Männlich – weiblich

            Angesichts der steten Missachtung der Frauen rund um den Erdball ist leicht zu erkennen, dass die Unternehmen, globalen Institutionen und staatlichen Führungen wenig von einer lebendigen Harmonie zwischen männlich und weiblich wissen. Ebenso mangelt es an einer ebenbürtigen Beteiligung von Frau und Mann in den Leitung gebenden Vorständen in allen Bereichen.            
            Die zunehmende Aquariusperiode fordert allerdings von der Menschheit exakt diesen Schritt, vor allem, weil er die wichtige Voraussetzung für jede persönliche Autonomie ist. Die diesem Prozess entgegen wirkenden Kräfte waren bereits Paulus bekannt. Er nannte sie die «Fürsten und Gewaltigen unter dem Himmel, nämlich den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen.» (Eph. 6.12) Dieses Problem der Menschheit war schon Zarathustra bekannt, der die bösen Kräfte als Ahriman (mittelpers.) bezeichnete. Diese Kräfte, Äonen und Archonten, sind natürlich patriarchalisch organisiert. Aus triftigen Gründen der Selbsterhaltung müssen sie die maskuline Polarisation beständig anfachen.

            Es ist jedem selbstverständlich, dass Mann und Frau sich in allen Lebensfeldern nach Bedenken, Gefühl und Aktion sehr unterschiedlich verhalten. Die feinen Unterschiede sind auch daraus zu erklären, dass bereits die geistigen Vorlagen in den morphischen Feldern der Monaden bei Mann und Frau höchst unterschiedlich sind. Das was in den höheren Feldern bereits angelegt ist, muss sich dann auch im Körper offenbaren.

            Für jede weitere Entfaltung auf dem Bogen der Evolution ist es von einschneidender Bedeutung, dass beide Geschlechter nicht nur harmonisch zusammen wirken, sondern dass Frau und Mann, jeder in sich selbst, die beiden Kraftprinzipien in ein symmetrisches Gleichgewicht bringen. Nur unter dieser Voraussetzung kann sich im Mikrokosmos der nächste Entwicklungsschritt vollziehen, mit dem ein neues Erfassen der Welt möglich wird, das für eine wirkungsvolle Mitarbeit für die kosmische Evolution erforderlich ist.

Himmel und Erde sind vereinigt

            Die Bewusstheiten aller kosmischen Gebiete, aller Monaden und Kraftfelder vibrieren stets miteinander als eine unteilbare Einheit.

            Der Planet Erde erhält als Wesen Gaia sein Bewusstsein aus seiner Monade, die stets mit dem Kollektiv der Monaden der anderen Planeten, mit der Monade der Sonne und des Mondes ineinander vibriert. Das Bewusstsein der Monade des Sonnensystems vibriert im Bewusstsein der Monade der Milchstraße, die auch darüber hinaus mit den Bewusstheiten aller Monaden der Sternkonstellationen des Tierkreises und aller zugehörigen Galaxien verbunden sind.

            Der Mensch wird sich bei allen Lebensaktivitäten in Zeit und Raum besinnen, um die Tiefen der astronomischen Weiten und ihrer Sterne und Planeten in den recht einfachen Interaktionen der Bewusstheiten anzuschauen und zu bedenken, in aller Klarheit einmal unabhängig von den wissenschaftlich geprägten Gesichtspunkten der unbelebten Materie oder Radiostrahlung. Dann vermag er im eigenen Erfassen realisieren, dass alle ungezählten Lichtpunkte am unendlichen Firmament bewusste, denkende, wahrnehmende und lebende Wesen sind, die wie ein riesiges Orchester ein harmonisches Informationskonzert aufführen.

             Jede kosmische Sphäre informiert resonant die nächst höheren Sphären und auch die Nachbarsphären. Alle Monaden leben kybernetisch in ihren Gebieten gemeinsam unter der probabilistischen Leitung der einen alles umfassenden Offenbarung, der Urmonade. Das universale Bewusstsein aus ihr durchwirkt alles Leben, alles Sein entfaltet sich systematisch kreativ in einer unbeschreiblichen Herrlichkeit in der unteilbaren Einheit bis in alle Ewigkeit.

            Das ganze Universum ist ein kybernetisches System. Es kennt keinen übermächtigen Herrscher, weil sich alle in ihm wirkenden Geschöpfe miteinander in aller Vielfalt nach den Regeln der isomorphen Resonanz selbst harmonisch erhalten. Dabei ist das universale Bewusstsein, diese den menschlichen Vorstellungen so ferne Einheit in der gewaltigen Offenbarung, der Logos, Tao oder Brahman, der liebevolle Schutz und das gnadenvolle Bewahren innerhalb der fulminanten Entfaltung aller Monaden, Kosmen und Geschöpfe.

Der Sohn der Sonne – Christus

            Die Inkarnation des Christus, der mit «Gotteskräften gesalbte», ist eine Verbindung dieser vollkommenen Monade aus der Sonnensphäre mit dem Wesen Erde. Diese mächtige Kraft aus Vulkanus, der metaphysischen Sonne, ist uns über Jahrtausende näher gekommen und hat sich dann vor über 2000 Jahren kraftvoll mit der Monade des Planeten Erde verbunden. Welcher Beobachter und Autor verlegt ein derartiges Ereignis in einen irdischen Stall und eine Krippe? Der Christus inkarnierte in unsere Welt mit einer gewaltigen Absicht. Er hilft der irdischen Monade mit ihren Mikrokosmen und Lebenswellen bei der Entwicklung der kosmischen Evolution in Liebe, Erkennen und Verwirklichen gegen alle äonischen Mächte der materiellen Reaktion und steht ihr bei.

            Alle Schriften über die christliche Legende sind eine arge Verniedlichung des «Christus» für das einfache menschliche Denken. Sein irdischer Sprecher, der Jesus von Nazareth, überträgt einige Regeln für die zu erwartenden Veränderungen an die Apostel, damit die Menschen zur notwendigen Lebenshaltung finden können, um mit der kosmischen Evolution im Einklang zu leben.

            Die schon in der antiken Zeit zunehmende Kristallisation und überbordende Ausbeutung der meisten Menschen, die politische und merkantile Verlogenheit, sowie die schier endlose Streit- und Kriegssucht, drohte bereits damals die Menschheit zu vernichten. Es bedurfte eines starken Impulses der kosmischen Liebe, damit sich die Menschheit mit dem Wesen Erde in einer unbehinderten Evolution entwickeln kann.

            Können die Menschen erkennen, was damals tatsächlich in Bethlehem geschah: die Verbindung der Erde mit der kosmischen Liebe aus dem Sonnenlogos? Wer die Allegorien in den Evangelien auf diese hohe Ebene stellen kann, sieht, wie die drei Ströme, die von den irdischen Monaden zum Kosmos und den Mikrokosmen ausgehen, mit der Kraft des Christus verbunden sind. In dieser evangelischen Allegorie ergänzen die symbolischen «drei Heiligen aus dem Morgenland» die Entfaltung der drei nirvanischen Felder, die alle Kosmen noch vollenden müssen.


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Logos Offenbarung

Unsere gewohnte Denkweise arbeitet stets mit Bildern von Körpern, Teilchen und Korpuskeln. Dabei sträubt sie sich mit allen erdenklichen antiken Dogmen gegen eine Welt der Kraftfelder, der Wellen des Lichtes, wie sie in manchen mystischen Berichten über göttliche Erscheinungen erwähnt werden. Kann der moderne Mensch mit den autorisierten Begriffen seiner Wirklichkeit solche Erklärungen nicht erfassen, werden sofort tausend Zweifel an dieser Ansicht laut. Das ist ganz natürlich, weil alle weisen Denker ihre Symbole nur aus dem Bildervorrat entnehmen, den sie in ihrem Leben aus ihrem sinnesorganisch erfassbaren Umfeld gespeichert haben. Und sie mussten es auch so tun, weil sie nur auf der Basis dieser Bilder von ihren damaligen Zuhörern verstanden werden konnten. Dabei erzählten sie auch wundervolle Allegorien und Sinnbeispiele für eine mehr allgemein gültige Welt, die nur und ausschließlich durch Vibrationen, durch Klänge oder dem vielgestaltigen Licht geschahen.

            «Am Anfang war der Logos.» Aus ihm ist alles gemacht, was gemacht ist. Diese in der Genesis proklamierte allumfassende Einheit enthält alle Ideale von Weisheit, Liebe, Harmonie, Gerechtigkeit, und auch alle Kräfte, vibrierende Energien, das Licht, den Klang, die Gravitation, ja, das Werden aller Monaden, Kosmen und Makrokosmen, Universen, Galaxien, Sonnen und Planeten, Entitäten und Wesen in allen metaphysischen Räumen, natürlich auch aller Urtypen, Mikrokosmen, aller Menschen usw.. Die Ideen der Logoi erschaffen aus der «Substancia Magica», dem universalen Bewusstsein die Urmonade. In diesem ursächlichen Kraftfeld der Offenbarung, dem einen überaus strahlenden Licht der allumfassenden Kommunikation, reflektieren die erhabenen Energien die Herrlichkeiten seiner Geschöpfe nach den Gesetzen der isobaren Resonanz. In den holistischen Lebensfeldern existiert kein Nebeneinander und nie ein Gegeneinander. Sie wirken und entfalten sich in einem stets fließenden Austausch aller Kräfte. Sie reflektieren und informieren sich und schaffen in liebevoller kreativer Weise stetig neue Geschöpfe der göttlichen Weisheit und Barmherzigkeit.

Gaias Liebe

            Die Verbindung mit dem göttlichen Lebensfeld war niemals wirklich unterbrochen. Diese Liebe – die Verbindung des Geschöpfes mit der Monade –  kann niemals unterbrochen werden. Es bleibt immer nur die Frage, ob der Mensch bereit ist, die All-Einheit zu erfassen und auf die heiligen Gesetze des Alls harmonisch zu reagieren.

            Jeder Mensch erlebt sich als einsam und ringt um Selbst-Bedeutung. Also identifiziert er sich mit seinen Gütern und strebt nach Wissen, Ruhm, Macht über materielle Dinge. Jedes Kind wird in dieser irdischen Konkurrenz erzogen, mit all den Streitigkeiten, bis die Resignation eintritt. In der tiefen Erschütterung der eigenen Einsicht, dass alles irdische Streben nur Haschen nach Wind ist, wird der Mensch still und leer. In diese Leere klingt eine neue Stimme. In dieser Ruhe von aller Hektik spricht ein bislang ungehörter Klang von der einen großen Liebe.

            Der Mensch kann seine Verbundenheit mit allen Menschen erfassen, das Einssein mit der Mutter Gaia, dem Bewusstsein der Erde, mit dem Kosmos. Kometenhaft steigt in ihm der überwältigende Gedanke auf und überstrahlt ihn für einen Moment: Er selbst ist mit seinem Mikrokosmos in der heiligen Monade aufgenommen, die alles in ihrer Weisheit und Barmherzigkeit lenkt.

            Aus dieser Erkenntnis erklingt das erste Gebot: Halte die Verbindung mit der Monade aufrecht, durch alle Turbulenzen hin, egal mit welchen Gewalten die alten Kräfte an deinem materiellen Dasein zerren. Der Reflex der Liebe steigt empor aus dem Herzen. Mit dem Denken werden die konkreten Absichten und Regeln der Resonanz erkannt. Aus der sich neu entfaltenden Achtsamkeit im täglichen Leben ändert sich die Lebenshaltung. Die Monade sendet drei Strahlen in den Mikrokosmos und berührt die erwachende Person in Haupt, Herz und Becken. Im Erfassen der Liebe und Barmherzigkeit aus der Schöpfung erblickt diese ihre persönliche Aufgabe für die Liebe im Wesen Gaias: aufmerksam und ununterbrochen sich der kosmischen Evolution zu widmen.

Einheit der Offenbarung

            Beschaue ich die Menschen, wie sie in den Vergangenheiten autorisierter Religionen, diversen antiken Philosophien und der dogmatisierten Naturwissenschaft leben, wie sie sich ihre zukünftigen Häuser aus Glanzpapier erbauen, entsteht eine tönerne Traurigkeit.

            Man spricht von einer Wendezeit. Sie bewirkt eine Revolution der Wahrnehmung, des Denkens und eine dadurch notwendige völlig neue Lebenshaltung. Der klassische Materialismus und alle damit verbundenen Philosophien und Weltanschauungen lösen sich auf. Die morschen Fassaden aller materiellen Kosmologien, alle physikalisch begründeten Notwendigkeiten der Astronomie, alle genetischen Erbfolgetheorien blättern von den verkalkten Mauern eines unvollendeten Denkvermögens. Die mechanistischen Definitionen der menschlichen Psyche werden, wie zahllose andere archäologische Hypothesen, im neuen Denken genesen.

            Wie kann so etwas geschehen? – Die zyklischen Entwicklungen der kosmischen Strahlungen schicken neue Inkarnationen von Mikrokosmen auf die Erde, die für die zukünftigen Entwicklungen erwachen. Diese wahrhaft neuen Menschen werden wegen ihrer weiterentwickelten Astralis unser Lebensfeld mit ihren astralen Sinnen schauen. Dabei erleben sie bis heute vielfach ignorierte Daseinswirklichkeiten. In den astralen Welten sind alle Wesen, alle Natur eine einzige Einheit. Alle Selbsterhaltung wird aus der Astralis und dem Äther des Kosmos geregelt. Sie werden auch, was heute noch von Religionen und Medien geleugnet wird, die in den morphischen Feldern der Erde wirkenden Äonen und Asuras der Antike „sehen“ und erkennen, die eigentlich schon einige Jahrhunderte ausgedient haben sollten.

            Uralte Überzeugungen von der Trinität in der universellen Offenbarung zeigen sich erneut deutlich in den mentalen Gebieten. Die Schöpfungstriade aus Monade, Kosmos und Geschöpf wird im Jetzt der neuen Zeit zum zentralen Wirkungspunkt der irdischen Natur.

Selbstsucht

Kraft, Licht und Leben durchwirken sich in Raum und Zeit mit Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe. Das auf die irdische Materie gerichtete Schauen sieht überall Grenzen und Abgrenzungen, sucht Unterscheidungen für Beurteilungen von besser, höher oder wertvoller. Für einen gangbaren Weg zu einem höheren Denken ist das physikalische Analysieren der materiellen Erscheinungen unzweifelhaft ein Irrweg.

            Natürlich ist der Mensch dieser Natur noch nicht vollendet, aber er wird entfaltet mit der mikrokosmischen Evolution. Das allumfassende Bewusstsein ist grundsätzlich mit allen Kräften der Natur verbunden, sonst wäre eine Evolution zu höherem Denken nicht möglich. Weil das «ewige Licht» auch in unsere Natur scheint, kann sich jeder auf die monadischen Beeinflussungen ausrichten. Diese gelebte Ausrichtung auf die Evolution des Mikrokosmos ist die Voraussetzung für eine wirkliche Erleuchtung, für ein neues Wahrnehmen und das Denken.

            Mit den neu geborenen unstofflichen Sinnesorganen kann und wird ein total neues Wahrnehmen und Bedenken des Lebens möglich. Damit kann der Mensch die metaphysischen Felder der Welt in ihrer Wirklichkeit erfassen.

            Dem Menschen wird sein Lebensfeld in völlig neuen Zusammenhängen erscheinen. Er schaut nämlich alle Wesen und Geschehnisse in den ätherischen, astralen und mentalen Gebieten, für die er resonant ist. Dafür braucht niemand einen anderen Planeten aufzusuchen. Es erübrigt sich, irgendeine heilige Enklave – Himmel oder Sommerland – im Devachan durch geeignete antike Methoden zu erringen. Seine Erleuchtung wird vollendet, um dem Christus zu dienen für die Transformation des Wesens Gaia.

Das Bewusstsein der Schöpfung

            Nach allen philosophischen Betrachtungen können wir heute sagen, dass im Urgrund allen kosmischen Seins eine mit allen universalen Kräften und Dimensionen ausgestattete «Monade», die Urmonade regiert. Sie ist das mit Leben begabte Universum selbst, das aus dem unkennbaren Urfeld des Metaversums hervorgeht. In diesem Offenbarungsfeld vibriert ein alles umfassendes universales Bewusstsein (die universale Seele, die Akasha, das PSI-Feld), dass mit seiner Potenz die fundamentale Idee des unkennbaren Urfeldes verwirklicht. In dieser Urmonade expandieren in den sieben Dimensionen die sieben kosmischen Gebiete, und zahlreiche Kraftströme erfüllen sie.

            Das universale Bewusstsein steht bei allen seinen Offenbarungen in der Mitte, die in Myriaden von Monaden im unendlichen Raum des Offenbarungsfeldes eine hierarchisch geordnete Wirklichkeit ausbreiteten. In allen Monaden vibriert stets die eine alles umfassende Grundidee: In großer Vielfalt, möglichst kreativ, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit seine unbegrenzte Potenz in Einheit mit allem zu beweisen.

            In jedem Kraftfeld der Monaden wirkt sein ihm eigenes Bewusstsein, das nach kosmischen Gebieten strukturiert im Gesamtbewusstsein des Universums vibriert. Jedes Lebensfeld erhält aus dem Bewusstsein ein für seine Aufgaben erforderliches Gedächtnis, ein morphisches Feld. Dieses dient nicht nur der Speicherung von Informationen. Vielmehr konfiguriert und regelt dieses das Leben und Wirken des Geschöpfes durch eine beständige Kommunikation.

Das Streben des Menschen

            Sinnst du über die Evolution des Lebens intensiv nach, kommt einmal der entscheidende Punkt, wo du deinen Blick bis zu entferntesten Galaxien ausbreitest. Das unbegrenzte Universum steht vor deinem inneren Gesicht. Nun weiß du: keine Evolution eines Teiles der Schöpfung vollzieht sich allein. Alle Lebensfelder zusammen evolvieren mit dem gänzlich Ganzen. Also gibt es keine separate Evolution in der Materie, oder eine abgetrennte Evolution des Äthers, der Astralis sowie der Mentalis. Alle Wesen im All evolvieren ewig mit ihren Kosmen. Die sie umfangenden Monaden sind siebenfach. Diese bedürfen keiner Weiterentwicklung, denn die weise Urschöpfung hat sie bereits bei ihrer Geburt vollendet. Diese Vorstellungen des Giordano Bruno möchte ich hiermit einmal so annehmen.

            Das Dasein und das Leben aller Geschöpfe im Universum vollzieht sich in einem triadischen Kräftespiel. Die absolut leitende Kraft und Idee in der Offenbarung geht von dem universalen Bewusstsein in der Urmonade aus, dem Logos, Tao, Shiva. Es gibt viele verschiedene Namen auf der Welt für das als «göttlich» angenommene Urfeld des Alls.

           Alle Weltanschauungen und Kosmologien werden von den erhabenen Vorstellungen der antiken Weisen geprägt. Mit dem Vermögen ihrer Mentalis und ihrer Naturkenntnis haben sie sich bemüht, das unfassbare Phänomen zu beschreiben. Dabei blieb das Modell des «Manas» – das Kind Gottes – Grundlage für viele religiöse Modelle. Die tatsächlich auf Erden lebenden Menschen gleichen nicht der gedachten Ideale in der göttlichen Schöpfung. Dem Menschen wurde ein besonderer Weg gewiesen, auf dem sich die Evolution seines Wesens vollziehen kann. Dabei wird dem Menschen das ersehnte Ideal einmal zuteil. Weihst du dich der kosmischen Evolution, verblasst der Schein der materiellen Werte und du erlebst die holistischen Lebensfelder. Damit alle Menschen diese Erlösung finden, wirst du die monadischen Ströme für den kosmischen Christus konsequent im irdischen Dasein verwirklichen.

Die Weisheit der Antike

            Die Philosophien und Religionen, die unsere Kulturen auch heute noch beeinflussen, stammen alle aus den antiken Zeiten von ca. 500 v.Chr. bis 500 n.Chr.. Die Stifter der großen Religionen in Asien und im Orient haben selbst, bis auf wenige Ausnahmen, nichts aufgeschrieben. Nur Mani hat seine Lehre in Bildern weitergegeben.

            Erst die nachfolgenden Zuhörer, oft sogar erst die Menschen, die den Geschichten der Augenzeugen gelauscht haben, brachten die Gedanken von Buddha, Christus oder Mohammed zu Papier. Folgt man der chinesischen Anekdote über Laotse, so hat er nur ein paar Verse seiner Weisheit dem Hüter der Grenze für die Nachwelt überlassen.

            Die Mysterien des alten Ägyptens basieren auf einer profunden Kenntnis der jenseitigen kosmischen Welten des Äthers und der Astralis, die der Verstorbene durch gute Taten, durch Bereuen und Anrufungen der heiligen Götter überwinden musste, um an den zahlreichen Widersachern vorbeizukommen. In der Unterwelt sah man Osiris als den vorherrschenden Machthaber und den einen Retter bei vielen Gefahren, die den verstorbenen Mikrokosmos herausforderten. Angekündigt war der Weg zur Sonne oder zu den Sternen, dem Sternbild des Orion, um in einer erneuten Inkarnation den dann lebenden Menschen beizustehen, damit diese auf einer höheren Ebene am Ende ihres Leben gut vorbereitet die Unterwelt betreten konnten. Sie sollten es künftig etwas leichter haben auf ihrem Weg zur Transfiguration.