie das Mysterium, das sich ereignete, nicht kannten. Adamas, der große Tyrann, und alle in den Äonen wohnenden Tyrannen begannen vergeblich, gegen das Licht zu kämpfen. Und sie wussten nicht, gegen wen sie kämpften, da sie nichts sahen als das alles überwältigende Licht.“

Klar und unmissverständlich wird in diesem Text beschrieben, dass die Lichtkraft der höheren kosmischen Gebiete noch viele Myriaden mal mehr Energie und eine tausendmal höhere Frequenz hat, als die irdischen elektromagnetischen Kraftfelder und der mikrokosmischen Felder, die uns wegen ihrer besonderen Eigenschaft der Durchdringung sehr nahe sind.

Die Art und Weise, wie sich das Licht im Weltall ausbreitet, wirkt für unser physikalisches Denken etwas mysteriös, weil der Mensch im allgemein gewohnt ist, beim Licht immer von «Strahlen» oder «Strahlung» zu sprechen, die von einer Quelle, von einem Sender ausgehen. Natürlich kennt jeder die Sonne, den Mond und die Sterne, von denen das uns bekannte Licht zur Erde kommt, auch wenn sie Milliarden Lichtjahre dafür benötigen, wie die Astronomie ermittelt hat. Dass sich das Licht für den Menschen immer in Form von Strahlen bewegt, hat natürlich seinen Grund in der Art unserer materiellen Wahrnehmung der Augen mit ihrer stets feuchten Pupille, und der Position, wie der Mensch sich darein begibt. Für ihn entwickelt sich alles Geschehen immer in Bezug zu sich selbst. Nach seinen Vorstellungen ist er selbst stets der Mittelpunkt seines Lebens, seines Seins innerhalb der sinnlichen Wahrnehmungen seiner Umwelt, in der sich die Dinge der Welt vollziehen, so wie er sie sehen kann. Und da ist für ihn das wahre Abbild der Realität. Darum ist er oder sie für sich gesehen immer der «zentrale Brennpunkt», um den sich alles dreht. Da der Mensch sich selbst innerhalb einer physisch materiellen definierten Welt dann auch als Hauptakteur, als der «Macher» erfährt, besitzt auch das Licht für ihn eine dementsprechende Aktionseinheit. Das Licht, die Sonne oder die Kerze, das Leuchtmittel in einer Lampe strahlt. In der Vorstellung des Menschen benutzt das Licht die Strahlen – so wie Speere – für seine Ausbreitung und Wirkung in Zeit und Raum. Da die Lichtbrechung in der Pupille oder anderen Medien ihn die «Strahlen» sehen lässt.

Das Licht selbst sehen wir nicht.

Unter normalen Bedingungen sehen wir vom Tageslicht nur die beleuchteten Gegenstände, Personen oder Wände im Raum. Den Sonnenschein selbst sehen wir nicht oder sehr selten direkt, nur wenn wir direkt in die Lichtquelle hinein schauen. Wer durch die sommerliche Landschaft wandert, erblickt im «strahlenden» Licht (wir können es schon nicht mehr mit anderen Worten ausdrücken!) die sonnendurchflutete Landschaft, das Wechselspiel von Licht und Schatten auf den Feldern und Hügeln, das von den dahin ziehenden Wolken auf die weite Landschaft gezaubert wird. Aber direkt sieht man das Licht nicht. Wenn es da ist, sind alle Gegenstände hell. Dort wo das Licht nicht hinscheint, ist es dunkel, finster. Nur durch die Beschaffenheit der feuchten Augenoberfläche und wenn sich Wolken oder andere Hindernisse zwischen Sonne und den Betrachter schieben, sieht das Auge bei feuchter Atmosphäre so etwas wie Lichtstrahlen. Im physikalischen Labor werden diese «Strahlen» in optischen Geräten mit Löchern und Linsen (beim Laser durch Kristalle und starke Magnetfelder) «aus dem Gesamtfeld Licht» ausgeschnitten, damit es analysiert und seine speziellen Effekte untersucht werden können. Entgegen diesen besonderen physikalisch bedingten Erkenntnissen, ist das Licht und sind alle anderen Kraftfelder tatsächlich in Art und Erscheinung ein homogenes elektromagnetisches Feld, das immer unteilbar ist, ganz gleich wie weit sich sein Kraftfeld ausdehnen kann. Das Licht ist immer und überall ein kugelförmiges Kraftfeld, das von der Lichtquelle nach allen Seiten ausgesendet wird. Genauso geschieht es mit allen anderen elektromagnetischen Wellen. Innerhalb des gesamten Feldes sind stets alle Eigenschaften des Lichtes, also auch einmodulierte Informationen, in allen Punkten des Feldes enthalten. Es kann im All verschiedene Lichtfelder geben, schnellere und langsamere, solche die unser Auge verarbeiten kann und solche, die wir nicht mit unseren Sinnesorganen, auch nicht mit den optischen Spezialgeräten erfassen können. Im Weltall gibt es keinen Raum, in dem kein Kraftfeld vibriert. Überall, in allen sieben kosmischen Gebieten, in allen sieben Dimensionen wirkt ewig das Leben, das Licht, Bewusstsein und Werden, der Logos.

Betrachtet man die Welt einmal aus dieser Sicht der Kraftfelder, dann wird überdeutlich, alles Sein wirkt uneingeschränkt durch- und miteinander. Es gibt wirklich Nichts, das getrennt vom anderen Sein existiert. Es gibt Nichts, das nicht existiert.
In dieser Weltanschauung ist das Modell des mechanischen Billardkugeln-Nebeneinander und -Nacheinander auf einen Sonderfall der irdischen mechanistischen Physik begrenzt. Eigentlich war das vielen Menschen in ihrer Sicht auf die Götterwelt völlig selbstverständlich. Ob sich nun in Hellas alle Götterhierarchien auf dem Olymp zusammen fanden oder in Indien die Göttertrias unter Indra, Brahma, Shiva, Vishnu oder Krishna mit den vielfältigen ihnen zugeordneten Kräften wirkten, oder in Ägypten die hohen Götter sich im Sonnengott «Re» vereinten, in allen Theogonien war die Schöpfung stets eine Ganzheit aus hehren Lichtkräften. Die unterschiedlichen Wirkungen für den Menschen bekamen in den Kulturen verschiedene Namen, die sich sogar regional deutlich unterschieden. Jedoch waren alle diese Kräfte in der Gesamtheit immer nur «eine heilige Kraft», weit über alle Kräfte des Menschen erhaben. Der Mensch fühlte sich in allen Zeiten absolut abhängig von ihren Beeinflussungen, wie z.B. bei der Ernte, der Fruchtbarkeit, dem Erfolg in Krieg und Handel, selbst im Tod etc. Darum schufen die Könige oder Pharaonen die Gebetstempel, wo der höchste Priester, Pharao, Kaiser die «Götter» zu einer guten Ernte oder einem Kriegserfolg stimulieren musste, und wo das Volk seine Opfer zur Besänftigung oder Animation der «Götter» bringen konnte. Auch heute noch wird den Göttern in den antiken Tempeln für viele egoistische Interessen geopfert. In den Texten des Hermes Trismegistos aus der ägyptischen Philosophie kommt zum Ausdruck, dass der «eine Gott alles» ist, dass ER alles durch sein Wort, den Logos, – Synonym für die bewusste göttliche Kraft – geschaffen hat und noch schafft, dass ER alles erkennt und erkannt sein will – also alle Offenbarung in seinem universalen Bewusstsein lebt.

In der hinduistischen, chaldäischen, griechischen und ägyptischen Kosmogonie werden zwei Weltschöpfungen angedeutet. Auch in der jüdischen Genesis, die in den ersten Büchern Moses beschrieben wird, werden eine erste Schöpfung in sieben Tagen und eine zweite Schöpfung des Paradieses und von Adam und Eva mit dem Sündenfall beschrieben. Diese repräsentiert einen späteren Schöpfungsprozess nach der vierten Erd-Inkarnation in die materielle Lebenssphäre, erklärt Rudolf Steiner. Und jeder heilige Lehrer wird bestätigen, dass selbst diese aus dem heiligen Feld kommende Welt nur darum existent und lebensfähig ist, weil sie von SEINER Kraft durchdrungen ist, bis in das kleinste Lebewesen.
Trennen wir uns also von unserem partiellen, teilweisen und abgrenzenden Verstandesdenken. Alle Schöpfungen sind eine Einheit, einen Ganzheit, auch wenn unsere materiellen Sinnesorgane eine andere Weltanschauung beweisen wollen. Mit unserem Erfassen sehen wir prinzipiell immer nur einen Teil der Summe. Dieser Gedanke ist in einigen alten Lehren der indischen Philosophie deutlich zum Ausdruck gebracht worden, z.B. in den Upanishaden. Das waren und sind konkrete Visionen der Wirklichkeit. Denn alle Menschen, alle Wesen, alles Leben ist immer, wenn auch unbewusst, auf eine gewisse Art mit allem, auch mit dem universellen Bewusstsein verbunden. Fragen Sie doch einmal einen Islamisten, einen gläubigen Hindu, oder einen Buddhisten! – Sie werden es ihnen bestätigen. Es sollte jedoch von allen in Demut und Bescheidenheit gesagt werden. Jeder Mensch kann immer nur den Teil des Ganzen erfassen, für den er in seinem mikrokosmischen Werden geeignet wurde. Die mentale Evolution geht einher mit der Entfaltung der transpersonalen Felder, auch der Astralis mit dem Brennpunkt im Herzen, dem Berührungspunkt mit der Monade. Das ist ein kontinuierlicher Prozess der Evolution des Mikrokosmos und der Hinwendung des ihn bewohnenden Menschen zum höheren Bewusstsein.

Im Folgenden sollen drei besondere Aspekte näher betrachtet werden:
Erstens die Vermischung der Kraftfelder, die isobare Resonanz,
zweitens die Bildung kugelförmiger Monaden oder Holokumulies und
drittens die Modulation und Zusammenarbeit der Kräfte.

Die Vermischung, das Neben- und Durcheinander der Kraftfelder ist darum möglich, weil sie in unserem Sinne unstofflich sind. Das bedeutet, der Raum, in dem sie vibrieren, wird durch ihre Existenz nicht für andere Wellenbereiche blockiert. Sie füllen den Raum ihrer Existenz nicht in einer materiellen Form aus, wie z.B. Wasser oder Stein, die durch ihre Anwesenheit alle anderen Materialien verdrängen. Es sei denn, sie lösen sich ineinander auf oder emulgieren sich, verschmelzen miteinander. Das ist für uns eigentlich schon ein völlig selbstverständliches Phänomen. Hier sollten wir uns einen Moment Zeit gönnen, dieses kleine Wunder der Existenz noch einmal genauer anzuschauen. Die grobstofflichen Dinge beanspruchen einen konkreten Raum gegenüber den anderen materiellen Erscheinungen (mit Ausnahmen), aber nicht immer gegenüber den elektromagnetischen Wellenbereichen. Denn z.B. Röntgen- oder Neutronenstrahlungen können die Materie durchdringen. Töne, Schallwellen sind wesensmäßig an die Stoffwelt gebunden, weil sie durch Druckwellen in der Materie bestimmt werden, die sich in der vibrierenden Materie oder in der Luft ausbreiten. Demgegenüber durchdringen sich das Licht, Radiowellen, elektromagnetische Vibrationen überall in Raum und Zeit immer gegenseitig. Also schwingen sie gemeinsam in einem Sein mit allen anderen Frequenzen. Zudem sind sie gegenseitig kohärent unter Einhaltung bestimmter Wellengesetze, wenn sie sich in der Frequenz unterscheiden, also auf verschiedenen Energiehöhen vibrieren.

Die Grundregel für die gegenseitigen Aktionen in der Welt der Vibrationen oder Kraftfelder ist das isobare Resonanzgesetz: «Gleiches zu Gleichem».

Alles was nicht den gleichen Vibrationsschlüssel hat, wird weder behindert noch vermischt. Eine Interferenz entsteht nur bei gleichen oder höchst ähnlichen Frequenzen. Bei «elektromagnetischen» Wellen ist die Frequenz über die Ausbreitungsgeschwindigkeit mit ihrer Wellenlänge verknüpft. Je höher die Frequenz, desto «mehr Wellen» pro Maßeinheit, desto höher die Energie. Damit wird auch eine Aussage über ihre Energie gemacht: je kürzer die Wellenlänge und je höher die Frequenz, desto größer ist die Energie, die sie transportieren. Das ist für die folgenden Überlegungen nicht ganz unerheblich.

Das Grundphänomen der kugelförmigen Entstehung eines elektromagnetischen Feldes ist eigentlich allen bekannt, die sich nur ein wenig mit Radiologie befasst haben. Die Impulse der Schwingungen dehnen sich von der Quelle nach allen Seiten gleichmäßig aus, bis an ein energetisches Ende. So entsteht ein kugelförmiges Feld, in dem die Vibration ausschwingt. Jedes Schwingungsfeld hat Kraft seiner ihm mitgegebenen Energie eine bestimmte Größe. Die Energie steht proportional zum Radius des Feldes. Sie nimmt energetisch immer mehr ab (in unserem Kosmos im Quadrat der Entfernung), je weiter sich die Vibration von der Quelle entfernt. Die Reichweite hängt mit der Energieintensität zusammen, die vom Sender des Wellenfeldes gesendet wird. Hört die Energiequelle auf zu senden, bricht das Feld zusammen, es erlischt. Das Feld bildet sich immer rings herum nach allen Richtungen um den Sender als ein kugelförmiges Feld.

Der Kreis oder die Kugel ist die symmetrischste Form im All und folgt den prinzipiellen Gesetzen des Alls: absolute Harmonie in Gleichheit und Resonanz.

Die entstehenden Energieimpulse verlassen nicht wie geworfene Steine den Werfer, sondern sie bleiben stets mit der Quelle verbunden und sind immer eins mit ihr. Auch die mit dem Feld mitschwingenden, aufmodulierten Informationen, wie z.B. Bild, Sprache oder Musik, breiten sich mit dem Feld kugelförmig aus. Diese kugelförmigen Konfigurationen sind nicht nur ein Phänomen des gesamten Feldes, sondern auch eine strukturbildende Eigenschaft innerhalb der Kraftfelder.

Giordano Bruno hat in seiner Vision des Kosmos diese schöpferischen Kraftfelder im Universum als Monaden bezeichnet. Seine Einsichten fasse ich folgendermaßen zusammen: Aus der Urmonade erklingen vom Anbeginn an sieben Schöpfungskräfte in den sieben Dimensionen aller universellen Monaden, die dann von der Uridee erregt ihrerseits galaktische Monaden emanieren. In Folge entstehen gleichermaßen in ihnen Myriaden Sonnenmonaden und planetare Monaden. Die dynamische Kaskade der monadischen Schöpfungen analog der Idee vom Anbeginn nimmt kein Ende bis für alle Wesen bis hin zu den Nanotierchen das Leben geoffenbart ist. Wie bei einem gewaltigen Orchester – auch wenn es das menschliche Denkvermögen nahezu überfordert – klingen alle universellen, galaktischen, solaren, planetaren, mikrokosmischen Monaden in einer untrennbaren Einheit zusammen mit der ursächlichen Monade des Schöpfungsfeldes, Tao, Gott-Vater, Indra, Shiva, Brahman o.ä. Alle auch sehr stark unterschiedlichen Monaden des allumfassenden Universums sind stets und permanent eins mit der fundamentalen Einheit aller. Seit Anbeginn kommunizieren alle Monaden vollkommen zusammen mit allen anderen als Gruppe und im einzelnen in Harmonie mit der einen kybernetischen Idee, genauso harmonisch wie ihr Schöpfungsfeld. Wie die Monade der Erde ein Geschöpf der kosmischen Monade des Sonnensystems ist, so ist die Monade der Sonne wiederum ein Geschöpf der galaktischen Monade der Milchstraße. In der kosmischen Monade der Sonne kreisen auch die acht Monaden der anderen Planeten mit ihren Begleitern. So wie der Mond seine Monade bei seiner Schöpfung aus der Erdmonade empfangen hat, so haben die anderen Planetenmonde im Sonnensystem ebenfalls ihre Monaden aus den Monaden ihren Mutterplaneten erhalten, als sie im Prozess der Hervorbringung erschaffen wurden. Die Monaden aller irdischen Wesen und Lebenswellen gliedern sich ein in die irdische Monade. Sie sind also immer eine Wirkungseinheit, und doch unterschieden nach den jeweils eingegebenen Aktionsstrukturen. Alle Monaden der universellen Evolution erstellen für alle Geschöpfe ein organisiertes Lebensfeld, einen Makrokosmos, einen Kosmos oder Mikrokosmos – je nach Größe des Geschöpfes – und dynamisieren darin die eingeborenen Entitäten, Wesen und Körper – Galaxien, Sonne, Planeten, Wesen, Menschen, Lebenswellen – zur Vollkommenheit ihres Seins und harmonisieren mit Liebe und Gerechtigkeit das Miteinander aller Wesen und Geschöpfe kraft des universalen Resonanzgesetzes. Für die konsequente Umsetzung der ihr innewohnenden Idee aus dem universalen Bewusstsein erstreben alle Monaden in der Herrlichkeit der Offenbarung mit den sieben Kräften des Alls kybernetisch die permanente Entwicklung ihrer Wesen – Engel, Menschen, Tiere, Pflanzen.

Die Monaden sind vollendete Kinder Gottes in allen sieben Kraftfeldern und als autonome Funktionseinheiten in sich uneingeschränkt lebensfähig. Über den permanenten Austausch von Kräften und Informationen auf der Basis der isobaren Resonanz mit allen anderen Monaden entfaltet sich das stete Werden in allen kosmischen Gebieten. Damit leiten sie die metaphysische Evolution der in ihren Arbeitsfeldern eingeborenen Geschöpfe.

In der Schönheit eines Regenbogens leuchtet eine weitere Qualität der Monaden auf. Wer schon einmal die frappierend glitzernden Reflektionen des Lichtes in den zahlreichen Wassertropfen eines Spinnennetzes im Morgentau gesehen hat, ahnt den Grund für die Projektion des Allgeschehens durch Indras Netz. In ihm erblicken wir symbolisch die ungezählten Möglichkeiten der interaktiven Kommunkation. Alle Wesen und Geschöpfe im All sind eingebettet in ihre Kosmen, in denen sich das Licht, die elektromagnetischen Felder aus allen Ebenen unterschiedlich reflektieren, nach der grundlegenden isobaren Resonanz im Allgeschehen. Der Begriff „Holon“, der auch Ken Wilbers Philosophie bestimmt, enthält unter anderem die Assoziation mit der physikalischen Technik der Holographie. Analog diesem holographischen Inhaltsphänomen wird die Eigenschaft der Monaden bestätigt, dass sie als strukturgebende Entitäten des ganzen Universums immer über die komplette Information des unbegrenzten Alls verfügen. In der Kohärenz aller Kraftfelder wird deutlich, wie die qualitative Kohabitation aller elektromagnetischen Felder im All das holistische Werden bestimmt.

In der Schönheit eines Regenbogens leuchtet eine weitere Qualität der Monaden auf. Wer schon einmal die frappierend glitzernden Reflektionen des Lichtes in den zahlreichen Wassertropfen eines Spinnennetzes im Morgentau gesehen hat, ahnt den Grund für die Projektion des Allgeschehens durch «Indras Netz». In ihm erblicken wir symbolisch die ungezählten Möglichkeiten der interaktiven Kommunkation. Alle Wesen und Geschöpfe im All sind eingebettet in ihre Kosmen, in denen sich das Licht, die elektromagnetischen Felder, aus allen Ebenen unterschiedlich reflektieren, nach der grundlegenden isobaren Resonanz im Allgeschehen. Der Begriff „Holon“, der auch Ken Wilbers Philosophie bestimmt, enthält unter anderem die Assoziation mit der physikalischen Technik der Holographie. Analog dem holographischen Inhaltsphänomen wird die Eigenschaft der Monaden bestätigt, dass sie als strukturgebende Entitäten des ganzen Universums immer über die komplette Information des unbegrenzten Alls verfügen. In der Kohärenz aller Kraftfelder wird deutlich, wie die holistische Kohabitation aller elektromagnetischen Felder im All das kybernetische Werden bestimmt. Bei dieser Betrachtung ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Begriff «elektromagnetisch» nicht nach irdischen Maßstäben auf die weiteren sechs Kraftfelder direkt übertragen werden kann. Die Astralis oder Mentalis z.B. ist nur insofern «elektrisch» bzw. «magnetisch», weil diese kosmischen Kräfte mittels der ihnen innewohnenden Energievibrationen und analog der gegenseitigen resonanten Anziehung bzw. Abstoßung wirken. Die Brechung des irdischen Lichtes zeigt uns symbolisch wie der Einfalls- und Austrittswinkel und die Qualität, wie z.B. «Dichte und Reinheit» des Kosmos, die «Farben» oder die Eigenschaften bestimmen, die mit dem reflektierten «Licht» weiter gereicht werden. Tritt eine Vibration in einen Kosmos oder Mikrokosmos ein, dann wird diese entsprechend der inneren Aufgaben verwendet und mit einer dementsprechenden inhaltlich veränderten Schwingung wieder ausgesendet.

Dabei muss noch ein drittes Phänomen der Kraftfelder beachtet werden, das uns bei der Akustik, z.B. in der Musik, geläufig ist, aber nicht immer bewusst wird. Die Grundschwingung, die Basisvibration z.B. eines Instrumentes oder einer Stimme wird durch Überlagerung mit zusätzlichen Vibrationen moduliert. Diese spezifischen „Klangfarben“ entstehen auch in den kosmischen Resonanzen. Folgende Analogie kann jeder beobachten: Schaut man auf eine bewegte Wasseroberfläche eines Sees, dann sieht man, wie das Wasser in großen Wellen auf das Ufer zurollt. Auf den großen aus der Tiefe kommenden Wellen kräuseln sich vom Wind auf der Wasseroberfläche noch zusätzlich kleinere Wellenfelder, die auf die großen breiten Wellen ihre Muster zaubern. Kleinere Windböen kräuseln selbst diese Wellen noch zu einer glitzernden Feinstruktur, die auf den großen Wellen reitend davongetragen wird.


Zur Erläuterung machen wir einen Seitensprung in die Akustik. Die empfundene Tonhöhe von Tönen aus Musikinstrumenten ist durch die Frequenz ihrer Grundschwingung bestimmt. Durch ein Instrument wird der Grundton, z.B. Kammerton a‘, mit weiteren Klangmodalitäten ausgestattet. Der erzeugte Ton verrät durch seine Klangfarbe, z.B. Obertöne, einem geschulten Ohr das Instrument und die Spieltechnik. Stellt man den Ton auf einem Oszillographen dar, so zeigt er keine glatte Sinuskurve, sondern ein vielfach gezacktes Bild, in der die Grundschwingung – Ton a‘ – wohl noch zu erkennen ist. Analog können mehrere Schwingungsmodulationen entstehen, das bedeutet, es können diverse Inhalte mit den Kraftfeldern ausgesendet werden, z.B. die Sprache des Nachrichtensprechers, die Bilder eines Vulkanausbruches oder ein Konzert aus der Mailänder Skala, wie es eigentlich allgemein bekannt ist und am Fernseher oder im Internet weltweit, auch in den entlegendsten Ecken der Länder, völlig selbstverständlich konsumiert wird.

In dem «Corpus Hermeticum», einem Buch über «Alchemie und Gnosis», das einem «Hermes Trismegistus» zugeschrieben wird – es kam in der Renaissance über «Marsilio Ficino» aus der arabische Welt nach Europa –, werden schon viele Ansichten über die kosmischen Kraftfelder beschrieben. Obgleich die Menschen in der Antike und davor wohl kaum die Kernphysik erforscht haben, wie uns die Archäologen wissen lassen, waren den damaligen Weisen oder Eingeweihten wohl schon die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der unstofflichen oder metaphysischen Welt bekannt. So kann man auch heute feststellen:

Erstens: Alles Leben ist ein holistisches Zusammenwirken zahlloser Vibrationen aus vielen Quellen, die alle aus einer gespeist werden, der Urmonas
Zweitens: Sieben mal sieben gleich 49 Kraftfelder wirken im All immer durcheinander und miteinander. Das zeitliche Nacheinander und das räumliche Nebeneinander sind spezifische Eigenschaften der Materie im irdischen Kosmos, weil sich diese niederen Schwingungen nicht gegenseitig durchdringen können und darum den mechanischen Gesetzen der Physik gehorchen.
Drittens: Alle Kraftfelder bilden immer und überall kugelförmige Kosmen, Monaden. Selbst die höchste «unkennbare Gottheit» wird in Offenbarung als ein Kreis mit einem Punkt symbolisiert. So hat es z.B. Mme. H.P. Blavatsky von ihren Mahatmas übermittelt bekommen. Die Monaden entsprechen den «Kindern Gottes». Diese schaffen aus ihren Kräften für die Weiterentfaltung der Schöpfung kybernetische Entwicklungsfelder, also Makrokosmen, Kosmen bzw. Mikrokosmen, in denen Wesen, Geschöpfe – Galaxien, Sonnen, Planeten, Menschen – evolvieren und bis zur Vollendung heranreifen. Darin spiegelt sich auch die Trinität der Alloffenbarung: Vater = Monade; Sohn = Geschöpf; Heiliger Geist = Arbeitsfeld, Kosmos.
Viertens: Alle Kräfte in Offenbarung wirken kohärent nach der isobaren Resonanz. Alle Monaden, Entitäten etc. empfangen für ihre Entfaltung die erforderlichen Vibrationen, wandeln alle bei der eigenen Verwendung um, und spiegeln alle Kräfte mit den neuen Informationen weiter. Durch dieses permanente Empfangen, Umwandeln und Wegschenken können sich alle Schöpfungen, alle Entitäten und Wesen stets erneuern.

Fünftens: In allen Kraftfeldern, Geschöpfen und Lebenswellen wirken bei der interkosmischen Evolution – erschaffend, konzipierend, regulierend, mitdenkend – die liebevollen, barmherzigen, sinngebenden und inspirierenden Vibrationen des universalen Bewusstseins. Es gibt Nichts im All, das nicht in seinem Bewusstsein, dem Logos, ist. TAO ist überall in der Mitte. In den Veden ist es Brahman oder Shiva, der alles erschafft und belebt.
Sechstens: Alles Kräftespiel in unserem Universum ist eine einzige holistische Einheit. Es gibt keine Nichtexistenz, es existiert kein außerhalb. Alle vielfältigen Dimensionen, Kräfte, Geschöpfe und Wirkungen stehen immer und überall in der einen kybernetischen Kohabitation in den sieben Dimensionen. Die Unter- und Abgeschiedenheiten gibt es nur im Erfassen und Denken des stofflichen Menschen während seiner materiellen Entwicklungsphase bis zum Selbstbewusstsein.
Siebtens: Es gibt an keiner Stelle des Alls und zu keiner Zeit eine nutzlose Verschwendung von Energie. Der «Tod» ist eine Schimäre im lebenden Wechselspiel der Schöpfung. Er gehört zu den absurden physischen Gedankenmodellen innerhalb der irdischen, materiellen Weltanschauung. Alles Sein befindet sich in einem beständigen Umwandlungsprozess, das Leben ist eine dynamische teleologische Entropie, eine kontinuierliche Umwandlung der «elektromagnetischen» Energien von einem Wirkungszustand in einen anderen.

Die Grundregeln der All-Komposition

In dieser Weltsicht der geistigen metaphysischen Wellenfelder geschieht alles kybernetisch durch Interferenzen und Kohärenzen miteinander. Es existieren einige Regeln, die dieses Miteinander in einer absolut harmonischen schöpferischen Ordnung klingen lassen, wie ein gewaltiges Orchester. Jedes Instrument spielt mit seinem individuellen Klang und seinem einzigartigen Timbre. Unter der Leitung einer überwältigenden göttlichen Komposition aus Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit spielen sie eine holistische Seinssymphonie. Gerade weil alle unterschiedlichen Instrumente harmonisch für ein gemeinsames Ziel miteinander spielen, erfüllt ein wundervolles «Klangerlebnis» alle Universen, die dann mit ansteigender herrlichen Mitwirkung antworten. An diesem allegorisch zu verstehenden Bild für die Schöpfung können wir ermessen, wie das Bewusstsein einerseits alles umfassend und andererseits in jedem einzelnen kooperierenden Wesen oder Kosmos wirkt und stets an allen einzelnen Untergliederungen, an noch so winzigen Bereichen beteiligt ist. Jede Melodienfolge, jeder Akkord, jeder Ton wird in jedem Detail liebevoll zum Ganzen, zu einer großen zusammenwirkenden Harmonie, geführt.
In diesem Orchester der Offenbarung gibt es auch eine primäre Schutzfunktion des Lebens, die in der ewigen Philosophie «Nemesis» genannt wird. Diese absolute Gerechtigkeit basiert auf dem isobaren Resonanzgesetz nach dem Gleichheitsprinzip, so dass immer die Harmonie aller im dynamischen Miteinander gesichert bleibt. In der griechischen Mythologie wird «Nemesis», die «Göttin des Schicksals» der alten Griechen, mit einer Augenbinde dargestellt, nicht weil sie blind aburteilt, sondern weil im All die persönlichen, linear körperlichen Aspekte keine zu bewertenden Faktoren sind. Alles Leben in der gewaltigen Schöpfung, ganz gleich auf welcher energetischen Ebene und in welchem Entwicklungsstadium, gründet auf dem harmonischen Mithelfen in der Gesamtentwicklung. Um die Grundstrukturen der dynamischen Wechselwirkungen in der interkosmischen Evolution zu erhalten, bemühen sich alle Geschöpfe darum, jeden einzelnen Mitwirkenden stets erneut für diese Mitarbeit geeignet zu machen, wenn er einmal abgewichen sein sollte, und ihn erneut mit seinen Vermögen wieder in das harmonische Allgeschehen einzuweisen. Darum sind «Nemesis‘ Wege» für das menschliche Bedenken angesichts der vielfältigen Interaktionen der kosmischen Kräfte unübersehbar verschlungen wie in einem Labyrinth.

Das Resonanzgesetz – die Spiegelung oder Reflexion

Dieses Gesetz des Alls ist in den Weisheitslehren da und dort verborgen bereits genannt. Die Gesetze der Resonanz, der Spiegelung oder Reflexion für alle Kraftfelder wurden schon erwähnt. Sie werden in der physikalischen Lehre vom Licht, in der Optik oder in der elektromagnetischen Wellenlehre ausführlicher beschrieben. Die Analogien zu den wissenschaftlich physikalischen Darstellungen können hier nur vergleichsweise herangezogen werden, weil die Bedingungen des Universums nicht in einem Labor nachgestellt werden können. Abgesehen von den viel größeren Dimensionen in den Energieformen sind auch die Wesensqualitäten der Kraftfelder vielfach anders, als die auf der Erde bekannten elektromagnetischen Wirkungen. Dennoch können zahlreiche Erscheinungen mit unseren Bildern erklärt werden, auch dann, wenn die Vergleiche niemals präzise sein können. Das Resonanzgesetz ist z.B. als Echoprinzip aus der Akustik bekannt, und der Begriff Reflexion hat bereits im Denken seinen Platz gefunden. In der hinduistischen Philosophie weiß man schon seit Jahrtausenden, dass die weltlichen Gegenstände eigentlich nur Erscheinungen sind. Die persönliche Identifikation mit den Erscheinungen nennen die Hindus «Maya». Dieser Tatbestand könnte auch den europamerikanischen Menschen bekannt sein, wenn er sich seiner Wahrnehmung selbst bewusster wäre. Alles sinnesorganische Erfassen von Gegenständen ist immer nur ein Erkennen der äußerlichen Veränderungen in den eigenen Sinnesorganen, die eben nur die äußere Erscheinung sehen, ertasten, riechen etc. Am deutlichsten wird es beim Sehen. Das Auge vermittelt immer nur den reflektierten Lichtschein, und davon auch nur den Anteil, der von der Oberfläche des Gegenstandes nicht resorbiert wird. Der Mensch sieht nicht das Haus, wie es innerlich ist, sondern nur die Oberfläche der Außenmauern oder des Verputzes. In der meist gewohnten sprachlichen Vereinfachung wird dann gesagt, ich sehe ein Haus; der Mensch jedoch sieht nicht «das Haus» sondern nur den Widerschein der Außenhaut. Da diese Aussage seit dem Kindergarten allen jungen Menschen beigebracht wird, wird sich der Mensch meistens der tatsächlichen Wahrnehmung der häuslichen Oberfläche nicht bewusst. So träumt er vor sich hin, dass er in den Gegenständen die Wirklichkeit der Dinge, Personen und Gegenstände sähe. Es bleibt jedoch eben nur die Reflexion des Lichtes, der Schein oder die Erscheinung.

Allerdings geht dieses Gesetz der Reflexion noch viel tiefer. Jede Aktion, jeder Gedanke, jeder Wunsch und jeder Zornesausbruch wird direkt im eigenen Mikrokosmos reflektiert, sowohl nach innen als auch nach außen. Es ist meistens nicht nur eine eindimensionale Spiegelung, wie an einer glatten Oberfläche, sondern ähnelt mehr der Reflexion in einem vielfach geschliffenen Kristall. Struktur und Vielflächigkeit sind vom Medium selbst – Äther, Astralis, Mentalis – abhängig, sowie von den in den Kraftebenen vibrierenden Absichten, Ideationen und den Komplexen in den morphischen Feldern. Hinzu kommen noch Attribute, die dadurch entstehen, dass alle Kraftfelder «Bewertungsaspekte» mittragen, die der Reflexion «bedachte Brechungen» aufmodulieren, z.B. eine Reduktion oder Multiplikation entsprechend dem beabsichtigten Auftrag. Das Ganze macht es selbstverständlich etwas problematisch, darüber Bilder aus der physikalisch-technischen Denkwelt heranzuziehen, die nur die Kräfte ohne Bewusstheit kennen, wodurch alles immer „körperlich verzerrt“, mechanistisch, technisch kalt und leblos definiert wird. In der Wellenlehre des Alls gibt es weder harte Steine, noch hölzerne Türen von einem Raum zum anderen, oder kullernde Kegelkugeln, noch irgendwelche unbelebten Korrelationen der Wesen ohne Wahrnehmen und Bedenken.

Eine passende Analogie für dieses fließende Miteinander findet sich in den neuesten Erkenntnissen über die Kommunikation und Reflexionen in den Feinstrukturen des Wassers. Aus der normalen Sichtweise ist das Wasser ein einziges fließendes Element. Untersucht man das Wasser etwas genauer, wird eine besondere molekulare Struktur sichtbar. Da zeigt sich, wie sich mehrere Wassermoleküle auf der Basis ionischer Anziehung zu «Cluster» zusammenfügen. Nun haben japanische Forscher durch langjährige Untersuchungen herausgefunden, dass das Wasser Informationen unterschiedlich aufnehmen und übertragen kann. Dies liefert den Beweis, dass in den Schwingungskörpern des Wassers Informationen kommuniziert und reflektiert werden, wie letztlich in allen organischen Wesen und Strukturen.
(«Welt im Tropfen», Team um Prof. Dr.-Ing. Bern Kröplin; «The Message from Water», Masaru Emoto, «Water and Hado», Dr. Lee H. Lorenzen)
Auch das «Licht» ist immer ein einziges Feld, wie wir mit eigenen Augen feststellen können. Bei genauer Betrachtung der Feinstruktur, wie z.B. in der Holografie, erfahren wir von den Kraftkugeln des Lichtes. Die Holographie stellt sehr schön dar, wie das Licht, analog den zweidimensionalen Wellenkreisen auf einer Wasseroberfläche, kugelförmige Kraftfelder bildet. Allerdings sind elektromagnetische Felder immer räumlich, dreidimensional. Das Licht ist ebenso wie das Wasser oder die Luft in der Lage, Informationen aufzunehmen und weiter zu geben. Seit Jahrtausenden sind es Menschen gewohnt, Lichteffekte für die zwischenmenschliche Kommunikation zu verwenden, z.B. beim Leuchtfeuer, bei Leuchtreklamen, beim Film, Fernsehen, Computer, aber auch für medizinische Anwendungen und physikalische Versuche. Zudem gibt es auch lichtinterne Reflexionen, analog der Modulation von Radiowellen. Letztens es ist gelungen, eine an Biophotonen gebundene Informationsverteilung in den Organen des menschlichen Körpers nachzuweisen. Jede Kommunikation ist nicht nur von der Art und den Qualitäten des Senders: Klarheit, Kraft und Dynamik sowie den Qualitäten des Reflektors, unter anderem von seiner Form, Größe, Durchlässigkeit, Reinheit und Konsistenz abhängig, sondern auch von der Auffassung und Erkenntnismöglichkeit des Empfängers mit seinen Qualitäten in den Empfangsstrukturen. Die Resonanzgesetze bestimmen mit ihren isobaren Regeln die beständige Evolution der Schöpfung in einer kybernetischen Einheit.

Das isobare Resonanzgesetz garantiert, dass sich jede Änderung oder Neuerung harmonisch in das kosmische Gesamtgeschehen einfügt.

Was nicht mit der grundlegenden schöpferischen Idee mitschwingen kann, findet sich so lange in einem beschützten kugelförmigen Bereich zusammen, bis seine Abweichungen von der grundlegenden Idee durch den Einfluss der Monade ausgeklungen sind und aus eigener Erkenntnis heraus die Wiedereingliederung beginnen kann. Darin ist die Gnade der weisen Göttin «Nemesis» verborgen. Nichts kann IHM, dem Allbewusstsein, entfallen. Alles bleibt im universalen Bewusstsein enthalten, wird sich stets wieder positiv zu IHM wenden, aus IHM sein und letztlich für die weitere Entfaltung bewusst wahrnehmen, denken und entscheiden, und damit wirken und arbeiten. SEINE Barmherzigkeit geschieht in allen Monaden, Wesen, Entitäten und auch im Menschen, selbst in dem aus irdischer Perspektive bezeichneten Bösen.
Gleiche Gedanken ziehen sich an und finden zusammen aufgrund ihrer isobaren Vibration. Gleiche astrale Schwingungen ballen sich in den morphischen Feldern des PSI-Feldes zusammen, auch wenn es hier auf Erden niemand bemerkt. Das unglücklichste Beispiel dafür sind die mental-astralen Äonen und Archonten unter dem Himmel, die sich aus den zahllosen egoistischen Gedankenwolken der Menschheit seit Anbeginn aller Zeiten kumulieren. Das Gedächtnis der Menschheit aus vielen morphischen Feldern vibriert um den Kosmos und wirkt aufgrund seines Entstehens und seiner aktuellen Dynamik gleichsam wie ein Naturgesetz mit allen Wesen. Dieses Akashafeld überschattet alle Menschen und drängt sie zu den unglaublichsten Taten.

In einigen amerikanischen Denkschulen hat sich zur Zeit für die Erscheinung des gemeinsamen Denkfeldes der Begriff „morphisches Feld“ herausgebildet. „Als morphisches Feld, ursprünglich auch als morphogenetisches Feld, bezeichnet der britische Biologe Rupert Sheldrake ein ‚hypothetisches‘ Feld, das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. In seinem 1988 veröffentlichten Werk „Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur“ erweiterte er seine Hypothese dahingehend, dass die morphischen Felder auch die Naturgesetze selbst erfassen. Nach dieser Sichtweise bestände die Natur möglicherweise nicht nur aus Naturgesetzen, sondern auch aus Regelkreisen.“ (Zitat Wikipedia)

Diese isobaren Regelkreise, die Monaden aus nirvanischen, mentalen, astralen und ätherischen Feldern, gewährleisten in jedem Kosmos, in jedem geschaffenen Wesen das Harmoniegesetz. Sie wirken aus unserer Sicht nahezu automatisch in dem Sinne: Alles was in gleicher Schwingung vibriert, wird assimiliert und gespiegelt. Alles was nicht damit übereinstimmen kann, wird wieder ausgeschieden oder gleich abgestoßen. Alle Menschen kennen die Wirkung von Sympathie und Antipathie, die Reaktionen nach den unterschiedlichen Geschmäckern. Der eine liebt dieses, was der andere nicht leiden kann, usw. Auf diese sehr einfache Weise realisiert sich auf allen Ebenen jeder Stoff- bzw. Kraftwechsel. Auf diese Weise funktionieren Maschinen, vor allem elektromagnetisch oder elektronisch gesteuerte, aber auch alle zwischenmenschliche Kommunikation. Selbst beim Wahrnehmen mit seinen Sinnesorganen kann der Mensch immer nur das effektiv wahrnehmen, was mit seiner inneren isobaren Vibration oder Information bereits in seinen morphischen Feldern, dem Gedächtnis gespeichert ist. Jede Firma, jeder Konzern, jedes Ashram, jedes Kloster, jede Hilfsorganisation, jede religiöse Institution, jeder Verein, jede internationale Organisation und jeder Staat werden von einer gemeinsamen Wolke aus ihrem morphischen Feld mit den darin von ihrer Institution aufgerufenen spinalen, mentalen, astralen und ätherischen Kräften geleitet. Jede Institution entwickelt beständig aus ihren Planungen und Fertigungen der Mitarbeiter ein zugehöriges multiplexes morphisches Feld, oder anders gesagt, einen mehr oder weniger großen Äon, der letztlich alle ihre Aktionen bestimmt. Dieser Äon wird vom Chef, dem Vorstand, von allen Angestellten, Aktionären, Bürgern, Mitgliedern oder Äbten, Kardinälen, Mönchen oder Nonnen – je nachdem – hervorgebracht, ernährt und durch tägliches Mitdenken, Mitfühlen und Mitmachen gepflegt.


Es gibt aber auch Bruderschaften der Monaden in der Schöpfung, die mit der Förderung der metaphysischen Evolution des Kosmos sowie der zugehörigen Mikrokosmen befasst sind. Viele gigantische mentale und spinale Felder halten nicht nur für jede evolvierende Entität den Weg offen, sondern es gehen von ihnen vor allem helfende Kräfte aus, die die Harmonie im Sonnenkosmos immer wieder herstellen. Der menschliche Verstand kann weder wahrnehmen noch verstehen, warum es in der Schöpfung der absoluten Freiheit, in der auch alle Geschöpfe stets harmonisch im gewaltigen Orchester der Universen mitspielen, geschieht, dass sich neben aller positiven Kreativität auch Absonderungen entstehen, die mehr mit der einen Melodie Mitklingen können. In dieser unverständlichen Situation wirken die liebevollen Gesetze des Alls über eine Veränderung der Wahrnehmung und des Bewertens. Durch Verwirklichung und Erfahrung wird alles über eine gewisse Zeitspanne nach dem isobaren Resonanzgesetz wieder in die universelle Komposition zurückgeführt. Darin ist auch für das menschliche Schicksal die auf den irdischen Kosmos beschränkte materielle Naturordnung eingebettet, in der die bewusst werdenden Menschen im Laufe von Inkarnationen Einsicht erhalten, welche prinzipiellen Regeln für das kosmische Miteinander gelten. Die erwachenden Kandidaten lernen auf ihrem Erfahrungsweg durch die Konflikte in der Bipolarität der Materie, mit den ihnen stetig zur Verfügung gestellten Kräften für die metaphysische Evolution positiv und aktiv zu wirken.
Das isobare Resonanzgesetz kann der Mensch selbst, z.B. im Traum oder bei anderen Astralwanderungen kennen lernen. Entschwindet er nämlich mit seinem niederen Astralkörper in die Sphären des PSI-Feldes, dann erreicht er mit seiner Wahrnehmung stets nur die unteren astralen Gebiete, die den gleichen Vibrationsschlüssel haben wie sein eigener Mikrokosmos. Dabei ist nicht der aktuelle Wunsch oder das bewusste Begehren entscheidend, sondern die isobare Grundschwingung im gesamten aurischen Wesen. Ist diese egoistisch und selbsterhaltend mit Besitzvorstellungen von irdischen Gütern, Privilegien oder lustvollen egoistischen Begierden gefärbt, so wird die astrale Reise auch nur in gleichartige Gebiete führen können. Darum sollte ein prinzipiell neidischer oder eifersüchtiger Mensch möglichst keine Unternehmungen starten, die ihn in die Astralis auswandern lassen (z.B. durch Drogen), denn er würde nur seinem eigenen «Zerberus» begegnen und in unappetitlichen Horrortrips landen, von denen so viel Sensationelles in den Medien berichtet wird. Wer das tägliche Leben einmal aus dieser Perspektive betrachtet, stellt sehr schnell fest, dass kaum ein Normalbürger davon ausgeht, dass er in seinem Leben immer nur das erlebt, was zu ihm kommen muss, weil er sich durch frühere Handlungen, Gedanken und Wünsche dafür magnetisch gemacht hat. Das Resonanzgesetz ist trotz alledem in dieser Hinsicht eindeutig, und lässt wenig Spielraum für Schuldzuweisungen an Umwelt und Mitbürger, wie es eigentlich zur Gewohnheit geworden ist. Wenn Karl Marx in seinen philosophischen Abhandlungen logisch begründet, dass die Umwelt den Menschen prägt, so ist damit eigentlich etwas viel weiter Reichendes gemeint als das materielle Dasein. Das «aurische Feld» des Mikrokosmos und seine Vibrationen gehören ebenfalls zu dieser Umwelt, die sogar die gesellschaftliche oder landestypische Umgebung des Menschen bestimmt. Das bestimmt natürlich auch alle damit verbundenen Lebenskonflikte sowie deren Art der Bewältigung. Das Schicksal ist immer das Ergebnis der im Mikrokosmos vorgegebenen Gedächtnis-Strukturen in seinen morphischen Feldern und in denen des Kosmos, womit der Mensch mit seinem aurischen Wesen eine klare Mitschwingung hat. Die dem Menschen dadurch zustoßenden Ereignisse und Konflikte gehören zu seinen Lösungsaufgaben, bei den ihm von der Monade über die höheren Lebensfelder Hilfe zuteil wird.

Aus einer höheren Schau der Wirklichkeit wickeln sich alle menschlichen Beziehungen nach dem isobaren Resonanzgesetz ab.

Darin realisieren sich aber auch die Prinzipien der Liebe, der empathischen Anteilnahme am Schicksal des Anderen, des mitfühlenden Bedenkens und der ehrlichen Verantwortung für die Gesellschaft als Ganzes etc. Denn wenn der Mensch seinen eigenen Seinszustand ehrlich und ohne Beschönigung erkennt, wenn in ihm ein Begehren nach wahrer Veränderung lebt und ihm die Kraft dafür geschenkt wird, kann in ihm ein neues Sehnen nach höheren Idealen aufflammen. In diesem astralen Prozess wird ihm dann die Verbindung mit dem höheren Mentalvermögen geschenkt. Hierin spiegeln sich die ersten Aspekte der nirvanischen Felder. Das universelle Bewusstsein im Kosmos ermöglicht dem Mikrokosmos die ersten entscheidenden Schritte zur Loslösung von den an die Materie bindenden Sachzwängen, wenn er sich diesem Prozess zuwendet. Jede Aktivität im Denken, Begehren und Handeln wird im menschlichen Feld der Erde zu einer Kraft- und Gedächtnisstruktur, der Akasha-Chronik, wie sie von Rudolf Steiner genannt wird. Die Gedächtnisse der Natur in den jeweiligen Kraftfeldern sind eine äußerst sinnvolle Einrichtung für die Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Die abgespeicherten Erfahrungen sorgen dafür, dass einmal getätigte oder gedachte und gefühlte Fehlaktivitäten gegen die geplante Evolution nicht wiederholt werden. Das führt sehr selbstverständlich den ganzen Kosmos wieder in die Harmonie mit dem universalen Bewusstsein zurück. Alle, die diese Zusammenhänge auf der Basis ihres erwachenden Herzbewusstseins erfassen, werden aktiv an dieser Wiedereingliederung der Erde in die ursprüngliche Schöpfung aus Licht und Bewusstsein mitwirken.

Die Triangel-Reaktion

Die «Trinität» des Schöpfer-Gottes wird in vielen Religionen an den Anfang der Kosmogonie gestellt. Die Heilige Dreifaltigkeit oder Trinität (lat. trinitas ‚Dreizahl‘) bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesens-Einheit von Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist.
Diese höchsten Götter – Wirksamkeiten – werden aus dem Urprinzip «Gott» als Regenten der drei grundlegenden Prinzipien des Alls geschaffen, nicht aber als drei Substanzen oder drei separate Götter aufgefasst. Das wird bei den verschieden gefärbten Glaubensrichtungen von deren Exegeten wieder unterschiedlich philosophisch erläutert. Mittlerweile wird aus den neuesten Forschungen in Physik, Biologie, Kosmologie und transpersonale Psychologie (Noetik) ersichtlich, dass es ein wie auch immer geartetes Urfeld, ein Universum hinter dem Universum geben müsste, welches das uns bekannte Universum in-formiert. Die modernen Begriffe wie PSI-Feld, Quantenvakuum, Akashafeld sind nur aus den bisherigen Veröffentlichungen abgeleitete Bezeichnungen der immer noch in materiell orientierten Begriffen denkenden Autoren. Es gibt jedoch mittlerweile viele Physiker, die ein andere Ansicht vertreten. Stanislav Grof schreibt z.B.: „Die Welt der festen Materie wurde durch die des Prozesses, des Geschehens, der Beziehungen ersetzt. In der subatomaren Analyse verschwand die feste Newtonsche Materie und wurde durch Aktivität, Form, abstrakte Ordnung und Muster ersetzt. Um mit den Worten des berühmten Mathematikers und Physikers Sir James Jeans zu reden: »Das Universum gleicht immer weniger einer Maschine und immer mehr einem Gedankensystem.« Die dreidimensionale Raum- und die eindimensionale Zeitvorstellung Newtons wich dem vierdimensionalen Kontinuum von Raum-Zeit Einsteins. Die objektive Welt lässt sich nicht mehr von dem Beobachter trennen (Werner Heisenberg) und das lineare Prinzip von Ursache und Wirkung verliert seinen Platz als das einzige und notwendige verbindende Prinzip im Universum. Selbst in der modernen Physik ist das Universum nicht mehr das gigantische mechanische Uhrwerk Newtons, sondern ein verbundenes Netzwerk von Ereignissen und Beziehungen.“ Die Sinnlosigkeit des Daseins der Existentialisten löst sich im 20. Jahrhundert in eine neue Sinnhaftigkeit auf, die Wesenlosigkeit wird von der Erkenntnis abgelöst, die eine bewusst gelenkte Schöpfung wahrscheinlicher werden lässt, als die Zufallsschöpfung. Die Erkenntnisse über äußerst fein aufeinander abgestimmten Kohärenzen und Korrelationen im All zwingen zu diesem neuen Weltbild, das eigentlich schon so alt ist, wie die Menschheit selbst. Sie ist nämlich wesentlicher Bestandteil der uns bekannten Schöpfung. Ein Blick in die spannenden Zusammenhänge von den lebendigen Kraftfeldern unserer Welt hätte nicht nur der christlichen Welt einige der entsetzlichsten Dramen ersparen können, sondern auch der Radikalität des Islam einiges seiner Schärfe genommen. Bei diesen Überlegungen können die Gedanken von J.C. Maxwell sehr hilfreich sein. Er postulierte in seinen Betrachtungen zum Elektromagnetismus: „Ein sich bewegender elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld; ein sich bewegendes Magnetfeld erzeugt einen elektrischen Strom, wie z.B. mit Hilfe eines Dynamos.“ In diesen Forschungsbereichen hatte sich auch Nikolas Tesla noch weiter an die Grenzen der Wahrnehmbarkeit bewegt und nahezu (?) den elektrischen Äther entdeckt. Die beiden Felder der Elektrizität und des Magnetismus sind in einer gewissen Weise induktiv miteinander verschränkt. Bewegen sich beide Felder gemeinsam, wird zusammen mit dem elektrischen Äther ein noch höheres Vibrations-Feld aktiviert, das mit dem physikalischen Begriff  Gravitation korrespondiert.

So kann deutlich erkannt werden, dass zwei Kräfte durch ein Miteinander eine neue Kraft induzieren. Durch das Zusammenspiel nach bestimmten Regeln wird ein weiteres ausstrahlendes Feld nach dem allegorischen Schema: Idee (Plan), Begehren (Dynamik), Tat (Realisation) aktiviert. Im Bewusstsein entstehen Idee und Plan, im Begehren verbinden sich der Wille mit kraftvoller Dynamik, die Tat strukturiert sich von der Logistik bis zur Fertigstellung.

Übertragen wir dieses Arbeitsmodell mit allem Bedacht auf die Kraftfelder. – Keine Analogie ist perfekt!

1. Das Bewusstsein interferiert mit der Ideation und löst im spirituellen Feld ein strahlendes Vermögen aus.
2. Das spirituelle Feld inspiriert das Spinalfeld und dort werden die Reflexionen in das mentalen Vermögen vorbearbeitet.
2. Das spirituelle Feld inspiriert das Spinalfeld und dort werden die Reflexionen in das mentale Vermögen vorbearbeitet.
3. Die hohen Geistesblitze aus der Spinalis entzünden das Mentalfeld. Dort bildet sich ein mentaler Komplex, der das Astralfeld aktiviert,
wodurch sich letztlich über das Ätherfeld in der irdischen Natur die materielle Schöpfung im Stoff offenbart.


„Kehren wir für einen Moment in unsere eigene Wirklichkeit zurück. Der Leser dieser Gedanken steht gleichzeitig immer im Empfang seiner eigenen Gedächtnisinhalte, seiner persönlichen Vorstellungen und seiner ganz privaten Wahrheiten, die für ihn die absolute Wirklichkeit bestimmen, in der er lebt. Diese inneren „Wahrheiten“ sind, wie nicht anders zu erwarten, in seiner Welt gewachsen, die in den westlich orientierten Kulturen vom Materialismus dominiert wird. Zahllose Vorstellungen von autorisierten Fachkompetenzen haben sich im Unterbewusstsein eingenistet und bestehen darauf, weiterhin existent sein zu dürfen. Darum ist meistens jeder ernsthafte Versuch, über das eigene Meer der inneren Wahrheiten hinauszusteigen, um eine davon unabhängige Anschauung zu erlangen, immer dann zum Scheitern verurteilt, wenn der Betrachter das unbewusste mentale und emotionale Gepäck seines Gedächtnisses unbedingt festhält und absolut nicht preisgeben kann. Darum können wir Menschen die Schöpfungsprinzipien immer nur von «unten» anschauen. Hinzu kommt leider, dass wir für alle Erklärungen das Vokabular der allgemein üblichen, vorgeprägten Wortbilder der vorherrschenden Sprachen verwenden müssen, um die Vision aus einem anderen Denkraum verständlich zu machen. Die damit verbundenen Behinderungen des materiell aufgebauten Bildervorrats im Gedächtnis sind dem Autor sehr wohl bewusst. Dennoch wird hier der Versuch gewagt, über das partielle und zelluläre Denken ein kybernetisches, ein multidimensionales Denken vorzustellen, in dem die Abhängigkeiten und Beeinflussungen durch und innerhalb der verschiedenen Kraftfelder keine körperlichen Bausteine, Ketten oder Schlachten sind, sondern Kosmen, Holokumulies, die in Vibrationen, Interferenzen, Melodien und Symphonien miteinander kommunizieren.“


Die Wirkungstriade aller Ereignisse kann auf allen Ebenen des Daseins erkannt werden:
1. Idee. Als erstes entsteht bei allen Aktivitäten im Bewusstsein eine abstrakte Vorstellung vom Auftrag oder vom Ziel, eine Ahnung dessen, welche Schritte zu tun wären, um das Empfundene, das Erwünschte zu verwirklichen. Das kann im Bruchteil einer Sekunde ablaufen, oder viel länger dauern.
2. Projekt, Konzeption. Als zweites entsteht im Bedenken ein Ablaufplan. Man bespricht sich mit seinem Partner, mit einem Freund oder beauftragt einen Fachmann. Es entstehen Strukturen der Lösung, eine Logistik zur Realisation, die Art der Beschaffung der erforderlichen Informationen und Materialien werden entwickelt. Die einzelnen Schritte werden bedacht und kalkuliert, alle Nebeneffekte können in dieser Phase im voraus einkalkuliert werden. Eine große Hilfe ist das von Frederic Vester vorgeschlagene kybernetische Denken.
3. Realisation, Umsetzung. Die Planung wird nach den vorgegebenen Strukturen Schritt für Schritt in die Wirklichkeit gebracht. Um Städte und Häuser zu bauen, bedarf es Handwerker, Straßen und kommunaler Behörden, die mit in das Projekt einbezogen werden. Alles das muss koordiniert und beauftragt werden usw.
Bei großen Projekten, wo auch viele Menschen beteiligt sind, geschieht dieser Ablauf sehr deutlich nachvollziehbar.  Man schaue  z.B. auf die Raumfahrt, auf Bauprojekte wie Stadtplanungen oder Staudämme. Oder man denke an opulente Konzerte, Theaterdramen und Literaturwerke. Aber die Wirkungstriade läuft auch bei den kleinsten Handlungen ab, oftmals in wenigen Augenblicken. Allerdings auch im höchsten Schöpfungsvorgang, beim Entstehen von Galaxien.

In der folgenden Illustration wird die Schöpfungstriade auf der höchsten Ebene vereinfacht dargestellt:

1. Im höchsten universalen Bewusstsein entsteht eine Konzentration um einen göttlichen Funken. Daraus entwickelt das Feld der Ideation die Idee, konzipiert die im Gottesfunken, in der Monade, angelegten Auftrag für die Schöpfung. In dieser erhabenen Wirklichkeit vibrieren bereits der Schöpfungsplan und sieben ideale Werte verbinden sich zu einer Lebensstruktur für die weitere Offenbarung der monadischen Konzeption. Die innereigene Lebensdynamik der so vollständig ausgestatteten Idee kondensiert im spirituellen Feld zu einer Wolke, einem Kumulus aus Bewusstsein, Ideationen und sieben Kräften, die die Monade in ihrer Gesamtheit mit sieben Eigenschaften informieren.
2. Auf der spinalen Ebene wird die Information zur weiteren Entfaltung der Monade in der Mentalsphäre vorgebildet. Dort wird der Plan, der Kumulus der Schöpfungsidee mit allen spinalen Details zur Verwirklichung, Voraussetzungen und Kohabitationsbedingungen ausgestattet. Hierbei wirken steuernd und harmonisierend für alle Interferenzen prinzipiell das isobare Resonanzgesetz und die Regeln der Kohäsion.
3. Das Mentalvermögen modifiziert die spinalen Impulse mit den kreativen Ansprüchen, die in der Monade bereits angelegt sind, und legt die Bahnen für die synergetischen Strukturen in der nachfolgenden Mitwirkung der Astralis fest.
4. Diese Aktivität entflammt die Astralis und umgibt den wachsenden Kumulus mit dem Begehren zum Werden. Der monadische Wille flammt auf und drängt zur Umsetzung der universellen Idee aus dem höchsten Bewusstsein. Dafür umhüllen sich die gebildeten astralen Aspekte mit den erforderlichen Äthern. Ein ätherischer Holokumulus als Arbeitswerkzeug in der Evolution des Kosmos ist geschaffen.
5. Für die irdischen Zusammenhänge: Der geschaffene Holokumulus setzt alle seine Kräfte in positiver Dynamik ein. Innerhalb der irdischen Natur, im materiellen Feld, entfaltet sich die fertige Aktion in der stofflichen Offenbarung, ein aktiver, selbstbewusster Mikrokosmos kann seinen Erfahrungsprozess zur Konzentration aller inneren Kraftfelder vollziehen. Dadurch wird die Monade über einige Inkarnationen vollständig und kann mit den sieben mal sieben Feldern konzentriert und voll bewusst in der weiteren Expansion des Kosmos mitwirken.

Bei all diesen Betrachtungen wird sehr deutlich, dass sich der Mensch von seinem subjektiven Hochmut, selbst der Macher seiner Aktionen zu sein, von diesem einkapselnden selbstzerstörerischen Wahn befreien sollte. Denn es ist wirklich eine große Gnade, zu wissen, dass jeder mit seinen Bewusstheiten am ganzen kosmischen Entscheidungsprozess mitbeteiligt ist, im Destruktiven wie im Konstruktiven. Jedem Menschen ist gegeben, sich zu entscheiden, ob er bereit ist, seine Aufmerksamkeit auf ein positives Mitwirken auszurichten. Dann vermag er seine ihm vom Schicksal oder «Karma» geschenkten Erfahrungen bewusst zu erfahren und sich in diesen Momenten mit seinen Einsichten konstruktiv in die Schöpfung einzubringen. Im Prinzip des Harmoniegesetzes, Gleiches zu Gleichem, geschieht alles zur permanenten Evolution der Herrlichkeit, im Kleinen wie im Großen. Das isobare Resonanzgesetz der Harmonie

Im Miteinander aller Kraftfelder und ihren Unterstrukturen tritt eine kosmische Regel auf, die die Harmonie in allen Sphären sichert. Alle Wirkungen, alle Gedanken, Gefühle und Taten verbinden, verschränken sich mit den ihnen zugeordneten Kraftebenen zu wirkenden Einheiten, Kumulies, Mikrokosmen oder im größeren Maßstab zu Kosmen, Galaxien, Universen. Überall vereinigen sich diese durch die isobare Anziehung. So wie es aus dem Magnetismus bekannt ist, fügt sich «Gleiches zu Gleichem», und Ungleiches wird abgestoßen. Die Stärke der Kongruenz wird von der aurischen Polarisation vorgegeben, also von dem aktuell mit dem ganzen System übereinstimmenden Vibrationsschlüssel. Damit wird auch einsehbar: das isobare Gesetz der Anziehung und Abstoßung analog den Regeln des uns bekannten Elektromagnetismus ist in allen Dimensionen, in allen Kräften des Alls wirksam. Es bestätigt auch das Grundprinzip jeder Resonanz und ist eine absolut wirksame Basis für die Feinabstimmung aller kosmischen Erscheinungen und damit für den Erhalt der Schöpfung. Alle Entwicklungen finden auf diese Weise zu ihrem evolutionären Ergebnis.
Die Gewährung ewiger Harmonie unter gleichberechtigten Kraftsystemen in einer dynamischen Beständigkeit.

Das holografische Gesetz

Die Spiegelungen der Kräfte und Wirkungen im All verlaufen nicht immer linear wie mit einem ebenen Kristallspiegel an der Wand, sondern agieren mehrdimensional in kugelförmigen Kraftkonstellationen, Monaden oder Kosmen, die auf der Basis von Reflexion und Interferenzen entstehen.

Ken Wilber hat in seinem Buch „Das holografische Weltbild“ ausführliche Forschungen und Statements der naturwissenschaftlichen Avantgarde zusammengetragen. Wir zollen diesen Ansichten auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Weltverständnis unsere Hochachtung, denn es ist ein entscheidender Schritt zum eigenen Verständnis der kosmischen Interaktionen für die metaphysische Evolution und zu einer völlig neuen Weltanschauung, in der der Mensch nicht der Mittelpunkt eines geo- oder heliozentrischen Weltbildes ist. Dafür sollte man seinen bisherigen Denkrahmen für den irdischen Planeten, Gaia, um Einiges auf die holistischen Dimensionen der modernen Astronomie ausdehnen. Die grundlegenden Funktionen des Lichtes, die in der Wellenlehre wirken und mit der Holografie sichtbar werden, bestimmen nicht nur im irdischen, physikalisch betrachtbaren Kosmos die Interaktionen, sondern ganz allgemein in allen sieben «elektromagnetischen» Kraftfeldern der Schöpfung.
So schreibt David Bohm in seinem Buch «Die verborgene Ordnung des Lebens» (Seite 19 f):

„Die Relativitätstheorie hat eine Anzahl fundamental neuer, subtiler Konzepte von Raum, Zeit und Materie aufgestellt. Wesentlich für uns ist dabei, dass der Begriff getrennter und unabhängiger Teilchen als grundlegender Bestandteil des Universums aufgegeben werden musste. Statt dessen wurde als grundlegender Begriff das Feld eingeführt, das sich kontinuierlich durch den Raum ausdehnt. Daraus musste der Begriff des Teilchens entwickelt werden.
Ich möchte diese Idee mit dem Bild einer Flüssigkeitsbewegung, eines Strudels erläutern. Es gibt in dieser Flüssigkeit ein sich wiederholendes stabiles Muster. Man könnte sich dies als Wirbel vorstellen, auch wenn es sich nicht um einen echten Wirbel handelt. Es gibt nur ein Fließmuster des Wassers. Aber Wirbel ist ein geeignetes Wort, um dieses Muster zu beschreiben. Wenn man nun zwei Wirbel nahe genug zusammenbrächte, dann würden sie sich gegenseitig beeinflussen und ein ganz anderes Muster erzeugen und schließlich, wenn man sie eng genug aneinander brächte, in einen Wirbel verschmelzen. Man kann feststellen, dass es eine inhärente Wechselwirkung dieser Muster gibt, aber dass eine ungeteilte Ganzheit der Fließbewegung die zugrunde liegende Wirklichkeit darstellt. Getrennte Einheiten wie Wirbel sind relativ konstante und unabhängig voneinander operierende Formen, die in Wahrnehmung und Gedanken vom Ganzen abstrahiert werden. Während die Physik des 19. Jahrhunderts Elementarpartikel annahm, die die Grundlage aller materiellen Gestalten bildeten, schlug Einstein in seiner Relativitätstheorie eine Menge kontinuierlicher Felder vor, … die den ganzen Raum durchdringen und innerhalb derer Teilchen als relativ stabile und unabhängige Strukturen (Wirbel, Strukturen oder Kluster entsprechen den Monaden, wie sie Giordano Bruno in seinem Weltbild darstellt. Anm.d.Verf.) an einem begrenzten Ort, an dem das Feld stark ist, verstanden werden. Daher wird jedes Teilchen als eine Abstraktion einer relativ unabhängigen und stabilen Form erklärt, das sich, wie der Wirbel (Monade), durch den Raum ausbreitet, ohne irgendwo eine Unterbrechung aufzuweisen. Das Universum wird als eine ungeteilte Ganzheit verstanden, die sich in einer fließenden Bewegung befindet.“

Diese Kraftwirbel in den Dimensionen des Bewusstseins, die Monaden der Weisheit, der Wahrheit und der Energie wirken «holografisch» im Wechselspiel von Anziehung und Abstoßung, von Kohäsion und Adhäsion, nach den Regeln der Kohäsion in absoluter Harmonie und Symmetrie. Werden, Raum und Sein unterliegen den gleichen isobaren Gesetzen der Resonanz. So wie sich im Wasser durch elektromagnetische Wechselwirkungen aus den gleichartig schwingenden Wassermolekülen «Kluster» bilden, formen sich nach dem selben Prinzip im Licht und den Kraftfeldern holistische Kumulies, Monaden und/oder Kosmen. Daraus können mehrdimensionale Interferenzkörper aus den metaphysischen Energien entstehen, die sowohl als Makrokosmen oder Mikrokosmen, sowie auch als Wesen, Entitäten, Galaxien, Planeten, ein bewusstes Eigenleben führen oder analog großer «Hydrozoen» (siehe Abb.) einen vielteiligen Gesamtkumulus formen, um in dem unermesslichen All z.B. ganze Galaxien neu zu entwickeln und diese in der permanenten Expansion zu einem bewussten Dasein, und darin zur Selbstbewusstheit und zu völlig neuen ungeahnten Schöpfungsmöglichkeiten zu führen. Dabei ist es für das Verständnis der lebenden Holokumulies von wesentlicher Bedeutung, dass jede sich bildende Unterstruktur der Felder immer auch selbst kybernetische Kraftfelder sind, auch wenn sie subatomar klein sind, bleiben sie „a-tomos“ unteilbar, eben Energiefelder. Alle Teilchentheorien der Kernphysik basieren auf dem materialistischen Weltbild der Teilchen-Mechanik. Selbst die mit enormem Aufwand und technischen Investitionen verbundenen Teilungen von Kernteilchen der Atome bleiben Quanten von Energie und Licht, und sie können darum niemals Eigenschaften eines korpuskulären Daseins annehmen. Das bleiben Vorstellungen der materiell orientierten Denkkategorien..

Aequorea victoria aus Wikipedia als Beispiel einer Hydrozea bzw. Meduse.

Auch der Mikrokosmos, den wir als Mensch bewohnen, ist eine kugelförmige Untereinheit in einem Gesamtwesen, das auch Giordano Bruno «Monade» genannt hat. Das physikalische Phänomen des Lichtes in der Holografie, die von dem ungarischen Physiker Dennis Gábor entdeckt wurde, wird heute von zahlreichen Autoren der modernen Bewusstseinsforschung als Erklärung für viele kosmische Vorgänge im Universum verwendet. Diese besondere Art der Licht-Aufzeichnung sowie der Licht-Projektion ist geradezu eine frappierende Analogie für die Kraftfeldinteraktionen innerhalb der Schöpfung. In unserer sichtbaren Welt kann man flüchtig eine ähnliche Form – natürlich horizontal aufgefächert – beobachten. Wenn man eine Handvoll Sand in eine stille Wasseroberfläche hineinwirft, werden von den einzelnen Sandkörnchen, die ins Wasser fallen, viele Wellen ausgelöst. Diese laufen durcheinander und übereinander und bilden auf der Wasseroberfläche ein Wellenmuster, eine Welleninterferenz. Diese Art Hologramm in 2-D schwingt so lange aus, bis der Impuls der ins Wasser geworfenen Sandkörner beendet ist. Analog geschieht das Werdens und Vergehen, jedoch mehrdimensional. Die kugelförmigen Monaden oder Kosmen der höheren Kraftebenen bestehen so lange, wie sie von den Lichtenergien, vor allem der höchsten Ideationen der nirwanischen Felder, durchströmt werden. Das funktioniert analog einem elektromagnetischen Feld, in dem der Magnetismus nur solange anhält, wie der elektrische Strom durch die Spulen fließt. Strömt das kosmische Licht ewig, bleibt die Ideation ewiglich bestehen, so lebt auch die zugehörige Monade mit ihrem Kosmos ewig.

Beim Betrachten eines Hologramms fällt eine Qualität besonders auf: In jedem Bruchteil eines Hologramms ist immer das ganze Abbild enthalten. Dieses Phänomen ist bei vielen Autoren in den 1980-gern zur leitenden Metapher des Universums geworden, aber sie bleiben bei einem deskriptiven Betrachten von gedachten Erscheinungen in einem abstrakten Raum stecken. Mit mathematischer Akribie wird nun versucht, die Submaterieteilchen und deren Wirkungen im elementaren Feld so zu definieren, dass alle Energie von der Materie ausgeht. Wobei dann der Forscher selbst als Teil des totalen morphogenetischen Feldes Menschheit und Kosmos re-agiert, wie Rupert Sheldrake es so treffend für alles Leben formuliert. Dabei kann die Frage, ob der ganze Kosmos ein Superhologramm ist, wie es Ervin Laszlo beschreibt, nur mit einem klaren JA bestätigt werden. Es ist die Urmonade vom Anbeginn der Offenbarung. Interpretiert man die heiligen Bücher der weisen Rishis aus Asien und der Weisen aus dem Orient und Europa geduldig und überträgt ihre mystischen Bilder intelligent in unsere modernen Sprachgebräuche, kann man in diesen antiken Analogien erstaunlich plastische Bilder für die kosmischen Realitäten finden, so wie sie heute auch von modernen Quantenphilosophen vorgestellt werden. Unter anderem wird sichtbar, dass die Weisen aus dem antiken Persien und Indien bereits über den Tatbestand eines einheitlichen holistischen Universums längst Bescheid wussten. Wer heute die weitreichenden Erkenntnisse in der aktuellen Biochemie und Quantenphysik kennen lernt, steht staunend einem wunderbaren Gleichnis gegenüber. In jedem kosmischen Lebewesen spiegelt sich in gewisser Weise die Gesamtheit des Allgeschehens wieder, ob nun eingefaltet, impliziert, wie David Bohm es formuliert, oder im entfalteten PSI-Raum, weil das ganze All mit allen Sternen, Planeten und Galaxien holistisch expandiert.

Es ist keineswegs falsch, wenn man konstatiert, dass niemals die Wirklichkeiten kompliziert sind, sondern nur die menschlichen Vorstellungen, die sich auf der Basis des beschränkten Erkennens der materiellen Sinne herausbilden. Nur unserem auf materiell-korpuskuläre Zusammenhänge dressierten Verstand erscheinen die Regularien des Alls so komplex. Dieses auf Partikel vorprogrammierte Denken macht es nahezu unmöglich, die fließende, vibrierende Wirklichkeit der kosmischen Energien wie einen klaren Bergbach zu durchschauen. «Panta rhei – alles ist im Fluss», wie es bereits Heraklit beschreibt. An anderer Stelle wird treffend gesagt: „Wir steigen mit unserem aktuellen Bewusstsein in den selben Fluss der Ereignisse und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht mehr, weil die dazwischen sich abwickelnden Ereignisse sowohl uns als auch den Fluss verändert haben, mag es auch noch so wenig sein.“

Zwei weitere Aspekte der Holografie bedürfen noch einer eingehenden Betrachtung:

Der erste Aspekt ist die Bildung von Monaden. Diese Holokumulies sind kugelförmige Zusammenballungen unterschiedlicher Lichtkräfte auf Grund der Kohäsion nach der isobaren Resonanz. Dieses Phänomen der kugelförmigen Gruppierung des kosmischen Lichts erschafft lebende mehrdimensionale kugelförmige Konfigurationen, Holokumulies, zusammen mit der Ideation in der Spinalis aus stehenden Wellen, woraufhin zweitens die Astralis reagiert und sich mit den mitvibrierenden Äthern umkleidet. Durch das Wechselspiel von Anziehung und Abstoßung (Adhäsion und Kohäsion) nach dem Gleichheitsprinzip entsteht drittens aus dem pulsierenden Licht-Kraftfeld ein stabiler Kosmos aus Licht, also Kraft, Bewusstein und Leben. Von der Ideation ausgehend entsteht auf diese Weise ein mehrdimensionaler Holokumulus aus stehenden Energiewellen mit vielen Sternen und morphogenetischen Feldern, die für die kybernetische Steuerung aller Aktivitäten sorgen. Ihre Qualitäten entsprechen den Vibrationen und Polarisationen der Kraftfelder, die ihn geformt haben. Dadurch werden die Feldströmungen, die Informationsaktivität und das Schöpfungspotential des neuen Holokumulus auf das vorgegebene Umfeld, die Galaxien und den weiteren Kosmos abgestimmt, in den er eingegliedert wird, und wo er seine ihm aufgetragenen Aufgaben erfüllen kann.

Wenn jetzt Licht, Vibration, also Energie und Informationen, in die Monade eintritt, wird es – nach der Verwendung und Umwandlung in ihr – ähnlich einem Spiegel wieder reflektiert. Dabei nimmt die gespiegelte Kraft einiges von den Eigenschaften des Holokumulus mit. Das einströmende Licht mit seinen Aufzeichnungen und Melodien wird nur dann vollständig reflektiert, wenn die Monade oder der Kosmos/Mikrokosmos in Frequenz und Amplitude identisch mit dem einströmenden Licht vibriert und kongruent ist. Anderenfalls wird die Reflexion von den inneren Strukturen des Holokumulus entsprechend seinem inneren individuellen Auftrag moduliert. Damit wird das ihn durchströmende Licht für die weiteren Aktionen verändert, überarbeitet und mit zusätzlichen Informationen polarisiert.
Im universellen Gesamtgeschehen reflektieren sich alle Geschöpfe in totaler Abstimmung mit dem großen Plan vom Anbeginn, das universelle «siebenfache Licht» wird ohne Schatten und all die irdischen Unsäglichkeiten der materiellen Natur in Myriaden von Diversifikationen vervielfältigt. Im irdischen Feld gibt es wegen der physikalischen Gegebenheiten der Materie davon nur eine stark reduzierte Spiegelung, die für die Entfaltung aller eingebundenen Wesen noch einige Entwicklungsstadien durchlaufen muss. Dafür sind noch einige Aberrationen der niederen Energie in der Materie mit den damit verbundenen Erfahrungen notwendig. Dennoch kann gesagt werden, dass alle Menschen mit ihren Mikrokosmen und Monaden sowie alle Kosmen in ihren Monaden im Universum in einem einzigen übergreifenden holistischen Kosmos, der Urmonade existieren, die aus sieben elektromagnetischen Lichtströmen oder Kraftfeldern gebildet wird. Dieses komplexe kosmische Licht wird alle Kosmen mit allen darin lebenden Menschen, Lebenswellen, höheren Wesen und Engeln bis in alle Ewigkeiten probabilistisch evolvieren und in die Herrlichkeiten der makrokosmischen Lebenswelt des universalen Bewusstseins hineinführen. Dafür umgeben und durchweben auch jetzt schon die höheren nirwanischen Kräfte aus den Monaden alle Geschöpfe des Planeten Erde als Hilfe des Universums.

Wer die Bilder in den heiligen Büchern unter diesem Bewusstseinsaspekt der Lebensfelder betrachtet, wird schnell herausfinden, dass selbst die mystischen Bilder aus Tibet, China oder Indien oftmals überraschend piktografisch genau die Wirksamkeit der Monaden mit ihren Kosmen in einer landestypisch anschaulichen Sprache ausdrücken. Allerdings, wie kann es auch anders sein, mussten die Mönche damals vor 2000 oder 4000 Jahren eben in der Sprache sprechen oder in solchen Bildern beschreiben, die von den Kandidaten und Mönchen ihres Volkes auch verstanden werden konnten. Darum finden heute unsere Archäologen in dem alten religiösen Schrifttum, in den Hieroglyphen, dem Sanskrit, dem Koptischen oder Alt-Hebräischen oder Assyrischen etc. erstaunlich kraftvolle Bilder aus der Natur für die esoterisch-wissenschaftlichen Zusammenhänge. In der Bibel wird gesagt: «Gott ist Licht». Überall wird in den heiligen Büchern auf den Energiefluss der Schöpfung hingewiesen. Alles Geschaffene, auch die natürlichen Materieatome und -Moleküle in unserem Kosmos, ist ein Konzert, ein Zusammenklang der universellen Kräfte in Allgeschehen.

Zusammen bilden alle Monaden, Mikrokosmen, Menschen, alle Wesen und Kosmen in der Natur einen Körper. Die Kaskade aus den geschaffenen Monaden bilden aus vielen eigenständigen individuellen Schwingungskörpern immer eine untrennbare Einheit, eine Ganzheit.

Diese Vielheit aus holistischen Lebenseinheiten in der einen unendlich großen metaphysischen Urmonade, dem erstgeschaffenen Universum, besteht seit urdenklichen Zeiten. Dieses Kraftfeld ist seit alle Ewigkeiten das unbenennbare TAO, der Logos, Gott oder Indra, in seiner ganzen Herrlichkeit. Wie sich das für uns bestimmte Lebensfeld offenbart, wie sich die Natur unseres Kosmos in der weiteren Evolution entfaltet und künftig sein wird, diese Qualität bestimmen auch wir als Menschheit mit unseren Mikrokosmen im Ganzen und auch im Einzelnen. Sowohl als Gruppe wie auch als Individuum bilden sich durch unsere Ausrichtung auf die metaphysische Evolution des Denkens und unser wachsames Leben und Sein die kommenden Strukturen in den transpersonalen Feldern. Unsere heutige Art zu leben, unsere täglichen Entscheidungen über Krieg und Frieden, Selbstsucht oder Humanismus, Liebe oder Hass, sie definieren zweifellos das künftige Sein der Erde, der Menschheit und unserer Kinder und Enkel.

Jeder Mensch wird in seinem Mikrokosmos gelebt, in einer vollständigen Monade aus sieben mal sieben Kräften. Das ist ein komplettes Lichtfeld, mit dem sich die interkosmische Ideation über ein spirituales und spinales Feld projiziert, damit die Mentales und die Astralis induziert – soweit bereits möglich – für das richtige Begehren aktiviert. Dieses Begehren der Astralis instrumentalisiert ätherisches Licht und im materiellen Feld nimmt eine atomare Resonanz Gestalt an. Dadurch wird der Mensch mit seinem Körper mit allen Organen entwickelt. So kann er in seinem stofflichen Leben durch Erfahrung und Erleiden (Pathos) seine Fähigkeiten und sein Denkvermögen entwickeln, um die Ursache seines Daseins auf Erden und sein Lebensziel zu erfassen. Die Grundkonzeption für dieses hochkomplexe Organ Mikrokosmos, das Basissystem mit den komplexen Lebensprogrammen in den morphischen Feldern schwingt in der Monade, die über drei Zentren im aurischen Wesen dem Menschen spirituelle Informationen überträgt. Das System Monade, Mikrokosmos und Mensch wurde über Millionen von Inkarnationen perfektioniert und verfeinert. Die wissenschaftliche Erforschung dieser nahezu unüberschaubaren Entwicklung kann immer nur einige Aspekte, z.B. der physische Evolution durch Charles Darwin, der Vererbungslehre durch Gregor Mendel und der modernen Genetik, oder der Lichtgesetze durch Max Planck und der aktuellen Quantenphysik, zur Erkenntnis der Schöpfung beisteuern.

Der Gedanke, dass alle notwendigen Informationen für den Bau des Menschen in den Erbanlagen, in den Genen der Zellen enthalten sind, ist einer der vielen vorschnellen Irrtümer der Biochemie des 19. Jahrhunderts. Heute im 3. Jahrtausend sind sich bereits einige moderne Gentechniker darin einig, dass viele Erbfaktoren überzellulär gespeichert sind. Andere Biologen sprechen bereits von den morphogenetischen Feldern, die das Werden des Homo Sapiens mitbestimmen. Natürlich finden sich in den Genomen einige wesentliche Grundpläne für die körperliche Manifestation als Basis für das physische Funktionieren der Zellverbände und Organe. So kann man sagen, dass die meisten stofflichen Anlagen von den Eltern bzw. Ureltern nach den Mendelschen Regeln vererbt werden. Welcher materielle Körper mit seinen Anlagen dann endgültig aus den physischen Erbstrukturen geformt wird, entscheiden die Prädispositionen im aurischen Wesen des Mikrokosmos. In seinem Gedächtnisspeicher, der Lipika sind die Ereignisse aus vorangegangenen Leben virtuell abgelegt, die von dem aktuellen Menschen in dieser Inkarnation für seine weiteren Entwicklungen vor allem der Astralis und der Mentalis gelebt werden sollen. Erst bei der Geburtskonzeption wird ein Abgleich zwischen dem inkarnierenden Mikrokosmos und den elterlichen Bedingungen nach den bestehenden Regeln der Resonanz durchgeführt, damit das Blutserbe der Eltern mit den karmischen probabilistischen Vorbedingungen des inkarnierenden Mikrokosmos in optimaler Wechselwirkung steht. Dann kann der Mensch in seinem Leben mit seinen physischen Veranlagungen und mentalen Vermögen die folgenden Schritte seines Lebensauftrages erfassen und in seinen sich formenden stofflichen Lebenszusammenhängen realisieren. Das bedeutet neue kreative Aktivitäten im Leben starten und das noch verbundene Karma soweit als möglich ausgleichen.
Jeder Mensch, jede Lebenswelle wird über das mikrokosmische Arbeitsfeld, die morphischen Felder und über die Einflüsse aus der zugehörigen Monade durch alle einzelnen Etappen der weiteren Evolution geführt. Eine große Hilfe für eine friedfertige und zügige Weiterentfaltung wäre die grundlegende bewusste Ausrichtung des Menschen auf diesen metaphysischen Prozess, damit alle abwegigen Ziele der Selbstentfaltung vermieden werden. Es soll in den folgenden Kapiteln näher auf Details der Mikrokosmen eingegangen werden.                                                                                         PAK 2021

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Fortsetzung im folgenden Kapitel ⇒  5, Der Mensch ein Mikrokosmos

zur Druckversion als PDF : ⇒  04. Wesen und Wirken im All

Tükis ADM + HVA

Digitales Kunstwerk, Format: 50 x 70 cm; Daten: 140 MB, 300 dpi; Datum: 17.07.2021
Titel: 018 Türkis ADM + HVA

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Natur-Trilogie

Digitales Kunstwerk; Titel: 017 Natur-Trilogie, Format: 70 x 50 cm; Daten: 140 MB, 300 dpi, Datum: 07.07.2021

Die Natur schaut Dich an.

Siehst Du die unerschöpflich kreative Fruchbarkeit der Schöpfung, die fortwährende Neugestaltung aus männlich, weiblich und Liebe. Oder nimmst Du sie nur schicksalsgebunden hin?

Transformation

Digitales Kunstwerk, Titel: 016 Transformation, Format: 70 x 50 cm, Daten 140 MB, 300 dpi, Datum: 16.05.2021

In der nachfolgenden Slideshow kannst Du Dir die Details des Bildes anschauen.

Über die menschliche Evolution

Die Welt stellt sich für den beobachtenden Menschen als eine Entwicklung der Natur in wellenförmigen Entwicklungen der Jahreszeiten dar. Seine Erlebnisse finden in Rahmen seines Zeitempfindens statt, mit dem er sein Dasein in seiner persönlich begrenzten Wahrnehmung erfährt. Dabei ist das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf nur eine kurzfristige Angelegenheit die bald in den Sommer und den Herbst übergeht. Und dann ist auch schon wieder Winter. In dieser relativen kurzen Zeitspanne von einem Jahr haben unzählige Transformationen stattgefunden. Die Fauna und die Flora verwandeln sich nicht nur in bezug auf die klimatischen Veränderungen, sondern es werden unzählbare Geschöpfe geboren, das Laub der Bäume ist gesprossen und Myriaden Blätter wurden im Winter wieder abgeworfen und transformieren sich zu Humus – Nahrung für Myriaden Kleinstlebewesen, die in einer beständigen morphischen Transformation leben. Das Leben auf dem Wesen Gaia ist eine permanente Transformation. Ist dies nun alles immer nur eine Wiederholung der ablaufenden Prozesse? – Nein, auf allen Ebenen entwickeln sich viele unbeachtete Neuschöpfungen, erblüht die kreative Emergenz entlang probabilistischer Strukturen, die aus den morphischen Feldern der Existenzen und der Erde geregelt werden. Doch diese Vorgänge benötigen eine viel längere Laufzeit als das übliche Tagesgeschehen. Manche Entfaltungen benötigen Jahre und Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende, so z.B. die Erweiterung der Bewusstheit in den Menschen. Wieviel Millionen Jahre sind vergangen, bis ein Mensch auf Erden wandelte, der seinen Verstand gebrauchen konnte für die gigantischen technischen Erfindungen. Für den Übermenschen mit supramentalen Befähigungen – siehe Sri Aurobindo, Ramakrishna oder Daniel R.Hawkins und andere – muss sich der Mikrokosmos in seiner Monade jedoch noch etwas weiter entwickeln. Und dieser Evolutionsschritt wird eine erhebliche Veränderung in der Menschheit auslösen. Dafür müssen sich viele Menschen von der gewohnten materiellen Ausrichtung ihres Daseins distanzieren und die spirituellen Wirklichkeiten in sich und um sich herum akzeptieren.
Diese spirituelle Evolution der Natur ist noch im Gange und unvollständig. Man könnte sagen, sie steht erst am Anfang einer gewaltigen Revolution. Dabei war ihr hauptsächliches Anliegen bisher, eine Basis für eine höhere Bewusstheit und ein weiter reichendes Erfassen der geistigen Welten sicher zu stellen und die dafür erforderlichen unstofflichen Wahrnehmungsorgane zu entwickeln, um so immer mehr eine Grundlage oder Form für die Schau dessen zu erschaffen, was in der Wahrheit des Geistes ewig ist. Erst wenn die Natur diese intensive Entwicklung und Gestaltung durch viele Individuen abgesichert hat, kann man etwas Radikales von sich ausweitendem oder kraftvoll verströmendem Charakter erwarten. Es verursacht eine Erhöhung zu einem kollektiven spirituellen Leben. Viele solche Versuche wurden bereits von einzelnen Personen gemacht, meistens freilich ohne die mikrokosmische Veränderung abzuwarten.
Bis die anstehende Transformation der Menschheit fortschreiten und dauerhaft erfolgreich werden kann, muss sich jeder Einzelne auf seine eigene Entwicklung konzentrieren, und damit helfen, seinen Mikrokosmos zu entwickeln und dafür sein Leben völlig umwandeln, es in Übereinstimmung mit der Wahrheit der transpersonellen Lebensfelder bringen. Jeder voreilige Versuch, in großem Maßstab ein kollektives spirituelles Leben zu schaffen, ist dem Misserfolg ausgesetzt, auf seiner dynamischen Seite durch Unvollkommenheit der mikrokosmischen Erfordernisse. Der selbstsüchtige Willen der einzelnen Suchenden entwickelt eine negative Dynamik des okkulten Prozesses, weil die materielle Selbstsucht die Menschen mit den alten Kräften in den morphischen Feldern der Erde und der vitalen stofflichen Selbstbewusstheit resonant macht, die sich der Wahrheit bemächtigt, sie imitiert, sie vortäuscht oder verzerrt. Die mentale Intelligenz und ihre Haupt-Macht, der materiell orientierte Verstand, können das Prinzip und den beharrlichen Charakter des physischen Selbsterhaltungsdranges nicht verändern.
Das bisherige auf die materielle Umwandlung gerichtete Denken kann nur verschiedene Mechanisierungen, Manipulationen, äußere Entwicklungen und Formgebungen bewirken. Die Erhöhung der Astralis hingegen befreit und erleuchtet die Anschauung der Welt. Sie hilft selbst der Mentalis zu einer Erhöhung. So kann sich auch die äußere Natur von einzelnen menschlichen Wesen durch den inneren Einfluss läutern und emporheben. Solange aber in der Masse der Menschen die bestehende unentwickelte Mentalis als ihr Instrument wirken muss, kann sie zwar Einfluss auf das materielle Erden-Leben ausüben, aber keine Transformation in die Überwelten dieses Lebens zustande bringen. Aus diesem Grund kam es zu der überwiegenden Tendenz, sich mit einem Einfluss der geistigen Imitation der Äonen zufrieden zu geben und damit Erfüllung in einem Leben in einem anderen Himmel zu suchen. Um die Menschheit aus der Unwissenheit über seine Welt völlig zu transformieren, ist eine höhere mikrokosmische Dynamik als nur die der Astralis notwendig.

Broken Windows

Bildtitel: 014 BrokenWindows, Format: 68 x 50 cm; digital composing, Daten: 87 MB, 240 dpi, Datum: 27.04.21

Die Wahrnehmung durch zerbrochene Fenster

            In gewisser Hinsicht sind wir in einer Welt von vorgefertigten Begriffen eingemauert, die wir ungenau aufgefasst und falsch übernommen haben. Viele unserer aktuellen Beurteilungen gehen auf alte Erfahrungen zurück, die mit der Zeit zu fixen Bildern oder Vorurteilen erstarrt sind, welche uns nun unsere Wahrnehmung und Bewertungen der Welt diktieren. Wir schauen in unsere Welt wie durch zerbrochene und verschmutzte Fenster. Infolgedessen stürzt jedes Mal, wenn wir etwas wirklich Neues erleben, eine vorgefasste Meinung, bezüglich Form und Inhalt in den Vordergrund, schiebt das Neue beiseite und nimmt seinen Platz ein. Anstelle einer unmittelbar unverfälschten Wahrnehmung des Gegenstandes oder der Situation visualisieren wir ein verblichenes Bild, das die bekannten Merkmale anderer, ähnlicher Dinge aufweist, die wir vor langer Zeit einmal gesehen haben. Dies geschieht so rasch und völlig automatisch, dass wir uns dessen nicht einmal bewusst werden. Wir stellen höchstens fest, dass unsere Wahrnehmung nicht mehr so frisch ist wie zuvor. Wenn wir unsere inneren Bilder mit der tatsächlichen Wirklichkeit von Dingen verwechseln, verschmutzen wir die Fenster, die uns von einem unmittelbaren Erleben der Realität trennen. Viele dieser Bilder waren jedoch einstmals auch lebendige Symbole, die das von ihnen Symbolisierte in aller Klarheit veranschaulichten – und sie könnten es wieder tun. Wir müssen sie nur in derartig transparente Fenster zurück verwandeln, die uns einen ungetrübten Blick auf die Welt und auf uns selbst gestatten.

            Das Selbstbild ist das wichtigste der Bilder, die jeder von uns im Laufe seines Lebens formt. Die stärksten Farben und Formen bekommt es in den ersten Lebensjahren – bis zum 6 Jahr. Dieses selbstgeschaffene Bild wollen wir im Folgenden als das «Ich» bezeichnen. Das Selbstbild ist mehr als eine bloße Vorstellung. Es ist stark gefühlsgeladen und dominiert alle Merkmale und Begriffe, mit denen wir uns identifizieren. Es bildet unser bisheriges Leben ab, beinhaltet so ziemlich alles – angefangen mit unserer Lebensphilosophie bis herab zu der Meinung darüber, auf welche Art und Weise wir uns kleiden sollten. Ohne dies zu durchschauen, visualisieren wir unser «Ich» mit einer Intensität, die es konkret wie einen Kristallblock erscheinen lässt, an dem wir uns stoßen können. Wir identifizieren uns so vollkommen mit den materiellen Erfahrungen unserer frühen Jugend, dass wir sie immer wieder als «uns selbst» erleben. In unserem Denken und Empfinden werden wir dann zu den Bildern, die wir von uns machen und empfinden sie sogar als unseren Wesenskern. Wir machen also unbewusst dasselbe wie ein Yogi, der sich selbst als eine Gottheit visualisiert – mit dem Unterschied, dass unsere Gottheit unser eigenes «Ich» ist. Darum steht für die Juden zu Beginn der 10-Gebote: «Ich bin der Herr, dein Gott!» Wenn wir uns mit unserem selbst geschaffenen «Ich» identifizieren, hören wir auf, unser eigentliches Sein aktuell zu erleben. Wir reduzieren unser unmittelbares Erfassen der Welt und unseres wahren Seins mit den im Verstand vorgefassten Begriffen und Bewertungen. Da diese Bilder niemals an die Tiefe und Vielschichtigkeit des wirklichen Menschseins heranreichen, beschränken wir unser Begreifen auf die oberflächlichen Merkmale der Selbstbehauptung, die sie beschreiben. Alles das, was mit den eingeprägten Erinnerungen nicht resonant ist, entgleitet unbewusst unserem unmittelbaren Bedenken. Damit verlieren wir den Zugang zu der lebendigen aktuellen Erkenntnis, die wir benötigen, wenn wir die uns gefangen nehmenden Vorstellungen richtig bewerten wollen. Wir enden schließlich in der Falle emotionaler und mentaler Projektionen, die einen befreienden Blick auf uns selbst, auf unsere Mitmenschen und auf unsere Umwelt verhindern.

            Das «Ich» muss jedoch nicht unbedingt Täuschungen und Illusionen produzieren. Da das EGO selbst ein zusammen gesetztes Wesen ist, kann es theoretisch auch wirkliche Einsichten in unser wahres Sein freigeben. Beharren wir jedoch im Denken auf dem einmal gewonnenen statischen Bild von uns selbst, wird uns das «Ich» immer irreführen. Nähern wir uns dem «Ich» jedoch als ein Symbol, erlaubt diese Perspektive, uns selbst zu durchschauen. Da das «Ich» kein Selbstwesen besitzt, ist es in gewisser Hinsicht transparent. Wenn wir dieses konkret erleben, das Fehlens eines Selbstwesens erkennen und das «Ich» als das sehen, was es wirklich ist, können wir seine Bilder durchschauen und uns unmittelbar vergegenwärtigen, worauf diese sich beziehen und für das «Ich» versinnbildlicht werden. Im Verlauf dieses Prozesses können wir entdecken, dass das «Ich» – insbesondere seine vorprojezierten Facetten – aus abgespeicherten Bildern besteht, die auf vergangene Erlebnisse und anerzogene Vorbehalte zurück zu führen sind. Wenn wir uns bewusst seine Vorprägungen relativieren, die das Bild seines inneren Wesens verdeckt, kann dieses wieder zu einem offenen Fenster werden, das eine unbewertete Wirklichkeit zeigt. Da wir uns meistens jedoch stark mit dem angenommenen Bild identifizieren, fällt es anfangs sehr schwer, von dem sich selbst behauptenden «Ich» loszukommen. Jeder Versuch, das falsche Selbstbild loszulassen oder seine Wirklichkeit in Frage zu stellen, scheint die Grundlage unseres Daseins zu bedrohen.

            Ganz gleich, welche Einsichten der Blick durch unser «Ich» enthüllen würde, wir würden sie wahrscheinlich, je nach dem, ob wir sie attraktiv finden oder nicht, in annehmbare oder abzulehnende Bilder umwandeln. Aus diesem Grunde sind spirituelle Symbole, Allegorien oder Bilder eher dazu geeignet, uns einen ersten Blick in die Tiefen unseres inneren Wesens zu gestatten. Da wir ihnen nicht wirklich anhaften und auch nicht Teil ihrer Existenz sind, werden sie dann transparent für die verborgenen Schichten der Psyche.

            Ein gewöhnlicher Mensch, der die richtigen karmischen Bedingungen mitbringt, könnte durchaus gewissermaßen zufällig auf die äußere Ebene einer verborgenen Symbolik stoßen. Wenn er jedoch die im Symbol verborgenen tieferen Ebenen sehen will, muss er über spirituelle Kraft und Entwicklung verfügen. Aber nur ein vollendeter Kandidat kann bis zur geheimsten Ebene des Symbols vordringen oder noch weiter bis zu einer spirituellen Schicht, die wir die letztliche Ebene der Erkenntnis nennen könnten. Dies verdeutlicht, dass es von dem Erkenntnisgrad eines Menschen abhängig ist, welche verborgenen Bereiche seiner psychischen Landkarte er in seinen Visionen wahrnimmt. Zunächst die nahe liegenden Wälder und Auen, und später die ferneren Berghänge und Täler, die er in den weiteren Bereichen vorfindet.

Das Enneagramm

Digitales Kunstwerk, Titel: 013 Enneagramm; Format: 60 x 80 cm; Daten: 192 MB, 300 dpi; Datum: 15.04.2021

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Kosmische Gedanken

Die spirituelle Philosophie versteht das Weltall in seinen Tiefen als ein rhythmisches Weben aller Geschöpfe in der Weltseele. Besonders in der alten indischen Vedanta wird von einem Ein- und Ausatmen Brahmans gesprochen. (Sanskrit: brahman m.) Diese höchste Schöpfungskraft ist Teil der hinduistischen Trinität, welche aus Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer) besteht. Diese Trinität aus Vater, Sohn und Heiliger Geist ist auch im Christentum verankert.
Allerdings ist allgemein bekannt, dass unsere irdische Welt aus 12 Kräften bewegt wird, die sich in den Aspekten der zwölf Sternzeichen im Tierkreis widerspiegeln. In der europäischen Philosophie wird immer wieder von den sieben mal sieben Strahlen des ursächlichen Feldes vor allem Beginn gesprochen, die das einzige Universum mit allen Geschöpfen in ihren Monaden schaffen und geschaffen haben. Es bleibt also eine Angelegenheit des Betrachters, auf welches Modell er sein Leben einstellen will.
Die sieben kann als eine Zusammenfügung aus zwei mal drei Kräften betrachtet werden. Drei wirken oberhalb eines zugehörigen Horizonts in der Mitte und drei Kräfte wirken unterhalb der Kraft im Horizont, die die Kohabitation zwischen den unteren und oberen Kräften ermöglicht und dynamisiert. Hierbei sollte man sich keinerlei materialistische Interpretation gestatten, denn diese Siebenheit ist stets in untrennbarer Einheit wirksam.
Man kann auch sagen, seit Anbeginn besteht als Kontinuum der Offenbarung die Urmonade, das universale Bewusstsein. Alles, alle Galaxien, Sterne und Planeten und alle stofflichen bzw. unstofflichen Wesen haben ihren Entwicklungsraum in den sieben kosmischen Räumen der Urmonade, in den sieben Dimensionen. In ihren sieben Energien erklingt die Schöpfungsevolution probabilistisch auf alle Ewigkeiten hin, sich stets in kreativer Vielfalt entwickelnd, in absoluter Einheit kybernetisch in einer dynamischen Homöostase. Die Galaxie, die Milchstraße, zu der auch das planetare System der Sonne gehört und auch der Kosmos Erde mit seinem Mond, werden ebenfalls von ihrem eigenen Schöpfungsprinzip getragen, von ihrer sie ernährenden und führenden Monade. Die kosmische Monade der Erde hat sowohl die Monade des Mondes als auch die Monaden der diversen Lebenswellen in ihren Mikrokosmen auf der Erde hervorgebracht. Spricht man von einem Planetgeist, von einem natürlichen Demiurgen und Schöpfer des irdischen Daseins, und von einem Planetlogos, der Monade, die den Kosmos in seiner Entwicklung anfeuert, dann werden damit die zwei Prinzipien der irdischen Trinität angedeutet. Der Planetgeist ist der Herrscher im aurischen Wesen des Kosmos Erde, der Planetlogos korrespondiert mit der Monade des irdischen Kosmos. Der Planet selbst mit seinen diversen Lebenswellen beinhaltet die Kinder, Söhne und Töchter dieser Schöpfung im solaren System.

Im kosmischen Feld der Erde kooperieren grob gesagt sieben Lebenswellen zusammen: das Luftreich, das Wasserreich, das Mineralreich, das Reich der Mikroorganismen, das Pflanzenreich, das Tierreich und das Menschenreich. Alle zugehörigen Mikrokosmen stehen in einer permanenten Evolution, die von den übergeordneten Monaden gefördert wird. Die universelle interkosmische Evolution hat als Ziel, alle Wesen, Mikrokosmen, Kosmen, Galaxien und Entitäten mit ihrer höchstmöglichen Erfahrung in der Schöpfung kreativ mitwirken zu lassen. Diese Mitarbeit aller Geschöpfe im All ist das Grundprinzip der gegenseitigen Resonanz seit Anbeginn. Auf dieser Basis verwirklicht sich das universelle Leben und Sein probabilistisch im Rahmen der gegebenen Strukturen in liebevoller Einheit.
Wir erkennen und erfassen uns als bewusste Menschen, und sehen überrascht, wie oberflächlich und lächerlich schwach unsere menschlichen Lebensimpulse im Verhältnis zu den Vermögen sind, die uns unsere Monade schenkt. Darum versuchen einige Menschen, methodisch ihren mikrokosmischen Zustand zu erhöhen. Allerdings werden dafür Regeln der großen Religionsstifter benutzt, die bereits erleuchtet sind, um sich selbst als materielle Person in einen höheren Zustand hinauf zu schwingen. Dabei geraten sie unversehens in die Imitation. Sie gehen Ahriman im Jenseits auf den Leim und bauen sich in den mentalen morphischen Feldern, dem Devachan, einen irdisch orientierten Ersatzhimmel. Sie können dabei noch nicht erkennen, dass der Weg noch viele Irrfahrten für sie bereit hält, bevor sich der Weg zur Vollendung ihres Mikrokosmos für sie öffnet. Auf diesem erfolgreichen Weg, gestützt durch die drei monadischen Ströme, werden sich sowohl paradiesische als auch himmlische Zustände für den Kandidaten ergeben. Diese Wegstrecken sollten nicht mit einem Paradies oder göttlichen Himmel verwechselt werden, denn sie sind keineswegs das Ziel und der Sinn einer spirituellen Bemühung. Vielmehr sind diese idealen Ansichten im Dasein des Menschen nur Vorbereitungen für viel weiter reichende Aufgaben, die vor den dienenden Menschen stehen, bevor sie sich, endgültig vollendet, mit ihren Monaden vereinigen können.
Dieser spirituelle Prozess führt über das intelligente Auflösen jedes materiellen Impulses der Selbsterhaltung des stofflichen „Ich-bin“ zu der tiefen Erkenntnis des ewigen Seins in einem sich entwickelnden Mikrokosmos, aus dem ohnehin alle Vermögen des Menschen hervorgehen. Erst dann, wenn keine materiellen Vorstellungen mehr den Verstand einschränken, wenn keine vergangenen mentalen Projektionen mehr in den morphischen Feldern gefunden werden, öffnen sich auch die Türen zu den drei nirvanischen Gebieten des Mikrokosmos und des Kosmos. Jetzt entfaltet sich die absolute Dienstbarkeit für die kosmische Evolution, in der sich der Mikrokosmos vollendet und kongruent mit seiner Monade vereinigen kann, in einer wahrhaft heiligen Hochzeit. Sie führt letztlich zur Erhebung aller Lebenswellen und Wesen im Kosmos, die sich selbst über ihre Mikrokosmen mit allen geheiligten Monaden verbinden. Danach wird der Kosmos des Planeten Erde für die weiteren Evolutionsschritte im lunaren Kosmos und im solaren Kosmos mitarbeiten.

Die Gewalt der Natur

Bildtitel: 012 Die Natur, digitales Kunstwerk, Format: 50 x 66 cm; Daten: 84 MB, 240 dpi; Datum: 09.04.2021

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Das falsche Weltbild des Dualismus – es gibt nur ein Universum

Wie entsteht eine Weltanschauung?

Woraus entstehen in uns die grundlegenden Anschauungen, wie wir als Mensch funktionieren, wie und woher unser Denken, Wollen und Fühlen kommt. Woher kommen unsere Weltbilder, die beschreiben wie die Umwelt einmal entstanden ist, und wie sich das alles fortentwickelt, wie die Natur ist und lebt?

Der größte Teil unserer Weltanschauung wurde uns von unseren Eltern beigebracht, von unseren Freunden, von den diversen Pädagogen und Erziehern. Am Anfang des Erlernens steht das selbstbewusst Werden im jungen Kindesalter, das geprägt wird von den Erfahrungen in der sinnesorganisch erlebbaren materiellen Umgebung – Stadt, Land, Meer, Tundra, Schneefelder, Urwald etc.. Gerade in dieser Phase werden viele dinglichen Begriffe in den substanziellen Wortschatz einsortiert und damit in die Vorstellungen und das aktuellen Denken des heranwachsenden Menschen eingebrannt

Hierbei spielen vor allem die Familie und ihre Religion die bestimmende Autorität. So wie sich eine Graugans nach dem Schlüpfen dem «ersten Tier» anschließt, das sich in seinem gerade eben geöffneten Blickfeld bewegt, und dessen Unterweisungen es blind gehorcht – im Rahmen seiner physiologischen Gegebenheiten – ebenso übernimmt das Kind im jungen Werden seiner Gedächtnisse ungeprüft die Erklärungen der Eltern, der Familie, die diese vor dem Kind ausbreiten. So wird im abrahamitischen Kulturkreis Europas und Amerikas (Juden, Christen, Moslems) in den stark religionsorientierten Schulen bereits über viele Jahrhunderte den Schülern ein dualistisches Weltbild eingebläut, in dem der «Geist» vom «Körper» getrennt existiert. Insbesondere das römisch-christliche Dogma hat über tausend Jahre dafür gesorgt, dass nur die wissenschaftlichen Forschungen auf der Basis eines einheitlichen antiken Weltbildes akzeptiert wurden. Die Natur-Wissenschaftler haben sich selbst ein Rahmengesetz des Materialismus gegeben, in dem nur das wissenschaftlich anerkannt wird, das sinnesorganisch überprüfbar und nachvollziehbar ist. Damit haben die Naturforscher sich selbst eine Laufstall gebaut, der sie von der Erforschung der metaphysischen Phänomene ausschließt. Trotzdem haben heute aber schon viele Autoren neben das dogmatisch gespaltene Weltbild eine holistische Weltanschauung gestellt, in dem Geist und Materie zusammen gehören, weil sie gemeinsam wirken. Im Mittelalter sind einige Forscher einer ganzheitlichen Welt in die Mühlen der Inquisition geraten, wenn nicht sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden, wie z.B. Giordano Bruno. Für viele moderne Menschen gehört das geozentrische Weltbild des Aristoteles, bei dem die Erde den Mittelpunkt des Universums bildet, schon seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an. Leider bekennen sich trotz aller modernen Esoterik immer noch sehr wenige zu einem ganzheitlichen Kosmos, weil sie sich nicht vom christlichen Glauben abwenden können.

Warum entstand dieses mechanistische Weltbild?

Das Einfachste, was ein Mensch sehen kann, sind die einzelnen Dinge und Körper in seinem Umfeld, die irgendwie physisch aufeinander wirken. Die Körper, die sich z.B. wie Billardkugeln stoßen und darum in die unterschiedlichen Richtungen auseinanderkugeln, erfüllen den sichtbaren Raum. Ob Körper, Korpuskel, Partikel oder Quarks, dies alles sind Begriffe für materiell gedachte Teile, die sich in ihrer mechanischen Wechselwirkung nach den elementaren Gesetzen der Physik verhalten, die von Masse und Kraftwirkung zeugen.

Dieses mechanistische Weltbild wurde dadurch problematisch, weil man es auch auf die geistigen und psychologischen Phänomene anwendete. Der amerikanische Behaviorismus hat das pawlow’sche Modell – Reiz-Reaktion-Vorgang im Tier – in der Psychologie zur Perfektion getrieben, das sich heute immer noch in den USA größter Beliebtheit erfreut.

Doch dieses Modell hat den sich immer weiter zuspitzenden körperlichen Individualismus hervorgebracht, der «wie eine Krankheit» nun auch alle Völker in Asien und Amerika überzieht und mehr und mehr andere demokratisch regierte Staaten infiziert.

Es gibt eine wissenschaftliche Entwicklung, nach der diese Fehleinschätzung der lebenden Wesen in Flora und Fauna längst überholt sein müsste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben verschiedene Forscher nach der Entdeckung der Radioaktivität feststellen können, dass es nur einen graduellen Unterschied zwischen Licht und Materie gibt. Licht, darin werden alle elektromagnetischen Wellen der Erde zusammengefasst, die Radiowellen, die Ultrakurzwellen fürs Smartphone oder Pad, WLAN, WIFI, Bluetooth, etc. auch zum Kochen, und die g- oder Röntgenstrahlung und andere hochfrequente Strahlungen im subatomaren Bereich und Quantenfluktuationen (keine Teilchen-Strahlung). Zu historischen Zeiten, als die physikalische Erforschung der Welt noch in ihren Kinderschuhen steckte, wurde die Lichtwelle immer mit einem Träger verbunden, ebenso wie die Wasserwellen auf dem Wasser, die Druckwellen (Melodien, Akustik) mit der Luft oder Materie, in der sie sich ausbreiten. Man stellte sich vor, dass sich das Licht im «Äther» ausbreitet, einem immateriellen Fluidum, so wie der Schall sich in der Luft, dem Wasser aber auch in der festen Materie ausbreitet. Das Licht wurde lange Zeiten als eine Vibration im »Äther« verstanden.

Die Theosophen, Anthroposophen und Rosenkreuzer schreiben darüber, dass alle Lebewesen und auch Mutter Erde von transpersonellen, analog «elektromagnetischen» Kraftfeldern geleitet werden, dass alle Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen aus diesen Feldern atmen und leben. Es wird dabei erklärt, dass die ätherischen und die astralen Vibrationen letztlich den elektromagnetische Erscheinungen ähnlich sind, allerdings mit noch stärkerer Energievibration mit einer wesentlich höheren Frequenz. Sie haben ein anderen Zeitrahmen, die Ereignisse laufen in einem viel schnelleren Werden ab, das die irdischen Vorstellungen weit überschreitet. Paulus betont in einem Brief an die Epheser, «dass wir, die spirituell ausgerichteten Anhänger des Christus, nicht gegen Menschen kämpfen, sonder gegen Fürsten und Mächte unter dem Himmel». Wobei er mit Himmel nicht irgendeinen blauen Raum oberhalb der Erdoberfläche meint, sondern vielmehr eine Sphäre höherer Energie, mit einer anderen Vibration als der uns geläufigen irdischen Schwingung. Den animistischen Naturreligionen der sogenannten «primitiven Völkern» ist es vollkommen geläufig, das alle Natur von Geistern und Kräften der anderen «geistigen» Welt geleitet und gefügt wird. Diese uneingeschränkte Welt hat dann einen anderen unchristlichen Namen: «Gaia», womit das alle Natur umfassende siebenfache Wesen Erde gemeint ist. Diese holonomen Sphären des Universums betten jeden materiellen Körper in einen Kosmos, Makro- bzw. Mikrokosmos ein, einem unstofflichen «Holokumulus», eine Art Spiegelsphäre mit morphischen Feldern, die das jeweils regulierende Gedächtnis darstellen.

Trotz alledem ist die Vorstellung des Individuums, die Idee der separierten Person mit seinem Denken und Weltanschauungen so in die diversen kosmischen und individuellen Kraftfelder verbunden, dass allerhöchste Anstrengungen notwendig wären, um den materialistisch denkenden Menschen von einer Weltanschauung der holistischen Feldwirksamkeit zu überzeugen. Dass mechanistische Weltbild mit seinen Ursache-Wirkungen in den Teilen gemäß den sich stoßenden Billardkugeln ist sehr einfach zu durchschauen und von jedem Menschen leicht zu verstehen. Es ist das lineare: wenn A dann B. Schon komplexere Bilder der Mechanik werden nicht mehr begriffen.

Das Denken und Leben mit Ganzheiten aus mehreren Kraftfeldern ist noch mächtiger, denn die Ursache-Wirkungsfaktoren sind vielfältiger, und nicht linear miteinander zu verknüpfen. Trotz alledem wirkt das Leben aus den unstofflichen Feldern durch uns. Wir werden uneingeschränkt von den transpersonalen Kraftfeldern, die uns tragen, aus den morphischen Gedächtnissen probabilistisch gelebt.

Warum ist dem Menschen das Phänomen der Wesenseinheit der Erde so unzugänglich? Warum leben wir streng im analytischen Separatismus? – Wir sind doch als Menschen bereits Teil einer Ganzheit, einer Gruppe von Kräften? – Wir selbst als Individuum sind in einem Gruppenverband der Kraftwirkungen, die uns angezogen haben – achten Sie einmal auf dieses Wort – das Kleid das wir anziehen –. Wir können hier gar nicht von einem aktiven Anziehen sprechen, weil uns dieser Prozess keineswegs bewusst ist, oder wenn dann nur minimal. Solange wir es nicht sehen wollen, dass wir gelebt werden, solange wird der Mensch seine faktische Wirklichkeit nicht begreifen, solange wird er unbewusst aus seinen Vibrationen gelebt, die er nicht wahr haben will. Weil die empirische Wissenschaft mit ihren festgelegten Regularien und die Kirche mit ihren antiken Dogmen die Wirkungsweisen, wie alles Materielle gelebt wird, nicht akzeptieren wollen noch können, werden die Menschen unter diesem Einfluss nach ihrem Glauben gelebt, unfreiwillig. Das dualistische Weltbild von Diesseits und Jenseits, von materieller Wahrheit und dem Wissen um metaphysisches Leben ist das Grundproblem, mit dem uns die metaphysischen Kräfte der Spiegelsphäre mit ihren diesseitigen Dienern/innen in dem berühmten «Kreidekreis» der Halbwahrheiten unerkannt herumführen.

Menschliches Organ im Wesen Gaia

Warum bemühen sich viele esoterische Gruppen in Geduld und Liebe, die Menschen davon vollkommen zu überzeugen, dass sie sich in einer Gruppeneinheit auf der Basis der lebendigen Kräfte des Wesens Erde befinden? Jede noch so subtile Abgrenzung vom Andersartigen ist für jeden Kandidaten auf einem spirituellen Weg schädlich, weil sein Licht mit seperatistischen Vibrationen geladen in die Isolation führt. Dann entsteht immer eine Gärung, eine kranke Vermischung der unterschiedlichen Lebenskräfte, und eine Opferung der Einheitsradiationen der irdischen Monaden an die Äonen und Archonten im Devachan. Darauf sind diese besonders gierig, wie nach einer ganz besonderen Speise.

Eingebettet als Gruppe in die natürlichen Lebensfelder Gaias, die uns von den Monaden des Lebens gereicht werden, kann einmal die mikrokosmische Evolution so weit voranschreiten, dass im Licht und in der Kraft einer erhöhten Astralis und Mentalis eine neue Wahrnehmung entstehen kann, mit der die Wirklichkeit der metaphysischen Lebensfelder gesehen wird. Daraus entsteht eine derartig andere Lebenshaltung, die alle bisherigen Kristallisationen der Weltbilder aus Naturwissenschaft, Religion und Regierungsmächte und ihre davon profitierenden Äonen hinwegfegt. Diese vollkommen neue Einsicht in die lebensnotwendigen Interdependenzen in der Einheit des Kosmos erlaubt zu behaupten: ein neuer Menschentyp, der beabsichtigte Mensch, Manas offenbart sich.

Angesichts dieser Zusammenhänge wird verständlich, das wir immer die Folge und immer der wahre Ausdruck des »Organs Menschheit« auf dem Wesen Erde sind. Jeder Mensch spiegelt als Selbst immer einzelne Aspekte der Ganzheit seiner Gruppe, seines Volkes oder Stammes wieder. Diese individuellen Eigenschaften sind notwendige Qualitäten bei der Ausstrahlung für die Gruppenwirksamkeit. Wer sich noch als autonomes Individuum mit eigener Verantwortung bezeichnet, erlebt sich isoliert in seiner Einbildung im egoistischen Größenwahn. Er kann bei dieser Arroganz nicht die äonische Beeinflussung und seinen unberechtigten Stolz erfassen. Trotz alledem bleibt er wie alle anderen Menschen ein Geschöpf des Geistes seiner speziellen Konstellation, aus der seine Person in die materielle Offenbarung projiziert wird. Alle Menschen im Körper der Menschheit bilden mit ihren außergewöhnlichen Qualitäten und Absonderlichkeiten eine Ganzheit als ein funktionelles Geschöpf in der Ganzheit des Kosmos Erde.

Zivilisation und Dogmen

Bildtitel: Civilisation; digitale Komposition; Format: 50 x 70 cm, Daten: 89 MB, 240 dpi; Datum. 08.04.2021

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Zivilisation und Dogmen-Mauer

Das weit verbreitete Dogma der festen Materie mit ihren Korpuskeln und atomaren Bausteinen aus der Antike, die eine Naturforschung der Neuzeit nicht kennen konnten, ist doch heute bereits überholt. Momentan ist es selbst eingefleischten Kernphysikern und Quantentechnikern geläufig, dass das Universum allein aus Vibrationen besteht, das einem unendlichen kontinuierlichen Feld von Wellen aus Energie und Bewusstsein gleicht.

Das Grundgesetz des Lebens ist eine permanente Reflexion und Interferenz nach den Regeln der Resonanz »Gleiches zu Gleichem«. Alle Kräfte werden resonant zeitgleich untereinander ausgetauscht, damit wird eine beständige kreative Weiterentwicklung aller Wesen möglich.

Die bisher dogmatisch vertretene Ansicht, dass es eine »tote« und eine »lebende« Materie gibt, von der alle sinnlichen Erfahrungen und das bewusste Denken emittiert werden, wird angesichts der oben gemachten Einsicht irrelevant. Alles was ist und im Universum existiert, ist lebendig und insofern auch vom allgemeinen Bewusstsein durchdrungen. Die lebenden Wesen – alle Galaxien, Quasare, Sterne, Planeten usw. und die auf und in ihnen lebenden Entitäten – werden als Ganzheiten nach dem holonomen Prinzip geschaffen und ewig erhalten. Das Bewusstsein trägt und belebt alle Lebensfelder entsprechend den mit ihnen verbundenen Entwicklungen.

Das »höchste Schöpfungsfeld«, das die universelle Offenbarung in sich trägt, hat für die Erschaffung und synergetische Erhaltung aller Lebewesen eine überragende Hierarchie von »göttlichen« Monaden hervorgebracht. Analog dem trilogischen Grundgesetz der Offenbarung: Monade plus Kosmos plus Geschöpf quellen die unzählbaren Monaden aus der unerschöpflichen Urmonade hervor, die mit einem probabilistischen Leben versehen miteinander kommunizierend die pluralistische Einheit aller erschaffen.

Die von vielen Wissenschaftlern vertretene Ansicht einer materiellen Welt aus Dingen, Teilen, Korpuskeln und Quanten ist ein fatales Dogma, das einer harmonischen Evolution des Kosmos entgegen steht. Jedes Wesen des Universums ist für sich ein Ganzes ein vollständiges Sein, ein für sich bestehendes umfassendes System, ein Holon, das im Universum resonant in die permanente Kommunikation eingebunden ist. Es trägt mit Hilfe seiner Monade alle lebensnotwendigen Information über sich selbst und über alle Lebensstufen. Dieses sich selbst bewusste holistische System erlaubt nur ganzheitliche, intelligente und lebende Wesen, ob nun mikroskopisch klein oder galaktisch groß. Das materielle Dogma muss weichen, angesichts der Tatsache dass auch die Planeten Erde, unser Sonnensystem und die Galaxis auf allen energetischen Ebenen lebendig ist, als ein Ganzes und ausgestattet mit eigener Intelligenz.

Diese spezielle Vorstellung erinnert an das traditionelle Modell einer triadischen Gotteswelt: Monade, Kosmos/Mikrokosmos/Makrokosmos, Geschöpf: Jedes System reproduziert die Grundidee der Offenbarung, ist also Ausdruck der Dynamik seiner Geschöpfe. Wie in der Vision von den Monaden des Giordano Bruno setzt sich jedes holonomische System, jedes Geschöpf, aus vielen anderen vollständigen Systemenzusammen, die innerhalb dieses größeren Schemas ihrerseits als Organein der Evolution mitwirken. Da wir jetzt sehen, dass jeder Holokumulus von Energien eine Vielzahl von Feldern kumuliert und jeder Holon auch auf fundamentale Weise mit eigenem Bewusstsein und Intelligenz ausgestattet ist, folgt daraus, dass jedes holonomische System auch in einer atomaren Kleinheit von allen implementierten Wirkungen weiß.

Die menschliche Beschränktheit auf ein dreidimensionales Weltall, in das erst kürzlich die Dimension der Zeit eingefügt wurde, versperrt den Blick auf die metaphysischen Welten, die bereits von einigen Auserwählten gesehen werden kann und auch beschrieben wurde. Viele Aspekte der Dreidimensionalität können nicht so ohne Weiteres auf die PSI-Welten übertragen werden, wie z.B. Betty Smith aus ihren Erfahrungen uns mitteilt. Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es sieben Dimensionen, zu denen Bewusstsein, Zeit, Raum, Energie (Licht), Wahrheit (Weisheit) und Liebe (Gerechtigkeit) gehören. Die konstante Kommunikation und Reflexion der Kräfte überträgt in einem holistischen Kontinuum alle lebensnotwendigen Informationen zeitgleich zu allen Geschöpfen, die mit dieser Information resonant sind. Es ist in der außersinnlichen Welt darum keine Frage mehr von Zeit und Raum, wer welche Information hat, sondern es werden immer alle Geschöpfe, Monaden, Planeten, Menschen, Zellen etc. immer mit allen für sie lebenswichtigen Information gespeist.

Der Gedächtnisspeicher ist nun nicht mehr eine physisches Gehirn. Das ist ein überholtes Dogma. Vielmehr ist das menschliche Gehirn für den Menschen ein Erfassungsorgan, das die in den morphischen Feldern seiner Lebenskräfte eingelagerten Informationen auslesen kann. Alles nach den regeln der Resonanz. In allen für das holonomische Universum wirkenden Kraftfelder – so weit aktuell bekannt sind es sieben – hat das zugehörige Bewusstsein ein morphisches Feld angelegt, das als Speicher die wichtigen Informationen für den aktuellen Lebenszusammenhang verwaltet, einlagert und erforderlich auch als Steuerung von Lebensvorgängen ausgibt. Im Übrigen stehen jedem holonomen Wesen im All immer uneingeschränkt alle Informationen des Universums zur Verfügung.

So ist hiermit eine Zusammenfassung einiger Dogmen gegeben, die das Denken der meisten Menschen zumauern. Die Zeit ist reif dafür, ein Fenster in die aktuellen Erkenntnisse der PSI-Welt zu schlagen. In der Dimension, in der sich das »Licht« um die Evolution des Wesens Erde, Gaia, bemüht, das Lebensfeld des Christus aus der Sonnenmonade.