0. Inhalt Basis der Evolution

Übersicht: Basis der Evolution

1. Was war der Auslöser für dieses Buch?
Ungezählten Gespräche mit ganz unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft in vielen Jahren lebhaften Gedankenaustauschs haben den Eindruck entstehen lassen, dass nur wenige Menschen sich für die ursächlichen Zusammen in den Entwicklungen der kosmischen Entwicklungsprozesse interessieren. Die Suche nach dem Sinn des Lebens und dem mikrokosmischen Auftrag beschränkt sich auf autorisierte Inhalte, die in den klassischen Religionen wurzeln. Die meisten Menschen wissen darum fast nichts über die unstofflichen transpersonalen Kraftfelder unseres Kosmos, abgesehen von einigen sehr diffusen metaphysischen Begriffen aus den indischen Religionen, mit denen sich in der Regel die Gläubigen zufrieden geben. Die Idee dieses Buches besteht nun darin, die Bedeutung der sieben unstofflichen Kraftfelder, die das Diesseits und das Jenseits des menschlichen Daseins bestimmen, im Rahmen der anstehenden Evolution des Kosmos ausführlich und übersichtlich darzustellen.
Bei genauer Betrachtung der unstofflichen Felder der Welt – was von der materiell orientierten westlich-christlichen Kultur meistens als okkult eingestuft wird – findet man in diesen komplexen Zusammenhängen auf viele Fragen des Weltgeschehens einige sehr plausible Antworten. Im Freundeskreis wird das Thema der menschlichen Abhängigkeit von den unbewussten Antrieben für das alltägliche Dasein meistens nur ungern besprochen. Dennoch entsteht auch der Eindruck, dass das Thema allgemein an Bedeutung zunimmt, zumal die der kosmischen Evolution nun schon bei einigen esoterischen Autoritäten erwähnt wird. Die Verwirklichung der lange angekündigten Wende steht sozusagen vor der Tür.
In den anschaulich geordneten Zusammenhängen von Diesseits und Jenseits, findet sich auch eine sehr plausible Antwort auf den teleologischen Sinn des Daseins. Für die kosmische und mikrokosmische Evolution öffnet sich die Sicht auf einen pragmatischer Weg, in einer bislang ungekannten Freiheit bei dieser Umwälzung praktisch mitzuwirken. Ganz unerwartete Möglichkeiten der Erkenntnis und Kohabitationen entwickeln sich für den erwachenden Kandidaten in der Aquariusperiode, die weit über die esoterisch versprochene Erleuchtung hinausgeht. Hier zum Text


Sollte Dir ein Gedanke zu dem Text einfallen, dann schicke ihn bitte mir zu.  Vielen Dank.


2. Beginn und Ursache
Für die meisten empirischen Wissenschaftler der westlich orientierten Kulturen ist die Welt ein Produkt des Zufalls innerhalb materieller Zusammenhänge der Universen.
Tatsächlich ist die Erde, der Kosmos und alle denkbaren Universen die Schöpfung eines über alles Denken erhabenen Kraftfeldes, aus dem die Offenbarung vor allem Anfang hervorging. Dieses zu Beginn allen Werdens entstandene Feld des Bewusstseins, ist die erste Emanation des allumfassenden universellen Wesens. Es bekommt in vielen Kulturen die Bezeichnung »Gott«. Andere Philosophen sprechen von der Urmonade, Brahman, Shiva oder Indra. Die Welt-Sprachen enthalten auch noch weitere Namen für dieses alles enthaltende und umfassende Offenbarungsfeld, die seine unaussprechliche Heiligkeit und die damit verbundene Numinosität zum Ausdruck bringen sollen. Die meisten Menschen der christlichen Religion kennen aus der Bibel den Begriff, der Logos. Die persisch-arabische Welt nennt diese Kraft Al-lah (der Gott). In anderen Religionen bekommt diese ursächliche Kraft Namen, die auf die erhabene Qualität oder Eigenschaft des ewigen universellen Feldes hinweist. So z.B. nennt Zarathustra, der iranische Religionsstifter den höchsten Gott Ahura Mazda, das Allmächtige Wissen, die Allmächtige Weisheit. In der chinesischen Kultur hat Laotse dieses universale Bewusstsein TAO genannt. Mit großer Sicherheit ist die Schöpfung des Universums und der Welt ein überaus komplexes Geschehen. So wird in den Kosmologien manchmal nicht eindeutig unterschieden zwischen dem unkennbaren und unfassbaren Wesen vor jedem Anbeginn, das in jeder Hinsicht als unbegrenzt, ewig und ungeschaffen beschrieben wird, und dem daraus hervorgegangenen Offenbarungsfeld, dem universalen Bewusstsein, der Urmonade, aus der in sieben Dimensionen und mit sieben Kraftwirkungen weitere Monaden für Galaxien, Sternsysteme, Sonnenkosmen und Planeten, bis hin zu Mikrokosmen hervorgebracht wurden und immer noch werden. Die von den großen Weisen bis ins Heute übertragenen Berichte, Vorschriften und Gesetze spiegeln sich in einer Vielzahl religiöser Schriften, Weltanschauungen und Rituale.
Der in den abrahamitischen Religionen erwähnte Sündenfall scheint eine Verkennung der Wirklichkeit zu sein, wie sie sich heute dem modernen Menschen die Kosmologie darstellt. Damals wurde die Grundschuld aller Menschen aus der Taufe gehoben, vielleicht damit sich die Gläubigen aus dem Sumpf der animalischen Rituale des Stierzeitalters erheben würden. Es ist eher logisch, dass sich die Kinder Gottes, die Monaden mit ihren Lebensfeldern, den Kosmen und Mikrokosmen, in dem geordneten göttlichen Universum zur höchsten Vollendung entwickeln können. die Kraftstrukturen des Weltalls dienen der permanenten Entfaltung des Bewusstseins aller Geschöpfe oder Entitäten in ihrem Lebensfeld. Man kann sagen, dass als Basisfeld ein vorstrukturiertes Lebensfeld von den Monaden entwickelt wurde, in dem sich alle Wesen, Galaxien, Sonnensysteme, Planeten, Menschen und alle Lebenswellen im steten Werden in der Zeit zu ihren Monaden erheben werden. Die erste Entwicklung der Menschen beginnt in der grobstofflichen Polarität mit vielen Erfahrungen. Damit kann der Mensch unter der Leitung seiner Monade, aus eigenem Antrieb einmal zur Evolution seines Mikrokosmos beitragen, damit er mit einem höheren Denkvermögen auch bei der Weiterentwicklung des Kosmos mitwirken kann.
Gerade in der Wendezeit zwischen Selbstverwirklichung und kosmischer Dienstbarkeit entstanden leider durch die geahnten Ideale unzählige Projektionen pseudogöttlicher Imitate im jenseitigen Lebensfeld als eine ganze Reihe astral-mentaler Gegenkräfte, die Äonen und Archonten, oder auch Asuras. Die Verquickung einer einstmals göttlichen Kraft mit der irdischen Menschenschöpfung wird in vielen religiösen Modellen dargestellt. Allerdings entbehren diese bald 2000 Jahre alten Bilder und Visionen wichtige Faktoren für das Verständnis der interkosmischen Zusammenhänge. Dennoch hat sich das menschliche Erfassen seiner Welt mit einer Erhöhung seines Denkvermögens weiterentwickelt, so dass sich heute immer mehr das Kleinod der Unterscheidung als eine leise Stimme im Herzen bemerkbar machen kann.Hier zum Text

3. Das Weltfeld
Zu Beginn steht die materielle Beschreibung der Erde nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die stoffliche Erde, das Diesseits, ist eingebettet in das alles umgebende und alles durchdringende unstoffliche Jenseits. Zusammen sind sie der irdische Kosmos umfangen von der zugehörigen Monade. Analog ist jeder Planet, jeder Stern und jede Galaxie unseres Universums ein bewusst lebendes Wesen in seinem Kosmos bzw. Makrokosmos und ist mit den zugehörigen Monade am kosmischen Gesamtgeschehen beteiligt. Die Urmonade umfasst das ganze Universum und alle in ihm wesenden Monaden mit ihren Entitäten, Galaxien, Sterne und Planeten mit den Bewohnern bzw. Lebenswellen bestehen und leben mit einem Bewusstsein, Erkennen und Entscheiden. Die jeweiligen Monaden, wirkend aus sieben sich ineinander drehenden Kraftkugeln, offenbaren sich in den sieben kosmischen Gebieten über unterschiedlich vorstrukturierte Arbeitsfelder, die wir entsprechend ihrer Größe Makrokosmen, Kosmen oder Mikrokosmen nennen. In diesen entfalten sich die unterschiedlichen Wesen, Galaxien, Sonnensystem, Planeten, Monde mit ihren Bewohnern, z.B. den Menschen, oder Tiere und Pflanzen in sieben Dimensionen.
Unter der Führung der Monaden unterhalten sieben Kraftströme alles Leben mit einem aktivem Bewusstsein. Die Kraftfelder haben wohl unterschiedliche Schwingungszustände, vergleichbar mit den Frequenzen, und auch verschiedene Qualitäten oder Arbeitsmodalitäten, die sich aus ihrem Auftrag im Welten-Plan im Einzelnen ergeben. Über das immer einheitliche Bewusstsein der Monaden bleiben sie jedoch ‚unter allen Umständen‘ miteinander resonant kooperierend und informierend. Alle Felder und Kräfte der Monaden und ihrer Arbeitsfelder sind zu allen Zeiten eine unteilbare absolut herrliche Einheit. Das Universum wird als eine ungeteilte Ganzheit verstanden, die sich in einer fließenden Bewegung oder permanenten Evolution befindet. Hier zum Text

4. Das Wesen im All
In diesem Abschnitt wird der Versuch gewagt, neben das analytische und zelluläre Denken ein kybernetisches, multidimensionales Denken zu stellen, mit dem die Interferenzen und Resonanzen durch und innerhalb der verschiedenen Kraftfelder, Galaxien, Kosmen, Holokumulies nach isobaren holistischen Gesetzen betrachtet werden. Kraft und Licht kommunizieren voll bewusst lebendig in Vibrationen, Interferenzen, Melodien und Symphonien miteinander.
Das trinitarische Wirkungsmodell aus Ideation, Konzeption und Realisation erscheint für die ganze Schöpfung gültig zu sein. Das holografische Wirken der Mitschwingung und Amplitudenmodulation, die grundlegenden Prinzipien aus der Optik und der elektromagnetischen Wellenlehre wirken nicht nur im irdischen, materiell sichtbaren Kosmos, sondern ganz allgemein in allen Kraftfeldern der Schöpfung. Die erste Wirkung ist die kugelförmige Zusammenballung unterschiedlicher Lichtkräfte zu Monaden, die sich durch kosmischen Kohäsion nach den Regeln der isobaren Resonanz „Gleiches zu Gleichem“ zentrisch zusammenfügen. Der zweite Aspekt betont das Spiegelgesetz: „Gib, so wird Dir gegeben!“ Strömt Licht, Vibration, also Information, durch eine Monade, ein Holokumulus oder Kosmos, wird dieses wie in einem mehrdimensionalen Spiegel reflektiert und an andere mitwirkende Monaden, Kosmen etc. weiter gegeben, die resonant dafür sind.
Die isobaren Regelkreise in allen Kraftfeldern und deren Monaden bzw. Holokumulies gewährleisten im Kosmos eine dynamische Harmonie und Selbsterhaltung. Alle Reflexionen und Kraftwirbel in den Dimensionen des Bewusstseins, der Energie, der Liebe, der Weisheit, des Begehrens wirken im Wechselspiel von Anziehung und Abstoßung nach den Grundregeln von Harmonie und Symmetrie.
Alle Kosmen, Sonne und Planeten, alle Menschen und alle Wesen in der Natur sind gewissermaßen individuelle Körper, leben in einem für sie zuständigen Kosmos oder Mikrokosmos, der von einer Monade versorgt und geleitet wird. Dabei bilden alle Monaden des Alls einen universalen Holokumulus aus vielen eigenständigen Schwingungskörpern in der Urmonade, dem universalen Bewusstsein. Auf dieser Ebene der Monaden besteht bereits im Feld der Mentalis immer eine untrennbare Einheit. Hier zum Text

5. Der Mensch ein Mikrokosmos
Die Menschen sind mit ihren Mikrokosmen direkt mit allen Kraftfeldern in dem Wesen Erde verbunden. Dort wirken sie als ein Multi-Kontaktorgan für eine Vielfalt von Interaktionen in einem intergalaktischen Gesamtplan mit vielen anderen Wesenheiten zusammen. Insofern kann man sagen, sind die Menschen auch Kinder der einen fundamentalen Gotteskraft; de facto sind sie allerdings nur Kinder der irdischen Welt. Ihre Inkarnationen entwickeln sich auf Erden bis zur Vollendung und Wiedereintritt in das universale Bewusstsein, die primäre Idee Gottes, des unkennbaren Schöpfers des Universums. Hinter jedem Mikrokosmos drängt das universelle Bewusstsein, als Teil der Schöpfung aus der göttlichen Zeit, der Urtyp, die Monade. Die sich abspulende Evolution wird dem Bewusstsein der kommenden Generationen ein definitiv neues Weltbild schenken. Das materielle Weltbild und seine kristallisierte Darstellung des Lebens wird unbedeutend im Hintergrund des Geschehens verklingen.

Der Mikrokosmos ist gebildet aus den sieben Lichtarten, den atmosphärischen elektro-magnetischen Energiefeldern, so wie sie sich in allen Bereichen des siebten kosmischen Gebietes offenbaren. Die mikrokosmische Unterteilung nach den sieben mal sieben Kraftfeldern: stofflich, ätherisch, astral, mental, und drei nirvanische Ansichten. Es werden in diesem Kapitel ihre Auswirkungen, Wechselwirkungen und Aufgaben für den Menschen ausführlich beschrieben. Dazu gehört die permanente Verständigung zwischen allen Einzelteilen eines lebenden Organismus, die beständige Kommunikation mit allen zu ihm gehörenden Feldern im Diesseits und Jenseits nach dem isobaren Resonanzgesetz. Die niedere Astralis ist aktuell die Wirkungswelt für das menschliche Traumleben. Astralreisen, Möglichkeiten und Probleme. Das Mentalvermögen wirkt als Basis für das Denken, es muss durch eine Evolution die höheren Ansichten mikrokosmisch konzentrieren. Die Bedeutung des Denkens in den polaren Reflexionen der irdischen Zusammenhänge. Die schöpferische Tätigkeit des Mentalvermögens und die unbeabsichtigten Gedankengeschöpfe. Im Jenseits ballen sich die Äonen und Archonten durch stetes Wiederholen der gleichen egoistischen Denkmuster zusammen. Dadurch werden ahrimanische Engel oder Daevas als bewusste Entitäten im Jenseits geschaffen, die aus Selbsterhaltung die irdische Menschheit ausbeuten.
Hier zum Text
 
6. Die Erscheinung Bewusstsein
Dieser Abschnitt beginnt mit einer allgemeinen Betrachtung über die Forschung der neurologischen und psychologischen Wissenschaftler, die das Bewusstein meistens als eine Emission aus der Materie definieren. Die dazu publizierte Einteilung der labormäßig erkannten Bewusstheiten sagt wenig oder nichts über die Qualität des Bewusstseins selbst aus. Vielfache aktuelle Studien zeigen aber auch, dass das Bewusstsein nicht zwingend mit der Materie verbunden sein muss (Nahtoderfahrungen).
Aus esoterischer Sicht erscheint das Bewusstsein eher eine Mischung aus den verschiedensten Kraftebenen im Mikrokosmos, auch wenn es vom Menschen immer als Eines und ungetrennt erfahren wird. Wer der Wahrheit von Bewusstsein und Leben wirklich auf den Grund kommen will, sollte sich zunächst grundlegend mit einem völlig anderen Weltbild anfreunden.
Dann bestätigt sich auch die Erkenntnis, dass das Bewusstsein die fundamentale Energie im All ist. Das Bewusstsein ist das Leben selbst. Mehr noch: es ist die sich in der totalen Einheit aller Geschöpfe geoffenbarten Liebe, das NOUS, der LOGOS, TAO. Das hyperelektromagnetische Kraftfeld Bewusstsein besteht in allen kosmischen Regionen, vom ersten bis zum siebten kosmischen Gebiet. Es teilt sich nicht, es durchströmt sie alle.

So wie es sieben kosmische Gebiete gibt, die alle ineinander umeinander kreisen, so gibt es jeweils sieben verschiedene Bewusstheiten in diesen Gebieten, die sich nach Art der Herrlichkeit unterscheiden, aber alle in dem einen Bewusstsein sind, und von ihm induziert werden. Das gemeinsame Bewusstsein, diese den menschlichen Vorstellungen so ferne Einheit Aller, ist der Schutz und das gnadenvolle Bewahren innerhalb der steten Entfaltung aller Geschöpfe.
In der Akasha-Chronik, diesem über alle Zeiten hinausreichenden Speicher der Mentalsphäre spiegelt sich die große Gnade des Bewusstseins, denn es hat in Zeit und Raum voller Liebe und Weisheit sorgfältig alle bisherigen Entscheidungen in einem unauslöschbaren mentalen Gedächtnis aufbewahrt.   Hier zum Text

7. Das mikrokosmische Bewusstsein
Meistens leben die Menschen aus ihrem Stoffbewusstsein, das sich aus den Bewusstheiten aller Atome, Zellen und Organe zusammensetzt. Weil der Mensch in der Regel auf die materielle Selbsterhaltung und stoffliche Absicherung seines Daseins ausgerichtet ist, kann er die anderen Bewusstheiten seines Wesens nicht einmal erkennen. Er macht sich durch seine prinzipielle  Ignoranz der unstofflichen Lebensfelder selbst blind dafür. (ausgenommen einige wenige Ausnahmen)
Das ätherische Bewusstsein wird von manchen Hellsehern, Mystikern und von kreativen Menschen natürlich erlebt und auch instinktiv verwendet. Es sorgt im Menschen vor allem für die Kommunikation und Erhaltung aller lebensnotwendigen Vorgänge in den Zellen und Organen.
Im Astralbewusstsein manifestieren sich die zahlreichen Gefühle der Selbst- und Arterhaltung, die das Tagesbewusstsein mit den schillernden Bildern der körperlichen Sensationen ausfüllt. Der zentrale Geist der Aquariusperiode fordert unbedingt von allen Menschen eine Änderung in der emotional-dynamischen Grundhaltung, nämlich in sich die gleichberechtigte Parität seiner astralen Aspekte männlich und weiblich in Herz und Haupt wieder herzustellen. Erst danach kann für den Menschen die Vollendung des Astralvermögens Wirklichkeit werden. Parallel dazu werden sich auch die höheren Aspekte des Mentalvermögen konzentrieren. Vom neuen Denken werden alle Felder des Kosmos erfahren und der weitere Entwicklungsplan der Erde bis in den Sonnenkosmos kann eingesehen werden.
Der Vollständigkeit halber sind hier auch die nirvanischen Bewusstheiten aus den drei höheren mikrokosmischen Kraftfeldern erwähnt, die in den kommenden Inkarnationen konzentrisch mit dem Mikrokosmos verbunden werden.
Nach körperlichen Schwerpunkten eingeteilt, verfügt der Mensch über ein Kopfbewusstsein, ein Herzbewusstsein und ein Bauchbewusstsein.
Die eigentliche Bedeutung von Erwachsen-Werden liegt darin, das autonome Erwachen mit allen mentalen Vermögen im Weltgeschehen, bei vollem Bewusst-Sein im Plan des Logos mitzuwirken. In großer Gnade unterstützt die Monade die Entwicklung der höheren mikrokosmischen Qualitäten zum endgültigen Wiedereintauchen in das universale Bewusstsein.
Hier zum Text

8. Die höheren Bewusstheiten
Der Mikrokosmos ist das Produkt einer Monade, die aus dem sechsten kosmischen Gebiet einen Impuls in das siebente kosmische Gebiet gesenkt hat. Die damit verbundene Ideation hat in den sieben Lebensfeldern einen Wirbel ausgelöst, um den herum sich ein isobares kugelförmiges Kraftfeld konzentrierte, ein Holokumulus aus sieben Kraftfeldern. Zur Vollständigkeit des Mikrokosmos gehören neben dem stofflichen, dem ätherischen, dem astralen und dem mentalen Feldern noch drei weitere Kraftaspekte, die in der augenblicklichen Inkarnation bei nahezu allen Menschen noch nicht konzentrisch mit dem Mikrokosmos verbunden sind.
Alle diese Kraftfelder werden jeweils von einem eigenen Bewusstsein mit eigenen Aufgaben durchströmt.
Die prinzipielle und totale Eigenständigkeit und die überwältigenden Vermögen des Bewussteins machen das Sein und Leben im All erst möglich. Man kann das Bewusstsein als die universale Liebe bezeichnen, weil diese Kraft in allen Feldern die Information, Reflexion und gewissenhafte Überwachung jeder Lebensfunktion nach den isobaren Regeln des Schöpfers zum Erhalt und zur weiteren Entfaltung des Lebens gewährleistet.
In dem spinalen Feld liegt der Ausgangspunkt für ganz detaillierte Intuitionen, die die prozessmäßige Weiterentwicklung fördern. Die Spiritualis tritt aus einem noch höheren Kraftfeld über das spinale Feld in das Denken ein. In der Idealität, dem höchsten Feld des Mikrokosmos vollendet sich die Evolution der Menschheit. Diese drei höheren Lebensfelder werden von Annie Besant in Anlehnung an die indische Philosophie das nirvanische Gebiet genannt.
Wer alle Aspekte der mikrokosmischen Bewusstheiten betrachtet, ist nicht mehr erstaunt, dass die ganze Welt in einem höchst komplexen Entwicklungsprozess steht. Jedoch auch die mikrokosmische Entwicklung schreitet in der Evolution der feinstofflichen Felder kontinuierlich nach kosmischen Gesetzen weiter.
So entwickelt sich der Mensch auf der Erde in drei Etappen: Die erste Etappe ist die Konstruktion einer stofflichen Persönlichkeit aus den Feldern der Materie, dem Äther und der Astralis. Die zweite Etappe besteht erstens aus der Entwicklung eines Verstandes zur Wahrnehmung und Verarbeitung der Umweltereignisse und seiner subjektiven Erfahrungen. Und zweitens werden die reifen Menschen in einen Mikrokosmos adoptiert, der mit einer Monade aus dem sechsten komischen Gebiet intensiv verbunden ist. Die dritte Etappe im Dasein der mikrokosmischen Wesen bedeutet erstens, alle Kraftebenen im Mikrokosmos vollenden d.h. zentrieren und die darin möglichen Bewusstheiten zu erweitern, damit zweitens alle im Dasein der Schöpfung enthaltenen Perspektiven durch den vollendeten Menschen bewusst erfüllt werden.
Hier zum Text

9. Das Gedächtnis – Strings – Akasha
Das Gedächtnis ist immer noch für viele Materialisten ein Rätsel mit sieben Siegeln. Auch die Platzierung des Gedächtnis im Gehirn ist keine eindeutige Definition, obgleich für die empirische Wissenschaft alles Denken irgendwie seinen Platz im Neocortex des Gehirns finden muss.
Jedoch liegen die materiellen Vorstellungen fest verschnürt in überholten Weltanschauungen. Das Gedächtnis ist genauso wie das Bewusstsein und das Denken schon immer eine immaterielle Vibration und kann darum niemals im stofflichen Körper gefunden werden.
Das Gedächtnis der Erde, die Akasha, das Buch der Natur, ist in keiner Weise zu manipulieren. Aus diesem immensen Kraftfeld reichen Strings bis in unsere irdische Welt.
Den Verstand muss man als das wesentliche Sinnesorgan für das Erinnern, Assoziieren und Denken verstehen, wie ein Radio für den Rundfunk, wie ein Fernseher für die Televisionssendungen.
Die Gedächtnisarten sortieren sich nach Lebensdauer und sinnesorganischer Zuordnung.
Die Gedächtnisse sind die großen Vorratskammern in den einzelnen mikrokosmischen Lebensfeldern und sie werden von verschiedenen Unterstrukturen beständig eingesetzt.
Das universelle Bewusstsein selbst ist sich aller aktuellen Ereignisse, Begegnungen, Verknüpfungen und Informationen gewahr, ist sich allen Seins im Mikrokosmos, Kosmos und im ganzen All bewusst.
In den Gedächtnissen vibrieren die Erfahrungsstrings inaktiviert und gut geordnet in den zugehörigen magnetischen Einzugsbereichen oder Lebensfeldern bis sie nach der isobaren Resonanz für das aktiven Wirken ausgelesen werden. Durch das bewusste Leben entstehen in steter Folge neue Erfahrungen als Strings, die in den jeweiligen Gedächtnissen gespeichert werden. Im „Akashafeld“ unseres astronomischen Weltalls gibt es uralte Äonen. Früher wurden diese großen Kräfte Götter oder Engel genannt, weil sie seit Beginn aller Zeiten ursprünglich zur natürlichen Evolution der Welt beitragen. Das Gesamtbewusstsein bildet auf allen Ebenen entsprechend der Frequenzstufen Gedächtnisstrukturen, je nach Größe Äonen oder Daevas, Holokumulies und Strings, die in den unterschiedlichen Lebensfeldern und Seinsformen für die bewussten Aktivitäten belebt und abgerufen werden.
Das String-Gedächtnis. Durch das isobare Gesetz entsteht im Denken immer eine Art String-Fächer korrespondierend mit den aktuellen Gedanken aus der ganzen Fülle aller Gedächtnisinhalte, die knäulartig im kosmischen oder mikrokosmischen Bewusstseinsfeld ineinander gefaltet sind.    Hier zum Text

10.  Wie frei ist der freie Wille?
In den heiligen Schriften aller Zeit und Völker wird von einem überirdischen Willen, dem göttlichen Willen gesprochen. Es hat sich eingebürgert, dass einige Wertstellungen menschlicher Eigenschaften das soziale gesellschaftliche Geschehen regeln und beeinflussen, deren Ursache einer autonomen menschlichen Persönlichkeit zugestanden wird. Und dabei spielt der freie Wille, dieses spezielle Aktionspotential des selbstständigen europamerikanischen Individualisten eine ganz wichtige Rolle.
Bei der Sichtung aller philosophischen Darstellungen über den Willen kommt man sehr bald zu der Erkenntnis, dass es für die Begriffe „freier Wille“ oder „Willensfreiheit“ keine allgemein anerkannten Definitionen gibt.
In der irdischen Welt kommt man zu einem recht fatalistischen Schluss: „Der freie Wille ist in Wahrheit nur eine Illusion!“  Es gibt ein beständiges Werden und Begehren nach Leben im ganzen All, das spürt jeder, das weiß jeder, und jeder normale Mensch sagt dann: Das oder jenes will ich.  Im Bewusstsein der kosmischen Zusammenhänge, beunruhigt durch die Ideale aus dem monadischen Gedächtnis und nach endlosem Scheitern seiner Ideale in der materiellen Welt müde geworden, wird der Mensch im aufmerksamen Bedenken des aktuellen Auftrages allen Seins, und aller damit verbundenen Odysseen, nach vielen Erfahrungen zu einer neuen Ausrichtung auf die höheren Qualitäten seines Daseins kommen. Dafür entfalten sich die höheren Ansichten seiner Astralis (Begehren) und des Denkvermögens, mit dem ein neues Denken den kosmischen Kontext der solaren Evolution erfassen kann, in der es nur Licht und Expansion gibt und jede Polarität schwindet.     Hier zum Text

11. Das persönliche Denken
Die Behauptung des aktiven Denkens, wie Descartes es formuliert hat, kann angesichts dieser Tatsachen nicht mehr eindeutig aufrecht erhalten werden.  – Welches Ausmaß die mentale Verschmutzung aus dem Irrtum der Gedankenfreiheit zur Zeit annimmt, kann man nur erahnen. Wer die feinstofflichen Wechselwirkungen berücksichtigt, die hier ausführlich dargestellt werden, kann leicht erfassen, dass durch vieles Reflektieren und Sprechen über bestehende Probleme die hinter ihnen waltenden Kraftkonstellationen im Atemfeld des Probanden beständig stabiler und kraftvoller werden, durch die permanente Kumulation mentaler Geschöpfe nach der isobaren Resonanz. Siehe: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“
Eines der grundlegenden Übel der irdischen Menschheit ist egozentrische Rotation aller Chakras. Der selbstbehauptende Mensch – und alle Menschen auf Erden sind primär selbstbehauptend – kann sich eigentlich mit seinen Begehren und Aktivitäten darum immer nur auf die materielle Selbsterhaltung richten. Er ist dazu bestimmt, diese irdische Natur so lange zu beleben, bis er von einem höheren Bewusstsein berührt werden kann. Erst die Ausrichtung und das Begehren nach einem höheren Denken, auf ein Denken um die kosmische Einheit aller in ihr lebenden Entitäten und Wesen bewirkt einen völlig neue Resonanz, eine Resonanz mit dem universellen Bewusstsein. Dann kann das Denken einen neuen Raum betreten, eine total neue völlig andere Entwicklung kann im Menschen beginnen.      Hier zum Text

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Gerne bin ich bereit innerhalb des vorliegenden Rahmens auch meine Ansichten neu zu überdenken.

Sollten Sie interesse an den Abbildungen in dem Buch haben. Sie sind bis auf wenige Ausnahmen unter dem Label „artokora“ (Kunst für das Herz) entstanden.
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